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DE2114493A1 - Fokussiervorrichtung - Google Patents

Fokussiervorrichtung

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Publication number
DE2114493A1
DE2114493A1 DE19712114493 DE2114493A DE2114493A1 DE 2114493 A1 DE2114493 A1 DE 2114493A1 DE 19712114493 DE19712114493 DE 19712114493 DE 2114493 A DE2114493 A DE 2114493A DE 2114493 A1 DE2114493 A1 DE 2114493A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
photoelectric elements
image
connection
series
optical system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712114493
Other languages
English (en)
Inventor
Takeshi Sakai Osaka Murakami Sanjiro Kobe Hyogo Yama nishi Akio. Sakai. Osaka Kosaka, (Japan)
Original Assignee
Minolta Camera K K , Osaka (Japan)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Minolta Camera K K , Osaka (Japan) filed Critical Minolta Camera K K , Osaka (Japan)
Publication of DE2114493A1 publication Critical patent/DE2114493A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/28Systems for automatic generation of focusing signals
    • G02B7/36Systems for automatic generation of focusing signals using image sharpness techniques, e.g. image processing techniques for generating autofocus signals

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Vision & Pattern Recognition (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Automatic Focus Adjustment (AREA)
  • Focusing (AREA)
  • Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)

Description

Minolta Camera Kabushiki Kaisha
Toyota Building 18, 4-chome Shioraachidori Minami-ku,Osaka/japan
Fokussiervorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Fokussiervorrichtung für ein ein Bild formendes optisches System zur Anwendung insbesondere in photographischen Kameras stehender Bilder, bewegter Bilder und fernübertragener Bilder, in Bildprojektoren für Lichtbilder (Dias) oder Filme bewegter Bilder oder in photographischen Vergrößerungsvorrichtungen.
Vorzugswiese betrifft die Erfindung eine Verbesserung für Fokussieranordnungen zur automatischen Erkennung der Fokussierung in photographischen und kinematographischen Kameras, Projektoren und Vergrößerungsapparaten, wobei in dem Fokussierapparat photoelektrische und elektronische Mittel enthalten sind.
Es ist bereits bekannt, zur automatischen Fokussierung einer Objektivlinse eine Erscheinung zu benutzen, die darauf beruht, daß der Kontrast eines Realbildes Maximal- und Minimalwerte aufweist, wenn die Linse optimal fokussiert ist, wie es z. B. in dem amerikanischen Patent Nr. 3 274 913 (K. Biedermann et al·) beschrieben ist. Diese bekannten Arten haben jedoch im praktischen Gebrauch noch keine ausreichende Zuverlässigkeit erbracht, da nur ein lichtempfindliches Element benutzt wird und nur ein Mittelwert der Beleuchtungsintensität festgestellt und demgemäß die Fokussierung bei diesen herkömmlichen Ausfuhrungsformen nicht mit befriedigender Genauigkeit festgestellt wird.
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Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, die fähig ist, die beste Fokussierungsbedingung einer Kamera oder ähnlichem mit größerer Zuverlässigkeit und Genauigkeit festzustellen.
Erfindungsgemäß wird dies erreicht durch in Seihe geschaltete photoelektrische Elemente mit konstanter Stromcharakteristik, die so angeordnet sind, daß auf ihrer lichtempfindlichen Fläche Teile eines durch das besagte optische System gebildeten ütealbildes abbildbar sind, und durch ein elektrisches System zur Erkennung der Ausgangssignale an dieser Reihenschaltung +) dasselbe elektrisch? Potential haben·
Das elektrische System enthält einen Operationsverstärker zur Erkennung und Verstärkung der Ausgangssignale der unter der genannten Bedingung in Reihe verbundenen photoelektrischen Elemente und einen Servomechanismus, der arbeitsmäßig mit diesem optischen System und mit dem Operationsverstärker verbunden ist, um das Ausgangssignal der in Reihe verbundenen photoelektrischen Elemente, vorzugsweise durch Verschiebung einer Linse, zu einem Minimum machen.
