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DE2118339A1 - Pipendinspiroverbindungen - Google Patents

Pipendinspiroverbindungen

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Publication number
DE2118339A1
DE2118339A1 DE19712118339 DE2118339A DE2118339A1 DE 2118339 A1 DE2118339 A1 DE 2118339A1 DE 19712118339 DE19712118339 DE 19712118339 DE 2118339 A DE2118339 A DE 2118339A DE 2118339 A1 DE2118339 A1 DE 2118339A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
formula
group
oxo
compound
oxa
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712118339
Other languages
English (en)
Inventor
Michio Oita Anmura Katsuo Fukuoka Seki Toshio Ao Hideki Oita Nakamshi, (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tanabe Pharma Corp
Original Assignee
Yoshitomi Pharmaceutical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Yoshitomi Pharmaceutical Industries Ltd filed Critical Yoshitomi Pharmaceutical Industries Ltd
Priority to DE19712118339 priority Critical patent/DE2118339A1/de
Publication of DE2118339A1 publication Critical patent/DE2118339A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D498/00Heterocyclic compounds containing in the condensed system at least one hetero ring having nitrogen and oxygen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D498/02Heterocyclic compounds containing in the condensed system at least one hetero ring having nitrogen and oxygen atoms as the only ring hetero atoms in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D498/10Spiro-condensed systems

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)

Description

  • Piperid inspiroverbindungen Die Erfindung betrifft neue und therapeutisch wertvolle Piperidinspiroverbindungen der Formel sowie pharmazeutisch verträgliche Säureadditionssal.ze hiervon, worin Z eine Gruppe der Formel oder eine Gruppe der Formel worin R eine Gruppe H, F, Cl, CH3, CH3O, CH3CO oder CF3 darstellt, und jeder Rest R1 und R2 ein Wasserstoffatom, eine niedere Alkylgruppe mt 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, beispielsweise eine Methyl-, Athyl-, Propyl- oder Eutylgruppe, oder eine Phenylgruppe, R³ ein Wasserstoffatem oder eine niedere Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, alk eine niedere Alkylengruppe mit-1 bis 4 Kohlenstoffatomen, beispielsweise eine Methylen-, Äthylen-, Propylen-, rimethylen- oder 2-Methyltrimethylengruppe, X eine Gruppe-S-, CH2CH2-, CH=CH oder-C(CH3)2 und n die Zahlen 0 oder 1 bedeuten.
  • Die Verbindungen der Formel 1 können nach folgenden Verfahren hergestellt werden: 1. Durch Umsetzung einer Verbindung der Formel mit einer Verbindung der Formel Die Umsetzung wird üblicherweise durchgeführt (a) in einem Lösungsmittel, wie Benzol, Toluol, Xylol er Chloroform in Gegenwart eines sauren Katalysators, wie p-Toluolsulfonsäure, Benzolsulfonsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure oder Salzsäure unter RuckSluß zur azeotropen Entfernung des gebildeten Wassers oder (b) in einem Lösungsmittel, wie Äthanol, Dioxan, Chloroform, Tetrahydrofuran, Benzol, Toluol oder Xylol in Gegenwart eines dehydratisierenden Mittels, wie Calciumoxyd, wasserfreiem Magnesiumsulfat, wasserfreiem Zinkchlorid, Molekularsieben oder N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid bei Raumtemperatur oder bei erhöhter Temperatur, beispielsweise bis zum Siedepunkt des angewandten Lösungsmittels.
  • 2. Durch Umsetzung einer Verbindung der Formel Z- alk - Y (VI) worin Y ein Halogenatom oder einen reaktionsfähigen Rest, beispielsweise eine Methylsulfonyloxy-, Phenylsulfonyloxy- oder p-Dolylsulfonyloxygruppe bedeutet, mit einer Verbindung der Formel oder einem Salz derselben, beispielsweise dem Hydrochlorid oder Hydrobromid.
  • Bei der Umsetzung (2), können die Verbindungen I, falls das symbol Z eine Gruppe der Formel II darstellt, auch durch Umsetzung der Verbindung der Formel Z-M (VIII) worin M ein Wasserstoffatom oder ein Alkalimetall, vorzugsweise Na, darstellt, mit einer Verbindung der Formel hergestellt werden.
