DE2115204C3 - Verteilerleiste für elektrische Anlagen, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents
Verteilerleiste für elektrische Anlagen, insbesondere FernsprechanlagenInfo
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Description
Bei bekannten Verteilerleisten für elektrische Anlagen, insbesondere Fernsprechnnlapcn sind in einem
Isolierstoffkörper bzw. in mehreren stapelweise aufeinandergeschichteten flachen Isolierstoffkörpern Anschluß-
sowie Verbindungselemente gelagert, die integrierte Bestandteile der Verteilerleiste darstellen.
Diese Anschluß- und Verbindungselemente können ausgebildet sein z. B. als Ein- oder Doppelklemmanschlüsse
für die unmittelbare eleKtrische Verbindung von an der Verteilerleiste ankommenden Leitungen mit
den von der Verteilerleiste abgehenden Leitungen oder aber als Trennkontaktelemente in Form von paarweise
miteinander in lösbarer bzw. trennbarer Kontaktverbindung stehenden Verbindungsfedern. An die Anschlußstellen
dieser Anschluß- bzw. Verbindungselemente werden die Leitungen in meist mehr oder weniger
gebündelter Form und zu mehreren in Drahtführungskanälen verlegt herangeführt, wo sie in zeitraubender
Arbeit aufgefächert und an den jeweils ihnen zugeordneter. Anschlußstellen angeschlossen werden.
Durch die geschilderte Bauweise ergeben sich Schwierigkeiten sowohl bei der Konzipierung als auch
bei der Montage einer Verteileranlage, insbesondere bei einer solchen für Fernsprechanlagen. Da sich in der
Fernsprechtechnik wie auch auf allen Bereichen der Nachrichtenüberlragungstechnik die Teilnehmerzahl
d. h. die Zahl der einzelnen Verbindungsstellen ständig
erhöht, muß bei der Konzipierung einer Verteileranlage darauf geachtet werden, daß das Angebot an Verteilerstellen
bzw. Verbindungsstellen für Jahre hinaus ausreicht. So muß z. B. berücksichtigt werden, daß beim
Aufbau eines Fernsprechamtes genügend Verteilerstel-
len geschaffen werden, um über einen größeren
Zeitraum von beispielsweise 30 Jahren neu hinzukommende Fernsprechteilnehmer anschalten zu können.
Das Hauptpatent 20 48 144 betrifft eine Verteilerlei-
Das Hauptpatent 20 48 144 betrifft eine Verteilerlei-
He für elektrische Anlagen, insbesondere Fernsprechanagen,
mit in einem Isolierstoffkörper verlaufenden, zur Zerlegung von elektrischen Leitungen dienenden
Orahtführungskanälen, deren Eingänge am Leistenumang
gruppenweise verteilt sind und die auf die Leistenfrontseite zu verlaufen, wo ihre Ausgänge den im
Bereich der Leistenfrontseite vorgesehenen Anschlußjnd Verbindungselementen benachbart sind, wobei
nach dem Anspruch 1 die Ausgänge der in mehreren zueinander parallelen Ebenen verlaufenden Kai.äle für
schaltungsmäßig zusammengehörende ankommende und abgehende Leitungen unmittelbar einander und den
Ansetzstellen der vom Isolierstoffkörper getrennt und nachträglich in die Verteilerleiste einbaubaren Anschluß-
und Verbindungselemente benachbart sind und wobei außerdem nach dem Anspruch 7 zwischen
aufeinanderfolgenden Ebenen oder Paaren von Ebenen der Drahtführungskanäle Zwischenräume für die
Anbringung von Anschlußstellen aufweisenden und Verbindungselemente enthaltenden Bauteilen vorgesehen
sind.
Dem Hauptpatent liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verteilerleiste zu schaffen, die geeignet ist, den
wirtschaftlichen Aufwand bei der Erstellung einer Verteileranlage zu verringern und eine jederzeit leicht
vorzunehmende Anpassung dieser Verteileranlage an die jeweils aktuellen Erfordernisse zu gewährleisten.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Anpaßbarkeit der Verteilerleiste nach
dem Hpjptpatent an die jeweils aktuellen Anschlußerfordcrnisse
zu verbessern, wobei die Betriebssicherheit und die leichte Bedienbarkeit den bei derartigen
Anlagen üblichen Anforderungen entsprechen sollen.
