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DE211454C - - Google Patents

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Publication number
DE211454C
DE211454C DENDAT211454D DE211454DA DE211454C DE 211454 C DE211454 C DE 211454C DE NDAT211454 D DENDAT211454 D DE NDAT211454D DE 211454D A DE211454D A DE 211454DA DE 211454 C DE211454 C DE 211454C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cones
cord
roller
line roller
double
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT211454D
Other languages
English (en)
Publication of DE211454C publication Critical patent/DE211454C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B67/00Sporting games or accessories therefor, not provided for in groups A63B1/00 - A63B65/00
    • A63B67/16Diabolos or similar thrown and caught spinning tops; Throwing and catching devices therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B67/00Sporting games or accessories therefor, not provided for in groups A63B1/00 - A63B65/00
    • A63B67/16Diabolos or similar thrown and caught spinning tops; Throwing and catching devices therefor
    • A63B67/165Diabolos or similar thrown and caught spinning tops; Throwing and catching devices therefor the diabolo being able to rotate freely in one direction only, e.g. fitted with an over-running clutch

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 211454 ~ KLASSE 77«. GRUPPE
STEPHEN ARNOLD MARPLES in LONDON.
Mehrteiliger Doppelkreisel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Oktober 1908 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in England vom 19. Oktober 1907 anerkannt.
die Priorität
Gegenstand der Erfindung bildet das bekannte Wurfkreiselspiel, bei dem die verwendeten Doppelkreisel meistens aus einem oder mehreren starr miteinander verbundenen Teilen bestehen. Es ist daher unmöglich, den rotierenden Kreisel länger als einige Sekunden auf der :. Schnur zu halten, wenn die let/ere gespannt und ruhig gehalten wird. Dies rührt von den an den Berührungsflächen von Kreisel und Schnur entstehenden Reibungswiderständen her. Es ist infolgedessen erforderlich, daß der Kreisel vermittels der Schnur ununterbrochen oder nahezu ununterbrochen in Drehung gehalten wird, damit stets die gyroskopischen Kräfte vorhanden sind, die den Kreisel im Gleichgewicht halten.
Außerdem hat die Schnur zwei entgegengesetzte Betätigungen auszuüben, einmal muß dieselbe imstande sein, den Kreisel derart zu fassen, daß derselbe gedreht' wird, und außerdem muß sie die Möglichkeit zulassen, daß der Kreisel sich auf der Schnur drehen kann, ohne daß eine übermäßige Reibung auftritt. Zu diesem Zweck hat sich als wünschenswert herausgestellt, eine möglichst dünne, glatte Schnur zu verwenden. Dieselbe hat jedoch wieder den Nachteil, daß sie einmal leicht um die Spule zusammengedreht und verwickelt wird und andererseits sich infolge ihres leichten Gewichts und ihrer großen Biegsamkeit sehr schnell abnutzt und leicht zerreißt. Außerdem hat es sich bei der Ausübung des Spieles gezeigt, daß, wenn sich der Spieler nicht in die entgegengesetzte Richtung drehen will, es zweckmäßig ist, den Kreisel von dem einen Ende der Schnur aus zu schleudern und in derselben Weise auch wieder nur mit dem einen Ende der Schnur aufzufangen. Auf diese Weise wird das Spiel begrenzt, und bei zwei oder mehr Spielern bekommt der eine in manchen Fällen einen Vorteil.
Die Erfindung bezweckt nun, diese Kreisel zu verbessern, indem die Schnurrolle gegenüber den beiden Kegeln drehbar angeordnet und mit den letzteren durch ein oder mehrere Kupplungsteile derart verbunden wird, daß die Drehimpulse, die der Spieler der Schnurrolle durch die Schnur in jeder Richtung gibt, auch auf die Konusse, und zwar in jeder Richtung oder gegebenenfalls, wenn es gewünscht wird, auch nur in einer Richtung übertragen werden.
