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DE2116788A1 - Bildempfangselement zur Herstellung photographischer Silberbilder und für pholomechanische Reproduktionen und dessen Verwendung als Druckplatte - Google Patents

Bildempfangselement zur Herstellung photographischer Silberbilder und für pholomechanische Reproduktionen und dessen Verwendung als Druckplatte

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Publication number
DE2116788A1
DE2116788A1 DE19712116788 DE2116788A DE2116788A1 DE 2116788 A1 DE2116788 A1 DE 2116788A1 DE 19712116788 DE19712116788 DE 19712116788 DE 2116788 A DE2116788 A DE 2116788A DE 2116788 A1 DE2116788 A1 DE 2116788A1
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DE
Germany
Prior art keywords
silver
layer
image receiving
image
precipitating
Prior art date
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Application number
DE19712116788
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English (en)
Other versions
DE2116788C3 (de
DE2116788B2 (de
Inventor
Edwin Herbert Cambridge Mass. Land (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Polaroid Corp
Original Assignee
Polaroid Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Polaroid Corp filed Critical Polaroid Corp
Publication of DE2116788A1 publication Critical patent/DE2116788A1/de
Publication of DE2116788B2 publication Critical patent/DE2116788B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2116788C3 publication Critical patent/DE2116788C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/004Photosensitive materials
    • G03F7/06Silver salts
    • G03F7/07Silver salts used for diffusion transfer
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C8/00Diffusion transfer processes or agents therefor; Photosensitive materials for such processes
    • G03C8/24Photosensitive materials characterised by the image-receiving section
    • G03C8/26Image-receiving layers
    • G03C8/28Image-receiving layers containing development nuclei or compounds forming such nuclei

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)
  • Color Printing (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

betreffend:
"Bildempfangselement zur Herstellung photographischer Silberbilder und für photomechanische Reproduktionen und dessen Verwendung als Druckplatte"
Die Erfindung betrifft ein Bildempfangselement für die Herstellung von Silberübertragungsbildern, bei dem auf einem Filmträger sich auf einer Seite eine Vielzahl von
xx
ununterbrochenen Schichten befindet. Jede Schicht enthält ein silberausfällendes Kittel in disperser Verteilung innerhalb einer hydrophilen Grundmasse. Das erfindungsgemäße Bildempfangsmaterial eignet sich nicht nur zur Herstellung von Silberbildern, sondern auch als Druckplatte für verschiedene Reproduktionsverfahren.
Die Maßnahmen zur Herstellung eines photographischen Silberbildes nach dem Diffusionsübertragungsverfahren sind allgemein bekannt. Dabei wird eine belichtete lichtempfindliche SilberhalogenidemulsionsschicBt, enthaltend ein latentes oder ent-
xx sich berührenden - 2 -
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BAD ORIGINAL
' 2 1 1- ß 7;
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uickelbsres Bild mit Hilfe einer wäBrig-alkali seiles wicklerlösung oder Masse entwickelt, welche einen und'ein Lösungsmittel für das Silberhalogenid enthält, mi das belichtete Siiberhalog enid zu Silber zu reduzieren, während das nicht-beliehtete Silberhalogenid in biMgssäßer ¥ertellung einen löslichen Silberkomplex bildet,. welches? zumindest" teilweise während der Einwirkungszeit des Eatwicklers auf die darüber angeordnete Silberenspfasagsschisht übertragen wird. Dort wird der Silberkomplex zu dem "BiIS-siTfoer reduziert und damit ein positives SilberubertragTäsgsbild aufgebaut .(USA-Patentschrift 2 54-3 181).
Es war bisher bekannt 9 daß man ein auf obige Weise mit? felfe eines Silbersalzdiffiisionsübertragungsverfaiireii erhaltenes Silberübertragungsbild als Druckplatte oder Druckstock anwenden kann für ein oder mehrere Reproduktionen der
ursprünglichen Vorlage, ■
Eine besonders zweckmäßige Maßnahme zur Herstellung von Druckplatten nach dem Sxlbersalzdiffusionsübertragungsverfahren ist bereits bekannt (USA-Patentschrift 3 220 837)· Dieses Yerfahren beruht auf der Erkenntnis, daßs wenn . eine Silberübertragungsbild Bereiche aufweists die Silber ™ ia erster Linie an der Oberfläche der Bildempfangsschicht in- dünner, aber im wesentlichen ununterbrochenem Masse konzentriert enthalismind andere die im wesentlichen silberfrei sind oder die nicht; diese dichte Silbensasse enthalten, die Bereichs des dichten Bildsilbers oleophil sind und daher von einer öligen Druckfarbe benetzt werdene Hingegen sind die Bereiche f die ursprünglich hjarophil waren, noch liydropMl und-damit von der Druckfarbe nicht beastsbar? mit
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anderen Worten ist ein derartiges Silberubertragungs'bilö, charakterisiert dadurch, daß eine oleophile Druckfarbe bei gleichmäßigem Auftrag über die gesamte Oberfläche äes Bildes nur die Bereiche des dichten Bildsilbers benetzt, so daß man ein solches Silberübertragungsbild weiter dadurch charakterisieren kann, daß es selektiv ölige oder fettige Druckfarbe, wie sie üblicherweise im Flach- oder Offsetdurek angewandt wird, anzunehmen vermag. Wird nun eine oleophile Druckfarbe angewandt, so läßt sich das mit Druckfarbe versehene Silberübertragungsbild in üblichen Flach- oder Offsetdruckverfahren anwenden und auf diese Weise ein oder Druckerzeugnisse herstellen.