Diese Aufgabe wird — ausgehend von der Verteilerleiste nach Anspruch 7 des Hauptpatents —
dadurch gelöst, daß in den Zwischenräumen (Aufnahmeräumen) die Bauteile einzeln ein- sowie ausschiebbar
angeordnet s;nd, von denen jedes Bauteil die Anschluß-
und Verbindungselemente für die ankommenden und abgehenden Leitungen einer einzelnen Verbindungsstelle
aufweist. In Verbindung mit den Vorteilen bezüglich der individuellen Zuführung und Verlegung
der Leitungen in den Drahtführungskanälen ergibt sich nun die Möglichkeit, eine Verteileranlage zu schaffen,
bei welcher keine Vorleistungen bezüglich der Verlegung
von ankommenden Leitungen sowie der Bauteile erforderlich sind, welcher also nur so viel Leitungen
sowie Bauteile enthält, wie im Augenblick benötigt werden. Die Beschränkung der Bauteile auf jeweils eine
einzige Verbindungsstelle bzw. auf einen einzelnen Teilnehmer führt im Störungsfalle nur zum Ausfall
dieses einzelnen Bauteiles ohne störenden Einfluß auf benachbarte Teilnehmeranschlüsse.
Eine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gegeben, daß das Bauteil aus einem Isolierstoffträger
besteht, in welchem Verbindungsfedern mit auf einer Trägerseite freiragenden Anschlußel^menten für den
Anschluß der ankommenden und abgehenden Leitungen eingelegt sind, von denen die Verbindungsfedern für
die ankommenden Leitungen auf der, den Ansehlußelementen gegenüberliegenden Trägerseite über Überspannungssicherungen
an das Erdpotentiul anschließbar sind. Die Anschlußelemenle können als Lötstifte oder
aber als Klemmanschlußfahnen in bekannter Weise ausgebildet sein. Jeder einzelnen Verbindungsfeder für (i5
die ankommenden Leitungen kann eine derartige Überspannungssicherung zugeordnet sein, so daß jede
einzelne Teilnehmerleitung gegenüber unzulässig hohen Spannungen abgesichert ist. Die Verbindungsfedern für
die ankommenden Leitungen, welche das gesamte Bauteil durchziehen, können mit Ausnehmungen oder
Aussparungen versehen sein, wodurch gegenüber unmittelbar benachbarten Bauteilen individuell aufeinander
abgestimmte Kapazititsausgleichsflächen erhalten werden können, durch welche eine Verringerung der
Übersprechkopplung erreicht werden kann.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ragen sowohl die Verbindungsfedern für die ankommenden
Leitungen als auch ein Erdanschlußelement über die den Anschlußelementen gegenüberliegende
Trägerseite frei heraus, zwischen welchen Überspannungssicherungen angeordnet sind. Diese Überspannungssicherungen
sind vorzugsweise fest eingebaut, d. h. eingelötet oder eingeschweißt. Der feste Einbau der
Überspannungssicherungen erhöht die Leistungsfähigkeit der Anlage und setzt die Zerstörungsgrenze des
Bauteils sowie der Überspannungssicherungen so weit hinaus, daß ein Ausfall im Belastungsfall aut wenige
Sonderfälle beschränkt bleibt.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Verbindungsfedern für die ankommenden
Leitungen auftrennbar. In weiterer Ausgestaltung dieses Merkmals ist in eine von der die Anschlußelemente
aufweisenden Trägerseite des Isolierstoffträgers zu· gänglicne Öffnung ein Prüfstecker zum Trennen der
Verbindungsfedern und zum Anschalten des mit der Überspannungssicherung verbundenen Teils der Verbindungsfeder
an eine Prüfspannungsquelle einführbar. Dieser Prüfstecker ist vorzugsweise auf einer Seite mit
einer Isolierschicht versehen, so daß beim Einstecken dieses Prüfsiockers in die Öffnung der mit dem
Anschlußelement zusammenhängende Teil des Verbindungssteckers ohne elektrischen Kontakt mit dem
Prüfstecker von dem anderen Teil der Verbindungsfeder weggedrückt wird, wobei gleichzeitig die Überspannungssicherungen
in einen Prüfstromkreis eingeschaltet werden. Die Überspannungssicherungen können somit
in sehr einfacher Weise auf ihre Funktionssicherheit geprüft werden.
