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DE2116C - Verfahren zum Glätten und Fertigmachen von Garnen - Google Patents

Verfahren zum Glätten und Fertigmachen von Garnen

Info

Publication number
DE2116C
DE2116C DENDAT2116D DE2116DA DE2116C DE 2116 C DE2116 C DE 2116C DE NDAT2116 D DENDAT2116 D DE NDAT2116D DE 2116D A DE2116D A DE 2116DA DE 2116 C DE2116 C DE 2116C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
yarn
yarns
bobbins
significantly
order
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT2116D
Other languages
English (en)
Original Assignee
CH. HASTINGS in Bradford
Publication of DE2116C publication Critical patent/DE2116C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/04Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/25Sizing, starching or impregnating warp yarns; Making glazed yarn; Drying sized warp yarns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

1878.
1^öX-Ct-ΙΌ C-- ■' t' ίΛ 1^'"'" !_ .-Klasse 8. ;
CHARLES HASTINGS in BRADFORD.
Verfahren zum Glätten und Fertigmachen von Garnen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Februar 1878 ab.
Der Zweck dieser Erfindung ist, Garn aus Wolle oder anderen weichen Haarsorten, wie z. B. Kameelhaar, Alpacca, Angora, oder Garne, welche aus einer Mischung einer oder mehrerer solcher Haarsorten bestehen, so zu behandeln, dafs denselben bedeutend mehr Kraft verliehen wird und dieselben in Qualität bedeutend verbessert werden.
Die Garne werden durch dieses Verfahren glatter und glanzvoller und mit weniger Kostenaufwand, als bei dem gewöhnlichen Verfahren, hergestellt.
Die gewöhnliche Methode, diese Art Garne zu glätten und fertigzustellen, ist folgende:
Die Garnspulen werden geweift und in Strähne gebunden, ehe sie ausgekocht werden, um das Garn zum Einlaufen zu bringen. Die mit Garn überwundenen Haspeln werden dann in einen Behälter mit lauwarmem Seifenwasser und alsdann in einen solchen mit kochendem Seifenwasser getaucht. In vielen Fällen geschieht diese Eintauchung statt zwei-, dreimal, das erste Mal in lauwarmes, das zweite Mal in heifses und das dritte Mal in kochendes Wasser.
Die Strähne werden alsdann von den Haspeln abgezogen, gewaschen und mittelst Rollen ausgequetscht, wonach sie in einem Trockenraum zum Trocknen aufgehängt werden. Nachdem die Garne getrocknet worden sind, werden sie auf Spulen gewunden, um gesengt zu werden. Nach dem Sengen werden sie nochmals aufgehaspelt und gewaschen, um die versengten Theile zu entfernen.
Die Garne werden dann in kaltem Wasser gespült und in kochendes Wasser eingetaucht, um ein vollständiges Einlaufen zu bewirken, und hierauf auf den Haspeln getrocknet. Endlich werden die Strähne abgezogen und in Bündel zusammengebunden.
Nach dem neuen Verfahren wird das Garn, sowie es von der Spinnmaschine kommt, ohne weitere Vorarbeit der Operation des Sengens unterworfen und dann auf frische Spulen gewunden.
Diese Spulen mit gesengtem Garn werden einem Waschrahmen übergeben, um vor dem Einlaufen des Garnes die versengten Theile zu entfernen.
Die zur Ausführung dieses Verfahrens anzuwendende Maschine ist in beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar theilweise in Ansicht und theilweise im Durchschnitt in Fig. 1 und 2.
Das Räderwerk der Maschine ist in Fig. 3 dargestellt, wobei ein Theil des Maschinengestells A abgebrochen gedacht ist.
A A ist das Gestell der Maschine, welches die Walzen BB trägt. Unterhalb dieser Walzen vor dem Gestell A ist ein Waschbehälter C angebracht, welcher beide Gestelltheile verbindet.
Dieser Behälter ist dazu bestimmt, das Seifenwasser oder andere passende, zur Reinigung des Garnes anzuwendende Flüssigkeit aufzunehmen, welche mittelst eines Dampfrohres lauwarm erhalten wird.
Von der inneren Fläche des Behälters C ragen eine Reihe Stifte seitwärts hervor, welche dazu bestimmt sind, die Spulen D aufzunehmen, die das gesengte Garn tragen. Die Lage dieser Spulen ist bei D gezeigt.
Das Garn derselben wird durch die Führungen E E nach den verschiedenen Walzen B B geleitet und geht von da aus nach den Spulen F, welche auf den drehbaren Spindeln G sitzen. Letztere werden durch Riemen von der Riemscheibe H, die auf der Hauptwelle J sitzt, getrieben. Die Spulen F werden durch Friction getrieben, so dafs sie das Garn abnehmen, wie dasselbe von den Walzen B B geliefert wird.
Die Vertheilung des Garnes auf die Spulen wird durch die sich hebende und senkende Stange K bewirkt. Dieselbe ist an ihrer vorderen Kante mit einem Glasschaft versehen, um zu verhindern, dafs das Garn durch die Reibung angegriffen werde.
Die mit gesengtem Garn gefüllten Spulen D werden in die Abspülflüssigkeit eingetaucht und die betreffenden Garnenden laufen einzeln durch die Führungen bis an die Walzen heran.
Auf diese Weise wird das Garn von fast sämmtlichen versengten Theilen befreit.
Die Walzen quetschen die Flüssigkeit gleichmäfsig aus dem Garn heraus und überliefern den Spulen F ein verhältnifsmäfsig reines Material.
Es mufs hierbei bemerkt werden, dafs, wenn der durch die Quetschwalzen ausgeübte Druck sorgfältig regulirt wird, die ungleich starken Theile im Garn, welche von der ungleichen