Dr
Bin hydrophiles Silberempfangsmaterial für die Anwendung für derartige photomechänische Reproduktionsverfahren enthält silberausfällende Mittel (USA-Patentschriften 2 698 237 und 2 698 245). Es handelt sich dabei also um eine Schicht, enthaltend silberausfällende Keime, in einer makroskopisch
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ununterbrochenen Grund- oder Trägermasse dispergiert. Eine solche Silberempfangsschicht befindet sich zweckmäßigerweise auf einem lilaträger, insbesondere einem wasserdurchlässigen Material, wie Papier. In diesem Fall kann eine wasserundurchlässige Schicht zwischen dem SiIberempfangsmaterial und dem Filmträger vorgesehen werden. Ist der Filmträger wasserundurchlässig, so benotigt man keine derartige Zwischenschicht. In Jedem Fall weist jedoch das Bildempfangselement zur Verwendung als Druckplatte eine Schicht in Form einer makroskopisch kontinuierlichen Matrix, in der silberausfällende Eeime dispergiert sind, auf. Diese Schicht befindet sich auf der Oberfläche eines wasserundurchlässigen hydrophoben Materials»
Mach der oben erwähnten amerikanischen Patentschrift 3 220
-t09-843/1-2.80 ' " "■
BAD0RK3INÄL
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/beträgt die Schichtstärke des SilberempfangsiBaterials zur Herstellung der Druckplatte vorzugsweise 1 bis 8/ume
Es 2©igte sich, daß der Auftrag von BeSchichtungslösungen von silb@rausfäl.lenden Keimen zur Herstellung von Schichten dieser Schichtstärke außerordentlich schwierig ist. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf eine großtechnische Herstellung von Schichten dieser Stärke. Bisher wurden daher viele fc Versuche. . - in wirtschaftlicher Weise brauchbare .Bildempfangselemente für die Anwendung in Beproduktions-
2u ernalten
verfahren/vor allem darauf gerichtet, die Aufbringung einer dünneren Schicht zu ermöglichen.
I-
Während die" Anwendung von dünneren Schichten Besehichtungsprobleme verringert, treten neue Schwierigkeiten auf. Ein Hauptproblem für die Anwendung vm dünneren silberausfällenden Schichten liegt darin, daß bei der Herstellung einer Vielzahl von Brücken nach üblichen Flach- oder öffsetverfahren festgestellt werden mußte, daß die Einflüsse des Wischwassers, wie es üblicherweise bei derartigen Druckverfahren zur An-.wendung gelangt und die natürliche Haftwirkung der Walzen " . im Druckwerk zu einem allmählichen Abtrag der hydrophilen Schicht führt, wodurch die hydrophobe Unterfläche freigelegt wird, die nun von der oleophilen Druckfarbe benetzbar ist. Dies führt wieder zu einer Hintergrundverfärbung, d.h. es kommt Druckfarbe in die Spitzlichter oder weißen Bereiche, so daß bei der Herstellung einer großen Anzahl von Drucken nach einer gewissen Anzahl die restlichen Kopien zumindest in einem gewissen Ausmaß eine unerwünschte Hintergrundfärbung aufweisen.
Die erfindungsgemäße silberaufnehmende Schicht des BiId-
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empfangsmaterials zur Anwendung bei Flach- oder Offsetdruck weist nun eine mehrschichtige Struktur auf, worin jede Schicht zunehmend höhere Konzentration an silberausfällenden Keimen in bezug auf die Konzentration der Keime innerhalb der aneinander anliegenden Schichten mit dem Abstand von dem Filmträger aufweist. Mit anderen Worten enthält die silberaufnehmende Schicht zumindest zwei Teilschichten, die unterschiedliche Konzentrationen an silberausfällenden Keimen
' die. enthalten und die oberste Teilschicht höchste Konzentration und die dem Filmträger anliegende TeiLschicht die geringste Konzentration aufweisen.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung enthalten alle Teilschichten der silberaufnehmenden Schicht
die gleichen silberausfällenden Keime innerhalb einer makroskopisch ununterbrochenen Grundmasse aus kolloidaler Kieselsäure, d.h. einer Grundmasse, die gebildet ist aus definierten Teilchen, die im wesentlichen Siliciumdioxid sind und ausreichend geringe Korngröße besitzen, als daß sie mit unbewaffnetem Auge unterscheidbar sind, wenn sie zu einer Schicht verarbeitet sind. Die minimale mittlere Korngröße liegt in der Größenordnung der Kolloide und nicht so sehr in der Größenordnung der Moleküle. Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform enthält die silberaufnehmende Schicht zwei oben beschriebene Teilschichten.