Die Erfindung soll im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.Es bedeuten
Fig. 1 und 2 ein Teil einer erfindungsgemäßen Verteilerleiste in zwei unterschiedlichen Ansichten,
Fig.3 ein Ausschnitt aus einer erfindungsgemäßen Verteilerleiste,
Fig.4 eine perspektivische Darstellung eine^ Teils
der Verteilerleiste nach den F i g. 1 und 2,
F i g. 5, 6, 7 und 9 verschiedene Ausführungsbeispiele von in die Verteilerleiste einsetzbaren Bauteilen,
F i g. 8 eine perspektivische Darstellung eines Prüfsteckers für die Funktionsprüfung der Überspannungssicherungen
der Bauteile,
F i g. 10 ein Ersatzschaltbild für die Ausführungen der Bauteile gemäß den F i g. 5,6 und 9,
' F i g. Π ein Ersatzschaltbild für das Bauteil gemäß Fig. 7.
' F i g. Π ein Ersatzschaltbild für das Bauteil gemäß Fig. 7.
Im Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 und 2 isi
mit 1 ein U-förmiger metallischer sowie an Erde angeschlossener Tragrahmen bezeichnet, welcher ar
beiden freien Schenkeln mit einseitig offenen Führungs schlitzen versehen ist, wobei im Bereich der offener
Seiten Rastöffnungen 3 vorgesehen sind. In dies< Führungsschlitze einschiebbar sind aus Isoliermateria
bestehende Schichtbausteine 4, welche, wie nocl ausführlich beschrieben, mit einer Vielzahl von in
einzelnen, zueinander parallelen Ebenen angeordneten
Drahtführungskanälen versehen sind. Die Schichtbausteine 4, die aus einstückigen Teilen oder aus mehreren
miteinander verbundenen Teilen bestehen können, weisen im Bereich der Leistenfrontseite zwei federnde
Rastelemente in Form von Rasthaken 6 auf, welche beim Einschieben der Schichtbausteine 4 in die
Führungsschlitze mit den Rastöffnungen 3 verrasten.
Der Tragrahmen 1 bildet zusammen mit den Schichtbausteinen 4 sowie mit nachbeschriebenen
Verbindungsbauteilen eine Verteilerleiste, also einen
Bestandteil einer Verteileranlage. Die Verteilerleiste kann an der Leistenrückseitc, im Ausführungsbeispiel
mit der Rückseite des Tragrahmens 1 an einem nicht dargestellten senkrechten oder waagerechten Holm
eines ebenfalls nicht weiter dargestellten Gestelles befestigt werden.
Im Ausführungsbeispiel bestehen die mit 4 bezeichneten
Schichtbausleine aus jeweils einem flachen Isolierstoffkörper, welcher zu beiden Seiten mit Schichten 5 -°
versehen ist, welche Schichten 5 ihrerseits rippenartige· Führungselemente 7 für die nachbeschriebenen Bauteile
aufweisen. Der Isolierstoffkörper enthält in zwei zueinander parallelen Ebenen Drahtführungskanäle 8
und 9, die jeweils durch Zwischenstege in einzelne Drahtführungsbahnen unterteilt sind. Fig. 2 zeigi
deutlich, daß die Drahtführungskanäle 8 und 9 in den aufeinanderfolgenden Ebenen von gegenüberliegenden
Seitenflächen der Verteilerleiste bogenförmig zu der Leistenfrontseite 2 verlaufen, so daß die Eingänge dieser
Drahtführungskanäle 8 und 9, die voneinander stufenweise abgesetzt sind, gruppenweise an den Seitenflächen
und die Ausgänge dieser Drahtführungskanäle auf der Leistenfrontseite 2 zu liegen kommen.
