DE2117766A1 - Hochdruckkreiselpumpe - Google Patents
HochdruckkreiselpumpeInfo
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- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D1/00—Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps
- F04D1/06—Multi-stage pumps
- F04D1/063—Multi-stage pumps of the vertically split casing type
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- F04D29/2266—Rotors specially for centrifugal pumps with special measures for sealing or thrust balance
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Description
PATENTANWÄLTE
Dr.-Ing. HANS RUSCHKE
Dipl.-iny.iilld.: A3ULAR
S 1394
Sundstrand Corporation, liockford / Illinois (VeStev.A.)
Hochdruckkreiselpumpe
Die Erfindung betrifft Pumpeinheiten mit einem hohen Förderdruck,
im besonderen mehrstufige Kreiselpumpen«, Hohe Drücke können auch erzielt werden mit Pumpen, die mehrere Kolben aufweisen;
jedoch ist der pulsierende Ausgang solcher Einheiten in einigen Fällen nachteilig und kann manchmal zu einem Brück
oder einem Ausfall von Pumpenteilen führen.
Obwohl es bisher möglich war, diese hohen Drücke mit Kreiselpumpeneinheiten
zu erreichen, so müssen zu diesem Zweck häufig unzulässig viele Stufen vorge sehen werden, um den erforderlichen
Druckanstieg zu bewirken.
Es wurde versucht, den hohen Druckanstieg mit einigen wenigen Stufen zu erreichen, z.Jßo mittels einer zweistufigen Kreiselpumpe,
wobei sich jedoch gezeigt hat, dass bei der zweistufigen Einheit die Dichtungen übermäßig stark belastet werden.
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M.aeW., der hohe Druckabfall an den Dichtungen der zweiten Stuf
erforderte die Einhaltung sehr enger Toleranzen, Hochdruckabdic tungen usw», und selbst bei Verwendung solcher Abdichtungen
wurde der Wirkungsgrad der zweiten Stufe wesentlich herabgesetz
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einer Hochdruckkreiselpumpenanordnung die Wirkung der Abdichtung zu
verbessernο
Die Erfindung sieht daher eine Kreiselpumpenanordnung mit einer Hauptkreiselpumpe, die ein Schaufelrad und einen axialen
Einlass aufweist sowie einen allgemein tangential 'verlaufenden
Auslass, mit einer Innenabdichtung für die Hauptkreiselpumpe, W welche Anordnung gekennzeichnet ist durch eine Schleuderabdichtung
zwischen der Innenabdichtung und dem Schaufelrad, welche Schleuderabdichtung so ausgestaltet ist, dass sie die Flüssigkeit
zum Hauptschaufelrad unter einem Druck leitet, der oberhalb
des jflüssigkeitsdruckes am Einlass der Hauptpumpe liegt.
Es wird vorzugsweise eine zweistufige Kreiselpumpenanordnung vorgesehen, bei der der Druckabfall an den mechanischen Dichtungen
in der zweiten Stufe wesentlich herabgesetzt wird dadurch» dass in der zweiten Stufe mehrere abdichtende Laufräder angeordnet
werden, so dass in der Kreiselpumpe in höherer Druckanstieg erfolgt, als dies bei einer zweistufigen Einheit bisher möglich
ware
™ Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die
zweite Stufe ein Hauptschaufelrad bei einem axialen Einlass und bei einem allgemein tangential verlaufenden Auslass für die
Hauptströmung auf, die aus der ersten Stufe empfangen wird. Die
beiden genannten Pumpenstufen sind Rücken an Rücken angeordnet und werden über ein Getriebe von einer gemeinsamen Antriebswelle
angetrieben- Derjenige Teil der Welle, der sich in die zweite Stufe hineinerstreckt und deren Schaufelräder antreibt, trägt
zwei mechanische Abdichtungen, die keine besonders engen Toleranzen
erfordern, da zwischen den mechanischen Abdichtungen und
dem Schaufelrad der zweiten Stufe am betreffenden Wellenteil
mehrere Schleuderabdichtungslaufräder angeordnet sind. Diese
abdichtenden Laufräder wirken mit ortsfesten Gehäuseflügeln zu-
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und leiten eine abdichtende Flüssigkeit durch die abdichtenden
Laufräder zur einwärts gelegenen Seite des HauptSchaufelrades
der zweiten Stufe· Die Abdichtungslaufräder erzeugen einen
genügend hohen Druckanstieg, so dass der Ausfluss am letzten übdichtungslaufrad einen höheren Druck aufweist als der Einlassuruck
der dem Hauptschaufelrad der zweiten Stufe zugeführten
Flüssigkeit, der natürlich im wesentlichen gleich dem Auslass-.Irucl.