Ein älterer Vorschlag geht dahin, ein Bildempfangsmaterial aus einer mehrschichtigen Bild- oder SiIberempfangsschicht aufzubauen, wobei jede Teilschicht steigende Konzentration von silberausfällenden Keimen enthält, im Verhältnis zu der Konzentration an Keimen in benachbarten Schichten und die Teilschicht höchster Konzentration in .unmitteBarster Nähe des Filmträgers7. Bei diesem Bildempfangs-
liegt
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material muß der Sirberhalogenidkomplex daher tiefer innerhalb des Materials zu Silber ausgefällt werden, z.B. weiter entfernt von der Oberfläche. Man kann daher in diesem Fall nicht davon sprechen, daß das Bildsilber in erster Linie an der Oberfläche konzentriert ist. Derartige Silberbilder besitzen bestimmte Vorteile gegenüber Bildern, die man aus Materialien, enthaltend eine einfache silberaufnehmende Schicht, erhält. Z.B. unterliegt ein solches Bild in geringerem Ausmaß dem sog. "Silbern", d.i. eine oberflächliche Beschädigung des Bildes, auch zeigt es eine geringere Tendenz für Abrieb u.dgl. (British Patent 893 652).
i)er Gegenstand der Erfindung ist streng zu unterscheiden von den Materialien des älteren "Vorschlags, da ja die Folge der Teilschichten unterschiedlicher Konzentration an silberausfällenden Keimen gerade umgekehrt ist. Während die Folge der Teilschichten des Bildempfangsmaterials der älteren Anmeldungen zu einem weitgehend verbesserten Silber— bild führt, da die Abscheidung des Bildsilbers tiefer innerhalb des Materials erfolgt, so ist doch ein solches Bild als Druckplatte vollständig ungeeignet.
Wie oben bereits ausgeführt, he trifft die Erfindung ein Material für die photomechanische Reproduktion, insbesondere eine Druckplatte, die hergestellt worden ist mit Hilfe eines Silbersalzdiffusionsübertragungsverfahren. Dafür wird ein neues Bildempfangsmaterial vorgeschlagen, welches sich ganz besonders für die Anwendung als Druckplatte eignet. Das erfindungsgemäße Bildempfangsmaterial enthält eine silberaufnehmende Schicht aus zumindest zwei Teilschichten, enthaltend silberausfällende Keime, dispergiert in einer hydrophilen Grundmasse, wobei jede Teilschicht zunehmend
7
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höhere Konzentration an silberausfällenden Keimen gegenüber der anliegenden Teilschicht aufweist und zwar mit zunehmendem Abstand von dem Filmträger höherer Konzentrationen,,
Wie mehrfach erwähnt, eignet sich das erfindungsgemäße Bildempfangsmaterial insbesondere als Druckplatte für photomechanische Reproduktionen (USA-Patentschrift 3 220 837)· Sas photoempfindliche Aufzeichnungsmaterial enthält eine lichtempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht. Diese wird belichtet und weist nun ein entwickelbares Bild auf. Dieses wird dann mit Hilfe einer wäßrig alkalischen Entwicklerlösung oder Masse unter Reduktion des belichteten Silberhalogen ids entwickelt und aus den nicht belichteten Silberhalogeniden in bildgerechter Verteilung ein löslicher Silberkomplex gebildet, der zumindest teilweise durch Diffusion auf eine silberaufnehmende Schicht übertragen wird, worin das Silberübertragungsbild aufgebaut wird. Das Silberbild zeichnet sich nun^dadurch aus, daß das Silber in erster Linie an der Oberfläche der Schicht als dichte oleophile Masse konzentriert ist und die bildfreien Bereiche oder Spitzlichterx3iydrophil geblieben sind.
Infolge der unterschiedlichen Benetzbarkeit oder Aufnahmefähigkeit für Druckfarbe zwischen den oleophilen Bildbereichen und den hydrophilen bildfreien Bereichen der Silberempfangsschicht laßt sich dieses Silberübertragungsbild anwenden als Druckplatte in üblichen Flach- oder Offsetdruckverfahren zur Herstellung von einem oder vielen Abzügen oder Reproduktionen des Originals. Bei diesen Verfahren ist es üblich, das Silberbild mit einer öligen oder fettigen Druckfarbe zu befeuchten, die selektiv haftet .nur an den oleophilen Bildbereichen. Es ist jedoch auch mög~
3£x{ he listen Bildpunkte) . - 8 -
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lieh, die Druckplatte mit einer hydrophilen oder wäßrigen Druckfarbe zu benetzen, die dann vorzugsweise- an den hydrophilen bildfreien Bereichen haftet. Es ist somit möglich, entweder positive oder negative Reproduktionen von der Druckplatte zu erhalten, abhängig davon, ob eine oleophile oder eine hydrophile Druckfarbe angewandt wird. Es ist auch bekannt, daß eine kontinuierlich getonte Vorlage reproduziert werden kann durch derartige Maßnahmen, wenn die Silberhalogenidemulsionsschicht durch ein Halbtonraster belichtet wird. Auf diese Weise erhält man eine Halbtonfc kopie.