Im Ausführungsbeispiel werden die Drahtführungskanäle
8 für die Verlegung von ankommenden Leitungen und die Drahtführungskanäle 9 für die Verlegung von
abgehenden Leitungen bzw. Rangicrleitungen verwendet. Die Drahtführungskanäle sind derart angeordnet,
daß deren Ausgänge für schaltungsmäßig zusammengehörende Leitungen auf der Leistenfrontseite 2 einander
unmittelbar benachbart sind. Die Schichtbausteine 4 sind derart mit Abstand voneinander in den Tragrahmen
1 eingesetzt, daß zwischen benachbarten Schichtbausteinen 4 Aufnahmeräume für nachbeschriebene
Bauteile gebildet werden.
In den F i g. 1 und 2 sind in diese mit 10 bezeichneten
Aufnahmeräume zwei Bauteile 12 eingefügt. Zur Führung dieser Bauteile dienen die Führungsrippen 7.
Wie F i g. 4 zeigt, besitzt das Bauteil 12 ein federndes Rastelement 13, welches in einer Rastöffnung 14 im
Bereich der Drahtführungskanäle des Schichtbausteines 4 verrastet. Zum Herausziehen eines Bauteiles 12 aus
dem durch die Schichtbausteine 4 gebildeten Isolierstoffkörper verwendet man vorzugsweise einen zangen-
artigen Ziehhaken 15, dessen Hakenansätze 16 in Ausnehmungen 20 an den Rastelementen 13 beidseitig
des Bauteiles 12 eingeführt werden können. Durch Zusammendrücken der freien Schenkel des z. B.
U-förmigen Ziehhakens 15 werden die Rastelemente 13 *°
aus dem Bereich der Rastöffnungen 14 gedrückt, wonach das Bauteil 12 in Pfeilrichtung bis in eine
greifbare Stellung herausgezogen werden kann.
F i g. 4 sowie die F i g. 1 und 2 zeigen weiterhin, daß
das Bauteil 12 mit zwei Verbindungsfedern 18 mit 6S
freiragenden Anschlnßclementen 18' für den Anschluß
von ankommenden Leitungen 1*) sowie mit zwei Verbmdungsrcdcrn 17 mit Anschlußeiementcn 17' für
den Anschluß von abgehenden Leitungen 21 bestückt ist. Diese Verbindungsfedern sind mit Ausnehmungen
versehen, mit welchen sie auf Haltepimpel 22 gesteckt werden können. Durch Warmverformung dieser Haltepimpel
werden die Verbindungsfedern fest mit dem Isolierstoffträger 23 des Bauteiles 12 verbunden. In
Fig.4 ist links ein unverformter und rechts ein verformter Haltepimpel 22 gezeigt.
Zwischen den Verbindungsfedern 17 und 18 weist der Isolierstoffträger 23 im Ausführungsbeispiel 2 einzelne
Öffnungen 24 auf. Im Bereich dieser Öffnungen 24 kontaktieren die einander zugeordneten Verbindungsfedern für die ankommenden und abgehenden Leitungen
einer zwei-adrigen Teilnehmerleitung (siehe hierzu auch Fig.9). Durch Einstecken /.. B. eines Prüfsteckers
in diese Öffnungen 24 kann die elektrische Verbindung getrennt werden.
Wie anhand der folgenden Figuren noch näher erläutert, durchlaufen die Verbindungsfedern 18 für die
ankommenden Leitungen 19 das Bauteil 12 in der gesamten Länge bis /u der hinteren Trägerseite, wo sie
über Überspannungssicherungen 25, über eine als Erdanschlußelement dienende zweischenkelige Spreizfeder
26 sowie über den Tragrahmen 1 an ein Erdpotential, bei Auftreten einer Überspannung, anschließbar
sind. Die Spreizfedern 26 sind in Schlitze 27 des Tragrahmens 1 einsteckbar und verrasten dort mit
ihren Kanten 28.
Wie Fig. 2 zeigt, sind die Verbindungsfedern mit
abwechselnd gekreuzten Kapazitätsausgleichsflächen
29 zur Verringerung der Nebensprechdämpfung untereinanderliegender
Teilnehmer-Bauteile versehen.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausgestaltung eine! Erdanschlußelementes, das durch eine U-förmige Feder
30 gebildet wird, welche sich federnd an einem Tragrahmen 31 abstützt.
