DE2115274C3 - Fadenüberwachungsvorrichtung - Google Patents
FadenüberwachungsvorrichtungInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Fadenüberwachungsvorrichtung für Maschinen zur Herstellung von Maschenwaren,
bei der der Faden durch einen Fadenführer geführt ist, der bei Überschreiten einer bestimmten
Fadenspannung gegen die Kraft eines ihn in der
Betriebsstellung haltenden Magneten aus der Betriebsstellung heraus bewegbar ist, und bei der infolge der
Bewegung des Fadenführer« aus der Betriebsstellung die Abschaltung der Maschine erfolgt.
Derartige Fadenüberwachungsvorrichtungen sind bekannt (DT-OS 15 85415). Bei ihnen sind Permanentmagnete
vorgesehen, die den um eine Drehachse schwenkbaren Fadenführer in seiner Betriebssteliung
halten, der bei Drehung aus der Betriebsstellung einen Kontakt schließt, der die Maschine abschaltet. Der
Nachteil dieser Anordnung ist darin zu sehen, daß die
Abschaltung erst erfolgen kann, nachdem der Fadenführer eine bestimmte Wegstrecke aus seiner Betriebssteliung
heraus geschwenkt ist und daß der Magnet auch nach dem Abheben aus der Betriebsstellung auf den
Fadenführer noch eine Haltekraft ausübt, die den Schakvorgang verzögert. Ferner is? es äußerst schwierig,
sofern für mehrere an einer Maschine verarbeitete Fäden mehrere Fadenüberwachungsvorrichtungen vor- y>
gesehen sind, die Magneten jeweils auf eine gleiche Zugspannung, bei der die Fadenführer aus der
Betriebsstellung heraus bewegt werden sollen, einzustellen.
Der Erfindung liegt dis Aufgabe zugrunde. ?>ne «
Fadenüberwachungsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die diese Nachteile nicht aufweist,
und bei der ein schnelleres Ansprechen der Abschaltung der Maschine bei genauerer Einstellbarkeit der
Zugspannung des Fadens, bei der der Fadenführer aus seiner Betriebsstellung heraus bewegt wird, gegeben ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Magnet als Elektromagnet ausgebildet ist und
ein Fühler den Faden auf dem Fadenführer abtastet und bei Veränderung der Lage des Fadens die Maschine und G5
den Elektromagneten abschallet.
Bei dieser Anordnung schaltet also der Fühler die Maschine ab, sobald der Fadenführer durch die erhöhte
Fadenspannung aus seiner Betnebssiellung heraus bewegt ist. Gleichzeitig schaltet er den Elektromagneten
ab, so daß die auf den Fadenführer einwirkende Kraft, die ihn an sich in seiner Betriebsstellung hält,
wegfällt. Dadurch ist ein äußerst schnelles Ansprechen des Abschaltmechanismusses gewährleistet. Der die
Lage des Fadens auf den Fadenführer abtastende Fühler schaltet die Maschine auch bei Fadenbruch ab, da dann
der Fühler in Betriebsstellung nicht mehr auf dem über den Fadenführer geführten Faden aufliegt. Ferner
ergibt sich der Vorteil, daß die Kraft, mit der der Elektromagnet den Fadenführer in der Betriebsstellung
hält, auch bei mehreren Fadenüberwachungsvorrichtungen'jeweils exakt auf den gleichen Wert eingestellt
werden kann. Die Anordnung ist ferner konstruktiv äußerst einfach und betriebssicher.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß der Fadenführer auf einer Stange in Richtung
der auf ihn von dem Faden ausgeübten Fadenspannung verschiebbar ist. Das ermög!;cht es. nach der Behebung
des Fehlers, der zu der erhöhten Fadenspannung geführt hat, die Maschine einfach dadurch wieder
betriebsbereit zu machen, daß der Fadenführer in die Betriebsstellung zurückgeschoben wird. Gleichzeitig
wird damit wieder der Fühler in seine dem eingeschalteter. Zustand der Maschine entsprechend" Stellung
zurückbewegt.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnung werden im folgenden die darin dargestellten beiden Ausführungsbeispiele erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Ansicht, teilweise geschnitten, eines ersten Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemäßen
Fadenüberwachungsvorrichtung und
Fig.2 einen Schnitt mit einem Schaltplan eines zweiten Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemäßen
Fadenüberwachungsvorrichtung.