Die Silberempfangsschicht nach der Erfindung, die sich als Druckplatte eignet, besteht im wesentlichen aus einer Schicht, enthaltend silberausfällende Keime, dispergiert in einer makroskopisch ununterbrochenen hydrophilen Grundmasse. Eine Klasse der brauchbaren silberausfällenden Mittel, wie sie allgemein angewandt werden, sind die Metallsulfide und Metall-Selenide einschließlich der Sulfidselenide, der Polysulfide und Polyselenide. Bevorzugt werden sog. Schwermetallsulfide j insbesondere deren- Löslichkeitsprodukte, in wäßrigem Medium bei etwa 20°C zwischen 10 * und 10"^ . Dies sind z.B. die Sulfide von Zink, Chrom, Gallium, Eisen, Cadmium, Kobalt, " Nickel, Blei, Antimon, Wismuth, Silber, .Cer , Arsen, Kupfer und Rhodium sowie Selenide von Blei, Zink, Antimon oder Nickel.
Weitere brauchbare silberausfällende Mittel sind Metallpulver, insbesondere Edelmetallpülver, wie Silber, Gold, Platin, Palladium, wie auch Quecksilber. Bevorzugt werden von dieser Gruppe die Edelmetalle und insbesondere in Verbindung mit einer Matrix, in welcher sie sich in kolloidal feinen Teilchen befinden. Auch sollten diese Metalle vorzugsweise die einfachen
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und leicht reduzierteren Salze, wie Silbernitrat, Goldchlorid und Goldnitrat sein.
Eine weitere Gruppe der brauchbaren süberausfallenden Mittel sind Thioverbindungen, wie Dithiooxamat und-dessen BIe i- und Zinkkomplexe, Kaliumdithiooxamat und dessen Blei- und Nickelkomplexe oder Thioacetamid.
Bevorzugt werden jedoch Metallsulfide, insbesondere von Zink, Cadmium, Silber und Blei.
Die silberausfällenden Keime sind in einer hydrophilen Grundmasse enthalten oder dispergiert, die hergestellt ist aus Teilchen, vorzugsweise kolloidal feinen Teilchen, eines inerten, absorbierenden Materials. Beispiele dafür sind kolloidale Kieselsäure, wie "Aerogel", Fuller-Erde, Diatomeenerde, Kieselgur, Holzmehl! Infusorien-Erde, Bentonit, Filterhilfsmittel, wie "Gelit" oder "Super-floss"
en
(bei diesen Produkt-handelt es sich um Filterhilfsmittel auf
auch der Basis von Diatomeenerde); brauchbar ist ein feines Pulver aus Glas, Talkum, Glimmer oder Zinkoxid. Bevorzugt ist jedoch kolloidale Kieselsäure.
Bei der Schicht, enthaltend silberausfällende Keime in einer hydrophilen makroskopisch ununterbrochenen Grundmasse kann es sich z.B. um solche entsprechend der USA-Patentschriften 2 647 056, 2 698 237 und 2 698 245 handeln.
Bei diesen Produkten befindet sich die silberaufnehmende Schicht üblicherweise auf einem Filmträger, z.B. auf Papier, regenerierter Cellulose, Polyvinylalkohol, Celluloseether, wie Methylcellulose, Ithylcellulose oder auf anderen Kunststoffen. Bevorzugt als Filmträger wird entweder eine' wasserabweisende Folie oder eine Folie aus hydrophobem Ma-
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terial, die zwischen Silberempfangsschicht und Filmträger angeordnet ist, angewandt. Diese hydrophobe Zwischenschicht kann aus einem beliebigen hydrophoben Produkt bestehen und soll gut an der Silberempfangssehicht haften, z.B. kann sie aus Celluloseestern, wie Cellulosenitrat, Celluloseacetat, Cellulosebutyrat, Cellulosepropionat, Gelluloseacetatbutyrat, Celluloseacetatpropionat oder einem kautschukartigen Polymeren, wie Polyvinylbutyral, bestehen.