In Fig. 5 ist ein einzelnes Bauteil 32 dargestellt,
dessen Isolierstoffträger durch einen strichpunktierten Linienzug angedeutet ist. Die Verbindungsfedern sind
mit als Klemmanschlußfahnen 33 ausgeführten Anschlußelemcntcn versehen. Die Verbindungsfedern
34 für die a- und 6-Adern der ankommenden Leitung
wie auch das Erdanschlußelement 35, welches mit einem das Bauteil 32 teilweise umhüllenden Schirrnblech 36
verbunden ist, ragt über die hintere Trägerseite frei hinaus. Dazwischen ist eine Überspannungssicherung 25
eingelötet oder eingeschweißt. Die Figur zeigt auch deutlich, daß die Verbindungsfedern für die ankommenden
und abgehenden Leitungen über Trennstellen bei 37 elektrisch verbunden sind.
Eine ähnliche Ausgestaltung eines Bauteiles 38 ist in Mg.6 gezeigt, wobei die Anschlußelemente durch
Wickelstifte gebildet werden.
Bei dem Bauteil 39 gemäß Fig.7 sind die
Verbindungsfedern 40 mehrfach abgewinkelt und bestehen jeweils aus mit den Anschlußelementen
verbundenen Teilen 41 sowie aus unmittelbar mit den Überspannungssicherungen 25 verbundenen Teilen 42
Die zusammenstoßenden Enden dieser Teile sind abgewinkelt und bilden Trennstellen 43. In eine nicht
naher gezeigte, von der Leistenfrontseite 2 her
zugängliche Öffnung kann ein in Fig.8 dargestellter
Prufstecker 44 eingeführt und zwischen die Enden der l eile 41 und 42 eingeschoben werden. Der Prüfstecker
44 welcher an eine Prüfspannungsquelle angeschlossen
■st besitzt zwei voneinander getrennte Zungen 45. die
*?£ α u°iSt^dig mh einer Isolierschicht 46 umgeben
sind. Auch die Oberseiten 47 der freiragenden Zungen
45 sind mit einer Isolierschicht überzogen, während lediglich die Unterseiten dieser Zungen 45 Kontaktflächen
aufweisen und mit den Teilen 42 der Verbindungsfedern 40 in elektrische Verbindung treten können. Zur
Funktionsprüfung der Überspannungssicherungen wird somit das Verbindungssystem abgetrennt, so daß allein
der Erdleiterkreis angeschaltet bleibt.
Bei dem Bauteil 48 gemäß F i g. 9 ist eine Überspannungssicherung 49 zwischen die Verbindungsfedern 50
für die ankommende Leitung und ein Erdanschlußelement 51 eingelötet oder eingeschweißt. Die Teile 50 und
5? sind gegeneinander verspannt. Die Verbindungsfeder 50 besitzt eine Abbiegung 52, welche gegenüber dem
Erdanschluöelement 51 einen geringen Abstand 53 hat.
Die Überspannungssicherung wird beim Ansprechen
einer Wechselstrombelastung sehr heiß, das Lotmittel dieser Überspannungssicherung erweicht und die
Kontaktstelle schließt sich, so daß die Überspannung gegen Erde abgeleitet wird. Erdanschlußelement 51
sowie die Verbindungsfeder 50 stellen einen Abschaltekontakt dar.
