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DE2117170A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Naß Aufprallplatüeren von Metallge genstanden - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Naß Aufprallplatüeren von Metallge genstanden

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Publication number
DE2117170A1
DE2117170A1 DE19712117170 DE2117170A DE2117170A1 DE 2117170 A1 DE2117170 A1 DE 2117170A1 DE 19712117170 DE19712117170 DE 19712117170 DE 2117170 A DE2117170 A DE 2117170A DE 2117170 A1 DE2117170 A1 DE 2117170A1
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DE
Germany
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container
water
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DE19712117170
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DE2117170C3 (de
DE2117170B2 (de
Inventor
Northport NY Coch Lester (V St A )
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Waldes Kohinoor Inc
Original Assignee
Waldes Kohinoor Inc
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Publication date
Application filed by Waldes Kohinoor Inc filed Critical Waldes Kohinoor Inc
Publication of DE2117170A1 publication Critical patent/DE2117170A1/de
Publication of DE2117170B2 publication Critical patent/DE2117170B2/de
Application granted granted Critical
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C24/00Coating starting from inorganic powder
    • C23C24/02Coating starting from inorganic powder by application of pressure only
    • C23C24/04Impact or kinetic deposition of particles
    • C23C24/045Impact or kinetic deposition of particles by trembling using impacting inert media

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cleaning And De-Greasing Of Metallic Materials By Chemical Methods (AREA)
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  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)
  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

211717 Q
Waldes Kohinoor, Inc. in Long Island City, üew York
verfahren und vorrichtung zum j^aß-Aufprallplattier en von Metallgegenständen
Die iiTfindung bezieht sich auf ein verfahren zur verstellung von naßaufprall- dzw. sto^plattierten Metallgegenständen mittels feines drehbaren Trorn-Tielbehälters sowie auf eine vorrichtung zum ■haß—Aufprallplattieren von Metallgegenständen·
Es ist bekannt, ein ürundraetall mit einem glänzenden und dauernd anhaftenden Metallüberzug durch mechanische Plattierbehandlungen :auf nassem Wege zu versehen, üierbei werden aäet al Is täubt eilchen 'angewendet, die durch Stoß gegen die ü'lächen des urundmetalls ; mit diesem kaltverschweißt werden. Hierbei erzeugt ein Aufpralloder Stoßinedium, das mit den Metallstaubteilchen und einem flüssigen Übertrager, wie z.±>. Wasser, in einen Kührbehälter gefüllt; wird, gegebenenfalls mit einer das Plattieren fördernden Onemi- : kalie, die für das Plattieren notwendige Stoßkraft, üblicherwei— ] se werden die zu plat eierenden Gegenstände vor dem eigentlichen plattieren gereinigt. Anschließende Phasen des Prozesses dienen ;Zur Trennung der plattierten uegenstände vom Aufprallmedium.
bekannte vorrichtung zum Plattieren in der ν ojc erwähnt en
besitzt zwei gesonderte üehältereinheiten, von denen die eine eine vollwandige behältereinheit ist und als vorbehanddungs- und Plattierungstrommel dient, und von denen die andere ■eine siebartige behält er einheit ist und als Sciieidetrommel dient«
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Die zu plattierenden Gegenstände werden in dem ersten Behälter, der mit einer chemischen Lösung gefüllt ist, gereinigt und dajnach in dem gleichen .behälter plattiert. Anschließend wird der Inhalt des ersten Behälters in den zweiten Behälter umgefüllt jund in diesem durch Drehung die Scheidung vorgenommen. Diese 'öoheidetrommel ist so ausgebildet, daß bei einer Drehung in der einen Richtung die Trommel füllung umgewälzt wird, wobei Flüssigkeit und kleine Teilchen durch Perforationen der Trommel üindurchfal- :len, und durch Drehung in entgegengesetzter Richtung die Gegenstände aus der Trommel ausgeschüttet werden· üum Abwaschen und ;zur Verbesserung der Abtrennung der Gegenstände wird Wasser züge« !setzt. Der durch die Perforationslöcher dringende-Trommelinhalt :wird in einem Trog gesammelt und zur weiteren verwendung in den · 'ersten .Behälter zurückgeführt. Diese vorrichtung und Plattie- : !rungsmethode hat verschiedene Nachteile. Das Reinigen und Auf-3>rmllplattieren der Gegenstände in dem gleichen undurchlässigen ' [Behälter hat die Anwendung erheblicher irischwassermengen zum : Spülen und das daraus sich ergebende Problem der Abwasserbesei- ; •tigung zur i'olge« Beim Reinigen in dem undurchlässigen Behälter ^rerden oft von den zu plattierenden gegenständen Rost, Zunder J und Kohlenstoffschmutz entfernt» Wenn diese Elemente vor dem [