Bevorzugter Filmträger ist Papier, wobei sich die silberaufnehmende Schicht dann auf einer hydrophoben Zwischenlage befindet. Weitere Schichten mit bestimmten Funktionen können auf dem Filmträger noch vorgesehen sein, z.B. eine Abreiß- oder Trennschicht, wie aus Gummiarabieum, Celluloseacetathydrogenphthalat, Polyvinylalkohol, Hydroxyäthylcellulose, Methylcellulose, Äthylcellulose oder Hatriumalginat, wie dies allgemein bekannt ist, zur Vereinfachung der Trennung . des Bildempfangsmaterials vom Aufzeichnungsmaterial nach der Entwicklung« * '
Wie oben bereits erwähnt, weist die Silberempfangsschicht des Bildempfangsmaterials nach dem Stand der Technik zur Verwendung für photomechanische Eeproduktion nur eine einzige Schicht in der Größenordnung -ψοη 1 bis 8 Ai auf. Wegen der Schwierigkeit in der Großtechnik zur Herstellung von silberaufnehmenden Schichten derartiger Stärke wurden Versuche unternommen, um dünnere Schichten herzustellen. Jedoch weisen dünnere Schichten wieder bestimmte Nachteile auf, hauptsächlich infolge der Tendenz, daß die silberaufnehmende Schicht zumindest teilweise abgetragen wird durch wiederholten Druckfarbenauftrag unter der kombinierten Einwirkung des Wischwassers, wie.es üblicherweise für Flachoder Offsetdruck angewandt wird und der scheuernden Wirkung
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der Walzen im Druckwerk, so daß letztlich die hydrophobe Unterschicht teilweise freigelegt wird und die mit einer solchen Druckplatte erhaltenen Kopien eine Hintergrund-Verfärbung aufweisen.
Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Bildempfangselements können diese Probleme dadurch vermieden werden, daß als Druckplatte eine silberaufnehmende Schicht angewandt wird, die aus einer Vielzahl von Teilschichten besteht, deren Konzentration an silberausfällenden Keimen mit zunehmendem Abstand von der Außenfläche abnimmt oder mit anderen Worten gesagt, die Konzentration an Keimen nimmt zu mit zunehmendem Abstand der Teilschichten von dem Filmträger. Nach einer bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung enthält die silber auf nehm ende Schicht zwei Teilschichten. Sie kann jedoch auch aus drei oder mehreren Teilschichten aufgebaut sein. Jede dieser Teilschichten ist relativ dünn und hat vorzugsweise eine Stärke in der Größenordnung von maximal 1/U. Das Verhältnis von silberausfällenden Keimen einer Teilschicht zu der nächsten Teilschicht beträgt vorzugsweise 2:1 bis 50;1, insbesondere 5:1 bis 15:1. Die oberste Teilschicht enthält vorzugsweise silberausfällende Keime in der Größenordnung zwischen etwa 0,225 und 5,38,ug/dm2 (2 bis 25/Ug/sq.ft.), wobei das Verhältnis von Keimen zu hydrophiler Grundmasse, z.B. kolloidale Kieselsäure, etwa 1:10 000 bis 1:2 000 beträgt. Bei allen obigen Verhältnissen handelt es sich um Gewichtsverhältnisse.
In der Anlage ist schematisch der Aufbau eines erfindungsgemäßen Bildempfangsmaterials dargestellt, worin der Filmträger 1 eine wasserdichte Unterschicht 2, d.h. eine hydrophobe Schicht trägt, auf der sich dann die Silberempfangsschicht 3 und 4-, enthaltend die silberausfällenden
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Keime, befindet und schließlich das Ganze mit einer Abstreif- oder Trennschicht 5 überdeckt ist.
Der Filmträger 1 kann aus einem der oben erwähnten oder in der einschlägigen Technik üblicherweise angewandten Materialien bestehen, z.B. ein gegebenenfalls vorbeschichtetes Papier, ein Celluloseester, ein Cellulosenitrat, Celluloseacetat, Celluloseacetatbutyrat oder'Cellulosepropionat sein.
Die hydrophobe Zwischenschicht 2 kann ein oben erwähntes hydrophobes Material, wie dies allgemein üblich ist, sein, die gut haftet an der Silberempfangsschicht und eine Schichtstärke in der Größenordnung von 1 bis 2,5/u aufweisen.
Die silberaufnehmende Schicht, bestehend aus den Teilschichten 3- und 4, enthält silberausfällende Keime, dispergiert in einer Grundmasse, wie olaen erwähnt. Bevorzugt wird, daß die Teilschichten 3 und 4 übliche Metallsulfide als silberausfällendes Mittel innerhalb einer siliciumhaltigen Grundmasse sind. Das siliciumhaltige Material kann in .feindisperser oder kolloidaler Form Oxide des Siliciums enthalten, vorzugsweise Kieselsäure, wie Silicagel oder Aerogel, mineralische Silicate, wie Glimmer oder Talkum. . Weitere Beispiele dafür sind verschiedene Handelsprodukte, wie "Syton", das ist eine milchig-weiße stabile 15%ige kolloidale Dispersion von Kieselsäure in Wasser mit einer Dichte von 1,1 g/ccm oder "Santocel", das ist ein leichtes poröses Kieselaerogel,aus dem das Wasser so entfernt worden ist, daß die ursprüngliche Gelstruktur nicht gestört wurde. Scheinbare Dichte 0,1 bis 0,1-55 g/cm^ (6,5 bis 9,75 lb./cu.ft.). Weiters ist brauchbar das Handelsprodukt "Ludox", das ist ein. wäßriges kolloidales Sol, enthaltend etwa 30 % S1O2 und weniger als 0,5 % N^O als Stabilisator, Dichte 1,21.