der ersten Stufe ist. Da die Hauptschaufelräder der ersten und der zweiten Stufe offene Schaufelräder sind, so ist der
Druck an beiden Seiten, dehe sowohl an der Einlasseite als auch
an der Wellenseite an den Abdichtungslaufrädern im wesentlichen
der gleiche, so dass die Abdichtungsströmung aus der letzten
Stufe der Abdichtungslaufräder einen Rückfluss der Hauptströmung nach innen vom .Hauptschaufelrad aus verhindert· Als Folge dieser
Anordnung wird der Druckabfall an den mechanischen Abdichtungen herabgesetzt, die, wie bereits erwähnt, an der Innenseite der
Äbdichtungslaufräder gelegen sind, dch« an der vom Hauptschaufelrad
der zweiten Stufe entfernt gelegenen Seite der Abdichtungslaufräder«
Alle Laufräder bestehen aus einer an der Welle befestigten
und sich mit dieser drehenden Scheibe, die mit radial verlaufenden und der mechanischen Abdichtung zugewandten Schaufeln
versehen sind, d.h., die Schaufeln sind dem Schaufelrad der zweiten Stufe abgewandt, und ferner ist ein abgesonderter Gehäusehohlraum
vorgesehen mit ortsfesten und radial verlaufenden Flügeln an der Hauptschaufelradseite des Abdichtungslaufrades,
welche flügel die Flüssigkeit vom Abdichtungslaufrad aus zum nächstfolgenden Abdichtungslaufrad leiten.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist ein Abdichtungsflüssigkeitskreislauf
vorgesehen, der ein Erhitzen und Sieden der Flüssigkeit in. den Abdichtungslaufrädern verhindert, wodurch
die bei dynamischen Abdichtungen auftretenden Schwierigkeiten vermieden werden, die eine Folge des Siedens, der Ablagerungen
von Mineralien und !Instabilität sind. Im besonderen ist in der ersten Stufe an der Innenseite des Hauptschaufelrades ein Hauptkanal
vorgesehen, durch den ein Teil der Hauptpumpenflüssigkeit aus der ersten Stufe zu einem Einlass in der zweiten Stufe
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abgeleitet wird, wobei die Abdichtungsflüssigkeit den Abdichtungslaufrädern
zugeführt wird.
Bei einer anderen weiteren Ausführungsform der Erfindung
wird die Abdichtungsflüssigkeit einer unabhängigen Pufferflüssigkeitsquelle entnommen, die in die zweite Stufe durch einen Kanal
einströmt, der diese PufferfIUssigkeit zu den Abdichtungslaufrädern
leitet. Da an den Abdichtungslaufrädern ein so hoher Druck besteht, dass eine Strömung der Hauptpumpenflüssigkeit
längs der Welle der zweiten Stufe verhindert wird, so wird die Hauptpumpenflüssigkeit wirksam isoliert und gelangt nur mit dem
Hauptschaufelrad in Berührung, so dass mit dieser Anordnung korrodierende Flüssigkeiten gepumpt v/erden können.
Die Erfindung wird nunmehr ausführlich beschrieben. In den beiliegenden Zeichnungen ist die
jpig.i ein Längsschnitt durch die erste Stufe einer zweistufigen
Kreiselpumpenanor dnung und die
jj'ig^ ein Längsschnitt durch die zweite Stufe der Kreiselpumpenanordnung.
