DE2116547A1 - Drehzahlveränderliche Antriebsübertragungsvorrichtung - Google Patents
Drehzahlveränderliche AntriebsübertragungsvorrichtungInfo
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Description
Clausing Corporation, 2019 North Pitcher Street, Kalamazoo, Michigan (USA)
Drehzahlveränderliche Antriebsübertragungsvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine drehzahlveränderliche
Antriebsübertragungsvorrichtung.
Obwohl sich drehzahlveränderliche Riemen-Antriebs-Übertragungen
sich auf einem hohen Entwicklungsstand befinden, gibt es noch beträchtliche Schwierigkeiten hinsichtlich
ihres Betriebs und ihrer Lebensdauer, insbesondere bei der Verwendung solcher Antriebe in Werkzeugmaschinen
wie Bohrmaschinen, Drehbänken oder Schleifmaschinen.
-2-
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Finden drehzahlveränderliche Antriebsübertragungen in Werkzeugmaschinen Verwendung', so müssen sie in der Lage
sein, eine konstante Antriebsleistung über ihren gesamten Drehzahlbereich zu übertragen. Gleichzeitig muß die Vorrichtung dazu geeignet sein, wiederholt schnell anzulaufen,
anzuhalten und/oder ihre Drehrichtung umzukehren, damit
die Werkzeugmaschine mit ihrer größten Leistung und höchstem Wirkungsgrad betrieben werden kann.. ■
· ■
Es gibt zwar bekannte drehzahlveränderliche Antriebsübertragungen, welche einigermaßen zufriedenstellend arbeiten.
Diese weisen jedoch noch unerwünschte Eigenschaften hinsichtlich' ihres Aufbaus und ihrer Betriebsweise auf,
welche einem optimalen Betrieb der Werkzeugmaschine entgegenstehen.
Ein besonderer Störfaktor besteht bei bekannten Vorrichtungen darin, daß bei schneller Umkehrung der Drehrichtung
und beim Anlaufen und Anhalten ein Schlagen zwischen den Riemenscheiben und deren Führungskeilen auftritt.
Dies rührt daher, daß bei den bekannten Vorrichtungen aufgrund der Toleranzen bei der Herstellung und Montage gewöhnlich
ein Spiel zwischen dem Wellenkeil und der beweg- Ϊ liehen Riemenscheibe besteht. Die Massenträgheit von Riemenscheiben
und Wellen bewirkt bei schnellem Anlaufen. Anhalten oder schneller Umkehr der Drehrichtung eine relative
Drehung zwischen .der Riemenscheibe und der Keilwelle. DiesesSchlagen
ist nicht allein wegen des entstehenden Geräusches nachteilig, sondern es übt auch unerwünschte Schlagwirkungen
und -spannungen auf die Riemenscheibe und die Keilwelle aus, welche zu vorzeitigem Verschleiß führen.
Ein weiterer Nachteil zahlreicher bekannter drehzahlveränderlicher
Antriebsübertragungen besteht darin, daß es praktisch nicht möglicht ist, die Eingangswelle an beiden
Enden ausreichend zu lagern. Einige der bekannten drehzahl-
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veränderlichen Antriebsübertragungen verwenden beispielsweise
eine auf der Eingangswelle angeordnete herkömmliche Verstellriemenscheibe, deren eine Hälfte mittels einer freitragend
um das eine Wellenende angebi'achten Stelleinrichtung
axial verschiebbar ist.. Somit läßt die Stelleinrichtung gewöhnlich eine ausreichende Lagerung des Wellenendes nicht
su, so daß die Eingangswelle vollkommen freitragend ist. Dadurch
übt die Riemenscheibe unerwünschte Belastungen und Biegekräfte, auf die Eingangszeile aus, welche dann durch mechanisches
Verstärken der gesamten ^-iiordnung ausgeglichen,
werden müssen.
Ferner weisen bekannte mechanische drehzählveränderliche
Antriebsübertragungen noch den Nachteil auf, daß sie nicht mit der wünschenswerten Schnelligkeit anlaufen und
anhalten können. Die Wellen und Riemenscheiben der meisten
bekannten drehzalilveränderlichen Antriebsübertragungen bestehen nämlich aus Eisenlegierungen und haben daher relativ
große Masse und Trägheit. Die auftretenden großen Hassenkräfte der aus Wellen und Riemenscheiben bestehenden Anordnung
erschwert ein schnelles Anlaufen und. Anhalten und erbringt damit eine Schwierigkeit hinsichtlich der Konstruktion.
Die großen Massenkräfte der Riemenscheiben und Wellen verstärken außerdem das beim Anlaufen und Anhalten
zwischen den Riemenscheiben und Wellenkeilen, auftretende Schlagen und damit einen vorzeitigen Verschleiß.