  • Weiterhin kann bei der Umsetzung (2), falls das Symbol Z die Gruppe der Formel III darstellt, ein geschütztes Oxoderivat der Formel VI als Ausgangsverbindung verwendet werden.
  • Die geschützte Oxogruppe kann beispielsweise aus einer Äthylendioxy-, Dimethoxy- oder Diäthoxygruppe bestehen. In diesem Fall kann das bei der Umsetzung der Verbindung VI mit der Verbindung VII gebildete geschützte Oxoderivat zu der gewünschten Oxoverbindung 1, worin Z die Gruppe der Formel III darstellt, unter sauren Bedingungen hydrolisiert werden, beispielsweise in Gegenwart einer Säure, wie Salzsäure oder Schwefelsäure.
  • Die Verbindungen der Formel I können die entsprechenden pharmazeutisch verträglichen Säureadditionssalze in üblicher Weise durch Behandlung mit verschiedenen anorganischen oder organischen Säuren überfiihrt werden, beispielsweise mit Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure, Oxalsäure, ISleinsäure, Fumarsäure, Weinsäure und Malonsäure.
  • Die Verbindungen I und die phermezeutisch verträglichen Säureadditionsselze derselben besitzen ausgezeichnete pharmakologische Wirkungen zur Unterdrückung der spontanen otilitEt9 zur Erniedrigung der Körpertemperatur und zur Potensierung von Reserpiny wie sich z.3 aus den folgenden Versuchen ergibt.
  • Der Versuch zur Unterdrückung der spontanen Motilität erfolgte nach dem Verfahren von P.B. Dews in British Journal of Pharmacology, Band 8, Seite 46 ff. (1953), der Test zur Erniedrigung der Körpertemperatur erfolgte nach dem Verfahren von J.W. Bastian in Archives Internationales de Pharmacodynamie et de Therapie, Band 133, Seite 347 ff. (1961) und der Test zur lotenzierung von Reserpin erfolgte nach dem Verfahren von N.D. Aceto in Toxicology and Applied Pharmacology, Band 7, 329 ff. (1965). Unter ED50 wird die erforderliche intraperitoneale Dosis zur Unterdrückung von 50 % der spontanen Motilität verstanden, FD1,5 stellt die erforderliche intraperitoneale Dosis zur Erniedrigung der Körpertemperatur von Mäusen um 1,5 °C gegenüber der normalen Körpertemperatur von Vergleichsmäusen (37,1+ 0,8 cc) dar, und PD30 stellt die erforderliche subkutane Dosis zur Potenzierung d.er bei Verabeichung von Reserpin verursachten Ptosis bei 30 % der Mäuse dar.
  • Ergebnisse Versuchsverbindungen A B C D Unterdrückung der spontanen Motilität ED50 mg/kg 0,63-1,25 0,63-1,25 1,25-2,5 1,0 Erniedrigungswirkung der Körpertemperatur FD1,5 mg/kg 0,63-1,25 0,63-1,25 1,25-2,5 Potenzierung des Reserpins PDDo mg/kg 0,63-1,25 0,63-1,25 0,63-9,25 2,5 Die Verbindungen A bis D sind nachfolgend angegeben: A: 9-(4-p-Fluorphenyl-4-oxobutyl)-2-methyl-3-oxo-1-oxa-4,8-diazaspiro C4,5~7decanhydrochlorid B: 2,2-Dimethyl-8-(4-p-fluorphenyl-4-oxobutyl)-3-oxo-1-oxa-4,8-diazaspiro[4,5]decanmalcat C: 8-(4-p-Fluorphenyl-4-oxobutyl )-3-oxo-i -oxa-4, 8-diazaspiro-4, d ecanhydrochlorid D: 8-[3-(2-Chlor-10-phenothiazinyl)-propyl]-2,2-dimethyl-3-oxo-1-oca-4,8-diazaspiro[4,5]decanmaleat Im Hinblick auf zahlreiche Versuche einschließlich der vorstehenden können die Verbindungen der Formel I und die pharmazeutisch verträglichen Säureadditionsselze derselben sicher als psychotrope Medikamente zu Behandlungen von akuter und chronischer Schizophrenie, manisch depressiver Psychosen, Neurosen und psychosomatischen Zuständen in Form von pharmazeutischen Präparaten mit geeigneten und üblichen Trägern oder Hilfen oral ohne Schädigung und Gefahr für die Patienten verabreicht werden.
