DE2114493A1 - Fokussiervorrichtung - Google Patents
FokussiervorrichtungInfo
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Description
Minolta Camera Kabushiki Kaisha
Toyota Building 18, 4-chome Shioraachidori
Minami-ku,Osaka/japan
Fokussiervorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Fokussiervorrichtung für
ein ein Bild formendes optisches System zur Anwendung insbesondere in photographischen Kameras stehender
Bilder, bewegter Bilder und fernübertragener Bilder,
in Bildprojektoren für Lichtbilder (Dias) oder Filme
bewegter Bilder oder in photographischen Vergrößerungsvorrichtungen.
Vorzugswiese betrifft die Erfindung eine Verbesserung für Fokussieranordnungen zur automatischen Erkennung
der Fokussierung in photographischen und kinematographischen Kameras, Projektoren und Vergrößerungsapparaten,
wobei in dem Fokussierapparat photoelektrische
und elektronische Mittel enthalten sind.
Es ist bereits bekannt, zur automatischen Fokussierung einer Objektivlinse eine Erscheinung zu benutzen, die
darauf beruht, daß der Kontrast eines Realbildes Maximal- und Minimalwerte aufweist, wenn die Linse optimal
fokussiert ist, wie es z. B. in dem amerikanischen Patent Nr. 3 274 913 (K. Biedermann et al·) beschrieben
ist. Diese bekannten Arten haben jedoch im praktischen Gebrauch noch keine ausreichende Zuverlässigkeit erbracht,
da nur ein lichtempfindliches Element benutzt wird und nur ein Mittelwert der Beleuchtungsintensität
festgestellt und demgemäß die Fokussierung bei diesen herkömmlichen Ausfuhrungsformen nicht mit befriedigender
Genauigkeit festgestellt wird.
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Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, die fähig ist, die beste
Fokussierungsbedingung einer Kamera oder ähnlichem mit
größerer Zuverlässigkeit und Genauigkeit festzustellen.
Erfindungsgemäß wird dies erreicht durch in Seihe geschaltete photoelektrische Elemente mit konstanter
Stromcharakteristik, die so angeordnet sind, daß auf ihrer lichtempfindlichen Fläche Teile eines durch das
besagte optische System gebildeten ütealbildes abbildbar
sind, und durch ein elektrisches System zur Erkennung der Ausgangssignale an dieser Reihenschaltung +)
dasselbe elektrisch? Potential haben·
Das elektrische System enthält einen Operationsverstärker zur Erkennung und Verstärkung der Ausgangssignale der unter
der genannten Bedingung in Reihe verbundenen photoelektrischen Elemente und einen Servomechanismus, der
arbeitsmäßig mit diesem optischen System und mit dem Operationsverstärker verbunden ist, um das Ausgangssignal
der in Reihe verbundenen photoelektrischen Elemente, vorzugsweise durch Verschiebung einer Linse, zu einem Minimum
machen.
Das das Bild formende optische System kann die Objektivlinse einer photographischen Kamera und die photoelektrischen
Elemente können so in der Kamera angeordnet sein, daß sie Teile des Realbildes erhalten, das einem Realbild
entspricht, das auf einen photographi ahen Film in der
Kamera projiziert werden soll.
«} von photoelektrischen Elementen, wobei beide Enden der
Reihenschaltung
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21H493
Das das Bild formende optische System kann auch die Frojektionslinse eines Bildprojektors sein; in diesem
Projektor ist im Strahlengang der Vorrichtung ein Halbspiegel so angeordnet, daß durch einen vom auf
einen Schirm projizierten Bild reflektierten Lichtstrahl
ein Realbild auf der lichtempfindlichen Fläche der photoelektrischen Elemente abbildbar ist.
Ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung beinhaltet eine Gruppe von photoelektrischen Elementen konstanter
Stromcharakteristik, die so angeordnet sind, daß auf ihre lichtempfindliche Fläche Teile eines durch das optische
System geformten Realbildes abbildbar sind, eine Schalteranordnung, durchweiche die Verbindung der photoelektrischen
Elemente wechselweise auf Reihenschaltung und Parallelschaltung umschaltbar ist, einen Verstärker
zur Erkennung und Verstärkung der Ausgangssignale dieser Verbindung photoelektrischer Elemente, die mit dem Verstärker
durch zwei Eingangsanschlüsse verbunden ist, einen Schalter, der wiederholt und synchron mit der besagten
Schalteranordnung umschaltbar ist, wodurch der Ausgangsanschluß des Verstärkers während der Reihenschaltung
der photoelektrischen Elemente an den einen Eingangsanschluß eines Vergleichsstromkreises und während der
Parallelschaltung der photoelektrischen Elemente an den anderen Eingangsanschluß des Vergleichsstromkreises angeschlossen
wird, einen Vergleichsstromkreis zum Vergleich der beiden Ausgangssignale des Verstärkers bei
Reihenschaltung und Parallelschaltung der photoelektrischen Elemente und zur Erzeugung eines der Differenz
der beiden Ausgangssignale proportionalen Ausgangssignals, sowie einen elektrischen Servomechanismus, der arbeitsmäßig
mit dem optischen System und dem Ausgangsanschluß dieses Vergleichsstromkreises so verbunden ist, daß er
bei Erkennung eines Maximalwertes des Ausgangssignals des Vergleichsstromkreises abgeschaltet wird.
1 ο η 8 a 1 /17 η R
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Weitere erfindungsgemäße Aufgabenstellungen und Vorteile
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausfükirungäbeispielen
anhand der Zeichnungen·
Fig. 1 ist eine graphische Darstellung der Abhängigkeit zwischen der relativen Lage der Fokussierungsebene
und der Beleuchtungsintensität auf einer Bildebene.
Fig. 2 ist ein Schaltbild, welches das Prinzip der vorliegenden Erfindung erläutert.
Fig. 3 ist ein Schaltbild, das einen dem in Fig. 2 dargestellten äquivalenten Stromkreis darstellt.
Fig. 4 ist ein Schaltbild, zum Teil als Blockschaltbild ausgeführt, eines Ausführungebeispiels der vorliegenden
Erfindung.
Fig. 5 zeigt schematisch eine seitliche Schnittansicht
einer einlinsigen Reflexkamera, welche die vorliegende
Erfindung enthält.
Fig. 6 zeigt schematisch die Seitenansicht eines Projektors
gemäß der vorliegenden Erfindung.
Fig. 7 ist das Schaltbild, zum Teil als Blockschaltbild ausgeführt, einer anderen Ausführungsform der
Erfindung.
1 0 9 8 U / 1 7 0 6
Auf der Bildebene eines Bild erzeugenden optischen Systems, wie beispielsweise einer Objektivlinse,
zeigen die Beziehungen sowohl des Bereichs der höchsten Beleuchtung I h als auch des Bereichs der geringsten
Beleuchtung I 1 des Bildes zum Abstand der Hauptebene der Linse bis tür Bildebene die in Fig. 1 aufgezeichnete
Charakteristik, wobei auf der Absfcisse der Abstand
zwischen der Objektivlinse und Bildebene und auf der Ordinate die Beleuchtungsintensität auf der Bildebene
aufgetragen sind. Wie in Fig. 1 dargestellt, zeigen die beiden Bereiche der höchsten Beleuchtung und der geringsten
Beleuchtung ein Maximum, bzw. ein Minimum im Fokussierungspunkt,
während der Unterschied zwischen der höchsten Beleuchtung und der geringsten Beleuchtung abnimmt,
wenn sich die bildebene aus der Fokussierungsebene entfernt.
In der vorliegenden Erfindung wird diese Fokussierungsebene, in der sich das Maximum und das Minimum
der Beleuchtung am meisten unterscheiden, mit einer Reihe oder mit Reihen in Reihe geschalteteter photoelektrischer
Elemente mit konstanter Stromcharakteristik bestimmt, z.B. mit Halbleiter-Photodioden wie Silikon-Solarbatterien,
z.B. Silikon-Photozellen· Andere photoelektrische Übertrager mit konstanter Stromcharakteristik, wie Phototransistoren,
können auch als dieses Element verwendet werden.