Beide Figuren 1 und 2 zeigen eine Kreiselpumpenanordnung
init einer Einheit 12 der ersten Stufe und mit einer Einheit
der zweiten Stufe, welche beiden Einheiten von einer gemeinsamen Welle 16 in einem Getriebegehäuse 18 angetrieben werden,
das zwischen den Einheiten 12 und 14 angeordnet ist. Die in die fc erste Stufe 12 durch den Einlass 20 einströmende Flüssigkeit
wird komprimiert und durch einen Auslass und ein nicht dargestelltes Rohr zum Einlass 22 der Einheit 14 der zweiten Stufe
geleitet. In der Einheit der zweiten Stufe wird die' Eauptpuiupenflüssigkeit
weiter komprimiert und aus dem Auslass 24 der zweiten Stufe weitergeleitet, der in der Fig»2 mit unterbrochenen
Linien dargestellt ist.
Die Einheit 12 der ersten Stufe ist mit den mechanischen Abdichtungen 26 und 28 und mit einem einzelnen Schleuderabdichtungsrad
30 ausgestattet.
Sie Einheit 14 der zweiten Stufe ist mit den mechanischen Abdichtungen 32 und 34 sowie mit mehreren Schleuderabdichtunga-
109885/η 30
rädern 36 ausgestattet, die den Druckabfall an der mechanischen Abdichtung 34 herabsetzen,,
.nachstehend wird der Aufbau der Einheit 12 der ersten Stufe
beschrieben, deren Getriebegehäuse 18 eine seitliche Montageplatte 37 aufweist, die ein Lager 38 für eine mit hoher Drehzahl
umlaufenden Welle 16 trägt. Die Drehzahl der Welle 16 kann z„Be
10„000 bis 3OeOOO U/min betragen. An der Platte 37 ist ein Gehäuse
40 befestigt, das in der Mitte mit einer Öffnung 42 versehen ist, in der eine Abdichtungstragplatte 43, einer Verteilerplatte
44 und eine Laufradabstützungsplatte 45 angeordnet isto Die Abdichtungsplatt.e 43 ist am Gehäuse 40 mit Hilfe der Befestigungsmittel
47 befestigt, während die Verteilerplatte 44 "und die Abstützungsplatte 45 in der Gehäuseöffnung 42 mittels langgestreckter
Gewindebolzen 49 befestigt sind.
Eine Abdeckplatte 51 umgibt das Schaufelrad 52 der ersten Stufe und bildet die Endverkleidung für das Schaufelrad. Die
Abdeckplatte trägt ferner einen Sinlasseinsatz 53, welcher Einlass sich nach außen erweitert, wie bei 55 dargestellt.
Das Schaufelrad 52 der ersten Stufe ist mit einer kegelförmigen
Induziernabe 56 versehen, die aus der in der amerikanischen
Patentschrift ar. 3 299 821 beschriebenen Ausführung bestehen
kann. Das Schaufelrad 52 besteht aus einem "offenen" Schaufelrad mit freien Innen- und Außenschaufeln, die allgemein radial
verlaufen, und die nach außen spitz zulaufen und komplementär zu der vom Deckel 51 gebildeten kegelförmigen Verkleidungsfläche
60 ausgestaltet sind. Die Schaufeln 58 werden an der Welle 16 von einem Doppelgewindebolzen 62 festgehalten, der in das eine
Ende der Induziernabe 63 und in die Welle 16 eingeschraubt ist, wobei die an den Schaufeln 58 vorgesehenen Lippenteile 63» zwischen
den genannten Bauteilen verriegelt werden.
Die einwärts gelegene mechanische Abdichtung 28 beste ht aus einem relativ ortsfesten Abdichtungsglied 65, das an einem drehbaren
Abdichtungsglied 66 gleitend anliegt. Die mechanische Abdichtung
soll im wesentlichen die Pumpeneinheit 12 gegen das Getriebegehäuse 18 abdichten,.
Die mechanische Abdichtung 26 besteht aus einem relativ
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ortsfesten Abdichtungsglied 68, das an der Abdichtungsplatte £-3
mit Hilfe der Befestigungsmittel 70 befestigt ist, und das an einem relativ drehbaren Abdichtungsglied 72 an der Welle 16
gleitend anliegt. Die Abdichtung 26 soll in erster Linie eine Abdichtung der Pumpenflüssigkeit oder der Abdichtungsflüssigksiΐ
an der Außenseite der Abdichtung 26 bewirken. Wie bereits erwähnt, soll mit der Erfindung der Druckabfall an der Abdichtung
26 und im besonderen an deren Gegenstück in der Einheit 14 der zweiten Stufe herabgesetzt werden, die später noch beschrieben
wird.
