DE2117094A1 - Antischweißmittel - Google Patents
AntischweißmittelInfo
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- C07F—ACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
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Description
M 22529 - Drc
IGI Case MD.22658
IMPERIAL CHEMICAL INDUSTRIES LIMITED
London, Großbritannien
London, Großbritannien
Antischweißniittel
Priorität: 7<> April 1970 - Großbritannien
Die Erfindung bezieht sich auf Antisehv/eißmittel.
In der deutschen Patentanmaldung P 20 28 839.5 sind neue
halogenhaltige komplexe Aluminiumphosphate beschrieben.
Es wurde nunmehr gefunden, daß diese Verbindungen als
Antischv/eißmittel verwendet werden können.
Antischv/eißmittel verwendet werden können.
So wird gemäß der Erfindung ein Ant!schweißmittel vorgeschlagen,
welches 1 bis 80 <J-ewu-5ö eines halogenhaltigen
komplexen Aluininiuniphosphates mit ein oder· mehreren chemisch
gebundenen Wassermolekülen und/oder ein oder mehreren chemisch gebundenen sauerstoffhaltigen organischen
Molekülen in Mischung mit einem dermatologisch zulässigen
Molekülen in Mischung mit einem dermatologisch zulässigen
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~ 2 —
Verdünnungsmittel enthält,
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Verhinderung
oder zur Verringerung des Schwitzens auf einem Bereich der menschlichen oder einer tierischen Haut, welches dadurch
ausgeführt wird, daß man auf die Haut das oben angebene Antischweißmittel aufbringt.
Geeignete sauerstoffhaltige organische Moleküle sind z„B„
Hydroxyverbindungen, Ester, Aldehyde und Ketone. Die bevorzugten sauerstoffhaltigen organischen Moleküle sind
solche, die mit Aluminiumsalzen Koordinationsverbindungen bilden. Bevorzugte Hydroxyverbindungen sind aliphatische
Alkohole, wie z.B.. aliphatische Alkohole mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen* Es wird besonders bevorzugt, aliphatische
Alkohole mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, wie z.B. Äthylalkohol, zu verwenden.
Das Halogen im halogenhaltigen komplexen Aluminiumphosphat ist vorzugsweise Chlor, aber die Verbindungen können
auch andere Halogene,wie z.B. Brom oder Jod, enthalten»
Das Verhältnis der Anzahl der Grammatome Aluminium zur Anzahl der Graramatome Phosphor im komplexen Aluminiuraphosphat
kann innerhalb weiter Grenzen variieren, beispielsweise von 1 : 2 bis 2:1. Vorzugsweise ist
jedoch das Verhältnis im wesentlichen 1:1.
Die komplexen Phosphate, die gemäß der Erfindung verwendet werden, können eine monomere oder eine polymere"
Natur besitzen.
Die monomeren Formen oder die Wiederholungseinheiten der
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polymeren Formen der komplexen Phosphate können "beispielsweise
1 bis 5 Moleküle chemisch gebundenes V/asser oder 1 Ms 4 chemisch gebundene sauerstoffhaltige organische
Moleküle enthalten. In einigen Fällen können die komplexen Phosphate sowohl chemisch gebundenes Wasser als auch
chemisch gebundene sauerstoffhaltige organische Moleküle enthalten, wobei die Anzahl dieser Moleküle beispielsweise
2 bis 5 beträgt.
Ein Beispiel für ein komplexes Phosphat, welches chemisch gebundene sauerstoffhaltige organische Moleküle enthält,
ist das komplexe Phosphat, welches 4 Moleküle chemisch gebundenen Äthylalkohol enthält und die empirische Formel
aufweist und die in der Folge beschriebenen Infrarot- und Röntgenstrahlendaten besitzt.
Ein Beispiel für ein komplexes Phosphat, welches chemisch
gebundenes V/asser enthält, ist dasjenige komplexe Phosphat, das 5 Moleküle chemisch gebundenes Wasser enthält und die
empirische Formel
AiPClH110g
aufweist.
aufweist.