!Plattieren nicht völlig aus dem Behälter beseitigt werden, kann idle Berührung des Aufprallmediums mit diesen Elementen beim Umrühren des Behälterinhalts während des Plattierens die Wirkung 'des Aufprallmediums und/oder die Qualität des Endproduktes ungünstig beeinflussen» Bei der bekannten Vorrichtung ist zwar eine Rinne zum Abführen des Wassers während des Spülvorgang·· vor dem Platzieren vorgesehen, es ist jedoch eine groß· Meng·
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an Jjrischwasser zum Spülen erforderlich, da das Spülwasser aus dem Behälter in die Kinne weggegossen wird· Eine besondere Schwierigkeit verursachte bei der bekannten Vorrichtung die Wiederverwendung des von dem Itog unter der Scheidetrommel in die ,Plattiertrommel übertragenen Aufprallmediums. D& in dem zurückzuübertragenden Aufprallmedium verbrauchtes Plattiermaterial und prozeßfördernde Chemikalien vorkommen und diese verbrauchten Materialien bei nachfolgenden Arbeitsvorgängen in wachsender Menge auftreten, kann die Zeitdauer zwischen Perioden notwendiger Rektifikationen des Aufprallmediums äußerst kurz werden. Da die ;Menge des verwendeten Stoßmediums im Verhältnis zu der Menge der plattierten gegenstände normalerweise ziemlich groß ist, kann durch das Erf orderr.is ständiger Rektifikationen bzw. Reinigungen; ein wirtschaftliches Plattieren undurchführbar werden. Außerdem : :können, selbst wenn das Wasser, das zur übertragung des Aufprallmediums in den behälter zwecks Wiederverwendung benutzt wird, vor einem Plattierungsvorgang abgezogen würde, die verbrauchten Materialien nicht wirksam entfernt werden und würde auf jeden jjall die Wasserabführung die Menge des benötigten irischwassers bedeutend erhöhen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein verfahren und eine Vorrichtung xua Naß-AufprallplatLieren von Metallgegenständen zu schaffen, die die vorerwähnten Nachteile der bekannten Methode vermeiden •und es ermöglichen, verbrauchte Materialien wirksam von den Auf-•prallmedium zu trennen und die Häufigkeit der Rektifikationen des Aufprallmediums stark zu verringern, ferner das Reinigen und Spülen der Metallgegenstände mit kleinstmöglicnem Frischwasser-·
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bedarf und auch mit minimalem Abwasseranfall durchzuführen sowie weiterhin die gesonderten und voneinander unabhängigen Spül— Aufprallplattierungsvorgänge in ein und demselben .Behälter
vorzunehmen und dabei eine wirksame Abscheidung des Spülwassers
zu von den Metallgegenständen vor dem Plattieren'gewährleisten.
Diese Aufgabe wird gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren in erster Linie dadurch gelöst, daß ein geschlossener, einen in einen perforierten oder unperforierten Zustand umwandelbaren .Umfangsteil enthaltender Behälter zunächst mit unperforiertem ■Umfangsteil versehen und mit den zu plattierenden gegenständen :sowie axt eirem Auiprallmedium und einer Waschlösung gefüllt wird und durch Drehen des .Behälters die Gegenstände gereinigt ; werden, daii sodann der Behälter mit perforiertem Urafangsteil vergehen wird und durch Drehen des üehälters und Zufuhr von Spül- ; wasser die gegenstände und das Aufprallmedium gespült werden, wobei von dem perforierten Umfangsteil die gegenstände und das Aufprallinedium zurückgehalten werden und das Spülwasser durchge—. ;lassen wird, und daß sodann der jöehälter mit unperforiertem Um- :fangstei.l versehen wird, ein Plattierungsmaterxal und ein flüs— = siger übertrager für das Plattierungsmaterxal eingefüllt und ■durch Drehen des .Behälters die (iegenstände plattiert werden. Diese Verfahrensweise hat den Vorteil, daß die eingefüllten Ge-
!genstände und das eingefüllte Aufprallmedium in dem .Behälter !bleiben können und nicht mehr zur Durchführung der verschiedenen = ■Arbeitsvorgänge umgefüllt zu werden brauchen. Aufgrund der rol«.: blenden Abspülung der Gegenstände nach dem Reinigungsvorgang 'kommt man mit einem minimalen Wasserverbrauch für den Spülvor— !
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gang aus. Vorteilhafterweise wird gemäß weiteren Merkmalen der : Erfindung so τerfahren, daß nach dem Flattieren der Gegenstände ; der .behälter entleert wird und die Gegenstände vom übrigen Behälterinhalt getrennt werden und der übrige .behälterinhalt ger trennt vom abgelassenen Spülwasser aufgefangen wird und daß weiterhin der aufgefangene Behält erinhalt hydraulisch zu einer ·■ ersten entfernten Sammelstelle gefördert und gleichzeitig durch dabei erzeugte Turbulenz das Aufprallmedium von verbrauchtem Plattierungsmaterial gereinigt wird und suspendierte Teilchen ■;des verbrauchten Plattierungsmaterials hydraulisch zu einer von ider ersten Sammelstelle entfernten zweiten Sammelstelle geför— dert werden, von der her Wasser zur Durchführung der hydraulischen Förderung zugeführt wird. Hierbei wird das abgelassen· ; ■ und aufgefangene Aufprallmedium von dem für die hydraulische For·*· •derung verwendeten Wasser durch die erzeugte Turbulenz intensir '.. von verbrauchtem Plattiermaterial und ggf. angewendeten prozeß- ; ;fördernden Chemikalien gewaschen und in der ersten Sammelstelle *ur Wiederverwendung und erneuten Einfüllung in den .behälter ge-: :sammelt, während das Förderwasser nebst in Suspension gehaltenen! ^verbrauchtem Plattiermaterial und etwaigen Chemikalien zur zwei-i ■ten Sammelstelle weitergeleitet wird, aus der das verbrauchte \ ?Plattiermaterial nach Absetzen entfernt werden kann· Von beson— · ;derem Vorteil ist, daß das für die Förderung und Reinigung des ; sAufprallmediums verwendete Wasser in der zweiten Sammelstelle ίzur Wiederverwendung im Kreislauf gesammelt und auf Vorrat ge- · 'halten wird und daß nur diejenige geringe Wassermenge durch Zu- ' satz von neuem Frischwasser ersetzt zujwerden braucht, die als !Spülabwasser während des Spülens der gereinigten Gegenstände ab—