Die Abdichtungsplatte 43 kann mit einem radialen Durchlass
74 versehen werden, durch den eine Abdichtungsspülflüssigkeit zwischen den Dichtungen 26 und 28 geleitet werden kann.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird ein Teil der Hauptpumpenflüssigkeit aus der Einheit 12 der ersten Stufe zu
den Abdichtungslaufrädern in der Einheit 14 der zweiten Stufe
geleitet. Zu diesem Zweck wird die Hauptpumpenflüssigkeit, die längs der Y/ellenbuchse 76 durchsickert und den gleichen Druck
aufweist wie die Flüssigkeit am Einlass 20 infolge des offenen Aufbaus des Schaufelrades 52 am Auslass der ersten Stufe vorbeigeleitet
und aus dieser durch ein ortsfestes Ji'lügelglied 78,
durch einen radialen Durchlass 79 im Flügelglied und durch einen radialen Durchlass 80 in der Verteilerplatte 44 abgelassen, der
mit einem Ablassrohr in Verbindung steht, das zu einem Durchlass 82 führt, der zur Einheit 14 der zweiten Stufe gehört»
Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird daher die Hauptpumpenflüssigkeit
unter dem Einlassdruck aus der Einheit 12 der ersten Stufe zu den Abdichtungslaufrädern der Einheit 14 der
zweiten Stufe geleitet, wodurch eine Erhitzung und ein Sieden in den Abdichtungen der zweiten Stufe vermindert oder vermieden
wird.
Die Kreiselpumpeneinheit 14 der zweiten Stufe weist allgemein
den gleichen Aufbau auf wie die Einheit 12 der ersten Stufe, so dass die beiden Einheiten gemeinsamen Bauteile etwas weniger
ausführlich beschrieben werden.
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Die entgegenge setzte Seitenwandung 84 des Getriebegehäuses trägt das Lager 86 für die Welle 16 und das Hauptgehäuse 88 der
x-unpeneinheit der zweiten Stufe, welches u-ehäuse in der Mitte
mit einer Öffnung 89 versehen ist, in die eine Abdichtungstragplatte
90 eingesetzt ist sowie eine Verteilerplatte 91 und eine Absatzplatte 92 für das Schaufelrad. Die Abdichtungsplatte 90
ist am Gehäuseglied 88 mit Hilfe von Gewindebolzen 94 befestigt, während die Verteilerplatte 91 und die Abstützplatte 92 in der
in der Mitte gelegenen Öffnung 89 mittels langgestreckter Gewindebolzen 94 befestigt sind..
Das offene Ende des ü-ehäusegliedes 88 wird von einer Abdeckplatte
96 abgeschlossen, die einen das Schleuderlaufrad 100 umschließenden Hohlraum 99 bildet. Gleich dem Schaufelrad 52
besteht auch das Schaufelrad 100 aus einem "offenen" Schaufelrad mit einer Anzahl von an der Welle 16 mit Hilfe eines Gewindebolzens
104 befestigten Schaufeln 102« In das Abdeckglied 96 ist in der Mitte ein Einsatz mit einem konischen Einlass 106
eingesetzt, der mit einer Einlassöffnung 108 an der am Andeckglied
96 befestigten Einlassplatte 110 in Verbindung steht.
Zum Ausspülen der Kammer 112 zwischen den Abdichtungen 32
und 34 ist die Abdichtungstragplatte 90 mit einem radial verlaufenden Durchlass 114 versehen, der seinerseits mit einem
normalerweise durch einen Stopfen verschlossenen radialen Durchlass
116 am Gehäuse 88 in Verbindung stehte
Die Abdichtung 32 soll in erster Linie die Pumpe gegen den Innenraum des Getriebegehäuses abdichten und besteht aus einem
ortsfesten Abdichtungsglied 120, das an einem relativ drehbaren Abdichtungsglied 121 an der Welle 16 gleitend anliegt.
