DE211454C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE211454C DE211454C DENDAT211454D DE211454DA DE211454C DE 211454 C DE211454 C DE 211454C DE NDAT211454 D DENDAT211454 D DE NDAT211454D DE 211454D A DE211454D A DE 211454DA DE 211454 C DE211454 C DE 211454C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cones
- cord
- roller
- line roller
- double
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 2
- 229920002160 Celluloid Polymers 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B67/00—Sporting games or accessories therefor, not provided for in groups A63B1/00 - A63B65/00
- A63B67/16—Diabolos or similar thrown and caught spinning tops; Throwing and catching devices therefor
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B67/00—Sporting games or accessories therefor, not provided for in groups A63B1/00 - A63B65/00
- A63B67/16—Diabolos or similar thrown and caught spinning tops; Throwing and catching devices therefor
- A63B67/165—Diabolos or similar thrown and caught spinning tops; Throwing and catching devices therefor the diabolo being able to rotate freely in one direction only, e.g. fitted with an over-running clutch
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 211454 ~ KLASSE 77«. GRUPPE
STEPHEN ARNOLD MARPLES in LONDON.
Mehrteiliger Doppelkreisel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Oktober 1908 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in England vom 19. Oktober 1907 anerkannt.
die Priorität
Gegenstand der Erfindung bildet das bekannte Wurfkreiselspiel, bei dem die verwendeten
Doppelkreisel meistens aus einem oder mehreren starr miteinander verbundenen Teilen bestehen.
Es ist daher unmöglich, den rotierenden Kreisel länger als einige Sekunden auf der
:. Schnur zu halten, wenn die let/ere gespannt
und ruhig gehalten wird. Dies rührt von den an den Berührungsflächen von Kreisel und
Schnur entstehenden Reibungswiderständen her. Es ist infolgedessen erforderlich, daß der Kreisel
vermittels der Schnur ununterbrochen oder nahezu ununterbrochen in Drehung gehalten
wird, damit stets die gyroskopischen Kräfte vorhanden sind, die den Kreisel im Gleichgewicht
halten.
Außerdem hat die Schnur zwei entgegengesetzte Betätigungen auszuüben, einmal muß
dieselbe imstande sein, den Kreisel derart zu fassen, daß derselbe gedreht' wird, und außerdem
muß sie die Möglichkeit zulassen, daß der Kreisel sich auf der Schnur drehen kann, ohne
daß eine übermäßige Reibung auftritt. Zu diesem Zweck hat sich als wünschenswert herausgestellt,
eine möglichst dünne, glatte Schnur zu verwenden. Dieselbe hat jedoch wieder den
Nachteil, daß sie einmal leicht um die Spule zusammengedreht und verwickelt wird und
andererseits sich infolge ihres leichten Gewichts und ihrer großen Biegsamkeit sehr schnell abnutzt
und leicht zerreißt. Außerdem hat es sich bei der Ausübung des Spieles gezeigt, daß,
wenn sich der Spieler nicht in die entgegengesetzte Richtung drehen will, es zweckmäßig
ist, den Kreisel von dem einen Ende der Schnur aus zu schleudern und in derselben Weise auch
wieder nur mit dem einen Ende der Schnur aufzufangen. Auf diese Weise wird das Spiel
begrenzt, und bei zwei oder mehr Spielern bekommt der eine in manchen Fällen einen Vorteil.
Die Erfindung bezweckt nun, diese Kreisel zu verbessern, indem die Schnurrolle gegenüber
den beiden Kegeln drehbar angeordnet und mit den letzteren durch ein oder mehrere Kupplungsteile
derart verbunden wird, daß die Drehimpulse, die der Spieler der Schnurrolle durch
die Schnur in jeder Richtung gibt, auch auf die Konusse, und zwar in jeder Richtung oder gegebenenfalls,
wenn es gewünscht wird, auch nur in einer Richtung übertragen werden.
In der Zeichnung sind durch Fig. 1 bis 5 mehrere Ausführungsformen dargestellt. So
kann beispielsweise (Fig. 1) die Schnurrolle "aus einer hohlen Metallspule A bestehen, die an
der Außenseite bei B eine Einkerbung zur Aufnähme der Schnur besitzt und an jedem Ende
ausdehnbare Reibungskupplungen trägt, die aus ringförmigen Gummibändern C bestehen.
Letztere werden mittels Zement an ihrer Stelle befestigt, und zwar so, daß ihre Seiten sowie
der äußere Umfang derselben frei bleiben. Der
. andere Teil des Doppelkreisels wird durch zwei Hauptflanschen D gebildet, die Kegel E aus
Holz oder einem anderen geeigneten Material besitzen und durch Schrauben N fest in ihrer
Lage zueinander gehalten werden, und zwar dadurch, daß dieselben durch die Schrauben
ίο gegen angedrehte Bunde H eines mittleren
Bolzens F, auf dem sie angeordnet sind, drücken.