Das das Bild formende optische System kann die Objektivlinse einer photographischen Kamera und die photoelektrischen Elemente können so in der Kamera angeordnet sein, daß sie Teile des Realbildes erhalten, das einem Realbild entspricht, das auf einen photographi ahen Film in der Kamera projiziert werden soll.
«} von photoelektrischen Elementen, wobei beide Enden der Reihenschaltung
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Das das Bild formende optische System kann auch die Frojektionslinse eines Bildprojektors sein; in diesem Projektor ist im Strahlengang der Vorrichtung ein Halbspiegel so angeordnet, daß durch einen vom auf einen Schirm projizierten Bild reflektierten Lichtstrahl ein Realbild auf der lichtempfindlichen Fläche der photoelektrischen Elemente abbildbar ist.
Ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung beinhaltet eine Gruppe von photoelektrischen Elementen konstanter Stromcharakteristik, die so angeordnet sind, daß auf ihre lichtempfindliche Fläche Teile eines durch das optische System geformten Realbildes abbildbar sind, eine Schalteranordnung, durchweiche die Verbindung der photoelektrischen Elemente wechselweise auf Reihenschaltung und Parallelschaltung umschaltbar ist, einen Verstärker zur Erkennung und Verstärkung der Ausgangssignale dieser Verbindung photoelektrischer Elemente, die mit dem Verstärker durch zwei Eingangsanschlüsse verbunden ist, einen Schalter, der wiederholt und synchron mit der besagten Schalteranordnung umschaltbar ist, wodurch der Ausgangsanschluß des Verstärkers während der Reihenschaltung der photoelektrischen Elemente an den einen Eingangsanschluß eines Vergleichsstromkreises und während der Parallelschaltung der photoelektrischen Elemente an den anderen Eingangsanschluß des Vergleichsstromkreises angeschlossen wird, einen Vergleichsstromkreis zum Vergleich der beiden Ausgangssignale des Verstärkers bei Reihenschaltung und Parallelschaltung der photoelektrischen Elemente und zur Erzeugung eines der Differenz der beiden Ausgangssignale proportionalen Ausgangssignals, sowie einen elektrischen Servomechanismus, der arbeitsmäßig mit dem optischen System und dem Ausgangsanschluß dieses Vergleichsstromkreises so verbunden ist, daß er bei Erkennung eines Maximalwertes des Ausgangssignals des Vergleichsstromkreises abgeschaltet wird.
1 ο η 8 a 1 /17 η R
21U493
Weitere erfindungsgemäße Aufgabenstellungen und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausfükirungäbeispielen anhand der Zeichnungen·
Fig. 1 ist eine graphische Darstellung der Abhängigkeit zwischen der relativen Lage der Fokussierungsebene und der Beleuchtungsintensität auf einer Bildebene.
Fig. 2 ist ein Schaltbild, welches das Prinzip der vorliegenden Erfindung erläutert.
Fig. 3 ist ein Schaltbild, das einen dem in Fig. 2 dargestellten äquivalenten Stromkreis darstellt.
Fig. 4 ist ein Schaltbild, zum Teil als Blockschaltbild ausgeführt, eines Ausführungebeispiels der vorliegenden Erfindung.
Fig. 5 zeigt schematisch eine seitliche Schnittansicht einer einlinsigen Reflexkamera, welche die vorliegende Erfindung enthält.
Fig. 6 zeigt schematisch die Seitenansicht eines Projektors gemäß der vorliegenden Erfindung.
