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DE2115204C3 - Verteilerleiste für elektrische Anlagen, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Verteilerleiste für elektrische Anlagen, insbesondere Fernsprechanlagen

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Publication number
DE2115204C3
DE2115204C3 DE19712115204 DE2115204A DE2115204C3 DE 2115204 C3 DE2115204 C3 DE 2115204C3 DE 19712115204 DE19712115204 DE 19712115204 DE 2115204 A DE2115204 A DE 2115204A DE 2115204 C3 DE2115204 C3 DE 2115204C3
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DE
Germany
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elements
distribution
distribution strip
incoming
connection
Prior art date
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Expired
Application number
DE19712115204
Other languages
English (en)
Other versions
DE2115204B2 (de
DE2115204A1 (de
Inventor
Ewald 8131 Allmannshausen; Scholtholt Hans 8044 Lohof Steiner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
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Priority to CH282772A priority patent/CH547555A/de
Priority to BG019898A priority patent/BG25242A4/xx
Priority to AT184872A priority patent/AT324438B/de
Priority to FI645/72A priority patent/FI57510C/fi
Priority to ZA721801A priority patent/ZA721801B/xx
Priority to IT7222472A priority patent/IT1006029B/it
Priority to BR721829A priority patent/BR7201829D0/pt
Publication of DE2115204A1 publication Critical patent/DE2115204A1/de
Publication of DE2115204B2 publication Critical patent/DE2115204B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2115204C3 publication Critical patent/DE2115204C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Bei bekannten Verteilerleisten für elektrische Anlagen, insbesondere Fernsprechnnlapcn sind in einem Isolierstoffkörper bzw. in mehreren stapelweise aufeinandergeschichteten flachen Isolierstoffkörpern Anschluß- sowie Verbindungselemente gelagert, die integrierte Bestandteile der Verteilerleiste darstellen. Diese Anschluß- und Verbindungselemente können ausgebildet sein z. B. als Ein- oder Doppelklemmanschlüsse für die unmittelbare eleKtrische Verbindung von an der Verteilerleiste ankommenden Leitungen mit den von der Verteilerleiste abgehenden Leitungen oder aber als Trennkontaktelemente in Form von paarweise miteinander in lösbarer bzw. trennbarer Kontaktverbindung stehenden Verbindungsfedern. An die Anschlußstellen dieser Anschluß- bzw. Verbindungselemente werden die Leitungen in meist mehr oder weniger gebündelter Form und zu mehreren in Drahtführungskanälen verlegt herangeführt, wo sie in zeitraubender Arbeit aufgefächert und an den jeweils ihnen zugeordneter. Anschlußstellen angeschlossen werden.
Durch die geschilderte Bauweise ergeben sich Schwierigkeiten sowohl bei der Konzipierung als auch bei der Montage einer Verteileranlage, insbesondere bei einer solchen für Fernsprechanlagen. Da sich in der Fernsprechtechnik wie auch auf allen Bereichen der Nachrichtenüberlragungstechnik die Teilnehmerzahl d. h. die Zahl der einzelnen Verbindungsstellen ständig
erhöht, muß bei der Konzipierung einer Verteileranlage darauf geachtet werden, daß das Angebot an Verteilerstellen bzw. Verbindungsstellen für Jahre hinaus ausreicht. So muß z. B. berücksichtigt werden, daß beim Aufbau eines Fernsprechamtes genügend Verteilerstel-
len geschaffen werden, um über einen größeren Zeitraum von beispielsweise 30 Jahren neu hinzukommende Fernsprechteilnehmer anschalten zu können.
Das Hauptpatent 20 48 144 betrifft eine Verteilerlei-
He für elektrische Anlagen, insbesondere Fernsprechanagen, mit in einem Isolierstoffkörper verlaufenden, zur Zerlegung von elektrischen Leitungen dienenden Orahtführungskanälen, deren Eingänge am Leistenumang gruppenweise verteilt sind und die auf die Leistenfrontseite zu verlaufen, wo ihre Ausgänge den im Bereich der Leistenfrontseite vorgesehenen Anschlußjnd Verbindungselementen benachbart sind, wobei nach dem Anspruch 1 die Ausgänge der in mehreren zueinander parallelen Ebenen verlaufenden Kai.äle für schaltungsmäßig zusammengehörende ankommende und abgehende Leitungen unmittelbar einander und den Ansetzstellen der vom Isolierstoffkörper getrennt und nachträglich in die Verteilerleiste einbaubaren Anschluß- und Verbindungselemente benachbart sind und wobei außerdem nach dem Anspruch 7 zwischen aufeinanderfolgenden Ebenen oder Paaren von Ebenen der Drahtführungskanäle Zwischenräume für die Anbringung von Anschlußstellen aufweisenden und Verbindungselemente enthaltenden Bauteilen vorgesehen sind.