Fig. 10 zeigt ein Ersatzschaltbild für die Bauteile-Ausführungen
gemäß den Fig. 5, 6 und 9 mit einer Trennstelle 37 sowie dem Erdanschluß, während F i g. 11
den schaltungsmäßigen Aufbau des Bauteiles 39 gemäß F i g. 7 verdeutlicht. Dabei ist mit 54 die Trennstelle der
Verbindungsfedern für die ankommenden und abgehenden Leitungen und mit 43 die anhand der F i g. 7 schon
erläuterte Trennstelle in den Verbindungsfedern 40 für die ankommende Leitung bezeichnet.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Verteilerleiste für elektrische Anlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit in einem Isolierstoffkörper
verlaufenden, zur Verlegung von elektrischen Leitungen dienenden Drahtführungskanälen,
deren Eingänge am Leistenumfang gruppenweise verteilt sind und die auf die Leistenfrontseite zu
verlaufen, wo ihre Ausgänge den im Bereich der Leistenfrontseite vorgesehenen Anschluß- und Verbindungselementen
benachbart sind, wobei die Ausgänge der in mehreren zueinander parallelen Ebenen verlaufenden Kanäle für schaltungsmäßig
zusammengehörende ankommende und abgehende Leitungen unmittelbar einander und den Ansetzstellen
der vom Isolierstoffkörper getrennt und nachträglich in die Verteilerleiste einbaubaren
Anschluß- und Verbindungselemente benachbart sind und wobei zwischen aufeinanderfolgenden
Ebenen oder Paaren von Ebenen der Drahtführungskanäle Zwischenräume für die Anbringung von
Anschlußstellen aufweisenden und Verbindungselemente enthaltenden Bauteilen vorgesehen sind, nach
Anspruch 7 des Patents 20 48 144, dadurch gekennzeichnet, daß in den Zwischenräumen
(Aufnahmeräumen) die Bauteile (12, 32, 39, 48) einzeln ein- sowie ausschiebbar angeordnet sind, von
denen jedes Bauteil die Anschluß- und Verbindungselemente für die ankommenden und abgehenden
Leitungen einer einzelnen Verbindungsstelle aufweist.
2. Verteilerleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil mit federnden
Rastelementen (13) versehen ist, welche in Rastöffnungen (14) im Bereich der Drahtführungskanäle (8,
9) des Isolierstoffkörpers verrasten.
3. Verteilerleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastelemente (13) an den
den Rastöffnungen (14) zugewandten Begrenzungsflächen mit Ausnehmungen (20) zum Einführen eines
Ziehhakens (15) versehen sind.
4. Verteilerleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil
(12, 32, 39, 48) aus einem Isolierstoffträger (23) besteht, in welchen Verbindungsfedern (z. B. 17, 18)
mit auf einer Trägerseite freiragenden Anschlußelementen (ζ. B. 17', 18') für den Anschluß der
ankommenden und abgehenden Leitungen eingelegt sind, von denen die Verbindungsfedern (z. B. 18) für
die ankommenden Leitungen auf der, den Amchlußelementen gegenüberliegenden Trägerseite über
Überspannungssicherungen (25) an das Erdpotential anschließbar sind.
5. Verteilerleiste nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Verbindungsfedern
für die ankommenden Leitungen als auch ein Erdanschlußelcment (z. B. 26) über die den
Anschlußelementen gegenüberliegende Trägerseite frei herausragen, zwischen welchen Überspannungslicherungen
(25) angeordnet sind.
6. Verteilerleiste nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die freiragenden Teile der
Verbindungsfedern (50) sowie des Erdanschlußelementes (51) gegeneinander verspannt und durch die
bei Auftreten einer Überspannung erweichbaren Überspannungssicherungen (49) auf Abstand gehalten
sind und einen Abschaltekontakt bilden.
7. Verteilerleiste nach einem der Ansprüche 4 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsfe dem (40) für die ankommenden Leitungen auftrenn
bar sind.
8. Verteilerleiste nach Anspruch 7, dadurcl gekennzeichnet, daß in eine von der die Anschluß
elemente aufweisenden Trägerseite des Isolierstoff
trägers zugängliche öffnung ein Prüfstecker (44 zum Trennen der Verbindungsfedern (40) sowie zurr
Anschalten des mit der Überspannungssicherunt
ίο (25) verbundenen Teils (42) der Verbindungsfedei (40) an eine Prüfspannungsquelle einführbar ist.
9. Verteilerleiste nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Erdanschlußelement
(26, 35) als Spreizfeder ausgebildet ist, welch«
in einen Schlitz (27) eines metallischen sowie geerdeten Tragrahmens (1) für den Isolierstoffkörper
einsteckbar und verrastbar ist.
10. Verteilerleiste nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Erdanschlußele-
*> ment durch eine etwa U-förmig gebogene Feder (30]
gebildet wird, welche sich federnd an einem metallischen sowie geeerdeten Tragrahmen (31) für
den Isolierstoffkörper abstützt.
11. Verteilerleiste nach einem der Ansprüche 5 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß das Erdanschlußelement (35) mit einem das Bauteil (32) zumindest
teilweise umhüllenden Schirniblech (36) verbunden ist.
Priority Applications (8)
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