Noch ein weiterer Nachteil bekannter drehzahlveränderlicher Jjitriebsübertragungen mit einer Eeilv/ellenanordnung
zur Führung einer beweglichen Riemenscheibenhälfte auf der Welle besteht darin, daß diese zu hoher i-bnützung und
Festklemmen der Riemenscheibenhälfte bei deren Axialbewegung
auf der Weile neigen.
-H-
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine drehzahlveranderliche
Riemen-Antriebsübertragungsvorrichtung anzugeben, bei der die vorstehenden Nachteile vermieden sind. Insbesondere
soll mit der Erfindung eine stufenlos drehzahlveränderliche Riemen-Antriebsübertragungsvorrichtung mit
konstanter Leistungsübertragung über den gesamten Drehzahlbereich angegeben werden,' die sich besonders zur Verwendung
in Werkzeugmaschinen eignet, deren Antriebs-übertragungseinrichtungen häufig stoßartig angelassen, angehalten und ihre
Drehrichtung geändert werden.
Eine Antriebsübertragungsvorrichtung der genannten
Art ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch ein Gehäuse, durch eine eine Antriebswelle aufweisende Antriebsquelle durch
eine antriebsübertragend mit der Antriebswelle verbundene Eingangshalle, durch eine am Gehäuse angeordnete !lageranordnung
zur Lagerung der Eingangswelle wenigstens an ihrem der Antriebswelle abgekehrten Ende, durch eine mit Abstand
zur Eingangswelle im Gehäuse drehbar gelagerte Ausgangswelle,
durch die Eingangswelle mit der Ausgangsxtfelle drehzahlveränderlich
antriebsübertragend verbindende Einrichtungen mit jeweils einer drehfest auf einer der beiden
Wellen befestigten Riemenscheibenanordnung und einem diese
antriebsübertragend verbindenden Riemen, wobei die auf einer Welle angeordnete Riemenscheibenanordnung verstellbar ist und ein starr auf der Welle befestigtes erstes. Riemenscheibenkeil
sowie ein auf das feste Riemenscheibenteil zu und von diesem weg axial zur Welle beweglich auf diester
angeordnetes zweites Riemensclieibenteil aufweist, durch
einen in Axialrichtung,starr an der Welle befestigten,
durchgehenden,Wellenkeil, welcher sich durch das feste und
das bewegliche Riemenscheibenteil erstreckt und diese dreh-... fest auf der;Welle.,führt, und durch bewegungsübertragend
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mit dem "beweglichen Riemenscheibenteil verbundene Betätigungseinrichtungen
zum Verschieben des Riemenscheibenteils in axialer Richtung relativ zum festen Riemenscheibenteil
und damit zum Verändern der Übertragungsverhältnisse der
Antriebsübertragungsvorrichtung.
Die erfindungsgemäße Antriebsübertragungsvorrichtung bietet die folgenden Vorteile:
1« Sie eignet sich insbesondere für"die Verwendung an
bzw. in einer Werkzeugmaschine mit dem bei solchen Maschinen im normalen Betrieb auftretenden schnellen Anlaufen
und Anhalten sowie schnellen Änderungen der Drehrichtung;
2. Die bewegliche Riemenscheibenhälfte ist ohne unzulässigen Verschleiß bzw. ohne die Gefahr des Pestklemmens frei
auf der Eingangswelle verschiebbar;
3". Der einstückige, lange, durchgehende, starr an der Welle
befestigte und durch die feste und die bewegliche Riemenscheibenhälfte verlaufende Wellenkeil gewährleistet
die freie Beweglichkeit der beweglichen Riemenscheibenhälfte;
4. Das bei herkömmlichen Antriebsübertragungsvorrichtungen
dieser Art beim schnellen Anlaufen und Anhalten auftretende Schlagen zwischen dem Wellenkeil und der beweglichen
Riemenscheibenhälfte und die sich dadurch ergebenden nachteiligen Wirkungen sind hier wesentlich verringert;
5. Die bei der erfindungsgemäßen Antriebsübertragungsvorrichtung
auftretendenMassenkräfte sind in wesentlichem·
Maße verringert, so daß die Vorrichtung schnell anlau-. fen, anhalten sowie ihre Drehrichtung umkehren kann;
-6-
6. Zur weiteren Verringerung der Kassenkräfte sind die
Einzelteile der übertragungsvorrichtung so ausgebildet,
daß ihre Herstellung aus Aluminium möglich ist;
7. Die erfindungsgemäße Antriebsübertragungsvorricliüung
ist wirtschaftlich und vergleichsweise billig herstellbar und montierbar, erfordert nur geringe Wartung
und hat eine lange Betriebslebensdauer.
Es ist vorteilhaft , wenn eine zwischen der einen Welle un^dem beweglichen Riemenscheibenteil angeordnete
Buchsenanordnung aus einem reibungsarmen, selb'st-schmierenden
Werkstoff als einzige Gleitführung des beweglichen Riemens ehe ib ent eil s bei dessen Axialbewegung auf der welle
vorgesehen ist. Dadurch wird keine gesonderte Schmierung erforderlich.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Eingangswege an beiden Enden .gelagert ist, wobei die bewegliche
Riemenscheibenhälfte das eine Ende der Eingangswelle umschließen kann.