Dem Hauptpatent liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verteilerleiste zu schaffen, die geeignet ist, den wirtschaftlichen Aufwand bei der Erstellung einer Verteileranlage zu verringern und eine jederzeit leicht vorzunehmende Anpassung dieser Verteileranlage an die jeweils aktuellen Erfordernisse zu gewährleisten.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Anpaßbarkeit der Verteilerleiste nach dem Hpjptpatent an die jeweils aktuellen Anschlußerfordcrnisse zu verbessern, wobei die Betriebssicherheit und die leichte Bedienbarkeit den bei derartigen Anlagen üblichen Anforderungen entsprechen sollen.
Diese Aufgabe wird — ausgehend von der Verteilerleiste nach Anspruch 7 des Hauptpatents — dadurch gelöst, daß in den Zwischenräumen (Aufnahmeräumen) die Bauteile einzeln ein- sowie ausschiebbar angeordnet s;nd, von denen jedes Bauteil die Anschluß- und Verbindungselemente für die ankommenden und abgehenden Leitungen einer einzelnen Verbindungsstelle aufweist. In Verbindung mit den Vorteilen bezüglich der individuellen Zuführung und Verlegung der Leitungen in den Drahtführungskanälen ergibt sich nun die Möglichkeit, eine Verteileranlage zu schaffen, bei welcher keine Vorleistungen bezüglich der Verlegung von ankommenden Leitungen sowie der Bauteile erforderlich sind, welcher also nur so viel Leitungen sowie Bauteile enthält, wie im Augenblick benötigt werden. Die Beschränkung der Bauteile auf jeweils eine einzige Verbindungsstelle bzw. auf einen einzelnen Teilnehmer führt im Störungsfalle nur zum Ausfall dieses einzelnen Bauteiles ohne störenden Einfluß auf benachbarte Teilnehmeranschlüsse.
Eine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gegeben, daß das Bauteil aus einem Isolierstoffträger besteht, in welchem Verbindungsfedern mit auf einer Trägerseite freiragenden Anschlußel^menten für den Anschluß der ankommenden und abgehenden Leitungen eingelegt sind, von denen die Verbindungsfedern für die ankommenden Leitungen auf der, den Ansehlußelementen gegenüberliegenden Trägerseite über Überspannungssicherungen an das Erdpotentiul anschließbar sind. Die Anschlußelemenle können als Lötstifte oder aber als Klemmanschlußfahnen in bekannter Weise ausgebildet sein. Jeder einzelnen Verbindungsfeder für (i5 die ankommenden Leitungen kann eine derartige Überspannungssicherung zugeordnet sein, so daß jede einzelne Teilnehmerleitung gegenüber unzulässig hohen Spannungen abgesichert ist. Die Verbindungsfedern für die ankommenden Leitungen, welche das gesamte Bauteil durchziehen, können mit Ausnehmungen oder Aussparungen versehen sein, wodurch gegenüber unmittelbar benachbarten Bauteilen individuell aufeinander abgestimmte Kapazititsausgleichsflächen erhalten werden können, durch welche eine Verringerung der Übersprechkopplung erreicht werden kann.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ragen sowohl die Verbindungsfedern für die ankommenden Leitungen als auch ein Erdanschlußelement über die den Anschlußelementen gegenüberliegende Trägerseite frei heraus, zwischen welchen Überspannungssicherungen angeordnet sind. Diese Überspannungssicherungen sind vorzugsweise fest eingebaut, d. h. eingelötet oder eingeschweißt. Der feste Einbau der Überspannungssicherungen erhöht die Leistungsfähigkeit der Anlage und setzt die Zerstörungsgrenze des Bauteils sowie der Überspannungssicherungen so weit hinaus, daß ein Ausfall im Belastungsfall aut wenige Sonderfälle beschränkt bleibt.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Verbindungsfedern für die ankommenden Leitungen auftrennbar. In weiterer Ausgestaltung dieses Merkmals ist in eine von der die Anschlußelemente aufweisenden Trägerseite des Isolierstoffträgers zu· gänglicne Öffnung ein Prüfstecker zum Trennen der Verbindungsfedern und zum Anschalten des mit der Überspannungssicherung verbundenen Teils der Verbindungsfeder an eine Prüfspannungsquelle einführbar. Dieser Prüfstecker ist vorzugsweise auf einer Seite mit einer Isolierschicht versehen, so daß beim Einstecken dieses Prüfsiockers in die Öffnung der mit dem Anschlußelement zusammenhängende Teil des Verbindungssteckers ohne elektrischen Kontakt mit dem Prüfstecker von dem anderen Teil der Verbindungsfeder weggedrückt wird, wobei gleichzeitig die Überspannungssicherungen in einen Prüfstromkreis eingeschaltet werden. Die Überspannungssicherungen können somit in sehr einfacher Weise auf ihre Funktionssicherheit geprüft werden.