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!gelassen und abgeführt wird. Durch das erfindungsgemäße Wasser— ;wiedergewinnungs- und Wiederverwendungssystem wird somit der
■ Wasserverbrauch auf ein Minimum herabgesetzt· Ferner wird durch ;die Reinigung des Aufprallmediums mit Hilfe des im Kreislauf ge- ;führten Förderwassers eine Verringerung der Häufigkeit' erzielt, imit der eine Rektifizierung des Aufprallmediums erforderlich wäre. Dieser Vorteil wird noch dadurch gesteigert, daJJ es die erfindungsgemäße /erfahrensweise erlaubt, zwei Cnargen an Auf- :prallmedium wechselweise zu verwenden, indem eine erste Charge sich für den Behandlungsprozeß in dem Behälter befindet und eine 'zweite Charge in der ersten Sammelstelle für einen nächsten Be-
'handlungsprozei vorrätig ist und die aus dem Behälter abgelasseine erste Charge zu der ersten Sammelstelle gefördert wird, nach-'dem die zweite Charge von der ersten Sammelstelle in den Behälter eingelassen worden ist·
Weitere Merkmale der Erfindung werden nachstehend anhand der ·
•Zeichnung beschrieben, in der ein vorteilhaftes Ausführungsbei— :
;spiel einer vorrichtung zur jjurchführung des erfindungsge-iäßen :
;Verfahrene dargestellt ist. i
1In der zeichnung zeigt
•Fig. 1 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Vor-
■ richtung zum jwaß-Aufprallplattieren von Metallgegen- ' : ! ständen; : ■Fig· 2 einen Teil der Vorrichtung der Fig. 1 in vergrößerter, ; ausführlicherer Darstellung;
J?ig» 5 den Teil der vorrichtung der Fig· 2 in Seitenansicht,
; in anderem Maßstab§
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Fig· 4 einen anderen Teil der Vorrichtung der Fig. 1 in vergrößerter, ausführlicherer Darstellung^ Eig. 5 eine Draufsicht auf den Teil der Vorrichtung in Fig.
Die Vorrichtung besitzt eine Trommel 10 (Rommel-Trommel bzw. Rollfaß;, die zur Durchführung der voneinander unabhängigen Arbeitsphasen des Reinig ens, Spülens und Stoßplattierens benutzt wird. Durch eine Leitung 12 wird über eine ventilvorrich— tung 14 (.Spülventil; eine Verbindung eines Wasservorrats mit der Trommel 10 geschaffen. Dieser Wasservorrat wird beim dargestellten Ausführungsbeispiel· von einem Wasservorratsbehälter bereitgehalten. Wie noch beschrieben werden wird, stellt der Wasserrorratsbehälter 16 einen Teil der Wasserrückgewinnungseinrichtung dar und dient sein Wasservorrat auch zur Förderung eines Aufprallmediums zwecks Wiederverwendung. Unter der Trommel 10 ist ein ortsfester Trog 18 angeordnet, und über der xrommel ist ein Hochbehälter 20 befestigt. Der Trog 18 steht mit einer Venturi-Ablaßvorrichtung 22 in· Verbindung, die ihrerseits durch eine Leitung 24 mit dem Hochbehälter 20 verbunden ist. zum Hindur chpuap en von Wasser durch die Venturi-Ablaßvorrichtung 22 hindurch, und zum Hochbehälter 20 hinauf ist eint Pumpe 26 vorgesehen, die durch eine Leitung 28 an den Wasser— vorratsbehälter 16 und eine Leitung 30 an die Venturi-Ablaßvorrichtung 28 angeschlossen ist. In der Leitung 30 ist eine V en-» tilvorrichtung angeordnet, z.±s· ein einfaches Absperrventil 32# mit dem die Förderung von Wasser durch die Venturi-Ablaßvorr,icntung geregelt werden kann. Der Hochbehälter 20 ist durch eine uefälleleitung $4 mit dem Wasservorratsbehälter 16 verbun·
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den« durch die Überschußwasser rom Hochbehälter 20 zum Vorrats· I behälter 16 überlaufen kann, so daß die Was β er förderung in den Hochbehälter 20 mittels der Pumpe 26 nicht übermäßig genau geregelt zu werden braucht· Eine bestimmte Menge an Überschußwagser ist beim Betrieb der Vorrichtung auch erwünscht. Der Wasserspiegel im Wesservorretsbehälter 16 wird mittels einer Schwimmejf· ventilvorrichtung 36, die in der Nähe des oberen Endes des Vorratsbehälters 16 angeordnet ist, ungefähr konstant gehalten· Die. Schwimmerventilvorrichtung 36 ist über eine Leitung 37 ^.i'ig· 4) an eine Wasserversorgung 38 angeschlossen, die eine geeignete Einrichtung 39 zur thermostatischen Regelung der Temperatur des dem vorratsbehälter 16 zufließenden Zusatzwassers aufweist. Über die Temperaturregelung des zufließenden zjusatzwassers wird : letztlich die Wassertemperatur in der gesamten Vorrichtung re— i guliert. Etwa in der Höhe der Schwimmerventilvorrichtung 36 ist ■ der Vorratsbehälter 16 mit einer Überlaufleitung 40 versehen. ;