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Die Teilschichten 3 und 4 können aus dem gleichen oder einem unterschiedlichen Material, vorzugsweise gedoch aus dem gleichen Material aufgebaut sein und sich nur hinsichtlich der Konzentration der silberausfällenden Keime unterscheiden. Erfindungsgemäß enthält nun die Teilschicht eine größere Keimkonzentration und zwar beispielsweise in der Größenordnung von 0,225 bis 5,38/Ug/dm (2 bis . 25/Ug/sq.ft.). Die Konzentration in .der Teilschicht 3 ist vorzugsweise 50 bis 2 % der Keimkonzentration in der Teilschicht 4-, insbesondere 6,6 bis 20 %. Das Gewichtsverhältnis des Keimmaterials zu dem Grundmaterial in der Teilschicht 4 liegt vorzugsweise in der Größenordnung von etwa 1:10 000 bis 1: 2 000. . '
Die Abstreif- oder Trennschicht 5 kann aus einem oben erwähnten Werkstoff, wie er üblicherweise zur Erleichterung der Klarer Trennung einer ein Silberbild tragenden Schicht
-. . -, r, , . ·, ^ ,^ τ, j. . , , verwendet wird, von der anliegenden Schicht nach der Entwicklung/bestehen. Die Schichtstärke liegt in der Größenordnung von zumindest 1/U.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Bildempfangsmaterialien kann in der für Silbersalzdiffusionsübertragungsverfahren üblichen Weise erfolgen. Die Maßnahmen zur Aufbringung verschiedener Schichten ist an sich bekannt (z.B. USA-Patentschrift .2 823 122).
Als Beispiel für die Herstellung eines Schichtaufbaus im Sinne der Figur sollen folgende Maßnahmen dienen. Auf einen Filmträger 1 wird zuerst die hydrophobe Zwischenschicht 2Taufgetragen, z.B. durch Walzauftrag einer Lösung des ge-wählten hydrophoben Materials auf ein barytiertes Papier in der gewünschten Schichtstärkej als Auftragslösung dient
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z.B. eine Lösung, enthaltend 35 g Polyvinylbutyral, 525 ecm Isopropylacetat und 175 ecm Methanol.
Nach dem Trocknen werden'die Teilschichten 3 und 4· aufgebracht. Eine Möglichkeit dafür besteht darin, daß eine wäßrige Dispersion des siliciumhaltigen Materials, z.B. von Kieselaerogel, hergestellt und diese die vorbestimmte Menge einer oder mehrerer löslichen Salze des gewünschten ] Metallkationen, insbesondere von Schwermetallen einverleibt wird. Anschließend wird eine geringere (molare) Menge
fc an löslichem Salz des gewünschten Anions zugesetzt, z.B.
eines löslichen Sulfids, wie Hatriumsulfid. Aus dem Anion, z.B. Sulfid und dem Kation bildet sich in situ nun das Metallsulfid und führt zu einer Dispersion des silberausfällenden Metallsulfids in einer Kieselsäuregrundmasse. Diese Dispersion wird dann z.B. mit Hilfe einer Auftragswalze auf die Zwischenschicht 2 als als Teil schicht 3 aufgetragen. Die Teilschicht 3 soll vorzugsweise trocknen, bevor die Teil schicht 4- aufgebracht wird und zwar in obiger Weise, Jedoch mit höherer Konzentration an silberausfällenden Keimen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Teilschichten 3 und 4- aufzubauen, indem zuerst eine wäßrige . Lösung, enthaltend die gewünschten Anteile an Hatrium-
w sulfid und Selenpulver bereitet werden« Eine Auftragsmasse, erhalten durch Mischen der gewünschten Anteile obiger Lösung einer Silbernitratlösung und einer kolloidalen Kieselsäure ("Ludox") wird nun in der gewünschten Stärke aufgetragen, um die gewünschten silberausfällenden Bedingungen zu erreichen.
Wie oben bereits erwähnt, ist es vorzuziehen, daß die Teilschichten der silberaufnehmenden Schicht vor Aufbringung der folgenden Teilschicht getrocknet werden. Obzwar auf diese Weise jeweils eine Teilschicht auf eine bereits getrocknete
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Teilschicht zum Auftrag gelangt, verschwindet die Zwischenfläche zwischen den "beiden anliegenden Teil schicht en, insbesondere dann, wenn ein gleiches Grundmaterial für die in Rede stehenden Teilschichten zur Anwendung gelangte- Die Zwischenfläche zwischen den Teilschiehten nach der Erfindung kann also keine scharf begrenzte und unterscheidbare
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sein, wie dies in dem Schema angedeutet ist.