Jede dieser Photodioden hat eine konstante Stromcharakteristik, wenn sie unter einer Bedingung arbeitet, bei
der die über die beiden Anschlüsse der Diode anstehende Spannung #ehr niedrig ist; auch hat sie eine lineare
Charakteristik, indem ihr Ausgangsetrom proportional ist der durch das einfallende Licht aufgenommenen Energie.
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Im Falle , daß mehrere Photodioden D1, D0, ...., Dn
*■ δ η
in Reihe geschaltet sind, beide Enden dieser in Reihe
verbundenen Anordnung miteinander kurzgeschlossen sind wie in Fig, 2 und diese Photodioden in einer geordneten
Reihe in der genauen Bildebene eines Bild erzeugenden optischen Systems, wie einer Objektivlinse einer
optischen Vorrichtung, angeordnet sind, wird ein Ausgangsstrom i, der durch die kurzgeschlossene Reihenverbindung
der Photodioden fließt, im wesentlichen gleich dem geringsten der Ausgangsströme der betreffenden
Dioden, nämlich gleich dem Äusgangsstrom der
Diode, welche die geringste Lichteinfallsenergie aufnimmt.
Der Grund, weshalb man den oben erwähnten Wert des durch die gesamten kurzgeschlossenen Dioden fließenden
Stromes i erhält, ist folgender:
Der Stromkreis von Fig. 2 kann durch einen äquivalenten, in Fig. 3 dargestellten Stromkreis ersetzt werden, wobei
die Dioden der Fig. 2 durch die Parallelverbindung idealer Dioden D1* ... D.1 ... Dn* mit idealen konstanten Stromquellen
C^ ... C. ... CQ dargestellt sind. Diese idealen
ko»et«nten Stromquellen C1 ... C, ... Cn liefern Ströme
±1 . ..i. ,..i, die abhängig sind von der Intensität
Ii ...I. ...I des auf die betreffenden Photodioden D1
ι ] η *
D. *··Σ>η einfallenden Lichts; diese I röme sind konstant
»geachtet der Impedanz ihrer jeweiligen Belastungen. Nimmt man an, daß die an den Dioden D^5 ..»D.' '"Dn*
erzeugten Spannungen νι···νι···ν η eind an<i die Ströme
in Durchlaßrichtung der Dioden dp · o d.. β. · d^, and, vorausgesetzt,
daß alle diese Dioden di@»a©Iäe Kennlinie urr'
denselben Sättigungswert des Stromes in Sperrichtung, der
mit ig bezeichnet wird, so sind die folgenden Formeln anwendbar:
1 0 9 8 4 1 / 1 7 0 6BAD ORIGINAL 7 _ ■
(2)
- i - d .
η η
η η
V1
d, - i
d. - i8 (e«V* - D V (3)
worin k eine positive Konstante ist,
q eine positive« für alle Dioden geltende Konstante und e die Basis des natürlichen Logarithmus ist.
Vorausgesetzt, daß
Ir<Ii<
I2 C ...
< In ....... (5),
so folgt aus den Formeln (1) und (5)
dr< dl<d2<
'·· < dn
1 0:9 & k 1/17 0 6
211U93
Nimmt man an, daß
dr> O (8)
so muß nach Gleichung (7) folgende Beziehung gelten: 0 £d r<
dl< ··· < dn ....... (9).
Damit in Gleichung (3) ig^ 0 wird, ist folgende
Beziehung erforderlich:
Diese Forderung jedoch widerspricht der Gleichung (4), dementsprechend muß d im Gegensatz zur öl) ig en Annahme
(8) negativ sein und V muß ebenfalls negativ sein; folglich gilt:
-ia<dr<0 oder 0<-dr<is (").
-ia<dr<0 oder 0<-dr<is (").