Claims (1)

  1. Spannung oder Stärke der Fäden herrühren, fast gänzlich beseitigt werden.
    Die Spulen mit gereinigtem Garn werden von der Maschine abgenommen, auf die dünnen Stäbe eines Gestelles aufgeschoben' und in kochendes Seifenwasser eingetaucht, wodurch das Einlaufen des Garnes zum grofsen Theil bewirkt wird.
    Um zu ermöglichen, dafs das Seifenwasser das auf den Spulen befindliche Garn durchdringen kann, werden die Spulen durchlocht.
    Die zur Erzielung des vollkommenen Einlaufens des Garnes erforderliche Zeit hängt von der Stärke der Drehung und der Dicke des Garnes ab.
    Es bedarf nur geringer Erfahrung, um diese Zeit herauszufinden; es ist jedoch vortheilhaft, wenn man vorher Versuche mit den verschiedenen Qualitäten des Garnes anstellt, um die Zeitdauer genau festzustellen. 3 bis 5 Minuten werden im allgemeinen genügen; jedoch bedürfen einige andere Garnarten längerer Zeit.
    Die nächste Operation ist, das Garn abzuhaspeln, um es für das Verfahren des Ausspülens und Kochens vorzubereiten.
    Die nachherige Behandlung des Garnes ist ähnlich der bisher angewendeten, d. h. die aufgehaspelten nassen Strähne werden aus dem kochenden Wasser herausgenommen und durch Centrifugalkraft zum Theil getrocknet.
    Die Haspeln werden sodann in den Trockenraum gebracht und das Garn unter Spannung getrocknet, worauf die Strähne abgenommen und wie gewöhnlich zum Verkauf vorbereitet werden.
    Aus obiger Beschreibung ist ersichtlich, dafs diese neue Methode zum Glätten und Fertigmachen von Garnen aus Wolle und Haaren bedeutende Ersparnisse an Arbeitskräften gewährt, indem die Garne einer Reihe bedeutend vereinfachterer Operationen unterworfen werden, als bisher üblich, und dadurch ein bedeutend besseres Garn geliefert, sowie der Ausschufs bedeutend vermindert wird.
    Um die nach diesem Verfahren hergestellten Garne in bestimmter Länge abschneiden zu können, wird an der Axe der Haspel ein Zahl-Apparat so angebracht, dafs dem Arbeiter angezeigt wird, wenn das Aufhaspeln aufhören mufs.
    Patent-Anspruch: Das eben beschriebene Verfahren, wonach Garne aus Wolle, Haar oder einer Mischung dieser Materialien behandelt werden und wodurch das gewöhnlich angewendete Verfahren des Aufhaspeins, Waschens, Trocknens, Aufwindens etc. vor dem Sengen in Wegfall kommt und ein bedeutend stärkeres und besser hergestelltes Garn geliefert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT2116D Verfahren zum Glätten und Fertigmachen von Garnen Active DE2116C (de)

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