  • Die pharmazeutischen Präparate können sämtliche übliche Formen, wie Tabletten, Kapseln oder Pulver besitzen.
  • Präparatebeispiele 25 mg-Tabletten und-Kapseln wurden aus den folgenden Massen hergestellt.
  • 25 mg-Tabletten 25 mg-Kapseln Verbindung 1 25,0 mg 25,0 mg Stärke 20,0 10,0 Lactose 66,5 10,3 Magnesiumstearat 1,5 2,0 Midrokristalline Zellulose 27,0/140,0 mg 43,7 mg Die orale tägliche Dosis der Verbindung I und deren Salze für erwachsene Menschen liegt üblicherweise im Bereich von 50 bis 200 mg in Einzeldosis oder mehrfacher Dosis.
  • Die folgenden Beispiele dienen zur weiteren Erläuterung der Erfindung, ohne diese zu begrenzen.
  • Beispiel 1 Eine Lösung von 3,7 g 1-[3-(2-Chlor-10-phenothiazinyl)-propyli-4-oxopiperidin, 1,1 g a-Rydroxypropionamid und 0,05 g p-Toluolsufonsäure in 200 ml Toluol warde während 7 Stunden in einem mit Wasserentfernungseinrichtung ausgestatteten Kolben am Rückfluß erhitzt. Nach der Abkühlung wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser gewaschen, uber wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und das BUsungsmittel unter verringertem Druck abdestilliert. Wenn die 4,4 g des dabei erhaltenen rotbraunen Öls bei Raumtemperatur während einem Tag stehengelassen wurden, kristallisierten sie und verfestigten sich. Die Kristal wurden in etwa 5 ml Aceton suspendiert, abfiltriert und aus Aceton umkristallisiert wobei 2,8 g 8-[3-(2-Chor-10-phenothiazinyl)-propy-2'-methyl-3-oxo-1-oxa-4, 8-diazaspiro-£4,57-decan als grauweiße Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 168-171 °C erhalten wurden.
  • Beispiel 2 Ein Gemisch aus 10,5 g 2-Chlor-10-(3-chlorpropyl)-phenothiazin, 12 g 2,2-Dimethyl-3-oxo-1-oxa-4,8-diazaspiro-fi4,57 decanhydrobromid, 12 g Natriumcarbonat, 100 ml Toluol und 0,5 g Kaliumjodid wurden unter Rühren während 30 Stunden am Rückfluß erhitzt. nach der Abkühlung wurde das unlösliche Material abfiltriert und das Filtrat unter verringertem Druck eingeengt. Zu dem Rückstand wurde Wasser zugesetzt und das Gemisch zur Verfestigung stehengelasser. Der Feststoff wurde abfiltriert, mit Wasser gewaschen und zwei mal sus Aceton umkristallisiert wobei 9 g 8-[3-(2-Chlor-10-phenothiszinyl)-propyl7-2,2-dimethyl-3-oxo-1-oxa-4,8-diazaspto-fi4,27-decan als weiße Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 212 cC erhalten wurden. Das entsprechende Maleat schmolz in Form weißer Nadeln bei 215-218 Cc unter Zersetzung (nach Umkristallisation aus wässrigem Athanol).
  • Beispiel 3 9,12 g gut verriebenes 10,11-Dihydro-5H-dibenz[b,f]-azepin wurdelangsam zu einer aus 80 ml flüssigem Ammoniak, 1,07 g metallischen Natrium und 0,025 g Eisen(II)-nitrat-9-hydrat hergestellten Natriumamidlösung langsam zugegeben, wobei das Reaktionsgemisch grün wurde. Nach der Zugabe wurde 30 weitere Minuten gerührt, dann die überschüssige Menge an flüssigem Ammoniak entfernt und 100 ml Xylol vorsichtig zugegeben. Die Xylollösung wurde bei 140 cc während 30 Minuten gerührt, um den verbliebenen Ammoniak vollständig abzudestillieren.
