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DE2114721A1 - Separating solid/liquid particles from a gas stream - - with curved collector channels fitted with baffles - Google Patents

Separating solid/liquid particles from a gas stream - - with curved collector channels fitted with baffles

Info

Publication number
DE2114721A1
DE2114721A1 DE19712114721 DE2114721A DE2114721A1 DE 2114721 A1 DE2114721 A1 DE 2114721A1 DE 19712114721 DE19712114721 DE 19712114721 DE 2114721 A DE2114721 A DE 2114721A DE 2114721 A1 DE2114721 A1 DE 2114721A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flow
gas stream
deflection
curvature
distance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712114721
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Dr.-Ing. 3000 Hannover-Kleefeld; Lühr Werner Dipl.-Ing. 3000 Hannover Hupe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KOERTING AG
Original Assignee
KOERTING AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KOERTING AG filed Critical KOERTING AG
Priority to DE19712114721 priority Critical patent/DE2114721A1/de
Priority to NL7203814A priority patent/NL7203814A/xx
Publication of DE2114721A1 publication Critical patent/DE2114721A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/12Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces
    • B01D45/16Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces generated by the winding course of the gas stream, the centrifugal forces being generated solely or partly by mechanical means, e.g. fixed swirl vanes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/04Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia
    • B01D45/08Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abscheiden von festen und/oder flüssigen Partikeln aus einem Gasstrom durch Anwendung von Massenkräften Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abscheiden von festen und/oder flüssigen Partikeln aus einem Gasstrom durch Anwendung von Massenkräften, bestehend aus einem Strömungsgitter mit mehreren im Abstand nebeneinander angeordneten Kanaiwänden, deren zur Umlenkung des stoßfrei eintretenden Gasstromes konkav gekrümmte Wandflächen an ihrem Ende mit gegen die Strömungsrichtung offenen Fangrinnen zum Ableiten der abgeschiedenen Partikel versehen sind.
  • Derartige Vorrichtungen, die auch als Abscheider oder Tropfenabscheider bezeichnet werden, dienen zur Reinigung von Gasen, Dämpfen oder #lüssigkeiten sowie zur Rackgewinnung von Flüssigkeiten aus Gasen.
  • Bei der Formgebung des Strömungsgitters wird zweckmäßig davon ausgegangen, daß der zu reinigende Gasstrom zur Erzeugung von Trägheitskräften so umgelenkt werden soll, daß Stoßverluste und Strömungsablösungen nach Möglichkeit vermieden werden. Dies wird bei einer bekannten Vorrichtung dadurch angestrebt, daß bei der gasförmigen Phase Geschwindigkeitsänderungen in der Richtung vorgenommen, Geschwindigkeitsänderungen in der Größe aber vermieden werden.
  • Diese in der Fachwelt anerkannte Überlegung geht von der Auffassung aus, daß Änderungen der Strömungsgeschwindigkeit in Bahnrichtung zu Energieverlusten führen, ohne daß dabei eine Verbesserung der Abscheideleistung erzielt werden könnte.
  • Die Strömungsgitter bestehen daher bei bekannten Anordnungen aus in Strömungsrichtung aufeinanderfolgenden geraden und gekrümmten Strömungsstrecken mit jeweils parallelen Kanalwänden. Dabei ist es üblich, im Bereich der Umlenkstellen Fangrinnen vorzusehen, die gegen die Strömungsrichtung offen sind.
  • Ausgehend davon, daß eine scharfe Umlenkung die beste Abscheidung ergibt, sind die Kanalwände in den Uml otlen bei ulnigen bekannten Anordnungen scharf und üblicherweise etwa rechtwinklig abgebogen.
  • Ein wesentlicher Nachteil der Vorrichtungen besteht darin, daß aufgrund der scharfen Umlenkung Störungen des Strömungsverlaufs auftreten. Es treten also Wirbel auf, die hohe Energieverluste verursachen, so daß bei diesen bekannten Vorrichtungen ein hoher Energieaufwand für die Reinigung eines Gasstromes erforderlich ist.
  • Die Gefahr der Wirbelbildung kann bei den bekannten Abscheidern dieser Art nur dadurch herabgesetzt werden, daß die Höhe der Geschwindigkeit des Gasstromes begrenzt wird.