Fig. 7 ist das Schaltbild, zum Teil als Blockschaltbild ausgeführt, einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
1 0 9 8 U / 1 7 0 6
Auf der Bildebene eines Bild erzeugenden optischen Systems, wie beispielsweise einer Objektivlinse, zeigen die Beziehungen sowohl des Bereichs der höchsten Beleuchtung I h als auch des Bereichs der geringsten Beleuchtung I 1 des Bildes zum Abstand der Hauptebene der Linse bis tür Bildebene die in Fig. 1 aufgezeichnete Charakteristik, wobei auf der Absfcisse der Abstand zwischen der Objektivlinse und Bildebene und auf der Ordinate die Beleuchtungsintensität auf der Bildebene aufgetragen sind. Wie in Fig. 1 dargestellt, zeigen die beiden Bereiche der höchsten Beleuchtung und der geringsten Beleuchtung ein Maximum, bzw. ein Minimum im Fokussierungspunkt, während der Unterschied zwischen der höchsten Beleuchtung und der geringsten Beleuchtung abnimmt, wenn sich die bildebene aus der Fokussierungsebene entfernt. In der vorliegenden Erfindung wird diese Fokussierungsebene, in der sich das Maximum und das Minimum der Beleuchtung am meisten unterscheiden, mit einer Reihe oder mit Reihen in Reihe geschalteteter photoelektrischer Elemente mit konstanter Stromcharakteristik bestimmt, z.B. mit Halbleiter-Photodioden wie Silikon-Solarbatterien, z.B. Silikon-Photozellen· Andere photoelektrische Übertrager mit konstanter Stromcharakteristik, wie Phototransistoren, können auch als dieses Element verwendet werden.
Jede dieser Photodioden hat eine konstante Stromcharakteristik, wenn sie unter einer Bedingung arbeitet, bei der die über die beiden Anschlüsse der Diode anstehende Spannung #ehr niedrig ist; auch hat sie eine lineare Charakteristik, indem ihr Ausgangsetrom proportional ist der durch das einfallende Licht aufgenommenen Energie.
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Im Falle , daß mehrere Photodioden D1, D0, ...., Dn
*■ δ η
in Reihe geschaltet sind, beide Enden dieser in Reihe verbundenen Anordnung miteinander kurzgeschlossen sind wie in Fig, 2 und diese Photodioden in einer geordneten Reihe in der genauen Bildebene eines Bild erzeugenden optischen Systems, wie einer Objektivlinse einer optischen Vorrichtung, angeordnet sind, wird ein Ausgangsstrom i, der durch die kurzgeschlossene Reihenverbindung der Photodioden fließt, im wesentlichen gleich dem geringsten der Ausgangsströme der betreffenden Dioden, nämlich gleich dem Äusgangsstrom der Diode, welche die geringste Lichteinfallsenergie aufnimmt.
Der Grund, weshalb man den oben erwähnten Wert des durch die gesamten kurzgeschlossenen Dioden fließenden Stromes i erhält, ist folgender:
Der Stromkreis von Fig. 2 kann durch einen äquivalenten, in Fig. 3 dargestellten Stromkreis ersetzt werden, wobei die Dioden der Fig. 2 durch die Parallelverbindung idealer Dioden D1* ... D.1 ... Dn* mit idealen konstanten Stromquellen C^ ... C. ... CQ dargestellt sind. Diese idealen ko»et«nten Stromquellen C1 ... C, ... Cn liefern Ströme ±1 . ..i. ,..i, die abhängig sind von der Intensität
Ii ...I. ...I des auf die betreffenden Photodioden D1 ι ] η *
D. *··Σ>η einfallenden Lichts; diese I röme sind konstant »geachtet der Impedanz ihrer jeweiligen Belastungen. Nimmt man an, daß die an den Dioden D^5 ..»D.' '"Dn* erzeugten Spannungen νι···νι···ν η eind an<i die Ströme in Durchlaßrichtung der Dioden dp · o d.. β. · d^, and, vorausgesetzt, daß alle diese Dioden di@»a©Iäe Kennlinie urr' denselben Sättigungswert des Stromes in Sperrichtung, der mit ig bezeichnet wird, so sind die folgenden Formeln anwendbar:
1 0 9 8 4 1 / 1 7 0 6BAD ORIGINAL 7 _ ■
(2)
- i - d .
η η
V1
d, - i
d. - i8 (e«V* - D V (3)
worin k eine positive Konstante ist,
q eine positive« für alle Dioden geltende Konstante und e die Basis des natürlichen Logarithmus ist.