  • Nach Abkühlung auf 60 oc wurde eine Lösung von 14,5 g 8-(3-Chlorpropyl)-3-oxo-2-phenyl-1-oxa-4,8-diazaspiro-[4,5]-decan in 50 ml Xylol tropfenweise bei 60-75 °C zugegeben und das erhaltene Gemisch zunächst bei 110-120 0C während 2 Stunden und dann bei Rückflußtomperatur während weiterer 3 Stud en gerührt. Nach der Abkühlung wurde das unlösliche Material abfiltriert, das Filtrat mit Wasser gewaschen und das Xylol abdestilliert. Das dabei erhaltene rotbraune 01 wurde mit Maleinsäure behandelt und die 10,5 g an rohen Maleatkristallen wurden aus einem Gemisch aus Äthylacetat und Methanol umkristallisiert und ergaben 8,5 g 8-[3-(10,11-Dihydro-5H-bienz[b,f]-azeptin-5-yl)-propyl]-3-oxo-2-phenyl-1-oxa-4,8-diazaspiro-[4,5]-decanmaleat als weiße Nadeln mit einem Schmelzpunkt von 194-196 C.
  • Beispiel 4 Eine Lösung von 7,9 g 1-(4-p-Pluorphenyl-4-oxobutyl)-4-oxo-piperidin und 5,05 g 2-Hydroxy-2,2-diphenylacetamid in 300 ml Toluol wurde unter Rühren in einem mit Wasserentfernungseinrichtung ausgerüsteten Kolben am Rückfluß erhitzt.
  • 1,3 ml Wasser wurden azeotrop mit Toluol entfernt. Das Reaktionsgemisch wurde dann mit Wasser gewaschen, die Toluolschicht über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel unter verringertem Druck abdestilliert. Der rotbraune Rückstand wurde durch Säulenchromatographie unter Verwendung von 130 g aktiviertem Aluminiumoxyd gereinigt, wobei der Rückstand zunächst mit Toluol zur Eluierung der nicht umgesetzten Ausgangsverbindung entwickelt und dann mit Äthylacetat entwickelt wurde. Das letztere Eluat wurde eingeengt und die dabei erhaltenen weißen Kristalle aus Methanol umkristallisiert wobei 10,2 g 2, 2-Diphenyl-8-(4-p-fluorphenyl-4-oxobutyl)-3-oxo-1-oxa-4,80diazaspiro-[4,5-]-decan mit einem Schmelzpunkt von 146-147 cc erhalten wurden. Das entsprechende Maleat schmolz als weiße Nadeln bei 159-161 cc nach Umkristallisation aus Äthanol.
  • Beispiel 5 7,5 g 2-Methyl-3-oxo-1-oxa-4,8-diazaspiro-[4,5]-decan hydrobromid und 7,5 g Natriumcarbonat wurden in einem Gemisch aus 30 ml Dimethylformamid und 150 ml Toluol suspendiert, hierzu 9 g 4-p-FluorpMenyl-4-oxo-1-chlorbutan zugesetzt und das erhaltene Gemisch unter Rühren während 13 Stunden am R;ickfluß erhitzt. Nach der Abkühlung wurden zu dem Reaktionsgemisch 50 ml Wasser und 100 ml Äthylacetat zugesetzt und die organische Schicht abgetrennt, mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Iagnesiumsulfat getrocknet und unter verringertem Druck eingeengt. Zu dem Rückstand wurden 20 ml Isopropanol zugegeben und die ausgefällten Kristalle abfiltriert und aus Isopropanol umkristallisiert, wobei 4,5 g S-(4-p-Fluorphenyl-4-oxobutyl)-2methyl-3-oxo-1-oxa-4,8-diazaspiro-[4,5]-decan als grauweiße Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 157-159 cc erhalten wurden. Das entsprechende in üblicher Weise hergestellte Hydrochlorid schmilzt bei 235-236 cc unter Zersetzung.