Die Trommel ist an ihren beiden Enden in Lagern 42 und 44, die von Rahmenteilen der vorrichtung getragen werden, um eine waagerechte, mit 45 bezeichnete Achse drehbar gelagert. Auf der Seite -des Lagers 44 ist eine Antriebsvorrichtung 50 angeordnet, mit ider die Trommel 10 zu bestimmten leiten und mit gewünschten ein«· stellbaren Geschwindigkeiten gedreht werden kann. Die in dem La-
:ger 42 gelagerte Achse 51 der Trommel ist hohl ausgebildet und !verbindet das Trommelinnere mit der das Spülventil 14 aufweisen- > ;den Leitung 12« Durch öffnen des Spülventils 14 kann von dem Wasservorratsbehälter 16 Wasser durch Schwerkraft in dl« Troeael 10 einfließen. Die Trommel 10 ist auf ihrem Umfang mit einer la
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Längsrichtung der Trommel verlaufenden und eioh etwa über die Länge der 'trommel erstreckenden öffnung 52 r er seh en· Außer dieser öffnung 52 und der Stirnwandöffnung bei 51 weist die Tro»· »el 10 keine weiteren öffnungen auf. Die öffnung 52 ist groß genug, um zu plattierende Metallgegenstände leicht in die Trommel einfüllen zu können· Die öffnung 52 ist mit einer abnehmbaren großen !Tür 54- verschließbar, die an der Trommel durch geeignete Verschlußmittel 58 festgehalten wird. Die Tür 54- ist mit einer kleineren öffnung 56 versehen, die entweder durch eine kleine, unperforierte Tür 60 dicht verschlossen werden kann oder auf die eine perforierte kleine Tür 62 (,Fig. Λ) aufgesetzt werden kann· Zum lösbaren Befestigen der kleinen Türen dienen geeignete Halte«* mittel 64· Die Perforierung der Tür 62 ist durch ein (ieflechfc hergestellt, das engmaschig genug ist» um die Metallgegenstände =und das Aufprallmedium in der Trommel zurückzuhalten, jedoch wäßrige Lösungen hindurchzulassen· Anstelle der Türen 60 und b2 können auch andere Mittel vorgesehen werden, um die Trommel 10 wahlweise mit einem unperforierten und einem perforierten U*- fangsteil »u versehen.
Der unter der Trommel 10 und zwischen den die Trommel tragenden : Rahmenteilen 46 und 43 angeordnete Trog 18 ist in der Nähe seines ■oberen Handes mit einem Sieb 66 versehen, das den Trog volletän- ; dig überdeckt« Die Länge des Troges selber entspricht wenigstens der Länge der Trommelöfinung 52, so daß der Inhalt der Trommel durch Abnehmen der großen Tür 54 und durch Drehen der Trommel in eine Stellung, in der die öffnung 52 über dem Sieb 66 liegt» in den Trog ausgeschüttet werden kann. Das Sieb 66 besitzt «in·
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Siebfeinheit, die groß genug ist, um die plattierten Gegenstände; zurückzuhalten, während das Aufprallmedium und die wäßrigen Lösungen hindurchgelassen werden· Der Boden 68 des Troges ist ge» neigt, so daß der Troginhalt zur tiefsten Stelle des Bodens ab*» sinkt, die durch eine verbindung 70 mit der Venturi-Ablaßvorrichtung 22 Yerbunden ist, mit deren Hilfe, wenn Wasser durch die Venturi-Ablaßrorrichtung 22 hindurchgepumpt wird, aufgrund eines entstehenden Druckunterschiedes der 'i'roginhalt aus dem Trog ab» gesaugt und mitsamt dem Wasser zu dem Hochbehälter 20 hinaufgefördert wird. Zu einem noch zu beschreibenden Zweck ist der Trog 18 so bemessen, daß er etwa genau das Volumen einer Charge des in der Vorrichtung angewendeten Aufprallmediums faßt. Während der hydraulischen Förderung dieser Charge an Aufprallmedium zum Hochbehälter wird eine ausreichende Turbulenz der Strömung er— \ zeugt, die bewirkt, daß rerbrauchtes Plattiermaterial oder pro- ; zeßfördernde Chemikalien, die bei dem Prozeß benutzt worden sind und an den Teilchen des Aufprallmediums haften geblieben sein können, von dem Aufprallmedium abgewaschen werden. Eine derarti-. ge Turbulenz kann durch richtige .bemessung der· Leitung 24- erzeugt werden, durch die das Aufprallmedium gefördert wird, wobei : Faktoren wie der für den Transport zur verfugung stehende Flüssigkeitsdruck, die Transportdauer usw. Berücksichtigung finden.
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Beim Überführen des Aufprallmediums in den Hochbehälter 20 kann das geförderte Überschußwasser überlaufen und vom Hochbehälter durch die Rücklauf leitung 34 zum vorratsbehälter 16 zurückflie· ß«n· Der mit dem Hochbehälterinnenraum in Verbindung stehende Teil der Rücklaufleitung 34 liegt im Innern eines Siebeinsatzes
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70, dessen Siebfeinheit so bemessen ist, daß Aufprallmedium in dem Hochbehälter zurückgehalten wird und sich auf dessen Boden absetzt, während das Überschußwasser mit suspendierten Teilchen zum Rückfluß in den Wasservorratsbehälter 16 hindurchgelassen wird. Am ßoden des Hochbehälters ist ein Ventil 72 bzw. Ablaßhahn angeordnet. Der Hochbehälter 20 wird von Strebenaufbauten 74 der tiahmenteile 46 imd 4-8 so getragen, daß der Ablaßhahn 72 im wesentlichen zentral über der Trommel 10 liegt. Wenn die Trommel 10 mit einer Charge an jnillraedium zu beschicken ist, wird sie in eine Stellung gedreht, in der ihre Zugang so ffnung i?2 direkt unter dem Ablaßhahn 72 liegt.