  • Dadurch wird die Wirkung des Abscheiders beeinträchtigt, weil diese umso besser ist, je höher die mögliche Geschwindigkeit des Gasstromes liegt. Eine zu niedrige Geschwindigkeit beeinträchtigt vor allem die Abscheidung kleiner oder leichter Partikel, so daß die bekannten Abscheider für derartige Einsatzzwecke nur beschränkt geeignet sind.
  • Die Gefahr der Wirbelbildung läßt sich bei einer anderen bekannten Vorrichtung dadurch verringern, daß das Profil der Kanalwände in den Umlenkzonen bogenförmig ausgebildet wird und einen etwa sinusförmigen Verlauf erhält.
  • Zwar lassen sich mit einem solchen Abscheider aufgrund der Verringerung der Stoßverluste an der konkaven Wand fläche einer Umlenkzone höhere Strömungsgeschwindigkeiten erzielen, jedoch hat sich gezeigt, daß dabei an der konvex gekrümmten Wand fläche oder anschaulicher ausgedrückt an der Schattenseite der umgelenkten Gasströmung hinter den Umlenkungen eine Ablösung der Strömung und somit wiederum eine Wirbelbildung auftritt.
  • Diese Erscheinung ist dadurch zu erklären, daß sich in der Umlenkzone des Strömungsgitters auf der inneren Strombahn zwangsläufig die Geschwindigkeit des Gasstromes erhöht und beim Eintreten des Gasstromes in die an die Umlenkzone anschließende gerade Strömungsstrecke wieder vermindert. Somit werden in diesem Fall die in der Umlenkzone auftretenden Geschwindigkeit# änderungen nach der Umlenkung wieder rückgängig gemacht.
  • Diese Verringerung der Geschwindigkeit führt aber nach den Gesetzen der Strömungsmechanik notwendig zu einem Anstieg des statischen Druckes in der Grenzschicht des Gasstromes an der innenliegenden konvex gekrümmten Schattenseite der Strömungsstrecke und damit zu einer Ablösung der Grenzschicht, so daß bei den bekannten Abscheidern eine Wirbelbildung nicht verhindert werden kann.
  • Dieses hat zur Folge, daß bei der Reinigung feststoffhaltiger Luft- oder Gas ströme Ablagerungen der Feststoffpartikel an den Schattenseiten der Strömung nicht verhindert werden können, wenn diese Partikel zum Haften oder Kleben neigen, wie dies z.B. bei der Naßentstaubung der Fall ist.
  • Durch diese Ablagerungen kommt es zu Verkrustungen der Profile des Strömungsgitters, welches dadurch verstopft wird und sich nach und nach zusetzt. Zwar ist es bekannt, die Gefahr der Verstopfung infolge Verkrustung durch Vergrößerung der Profilabstände bzw. der Teilung des Strömungsgitters herabzusetzen, jedoch kann das Verstopfen des Abscheiders durch diese Maßnahme nicht verhindert werden. Diese Maßnahme ist außerdem ungünstig für die Wirkung des Abscheiders, die bei kleineren Kanalbreiten wegen der dabei kürzeren Flugbahnen abzuscheidender Partikel besser ist.
  • Aufgrund dieser Beeinträchtigung der Abscheiderwirkung arbeiten nahezu alle bekannten Vorrichtungen mit mehreren Umlenkungen des Gasstromes. Dadurch wird zwar einerseits die Gesamtabscheidung verbessert, andererseits jedoch die Gefahr der Verkrustung erhöht, und zwar deshalb, weil die im Gas enthaltene Flüssigkeitsmenge bei jeder nachfolgenden Umlenkung kleiner wird. Dadurch wird die Bildung eines Flüssigkeitsfilms an der konkaven Wandfläche der Umlenkung mehr und mehr verhindert. Die Feststoffpartikel jedoch, die kleiner oder leichter sind als die in Form ein fließfähigen Filmes ausgeschiedenen Tropfen, fliegen weiter im Gasstrom mit und setzen sich dann auch an der konkav gekrümmten Wandfläche der Umlenkzone fest.
  • Die Verstopfung des Kanals erfolgt somit bei Vorrichtungen mit mehreren Umlenkungen noch schneller.