Mit dem Ausdruck "dermatologisch zulässiges Verdünnungsmittel"
ist eine geeignete Substanz gemeint, die bei der Herstellung des Antischweißmittels verwendet werden kann
urd keine unangenehme Reizung derjenigen Teile des Körpers T-ervorruft, auf denen Antischweifimittel normalerweise
verwendet v/erden.
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Das verwendete Verdünnungsmittel hängt von der Form ab, in der das Antischweißmittel verv/endet wird. Dieses kann
beispielsweise die Form einer Creme, beispielsweise einer Öl-in-Wasser-Emulsion oder einer Wasser-in-Öl-Emulsion,
oder die Form einer Lotion, die entweder hohe Viskosität oder niedere Viskosität aufweisen kann,eines Kölnischen
Wassers, eines Pulvers t eines Stifts oder eines Aerosols
besitzen.
Beispiele für geeignete Verdünnungsmittel sind die folgenden:
a) Alkohol, beispielsweise niedrige aliphatische Alkohole
mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, insbesondere Äthanol;
b) Wasser;
c) Salze, insbesondere Alkalimetall-, Erdalkalimetalloder Ammoniumsalze von niedrigen aliphatischen Carbonsäuren,
wie zoB„ von solchen mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen,
wie z„B„ Maleinsäure, Zitronensäure und Milchsäure
;
d) Feuchthaltemittel, wie z.B. G-lyzerin, Sorbit und
Propylenglycol;
e) Weichmachmittel, wie z.B. die folgenden:(Ί) nichtionische Emulgatoren, wie ζ,B. Polyoxyäthylen-Sorbitan-Monoester
von Ölsäure, Laurinsäure und Stearinsäure, oxyäthylierte langkettige Alkohole und Ester, wie Z0B,
oxyäthyliertes Lanolin, oxyäthylierter Oleylalkohol, und Äther von solchen Alkoholen, Phosphorsäureester von
oxyäthylierten langkettigen Fettalkoholen, wie Z4B8
Oleyl-, Lauryl- oder Wollfettalkohol, Mono- und
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Diäfhanolaraide von langkettigen Fettsäuren, wie z.B.
Kokosnußsäure-poly-diäthanolaraid, Stearinsäure-monoäthanolamid
und Wyrititinsäure-mono-äthanolamid,
(2) langkettige Alkohole, wie z.B. Cetylalkohol, laurylalkohol,
Myristylalkohol, Steary!alkohol, Oleylalkohol,
Oleyleetylalkohol, Octyldodeoanol und deren Äther,
(3) Ester und Amide von höheren Fettsäuren, wie z.B. Adipinsäure, Stearinsäure, I-lyristinsäure, Palmetinsäure*
Linolsäure oder linolensäure, wie z.B. die Äthyl-,
Isopropyl-, Glyeeryl-, polyoxyäthylierten Glyceryl-,
oder Polyglycolester, wie z.B. Isopropylmyristat, PoIyäthylenglycolstearat,
Isopropylpalmitat, Purcellinöl,
Iavendelöl, Sesamöl, Mandelöl, wie auch Cholesterinester,
wie z,Bo lanolin;
f) Aerosoltreibmittel, wie z.B, die folgenden: (1) fluorierte
und chlorofluorierte Kohlenwasserstoffe, wie
z.B0 Trichlorofluororaethan, Dichloromonofluoromethan,
Dichlorodifluoromethan, Difluoromonochloromethan,
Chlor ο tr if luoroinethan, Trichlorotrif luoroäthan,
Dichlorotetrafluoroäthan, Difluoroäthan* Monochlorodifluoroäthan,
Monofluorodichloroäthan, Chloropentafluoroäthan
oder Octafluorocyclohutan, und (2) niedrige Paraffine, wie zoB. diejenigen mit 3 Ms 6 Kohlenstoffatomen
je Molekül.
g) Pulver, wie ζαΒ. Talkum und Stärke;
h) andere Stoffe, die in Antischweißmittelzusammensetzungen verwendet werden, wie z.B. Bakterizide und Parfüme.