Tn.&%neT bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß das feste Riemenscheibenteil eine axial hervorstehende, zylindrische, äie eine Welle umschließende
Nabe aufweist, welche von einer Nut zur Aufnahme des WeI-lenkeiis
axial durchsetzt ist und einen diametral verlau-v
fenden, sieh über einen Teil ihrer axialen Länge erstrekkenden
Schlitz aufweist, welcher durch die Hut hindurch
geführt ist und die Nabe in zwei einander gegenüberstehen*-
de feile unterteilt, welche mittel β sie fest verbindender
Einrichtungen unter Klemmdruck in Anlage an der einen Welle
und den eiiianaei* gegenüberiiegenden Seitenflächen des WeI-lenkeilsi
gehalten sind. Duiich eine derartige Elemmnabe, die
UBtejp Elemmdruck in Anlage an beide» Seiten des Keils ist,
ist praktisöh jegliehes Spiel au$geschlossen·
vafe, ;:■/;:
Es ist weiterhin günstig, wenn die Betätigungseinrichtung
ein Paar druckbetätigter Zylinderanordnungen aufweist,
welche über bewegliche Kolben mit dem Druckring verbunden
sind.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. In dieser zeigt:
Fig. Λ eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen,
drehzahiveränderlichen Antriebsübertragungsvorrichtung;
Fig. 2 eine Stirnansicht derselben von rechts in Fig. Λ\
Fig. 5 eine Schnittansicht entsprechend der Linie Ι11-ΙΪΙ
in Fig. 1; und
Fig. M- eine Schnitt an sieht entsprechend der Linie IV-IV ·
in Fig. i.
In der Zeichnung ist eine erfindungsgemäße drehzahlveränderliche Antriebsübertragimgsvorriehtung dargestellt,
bei der auf einer koaxial zur Antriebswelle angeordneten und, antriebsübertragend mit dieser verbundenen Eingangswelle
eine verstellbare Riemenscheibenanordnung vorgesehen ist, Vielehe antriebsübertragend mit einer auf einer im wesentlichen
parallel zur Eingangswelle verlaufenden Ausgangswelle angeordneten federbelasteten Riemenscheibenanordnung
verbunden ist. Die Eingangs- und die Ausgangswelle sind in einem Gehäuse angeordnet und jeweils an ihren beiden Enden
in geeigneten Legern gehalten- Die verstellbare Riemenscheibenanordnung
und die federbelastete Rieraenscheibenariordnung
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weisen jeweils eine feste Hälfte und eine axial ver.ochiebbare
Hälfte auf, welche mittels eines durchgehenden, ■ laiigen _
Wellenkeils drehfest auf der jeweiligen Welle geführt sind.
Die festen Riemenscheibenhälften haben jeweils eine geteilte Nabe, welche unter KlemmdruGk in Anlage an den Seiten des
Wellenkeils und an der Welle ist und damit beim Anlaufen,
Anhalten und bei Umkehrung der Drehrichtung das Schlagen zwischen der festen Riemenscheibenhälfte, und der Welle verhindert.
Die Betätigungseinrichtung, welche vorzugsweise
" ein Paar sich diametral gegenüberstehender, druckmittelbetätigter
Zylinder aufweist, ist zunächst an dem der Antriebsquelle abgekehrten Wellenende angeordnet und dient der gesteuerten Iiängsbextfegung der beweglichen Hälfte der verstell-,
baren Riemenscheibenanordnung. In der beweglichen Hälfte .
sind aus reibungsarmem, selbstschmierendem Material bestehende Buchsen derart angeordnet, daß sie die betreffende
Welle einschließlich des Wellenkeils vollständig umschließen, und damit die freie Beweglichkeit der beweglichen Riemenscheibenhälfte
in Axialrichtung gewährleisten. Die Wellen und Riemenscheibenanordnungen sind vorzugsweise aus
Auluminium gefertigt, um die Rotationsträgheit der Antriebs-
h übertragungseinrichtung zu verringern und ein schnelles
Anlaufen, Anhalten sowie sehneile Drehrichtungsänderurgen
zu ermöglichen.
Die in der folgenden Beschreibung angewandten Bezeichnungendienen
lediglich der Erläuterung und haben kei-. ne einschränkende Bedeutung. Die Ausdrücke "aufwärts",
"abwärts", "rechts", und "links" beziehen sich jeweils auf die Zeichnung. Die Ausdrücke "einwärts" und "auswärts" beziehen
sich auf Richtungen zum geometrischen Hittelpunkt '
der Vorrichtung und Teilen davon hin bzw. von diesem weg.
-9-
1 09844/11Q 3
lieben den vorstellend im einzelnen angeführten Bezeichnungen
gilt das gleiche für Abwandlungen derselben und auf Ausdrücke gleicher Bedeutung.