Die Erfindung soll im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.Es bedeuten
Fig. 1 und 2 ein Teil einer erfindungsgemäßen Verteilerleiste in zwei unterschiedlichen Ansichten,
Fig.3 ein Ausschnitt aus einer erfindungsgemäßen Verteilerleiste,
Fig.4 eine perspektivische Darstellung eine^ Teils der Verteilerleiste nach den F i g. 1 und 2,
F i g. 5, 6, 7 und 9 verschiedene Ausführungsbeispiele von in die Verteilerleiste einsetzbaren Bauteilen,
F i g. 8 eine perspektivische Darstellung eines Prüfsteckers für die Funktionsprüfung der Überspannungssicherungen der Bauteile,
F i g. 10 ein Ersatzschaltbild für die Ausführungen der Bauteile gemäß den F i g. 5,6 und 9,
' F i g. Π ein Ersatzschaltbild für das Bauteil gemäß Fig. 7.
Im Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 und 2 isi mit 1 ein U-förmiger metallischer sowie an Erde angeschlossener Tragrahmen bezeichnet, welcher ar beiden freien Schenkeln mit einseitig offenen Führungs schlitzen versehen ist, wobei im Bereich der offener Seiten Rastöffnungen 3 vorgesehen sind. In dies< Führungsschlitze einschiebbar sind aus Isoliermateria bestehende Schichtbausteine 4, welche, wie nocl ausführlich beschrieben, mit einer Vielzahl von in
einzelnen, zueinander parallelen Ebenen angeordneten Drahtführungskanälen versehen sind. Die Schichtbausteine 4, die aus einstückigen Teilen oder aus mehreren miteinander verbundenen Teilen bestehen können, weisen im Bereich der Leistenfrontseite zwei federnde Rastelemente in Form von Rasthaken 6 auf, welche beim Einschieben der Schichtbausteine 4 in die Führungsschlitze mit den Rastöffnungen 3 verrasten.
Der Tragrahmen 1 bildet zusammen mit den Schichtbausteinen 4 sowie mit nachbeschriebenen Verbindungsbauteilen eine Verteilerleiste, also einen Bestandteil einer Verteileranlage. Die Verteilerleiste kann an der Leistenrückseitc, im Ausführungsbeispiel mit der Rückseite des Tragrahmens 1 an einem nicht dargestellten senkrechten oder waagerechten Holm eines ebenfalls nicht weiter dargestellten Gestelles befestigt werden.
Im Ausführungsbeispiel bestehen die mit 4 bezeichneten Schichtbausleine aus jeweils einem flachen Isolierstoffkörper, welcher zu beiden Seiten mit Schichten 5 -° versehen ist, welche Schichten 5 ihrerseits rippenartige· Führungselemente 7 für die nachbeschriebenen Bauteile aufweisen. Der Isolierstoffkörper enthält in zwei zueinander parallelen Ebenen Drahtführungskanäle 8 und 9, die jeweils durch Zwischenstege in einzelne Drahtführungsbahnen unterteilt sind. Fig. 2 zeigi deutlich, daß die Drahtführungskanäle 8 und 9 in den aufeinanderfolgenden Ebenen von gegenüberliegenden Seitenflächen der Verteilerleiste bogenförmig zu der Leistenfrontseite 2 verlaufen, so daß die Eingänge dieser Drahtführungskanäle 8 und 9, die voneinander stufenweise abgesetzt sind, gruppenweise an den Seitenflächen und die Ausgänge dieser Drahtführungskanäle auf der Leistenfrontseite 2 zu liegen kommen.