Die figuren 4 und 5 zeigen Einzelheiten der zur Vorrichtung ge-* hörenden sogenannten Wasserspeicherungs- und Versorgungseinriebtung. Der Wasservorratsbehälter 16 wird von Stützen 76 getragen : una ist an seinem oberen .Bereich durch die befall el ei tung 34 mit dem hochbehälter 20 verbunden, rseim dargestellten Aus führung sb ei·* spiel sind zwei Leitungen J4- dargestellt, da in der Praxis ein einziger Wasservorratsbehälter 16 mehrere das Aufprallmedium benutzende /orricntungseinheiten aus Trommel 10, Hochbehälter 20 und Trog 18 beliefern und mithin mit dem Hochbehälter einer jeden dieser Einheiten in Verbindung stehen kann· Die Pumpe 26 kann zweckmäßigerweise eine Hochleistungszentrifugalpumpe mit offenem Leitrad sein. Die Pumpe entnimmt zu bestimmten leiten durch die Leitung 28 Wasser aus dem Vorratsbehälter 16 und fördert es durch die Leitung 30 zur Venturi-Ablaßvorrichtung 22· Auch hier sind zwei Leitungen 30 dargestellt, da mittels der Pumpe 26 die *enturi-Ablaßvorrichtungen von mehreren vorerwähn—
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ten Einheiten mit Wasser versorgt werden können. Die Förderung \ von Wasser mittels der Zentrifugalpumpe 26 kann vorteilhafter- = weise über ein nicht näher dargestelltes Leitungsdruckventil er-· folgen, das so eingestellt werden kann, daß bei einer manuellen öffnung des Absperrventils 32 der Leitung 30 die benötigte Was-. sermehge der venturi-Ablaßvorrichtung 22 zugeführt wird. Das Was^ ser im vorratsbehälter 16 ist im wesentlichen frei von Turbulent\ so daß mikroskopisch kleine Teilchen, die von dem AufpraUrne— dium abgetrennt und vom Hochbehälter 20 in den vorratsbehälter weitergespült worden sind, sich absetzen können. In gewissen Zeitabständen kann der Vorratsbehälter Ί6 durch Herausnehmen die·* ser Stoffe von Hand gereinigt werden,, wozu der Vorratsbehälter 16 mit einer nicht näher dargestellten Zugangsöffnung und Tür oder dergleichen versehen werden kann· Der Wasservorratsbehälter •16 nebst angeschlossener Pumpe und Leitungen bilden die erfindungsgemäße Wasserwiedergewinnungs- und Wiederverwendungβeinrichtung der vorrichtung, mit deren Hilfe der Wasserverbrauch, der Vorrichtung auf ein Minimum herabgesetzt wird. Diejenige Ifassermenge, die der Trommel 10 durch die Leitung 12 zugeführt wird und> wie noch erläutert wird, verlorengeht, ist minimal und iwird von der Wasserquelle 38 und durch die Leitung 37 durch ein· entsprechende Zusatzwassermenge ersetzt·
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist wie folgt*
!Nach Abnehmen der großen Tür 54 von der Trommel 10 werden die bu plattierenden Metallgegenstände in die leere Trommel eingefüllt· Sodann wird die Trommel so weit gedreht, bis die öffnung 52 ua·
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ter dem Ablaßhahn 72 des Hochbehälters 20 liegt· Durch Offnen des Ablaßhahns 72 wird eine in dem Hochbehälter 20 vorhandene Charge lan Aufprallmedium in die 'i'rommel 10 eingefüllt· Gleichzeitig tritt Wasser aus dem Hochbehälter in die Trommel ein. Diese Wasjsermenge reicht aus, um den Bedarf der in der Trommel liegenden , !Charge zu decken· i'alls mehr Wasser benötigt wird als im Jiochbe-·' hält er zur verfugung steht, kann dieses Wasser durch betätigen des Spülventils 14 eingefüllt werden· Aufprallmedien sind allgemein bekannt· Man versteht darunter eine Muttermesse, die aus einzelnen festen Körnchen z.