1 zeigt eine insgesamt mit 10 bezeichnete
drehzahlveränderliche Antriebsübertragungsvorrichtung.
Die Vorrichtung 10 enthält einen Motor 11, welcher antriebsübertragend
mit einer Eingangswelle 12 verbunden ist. Auf der Welle 12 ist eine verstellbare Riemenscheibenanordnung
13 vorgesehen. Um diese ist ein Riemen 14- geschlungen, welcher andererseits antriebsübertragend um eine angetriebene,
federbelastete Riemenscheibenanordnung 16 geführt ist. Die angetriebene Riemenscheibenanordnung 16 steht in Antriebsverbindung mit einer im wesentlichen parallel zur Eingangswelle
12 verlaufenden Ausgangswelle 17· Die Wellen 12 und 17 sind in einem Gehäuse 18 gelagert.
Der Motor 11 hat eine Antriebswelle 21, welche koaxial
auf die Eingangswelle 12 ausgerichtet und mittels einer Kupplungsmuffe 22 antriebsübertragend mit dieser verbunden ist. Innerhalb der Kupplungsmuffe 22 ist zwischen
den Enden der Antriebswelle 21 und der Eingangswelle 12
eine federnde Zwischenlage 23 eingefügt. Die Eingangswelle
12 ist an ihren beiden Enden in herkömmlichen reibungsarmen
Lagern 26, 27 gelagert, welche in einender im Abstand gegenüberstehenden
Wandungen 28 bzw. 29 des Gehäuses 18 gehalten sind. -:
Auf der Welle 12 ist eine verstellbare Riemenscheibenanordnung
drehfest angebracht. Sie weist eine auf der . Eingangswelle 12 starr befestigte feste Riemenscheibenhälfte
31 sowie eine drehfest und in Axialrichtung auf der Welle
verschiebbar geführte bewegliche Riemenscheibenhälfte 32 auf.
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ie
In der Welle 12 ist eine langgestreckte Keilnut 34- gebildet,
in welcher eic rechteckigen Querschnitt aufweisender
Wellenkeil 35 fest eingesetzt ist. Der Keil 33 erstreckt
sich sowohl durch die feste als auch durch die bewegliche
Eiemenscheibenhälfte 31 bzw. 32, um diese drehfest auf der
Welle 12 zu sichern.
Die feste Riemenscheibenhälfte 31 hat eine axial
hervorstehende zylindrische Nabe 55 mit einem diametral
hindurchlaufenden Schlitz 36, durch den sie in zwei im wesentlichen halbzylindrische Nabenhälften 37? 38 geteilt
ist (Fig. 3)- Die feste Eiemenscheibenhälfte 31 ist mittels
sich zwischen den Nabenhälften 37, 38 erstreckender Schrauben 39 auf der Welle befestigt, indem die Schrauben 39 ä-ie
Nabenhälften 37 ν 38 unter Klemmdruck um die Welle 12 zusammenziehen.
Die zylindrische Nabe 35 ist in Axialrichtung
von einer Nut 41 durchsetzt, welche in Verlängerung des Schlitzes 36 verläuft und einen Teil desselben bildet. Im
Bereich des Diametralschlitzes 36 bildet die Nut 41 einander gegenüberstehende, im wesentlichen radial verlaufende
Wandungen 42, welche bei auf die Welle 12 aufgesetzter Riemenscheibenhälfte
31 in Anlage an die entsprechenden Seitenflächen des Wellenkeils 33 kommen. Das Festziehen der
Schrauben 39 bewirkt dann, daß die Nabenhälften 37» 38 nicht
nur die Welle einspannen,sondern auch, die Seitenflächen des Keils, so daß der letztere in Bezug auf die Welle 12 und .
auf die Riemenscheibenhälfte 31 unverrückbar gehalten ist.
Die bewegliche Riemenscheibenhälfte 32 v/eist ebenfalls eine die Welle 12 und den Keil 33 umschließende zylindrische
Nabe 43 auf. Die Nabe 43 enthält zwei in axialem Abstand darin angeordnete einander gleiche Buchsen 44, die
die Welle 12 und den Keil 33 ebenfalls vollständig umschlie-
-12-44/1103
ff
ßen und die freie Beweglichkeit--der Riemenscheibenhälite
32 auf der Welle 12 gewährleisten (Fig. 4). Die Buchsen
44 weisen jeweils ein ringförmiges Teil 46 auf, welches
fest bzw.einstückig mit einem rinnenförmigen Teil 47 verbunden
ist. Das rinnenförmige Teil verläuft um den Keil (Fig. 4). Ferner weisen die Buchsen 44 an einem ihrer Enden
jeweils einen ringförmigen Rand 48 auf, welcher dazu
"bestimmt ist, in einer in der Innenwandung der zylindrischen lirbe 43 gebildeten Ringnut einzurasten und die Buchse gegen
Axialbewegung gegenüber der Habe zu sichern. Die Buchsen
bestehen vorzugsweise aus einem reibungsarmen, selbstschmiereiiden,
nichtmetallischen Werkstoff, um den Verschleiß und mögliches Fressen zwischen der Riemenscheibe und dem Wellenkeil möglichst zu verringern. Ein besonders geeignetes
Material für die Buchsen ist Delrin mit darin eingebetteten Teflonfasern, beispielsweise Delrin mit der Typenbezeichnung
AF.