Im Ausführungsbeispiel werden die Drahtführungskanäle 8 für die Verlegung von ankommenden Leitungen und die Drahtführungskanäle 9 für die Verlegung von abgehenden Leitungen bzw. Rangicrleitungen verwendet. Die Drahtführungskanäle sind derart angeordnet, daß deren Ausgänge für schaltungsmäßig zusammengehörende Leitungen auf der Leistenfrontseite 2 einander unmittelbar benachbart sind. Die Schichtbausteine 4 sind derart mit Abstand voneinander in den Tragrahmen 1 eingesetzt, daß zwischen benachbarten Schichtbausteinen 4 Aufnahmeräume für nachbeschriebene Bauteile gebildet werden.
In den F i g. 1 und 2 sind in diese mit 10 bezeichneten Aufnahmeräume zwei Bauteile 12 eingefügt. Zur Führung dieser Bauteile dienen die Führungsrippen 7.
Wie F i g. 4 zeigt, besitzt das Bauteil 12 ein federndes Rastelement 13, welches in einer Rastöffnung 14 im Bereich der Drahtführungskanäle des Schichtbausteines 4 verrastet. Zum Herausziehen eines Bauteiles 12 aus dem durch die Schichtbausteine 4 gebildeten Isolierstoffkörper verwendet man vorzugsweise einen zangen- artigen Ziehhaken 15, dessen Hakenansätze 16 in Ausnehmungen 20 an den Rastelementen 13 beidseitig des Bauteiles 12 eingeführt werden können. Durch Zusammendrücken der freien Schenkel des z. B. U-förmigen Ziehhakens 15 werden die Rastelemente 13 aus dem Bereich der Rastöffnungen 14 gedrückt, wonach das Bauteil 12 in Pfeilrichtung bis in eine greifbare Stellung herausgezogen werden kann.
F i g. 4 sowie die F i g. 1 und 2 zeigen weiterhin, daß das Bauteil 12 mit zwei Verbindungsfedern 18 mit 6S freiragenden Anschlnßclementen 18' für den Anschluß von ankommenden Leitungen 1*) sowie mit zwei Verbmdungsrcdcrn 17 mit Anschlußeiementcn 17' für den Anschluß von abgehenden Leitungen 21 bestückt ist. Diese Verbindungsfedern sind mit Ausnehmungen versehen, mit welchen sie auf Haltepimpel 22 gesteckt werden können. Durch Warmverformung dieser Haltepimpel werden die Verbindungsfedern fest mit dem Isolierstoffträger 23 des Bauteiles 12 verbunden. In Fig.4 ist links ein unverformter und rechts ein verformter Haltepimpel 22 gezeigt.
Zwischen den Verbindungsfedern 17 und 18 weist der Isolierstoffträger 23 im Ausführungsbeispiel 2 einzelne Öffnungen 24 auf. Im Bereich dieser Öffnungen 24 kontaktieren die einander zugeordneten Verbindungsfedern für die ankommenden und abgehenden Leitungen einer zwei-adrigen Teilnehmerleitung (siehe hierzu auch Fig.9). Durch Einstecken /.. B. eines Prüfsteckers in diese Öffnungen 24 kann die elektrische Verbindung getrennt werden.
Wie anhand der folgenden Figuren noch näher erläutert, durchlaufen die Verbindungsfedern 18 für die ankommenden Leitungen 19 das Bauteil 12 in der gesamten Länge bis /u der hinteren Trägerseite, wo sie über Überspannungssicherungen 25, über eine als Erdanschlußelement dienende zweischenkelige Spreizfeder 26 sowie über den Tragrahmen 1 an ein Erdpotential, bei Auftreten einer Überspannung, anschließbar sind. Die Spreizfedern 26 sind in Schlitze 27 des Tragrahmens 1 einsteckbar und verrasten dort mit ihren Kanten 28.
Wie Fig. 2 zeigt, sind die Verbindungsfedern mit abwechselnd gekreuzten Kapazitätsausgleichsflächen
29 zur Verringerung der Nebensprechdämpfung untereinanderliegender Teilnehmer-Bauteile versehen.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausgestaltung eine! Erdanschlußelementes, das durch eine U-förmige Feder
30 gebildet wird, welche sich federnd an einem Tragrahmen 31 abstützt.
In Fig. 5 ist ein einzelnes Bauteil 32 dargestellt, dessen Isolierstoffträger durch einen strichpunktierten Linienzug angedeutet ist. Die Verbindungsfedern sind mit als Klemmanschlußfahnen 33 ausgeführten Anschlußelemcntcn versehen. Die Verbindungsfedern 34 für die a- und 6-Adern der ankommenden Leitung wie auch das Erdanschlußelement 35, welches mit einem das Bauteil 32 teilweise umhüllenden Schirrnblech 36 verbunden ist, ragt über die hintere Trägerseite frei hinaus. Dazwischen ist eine Überspannungssicherung 25 eingelötet oder eingeschweißt. Die Figur zeigt auch deutlich, daß die Verbindungsfedern für die ankommenden und abgehenden Leitungen über Trennstellen bei 37 elektrisch verbunden sind.
Eine ähnliche Ausgestaltung eines Bauteiles 38 ist in Mg.6 gezeigt, wobei die Anschlußelemente durch Wickelstifte gebildet werden.
Bei dem Bauteil 39 gemäß Fig.7 sind die Verbindungsfedern 40 mehrfach abgewinkelt und bestehen jeweils aus mit den Anschlußelementen verbundenen Teilen 41 sowie aus unmittelbar mit den Überspannungssicherungen 25 verbundenen Teilen 42 Die zusammenstoßenden Enden dieser Teile sind abgewinkelt und bilden Trennstellen 43. In eine nicht naher gezeigte, von der Leistenfrontseite 2 her zugängliche Öffnung kann ein in Fig.8 dargestellter Prufstecker 44 eingeführt und zwischen die Enden der l eile 41 und 42 eingeschoben werden. Der Prüfstecker 44 welcher an eine Prüfspannungsquelle angeschlossen ■st besitzt zwei voneinander getrennte Zungen 45. die
*?£ α u°iSt^dig mh einer Isolierschicht 46 umgeben sind. Auch die Oberseiten 47 der freiragenden Zungen
45 sind mit einer Isolierschicht überzogen, während lediglich die Unterseiten dieser Zungen 45 Kontaktflächen aufweisen und mit den Teilen 42 der Verbindungsfedern 40 in elektrische Verbindung treten können. Zur Funktionsprüfung der Überspannungssicherungen wird somit das Verbindungssystem abgetrennt, so daß allein der Erdleiterkreis angeschaltet bleibt.
Bei dem Bauteil 48 gemäß F i g. 9 ist eine Überspannungssicherung 49 zwischen die Verbindungsfedern 50 für die ankommende Leitung und ein Erdanschlußelement 51 eingelötet oder eingeschweißt. Die Teile 50 und 5? sind gegeneinander verspannt. Die Verbindungsfeder 50 besitzt eine Abbiegung 52, welche gegenüber dem Erdanschluöelement 51 einen geringen Abstand 53 hat. Die Überspannungssicherung wird beim Ansprechen
einer Wechselstrombelastung sehr heiß, das Lotmittel dieser Überspannungssicherung erweicht und die Kontaktstelle schließt sich, so daß die Überspannung gegen Erde abgeleitet wird. Erdanschlußelement 51 sowie die Verbindungsfeder 50 stellen einen Abschaltekontakt dar.
Fig. 10 zeigt ein Ersatzschaltbild für die Bauteile-Ausführungen gemäß den Fig. 5, 6 und 9 mit einer Trennstelle 37 sowie dem Erdanschluß, während F i g. 11 den schaltungsmäßigen Aufbau des Bauteiles 39 gemäß F i g. 7 verdeutlicht. Dabei ist mit 54 die Trennstelle der Verbindungsfedern für die ankommenden und abgehenden Leitungen und mit 43 die anhand der F i g. 7 schon erläuterte Trennstelle in den Verbindungsfedern 40 für die ankommende Leitung bezeichnet.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Verteilerleiste für elektrische Anlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit in einem Isolierstoffkörper verlaufenden, zur Verlegung von elektrischen Leitungen dienenden Drahtführungskanälen, deren Eingänge am Leistenumfang gruppenweise verteilt sind und die auf die Leistenfrontseite zu verlaufen, wo ihre Ausgänge den im Bereich der Leistenfrontseite vorgesehenen Anschluß- und Verbindungselementen benachbart sind, wobei die Ausgänge der in mehreren zueinander parallelen Ebenen verlaufenden Kanäle für schaltungsmäßig zusammengehörende ankommende und abgehende Leitungen unmittelbar einander und den Ansetzstellen der vom Isolierstoffkörper getrennt und nachträglich in die Verteilerleiste einbaubaren Anschluß- und Verbindungselemente benachbart sind und wobei zwischen aufeinanderfolgenden Ebenen oder Paaren von Ebenen der Drahtführungskanäle Zwischenräume für die Anbringung von Anschlußstellen aufweisenden und Verbindungselemente enthaltenden Bauteilen vorgesehen sind, nach Anspruch 7 des Patents 20 48 144, dadurch gekennzeichnet, daß in den Zwischenräumen (Aufnahmeräumen) die Bauteile (12, 32, 39, 48) einzeln ein- sowie ausschiebbar angeordnet sind, von denen jedes Bauteil die Anschluß- und Verbindungselemente für die ankommenden und abgehenden Leitungen einer einzelnen Verbindungsstelle aufweist.
2. Verteilerleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil mit federnden Rastelementen (13) versehen ist, welche in Rastöffnungen (14) im Bereich der Drahtführungskanäle (8, 9) des Isolierstoffkörpers verrasten.
3. Verteilerleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastelemente (13) an den den Rastöffnungen (14) zugewandten Begrenzungsflächen mit Ausnehmungen (20) zum Einführen eines Ziehhakens (15) versehen sind.
4. Verteilerleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil (12, 32, 39, 48) aus einem Isolierstoffträger (23) besteht, in welchen Verbindungsfedern (z. B. 17, 18) mit auf einer Trägerseite freiragenden Anschlußelementen (ζ. B. 17', 18') für den Anschluß der ankommenden und abgehenden Leitungen eingelegt sind, von denen die Verbindungsfedern (z. B. 18) für die ankommenden Leitungen auf der, den Amchlußelementen gegenüberliegenden Trägerseite über Überspannungssicherungen (25) an das Erdpotential anschließbar sind.
5. Verteilerleiste nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Verbindungsfedern für die ankommenden Leitungen als auch ein Erdanschlußelcment (z. B. 26) über die den Anschlußelementen gegenüberliegende Trägerseite frei herausragen, zwischen welchen Überspannungslicherungen (25) angeordnet sind.
6. Verteilerleiste nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die freiragenden Teile der Verbindungsfedern (50) sowie des Erdanschlußelementes (51) gegeneinander verspannt und durch die bei Auftreten einer Überspannung erweichbaren Überspannungssicherungen (49) auf Abstand gehalten sind und einen Abschaltekontakt bilden.
7. Verteilerleiste nach einem der Ansprüche 4 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsfe dem (40) für die ankommenden Leitungen auftrenn bar sind.
8. Verteilerleiste nach Anspruch 7, dadurcl gekennzeichnet, daß in eine von der die Anschluß
elemente aufweisenden Trägerseite des Isolierstoff trägers zugängliche öffnung ein Prüfstecker (44 zum Trennen der Verbindungsfedern (40) sowie zurr Anschalten des mit der Überspannungssicherunt ίο (25) verbundenen Teils (42) der Verbindungsfedei (40) an eine Prüfspannungsquelle einführbar ist.
9. Verteilerleiste nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Erdanschlußelement (26, 35) als Spreizfeder ausgebildet ist, welch«
in einen Schlitz (27) eines metallischen sowie geerdeten Tragrahmens (1) für den Isolierstoffkörper einsteckbar und verrastbar ist.
10. Verteilerleiste nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Erdanschlußele-
*> ment durch eine etwa U-förmig gebogene Feder (30] gebildet wird, welche sich federnd an einem metallischen sowie geeerdeten Tragrahmen (31) für den Isolierstoffkörper abstützt.
11. Verteilerleiste nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Erdanschlußelement (35) mit einem das Bauteil (32) zumindest teilweise umhüllenden Schirniblech (36) verbunden ist.
DE19712115204 1970-09-30 1971-03-29 Verteilerleiste für elektrische Anlagen, insbesondere Fernsprechanlagen Expired DE2115204C3 (de)

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BG019898A BG25242A4 (en) 1971-03-29 1972-03-04 A distributing ruler for electrical equipments especially for telephone stations
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