Vorausgesetzt, daß
Ir<Ii< I2 C ... < In ....... (5),
so folgt aus den Formeln (1) und (5)
Aus F*z*el 42) und (6) folgt
dr< dl<d2< '·· < dn
1 0:9 & k 1/17 0 6
211U93
Nimmt man an, daß
dr> O (8)
so muß nach Gleichung (7) folgende Beziehung gelten: 0 £d r< dl< ··· < dn ....... (9).
Damit in Gleichung (3) ig^ 0 wird, ist folgende Beziehung erforderlich:
Diese Forderung jedoch widerspricht der Gleichung (4), dementsprechend muß d im Gegensatz zur öl) ig en Annahme (8) negativ sein und V muß ebenfalls negativ sein; folglich gilt:
-ia<dr<0 oder 0<-dr<is (").
Daraus folgt aus den Gleichungen (2) und (H) für den Ausgangsstrom i
1P < i ^1P + 1S (12)-
Der Sättigungsstrom i in Sperrichtung der Diode liegt in der Größenordnung von nA (10~ Ampere), während i bei einem Lichteinfall von einigen Lux einige hundert nA annimmt. Es ist also folgende Beziehung mit einem kleinen Fehler innerhall) 1% gegeben, selbst bei einem Lichteinfall von mehr als einigen Lux:
i *T ir (13).
Das bedeutet: Bei einer Reihenschaltung von Photodioden nach Fig. 2, bei der beide Enden der Reihenschaltung miteinander verbunden sind, daß sie dasselbe Potential haben, entspricht der durch die in Reihe geschalteten Dioden fließende Strom dem geringsten auf alle Photodieden einfallenden Lichtwert· Dadurch ernä/t man, indem man diesen Strom mißt, die Beleuchtungsinteneität für den dunkelsten Teil bzw. Bereich einer Licht aufnehmenden (beleuchteten) Ebene.
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Der elektrische Aufbau der praktischen Vorrichtung, welche die vorliegende Erfindung einschließt, ist in Fig. 4 dargestellt· Darin sind beidä Enden der Reihenschaltung der Phot ο dioden D^, D«» ·*·^η ü-ber beide Eingangsanschlüsse eines Operationsverstärkers,
angeschlossen*
der aus einem Differenzverstärker 1 besteht,/Der Widerstand 2 liegt zwischen dem Ausgang8ansohluß und einem Eingangsanschluß des Differenzverstärkers 1 als ein negativer Rückkopplungswiderstand für den Verstärker 1, um die Eingangsspannung des Verstärkers 1 zu Null zu machen· Angenommen der Widerstandswert des Widerstands 2 sei R, so wird eine Spannung i«R am Widerstand 2 erzeugt und als Eingangssignal einem Wechselstromgenerator AC zugeführt, so daß dieser einen Ausgangswechselstrom erzeugt, der dem genannten Eingangssignal entspricht. Der Ausgangswechselstrom AC wird einem Servomechanismus zum Antrieb zugeführt, wie z. B. einem Servomotor M zur Einstellung der Position einer Objektivlinse dieser Errichtung.
Die Photodioden sind im einer Bildebene der Objektivlinse und erhalten fokussiertes Licht, d. h. das Realbild von der Objektivlinse auf ihren lichtempfindlichen Flächen.