Obwohl die Anwesenheit einer Trennschicht für die Erfindung nicht wesentlich ist, wird deren Anwendung doch bevorzugt, um die Abtrennung des Übertragungsbildes zu erleichtern. Daher ist auch die in der Figur gezeigte Ausführungsform mit einer solchen Abstreifschicht versehen. Das Aufbringen " Äbstreifschicht 5 kann in einer üblichen Weise,z.B. durch Walzauftrag gegen eine glatte Fläche, z.B. die polierte Fläche einer Metallwalze, erfolgen, wobei die Lösung in der gewünschten Schichtstärke ohne Schwierigkeiten aufgetragen werden kann.
Die erfindungsgemäßen Bildempfangs elemente können angewendet werden als Druckplatten in der gleichen Art wie die bisher auf dieser Basis beruhenden (USA-Patentschrift 3 220 837). Um nun eine erfindungsgemäß verwendete Druckplatte zu erhalten, wird ein photoempfindliches Aufzeichnungsmaterial, enthaltend eine lichtempfindliche Sxlberhalogenidemulsionsschicht belichtet,z.B. eine schnellentwickelnde Silberjodidbromidemulsion in Gelatine^ das sich bildende latente Bild wird dann mit einer wäßrig-alkalischen Entwicklerflüssigkeit oder Masse entwickelt, welche ein Lösungsmittel und einen Entwickler für das Silberhalogenid enthält. Das belichtete Silberhalogenid wird entwickelt, das nicht-belichtete Silberhalogenid wird in bildgemäßer Verteilung in einen löslichen Silberkomplex überführt, der dann durch Diffusion auf das darüber angeordnete Bildempfangsmaterial nach der
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Erfindung übertragen wird, worin ein positives Silberübertragungsbild aufgebaut wird. Dieses Bild zeichnet sich dadurch aus, daß das Bildsilber in erster Linie- sich im Oberflächenbereich befindet. Man wendet übliche Entwicklermassen, wie sie allgemein angewandt werden für Silbersalz-. diffusionsübertragungsverfahren, an, nämlich enthaltend Alkalien, wie Natrium oder Kaliumhydroxid, zumindest einen Entwickler für Silberhalogenid, wie Dihydroxybenzol, Diaminobenzol oder Aminophenol sowie zumindest ein Lösungsmittel für Silberhalogenid, wie Natrium- oder Kaliumthiosulfat. Es können auch noch verschiedene andere Reaktions-
fc mittel, die bestimmte Funktionen erfüllen,, enthalten sein, z.B. eine viskose filmbildende Substanz, wie Fatriumcarboxymethylcellulose oder Hydroxyäthylcellulose, weiters StabilisatorendKonservierungsmittel und dergl. Diese Substanzen können sich von Anfang an in der Entwicklermasse befinden oder aber auch können die einzelnen Substanzen in einer oder mehreren Schichten des Aufzeichnungsmaterials oder des Bildempfangsmaterials vorliegen. In diesem Pail erhält man die gewünschte Behandlungsmasse durch Aufbringen eines wäßrigen Mediums. Nach einer besonders zweckmäßigen. Ausführungsform ist die Entwicklungs- oder Behandlungsmasse oder zumindest das hierfür angewandte wäßrige Medium in . einem Kissen oder zerreißbaren Behälter enthalten, wobei
" . sich dessen Inhalt zwischen den einander zugekehrten Materialien verteilen läßt, wie dies allgemein üblich ist.
Die erfindungsgemäßen Materialien lassen sich für die photomechanische Reproduktion von Strichvorlagen oder andere Kopien mit besonders hochwertigen kontinuierlich getonten Vorlagen anwenden. Im letzteren Fall wird das photoempfindliche Aufzeichnungsmaterial durch ein Halbtonraster übli-
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eher. Art belichtet. Man erhält eine Halbtonkopie, die sich nun als Druckplatte zur Herstellung von HalbtondruckerZeugnissen überragender Originaltreue und Tonqualität eignet.
.Bei diesen Maßnahmen kann das Silberbild der zu reproduzierenden Vorlage bei üblichen Flach- oder Offsetdruckverfahren oder anderen Druckwerken angewandt werden, z.B. in der "Multilith Offset Duplicating machine". Bei diesen üblichen Druckverfahren wird ein Wischwasser angewandt, dies gilt insbesondere für Offset-Maschinen zur Verbesserung der selektiven Aufnahme der Druckfarbe, z.B. "Colitho 365 High Speed Solution", das ist eine weitgehend anwendbare Itz- und ¥ischlösung für direktes Bild und sensibilisiertes Papier sowie für Acetat- und Metalloffsetplatten. Auf einem üblichen Druckwerk kann über Walzen eine fettige Druckfarbe, z.B. eine schwarze Druckfarbe ("Formulator Ho. 71 Black") aufgetragen werden. Eine solche Druckmaschine kann eine Geschwindigkeit von 9 000 Blatt je- Stunde haben. Selbstverständlich kann man aber auch mit anderen bekannten und auch schnelleren Druckmaschinen arbeiten. Auf diese Weise läßt sich' jede gewünschte Anzahl an Drucken erreichen.
Die Erfindung wird an folgendem Beispiel noch weiter erläutert. .