ß. aus Metall oder Keramik besteht, •«eiche verschiedene uestalt haben, z.a. kugelförmig oder unregel— !mäßig sein können. Diese Materialteilchen sind gewöhnlich viel kleiner als die zu plattierenden Gegenstände, jedoch größer als 'die in einer späteren Phase des Prozesses hinzugegebenen Plattiert materialien· Nach Einfüllen der Gegenstände und des Aufprallme— diums in die Trommel wird die große Tür 54- auf der öffnung 52 befestigt. Diese Tür 54 bleibt bis aim Ende des gesamten Prozesses an der Trommel. Dach Abnehmen der unperforierten kleineren Tür 6Oj werden durch die öffnung 5fo in der großen Tür i?4 reinigend wirkende Chemikalien in die Trommel eingefüllt, die mit dem in der Trommel vorhandenen Wasser eine Waschlösung bilden· Derartig« Chemikalien sind bei herkömmlichen Aufprallplattiervorrichtungen bekannt und gebräuchlich. Nach Aufsetzen der unperforierten I1Ur 60 wird die Trommel während einer zum Reinigen der Gegenstände 'ausreichenden Zeit um die im wesentlichen waagerechte Achse ge« 'dreht· Während dieser seit bewirken die Waschohemikalien auch ein Abwaschen von vorhandenen Teilchen, die dem Aufprallaedium ggf. anhaften, üost, zainder und Kohl ens to ff verunreinigung en, die
im verlaufe dieses Prozeßabschnittes entfernt werden, sind nach Beendigung des Reinigungsvorganges noch in der Trommel vorhanden« !Deshalb wird nach Beendigung des Reinigungsvorganges die unperforierte Tür 60 durch die mit Perforierungen versehene lür 62 ersetzt, und während durch öffnen des Spülventils 14· Spülwasser !durch die Stirnwandöffnung 51 in die Trommel einfließt, wird die Trommel erneut gedreht. Während dieser Drehung werden die Metall-.'gegenstände und das Aufprallmedium von der perforierten iür 62 .in der Trommel 10 zurückgehalten, während das Spülabwasser durch :diese Tür die Trommel verläßt.-Da der Spülvorgang mit rollend !erfolgendem Spülen abläuft, ist der Wasserverbrauch äuiierst ge-
!ring. Das Spülwasser wird hierbei in wirksamer Weise von den zu !plattierenden Gegenständen getrennt und fällt durch das Sieb 6b ;am oberen imde des Troges 18 in den Trog.
ifoach Beendigung des Spülvorganges wird die perforierte Tür 62 entfernt. Nun wird ein Metallplattierpulver wie z.is. äink, Kad—
bnium, Ziinn oder ein anderes Metall bzw. eine andere Legierung mit •einem gebräuchlichen Plattierungsmittel oder einer reaktionsföridernden Chemikalie in die Trommel 10 eingefüllt. Danach wird die hinperforierte kleine i'ür 60 auf die öffnung 56 aufgesetzt und be-? !festigt und die Trommel während einer zum Plattieren der Gegenstände erforderlichen Zeit gedreht. Während der Plattierphase
jdee Arbeitsprozesses wird auch etwas Wasser in die Trommel 10 !eingefüllt, das als übertrager des Plattiermaterials und als !schmiermittel für die Masse dient, um die Gefahr einer Beschädi-
igung der Gegenstände durch mechanischen Abrieb oder Verschlingen
jweitgehendst su verhindern·
;Dae Durcharbeiten des Trommelinhalts kann auch auf andere Weise ;«!· durch reines Drehen ua eine waagerechte Achse erfolgen· Dme
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Drehen um eine waagerechte Achse ist jedoch von Vorteil und vor-; zuziehen, da hierbei die Auswirkungen der bedeutungsvollen Dreh- : dauer während eines Flattiervorganges sowie auch die bedeutungsvollen Unterschiede der Trommelinhalte während der verschiedenen liiearbeitungszyklen auf ein Minimum herabgesetzt werden, so daß ;im i?alle von Veränderungen dieser Faktoren die gefahr einer Ent- : plattierung durch mechanischen Abrieb stark vermindert wird« ■
Ii a ch Beendigung des Flattierungsvorganges werden die Metal Ige· •genstände und der restliche Trommelinhalt, die nun voneinander !getrennt werden müssen, aus der Trommel in den Trog 18 ausge-■;schüttet. Das Sieb 66 am oberen Ende des Troges trennt die plat* -, tierten gegenstände von der aus Aufprallmedium, verbrauchtem Fiat-Itiermaterial und prozeßfördernden Chemikalien beet enenden Masse, jdie durch das Sieb hindurchfällt· Die Gegenstände können abgesprüht werden, um die 'Trennung hydraulisch zu unterstützen· Da der Trog im wesentlichen so bemessen ist, daß er das Volumen einer einzigen verwendeten Charge an Aufprallmedium aufnimmt« wird das vorher im Trog angesammelte Spülabwasser durch überlau· fen verdrängt und abgeleitet. Dadurch verden die vährend des leinigens entfernten Stoffe von dem Aufprallmedium abgetrennt. Erforderlichenfalls kann das Spülabwasser auch vorher durch geeignete, nicht näher dargestellte Mittel aus dem Trog abgezogen jverden.