Ein Beispiel des mechanischen Aufbaue der Erfindung, enthalten in einer einlinsigen Reflexkamera, ist in Fig. 5 dargestellt. In eimern Kameragehäuse 12 von der bei bekannten Kameras üblichen Art sind enthalten eine Augenlinse 13 für den Sucher, ein Sucherprisma 14, eine Objektivlinse 7, ein photographischer Film 5 und ein beweglicher Spiegel 3. Der zentrale Bereich des beweglichen Spiegels 3, in gestrichelten Linien dargestellt, ist als
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ein Halbspiegel ausgebildet. Durch diesen Bereich fällt ein durch die Obj ektivlinse 7 fconvergierter Lichtstrahl und wird durch einen zweiten kleinen Spiegel 4 reflektiert und schließlich auf der ausgerichteten Reihe 6 der Photodioden fokussiert. Ein kleines Loch kann an Stelle des oben genannten Halbspiegelteils verwendet werden. Die ausgerichtete Reihe 6 der Fhotodioden ist so in der Bildebene angeordnet, daß sie einen in der Mitte liegenden Teil des Bildes empfängt, das dem in der Mitte liegenden Teil des Bildes entspricht und mit ihm übereinstimmend abgebildet wird, das abgebildet (fokussiert) werden soll, wenn die Spiegel 3 und 4 beim Niederdrücken des Verschlußauslöseknopfes angehoben werden. Um ein automatisches Fokussierungssignal zu erhalten, kann diese ausgerichtete Reihe 6 von Photodioden mit einem nicht dargestellten Vibrationsmechanismus verbunden werden, der diese Reihe 6 mit einem kleinen Ausschlag, z. B. 0,1 mm in Richtung des Lichtstrahls, der die Reihe 6 trifft, vibrieren läßt. Durch diese Vibration ändert sich die Beleuchtungsintensität im dunkelsten Bereich synchron mit der Vibration der ausgerichteten Reihe 6 der Photo-
* dioden. Wie aus Fig. 1 zu verstehen ist, wird diese Änderung am kleinsten, wenn der vibrierende Mittelpunkt mit dem genauen Fokussierungspunkt übereinstimmt, d. h. wenn der dunkelste Bereich sich an der Stelle befindet, die durch den Minimumspunkt seiner Beißuchtungs-Stellungs-Kurve dargestellt wird. Deshalb erhält der Wechselstromgenerator A.C. das Eingangssignal, bis sich die Reihe 6 der Photodioden im genauen Fokussierungspunkt befindet. Dadurch bewegt der Servomotor M die Objektivlinse L, bis schließlich die ausgerichtete Reihe 6 der Fhotodioden in den genauen Fokussierungspunkt gebracht ist and dadurch
- Ht-
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bewirkt wird, daß das Bild auf dem Film in seinem mittleren Bereich genau abgebildet wird.
Die aasgerichtete Reihe 6 der Photodioden kann entweder in einer Linie oder in einer Ebene angeordnet werden. Für den praktischen Gebrauch von Kameras wird der Mittlere Bereich des Bildes im Ganzen auf scharfe Fokussierung eingestellt; deshalb muß die ausgerichtete Reihe 6 der Photοdioden im mittleren Bereich angeordnet sein. Jedoch kann die lokale Anordnung der ausgerichteten Reihe 6 der photoelektrischen Elemente irgendwo gewählt werden, wo es für den Zweck des Apparates geeignet ist.
Anstatt die Reihe der photoelektriechen Elemente vibrieren zu lassen, kann eine nicht vibrierende Anordnung getroffen werden, indem zwei Reihen photoelektrischer Elemente verwendet werden· Bei einem solchen Aufbau sind die Elemente der einen Reihe sehr nahe bei denen der anderen Reihe angeordnet, aber weichen um einen geringen Abstand, z. B. i mm, in der Richtung des Lichtstrahls, der auf diese Reihen trifft, ab. Indem die Ausgangssignale der erwähnten zwei Reihen von photoelektrischen Elementen verglichen werden, kann der Fokussierungspunkt gefunden werden, indem die Objektivlinse in der Weise verschoben wird, daß beide dieser Ausgangssignale gleich werden·
Fig. 6 zeigt ein anderes Beispiel eines Bildprojektors, der die vorliegende Erfindung enthält. In Fig. 6 ist ein Halbspiegel 8 zwischen dem das Bild tragenden Film 9 and der Projektionslinse 10 vorgesehen. Ein zurückgeworfener Lichtstrahl von einem Bild auf dem Schirm 11 wird durch die Projektions linse 10 fokussiert, die für diesen zurückgeworfenen Lichtstrahl als Objektivlinse
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Wirkt. Danach reflektiert er am Halbspiegel (8) und fällt schließlich auf die Reihe 61 der Photodioden und erzeugt darauf ein fokussiertes Bild. Eine Lichtquelle 15 und die LicMkondensorlinse 16 dienen dazu. Licht für den das Bild tragenden Film 9 zu spenden.