Die Fadenüberwachungsvorrichtung nach Fig. 1 besteht aus einem an der Maschine, z. B. e.ner
Rundstrickmaschine, angebrachten Träger 2. An ihm ist ein Schaltarm 3 angelenkt. Sein gabelartig gestalteter
Kopf bildet den Fadenführer 5, in dem seitlich miteinander fluchtende ösen 5' vorgesehen sind, durch
die der Faden 1 hindurchtritt. Der Faden 1 läuft, von einer Spule abrollend, über einen Wulst am Fadenführer
5 und durch die ösen 5' zar Verarbeitungssteüe in der
Maschine. Vom während des Betriebs gespannten Faden 1 wird in der Aussparung 5" im Fadenführer 5 ein
Fühler 6 in einer derartigen Stellung getragen, daß er, wie dargestellt, den Arbeitskoniakt m 1 eines Mikroschalters
offen- und den Ruhekontakt ml des Mikroschaiters geschiössen hält. Ober den Ruhekontakt
m 2 erhält ein am Träger 2 angeordneter Elektromagnet 4 vom Ausgang eines Brückengleichrichters C her
Gleichstrom zum Aufbau eines Magnetfeldes und damit einer Kraft, die den Schaltarm 3 und damit den
Fadenführer 5 in der gezeigten Betriebsstellung Hält. Die Kraft ist für mehrere Fadenüberwachungseinrichtungen
über eine ihnen gemeinsam zugeordnete Regeleinrichtung 10 stufenlos regelbar. Das Relais 7
schließt in seiner Arbeitsstellung den Stromkreis eines nicht eingezeichneten Elektromagneten, der die Kupplung
zwischen der Maschine und ihrem Antrieb löst. Der Schaltarm 3 und mit ihm der Fadenführer 5 ist von dem
gespannten Faden 1 aus durch ein gegen den Uhrzeigersinn gerichtetes Drehmoment belastet, während
ihn der Elektromagnet 4 in der gezeichneten Bctnebssteilung festhält, solange das in entgegengesetztem
Sinn auf den Schaltarm 3 wirkende Drehmoment,
das von der Fadenspannung bestimmt wird, schwächer oder im Grenzfall ebenso stark ist wie das vom
Elektromagneten 4 auf den Schaltarm 3 ausgeübte. Wächst die Fadenspannung weiter an, so reicht die
Zugkraft des Elektromagneten 4 zum Festhalten des > Schaltarmes 3 nicht mehr aus; der Schaltarm 3 schwenkt
abwärts. Der Fühler 6 macht die Abwärtsbewegung mit und steuert den Mikroschalter derart um, daß der
Arbeitskoniakt m i geschlossen wird und damit die Wicklung des die Kupplung zwischen der Maschine und
ihrem Antrieb ausrückenden Relais 7 Strom erhält, so daß die Kupplung gelöst und die Maschine angehalten
wird. Gleichzeitig wird der Ruhekontakt rr>2 geöffnet und damit der Elektromagnet 4 abgeschaltet.
Bei Fadenbruch fällt der Fühler 8, nhehindert von ,5
dem durch den Fadenbruch schlaf f gc ,·—,rdenen Faden
1, der ihn über der Aussparung S =- --agen hat, in die
Aussparung 5" hinein. Der A"ln'.3<ontakt m 1 wird
geschlossen, der Ruhekoi i~tU m2 geöffnet. Die
Kupplung zwischen d:: Maschine und ihrem Antrieb
wird gelöst, die Masch-i, ■ angehalten, während gleichzeitig
die Erregung des Elektromagneten 4 abgeschaltet wird.