Beim Offnen des Absperrventils 32 bewirkt das von der Pumpe 26
!geförderte Wasser die hydraulische Überführung dee Troginhalte
«um Hochbehälter 20· Hierbei wird durch die erzeugte, bereite er-? wähnte Turbulenz das Abwaschen verbrauchter Flattieretoff· und prozeßfördernder Chemikalien von dem Aufprallmedium bewirkt*
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aus dem Hochbehälter 20 durch die Leitung 34 abfließende über- · schußwasser führt das suspendierte verbrauchte Flattiermaterial und die reaktionsf ordernden Chemikalien sum Wasservorratsb ehält ei? 16· Der Oberlaufsiebeinsatz 70 läßt diese Stoffe hindurchgehen, und hält das Aufprallmedium zurück, das sich am Boden des Hochbehälters absetzt· Durch diese vorbeschriebene Verfahrensweise· wird bei jedem Arbeitszyklus das Aufprallmedium verhältnismäßig '. rein gehalten, so daß die Häufigkeit, mit der eine Rektifikation, des Aufprallmediums wegen des mechanischen Abriebs erforderlich ist, verringert wird. Diese Häufigkeit kann weiterhin noch dadurch verringert werden, daß in dem rrommelaggregat nebst Hochbehälter und Trog zwei Chargen an Aufprallmedium angewendet werden können· vor dem Transport einer Aufprallmediumcharge vom Trog in den Hochbehälter 20 wird die beim vorherigen Arbeitszyklus in den Hochbehälter geförderte Charge in die Trommel 10 ein-· gefüllt« Mithin ist eine Charge an Aufprallmedium im Hochbehälter; Vorhanden, während die andere Charge sicn in der Trommel 10 oder zu einem späteren Zeitpunkt in dem Trog 18 befindet.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Verfahren zur Herstellung von aufprallplattierten Metallgegenständen mittels eines drehbaren Trommelbehälters, dadurch gekennzeichnet, daß ein geschlossener, einen in einen perforierten oder unperforierten zustand umwandelbaren Umfangsteil enthaltender Behälter zunächst mit unperforiertem Umfangsteil versehen und mit den zu plattierenden Gegenständen sowie mit einem Aufprallmedium und einer Waschlösung gefüllt wird und durch Drehen des Behälters die Gegenstände gereinigt werden, daß sodann der Behälter mit perforiertem Umfangsteil versehen wird und durch Drehen des Behälters und Zufuhr von Spülwasser die Gegenstände und das Aufprallmedium gespült werden, wobei von dem perforierten Umfangsteil die Gegenstände und das Auf·· prallmedium zurückgehalten werden und das Spülwasser durchgelassen wird, und daß sodann der Behälter mit unperforiertem Umfangsteil versehen wird, ein Plattierungsmaterial und ein flüssiger Übertrager für das Plattierungsmaterial eingefüllt und durch Drehen des Behälters die Gegenstände plattiert werden.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Flattieren der Gegenstände der Behälter entleert wird und die Gegenstände vom übrigen Behälterinhalt getrennt werden und der übrige Behälterinhalt, von im wesentlichen der gesagten Spülabwasseraenge getrennt, aufgefangen wird*
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
    ; aufgefangene Behält er inhalt hydraulisch zu einer traten ent-
    fernten Sammelstelle gefördert und gleichzeitig durch dabei erzeugte Turbulenz das Aufprallmedium von verbrauchtem Plattierungsmaterial gereinigt wird^und dass suspendierte Teilchen des verbrauchten Flattierungsmaterials hydraulisch zu einer von der ersten Sammelstelle entfernten zweiten Sammelstelle gefördert werden·
    verfahren nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß von der zweiten Sammelstelle her zur Durchführung der hydraulischen Förderungen Wasser zugeführt wird·
    Verfahren nach Anspruch 1 bis 4-, dadurch gekennzeichnet,
    a) daß aus der ersten Sammelstelle ein Gemisch aus Aufprallmedium und Wasser in den Behälter eingefüllt wird, der Behälter mit den zu plattierenden Gegenständen und einem Waschmittel beschickt wird und der Behälter mit unperforiertem Umfangsteil während eines zum Reinigen der Gegenstände benötigten ersten Zeitabschnittes um eine im wesentr liehen waagerechte Achse gedreht wird,
    b) daß dem .behälter aus der zweiten Sammelstelle Spülwasser zugesetzt wird und der Behälter mit perforiertem Umfangsteil während eines zum Spülen der Gegenstände und des Auf— pral!mediums benötigten zweiten Zeitabschnittes gedreht wird, wobei das Spülabwasser durch den perforierten U*- f angsteil in eine Auf fang einrichtung unter dem Behälter abläuft,
    o) daß dem .behälter ein Flattierungematerial zugesetzt wird und der .Behälter mit unperforiertem Umfanget eil und unter
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    Zugabe einer Wassermenge aus der zweiten Sammelstelle als j Übertrager für das Plattierungematerial während eines sum Aufprallplattieren der gegenstände Denötigten dritten Zeitabschnittes gedreht wird,
    d) daß der Behälter in die Auffangeinrichtung ausgeleert und in dieser von den plattierten Gegenständen der das Aufprallmedium enthaltende Behälterinhalt durch Absieben getrennt wird, wobei durch diesen abgesiebten Behälterinhalt das Spülabwasser aus der Auffangeinrichtung durch Überlaufen verdrängt wird,
    9) daß der zweiten Sammelstelle durch Pumpenwirkung Wasser entnommen und mittels dieses Wasserstromes der das Aufprallmedium enthaltende Behälterinhalt aus der Auffangeinrichtung abgesaugt und in die erste Sammelstelle gefördert wird, wobei durch erzeugte Turbulenz verbrauchtes Plattierungsmaterial vom Aufprallmedium abgewaschen wird,
    f) daß in der ersten Sammelstelle das Aufprallmedium durch Ab-: sieben zurückgehalten wird und Wasser nebst suspendiertem verbrauchtem Plattierungsmaterial in die zweite Sammelstelle abgeleitet wird,
    g; daß in der zweiten Sammelstelle das verbrauchte Plattierungsmaterial vom Wasser getrennt und abgesetzt wird und der Wasservorrat in der zweiten Sammelstelle durch Zufuhr von neuem Zusatzwasser konstant gehalten wird·
    >· Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die «Temperatur des Wasservorrats in der zweiten Sammelstelle durch Segeln der Temperatur des Zusatzwassers eingestellt wird*
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    7. Verfahren nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, dab aus :· der zweiten Sammelstelle das abgesetzte verbrauchte Plattie— rungsmaterial entfernt wird,
    J8. Verfahren nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß dem Behälter die Stobpiattierung fördernde Chemikalien zugegeben, werden und diese Chemikalien bei der Förderung des Behälterinhalts von der Auffangeinrichtung zur ersten Sammelstelle durch Turbulenz der Strömung vom Aufprallmedium abgewaschen werden·
    9. Verfahren nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß zwei Chargen an Aufprallmedium verwendet werden, von denen die eine, in der ersten Sammelstelle gelagert wird, während sich die andere in dem Behälter bzw. in der Auffangeinrichtung befindet» und daß die Charge in der ersten Sammelstelle zur Durchführung eines Reinigungs- und Plattierungszyklus in den Behälter eingefüllt wird, bevor die Charge des voraufgegangenen Zyklus von der Auf fang einrichtung in die erste Sammelstelle gefördert! wird.