In dem oben beschriebenen Aufbau ist es durch solche Auswahl der Stellung der Reihe 6' der Photodioden, daß sie sich in zugeordneter Stellung zu der des Bild tragenden Films 9 befindet, möglich, eine scharfe Fokussierung des projizierten Bildes auf dem Schirm 11 zu erhalten, indem eine scharfe Fokussierung eines Bildes auf der Reihe 6( der Photodioden nachgewiesen wird.
Fig. 7 zeigt ein anderes Beispiel der elektrischen Schaltanordnung, die untereinander verbundene Wechselschalter S1 bis S, im Stromkreis der Photodioden D11 bis D14 und einen Schalter S im Ausgangskreis des Differentialverstirkers 101 besitzt. Die Wechselschalter S1 bis S0 und der Schalter S sind untereinander verbunden, um wechselweise und gleichzeitig mit einer Frequenz umzuschalten, die wesentlich unter der Frequenz «te* der Vibration der ausgerichteten Reihe der Photodioden liegt. Die Wechselschalter S1 bis S„ und die Photodioden D11 bis D1* sind so verbunden, daß bei einem Umschalten der beweglichen Kontakte dieser Wechselschalter S1 bis S„ zum jeweiligen, links gelegenen Festkontakt alle Photodioden D1 his D14 über die Eingangsanschlüsse des Differentialverstärkere untereinander in Reihe verbunden werden und daß bei einem Umschalten der beweglichen Kontakte dieser Wechselschalter S1 bis S„ zum jeweiligen rechts gelegenen
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Festkontakt alle Photodioden D1 his D14 über die Eingangsanschlüsse des DifferentialVerstärkers lOl zueinander parallel verbunden werden. Ein Widerstand 102 ist zwischen dem einen Eingangsanschluß und dem Ausgangsanschluß des Differentialverstärkers 101 als negativer fiückkopplungswiderstand eingeschaltet. Der andere Schalter S ist so verbunden, daß beim Umlegen seines beweglichen Kontaktes zu seinem in der Zeichnung links gelegenen Festkontakt das Ausgangssignal des Differentialverstärkers 101 dem einen Eingangsanschluß des Vergleichsstromkreises CMP zugeführt wird und daß beim Umlegen des beweglichen Kontaktes des Schalters S zum rechts gelegenen Festkontakt das Ausgangssignal des Differential verstwkers 101 dem Eingangs anschluß des Verzögerungsstromkreises DLY zugeführt wird. Der Vergleichsstromkreis GMP vergleicht die Ausgangssignale vom Differentialverstärker 101 während der Reihenschaltung der Photodioden mit den Ausgangssignalen des Verzögerungsstromkreises DLY, die den Ausgangssignalen vom Differentialverstärker 101 während der Parallelverbindung der Photodioden entsprechen. Daher überträgt das Ausgangssignal des Vergleichsstromkreises CMP die information über die Differenz zwischen dem (mathematischen) Mittelwert der Beleuchtungsintensität und dem niedrigsten Wert der Beleuchtungsintensität auf den Maximalwerterkenner MDT. Indem die Linse L* mit Hilfe des Servomechanismus M* und unter Verwendung des Maximalwerterkenners MDT in der Weise eingestellt wird, daß diese Differenz ihr Maximum erreicht, kann eine scharfe Fokussierung erzielt werden. Im Beispiel nach Fig. 7 kann außerdem der Mittelwert der Beleuchtungsintensität auf dem Bild durch eine Anzeigevorrichtung IND angezeigt werden, die am Ausgangsanschluß des Verzögerungestromkreises DLY angeschlossen ist.
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Die vorliegende Erfindung kann !bei einer Zwillingslinsen - Reflexkamera angewendet werden, außerdem auch bei einem anderen Kameratyp als einer Reflexkamera,, wenn dieser in seinem Fokussierapparat eine Objektivlinse aufweist.