  • Beispiel 6 4,7 g 2-Methyl-3-oxo-1-oxa-4,8-dS azaspiro-fi4, -decanhydrobromid und 4,7 g Natriumcarbonat wurden in einem Gemisch aus 30 ml Dimethylformamid und 150 ml Toluol suspendiert, 5,2 g 4-p-Rluorphenyl-4,4-äthylendioxy-1-chlorbutan zugesetzt und das erhaltene Gemisch unter führen während 10 Stunden am Rückfluß erhitzt. Nach der Abkühlung wurden 50 ml Wasser und 100 ml Äthylacetat zu dem Reaktionsgemisch zugegeben und die organische Schicht abgetrennt, mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter verringertem Druck eingeengt, wobei 5,1 g 8-(4-p-Fluorphenyl-4,4-äthylendioxybutyl)-2-methyl-3-oxo-1-oxa-4,8-diazaspiro-[4,5]=decan als grauweiße Kristalle erhalten wurden. Dieses Produkt wurde in einer Menge von 5,1 g in 20 ml Toluol gelöst, hierzu 20 ml einer 10 %igen Salzsäure zugegeben und das erhaltene Gemisch bei Raumtemperatur gerührt. Zu dem Reaktionsgemisch wurden 150 ml Toluol zugegeben, das Gemisch mit Natriumcarbonat alkalisch gemacht, die Toluolschicht mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und dann wurde das Toluol unter verrringertem Druck abdestilliert. Zu dem Riickstand wurden 20 ml Isopropanol zugesetzt, die ausgefällten Kristalle abfiltriert und aus Isopropanol umkristallisiert und dabei 3,4 g 8-(4-p-fluorphenyl-4-oxobutyl)-2-methyl- 3-oxo-1-oxa-4,8-dizaspiro-[4,5]-decan als grauweiße Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 157-159 Cc erhalten.
  • Nach den Verfahren entsprechend den vQrstehenden Beispielen, jedoch unter Verwendung äquivalenter Menge derjeweiligen Aungangsverbindungen, wurden die folgenden Verbindungen hergestellt: 1. 8-[3-(2-Chlor-10-phenothiazinyl)-propyl]-2-ätjyl-3-oxo-1-oxa-4,8-diazaspiro-[4,5]-decan mit einem Schmelzpunkt von 176 cc.
  • 2. 2-Methyl-3-oxo-8-£3-(2-trifluormethyl-1 0-phenothiazinyl)-propyl]-1-oxa-4,8-diazaspiro-[4,5]-decan mit einem Schmelzpunkt von 142-143 CC.
  • 3. 2-Methyl-3-oxo-8-£3- (i 0-phenothiazinyl )-propylj-1 -oxa-4,8-diazaspiro-[4,5]-decan mit einem Schmelzpunkt von 236 cc.
  • 4. 8- 2-Chlor-10-phenothiazinyl)-propyl2-3-oxo-1-oxa-4,8-diazaspiro-£4,-decan mit einem Schmelzpunkt von 162-163°C.
  • 5. 8-[3-(20Methoxy-10-phenothia zinyl)-propyl]-2-methl-3-oxo-1-oxa-4,8-diszaspiro-[4 , 57-decan mit einem Schmelzpunkt von 141 eg 6. 8-[3-(3-Methoxy-10-Phenothia zinyl)-2-methylpropyl]-2-methyl-3-oxo-1-oxa-4,8-diazaspiro-[4,5]-decan mit einem Schmelzpunkt von 150-151 °C.
  • 7. 8-[2-(10-Phenothiazinyl)-propyl]-3-oxo-1-oxa-4,8-diazaspiro-[4,5]-dccanhydrochlorid mit einem Schmelzpunkt von 203-205 G9, unter Zersetzung.
  • 8. 7-Methyl-8-[1-methyl-2-(10-phenothiazinyl)-äthyl]-3-oxo-1-oxe-4, 8-diazaspiro-[4,5]-decan mit einem Schmelzpunkt 246 °C.
  • 9. 8-[3-(2-chlor-10-phenothizinyl)-propyl]-2,4-dimethyl-2-oxo-1-oxa-4,8-diazaspiro-[4,5]-decan mit einem Sckmolzpunkt von 15° °C.
  • 10. 8-[3-2-Acetyl-10-phenothazinyl)-propyl]-2-methyl-3-oxo-1-oxa-4,8-diazaspiro-[4,5]-decan, amorph; IR-Spektrum 1705 (CH3CO-), 3200 und 1675 (-NHCO-) cm¹; NMR-Spektrum (CDCl3): 1,35 (2-CHD, Doublett, J=6 Hz), 2,48 (CH3C0, Singlett), 4,26 (2-OH-, Quartett, J=6 Hz), und 8,35 (NHCO, breit) ppm.
  • 11. 8--(2-Acetyl-1 o-phenothiazinyl)-propylJ-3-oxo-2-phenyl-1-oxa-4,8-diazaspiro-[4,5]-decanmeleat mit einem schmelzpunkt von 175-178 °C.
  • 12, 8-[3-(2-Chlor-10-phenothiazinyl)-propyl]-3oxo-2-phenyl-1-oxa-4,8-diazaspiro-[4,5]-decan mit einem Schmelzpunkt von 192-194 °C und dessen Maleat mit einem Schmelzpunkt von 204-207 °C.