  • Der Erfindung lag nunmehr die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der Nachteile bekannter Vorrichtungen dem Profil des Strömungsgitters einer Abscheidevorrichtung eine solche Form zu geben, daß bei gleichzeitiger Verbesserung der Wirkung des Abscheiders die Abscheidevorrichtung auch zur Reinigung von solchen Gasen verwendet werden kann, in denen Feststoffpartikel mit Neigung zur Verkrustung enthalten sind bei deren Reinigung in bekannten Vorrichtungen ein Zusetzen der Gitterprofile nicht verhindert werden kann.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Anfangsbereich der Umienkzone beginnend bis zum Kanalende der Krümmungshalbmesser und/oder der Abstand jeweils benachbarter Kanalwände in Strömungsrichtung stetig abnimmt.
  • Bei der erfindungsgemäßen Abscheidungsvorrichtung wird in vorteilhaft einfacher Weise allein durch die Formgebung eine Ablösung der Grenzschicht des Gasstromes an der konvex gekrümmten Schattenseite des Gasströmungskanals und die dadurch verursachte nachteilige Wirbelbildung mit Sicherheit vermieden.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß der statische Druck in der inneren Grenzschicht stetig fällt. Das bedeutet, daß entgegen den bisherigen Forderungen die Geschwindigkeit des Gasstromes von Anfang an, also unmittelbar beim Eintritt in das Strömungsgitter , bis zum Verlassen des Strömungsgitters zunimmt.
  • Wichtig ist dabei vor allem die stetige Beschleunigung der Grenzschicht auf der Schattenseite der Strömung, welche bei der Auslegung und Formgebung bisher bekannter Strömungsgitter nicht oder zumindest nicht genügend beachtet wurde.
  • Das Hauptaugenmerk wurde bei den bekannten Vorrichtungen viel mehr auf die konkave Wandfläche der Umlenkzonen gerichtet, die jedoch wegen des dort vorhandenen fließfähigen Films der abgeschiedenen Flüssigkeitstropfen verhältnismäßig unkritisch ist.
  • Die erfindungsgemäße Abscheidevorrichtung arbeitet also mit einer stetigen Beschleunigung auf der inneren Strombahn des Gases, was bei sämtlichen bisher bekannten Vorrichtungen wegen der dadurch befürchteten Energieverluste bewußt vermieden wurde. Es hat sich jedoch überraschend gezeigt, daß die Druckverluste bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die mit Beschleunigung des Gasstromes arbeitet, so gering sind, daß die Abscheideleistung bezogen auf die Druckverluste im Vergleich zu bekannten Anordnungen sogar verbessert werden konnte.
  • Aus diesem Grunde weisen die Wandflächen des Strömungsgitters bei einer besonders zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung nur eine Umlenkung auf.
  • Dies ist möglich, da die Reinigungswirkung bei der Erfindung in einem solchen Maße verbessert werden konnte, daß mit dieser außerdem vorteilhaft einfachen und somit preisgünstigen Konstruktion die gleiche Reinigungsqualität erzielt werden kann, wie sie sonst nur mit mehreren Umlenkungen möglich ist. Da bei konstantem m Krümmungshalbmesser der statische Druck einer Strömung an der inneren Grenzschicht zunächst so lange absinkt , bis der Potentialwirbel entstanden ist, ist es möglich, den Krümmungshalbmesser der Strombahn für diese Strecke konstant zu halten, bevor dann anschliessend die Verringerung des Krümmungshalbmessers oder die Kanalverengung vorgenommen wird.
  • Obgleich die Abscheidewirkung, bezogen auf die Druckverluste im Vergleich zu bekannten Anordnungen besser geworden ist, ist es denkbar, daß für einige Anwendungsfälle eine einzige Umlenkung nicht ausreicht, um die geforderte Reinheit eines Gasstromes zu erreichen.
  • Um auch solchen erhöhten Anforderungen gerecht zu werden, ist es ohne weiteres möglich, mehr als eine der erfindungsgemäßen Vorrichtungen hintereinander anzuordnen, wobei in Strömungsrichtung ein solcher Abstand zwischen den einzelnen Vorrichtungen vorgesehen sein muß, daß für den Eintritt des Gasstromes auch fürdie nachgeschaltete Vorrichtung die gleichen Verhältnisse wie für eine Einzelstufe bestehen. Strömungstechnich bedeutet dies, daß eine solche Anordnung aus getrennten Einzelstufen zusammengesetzt ist, zwischen welchen keine Wechselwirkung besteht.
  • Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist es außerdem möglich, ein Profil mit zwei Umlenkungen derart vorzusehen, daß der Gasstrom wiederum vom Eintritt in das Strömungsgitter bis zu seinem Austritt stetig beschleunigt wird.
  • Auch bei dieser Weiterbildung der Erfindung muß somit die Forderung erfüllt sein, daß der sta-tische Druck in der Grenzschicht der Strömung insbesondere an den jeweiligen Schattenseiten der gekrümmten Umlenkstrecken stetig fällt.
  • Die Erfüllung dieser Forderung bei der er£indungsgemäßen Vorrichtung setzt selbstverständlich eine entsprechende Bemessung der Verringerung des Krümmungshalbnessers bzw.
  • der Kanalverengung voraus, wobei diese Mabnahmen einzeln oder in Kombination anwendbar sind.
  • Die für den einzelnen Anwendungsfall günstigste Bemessung kann ohne weiteres rechnerisch oder auch auf dem Verstichswege ermittelt werden.
  • Eine bekannte Ausführungsform eines Abscheideprofils sowie mehrere Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. Dabei zeigen jeweils als Querschnittsdarstellung: Fig. 1 ein Strömungsgitter einer bekannten Vorrichtung mit geraden und gekrümmten Strömungsstrecken, Fig. 2 ein Strömungsgitter einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit im wesentlichen parallel angeordneten Profilplatten mit einer Umlenkung, gleichbleibendem Krümmungshalbmesser und abnehmender Kanalbreite, Fig. 2 areinen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 2, Fig. 3 ein ',trömungsgi-tter einer anderen Ausführungsform der Erfindung mi t paraLlelparallel paraLlelparallel angeordneten Profilplatten mit einer Um%cn-Umi£nk Um%cn-Umi£nk ung und stetig abnehmendem KrümmungshalbmesieabnehmendernKrümmungshalb#e##;# abnehmendem KrümmungshalbmesieabnehmendernKrümmungshalb#e##;# L' Fig. 4 ein Strömungsgitter mit; schräger Stalfelung der Profilplatten mit einer Umlenkung, abnehmender Kanalbreite und gleichbleibendem Krümmungshalbmesser für eine erfindurigsgemäl#e Vorrichtung, bei welcher der gesamte Gasstrom um 900 umgelenkt wird, Fig. 5 ein Strömungsgitter mit 450 - Staffelung der Profilplatten mit einer Umlenkung, abnehmender Kanalbreite und gleichem Erümmungshalbmesser für eine andere Ausführungsform der Erfindung mit 900 - Umlenkung des Gasstromes und Fig. 6 ein Strömungsgitter für eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit parallelen Profilplatten mit zwei Umlenkungen, gleichbleibenden Krümmungshalbmessern und abnehmendem Abstand der Kanalwände.
  • Fig gleiclleg#eäci### gleiclleg#eäci### otler ähnliche Teile sind in sämtlichen Figuren die -leicen NugsaiffernrJlei(hen ]se7ugsziffern -leicen NugsaiffernrJlei(hen ]se7ugsziffern verwendet.
  • l)ie gezeigten Strtjmungsgitter sind senkrecht stehend im Gasstrom angeordnet, von welchem sie jeweils in Richtung des feilcsI'feiles feilcsI'feiles cfr , der die Einstrc#mgeschwindigkeit des Gasstromes schematisch andeuten soll, horizontal durchströmt werden. Es hat sich in einzelnen Fällen aber auch als zweckmäßig erwiesen, derartige Strömungsgitter etwas zur Strömungsrichtung geneigt anzuordnen.