    ji O.Vorrichtung zum Naß-Auf prallplattieren von Metallgegenstände«
    mittels eines Aufprallnediums und eines Piattierungsmat «rials, ; gekennzeichnet durch einen drehbar gelagerten geschlossene» : Trommelbehälter mit einer an einer Behälterstirnseite in der
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    Drehachse angeordneten öffnung und einer aa Behälterumfang : angeordneten Öffnung, welche wahlweise durch einen perforier-» ten oder einen unperforierten Umfangeteil verschließbar ist, sowie durch eine Einrichtung zum Zuführen von Flüssigkeit in den Behälter durch dessen Stirnwandöffnung während der Behäl·· t er drehung, wobei der perforierte Umfängst eil so ausgebildet.; ist, daß er die zu plattierenden Gegenstände und das AufpralH-medium zurückzuhalten und das Spülabwasser durchzulassen vermag.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Trommelbehälter ein Trog angeordnet ist, der die in einer Behälterfüllung enthaltene Menge an Aufprallmedium und verbrauchtem Plattierungsmaterial aufzufangen vermag, daß der Trog mit einer ersten gesonderten Sammelstelle über ein· Leitung und eine Einrichtung zur hydraulischen Förderung des Troginhalts zur ersten Sammelstelle und zur Erzeugung einer Turbulenz des geförderten Troginhalts in Verbindung steht» daß die erste Sammelstelle eine Einrichtung zum Abscheiden des Aufprallmediums vom übrigen geförderten Troginhalt aufweist und daß die erste Sammelstelle zum leiterführen wäßriger Lösungen einschließlich suspendiertem, verbrauchtes Plat» tierungematerial durch eine Leitung mit einer zweiten Sammeln stelle verbunden ist*
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß dl« zweite Sammelstelle einen lasservorrat enthält und über ein· Leitung mit der Einrichtung zur hydraulischen Förderung des
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    Troginhalte τerbunden ist·
    13. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog in seinem oberen Bereich alt einem Sieb versehen ist, ' welches die plattierten Gegenstände zurückzuhalten und die das Aufprallmedium und verbrauchtes Plattierungsmaterial ent· haltende Behälterfüllung durchzulassen vermag.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommelbehälter um eine im wesentlichen waagerechte Acnse drehbar ist und die zentrale Öffnung an der einen Behälterstirnseite an ein Spülventil angeschlossen ist, daß der Behälterumfang mit einer in Längsrichtung des Behälters sich erstreckenden und durch eine Tür dicht verschließbaren größeren Beschickungsöffnung versehen ist, daß die Tür mit einer kleineren öffnung versehen ist, welche durch einen per·: forierten oder durch einen unperforierten Deckel verschließ«· bar ist, wobei die Perforation des perforierten Deckels so ausgebildet ist, daß die Metallgegenstände nicht hindurchpas—' β en und das verwendete Aufprallmedium und wäßrige Lösungen hindurchgelassen werden, daß über dem Trommelbehälter ein Hochbehälter als erste Sammelstelle angeordnet ist, dessen jboden mit einem Ventil zum Ablassen von Aufprallmedium und Flüssigkeit in den Trommelbehälter versehen ist, daß unter dem Trommelbehälter ein Trog angeordnet ist, an dessen Boden ein· Venturi-Ablaßvorrichtung angeschlossen ist, von der eine Leitung zu dem Hochbehälter führt, daß in dem Hochbehälter ein üb er lauf siebeinsatz angeordnet ist, der Aufprellmedium
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    im Hochbehälter zurückzuhalten vermag und durch eine Gefäl- ; leleitung für durchgelassene wäßrige Lösungen mit einem Wasservorrat sbehält er als zweite Sammelstelle verbunden ist, daß der Wasservorratsbehälter mit einer den Wasserstand im wesentlichen konstant haltenden Zulauf einrichtung für Zusat*·· wasser versehen ist, und daß vom Wasservorratsbehalter eine . = Leitung zur Venturi-Ablaßvorrichtung führt und diese Leitung mit einer Vorrichtung zum Hindurchpumpen von Wasser durch die Venturi-Ablaßvorrichtung und HoohfÖrdem des Troginhalts zum Hochbehälter versehen ist·
DE2117170A 1970-07-08 1971-04-08 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von metallischen Überzügen auf metallischen Werkstücken Granted DE2117170B2 (de)

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