  • 13. 9-[3-(2-Chlor-10-phenothiazinyl)-propyl]-4-oxo-2-phenyl-1-oxa- 5,9-diazaspiro-[5,5]-undecan mit einem Schmelzpunkt von 197-199 Cc.
  • 14. 8-z3-(2-Chlor-10-phenothiazinyl)-propyl7-2-methyl-5-oxo-2-phenyl-1-oxa-4,8-diazespiro-[4 decan mit einem Schmelzpunkt 193-195°C.
  • 15. 8-[3-(10,11-Dihydro-5H-dibenz[b,f]-lazepin-5-yl)-propyl]-2-methyl-3-oxo-1-oxa-4,8-diazaspiro-[4,5]-decanhydrochlorid mit einem Schmelzpunkt von 251-252 °C unter Zersetzung.
  • 16. 8-[3-(10,11-Dihydro-5H-dibenz[b,f]-azepin-5-yl)-propyl]-3-oxo-1-oxa-4,8-diazaspiro-[4,5]-decanoxalst mit einem Schmelzpunkt von 134-135°C.
  • 17. 8-[3-(5H-Dibenz[b,f]-azepin-5-yl)-propyl]-2-methyl-3-oxo 1-oxa-4,8-diazsspiro-[4,5]-decanhydrochlorid mit einem Schmelzpunkt von 261-262 Cc unter Zersetzung.
  • 18,8-[3-(9,9-Dimethyl-10-acrydanyl)-propyl]]-2-methyl-3-oxo-1-oxa-4,8-diazaspiro-[4,5]-decan mit einem Schmelzpunkt von 259-260 °C unter Zersetzung.
  • 19. 8-[3-(9,9-Dimethyl-10-acrydanyl)-propyl]-oxo-2-phenyl-1-oxa-4,8-diazaspiro-[4,5]-decan mit einem Schmelzpunkt von 196-199 cc und dessen Maleat mit einem Schmelzpunkt von 204-206 Cc unter Zersetzung.
  • 20, 2-Methyl-3-oxo-8-(4-oxo-4-phenylbutyl)-1-oxa-4,8-diazaspiro-[4,5]-decan, saures Maleat mit einem Schmelzpunkt von 175-177 °C unter Zersetzung.
  • 21. 8-p-Fluorphenacyl-2-methyl-3-oxo-1-oxa-4,8-diaza Bpiro-[4,5]-decan mit einem Schmelzpunkt von 163-165°C.
  • 22. 2,2-Dimethyl-8-(4-p-fluorphenyl-4-oxabutyl)-3-oXo-1-oxa-4,8-diazaspiro-[4,5]-decan mit einem Schmelzpunkt von 192-194 cc und dessen Maleat mit einem Schmelzpunkt von 183-185°C.
  • butyl)-3-oxo 23. 8-(4-p-Fluorphenyl-4-oxo-2-phenyl-1-oxa-4,8-diazaspiro-L4,-i7-d ecanhydrochlorid mit einem Schmelzpunkt von 242-243°C.
  • 24. 2,4-Dimethyl-8-(4-p-fluorphenyl-4-oxobutyl)-3-oxo-1-oxa-4,8-diazaspiro-[4,5]-decan, np20 1,5320.
  • 25. 8-(p-Fluorphenyl-4-oxobutyl)-3-oxo-1-oxa-4,8-diazaspiro-W4,57-decanhydrochlorid mit einem Schmelzpunkt von 244-246 °C unter Zersetzung.
  • 26. 9-(p-Fluorphenyl-4-oxobutyl)-4-oxo-2-phenyl-1-oxa-5,9-diazaspiro-[5,5]-undecan mit einem Schmelzpunkt von 165-167 cc.
  • 27. 8-(p-Fluorphenyl-4-oxobutyl )-2-methyl-3-oxo-2-phenyl-1 -oxa-4' 8-diazaspiro-F4, 5]-decan mit einem Schmelzpunkt von 246-248 °C unter Zersetzung.
  • 28. 3-oxo-8-(4-oxo-4-p-Tolylbutyl)-1-oxa-4,8-diazaspiro-J4,-decanhydrochlorid mit einem Schmelzpunkt von 236-238 Cc unter Zersetzung.