Daraus folgt aus den Gleichungen (2) und (H) für den Ausgangsstrom i
1P < i ^1P + 1S (12)-
Der Sättigungsstrom i in Sperrichtung der Diode liegt
in der Größenordnung von nA (10~ Ampere), während i bei einem Lichteinfall von einigen Lux einige hundert
nA annimmt. Es ist also folgende Beziehung mit einem kleinen Fehler innerhall) 1% gegeben, selbst bei einem
Lichteinfall von mehr als einigen Lux:
i *T ir (13).
Das bedeutet: Bei einer Reihenschaltung von Photodioden nach Fig. 2, bei der beide Enden der Reihenschaltung
miteinander verbunden sind, daß sie dasselbe Potential haben, entspricht der durch die in Reihe geschalteten
Dioden fließende Strom dem geringsten auf alle Photodieden einfallenden Lichtwert· Dadurch ernä/t man, indem
man diesen Strom mißt, die Beleuchtungsinteneität für
den dunkelsten Teil bzw. Bereich einer Licht aufnehmenden (beleuchteten) Ebene.
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Der elektrische Aufbau der praktischen Vorrichtung, welche die vorliegende Erfindung einschließt, ist
in Fig. 4 dargestellt· Darin sind beidä Enden der
Reihenschaltung der Phot ο dioden D^, D«» ·*·^η ü-ber
beide Eingangsanschlüsse eines Operationsverstärkers,
angeschlossen*
der aus einem Differenzverstärker 1 besteht,/Der Widerstand 2 liegt zwischen dem Ausgang8ansohluß und
einem Eingangsanschluß des Differenzverstärkers 1 als ein negativer Rückkopplungswiderstand für den Verstärker
1, um die Eingangsspannung des Verstärkers 1 zu Null zu machen· Angenommen der Widerstandswert des
Widerstands 2 sei R, so wird eine Spannung i«R am Widerstand 2 erzeugt und als Eingangssignal einem
Wechselstromgenerator AC zugeführt, so daß dieser einen Ausgangswechselstrom erzeugt, der dem genannten Eingangssignal
entspricht. Der Ausgangswechselstrom AC wird einem Servomechanismus zum Antrieb zugeführt, wie
z. B. einem Servomotor M zur Einstellung der Position
einer Objektivlinse dieser Errichtung.
Die Photodioden sind im einer Bildebene der Objektivlinse
und erhalten fokussiertes Licht, d. h. das Realbild
von der Objektivlinse auf ihren lichtempfindlichen Flächen.
Ein Beispiel des mechanischen Aufbaue der Erfindung, enthalten in einer einlinsigen Reflexkamera, ist in Fig.
5 dargestellt. In eimern Kameragehäuse 12 von der bei bekannten Kameras üblichen Art sind enthalten eine Augenlinse
13 für den Sucher, ein Sucherprisma 14, eine Objektivlinse
7, ein photographischer Film 5 und ein beweglicher Spiegel 3. Der zentrale Bereich des beweglichen
Spiegels 3, in gestrichelten Linien dargestellt, ist als
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ein Halbspiegel ausgebildet. Durch diesen Bereich fällt ein durch die Obj ektivlinse 7 fconvergierter Lichtstrahl
und wird durch einen zweiten kleinen Spiegel 4 reflektiert und schließlich auf der ausgerichteten Reihe 6 der
Photodioden fokussiert. Ein kleines Loch kann an Stelle des oben genannten Halbspiegelteils verwendet werden.