In der Zeichnung sind durch Fig. 1 bis 5 mehrere Ausführungsformen dargestellt. So kann beispielsweise (Fig. 1) die Schnurrolle "aus einer hohlen Metallspule A bestehen, die an der Außenseite bei B eine Einkerbung zur Aufnähme der Schnur besitzt und an jedem Ende ausdehnbare Reibungskupplungen trägt, die aus ringförmigen Gummibändern C bestehen.
Letztere werden mittels Zement an ihrer Stelle befestigt, und zwar so, daß ihre Seiten sowie der äußere Umfang derselben frei bleiben. Der
. andere Teil des Doppelkreisels wird durch zwei Hauptflanschen D gebildet, die Kegel E aus Holz oder einem anderen geeigneten Material besitzen und durch Schrauben N fest in ihrer Lage zueinander gehalten werden, und zwar dadurch, daß dieselben durch die Schrauben
ίο gegen angedrehte Bunde H eines mittleren Bolzens F, auf dem sie angeordnet sind, drücken.
• Der bezeichnete Bolzen durchdringt ferner auch die Spule A, die sich normal frei auf demselben in jeder Richtung drehen kann.
An dem Kegel des zweiten Teiles sind Aussparungen G angeordnet, die die an dem ersten Teil befestigten Gummibänder einschließen, dieselben normal jedoch nicht berühren.
Die Wirkungsweise dieser in der vorstehend beschriebenen Weise angeordneten Teile ist die folgende: Die Schnurrolle wird mit der Schnur angehoben und in Drehung versetzt, und zwar mit einer solchen Drehgeschwindigkeit, daß durch dieselbe die Bänder sich infolge der Fliehkraft radial ausdehnen bzw. ihren äußeren Durchmesser vergrößern. Hierbei kommen dieselben mit den Aussparungen G der Kegel E in Berührung und übertragen dabei die Antriebsimpulse der Schnur auf die Kegel, so daß sie mehr oder weniger durch die zwischen den Berührungsstellen der Gummibänder und der Aussparungen auftretende Reibung gedreht werden.
Beim Geringerwerden der Umfangsgeschwindigkeit der Schnurrolle bzw. bei der durch den Spieler herbeigeführten Ruhelage auf der Schnur ziehen sich die Gummibänder auf ihren normalen Durchmesser zusammen und lassen die Aussparungen der Kegel lös, die sich' nun auf der Achse frei weiterdrehen können.
Nach der in Fig. 2 dargestellten Konstruktion sind an Stelle der Lagerung der Schnurrolle auf der Spindel nach der in Fig. 1 dargestellten Ausführung Kugellager zwischen diesen beiden Teilen vorgesehen. Um dies zu ermöglichen, ist die Spule A1 mit Aussparungen versehen, die als Lagerfiächen K für die Kugeln dienen, während auf die Bunde H1 der Spindel F Schalen L aufgedrückt sind. Zwischen diesen Lagerflächen und den Schalen ruhen die Kugeln. Auf die Schalen L werden alsdann durch Anziehen der Schraubenmuttern -N, wie in Fig. 1 beschrieben, die Kegel E aufgedrückt.
Es ist ersichtlich, daß es bei einem derart gebauten Doppelkreisel möglich und vorteilhaft ist, eine Schnur zu verwenden, die sich möglichst fest in die Kerbe der Schnurrolle einlegt, denn je größer die Reibung zwischen der Kerbe und der Schnur ist, um so besser werden die Drehimpulse übertragen. Es ist dadurch vorteilhaft möglich, eine starke Schnur oder einen Riemen aus Leder bzw. einem ähnlichen Material zu verwenden, der nicht so leicht um das Spielzeug verdreht wird.