Beispiele für geeignete Bakterizide sind Halogenophenyl-Bakterizide,
wie z.B. 2,4-Dichloro-3,5-xylenol, 3,4,6-Trichlorophenols 4-Chlor-3,5-xylenol, 1,6-Di(N-chloro-phenyl-diguanido)hexan
und die Ester davon, wie z.B. das Hydrochlorid, Acetat und Gluconat, und
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Bis(2-hydroxy-3,5,6-trichlorophenyl)methan. Andere
brauchbare Bakterizide sind z.B. langkettige quarternäre Ammoniumverbindungen, wie z.B. Cetyl-trimethylammoniumbromid
usw. Nitrofuranderivate, wie z„B.
N-(5-nitro-2-furfuryliden)-1-aminohyda2itoin und
. lf-(5-nitro-2-furfuryliden)-3-amino-2-oxazolidon,
bakterizide Harnstoff/Formaldehyd-Kondensationsprodukte und Hydroxymethylenderivate von Thioharnstoff,
v/ie z.B. N-Hydroxy-raethyl-N'-raethylthioharnstoff.
Wenn das Antischweißraittel die Form eines Aerosols aufweist,
dann kann es erwünscht sein, einen Stabilisator oder einen Korrosionsinhibitor einzuarbeiten.
Es können alle bekannten Stabilisatoren verwendet werden. Jedoch werden die Stabilisatoren in erster Linie mit dem
Ziel der Verhinderung der Korrosion der Aerosolbehälter ausgewählt, und sie werden daher entsprechend der Art
des jeweiligen Behälters und entsprechend den Materialien im Antischweißmittel ausgewählt.
Das Antischweißmaterial im Aerosol kann entweder in lösung
oder in einer Suspension oder in Form eines Kolloids vorliegen.
Wenn das komplexe Phosphat in einem Alkohol löslich ist, dann wird zweckraäßigerweise eine lösung hergestellt»
sofern der ausgewählte Alkohol und das ausgewählte Treibmittel miteinander mischbar sind. Alternativ kann das
komplexe Phosphat lediglich als äußerst feines Pulver im Treibmittel dispergiert sein.
Die Mengen der im Antischweißmittel anwesenden Substanzen können innerhalb weiter Bereiche variieren. So kann die
Menge des komplexen Phosphats beispielsweise von 1 bis
80 Gew.-?», bezogen auf die Zusammensetzung; variieren.
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Wenn die Zusammensetzung die Form eines Aerosols aufweist,
dann wird es bevorzugt, daß die Menge des komplexen Phosphats 2 bis 20 Gew.-vS, bezogen auf die Zusammensetzung,
ausmacht.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert.
40 g wasserfreies Aluminiumchlorid wurden zu 300 ml Äthylalkohol von Laborreinheit zugegeben. Die resultierende
Lösung wurde auf O0C abgekühlt, und 18,6 ml 88 $-ige
Orthophosphorsäure wurden tropfenweise zugegeben, und das Reaktionsgemisch wurde gerührt. Die Reaktion wurde in einer
trockenen Stickstoffatmosphäre ausgeführt. Das gebildete
weiße kristalline Material wurde vom Gemisch abgeschieden, mit Äthanol gewaschen und unter Vakuum bei einer Temperatur
von O0O getrocknet. Es wurden 70 g Produkt erhalten.
Die Produktverbindung besaß die empirische Formel
AlPClH25C8O8
und ergab auf trockener Basis die folgende chemische Analyse (ausgedrückt als Gewichtsprozent):
Al P Cl C H 7,87 9,04 10,34 28,03 7Γ35·
Außerdem enthielt es 53f76 Gew.-^ chemisch gebundenen
Äthylalkohol. Das Infrarotabsorptionsspektrum der Verbin- dx> die eine Spur Wasser enthielt, wurde unter Verwendung
ier Nulltechnik mit flüssigem Paraffin gemessen. Die Lagen
der Hauptbanden sind in Tabelle I angegeben, worin auch die relativen Stärken der Banden zu sehen sind.