Die ausgerichtete Reihe 6 der Fhotodioden ist so in der Bildebene angeordnet, daß sie einen in der Mitte liegenden
Teil des Bildes empfängt, das dem in der Mitte liegenden Teil des Bildes entspricht und mit ihm übereinstimmend
abgebildet wird, das abgebildet (fokussiert) werden soll, wenn die Spiegel 3 und 4 beim Niederdrücken
des Verschlußauslöseknopfes angehoben werden. Um ein automatisches Fokussierungssignal zu erhalten, kann diese
ausgerichtete Reihe 6 von Photodioden mit einem nicht dargestellten Vibrationsmechanismus verbunden werden, der
diese Reihe 6 mit einem kleinen Ausschlag, z. B. 0,1 mm in Richtung des Lichtstrahls, der die Reihe 6 trifft,
vibrieren läßt. Durch diese Vibration ändert sich die Beleuchtungsintensität im dunkelsten Bereich synchron
mit der Vibration der ausgerichteten Reihe 6 der Photo-
* dioden. Wie aus Fig. 1 zu verstehen ist, wird diese Änderung am kleinsten, wenn der vibrierende Mittelpunkt
mit dem genauen Fokussierungspunkt übereinstimmt, d. h. wenn der dunkelste Bereich sich an der Stelle befindet,
die durch den Minimumspunkt seiner Beißuchtungs-Stellungs-Kurve
dargestellt wird. Deshalb erhält der Wechselstromgenerator A.C. das Eingangssignal, bis sich die Reihe 6
der Photodioden im genauen Fokussierungspunkt befindet. Dadurch bewegt der Servomotor M die Objektivlinse L, bis
schließlich die ausgerichtete Reihe 6 der Fhotodioden in den genauen Fokussierungspunkt gebracht ist and dadurch
- Ht-
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bewirkt wird, daß das Bild auf dem Film in seinem mittleren Bereich genau abgebildet wird.
Die aasgerichtete Reihe 6 der Photodioden kann entweder
in einer Linie oder in einer Ebene angeordnet werden. Für den praktischen Gebrauch von Kameras wird
der Mittlere Bereich des Bildes im Ganzen auf scharfe Fokussierung eingestellt; deshalb muß die ausgerichtete
Reihe 6 der Photοdioden im mittleren Bereich angeordnet
sein. Jedoch kann die lokale Anordnung der ausgerichteten Reihe 6 der photoelektrischen Elemente irgendwo gewählt
werden, wo es für den Zweck des Apparates geeignet ist.
Anstatt die Reihe der photoelektriechen Elemente vibrieren
zu lassen, kann eine nicht vibrierende Anordnung getroffen werden, indem zwei Reihen photoelektrischer
Elemente verwendet werden· Bei einem solchen Aufbau sind die Elemente der einen Reihe sehr nahe bei denen der
anderen Reihe angeordnet, aber weichen um einen geringen Abstand, z. B. i mm, in der Richtung des Lichtstrahls,
der auf diese Reihen trifft, ab. Indem die Ausgangssignale der erwähnten zwei Reihen von photoelektrischen
Elementen verglichen werden, kann der Fokussierungspunkt
gefunden werden, indem die Objektivlinse in der Weise verschoben wird, daß beide dieser Ausgangssignale gleich
werden·
Fig. 6 zeigt ein anderes Beispiel eines Bildprojektors,
der die vorliegende Erfindung enthält. In Fig. 6 ist ein Halbspiegel 8 zwischen dem das Bild tragenden Film 9
and der Projektionslinse 10 vorgesehen. Ein zurückgeworfener
Lichtstrahl von einem Bild auf dem Schirm 11 wird durch die Projektions linse 10 fokussiert, die für
diesen zurückgeworfenen Lichtstrahl als Objektivlinse
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Wirkt. Danach reflektiert er am Halbspiegel (8) und fällt schließlich auf die Reihe 61 der Photodioden
und erzeugt darauf ein fokussiertes Bild. Eine Lichtquelle 15 und die LicMkondensorlinse 16 dienen dazu.
Licht für den das Bild tragenden Film 9 zu spenden.
In dem oben beschriebenen Aufbau ist es durch solche
Auswahl der Stellung der Reihe 6' der Photodioden, daß sie sich in zugeordneter Stellung zu der des Bild
tragenden Films 9 befindet, möglich, eine scharfe Fokussierung des projizierten Bildes auf dem Schirm
11 zu erhalten, indem eine scharfe Fokussierung eines Bildes auf der Reihe 6( der Photodioden nachgewiesen
wird.