Um anzudeuten, daß mehrere, den einzelnen Fadenlaufstellen
einer vielsystemigen Rund- oder Flachstrick- 2S
maschine zugeordneten Fadenüberwachungsvorrichtungen mit ihren Elektromagneten 4 parallel an eine
vom Brückengleichrichter G aus versorgte Sammelleitung angeschlossen sind, sind von dieser Sammelleitung
abzweigende Leitungen 8 und 9 dargestellt, die den }0
Erregerstrom für weitere Elektromagneten 4 liefern. Die Regelvorrichtung 10 ermöglicht, v/eil ne zur
erwähnten Sammelleitung parallel liegt, eine zentrale stufenlose Regelung aller Erregerströme durch die
Elektromagneten 4 auf exakt gleiche Werte, so daß die Fadenspannungen, auf die die einzelnen Fadenüberwachungsvorrichtungen
ansprechen, alle gleich sind.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unterscheidet
sich von dem nach Fig.! durch die Ausbildung des
Fadenführers 18, der hier von der Stange 17 getragen und auf ihr gleitend verschiebbar angeordnet ist. Der
Faden Γ läuft über den Fadenführer 18, wird um 90°
umgeleitet, überspannt die Aussparung 19 und tritt nach abermaliger Umleitung um 90° aus der Bohrung 20 in
der gleichen Richtung aus, in der er eingelaufen war. Er bildet daher eine Schleife, die unter der Fadenspannung
den Fadenführer 18 in Richtung des Pfeiles 21 zieht. Dieser Zugkraft wirkt das Feld des Elektromagneten 4'
entgegen. Oberwindet die in Richtung des Pfeiles 21 wirkende Zugkraft infolge unzulässig starker Fadenspannung
die vom Elektromagneten 4' auf den Fadenführer 18 ausgeübte Kraft, so wird dieser aus der
gezeichneten Grundstellung (Betriebsstellung) herausbewegt und gleitet auf der Stange 17 nach links,
gegebenenfalls bis zu einem Anschlag 22. Ob er den Anschlag 22 erreicht, hängt davon ab, wieviel Fadenlänge
die Maschine beim Auslaufen in der Zeit vom Auskuppeln ihres Antriebes bis zu ihrem Stillstand noch
verarbeitet.
Bei Fadenbruch verbleibt der Fadenführer 18 in der Betriebsstellung, jedoch bringt der Fühler 6', der von
einer leichten, nicht dargestellten Feder gegen den die Aussparung Ί9 überspannenden Faden !' gedrängt
wurde, in die Aussparung 19 ein und schaltet die Kontakte m Γ und m 2' eines Mikroschahers ebenso um
wie die Kontakte m 1 und m 2 beim Ausführungsbeispiel nach Fi g. 1.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Fadenüberwachungsvorrichtung für Maschinen zur Herstellung von Maschenwaren, bei der der
Faden durch einen Fadenführer geführt ist, der bei Überschreiten einer bestimmten Fadenspannung
gegen die Kraft eines ihn in der Betriebsstellung haltenden Magneten aus der Betriebsstellung heraus
bewegbar ist, und bei der infolge der Bewegung des Fadenführers aus der Betriebsstellung die Abschaltung
der Maschine erfolgt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Magnet als Elektromagnet (4, 4') ausgebildet ist, und ein Fühler (6,6') den Faden (1,
V) auf dem Fadenführer (5, 18) abtastet und bei Veränderung der Lage des Fadens (I1 V) die
Maschine und den Elektromagneten (4, 4') abschaltet
2. Fadenüberwachungsvorrichtung nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenführer (18) auf einer Sta"ge (17) in Richtung der auf ihn von dem
Faden (V) ausgeübten Fadenspannung verschiebbar ISL
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712115274 DE2115274C3 (de) | 1971-03-30 | Fadenüberwachungsvorrichtung | |
| AT732571A AT337337B (de) | 1971-03-30 | 1971-08-20 | Vorrichtung zum stillsetzen einer fadenverarbeitenden maschine |
| CH1393971A CH554287A (de) | 1971-03-30 | 1971-09-24 | Vorrichtung zum stillsetzen einer fadenverarbeitenden maschine. |
| GB5241471A GB1361875A (en) | 1971-03-30 | 1971-11-11 | Apparatus for stopping a yarn processing machine in dependence on the yarn tension or in response to yarn breakage |
| IT54724/71A IT951671B (it) | 1971-03-30 | 1971-12-14 | Procedimento e dispositivo per l arresto di una macchina per la lavorazione di filati in dipendenza dalla tensione del filo |
| FR7201123A FR2131327A5 (de) | 1971-03-30 | 1972-01-13 | |
| US00234479A US3764773A (en) | 1971-03-30 | 1972-03-14 | Device for stopping a yarnworking machine in response to thread tension |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712115274 DE2115274C3 (de) | 1971-03-30 | Fadenüberwachungsvorrichtung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2115274A1 DE2115274A1 (de) | 1972-10-19 |
| DE2115274B2 DE2115274B2 (de) | 1976-06-24 |
| DE2115274C3 true DE2115274C3 (de) | 1977-02-03 |
Family
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