Nach der in Fig. 3 dargestellten Konstruktion sind zwei geschliffene Stahlschalen M vorgesehen, deren eine Seite zur Bildung von Laufflächen O für die Kugeln ausgespart ist, während die andere Seite bei. Q glatt ist, um sich der zugehörigen Fläche- der sich konisch erweiternden Teile P, die aus Holz, Zelluloid oder einem sonstigen geeigneten Material bestehen, anzupassen. Diese Teile sind vermittels der Schraubenverbindung B an den Schalen befestigt. Die Schnurrolle 5 besitzt eine Einkerbung T und an jeder Seite kleine konische Flächen, die den Lagerflächen O der Schalen M gegenüberliegende Lagerflächen für die Kugeln bilden. Im Innern der Rolle befindet sich eine Feder V (Fig. 4), die vermittels der Schraube W an dem einen Ende befestigt ist, während das andere Ende derselben frei ist und leicht auf den gezahnten Mittelteil des Bolzens Z drückt. Die beiden Enden dieses Bolzens sind mit Gewinde versehen und tragen die geschliffenen Schalen M. Die Schalen M werden auf der Spindel vermittels der Verschlußschrauben X befestigt.
Die Wirkungsweise der in Fig. 3 dargestellten Vorrichtung ist die folgende:
Infolge eines durch Hindurchziehen der Schnur durch die Einkerbung T in einer bestimmten Richtung auf die Rolle S hervorgerufenen Drehimpulses dreht sich die Spule S auf den. Kugellagern, bis sich die Sperrfeder V in eine der Zahnlücken des Bolzens Z einlegt (Fig. 4). Der von der Schnur ausgehende Antrieb wird hierdurch auf die Schalen M und die konischen Teile P übertragen, so daß der Kreisel sich als ein Ganzes dreht. Nach Aufhören der Impulse kommt die Rolle S infolge der an der Berührungsstelle mit der Schnur auftretenden Reibung auf der Schnur zur Ruhe und die Sperrfeder gleitet über die Aussparungen des Bolzens Z. . Auf diese Weise drehen sich der Bolzen Z, die Schalen M und die Kegel P auf den Kegellagern, und das Gleichgewicht des ganzen Systems auf der Schnur wird infolgedessen für einen bestimmten Zeitraum weiter, aufrechterhalten.
Gemäß der in Fig. 5 dargestellten Abänderung wird zur Sperrung eine Kugel oder Walze verwendet. Die Rolle S ist bei N zur Aufnahme der Kugel bzw. der Walze ausgespart. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 bis 5 kann die Schnur rückwärts und vorwärts gezogen und die Schnurrolle auf der Schnur in jeder Richtung in Drehung versetzt werden, während irgendwelche Drehimpulse nur in einer Richtung auf die Kegel übertragen werden, und letztere sich in der anderen Richtung frei in den Kugellagern drehen können und in keiner Weise von der Schnurreibung auf der Spule beeinflußt werden.

Claims (4)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    ι. Mehrteiliger Doppelkreisel, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnurrolle unabhängig drehbar gelagert und mit den Kegeln nur in einer Drehrichtung oder nur bei Erreichung einer bestimmten Drehgeschwindigkeit gekuppelt ist.
  2. 2. Doppelkreisel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahme der Kegel durch auf der Schnurrolle angeordnete ausdehnbare Ringe (C) erfolgt, die sich bei der Drehung infolge der Fliehkraftwirkung ausdehnen und gegen die entsprechenden Wandflächen der Kegel anlegen.
  3. 3. Doppelkreisel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnurrolle durch eine an ihr befestigte Sperrfeder (V) und den gezahnten Bolzen (Z) mit den Kegeln in einer Richtung gekuppelt ist.
  4. 4. Doppelkreisel nach Anspruch 1, da- · durch gekennzeichnet, daß die Schnurrolle auf Kugellagern (L1O) ruht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT211454D Active DE211454C (de)

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Family

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DENDAT211454D Active DE211454C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE211454C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT3629U3 (de) * 2000-03-16 2001-02-26 Mueller Peter Ing Spiel- und sportgerät

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT3629U3 (de) * 2000-03-16 2001-02-26 Mueller Peter Ing Spiel- und sportgerät

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