Fig. 7 zeigt ein anderes Beispiel der elektrischen Schaltanordnung, die untereinander verbundene Wechselschalter
S1 bis S, im Stromkreis der Photodioden D11 bis D14 und einen Schalter S im Ausgangskreis
des Differentialverstirkers 101 besitzt. Die Wechselschalter
S1 bis S0 und der Schalter S sind untereinander
verbunden, um wechselweise und gleichzeitig mit einer Frequenz umzuschalten, die wesentlich unter der
Frequenz «te* der Vibration der ausgerichteten Reihe
der Photodioden liegt. Die Wechselschalter S1 bis S„
und die Photodioden D11 bis D1* sind so verbunden,
daß bei einem Umschalten der beweglichen Kontakte dieser Wechselschalter S1 bis S„ zum jeweiligen, links
gelegenen Festkontakt alle Photodioden D1 his D14 über
die Eingangsanschlüsse des Differentialverstärkere untereinander in Reihe verbunden werden und daß bei
einem Umschalten der beweglichen Kontakte dieser Wechselschalter S1 bis S„ zum jeweiligen rechts gelegenen
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Festkontakt alle Photodioden D1 his D14 über die Eingangsanschlüsse
des DifferentialVerstärkers lOl zueinander
parallel verbunden werden. Ein Widerstand 102 ist zwischen dem einen Eingangsanschluß und dem Ausgangsanschluß
des Differentialverstärkers 101 als negativer fiückkopplungswiderstand eingeschaltet. Der andere
Schalter S ist so verbunden, daß beim Umlegen seines beweglichen Kontaktes zu seinem in der Zeichnung links
gelegenen Festkontakt das Ausgangssignal des Differentialverstärkers 101 dem einen Eingangsanschluß des
Vergleichsstromkreises CMP zugeführt wird und daß beim Umlegen des beweglichen Kontaktes des Schalters S zum
rechts gelegenen Festkontakt das Ausgangssignal des Differential verstwkers 101 dem Eingangs anschluß des
Verzögerungsstromkreises DLY zugeführt wird. Der Vergleichsstromkreis
GMP vergleicht die Ausgangssignale vom Differentialverstärker 101 während der Reihenschaltung
der Photodioden mit den Ausgangssignalen des Verzögerungsstromkreises DLY, die den Ausgangssignalen vom
Differentialverstärker 101 während der Parallelverbindung
der Photodioden entsprechen. Daher überträgt das Ausgangssignal des Vergleichsstromkreises CMP die information über
die Differenz zwischen dem (mathematischen) Mittelwert der Beleuchtungsintensität und dem niedrigsten Wert der Beleuchtungsintensität
auf den Maximalwerterkenner MDT. Indem die Linse L* mit Hilfe des Servomechanismus M* und
unter Verwendung des Maximalwerterkenners MDT in der
Weise eingestellt wird, daß diese Differenz ihr Maximum erreicht, kann eine scharfe Fokussierung erzielt werden.
Im Beispiel nach Fig. 7 kann außerdem der Mittelwert der Beleuchtungsintensität auf dem Bild durch eine Anzeigevorrichtung
IND angezeigt werden, die am Ausgangsanschluß des Verzögerungestromkreises DLY angeschlossen ist.
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Die vorliegende Erfindung kann !bei einer Zwillingslinsen - Reflexkamera angewendet werden, außerdem
auch bei einem anderen Kameratyp als einer Reflexkamera,, wenn dieser in seinem Fokussierapparat eine
Objektivlinse aufweist.
Die Erfindung kann auch bei einem optischen Apparat angewendet werden, der einen das Bild formenden Spiegel
anstelle von das Bild formenden optischen Mitteln enthält.