• Der bezeichnete Bolzen durchdringt ferner auch
die Spule A, die sich normal frei auf demselben in jeder Richtung drehen kann.
An dem Kegel des zweiten Teiles sind Aussparungen G angeordnet, die die an dem ersten
Teil befestigten Gummibänder einschließen, dieselben normal jedoch nicht berühren.
Die Wirkungsweise dieser in der vorstehend beschriebenen Weise angeordneten Teile ist
die folgende: Die Schnurrolle wird mit der Schnur angehoben und in Drehung versetzt,
und zwar mit einer solchen Drehgeschwindigkeit, daß durch dieselbe die Bänder sich infolge der
Fliehkraft radial ausdehnen bzw. ihren äußeren Durchmesser vergrößern. Hierbei kommen dieselben
mit den Aussparungen G der Kegel E in Berührung und übertragen dabei die Antriebsimpulse
der Schnur auf die Kegel, so daß sie mehr oder weniger durch die zwischen den Berührungsstellen der Gummibänder und der
Aussparungen auftretende Reibung gedreht werden.
Beim Geringerwerden der Umfangsgeschwindigkeit der Schnurrolle bzw. bei der durch den
Spieler herbeigeführten Ruhelage auf der Schnur ziehen sich die Gummibänder auf ihren normalen
Durchmesser zusammen und lassen die Aussparungen der Kegel lös, die sich' nun auf der
Achse frei weiterdrehen können.
Nach der in Fig. 2 dargestellten Konstruktion sind an Stelle der Lagerung der Schnurrolle
auf der Spindel nach der in Fig. 1 dargestellten Ausführung Kugellager zwischen diesen
beiden Teilen vorgesehen. Um dies zu ermöglichen, ist die Spule A1 mit Aussparungen versehen,
die als Lagerfiächen K für die Kugeln dienen, während auf die Bunde H1 der Spindel F
Schalen L aufgedrückt sind. Zwischen diesen Lagerflächen und den Schalen ruhen die Kugeln.
Auf die Schalen L werden alsdann durch Anziehen der Schraubenmuttern -N, wie in Fig. 1
beschrieben, die Kegel E aufgedrückt.
Es ist ersichtlich, daß es bei einem derart gebauten Doppelkreisel möglich und vorteilhaft
ist, eine Schnur zu verwenden, die sich möglichst fest in die Kerbe der Schnurrolle
einlegt, denn je größer die Reibung zwischen der Kerbe und der Schnur ist, um so besser
werden die Drehimpulse übertragen. Es ist dadurch vorteilhaft möglich, eine starke Schnur
oder einen Riemen aus Leder bzw. einem ähnlichen Material zu verwenden, der nicht so
leicht um das Spielzeug verdreht wird.
Nach der in Fig. 3 dargestellten Konstruktion sind zwei geschliffene Stahlschalen M vorgesehen,
deren eine Seite zur Bildung von Laufflächen O für die Kugeln ausgespart ist, während
die andere Seite bei. Q glatt ist, um sich der
zugehörigen Fläche- der sich konisch erweiternden Teile P, die aus Holz, Zelluloid oder einem
sonstigen geeigneten Material bestehen, anzupassen. Diese Teile sind vermittels der Schraubenverbindung
B an den Schalen befestigt. Die Schnurrolle 5 besitzt eine Einkerbung T und
an jeder Seite kleine konische Flächen, die den Lagerflächen O der Schalen M gegenüberliegende
Lagerflächen für die Kugeln bilden. Im Innern der Rolle befindet sich eine Feder V (Fig. 4),
die vermittels der Schraube W an dem einen Ende befestigt ist, während das andere Ende
derselben frei ist und leicht auf den gezahnten Mittelteil des Bolzens Z drückt. Die beiden
Enden dieses Bolzens sind mit Gewinde versehen und tragen die geschliffenen Schalen M.
Die Schalen M werden auf der Spindel vermittels der Verschlußschrauben X befestigt.
Die Wirkungsweise der in Fig. 3 dargestellten Vorrichtung ist die folgende:
Infolge eines durch Hindurchziehen der Schnur durch die Einkerbung T in einer bestimmten
Richtung auf die Rolle S hervorgerufenen Drehimpulses dreht sich die Spule S auf den. Kugellagern, bis sich die Sperrfeder V
in eine der Zahnlücken des Bolzens Z einlegt (Fig. 4). Der von der Schnur ausgehende Antrieb
wird hierdurch auf die Schalen M und die konischen Teile P übertragen, so daß der
Kreisel sich als ein Ganzes dreht. Nach Aufhören der Impulse kommt die Rolle S infolge
der an der Berührungsstelle mit der Schnur auftretenden Reibung auf der Schnur zur
Ruhe und die Sperrfeder gleitet über die Aussparungen des Bolzens Z. . Auf diese Weise
drehen sich der Bolzen Z, die Schalen M und die Kegel P auf den Kegellagern, und das Gleichgewicht
des ganzen Systems auf der Schnur wird infolgedessen für einen bestimmten Zeitraum
weiter, aufrechterhalten.