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| Tabelle I | —1 in cm |
schwach | |
| Lage der Banden | 970 | schwach | |
| 3450 | stark | 935 | mittel |
| 1920 | schwach | 900 | mittel |
| 1635 | schwach | 870 | schwach |
| 1230 | sehr stark | 800 | mittel |
| 1100 | stark | 715 | |
| 1075 | stark | ||
| 1030 | sehr stark | ||
Die Rontgenstrahlenpulverdaten wurden ebenfalls von dieser
Verbindung, die eine Spur Wasser enthielt, erhalten, wobei eine Philips-Pulverkamera, CuK<x~Strahlung und ein Nickelfilter
verwendet wurden* Die Intensitäten wurden durch visuelle Beobachtung erhalten. Die erhaltenen Daten sind
in Tabelle II gezeigt.
| - Röntgenstrahlenpulverdaten | dA° | I/Io | dA° | I/Io | |
| 2,94 | VW | 2.097 | WW | ||
| dA° | I/Io | 2.89 | VVW | 2;034 | wwb |
| 10,7 . | VS | 2,81 | V/ | 1 ? 967 | vvwb |
| 7,2 | VW | 2.72 | VVW | 1,951 | VVW |
| 6,25 | W | 2,64 | VW | 1,899 | VW/ |
| 5,24 | W | 2,60 | VVW | 1,866 | VVW |
| 4,87 | W | 2,54 | VVW | 1,786 | VVW |
| 4,57 | VW | 2,489 | VV/ | 1,660 | VVV/ |
| 4,04 | m | 2,460 | VW | 1,627 | VVV/ |
| 3,62 | S | 2,279 | VW | 1,594 | VVW |
| 3,44 | S | 2,236 | VVV/ | 1 ,.553 | VVW |
| 3,25 | VVW | 2,174 | VVV/ | 1,528 | VVW |
| 3,18 | VW | 2,132 | VVW | ||
| 3,11 | VVV/ | ||||
| ■ 3,02 | W | ||||
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Eine thermische Differentialanalyse wurde mit einer Probe der Verbindung ausgeführt, die eine kleine Menge Wasser
enthielt. Das Thermogramm bedeckte den Bereich von 0 bis 8000C und wurde unter Stickstoff ausgeführt. Scharfe
endotherme Spitzen bei 820C und 960C und eine breite
endotherme Abflachung bei annähernd1750C wurden beobachtet.
Es wurde eine Aerosolzusammensetzung hergestellt, die aus
70 Gewe-# einer 10^-igen (Gewicht) Lösung des Produkts
in methyliertem Industrissprit und aus 30 Gewe-# Diehlorodifluoromethan
als Treibmittel bestand.
Die Zusammensetzung konnte aus einer üblichen Aerosoldose -verspritzt werden und hatte, wenn sie auf die Haut
aufgespritzt wurde, eine starke Antischweißwirkung.
10 g der Verbindung von Beispiel 1 wurden in einer Tiefe von 6,3 mm in eine flache Schale eingebracht und 6 Tage
bei einer Temperatur von 200C und einer relativen Feuchte
von 75 $> stehengelassen. Das resultierende amorphe Produkt
enthielt 0,1 Gew4-# chemisch gebundenen Äthylalkohol
und 35,1 Gewa-?S chemisch gebundenes Wasser. Die Verbindung
enthielt 11,32 Gewa-# Aluminium, 12,70 Gew.-$ Phosphor
und 11,84 Gew.-# Chlor.
Ein Teil dieser Verbindung wurde in ein äußerst feines Pulver gemahlen und in einer Aerosolzusammensetzung verwendet,
die 3,4 Gew.-5$ der Verbindung, 6 Gew.-α,'>
Isopropylmyristat und 0,1 Gew.-^i Hexachlorophen /Bis(2-hydroxy-3,5,6-trichlorophenyl)methan7
als Dispersion in einem
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30:70 Gemisch aus Dichlorodifluoromethan und Triehlorofluoromethan
enthielt.