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Claims (1)
- PatentansprücheFokussiervorrichtung für ein ein Bild formendes optisches System,gekennzeichnetdurch in Reihe geschaltete photoelektrische Elemente (D1 .... D) mit konstanter Stromcharakteristik, die so angeordnet sind, daß auf ihrer lichtempfindlichen Fläche Teile eines durch das besagte optische System gebildeten Realbildes abbildbar sind, und durch ein elektrisches System zur Erkennung der Ausgangssignale an dieser Reihenschaltung von photoelektrischen Elementen (D1 .... D), wobei beide Enden der Reihenschaltung dasselbe elektrische Ätential haben.Fokussiervorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,daß dieses elektrische System einen Operationsverstärker (1) zur Erkennung und Verstärkung der Ausgangssignale der unter der genannten Bedingung in Reihe verbundenen photoelektrischen Elemente (D1 «■··· D) und einen elektrischen Servomechanismus (M) enthält, der arbeitsmäßig mit diesem optischen System und mit dem Operationsverstärker verbunden ist, um das Ausgangssignal der in Reihe verbundenen photoelektrischen Elemente (D1 .... D) zu einem Minimum zu machen.3. Fokussiervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,daß das das Bild formende optische System die Objektivlinse (7) einer photographischen Kamera ist und die photoelektrischen Elemente (D1 .... Dn) so in der Kamera angeordnet sind, daß sie Teile des Realbildes erhalten, das einem Realbild entspricht, das auf einen photographischen Film in der Kamera projiziert werden soll.10 9 8 41/17 OB4. Fokussiervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,daß das das Bild formende System die Projektionslinse (10) eines Bildprojektors ist und daß im Projektor im Strahlengang der Vorrichtung ein Halbspiegel (8) derart angeordnet ist, daß durch einen vom auf einen Schirm (11) projizier ten Bild reflektierten Lichtstrahl ein Realbild auf der lichtempfindlichen Fläche der photoelektrischen Elemente abbildbar ist.5. Fokussiervorrichtung für ein ein Bild formendes optisches System,gekennzeichnetdurch eine Gruppe von photoelektrischen Elementen (D1 ···& ) konstanter Stromcharakteristik, die so angerordnet sind, daß auf ihre lichtempfindlichen Flächen Teile eines durch das optische System geformten Realbildes abbildbar sind; eine Schalteranordnung (S1 - S„), durch wiieJie die Verbindung der phfctoelektrischen Elemente (D11 ··· D14) wechselweise auf Reihenschaltung und Parallelschaltung umschaltbar ist; einen Verstärker (lOl) zur Erkennung und Verstärkung der Ausgangssignale dieser Verbindung photoelektrischer Elemente (D11 ... D14), die mit dem Verstärker (101) durch zwei Eingangsanschlüsse verbunden ist; einen Schalter (S ), der wiederholt und synchron mit der besagten Schalteranordnung (S1 ... S„) umschaltbar ist und dactach der Ausgangsanschluß des Verstärkers (lOl) während der Reihenschaltung der photoelektrischen Elemente (D11 ... D14) an den einen Eingangsanschiuß eines Vergleichsstromkreises (GMP) und während der Parallelschaltung der photoelektrischen Elemente (D11 ... D14) an den anderen Eingangsanschluß des Vergleichsstromkreises (GMP) anschließbar ist; einen Vergleichsstromkreis (CMP) zum Vergleich der beiden Ausgangssignale des0 9 8 Λ 1 / 1 706Verstärkers (ΙΟΙ) hei Reihenschaltung und Parallelschaltung der photoelektrischen Elemente (D1^ ··· ^14) und zur Erzeugung eines der Differenz der beiden Ausgangssignale prpportionalen Ausgangssignals; sowie einen elektrischen Servomechanismus (M')* der arbeitsmäßig mit dem optischen System und dem Ausgangsanschluß dieses Vergleichsstromkreises (CMP) so verbunden ist, daß er bei Erkennung eines Maximalwertes des Ausgangssignals des Vergleichsstromkreises (CMP) abschaltbar ist.109841/1706
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- 1971-03-26 US US00128455A patent/US3762294A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
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| US3762294A (en) | 1973-10-02 |
| JPS5033653B1 (de) | 1975-11-01 |
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