Die Abdichtung 34 soll in erster Linie die Pumpenflüssigkeit
der zweiten Stufe oder die Abdichtungsflüssigkeit für die Abdichtungslaufräder 36 abdichten und besteht aus einem relativ
ortsfesten Abdichtungsglied 122, das an der Abdichtungsplatte 90 mit Hilfe der Schrauben 123 befestigt ist. Das Abdichtungsglied
122 liegt gleitend an einem drehbaren Abdichtungsglied 125 an der Welle 16 an. Die Erfindung bezweckt in der Hauptsache den Wirkungsgrad
der vorliegenden zweistufigen Pumpe dadurch zu
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verbessern, dass der Druckabfall an der mechanischen Abdichtung 34 in der zweiten Stufe herabgesetzt wird»
Zu diesem Zweck ist eine Laufradgruppe 36 mit einem ersten,
einem zweiten und einem dritten Laufrad 128, 129, 130 vorgesehen. Die Gruppe 36 kann auch mehr als drei Laufräder umfassen, wenn
dies erwünscht isto Die Laufräder in der Gruppe 36 sind einander
gleich und bestehen aus einem wabenteil 132, einem radial verlaufenden
Mantel 133 und aus einer Anzahl von radial verlaufenden Schaufeln 136, die dem Getriebegehäuse zugewandt oder dem Laufrad
100 der zweiten Stufe abgewandt sind. Um die Abdichtungsflüssigkeit von dem einen Laufrad zu einem anderen Laufrad zu
. leiten, ist eine Anzahl von ortsfesten und radial verlaufenden ' jplügeln 138 an den Außenseiten der Umhüllungsplat-ten 133 vorgesehen,
wobei ein ziemlich großer radialer Spielraum vorgesehen ist, wie bei 140 dargestellt, so dass die Abdichtungsflüssigkeit
zu dem radial am weitesten innen gelegenen Teil der zu den nächsten Laufrädern 129» 130 gehörenden Schaufels strömen kann.
Die Laufradgruppe 36 ist so ausgestaltet, dass ein ausreichender Druckanstieg erreicht wird, so dass der Druck der vom letzten
Laufrad 130 abströmenden Abdichtungsflüssigkeit den Druck der
Hauptpumpeneinlasströmung im Einlass 108 der zweiten Stufe oder den Druck der aus der Einheit 12 der ersten Stufe ausströmenden
Flüssigkeit übersteigt. Hierdurch wird verhindert, dass die Eauptpumpenflüssigkeit an der Innenseite der Schaufeln 102 längs
fc des Bauteiles 141 nach innen strömte
Wie' bereits beschrieben, wird die Hauptpumpenströmung aus
der ersten Stufe zum Durchlass 82 umgeleitet, der zum Einlass des Abdichtungslaufrades 128 über die Durchlässe 142 in der Verteilerplatte
91 führt, die den radialen Durchlass 143 in derselben
Platte verbindet mit den radialen Durchlässen 145 in einer ortsfesten Düsenplatte 147 und über den radialen Spielraum
zwischen der Düsenplatte 147 und die zum Laufrad 128 gehörende .wabe 132.
Bei der soweit beschriebenen Ausführungsform der Erfindung wird daher die Hauptpumpenflüssigkeit wird daher von der ersten
Stufe aus zu den Abdichtungslaufrädern 36 der zweiten Stufe
umgeleitet,, und dieser Abdichtungsflüssigkeitskreislauf
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verhindert ein Erhitzen und ein Sieden in den dynamischen Abdichtungslaufrädern,
so dass die bei diesen Abdichtungen normalerweise auftretenden und durch das Sieden, das Absetzen von Mineralien
und die Unstabilität verursachten Schwierigkeiten vermindert oder gänzlich beseitigt werden.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist ein etwas anderer Strömungskreislauf für die Abdichtungsflüssigkeit
in beiden Stufen vorgesehen, der besonders gut geeignet ist für Pumpen, die eine korrodierende flüssigkeit pumpen«, Um die Korrosion
der Bauteile der Pumpe so gering wie möglich zu halten, wird eine harmlose Pufferabdichtungsflüssigkeit verwendet» Zu
diesem Zweck wird der zur Einheit 12 der ersten Stufe gehörende Ablasskanal 80 durch einen geeigneten Stopfen verschlossen, und
durch einen anderen Kanal 151 in Verteilerglied 44 wird eine
harmlose Pufferflüssigkeit in einen Eaum 153 zwischen der mechanischen
Abdichtung und einem Ahdiehtungslaufrad 156 geleitet.