Die axiale Bewegung der Riemenscheibenhälfte 32 ist
mittels einer Betätigungseinrichtung 5I steuerbar, welche
das der Riemenscheibenhälfte 32 zugeordnete Ende der Welle
12 umschließend angeordnet ist. Beim dargestellten Beispiel
weist die Betätigungseinrichtung ein Paar sich in Bezug auf die Welle diametral gegenüberstehender druekmittelbetätigter
Zylinder 52 auf, welche jeweils eine fest
in der Gehäuse wandung 29 angebrachte Zylinderbuchse 53 enthalten. Die Zylinderbuchsen 53 umschließen gleitend darin
geführte Kolben 3?4 und haben jeweils eine Einlaßöffnung für die Zufuhr eines Druckmittels in den Zylinder zum Bewegen
der Kolben 54-· Eine mit einer Zuführleitung 58 verbundene
Verteilerleitung 57 verbindet die Einlaßöffnungen 56 untereinander. Die Zufuhrleitung ist an einer (nicht
dargestellten) Druckmittelquelle angeschlossen, mittels welcher die iirahlweise Betätigung bzw. Axialverschiebung der
Riemenscheibenhälfte 32 bewirkbar ist.
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-13-
Die gleitend beweglichen Kolben 54- sind fest mit
einem Druckring 59 verbunden, welche die Welle 12 umschließt
und in Anlage am Außenring 61 eines Kugellagers 62 ist. Der Innenring 63 des Kugellagers 62 ist fest auf der
zylindrischen Nabe 4-3 der Riemenscheibenhälfte 32 aufgesetzt und befindet sich in Anlage an einer daran gebildeten
Stufe 64.
Die Ausgangswelle 17 ist im Gehäuse 18 ebenfalls
in herkömmlichen reibungsmindernden Lagern 66, 67 gelagert,
welche zunächst den beiden Enden der Welle 17 angeordnet und in den Gehäusewandungen 28 und 29 befestigt sind. An
einem Ende der Welle 17 ist eine Keilnutenverzahnung 68
für den antriebsübertragenden Anschluß einer anzutreibenden Vorrichtung gebildet. Λ ■
Auf der Welle 17 ist die angetriebene Riemenscheibenanordnung
16 drehfest angebracht. Diese enthält eine feste Riemenscheibenhälfte 71 und eine bewegliche Riemenscheibenhälfte
72, Der drehfesten Halterung der Riemenscheibananordnung
16 auf der Welle 17 dient ein einstückiger, langgestreckter Wellenkeil 73» welcher sich in Axialrichtung
durch beide Riemenscheibenhälften 71 und 72 erstreckt und
in einer in der Welle -I7 gebildeten Nut 74- fest angeordnet
ist.
Die Riemenscheibenhälfte 71 ist axial und in Umfangsriehtung
unbeweglich auf der Ausgangswelle 17 befestigt
und weist, ebenso wie die vorstehend beschriebene Rieinenseheibenhälfte
y\ eine geteilte zylindrische Nabe auf, mittels welcher sie im Klemmsitz auf der Welle 17 und dem Keil
73 gehalten ist,
-14-109844/1 103.
Die bewegliche Riemenscheibenhälfte 72 ist durch
den. Vellenkeil 73 gegen Drehung auf der Welle 17 gesichert
und axial auf dieser verschiebbar. Ebenso wie- die vorstehend beschriebene bewegliche Riemenscheibenhälfte 32
weist sie eine axial hervorstehende, zylindrische Nabe 76
auf. In der Nabe 76 ist ein Paar Buchsen 77 in. gegenseitigem
Abstand befestigt. Die Buchsen 77 sind gleitend
auf der Welle 17 mit dem Wellenkeil 73 geführt. Sie gleichen
den vorstehend beschriebenen Buchsen 44-, so daß eine nähere
Beschreibung derselben nicht notwendig erscheint.
Die bewegliche Riemenscheibenhälfte 72 ist durch
eine Schraubenfeder 78 dauern in Axialrichtung zur festen
Riemenscheibenhälfte 71 hin belastet. Die Feder 78 umschließt
die zylindrische Nabe 76 und stützt sich an der
beweglichen Riemenscheibenhälfte 72 ab. Mit dem anderen
Ende stützt sich die Feder 78 in einer sie umschließenden
becherförmigen Halterung 79 ab, welche die Welle 17 umschließt und gleitend darauf geführt ist. Die Halterung 79
stützt sich ,^ihrerseits an einem Druckring 81 ab, welcher in
Anlage am Innenring des Lagers 66 ist.