  • I)ie Profilplatten bzw. die Teilkanalwände des in Fig. 1 dargestellten Strömungsgitters einer bekannten Vorrichtung sind mit 1 bezeichnet. Es sei vermerkt, daß derart aufgebaute bekannte Vorrichtungen im allgemeinen mit mehreren Umlenkungen arbeiten, während die dargestellte Ausführungsform nur eine für die Abscheidung wirksame Umlenkung aufweist.Fangrinnen 2 sind Jeweils im Scheitel dieser annähernd sinusförmig gekrümmten Umlenkzonen vorgesehen. Bei dieser bekannten Formgebung eines Strömungsgitters lassen sich Strömungsablösungen an den Schattenseiten der geraden Strömungsstrecken hinter den Umlenkungen nicht vermeiden, wie in der Einleitung ausführlich erläutert wurde.
  • Im linken Teilkanal sind mit 3 bezeichnete Verkrustungen schematisch dargestellt, die aufgrund der Ablösung der Hauptströmung und der sich daraus ergebenden Wirbelbildung an den betroffenen Stellen nicht verhindert werden können, wenn der beispielsweise zu reinigende Gasstrom BeststoffpartikelFeststo£fpartikel BeststoffpartikelFeststo£fpartikel enthält, die zur Verkrustung neifrerl.
  • i in Fig. 2 - 6 dargestellten Strömungsgitter für erfindungsgeucibeerfindungsgemäi#e erfindungsgeucibeerfindungsgemäi#e Vorrichtungen sind von Anfang an gekrümmt.
  • Für den stoßfreien Eintritt des Gasstromes können die Strömungsgitter ggfs. aber auch noch eine vorgeschaltete gerade Eintrittszone aufweisen, in der die Profilplatten parallel zur Gasströmung ausgerichtet sind.
  • Dabei nimmt bei der Ausführungsfõrm nach Fig. 3 der Krümmungshalbmesser der Strombahn in Strömungsrichtung stetig ab, während bei den Ausführungsformen nach Fig. 2, 4 und 5 die Kanalbreite bei gleichbleibendem Krümmungshalbmesser stetig kleiner wird.
  • Bei der in Fig. 5 gezeigten Ausführung bleibt der Halbmesser an der konvex gekrümmten Wandfläche, das heißt an der Innenbahn an der Schattenseite der Strömung gleich, während der Halbmesser der konkav gekrümmten Außenseite abnimmt, wobei gleichzeitig eine Kanalverengung auftritt.
  • Fig. 4 und 5 zeigen außer den Profilplatten 1 mit den Fangrinnen 2 auch Seitenwände 4 und 5 des Gasströmungskanals bzw. des Gehäuses einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei welcher der gesamte Gasstrom um 900 umgelenkt wird. Die Seitenwände 4 und 5 bilden hierbei einen Teil des Strömungsgitters, wobei es zweckmäßig sein kann, die Kanalverengung für den durch die Seitenwände begrenzten Gesamtstrom über die Strömungsstrecke durch die Profilplatten 1 hinaus weiterzuführen, wie aus Fig. 4 deutlich zu erkennen ist.
  • Bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform eines Strömungsgitters für eine Vorrichtung mit 2 Umlenkungen des Gasstromes sind die Profilplatten 1 derart ausgebildet, daß die Kanalverengung bei gleichbleibendem Krümmungshalbmesser erreicht wird.
  • Die Fangrinnen 2 für die erste Umlenkung sind dabei derart angeordnet und ausgebildet, daß ihre konkav gekrümmten äußeren Wandflächen gleichzeitig die innere Kanalwand der zweiten Umlenkung bilden. Diese vorteilhafte Ausbildung ermöglicht außerdem eine äußerst einfache Konstruktion, für deren Aufbau nur zwei verhältnismäßig einfach geformte Profilteile erforderlich sind.
  • Die in Fig. 2 - 6 gezeigten Ausführungsbeispiele von Stromgittern erfindungsgemäßer Vorrichtungen zeigen die Vielzahl möglicher Formen, die geeignet sind, erfindungsgemäß ein stetiges Fallen des statischen Druckes in der Grenzschicht der Strömung an der kritischen 3ahninnen-bzw. schattenseite und somit eine stetige Beschleunigung dieser Grenzschicht zu erzielen.
  • Zur Verdeutlichung der Wirkungsweise einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in Fig. 2 im linken Teilkanal die Bewiegung des Gasstromes durch einige gestrichelt dargestellte Stromlinien angedeutet.
  • Fig. 2 a zeigt vergrößert den Bereich der Fangrinne.