Das Abdichtungslamfrad 156 ist etwas größer als die Laufräder
in der Gruppe 36 und pumpt die flüssigkeit aus der Kammer 153
durch das ortsfeste und mit radialen flügeln ausgestattete Düsenglied 73 längs der Buchse 76 nach außen. Das .Laufrad 156
fördert die !flüssigkeit längs der Buchse 76 unter einem etwas
höheren Dru ck als der Druck der Einlasströmung am Ausgang der Induziernabe 56, so dass auf diese Weise die gesamte Wellenanordnung
unter Ausachluss. des jjaufrades 52 der ersten Stufe
von der vom Kauptschaufelrad gepumpten Flüssigkeit isoliert wird.
Soll eine korrodierende Flüssigkeit gepumpt werden, so wird der gesamte innen gelegene Abschnitt der Pumpe der ersten Stufe
rechts von dem in der jj'ig<.1 dargestellten Schaufelrad von dieser
korrodierenden Flüssigkeit isoliert.
Eine ähnliche Anordnung ist bei dieser Ausführungsform für die Pumpe 14 der zweiten Stufe vorgesehen. Im besonderen wird
der IJmleitungskanal 82 für die Hauptpumpenströmung durch einen Stopfen verschlossen, und dem Kanal 160 in der Verteilerplatte
91 wird eine harmlose Pufferflüssigkeit zugeführt, welcher Kanal
160 mit einer ringförmigen Kammer 161 zwischen der mechanischen Abdichtung 34 und einem zusätzlich vorgesehenen Schleuderabdichtungslaufrad
163 in Verbindung steht« Das Laufrad 163 ist etwas
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größer als die Lauf räder 128, 129, 130, jedoch, ebenfalls mit
radial verlaufenden Schaufeln oder Flügeln versehen, die ncch
innen gerichtet sind und mit dem ortsfesten jb'lügelglied 47 zusammenwirken,
dessen radiale Flügel 166 nahe an der Außenseite des Laufrades 163 gelegen sind.
Das Laufrad 163 leitet die unschädliche rufferflüssigkeit
aus der Kammer 161 durch die ortsfesten Flügel 166 und von oiesei
aus der JJe ine nach durch die Lauf räder 128, 129 und 130o .auf
diese Weise wird das Hauptschaufelrad 100 der zweiten Stufe
von den einwärts gelegenen Bauteilen der zweiten Stufe isoliert, so dass mit dieser Anordnung eine korrodierende Flüssigkeit ^efc
fahrlos gepumpt werden kann. ;fle bereits beschrieben, bewirkt
auch bei dieser aus führung^· form, die Laufradgruppe 36 eine Herabsetzung
des Druckabfalles an der mechanischen Abdichtung 34 se weitgehend, dass in der zweiten Stufe 14 höhere Drücke als bisher
möglich erzeugt werden können.
Patentansprüche
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Claims (1)
- PatentansprücheKreiselpumpenanordnung mit einer Hauptkreiselpumpe, die ein Schaufelrad, einen axialen Einlass und einen allgemein tangential verlaufenden Auslass aufweist, und mit einer Innenabdichtung für die Hauptpumpe, gekennzeichnet durch ein Jj'liehkraf tabdichtungsmittel zwischen der Innenabdichtung und dem Haupt schaufel rad, welches l'liehkraf tabdichtungsmittel dem Hauptschaufelrad die Flüssigkeit unter einem Druck zuführt, der höher ist als der Druck am Einlass der Hauptpumpe.Kreiselpumpenanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Pumpeneinheit in einer ersten Stufe, die ein Hauptschaufelrad, einen Einlass und einen Auslass, aufweist, dur-ch eine Pumpeneinheit in einer zweiten Stufe, die die die Hauptkreiselpumpe mit dem Hauptschaufelrad und mit einem Einlass und einem Auslass umfasst, und dadurch gekennzeichnet, dass das genannte i'liehkraf tabdichtungsmittel zwischen der Innenabdichtung und dem Hauptschaufelrad der zweiten Stufe dem Schaufelrad der zweiten Stufe die Flüssigkeit unter einem Druck zuführt, der höher ist als der Druck am Auslass der ersten Stufe*3· Jvreiselpumpenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte i'liehkraftabdichtungsmittel aus mehreren Laufrädern besteht, die koaxial zum Schaufelrad in der zweiten Stufe angeordnet sind.4» Kreiselpumpenanordnung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, dass jedes Abdichtungslaufrad eine ringförmige Rückenplatte mit radial verlaufenden Flügeln aufweist, die der Innenabdichtung zugewandt sind.1 0 9 8 8 5 / 1. 