Die Eingangswelle 12,die Ausgangswelle 17, die beiden
Hälften 31 und 32 der treibenden Riemenscheibenanordnung
13 und die beiden Hälften 71 und 72 der angetriebenen Riemenscheibenanordnung
16 sind vorzugsweise sämtlich aus Aluminium hergestellt, um die Massenkräfte sowie das Gewicht
der Antriebsübertragungsvorrichtung zu verringern. Die Wellenkeile 33 und 73 sind vorzugsweise aus rostfreiem Stahl,
da sie in dieser Weise wirtschaftlicher herstellbar sind als herkömmliche verchromte Stahlkeile. Die aus Aluminium
gefertigten Wellen 12 und 17 sind zur Erhöhung iher Ver-
-15-1,09844/1103
Schleißfestigkeit in einem Eloxalverfahren mit,einer besonders
harten Oberfläche versehen. Neben der Verringerung des Gewichts und der Massenträgheit der Antriebsübertragungsvorrichtung
-bewirkt die Verwendung von Wellen und Riemenscheiben aus Aluminium eine schnellere Wärmeabführung,
so daß die gesamte Vorrichtung eine niedrigere Betriebstemperatur
hat.
Zum besseren Verständnis der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist nachstehend deren Betriebsweise im einzelnen beschrieben.
Der Antrieb durch den Motor 11 versetzt die Eingangswelle 12 und die verstellbare Riemenscheibananordnung
13 in Drehung. Diese treibt über den Riemen 14 die federbelastete
Riemenscheibenanordnung 16 und versetzt damit die Welle 17 in Drehung. Das Drehzahlverhältnis zwischen
der Eingangswelle 12 und der Ausgangswelle 17 ist von der
jeweiligen Axialstellung .der Riemenscheibenhälften JI und -"
32 zueinander abhängig. In dem in Fig. 1 dargestellten Zustand
sind die beiden Hälfte in größtem Abstand zueinander angeordnet, so daß der in reibungsschlüssiger Anlage an den
geneigten Innenflächen der Riemenscheibenhälften ~$A, 32 befindliche
Riemen 14 in der radial innersten wirksamen Stellung in Anlage daran ist. Bei" der Verschiebung der beweglichen
Hälfte 32 in die äußere axiale Endlage, durch welche
der Eintritt desRiemens 14 in die radial innerste Stellung
bewirkt wird, entsteht in letzterem ein beträchtliches Spiel. Dieses Spiel gestattet die Verschiebung der angetriebenen
beweglichen Riemenscheibenhälfte 72 durch die Feder 78 axial einwärts zur festenRiemenscheibenhälfte y\ hin,
wodurch das Spiel des Riemens 14 aufgenommen wird und dieser
am größten wirksamen Durchmesser der angetriebenen Riemenscheibenanordnung 16 in Anlage kommt. Bei dem in Fig. 1
'< I098U/1103 -16-
dargestellten Zustand bestellt also die größte Drehzahluntersetzung
von der treibenden zur angetriebenen Welle.
Zur Verringerung der Drehzahluntersetzung von der Eingangs- zur Ausgangswellejwird den Zylindern 53 über die
Zuführleitung 58 und die Verteilerleitung 57 ein Druckmittel
zugeführt, unter dessen Wirkung die Kolben 5^ und der
Druckring 59 axial einwärts, in i'ig. 1 also nach links, bewegt
werden. Dementsprechend verschiebt sich die bewegliche Riemenscheibenhälfte 32 in Axialrichtung zur festen Riemenscheibenhälfte
31 hin. Die Axialverschiebung der beweglichen
Riemenscheibenhälfte 32 bewirkt, daß sich der Riemen
14 in Bezug auf die Welle 12 radial auswärts bewegt, und infolgedessen in Bezug auf die Welle 1? radial einwärts. Die
radiale Einwärtsbewegung des Riemens 14 in Bezug auf die
Welle 17 bewirkt die Verdrängung der beweglichen Riemenseheibeiihälfte
72 in Axialrichtung von der festen Riemenscheibenhälfte
71 weg gegen die Belastung durch die Feder 78. Damit
vergrößert sich der effektive Durchmesser der Riemenscheibenanordnung 131 während sich der der Riemenscheibenanordnung
16 verkleinert, so daß die Drehzahluntersetzung von der Eingangswelle 12 zur Ausgangswelle 17 abnimmt. Dadurch, daß
die Eingangswelle 12 an beiden Enden in den Lagern 26 bzw. 27 gehalten ist, ist sie keiner Belastung unter Hebelwirkung
ausgesetzt, wodurch die Lager nur schwach belastet sind und eine besonders lange Betriebslebensdauer bei nur geringem
Wartungsbedürfnis haben.