Beispiel
Als Filmträger diente ein Papier mit einer Schicht aus Polyvinylbutyral. Darauf wurde eine Masse, enthaltend Silbersulfid, dispergiert in kolloidaler Kieselsäure ( "Ludox." )» aufgebracht und zwar in einem Verhältnis von0,0256 g Ag auf 1000 g kolloidale Kieselsäure, Schichtstärke weniger als 0,5/U entsprechend einem Auftragsgewicht von etwa 0,054 yug/dm
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(0,5/Ug/sq.ft.). Nach. Trocknen dieser Schicht wurde eine zweite Schicht aufgebracht» enthaltend Silbersulfid, dispergiert in kolloidaler Kieselsäure bei einem Verhältnis von 0,256 "g.JLg auf 1000 g kolloidale Kieselsäure in etwa gleicher Schichtstärke als vorgehende Schichtϊ jedoch beträgt in dieser die Konzentration an Silbersulfid je Flächeneinheit ungefähr das 1Ofache. Schließlich wurde eine Trenn- oder Abstreifschicht in 3?orm von Gummiarabicum aufgebracht.
Das so erhaltene Bildempfangsmaterial wurde nun angewendet zur Herstellung einer Druckplatte und deren Verwendung in oben aufgeführten Verfahren» Wird die Druckplatte^ auf . einer üblichen Offset-Maschine angewandt, so findet am Hintergrund keine Farbaufnahme statt, auch nach wiederholtem Auftrag von Druckfarbe und Abdrucken einer größeren Anzahl von Kopien. Daraus geht hervor, daß mit den erfindungsgemäßen Druckplatten das bei den bekannten auftretende Problem der Hintergrundverfärbung vermieden ist. Die erhaltenen Druckerzeugnisse, ob es sich nun um Linienkopien oder Halbton— reproduktionen handelt, erhalten durch Belichten über ein Halb tonrast er, sind hervorragend. Aus vorerst noch nicht ganz klaren Gründen zeigt das Silberübertragungsbild in dem Bildempfangsmaterial nach der Erfindung eine geringerere Tendenz hinsichtlich des "Bildabriebs" als bei den bekannten Ausführungsform mit nur einer einzigen bildaufnehmenden Schicht, worin ein weiterer Vorteil gegenüber den bekannten Haterialien liegt. .
PATENTANSPRÜCHE :
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Claims (10)

UH. IWQ. Γ. WUESTHO»y — Ί9 — MPL XNO. O. PUI-S Bit E. Y-X1KCIlMANN BH. ING. JK 5f?EH«KNS 8 M Ü Jf C H E N »0 . - SCHWEIOERSX«. a P i T E I Ϊ A I S P fi UC H 1
1) Bildempfangsmaterial zur Herstellung von Silberübertragungsbildern, enthaltend einen Filmträger und auf einer Seite davon eine Mehrzahl von einander anliegenden Teilschichten, wobei jede Teilschicht silberausfällende Keime dispergiert in einer hydrophilen Grundmasse enthält, und die Konzentration der Keime in den Teilschichten zunehmend größer wird mit steigendem Abstand der Teilschicht vom Filmträger.
2) Bildempfangsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Gewichtsverhältnis silberausfällende Keime in einer der Teilschichten gegenüber der anliegenden Teilschicht etwa 2:1 bis 50:1 beträgt.
3) Bildempfangsmaterial nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß das silberausfällende Mittel zumindest ein Schwezmetallsulfid innerhalb einer Grundmasse aus kolloidaler Kieselsäure aufweist.
4-) Bildempfangsmaterial nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß das silberausfällende Mittel ein Metallsulfid oder -selenid, ein kolloidales Metall, ein Thiooxalat oder Thioäcetamid, vorzugsweise ein Schwermetallsulfid ist.
5) Bildempfangsmaterial nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß zwischen dem Filmträger und der bildaufnehmenden Schicht sich eine hydrophobe Zwischenlage befindet. '
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6) Bildempfangsmaterial nach Anspruch 1 bis 5i dadurch gekennzeichnet , daß sich auf
• der bildaufnehmenden Schicht eine «Abstreif- öder Trennschicht befindet.
7) Bildempfangsmaterial nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis der silberausfällenden Keime in der zweiten Teilschicht zu der ersten Teilschicht etwa 5:1 bis 15:1 beträgt.
8); Bildempfangsmaterial nach Anspruch 1 bis 7* dadurch gekennzeichnet , daß das Gewichtsverhältnis der siiberausfällenden Keime zu der kolloidalen Kieselsäure in der zweiten Teilschicht etwa .1:2 000 bis 1:10 000 beträgt.
9) Bildempfangsmaterial nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß die beiden Teilschichten im wesentlichen gleiche Schichtstärke besitzen und diese maximal 1/U beträgt.
10) Verwendung der Bildempfangsmaterialien der Ansprüche bis 9 nach Aufbau darin eines Silberübertragungsbildes als Druckplatte für Flach- oder Offsetdruck.
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