1 3 Q5» Kreiselpumpenanordnung nacli Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in einer ersten Stufe angeordnete Pumpeneinheit mit einem Schaufelrad, mit einem axialen Einlass an der einen Seite des Schaufelrades und mit einem Auslass, durch eine in einer zweiten Stufe angeordnete Pumpeneinheit, deren axialer Einlass mit dem Auslass der ersten Stufe an der einen Seite des Schaufelrades in der zweiten Stufe verbunden ist, welches Schaufelrad in der zweiten Stufe von einer Welle getragen und angetrieben wird, die abgedichtet wird von der Innenabdichtung an derjenigen Seite des Schaufelrades in der zweiten Stufe, die dem Einlass der zweiten Stufe gegenübersteht, durch ein i'liehkraf tabdichtungsmittel an der genannten Welle zwischen der Innenabdichtung und dem Schaufelrad in der zweiten Stufe, und durch Mittel, die einen Teil der Hauptpumpenflüssigkeit vom Einlass der in der ersten Stufe befindlichen Pumpeneinheit zum i'liehkraftabdichtungsmittel leiten, um ein Sieden der durch das ü'liehkraftabdichtungsmittel strömenden Flüssigkeit zu vermeiden.6» Kreiselpumpenanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte i'liehkraf tabdichtungsmittel aus mehreren Laufrädern besteht, die an der Welle koaxial ange-brächt sind und eine Anzahl von radial ve rlaufenden Flügeln aufweisen, die der Innenabdichtung zugewandt sind, welche Laufräder die Flüssigkeit der Reihe nach vom einen Laufrad zum nächstfolgenden Laufrad leiten.7ο Kreiselpumpenanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Abdichtungsmittel eine Anzahl von ortsfesten und ra-dial verlaufenden Flügeln an der Hauptschaufelradseite aller Lauf räder des. Fliehkraftabdichtungsmittel aufweist. =8· Kreiselpumpenanordnung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine das Schaufelrad in der ersten Stufe trägende und antreibende Welle, und dadurch gekennzeichnet, dass das' Schaufelrad in der ersten Stufe aus einem offenen Schaufelrad besteht, so dass der Druck längs der Welle im109885/ 1 13Qwesentlichen gleich dem Druck am Einlass der ersten Stufe ist, und dass die die Einlassflüssigkeit weiterleitenden Mittel aus einem Umleitungskanal "bestehen, der mit der Welle in der ersten Stufe in Verbindung steht und Pumpenflüssigkeit zum Fliehkraftabdichtungsmittel in der zweiten Stufe umleitet.9ο Kreiselpumpenanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in einer ersten Stufe angeordnete Pumpeneinheit mit einem Schaufelrad, einem axialen Einlass an der einen Seite des Schaufelrades und mit einem Auslass, durch eine in einer zweiten Stufe angeordneten Pumpeneinheit, deren axialer Einlass mit dem Auslass der ersten Stufe an der einen Seite des Schaufelrades in der zweiten Stufe in Verbindung steht, welches Schaufelrad in der zweiten Stufe von einer Welle getragen und angetrieben wird, welche Welle von der Innenabdichtung an derjenigen Seite des Schaufelrades in der zweiten Stufe gelagert wird, die dem Einlass der zweiten Stufe gegenüber ateht, durch ein Fliehkraftabdichtungsmittel an der genannten Welle zwischen der Innenabdichtung und dem Schaufelrad in der zweiten Stufe, und durch Mittel, die dem ivliehkraftabdichtungsmittel eine kühlende Pufferflüssigkeit zuführen, um ein Sieden gering zu halten,10. Kreiselpumpenanordnung nach .Anspruch 9> gekennzeichnet duroh einen Durchlasskanal in der in der zweiten Stufe befindlichen Pumpeneinheit zwischen der Innenabdichtung und dem