Dadurch, daß die Riemenscheibenanordnungen 13 und 16
sowie die Wellen 12 und 17 sämtlich aus Aluminium sind, kann die Antx'iebsübertragungsvorrichtung 10 ohne Schwierigkeit
extrem schnell anlaufen und anhalten. Die Verringerung der Rotationsträgheit des gesamten Systems ermöglicht eine beträchtliche
Vergrößerung der Winkelbeschleunigung und -ver-
109844/1103
zögerung und damit das Anlaufen und Anhalten der Antriebsübertragung
in äußerst kurzen Zeiträumen. Das Anlaufen und Anhalten der Antriebsübertragungsvorrichtung oder
die Umkehr von deren Drehrichtung geschieht ohne jegliches Schlagen zwischen den Riemenscheibenanordnungen und den
Wellenkeilen, da die festen Riemenscheibenhälften mit ihren geteilten Naben sowohl um. die Welle als auch um den Keil
festgespannt sind, so daß keinerlei Spiel dazwischen verbleibt. -■""-■"
Die Verwendung von langen, einstückigen Wellenkeilen 33 und. 73 5 welche sich sowohl durch die festen als auch
durch die beweglichen Riemenscheiben erstrecken, verhindert das Auftreten von Spannungen zwischen dem Keil oder der Riemenscheibe
und der Welle. Dadurch ist nicht nur der Verschleiß verringert,: sondern auch der örtliche Anlagedruck
zwischen Riemenscheibe und Welle und insbesondere zwischen dem Keil und der Welle»'Ferner erleichtert die Verwendung eines
einzigen Keils die gleitende Verschiebung der beweglichen Riemenscheibenhälfte. Die Beweglichkeit der Riemenscheibenhälfte ist weiterhin durch die Buchsen AA- und 74- verbessert, welche die Welle und den Keil derart umschließen, daß
an keiner Stelle zwischen der beweglichen Riemenscheibenhälfte und der betreffenden Welle Metall auf Metall gleitet.
Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merlaaale, Einzelheiten und Vorteile
der Erfindung, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritten, können
sowohl für sich als auch in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
-18-0 9844/1103..
Claims (12)
1. Drehzahlveranderliche Antriebsübertragungsvorrichtung,
gekennzeichnet durch ein Gehäuse (18), durch eine eine Antriebswelle (21) aufweisende Antriebsquelle
(11), durch eine antriebsübertragend mit der Antriebswelle verbundene Eingangswelle (12), durch eine am'
Gehäuse angeordnete Lageranordnung (26, 27) zur Lagerung der Eingangswelle wenigstens an ihrem der antriebswelle abgekehrten
Ende, durch eine mit Abstand zur Eingangswelle im Gehäuse drehbar gelagerte Ausgangswelle (17) 5 durch die Eingangswelle
mit der Eingangswelle drehzahlveränderlich antriebsübertragend verbindende Einrichtungen mit jeweils
einer drehfest auf einer der beiden Wellen befestigten Riemenscheibenanordnung (13 bzw. 16) und einem diese antriebsübertragend verbindenden Riemen (14·), wobei die auf einer
Welle (12) angeordnete Riemenscheibenanordnung (13) verstellbar ist und ein starr auf der Welle befestigtes erstes
Riemenscheibenteil (3Ό sowie ein auf das feste Riemenscheibenteil zu und von diesem weg axial zur Welle beweglich auf
dieser angeordnetes zweites Riemenscheibenteil (32) aufweist, durch einen in Axialrichtung starr an der Welle befestigten,
durchgehenden Wellenkeil (33i 73)» welcher sich durch das
feste und das bewegliche Riemenscheibenteil erstreckt und diese drehfest auf der Welle führt uad durch bewegungsübertragend
mit dem beweglichen Riemenscheibenteil verbundene Betätigungseinrichtungeh (5'1) zum 'Verschieben des Riemenscheibenteils
in axialer Richtung relativ zum festen Riemenscheibenteil
und damit zum Verändern des Übertragungsverhältnisses der Antriebsübertragungsvorrichtung.
2. Antriebsübertragungsvorrichtung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch eine zwischen der einen
108344/1103 ' .Q
Welle (12) und dem beweglichen Riemenscheibenteil (32) angeordnete Buchsenanordnung (44) aus einem reibungsarmen,
selbstschmierenden Werkstoff als einzige Gleitführung des beweglichen Biemenscheibenteils bei dessen Axialbewegung
auf der Welle.
3· Antriebsübertragungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet , daß das feste
Riemenscheibenteil (31) eine axial hervorstehende, zylind-.
rische, die eine Welle (12) umschließende Nabe (35) aufweist, welche von einer Nut (41) zur Aufnahme des Wellenkeils
(33) axial durchsetzt ist und einen diametral verlaufenden, sich über einen Teil ihrer axialen Lange erstreckenden Schlitz (36) aufweist, welcher durch die Nut hindurch
geführt ist und die Nabe in zwei einander gegenüberstehende
Teile (37» 38) unterteilt, welche mittels sie fest verbindender Einrichtungen (39) unter. Klemmdruck in Anlage an
der einen Welle und den einander gegenüberliegenden Seitenflächen (42) des Wellenkeils gehalten sind.
