DE2118593B2 - Verfahren zur Herstellung von Garnen aus einem verstreckten Polymerfilm - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Garnen aus einem verstreckten PolymerfilmInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Garnen aus einem verstreckten Polymerfilm r>
entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Dieses durch die DE-OS 19 51 571 bekannte Verfahren hat sich in der Praxis bewährt, jedoch erschien es
wünschenswert, die Durchführung des Verfahrens so zu gestalten, daß man Fasern — und daraus Garne — mit
besonderen, vorbestimmten Eigenschaften erhält.
Aufgabe der Erfindung ist daher ein Verfahren zur Herstellung von Garnen aus o:inem verstreckten
Polymerfilm, bei dem die Bedingungen beim Zerfasern des vorher geschlitzten Films durch Streck-Reißen so v>
gewählt sind, daß sich die resultierenden Stapelfasern durch Eigenschaften auszeichnen, die sie zur Herstellung
von einheitlichen, zugfesten Garnen besonders geeignet machen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei dem durch die DE-OS 19 51 571 bekannten Verfahren durch die im
kennzeichnenden Teil des Anspruchs angegebenen Maßnahmen gelöst.
Bei der praktischen Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es in vielen Fällen von Vorteil,
wenn das den Reißwalzen zugeführte Netzwerk so regelmäßig wie möglich ist. Im Idealfall, nämlich bei
völliger Regelmäßigkeit, wi-rde das Netzwerk dann eine Anzahl von in Längsreinen gleichmäßig über die ganze
Breite verteilten Schlitzen aufweisen, die alle gleich lang bo
und vom nächsten Schlitz in der Reihe durch den gleichen Abstand getrennt wären. Ein derartiges
regelmäßiges Netzwerk würde, wenn es in die Breite gezogen würde, ein regelmäßiges Netz mit quadratischen
oder rhomboiden Lücken bilden, etwa in der Art μ von Streckmetall, wobei die noch untereinander
verbundenen Stellen der nichtgeschlitzten Teile des Filmes als K-Punkte bezeichnet werden können. Beim
Zerreißen würde dann ein solches Fasernetz ausschließlich an solchen »K-Punkten« reißen, woraus ersichtlich
ist, daß sich die Regelmäßigkeit des Netzwerkes günstig auf die Gleichmäßigkeit der erfindungsgemäß erhältlichen
Fasern und Garne auswirkt
Da der Abstand t/in cm zwischen den Reißwalzen die größte Länge der entstehenden Fasern bestimmt, ist
sein Wert von erheblichem Einfluß auf die Eigenschaften des aus diesen Fasern herzustellenden Garnes.
Dabei ist die Einhaltung des Bereichs von 0,95 bis 5 für χ (siehe Formel in Anspruch 1) für das vorliegende
Verfahren ausschlaggebend. Zweckmäßig ist es, wenn χ zwischen 1 und 2 liegt, da man dann ein weitgehend
quadratisches Stapelfaserdiagramm erhält Bei der Herstellung von Garnen wird allgemein ein solches
Stapelfaserdiagramm als besonders wünschenswert betrachtet. Würde man für χ einen Wert unter 0,95
wählen und daher nicht nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeiten, so würde man finden, daß zwar die
maximale Stapellänge der resultierenden Fasern auch dann gleich der Länge des Walzenabstandes ist, daß
man jedoch unterhalb dieser maximalen Faserlänge mit einer ganz unregelmäßigen Faserlängenverteilung bis
hinab zu sehr kurzen Fasern rechnen muß. in diesem Fall entspricht dann das Stapelfaserdiagramrn hinsichtlich
der Länge demjenigen, das man durch 3treck-Reißen von üblichen fortlaufenden Fasersträngen erhält
Wählt man in Obereinstimmung mit der Erfindung für Afeinen Wert von mehr als 2, so erhält man innerhalb der
Grenzen der nachfolgenden Verarbeitungsstufen ebenfalls eine recht breite Stapellängenverteilung, jedoch
wird bei gewissen Anwendungszwecken dieser Nachteil durch den Vorteil einer größeren mittleren Stapellänge
ausgeglichen. Sollte allerdings * den Wert von 5 überschreiten, so geht die Tendenz zur Bildung von
Einzelfasern zurück und es bleiben Teile der Netzstruktur erhalten.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß die durch Streck-Reißen
erhaltenen Stapelfasern am Ende nicht stumpf bzw. viereckig sind, sondern an ihrem Ende in feine Spitzen
auslaufen, ganz anders wie bei vielen üblichen Streck-Reiß-Verfahren, wo die Fasern abrupt abreißen.
Solche federartigen Faserspitzen verbessern beim Verspinnen der Fasern zu Garnen den Zusammenhalt
der Fasern, ohne daß sie aus diesen abstehen.
Wie aus dem Vorstehenden hervorgeht, kann man beim erfindungsgemäßen Verfahren das Stapeldiagramm
der erzeugten Stapelfasern auf recht genaue Weise einstellen. Durch die erfindungsgemäß angewandte
besondere Art des Streck-Reißens des zerfaserten Films kann man auf einfache Weise und ohne
Kardierstufe einen Kammzug für Garn erzeugen oder man kann auch unmittelbar ein Garn herstellen, indem
man den zerfaserten Film während seines Durchgangs eine entsprechende Spinnmaschine unter Verstrecken
zerreißt. In beiden Fällen ist es besonders vorteilhaft, wenn man Einrichtungen vorsieht, welche die Fasern
innerhalb der Streck-Reiß-Zone kämmen oder zerreißen.
Für das erfindungsgemäße Verfahren können viele polymeren Stoffe mit Erfolg verwendet werden, z. B.
Homo- und Copolymerisate von Vinylchlorid, Vinylidenchlorid, Vinylacetat, Acrylnitril sowie Polyester und
Polyamide. Bevorzugte Ausgangsstoffe sind Homo- oder Copolymerisate von Lactonen, insbesondere
Polypivalolacton, und von Monoolefinen, wie Äthylen und Propylen. Besonders geeignete Ausgangsstoffe sind
Polyäthylen oder Polypropylen von hoher Dichte in allen bekannten Variationen.
Die Erfindung sei anhand der Beispiele und der Zeichnung näher erläutert:
Vier Filmbänder TQe 7,5 cm breit) aus verstrecktem, 40 μπι dickem Polypropylen wurden von dein Spulengatter
10 über eine Zugeinrichtung 12 dem Einführ-Walzensystem
14 des Fibrillators 16 zugeführt. Das Spannen
der Bänder Γ wurde durch eine Spanneinrichtung 18 am Spulengatter 10 und durch die Zugeinrichtung 12
bewirkt Die einzelnen Uänder Γ wurden dem Fibrillator
16 mit gleicher Spannung zugeführt Das Einführ-Walzensystem
14 bestand aus drei Einzelwalzen, zwischen denen das Band auf beliebige Weise, beispielsweise
gemäß der Zeichnung, durchgeführt werden kann.
Das Einführwalzensystem 14 steuerte die Eimrittsgeschwindigkeit
der Bänder T und leitete sie mit einer bestimmten konstanten Geschwindigkeit einer mit
Nadeln besteckten Fibrillierwalze — 20 bis 21 cm Durchmesser — zu; die Walze war so mit Nadeln
besteckt, daß auf 10 cm Ί6 Nadelreihen treffen und in
jeder Reihe 16 Nadeln je cm vorhanden waren, und rotierte in der angegebenen Richtung mit einer
Umfangsgeschwindigkeit, die 2,5mal größer war als die
Laufgeschwindigkeit der Filmbänder T.
Die Filmbänder Tliefen zunächst um eine mit Gummi belegte Führungsrolle 22 (6,5 cm Durchmesser), die so
nahe wie möglich an der Fibrillierwalze 20 angeordnet war, und kamen dann mit den auf der Fibrillierwalze 20
angeordneten Nadeln in Eingriff. Die Länge des Bogens, auf dem die Bänder auf der Fibrillierwalze 20 anlagen,
konnte durch die Lage der Führungsrolle 22 relativ zu dem Punkt, an welchem die zerfaserten Filmbänder T
von der Fibrillierwalze 20 abgenommen wurden, eingestellt werden. Als zweckmäßig erwies sich eine
Bogenlänge von 15 cm.
Beim Durchgang über die Fibrillierwalze 20 wurden die Filmbänder Tdurch die Nadeln derart geschlitzt, daß
sie ein Netzwerk aus untereinander verbundenen Einzelfasern bildeten. Die auf diese Weise aufgefaserten
Filmbär.der Γ wurden durch ein System von Platten 24,
die in nächster Nähe der Fibrillierwalze 20 derart angeordnet waren, daß ihre Stellung gegeneinander und
gegenüber der Fibrillierwalze 20 leicht zu verändern war, von der Fibrillierwalze abgenommen Dir Aufgabe
der Platten 24 bestand neben dem Abstreifen der aufgefaserten Filmbänder von der Fibrillierwalze 20
darin, dessen Spannung zu ändern und die freien Enden von gerissenen Fasern zu kontrollieren. Da ein
Verzerren des Fasernetzes nicht wünschenswert ist, waren die Nadeln der Fibrillierwalze 20 so aus der
radialen Richtung geneigt, daß sie sich senkrecht zur Ebene des Netzes nach hinten neigten. Der Neigungswinkel
war größer als der Winkel der Grenzreibung, so daß das Material leicht von den Nadeln abgleiten
konnte. Die Nadeln oder Stifte konnten auf der Walze so angeordnet sein, daß sich der Neigungswinkel
einstellen ließ. Die vier Filmbänder wurden über das Abzugswalzensystem 26, das in seinem Aufbau dem
Einführwalzensystem 14 entsprach, aus dem Fibrillator abgezogen.
Die Oberflächengeschwindigkeit der Abzugswalzen war etwas (etwa 1%) größer als diejenige der
Einführungswalzen, wobei der Geschwindigkeitsunterschied einstellbar war.
Nach Durchgang durch das Abzugswalzensystem 26 passierten die Filmbänder eine Präpariereinrichtung 28,
mit deren Hilfe darauf aus einem Flüssigkeitsbad eine (z. B. eine antistatische) aufgebracht wurde. Dann
wurden die Filmbänder in die Streck-Reiß-Zone geleitet, die aus zwei Reiß-Waizenpaaren 32 und 34
bestand, wobei das Paar 34 etwas schneller umlief als das Paar 32. Es handelte sich um Stahlwalzen mit
Gummibelägen (Shore-Härte 78°, Durchmesser 10 cm). Der Abstand d zwischen den Reißwalzenpaaren war
dadurch zwischen 5 cm und 40 cm veränderbar, daß das erste Walzenpaar 32 auf einem beweglichen Gestell
angeordnet war. Im vorliegenden Fall wurde ein Abstand i/von 12 cm zwischen den beiden Walzenpaaren
eingehalten. Die so erhaltenen Stapelfasern wurden einer Vorratseinrichtung 36,38 zugeführt
Beim Arbeiten gemäß Beispiel 1 auf der in der Zeichnung dargestellten Vorrichtung, wobei jedoch die
Länge der die Fibrillierwalze 20 berührenden Filmbandabschnitte (a) in diesem Fall 10 cm betrug, wurden durch
entsprechende Wahl des Faktors χ folgende Werte für den Abstand d erhalten (das Verhältnis R war, wie in
Beispiel 1,1 :2,5 =0,4):
| Versuch | Faktor x | Abstand rf | Zerreißkral'L auf zuwenden von den Walzen 32 und 34 |
| cm | kg | ||
| Λ Ι | 1.25 | 7,5 | 14,9 |
| Λ 2 | 1,67 | 10 | 10,9 |
| Λ 3 | 3,33 | 20 | 10,6 |
| B I | 0,33 | 2 | 22,2 |
| Ii 2 | 0,83 | 5 | 20,4 |
Bei den Versuchen A 1 bis A 3 war der Faktor * im erfindungsgemäß einzuhaltenden Bereich während bei
den Vergleichsversuchen B 1 und B 2 der Faktor χ unter diesem Bereich blieb.
Wie aus dem Energieaufwand für das Zerreißen des Fasernetzes hervorgeht, zeichnet sich das erfindungsgemäße
Verfahren gegenüber der bekannten Arbeitsweise, bei welcher sich in den Vergleichsbeispielen
aufgrund eines zu niedrige·) Faktors χ ein zu geringer
Abstand der Reißwalzen (d) ergab, durch eine erhebliche Energieeinsparung beim Reißvorgang aus.
Die erfindungsgemäße Abstimmung des Wertes d auf die Werte a und R durch Wahl des Faktors χ innerhalb
des angegebenen Bereiches hat zudem, wie erwähnt, den Vorteil, daß man — insbesondere bei Verwendung
eines möglichst regelmäßigen Fasernetzes — Stapelfasern von weitgehend einheitlicher, auf die Eigenschaften
des zu erstellenden Garnes einstellbarer Länge erhält, was bei dem aus der DE-OS 19 51571 bekannten
Verfahren, bei dem eine solche Abstimmung nicht vorgesehen ist, nicht der Fall ist.
llicr/u I Hliitt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Garnen aus einem verstreckten Polymerfilm, bei welchem der
Film zunächst entlang eines Bogens mit der Länge a über eine mit Schneidelementen versehene Fibrillierwalze
geführt und dabei zu einem Fasernetz aufgeschlitzt wird, wobei die Umfangsgeschwindigkeit
der Fibrillierwalze größer ist als die Laufgeschwindigkeit des Films, und der geschlitzte Film
zwischen zwei im Abstand d hintereinander angeordneten Reißwalzenpaaren hindurchgeführt
und dabei durch Streck-Reißen zu Stapelfasern zerfasert wird, die zu einem Garn weiterverarbeitet
werden, dadurch gekennzeichnet, daß man den Abstand d so einstellt, daß seine Länge
gleich χ ■ a -(I -R) ist, wobei η <tn für * einen Wert
von 0,95 bis 5 wählt und wobei R das Verhältnis von der Laufgeschwindigkeit des Films zu der Umfangsgeschwindigkeit
der Fibrillierwalze bedeutet
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Film zu einem Fasernetz mit einer
im wesentlichen regelmäßigen Struktur aufgeschlitzt wird.
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| DE (1) | DE2118593C3 (de) |
Cited By (2)
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| CN104342774A (zh) * | 2014-10-16 | 2015-02-11 | 洪雅县三利塑业有限公司 | 一种扁丝切割装置 |
| CN105401239A (zh) * | 2015-12-08 | 2016-03-16 | 芜湖恒一塑料设备制造有限公司 | 一种塑料扁丝的拉伸装置 |
Families Citing this family (2)
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1971
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