  • 29. 2,4-Dimethyl-8-p-methylphenacyl-3-oxo-1-4,8-diazaspiro-J4,5j-decan mit einem Schmelzpunkt von 121-123 CC.
  • Im vorstehenden wurde die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsformen beschrieben, Jedoch sind zahlreiche Änderungen und Modifikationen möglich.

Claims (6)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e
    Piperidinspiroverbindungen der Formel worin Z eine Gruppe der Formel oder eine Gruppe der Formel worin R eine Gruppe H-, F, Cl, CH3, CH30, CH3CO oder CF3 darstellt, Jeder Rest R1 und R2 ein Wasserstoffatom, eine niedere Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Phenylgruppe, R3 ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe mit 1 bis 4 gohlenstoffatomen, alk eine niedere Alkylengruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, X eine Gruppe -S-, -OH2CH2-, -CFI=CH oder C(CH)2-; und n die Zahlen 0 oder 1 bedeuten, sowie pharmazeutisch verträgliche Säureadditionssalze hiervon.
  2. 2. Als Verbindung nach Anspruch 1: 8-(4-p-Fluorphenyl-4-oXobutyl)-2-methyl-3-oxo-1-oxa-4,8-diazaspiro-fi4,52-decan.
  3. 3. Als Verbindung nach Anspruch 1: 2,2-Dimethyl-8-(4-pfluorphenyl-4-oxobutyl)-3-oxo-1-oxa-4,8-diazaspiro-r4,57-decan.
  4. 4. Als Verbindung nach Anspruch 1: 8-(4-p-fluorphenyl-4-oxobutyl)-3-oxo-1-oxa-4,8-diazacpiro-[4,5]-decan.
  5. 5. Als Verbindung nach Anspruch 1: 8-z3-(2-Chlor-10-phenothiazinyl)-propyl-2,2-dimethyl-3-oxo-1-oxa-4,8-diazaspiro-F4, -decan.
  6. 6. Verfahren zur Herstellung von Piperidinspiroverbindungen nach Anspruch 1 der Formel: sowie von pharmazeutisch verträglichen Säureadditionssalzen derselben, dadurch gekennzeichnet, daß 1. eine Verbindung der Formel mit einer Verbindung der Formel umgesetzt wird oder 2. eine Verbindung der Formel Z-alk-Y mit einer Verbindung der Formel oder einem Salz derselben umgesetzt wird oder 3., falls das Symbol Z eine Gruppe der Formel darstellt, eine Verbindung der Formel mit einer Verbindung der Formel umgesetzt wird oder 4., falls das Symbol Z eine Gruppe der Formel darstellt, ein geschütztes Oxoderivat einer Verbindung der Formel mit einer Verbindung der Formel oder einem Salz derselben umgesetzt wird und dann das erhaltene Produkt hydrolisiert wird, worin Z eine Gruppe der Formel oder eine Gruppe der Formel worin R eine Gruppe H, Cl, CN3, CH30, CH3CO oder CF9 darstellt, jeder Rest R und R ein Wasserstoffatom, eine niedere Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Phenylgruppe, R3 ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, alk eine niedere Alkylengruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, X eine Gruppe -S-, -CH2CH2-, -CH=CH- oder -C(CH)2-, n die Zahlen O oder 1, Y ein Halogenatom oder einen reaktionsfähigen Rest und M ein Wasserstoffatom oder ein alkalimetall bedeuten.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0001207A1 (de) * 1977-08-25 1979-04-04 Hoechst Aktiengesellschaft Harnstoffderivate, ihre Herstellung und Verwendung als Lichtschutzmittel
DE3342164A1 (de) * 1982-11-24 1984-05-24 Farmitalia Carlo Erba S.p.A., Mailand / Milano Antipsychotisch wirkende benzoxazine, verfahren zu deren herstellung sowie pharmazeutische zubereitungen, die diese enthalten
EP0414422A3 (en) * 1989-08-10 1991-07-24 Richter Gedeon Vegyeszeti Gyar R.T. 2-oxo-1-oxa-8-azaspiro (4,5) decane derivatives, processes for their preparation and pharmaceutical compositions thereof
FR2691459A1 (fr) * 1992-05-25 1993-11-26 Adir Nouveaux dérivés de la phénothiazine, leur procédé de préparation et les compositions pharmaceutiques qui les contiennent.

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