4. Antriebsübertragungsvorrichtung nach wenigstens
einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch g e k e η η ζ e i c h xt,
et , daß wenigstens die eine Welle (12) und die ihr zugeordneten festen und beweglichen Riemenscheibenteile (31,
32) aus Aluminium hergestellt sind. _
5« Antriebsübertragungsv'orrichtung nach wenigstens einem
der Ansprüche i bis 4, dadurch g e k e η η ζ ei c h η e t ,
daß die Buchsen (44) Jeweils ein die freie IJmfangsflache
der einen Welle (12) umschließendes, ringförmiges Teil (46) sowie - ein fest mit diesem verbundenes, die freie Außenfläche
des Wellenkeils (33) vollständig umschließendes rinnenförmiges
Teil (47) aufweisen. - - -
- -PO-109844/1103 7-:
6. Antriebsübertragungsvorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5>
dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung mehrere
in gleichmäßigem gegenseitigem Abstand um die eine Welle (12) herum angeordnete druckmittelbetätigte Zylinderanordnungen
(52 bis 56) aufweist, welche jeweils über einen beweglichen
Kolben (54-) zum Bewegen des beweglichen Riemenscheibenteils
(32) in axialer Richtung relativ zum festen Riemenscheibeiiteil (31) bewegungsübertragend mit diesem verbunden
sind. "" .
7. Antriebsübertragungsvorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge k e η ηζ e i c h η e t,
daß die zweite Riemenscheibenanordnung (16) ein drittes, fest auf der anderen Welle (17) angeordnetes Riemenscheibenteil
(71) und ein viertes, auf der anderen Welle axial zum dritten, festen Riemenscheibenteil hin und von diesem weg
gleitend beweglich angeordnetes viertes Riemenscheibenteil (72) aufweist, daß ein durchgehender, langer Wellenkeil (73)
fest an der anderen Welle angeordnet ist und sich zur drehfesten Sicherung der dritten und vierten Riemenscheibenteile
auf der Welle durch diese hindurch erstreckt und daß das vierte Riemenscheibenteil (72) durch eine mit diesem und
dem Gehäuse (18) zusammenwirkende Federanordnung (78 bis 81) in Axialrichtung zum dritten Riemenscheibenteil hin belastet
ist.
8. Antriebsübertragungsvorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet
, daß am Gehäuse (18) reibungsmindernde Lage-r (26, 27, 66, 67) zur drehbaren Lagerung der Eingangs- und der
Ausgangswelie (12, I7) jeweils an beiden Enden vorgesehen
sind.
109844/11 Q 3 .."~21"*
9. . Antriebsübertr-agungsvorriclitung nach wenigstens
einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gek en η zeichnet
,- daß in dem zweiten sowie in dem dritten Riemenscheibenteil (32 bzw. 72) jeweils wenigstens
eine Buchse (44 bzw. 77) fest angeordnet ist, Vielehe die betreffende Welle (12)-bzw. 17) mit dem zugeordneten Keil
(33 bzw.73) vollständig umschließt.
10. Antriebsübertragungsvorrichtung nach wenigstens einem
der Ansprüche 1 bis 9» dadurch gek en η zeichnet ,
daß die Eingangs- und die Ausgangswelle, die verstellbare ,
und die zweite Riemenscheibenanordnung sämtlich aus Aluminium sind. ■' ■ . - - .
11. Antrieb.sübertragungsvorrichtung nach wenigstens
einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß die Betätigungseinrichtung (51) ein
Paar sich im wesentlichen in Bezug auf die eine -Welle- (12)
diametral gegenüberstehender Betätigungsglieder (52) aufweist, welche mit einem eine zylindrische Habe (43) des
zweiten,_beweglichen Riemenscheibenteils (52) umschließenden
Druckring (59) in Wirkverbindung stehen, und daß an der zylindrischen ITabe des zweiten Riemenscheibenteils (32)
eine reibungsmindernde Lageranordnung befestigt ist (61), an welcher der Druckring bewegun-;sübertragend in Anlage ist.
12. Antriebsübertragungsvorrichtung wenigstens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die
Buchsenanordnung (44) geschlossen ist und die eine Welle (12)" und deren Wellenkeil (33) vollständig umschließt, so daß
jegliche Gleitberührung zwischen dem zweiten Riemenscheibenteil
einerseits und der Welle und d.em Keil andererseits vermieden ist.
-22-1 0 9 8 ^ A / 1 1 0 3: % - ^
13· Antriebsübertragungsvorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche Λ bis 12, dadurch gekennzeichnet , daß die Betätigungseinrichtung ein Paar
druckbetätigter Zylinderanordnungen (52 bis 56) aufweist,
welche über bewegliche Kolben (5^) mit dem Bruckring (59)
verbunden sind.
111114111Ii
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| DE2116547C3 DE2116547C3 (de) | 1973-10-04 |
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| GB (1) | GB1307157A (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |