[go: up one dir, main page]

DE2115274C3 - Fadenüberwachungsvorrichtung - Google Patents

Fadenüberwachungsvorrichtung

Info

Publication number
DE2115274C3
DE2115274C3 DE19712115274 DE2115274A DE2115274C3 DE 2115274 C3 DE2115274 C3 DE 2115274C3 DE 19712115274 DE19712115274 DE 19712115274 DE 2115274 A DE2115274 A DE 2115274A DE 2115274 C3 DE2115274 C3 DE 2115274C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
machine
operating position
electromagnet
thread guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19712115274
Other languages
English (en)
Other versions
DE2115274B2 (de
DE2115274A1 (de
Inventor
Eberhard 7000 Stuttgart Merkle
Original Assignee
Wilhelm Bleyle KG, 7000 Stuttgart
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Bleyle KG, 7000 Stuttgart filed Critical Wilhelm Bleyle KG, 7000 Stuttgart
Priority to DE19712115274 priority Critical patent/DE2115274C3/de
Priority to AT732571A priority patent/AT337337B/de
Priority to CH1393971A priority patent/CH554287A/de
Priority to GB5241471A priority patent/GB1361875A/en
Priority to IT54724/71A priority patent/IT951671B/it
Priority to FR7201123A priority patent/FR2131327A5/fr
Priority to US00234479A priority patent/US3764773A/en
Publication of DE2115274A1 publication Critical patent/DE2115274A1/de
Publication of DE2115274B2 publication Critical patent/DE2115274B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2115274C3 publication Critical patent/DE2115274C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

25
Die Erfindung betrifft eine Fadenüberwachungsvorrichtung für Maschinen zur Herstellung von Maschenwaren, bei der der Faden durch einen Fadenführer geführt ist, der bei Überschreiten einer bestimmten Fadenspannung gegen die Kraft eines ihn in der Betriebsstellung haltenden Magneten aus der Betriebsstellung heraus bewegbar ist, und bei der infolge der Bewegung des Fadenführer« aus der Betriebsstellung die Abschaltung der Maschine erfolgt.
Derartige Fadenüberwachungsvorrichtungen sind bekannt (DT-OS 15 85415). Bei ihnen sind Permanentmagnete vorgesehen, die den um eine Drehachse schwenkbaren Fadenführer in seiner Betriebssteliung halten, der bei Drehung aus der Betriebsstellung einen Kontakt schließt, der die Maschine abschaltet. Der Nachteil dieser Anordnung ist darin zu sehen, daß die Abschaltung erst erfolgen kann, nachdem der Fadenführer eine bestimmte Wegstrecke aus seiner Betriebssteliung heraus geschwenkt ist und daß der Magnet auch nach dem Abheben aus der Betriebsstellung auf den Fadenführer noch eine Haltekraft ausübt, die den Schakvorgang verzögert. Ferner is? es äußerst schwierig, sofern für mehrere an einer Maschine verarbeitete Fäden mehrere Fadenüberwachungsvorrichtungen vor- y> gesehen sind, die Magneten jeweils auf eine gleiche Zugspannung, bei der die Fadenführer aus der Betriebsstellung heraus bewegt werden sollen, einzustellen.
Der Erfindung liegt dis Aufgabe zugrunde. ?>ne « Fadenüberwachungsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die diese Nachteile nicht aufweist, und bei der ein schnelleres Ansprechen der Abschaltung der Maschine bei genauerer Einstellbarkeit der Zugspannung des Fadens, bei der der Fadenführer aus seiner Betriebsstellung heraus bewegt wird, gegeben ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Magnet als Elektromagnet ausgebildet ist und ein Fühler den Faden auf dem Fadenführer abtastet und bei Veränderung der Lage des Fadens die Maschine und G5 den Elektromagneten abschallet.
Bei dieser Anordnung schaltet also der Fühler die Maschine ab, sobald der Fadenführer durch die erhöhte Fadenspannung aus seiner Betnebssiellung heraus bewegt ist. Gleichzeitig schaltet er den Elektromagneten ab, so daß die auf den Fadenführer einwirkende Kraft, die ihn an sich in seiner Betriebsstellung hält, wegfällt. Dadurch ist ein äußerst schnelles Ansprechen des Abschaltmechanismusses gewährleistet. Der die Lage des Fadens auf den Fadenführer abtastende Fühler schaltet die Maschine auch bei Fadenbruch ab, da dann der Fühler in Betriebsstellung nicht mehr auf dem über den Fadenführer geführten Faden aufliegt. Ferner ergibt sich der Vorteil, daß die Kraft, mit der der Elektromagnet den Fadenführer in der Betriebsstellung hält, auch bei mehreren Fadenüberwachungsvorrichtungen'jeweils exakt auf den gleichen Wert eingestellt werden kann. Die Anordnung ist ferner konstruktiv äußerst einfach und betriebssicher.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß der Fadenführer auf einer Stange in Richtung der auf ihn von dem Faden ausgeübten Fadenspannung verschiebbar ist. Das ermög!;cht es. nach der Behebung des Fehlers, der zu der erhöhten Fadenspannung geführt hat, die Maschine einfach dadurch wieder betriebsbereit zu machen, daß der Fadenführer in die Betriebsstellung zurückgeschoben wird. Gleichzeitig wird damit wieder der Fühler in seine dem eingeschalteter. Zustand der Maschine entsprechend" Stellung zurückbewegt.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnung werden im folgenden die darin dargestellten beiden Ausführungsbeispiele erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Ansicht, teilweise geschnitten, eines ersten Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemäßen Fadenüberwachungsvorrichtung und
Fig.2 einen Schnitt mit einem Schaltplan eines zweiten Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemäßen Fadenüberwachungsvorrichtung.
Die Fadenüberwachungsvorrichtung nach Fig. 1 besteht aus einem an der Maschine, z. B. e.ner Rundstrickmaschine, angebrachten Träger 2. An ihm ist ein Schaltarm 3 angelenkt. Sein gabelartig gestalteter Kopf bildet den Fadenführer 5, in dem seitlich miteinander fluchtende ösen 5' vorgesehen sind, durch die der Faden 1 hindurchtritt. Der Faden 1 läuft, von einer Spule abrollend, über einen Wulst am Fadenführer 5 und durch die ösen 5' zar Verarbeitungssteüe in der Maschine. Vom während des Betriebs gespannten Faden 1 wird in der Aussparung 5" im Fadenführer 5 ein Fühler 6 in einer derartigen Stellung getragen, daß er, wie dargestellt, den Arbeitskoniakt m 1 eines Mikroschalters offen- und den Ruhekontakt ml des Mikroschaiters geschiössen hält. Ober den Ruhekontakt m 2 erhält ein am Träger 2 angeordneter Elektromagnet 4 vom Ausgang eines Brückengleichrichters C her Gleichstrom zum Aufbau eines Magnetfeldes und damit einer Kraft, die den Schaltarm 3 und damit den Fadenführer 5 in der gezeigten Betriebsstellung Hält. Die Kraft ist für mehrere Fadenüberwachungseinrichtungen über eine ihnen gemeinsam zugeordnete Regeleinrichtung 10 stufenlos regelbar. Das Relais 7 schließt in seiner Arbeitsstellung den Stromkreis eines nicht eingezeichneten Elektromagneten, der die Kupplung zwischen der Maschine und ihrem Antrieb löst. Der Schaltarm 3 und mit ihm der Fadenführer 5 ist von dem gespannten Faden 1 aus durch ein gegen den Uhrzeigersinn gerichtetes Drehmoment belastet, während ihn der Elektromagnet 4 in der gezeichneten Bctnebssteilung festhält, solange das in entgegengesetztem Sinn auf den Schaltarm 3 wirkende Drehmoment,
das von der Fadenspannung bestimmt wird, schwächer oder im Grenzfall ebenso stark ist wie das vom Elektromagneten 4 auf den Schaltarm 3 ausgeübte. Wächst die Fadenspannung weiter an, so reicht die Zugkraft des Elektromagneten 4 zum Festhalten des > Schaltarmes 3 nicht mehr aus; der Schaltarm 3 schwenkt abwärts. Der Fühler 6 macht die Abwärtsbewegung mit und steuert den Mikroschalter derart um, daß der Arbeitskoniakt m i geschlossen wird und damit die Wicklung des die Kupplung zwischen der Maschine und ihrem Antrieb ausrückenden Relais 7 Strom erhält, so daß die Kupplung gelöst und die Maschine angehalten wird. Gleichzeitig wird der Ruhekontakt rr>2 geöffnet und damit der Elektromagnet 4 abgeschaltet.
Bei Fadenbruch fällt der Fühler 8, nhehindert von ,5 dem durch den Fadenbruch schlaf f gc ,·—,rdenen Faden 1, der ihn über der Aussparung S =- --agen hat, in die Aussparung 5" hinein. Der A"ln'.3<ontakt m 1 wird geschlossen, der Ruhekoi i~tU m2 geöffnet. Die Kupplung zwischen d:: Maschine und ihrem Antrieb wird gelöst, die Masch-i, ■ angehalten, während gleichzeitig die Erregung des Elektromagneten 4 abgeschaltet wird.
Um anzudeuten, daß mehrere, den einzelnen Fadenlaufstellen einer vielsystemigen Rund- oder Flachstrick- 2S maschine zugeordneten Fadenüberwachungsvorrichtungen mit ihren Elektromagneten 4 parallel an eine vom Brückengleichrichter G aus versorgte Sammelleitung angeschlossen sind, sind von dieser Sammelleitung abzweigende Leitungen 8 und 9 dargestellt, die den }0 Erregerstrom für weitere Elektromagneten 4 liefern. Die Regelvorrichtung 10 ermöglicht, v/eil ne zur erwähnten Sammelleitung parallel liegt, eine zentrale stufenlose Regelung aller Erregerströme durch die Elektromagneten 4 auf exakt gleiche Werte, so daß die Fadenspannungen, auf die die einzelnen Fadenüberwachungsvorrichtungen ansprechen, alle gleich sind.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich von dem nach Fig.! durch die Ausbildung des Fadenführers 18, der hier von der Stange 17 getragen und auf ihr gleitend verschiebbar angeordnet ist. Der Faden Γ läuft über den Fadenführer 18, wird um 90° umgeleitet, überspannt die Aussparung 19 und tritt nach abermaliger Umleitung um 90° aus der Bohrung 20 in der gleichen Richtung aus, in der er eingelaufen war. Er bildet daher eine Schleife, die unter der Fadenspannung den Fadenführer 18 in Richtung des Pfeiles 21 zieht. Dieser Zugkraft wirkt das Feld des Elektromagneten 4' entgegen. Oberwindet die in Richtung des Pfeiles 21 wirkende Zugkraft infolge unzulässig starker Fadenspannung die vom Elektromagneten 4' auf den Fadenführer 18 ausgeübte Kraft, so wird dieser aus der gezeichneten Grundstellung (Betriebsstellung) herausbewegt und gleitet auf der Stange 17 nach links, gegebenenfalls bis zu einem Anschlag 22. Ob er den Anschlag 22 erreicht, hängt davon ab, wieviel Fadenlänge die Maschine beim Auslaufen in der Zeit vom Auskuppeln ihres Antriebes bis zu ihrem Stillstand noch verarbeitet.
Bei Fadenbruch verbleibt der Fadenführer 18 in der Betriebsstellung, jedoch bringt der Fühler 6', der von einer leichten, nicht dargestellten Feder gegen den die Aussparung Ί9 überspannenden Faden !' gedrängt wurde, in die Aussparung 19 ein und schaltet die Kontakte m Γ und m 2' eines Mikroschahers ebenso um wie die Kontakte m 1 und m 2 beim Ausführungsbeispiel nach Fi g. 1.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Fadenüberwachungsvorrichtung für Maschinen zur Herstellung von Maschenwaren, bei der der Faden durch einen Fadenführer geführt ist, der bei Überschreiten einer bestimmten Fadenspannung gegen die Kraft eines ihn in der Betriebsstellung haltenden Magneten aus der Betriebsstellung heraus bewegbar ist, und bei der infolge der Bewegung des Fadenführers aus der Betriebsstellung die Abschaltung der Maschine erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet als Elektromagnet (4, 4') ausgebildet ist, und ein Fühler (6,6') den Faden (1, V) auf dem Fadenführer (5, 18) abtastet und bei Veränderung der Lage des Fadens (I1 V) die Maschine und den Elektromagneten (4, 4') abschaltet
2. Fadenüberwachungsvorrichtung nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenführer (18) auf einer Sta"ge (17) in Richtung der auf ihn von dem Faden (V) ausgeübten Fadenspannung verschiebbar ISL
DE19712115274 1971-03-30 1971-03-30 Fadenüberwachungsvorrichtung Expired DE2115274C3 (de)

Priority Applications (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712115274 DE2115274C3 (de) 1971-03-30 Fadenüberwachungsvorrichtung
AT732571A AT337337B (de) 1971-03-30 1971-08-20 Vorrichtung zum stillsetzen einer fadenverarbeitenden maschine
CH1393971A CH554287A (de) 1971-03-30 1971-09-24 Vorrichtung zum stillsetzen einer fadenverarbeitenden maschine.
GB5241471A GB1361875A (en) 1971-03-30 1971-11-11 Apparatus for stopping a yarn processing machine in dependence on the yarn tension or in response to yarn breakage
IT54724/71A IT951671B (it) 1971-03-30 1971-12-14 Procedimento e dispositivo per l arresto di una macchina per la lavorazione di filati in dipendenza dalla tensione del filo
FR7201123A FR2131327A5 (de) 1971-03-30 1972-01-13
US00234479A US3764773A (en) 1971-03-30 1972-03-14 Device for stopping a yarnworking machine in response to thread tension

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712115274 DE2115274C3 (de) 1971-03-30 Fadenüberwachungsvorrichtung

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2115274A1 DE2115274A1 (de) 1972-10-19
DE2115274B2 DE2115274B2 (de) 1976-06-24
DE2115274C3 true DE2115274C3 (de) 1977-02-03

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69031617T2 (de) Garnaufwindeanordnung vom revolvertyp
DE2914117C2 (de) Fadensteuereinrichtung für den Greiferfaden von Doppelkettenstichnähmaschinen
DE69805916T2 (de) Elektronisch gesteuerte Musterzettelmaschine mit Fadenwechselvorrichtung
DE2003760B2 (de) Fadenzubringer mit einem Fadenzwischenspeicher für fadenverbrauchende Textilmaschinen
DE2115274C3 (de) Fadenüberwachungsvorrichtung
DE2836716B1 (de) Positive Fadenliefervorrichtung fuer Ringelvorrichtungen
DE1785574B2 (de) Vorrichtung zum automatischen rueckspeisen eines fadenendes in die spinnturbine einer offen-end-spinnvorrichtung
DE2836717B2 (de) Positive Fadenliefervorrichtung fur Textilmaschinen
WO1981003502A1 (fr) Metier a filer
DE2438006C2 (de) Fadenueberwachungsvorrichtung
DE672381C (de) Ausrueckvorrichtung fuer Strickmaschinen
DE2223638A1 (de) Vorrichtung zum anhalten des vorgarns, insbesondere in einer spinnmaschine
DE2115274B2 (de) Fadenueberwachungsvorrichtung
DE2855924C2 (de) Steuervorrichtung für eine Faserspeiseeinrichtung einer Offenend-Spinnvorrichtung
EP0534287B1 (de) Kordiermaschine
DE1063537B (de) Vorrichtung zum periodischen Abwickeln und Abmessen gleicher Laengen des Schussfadens fuer Webmaschinen mit Entnahme des Schussfadens von feststehenden Spulen
DE920055C (de) Verfahren und Einrichtung zum Zufuehren von Fadenenden an selbsttaetigen Spulmaschinen
DE2710368C3 (de) Fadenspanner für Webmaschinen
DE2737048A1 (de) Fadenspulmaschine zum automatischen verankern, verdrillen und aufwickeln eines fadens oder eines aehnlichen gegenstandes auf eine spule
DE911830C (de) Spulmaschine mit einer Fadenspannvorrichtung
DE2119710A1 (de) Fadenbruchwächter an kontinuierlichen, ringlosen Spinnmaschinen
DE1055553B (de) Bahnspannungsregler, insbesondere fuer Rotationsdruckmaschinen
DE1247913B (de) Spulmaschine mit einer selbsttaetigen Knotvorrichtung
DE1812986C3 (de) Knoter mit Knotenendabschneidevorrichtung für automatische Fadenbruchbeheber in Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschinen
DE1560334C3 (de) Fadenwächter