Die Zusammensetzung konnte aus einem üblichen Aerosolbehälter verspritzt werden und wirkte, wenn sie auf die
Haut aufgespritzt war, als effektives Antischweißmittel.
Patentansprüche
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Claims (10)
1. Antischweißmittelzusammensetzung, dadurch gekennzeichnet
j, daß sie 1 bis 80 Gew.-# eines halogenhaltigen komplexen
Aluminiumphosphate mit ein oder mehr chemisch gebundenen Wassermolekülen und/oder ein oder mehreren chemisch gebundenen
säuerstoffhaltigen organischen Molekülen in Mischung
mit einem dermatologisch zulässigen Verdünnungsmittel enthält.
2. Zusammensetzung nach Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Grammatome Aluminium zur Anzahl der
Grammatome Phosphor im komplexen Phosphat im wesentlichen 1 : 1 ist.
3. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das sauerstoffhaltige organische Molekül des komplexen Phosphats ein aliphatischer Alkohol mit
1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist.
4. Zusammensetzung nach Anspruch 3? dadurch gekennzeichnet,
daß der Alkohol Äthylalkohol ist,
5« Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Halogen dee komplexen Phosphats Chlor ist.
6. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet j. daß das komplexe Phosphat 4 Moleküle chemisch gebundenen
Äthylalkohol enthält und die empirische Formel
AlPClH25C8O8
aufweist,
aufweist,
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7, Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
j daß das komplexe Phosphat 5 Moleküle chemisch gebundenes
Wasser enthält und die empirische iOrmel
aufweist.
8„ Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sie Form einer Creme, einer Lotion, eines Kölnisch Wassers, eines Pulvers, eines
Stifts oder eines Aerosols aufweist,
9» Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sie als derraatologisch zulässiges Verdünnungsmittel Alkohole, Wasser,
Salze, Feuchthaltemittel, Weichmaehmittel, Aerosoltreibmittel und Pulver enthält.
10. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sie auch ein Bakterizid enthält.
109847/1820
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1651170 | 1970-04-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2117094A1 true DE2117094A1 (de) | 1971-11-18 |
Family
ID=10078651
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712117094 Pending DE2117094A1 (de) | 1970-04-07 | 1971-04-07 | Antischweißmittel |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2117094A1 (de) |
| FR (1) | FR2085904A7 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0976387A1 (de) * | 1998-07-20 | 2000-02-02 | BK Giulini Chemie GmbH & Co. OHG | Verfahren zur Herstellung von stabilen Antiperspirant-Zusammensetzungen als wässrige Lösung und als Pulver |
| US6432392B1 (en) * | 1999-05-25 | 2002-08-13 | Unilever Home & Personal Care Usa Division Of Conopco, Inc. | Antiperspirant salts, and methods of their preparation |
| WO2017008950A1 (de) * | 2015-07-16 | 2017-01-19 | Henkel Ag & Co. Kgaa | VERFAHREN ZUR REDUZIERUNG DES SCHWEIßES UND/ODER KÖRPERGERUCHS UNTER VERWENDUNG VON PHOSPHATVERBINDUNGEN UND SCHWEIßHEMMENDEN ALUMINIUM- UND/ODER ALUMINIUM-ZIRKONIUMSALZEN |
-
1971
- 1971-04-06 FR FR7112172A patent/FR2085904A7/fr not_active Expired
- 1971-04-07 DE DE19712117094 patent/DE2117094A1/de active Pending
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| DE19832485B4 (de) * | 1998-07-20 | 2008-08-28 | Bk Giulini Gmbh | Verfahren zur Herstellung von stabilen Antiperspirant-Zusammensetzungen als wäßrige Lösung und als Pulver |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2085904A7 (en) | 1971-12-31 |
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