Gemäß der in Fig. 5 dargestellten Abänderung wird zur Sperrung eine Kugel oder Walze verwendet.
Die Rolle S ist bei N zur Aufnahme der Kugel bzw. der Walze ausgespart. Bei der
Ausführungsform gemäß Fig. 3 bis 5 kann die Schnur rückwärts und vorwärts gezogen und
die Schnurrolle auf der Schnur in jeder Richtung in Drehung versetzt werden, während irgendwelche
Drehimpulse nur in einer Richtung auf die Kegel übertragen werden, und letztere sich
in der anderen Richtung frei in den Kugellagern drehen können und in keiner Weise von der
Schnurreibung auf der Spule beeinflußt werden.
Claims (4)
- Pate nt-An Sprüche:ι. Mehrteiliger Doppelkreisel, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnurrolle unabhängig drehbar gelagert und mit den Kegeln nur in einer Drehrichtung oder nur bei Erreichung einer bestimmten Drehgeschwindigkeit gekuppelt ist.
- 2. Doppelkreisel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahme der Kegel durch auf der Schnurrolle angeordnete ausdehnbare Ringe (C) erfolgt, die sich bei der Drehung infolge der Fliehkraftwirkung ausdehnen und gegen die entsprechenden Wandflächen der Kegel anlegen.
- 3. Doppelkreisel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnurrolle durch eine an ihr befestigte Sperrfeder (V) und den gezahnten Bolzen (Z) mit den Kegeln in einer Richtung gekuppelt ist.
- 4. Doppelkreisel nach Anspruch 1, da- · durch gekennzeichnet, daß die Schnurrolle auf Kugellagern (L1O) ruht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE211454C true DE211454C (de) |
Family
ID=473266
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT211454D Active DE211454C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE211454C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT3629U3 (de) * | 2000-03-16 | 2001-02-26 | Mueller Peter Ing | Spiel- und sportgerät |
-
0
- DE DENDAT211454D patent/DE211454C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT3629U3 (de) * | 2000-03-16 | 2001-02-26 | Mueller Peter Ing | Spiel- und sportgerät |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE706590C (de) | Loesbare Klemmverbindung | |
| DE2001399C3 (de) | ||
| DE102007019780A1 (de) | Biegeteil-Steuervorrichtung für ein Endoskop | |
| DE3000926A1 (de) | Stativarm fuer messgeraete, insbesondere optische geraete wie kameras o.dgl. | |
| DE211454C (de) | ||
| DE966513C (de) | Zu einer Baueinheit vereinigtes Radial- und Axialwaelzlager | |
| DE1215595B (de) | Mit grossen Massenkraeften arbeitende Vorrichtung, insbesondere eine Schleudertrommel einer Zentrifuge | |
| DE2135552B2 (de) | Mittels Fliehkraft betätigbare Scheibenreibungskupplung | |
| DE3042430C2 (de) | Gymnastikgerät | |
| DE622530C (de) | Einrichtung zum Verstellen des Wirkungszeitpunktes einer mit stark veraenderlicher Drehkraft arbeitenden Vorrichtung | |
| DE876789C (de) | Spannvorrichtung | |
| DE857903C (de) | Feinstbearbeitungswerkzeug fuer Gleitlagerbohrungen od. dgl. | |
| DE834657C (de) | Selbsttaetiges Geschwindigkeitswechselgetriebe fuer Leichtfahrzeuge, wie Fahrraeder mit Hilfsmotor od. dgl. | |
| DE538044C (de) | Freilaufkupplung mit windschiefen Rollen | |
| CH391396A (de) | Kugelbüchse | |
| DE496495C (de) | Kupplungsvorrichtung | |
| DE874684C (de) | Ein- und ausrueckbare Wellenkupplung | |
| DE612675C (de) | Luftschraube | |
| DE943565C (de) | Geraet zur Laufbildwiedergabe | |
| DE285447C (de) | ||
| DE919624C (de) | Regelvorrichtung fuer ein Reibwechselgetriebe | |
| DE1003912B (de) | Vorrichtung zum Ausgleich des Zentrifugalmomentes an verstellbaren Blaettern von Lueftern, Luftschrauben usw. | |
| DE526751C (de) | Reibraederwechselgetriebe | |
| DE175901C (de) | ||
| DE809738C (de) | Wälzgetriebe |