  • Aus dieser Darstellung läßt sich erkennen, daß bei einer derartigen ßusführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zwar eine Ablösung des Gasstromes bzw. der Hauptströmung von der Wand eintritt, und zwar an der konkav gekrümmten Wandfläche, wobei gleichzeitig in der durch die Fangrinne gebildeten Tasche auch ein Wirbel des Gasstromes entsteht. Diese Darstellung zeigt jedoch andererseits deutlich, daß eine Wirbelbildung an dieser Stelle die Wirkung des Abscheiders keinesfalls beeinträchtigt, weil sich hier die abzuscheidenden Flüssigkeitstropfen in Form eines fließfähigen Films F ansammeln, dem der entstehende Gaswirbel entgegenläuft. Gegebenenfalls im Gaswirbel enthaltene Feststoffpartikel können sich daher nicht ablagern oder festsetzen, sondern werden mit dem Flüssigkeitsfilm zusammen abgeleitet.
  • Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird ein optimaler Verlauf der Hauptströmung zweckmäßigerweise dadurch sichergestellt, daß die gegen die Strömungsrichtung weisende Außenwand der Fangrinne mit der Grenzschicht des an der zugehörigen konkav gekrümmten Wandfläche umgelenkten Gasstromes fluchtet.
  • Durch diese Art der Führung an der verhältnismäßig unkritischen Außenwand der Strömung wird die Wirkung des Abscheiders aus den bereits vorher erwähnten Gründen nicht beeinträchtigt.
  • - Ansprüche -

Claims (7)

  1. Ansprüche: 1. Vorrichtung zum Abscheiden von festen und/oder flüssigen Partikeln aus einem Gasstrom durch Anwendung von Massenkräften, bestehend aus einem Strömungsgitter mit mehreren im Abstand nebeneinander angeordneten Kanalwänden, deren zur Umlenkung des stoßfrei eintretenden Gasstromes konkav gekrümmte Wandflächen an ihrem Ende mit gegen die Strömungsrichtung offenen Fangrinnen zum Ableiten der abgeschiedenen Partikel versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Anfangabereich der Umlenkzone beginnend bis zum Kanalende der Krümmungshalbmesser und /oder Abstand jeweils benachbarter Kanalwände in Strömungsrichtung stetig abnimmt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand flächen des Strömungsgitters nur eine Umlenkung aufweisen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Krümmungshalbmesser der Bahn des eintretenden Gasstromes für die Strecke der Ausbildung des Potentialwirbels konstant ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen die Strömungsrichtung weisende Aussenwand einer Fangrinne etwa mit der äußeren Strombahn des an der zugehörigen konkav gekrümmten Wandfläche umgelenkten Gasstromes fluchtet.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände des Gehäuses, in dem das Strömungsgitter angeordnet ist, Teile des Strömungsgitters bilden, und daß der Abstand dieser Seitenwände über das Strömungsgitter hinausgehendstetig abnimmt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß das Wandflächenprofil der Kanalwände zwei Umlenkungen aufweist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Strömungsrichtung hinter dieser Vorrichtung mindestens eine weitere solche Vorrichtung angeordnet ist, und daß der Abstand der Vorrichtungen so gewählt ist, daß der Stromlinienverlauf des eintretenden Gasstromes für beide Vorrichtungen gleich ist.
    Le e rsr's rsr's ei te
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3021303A1 (de) * 1980-06-06 1981-12-24 Sulzer Morat Gmbh, 7024 Filderstadt Verfahren und rundstrickmaschine zur herstellung eines aus einem grundgestrick und darin eingekaemmten fasern bestehenden gestrickschlauchs
DE102012014309A1 (de) 2012-07-19 2014-01-23 Airbus Operations Gmbh Partikelabscheider für eine Luftleitung, Luftverteilungssystem, Verwendung eines Partikelabscheiders und Flugzeug

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US9457303B2 (en) 2012-07-19 2016-10-04 Airbus Operations Gmbh Particle separator for an air conduit, air distribution system, use of a particle separator and aircraft
DE102012014309B4 (de) 2012-07-19 2022-06-30 Airbus Operations Gmbh Partikelabscheider für eine Luftleitung, Luftverteilungssystem und Verwendung eines Partikelabscheiders

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