Die Erfindung kann auch bei einem optischen Apparat angewendet werden, der einen das Bild formenden Spiegel anstelle von das Bild formenden optischen Mitteln enthält.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Fokussiervorrichtung für ein ein Bild formendes optisches System,
    gekennzeichnet
    durch in Reihe geschaltete photoelektrische Elemente (D1 .... D) mit konstanter Stromcharakteristik, die so angeordnet sind, daß auf ihrer lichtempfindlichen Fläche Teile eines durch das besagte optische System gebildeten Realbildes abbildbar sind, und durch ein elektrisches System zur Erkennung der Ausgangssignale an dieser Reihenschaltung von photoelektrischen Elementen (D1 .... D), wobei beide Enden der Reihenschaltung dasselbe elektrische Ätential haben.
    Fokussiervorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
    daß dieses elektrische System einen Operationsverstärker (1) zur Erkennung und Verstärkung der Ausgangssignale der unter der genannten Bedingung in Reihe verbundenen photoelektrischen Elemente (D1 «■··· D) und einen elektrischen Servomechanismus (M) enthält, der arbeitsmäßig mit diesem optischen System und mit dem Operationsverstärker verbunden ist, um das Ausgangssignal der in Reihe verbundenen photoelektrischen Elemente (D1 .... D) zu einem Minimum zu machen.
    3. Fokussiervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
    daß das das Bild formende optische System die Objektivlinse (7) einer photographischen Kamera ist und die photoelektrischen Elemente (D1 .... Dn) so in der Kamera angeordnet sind, daß sie Teile des Realbildes erhalten, das einem Realbild entspricht, das auf einen photographischen Film in der Kamera projiziert werden soll.
    10 9 8 41/17 OB
    4. Fokussiervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
    daß das das Bild formende System die Projektionslinse (10) eines Bildprojektors ist und daß im Projektor im Strahlengang der Vorrichtung ein Halbspiegel (8) derart angeordnet ist, daß durch einen vom auf einen Schirm (11) projizier ten Bild reflektierten Lichtstrahl ein Realbild auf der lichtempfindlichen Fläche der photoelektrischen Elemente abbildbar ist.
    5. Fokussiervorrichtung für ein ein Bild formendes optisches System,
    gekennzeichnet
    durch eine Gruppe von photoelektrischen Elementen (D1 ···& ) konstanter Stromcharakteristik, die so angerordnet sind, daß auf ihre lichtempfindlichen Flächen Teile eines durch das optische System geformten Realbildes abbildbar sind; eine Schalteranordnung (S1 - S„), durch wiieJie die Verbindung der phfctoelektrischen Elemente (D11 ··· D14) wechselweise auf Reihenschaltung und Parallelschaltung umschaltbar ist; einen Verstärker (lOl) zur Erkennung und Verstärkung der Ausgangssignale dieser Verbindung photoelektrischer Elemente (D11 ... D14), die mit dem Verstärker (101) durch zwei Eingangsanschlüsse verbunden ist; einen Schalter (S ), der wiederholt und synchron mit der besagten Schalteranordnung (S1 ... S„) umschaltbar ist und dactach der Ausgangsanschluß des Verstärkers (lOl) während der Reihenschaltung der photoelektrischen Elemente (D11 ... D14) an den einen Eingangsanschiuß eines Vergleichsstromkreises (GMP) und während der Parallelschaltung der photoelektrischen Elemente (D11 ... D14) an den anderen Eingangsanschluß des Vergleichsstromkreises (GMP) anschließbar ist; einen Vergleichsstromkreis (CMP) zum Vergleich der beiden Ausgangssignale des
    0 9 8 Λ 1 / 1 706
    Verstärkers (ΙΟΙ) hei Reihenschaltung und Parallelschaltung der photoelektrischen Elemente (D1^ ··· ^14) und zur Erzeugung eines der Differenz der beiden Ausgangssignale prpportionalen Ausgangssignals; sowie einen elektrischen Servomechanismus (M')* der arbeitsmäßig mit dem optischen System und dem Ausgangsanschluß dieses Vergleichsstromkreises (CMP) so verbunden ist, daß er bei Erkennung eines Maximalwertes des Ausgangssignals des Vergleichsstromkreises (CMP) abschaltbar ist.
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DE19712114493 1970-03-26 1971-03-25 Fokussiervorrichtung Pending DE2114493A1 (de)

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