Fliehkraftabdichtungsmittel zum Weiterleiten der Pufferflüssigkeit·11· Kreiselpumpenanordnung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine Schaufelradwelle in der ersten Stufe, die von einem Innenlager umgeben wird, durch ein Fliehkraftabdichtungsmittel an der Welle in der ersten Stufe zwischen der Innenabdichtung in der ersten Stufe und dem Schaufelrad in der ersten Stufe, und duroh einen Durchlasskanal, der mit der Pumpeneinheit in der erste η Stufe in Verbindung steht und eine Pufferabdiehtungsflüssigkeit zum Fliehkraft-109885/ 1 130abdichtungsmittel in der ersten Stufe leitet.12ο Kreiselpumpenanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Gehäuse, durch eine im Gehäuse drehbar gelagerte und ein Schaufelrad tragende Welle, durch ein Fliehkraftabdichtungsmittel mit einem Fliehkraftlaufrad an der genannten Welle, das vom Hauptschaufelrad entfernt angeordnet ist und eine Anzahl von radial verlaufenden Flügeln aufweist, die zum Hauptschaufelrad abgewandt sind, durch im Gehäuse vorgesehene ortsfeste und radial ausgerichtete Flügel an der dem Hauptschaufelrad zugewandten Seite des Abdichtungslaufrades, und durch Mittel, die dem Abdichtungsiaufrad eine ™ Flüssigkeit zuführen.1% Kreiselpumpenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die'Hauptkreiselpumpe aufweist eine in einer ersten Stufe angeordnete Kreiselpumpeneinheit mit einem Gehäuse, mit einer das Hauptschaufelrad im Gehäuse tragenden Welle, die am innen gelegenen Ende von einer mechanischen Wellenabdichtung umgeben wird, welches Fliehkraftabdichtungsmittel aus einem an der Welle angebrachten Fliehkraftlaufrad zwischen der genannten mechanischen Abdichtung und dem Schaufelrad besteht, dass im ü-ehäuse ein Durchlasskanal vorgesehen ist, der eine verhältnismäßig kühle Pufferflüs~ ^ sigkeit in den Saum zwischen der mechanischen Abdichtung und dem Abdichtungslaufrad leitet, und dass in einer zweiten Stufe eine Kreiselpumpe vorgesehen ist, die ein Gehäuse und ein im Gehäuse drehbar gelagertes Schaufelrad aufweist.14« Kreiselpumpenanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in einer ersten Stufe angeordnete Kreiselpumpe mit einem Gehäuse, in dem ein Hauptschaufelrad gelagert ist, mit einer im Gehäuse drehbar gelagerten Welle, mit einem zum Schaufelrad im Gehäuse führenden axialen Einlass, mit einem Auslass für das Schaufelrad im Gehäuse, mit einer die Welle im Gehäuse umgebenden mechanischen Abdichtung, mit einem Ablasskanal im Gehäuse, der Pumpflüssigkeit aus dem Kaum zwischen dem Schaufelrad und der mechanischen Abdichtung109885/ 1 1 3Qabführt, durch eine in einer zweiten Stufe angeordnete Kreiselpumpe mit einem Gehäuse, in dem ein Hauptschaufelrad gelagert ist, mit einer im (ienäuse drehbar gelagerten und das Schaufelrad antreibenden Welle, mit einer Hauptinnenabdichtung, bestehend aus einer mechanischen Abdichtung am innen gelegenen Ende der Weile in der zweiten Stufe, mit einer Anzahl von Abdichtungslaufrädern an der genannten Welle zwischen des Schaufelrad in der zweiten Stufe und der mechanischen Abdichtung in der zweiten Stufe, welche Abdichtungslaufräder eine Anzahl von radial verlaufenden und der mechanischen Abdichtung in der zweiten Stufe zugewandten flügeln aufweisen, welches Gehäuse so ausgestaltet ist, dass eine Abdichtungsflüssigkeit radial von dem einen Abdichtungslaufrad ZVuB. anderen Laufrad geleitet wird, und mit einem Durchlasskanal zwischen der mechanischen Abdichtung in der zweiten Stufe und den Abdichtungslaufrädern, der die Pumpflüssigkeit aus der Pumpe in der ersten Stufe zu den Abdichtungslaufrädern in der zweiten Stufe leitet»109885/1130
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