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DE2114333A1 - Beschichtetes Metall und Verfahren zum Beschichten von Metalloberflaechen - Google Patents

Beschichtetes Metall und Verfahren zum Beschichten von Metalloberflaechen

Info

Publication number
DE2114333A1
DE2114333A1 DE19712114333 DE2114333A DE2114333A1 DE 2114333 A1 DE2114333 A1 DE 2114333A1 DE 19712114333 DE19712114333 DE 19712114333 DE 2114333 A DE2114333 A DE 2114333A DE 2114333 A1 DE2114333 A1 DE 2114333A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chromium
concentration
metal
current density
zinc
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712114333
Other languages
English (en)
Inventor
Shackleford Ralph Edward
Beisty James Kenneth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Broken Hill Proprietary Company Pty Ltd
Original Assignee
Broken Hill Proprietary Company Pty Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Broken Hill Proprietary Company Pty Ltd filed Critical Broken Hill Proprietary Company Pty Ltd
Publication of DE2114333A1 publication Critical patent/DE2114333A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D11/00Electrolytic coating by surface reaction, i.e. forming conversion layers
    • C25D11/38Chromatising
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D3/00Electroplating: Baths therefor
    • C25D3/02Electroplating: Baths therefor from solutions
    • C25D3/04Electroplating: Baths therefor from solutions of chromium

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)
  • Electroplating And Plating Baths Therefor (AREA)

Description

2114333 Patentanwalt Dipl.-Phys. Gerhard üedl 8 München 22 Steinsdorfstr. 21-22 Tel. 29 84
B 5060
THE BROKEN HILL PTY. CO. LTD., 500 Bourke Street, MELBOURNE / Australien
Beschichtetes Metall-und Verfahren zum Beschichten von Metalloberflächen
Die Erfindung betrifft Gegenstände aus Zink, Zinklegierungen oder galvanisch verzinkte Gegenstände, die einen elektrolytisch aufgetragenen Überzug haben.
Im allgemeinen betrifft die vorliegende Erfindung den Schutz von Zinkoberflächen von Bändern, Drähten, Stäben und geformten Gegenständen.
Dr.F/Ho
109842/1838
Es ist bekannt, daß mit Zink beschichtete Stahloberflächen in aggressiven Medien der Korrosion unterliegen. Das kann dazu führen, daß unter Umständen durch chemische Prozesse, die das metallische Zink der Oberfläche zu Zinkhydroxyd und Zinkoxyd verwandeln, der Schutz verloren geht. Der nachfolgende Verlust der Zinkhydroxyde ermöglicht das Fortschreiten des Korrosionsprozesses, da erneut metallisches Zink der Korrosion unterworfen wird.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Gegenstände aus Zink oder mit Zink beschichtete Gegenstände,
Unter dem in der nachfolgenden Beschreibung verwendeten Ausdruck "Zink" werden reines Zink und Zinkverbindungen verstanden.
Die erfindungsgemäßen Gegenstände aus Zink oder Zinklegierungen oder die galvanisch verzinkten Artikel, deren Überzug elektrolytisch aufgetragen wurde, sind durch einen Film aus Chrommetall in einer Stärke von
2
wenigstens 0, 215 mg/m und einem Chromoxydfilm in einer Stärke von
wenigstens 0,108 mg/m gekennzeichnet.
In der vorliegenden Erfindung werden die Chromoxydüberzüge in Milligramm Chrom pro qm der beschichteten Oberfläche angegeben.
Die Dicke dieser Filme hängt von der Art des Schutzes ab. Der Schutz wiederum hängt von der Belastung ab, der die Artikel unterworfen werden. Es gibt zwar vom Standpunkt der Korrosionsbeständigkeit aus eine optimale Stärke, eine höhere Stärke kann jedoch wünschenswert sein, wenn die nachfolgenden Gebrauchsbedingungen der beschichteten Artikel dies erfordern.
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Es wurde gefunden, daß eine erfindungsgemäß beschichtete Oberfläche hervorragende Korrosionsbeständigkeit aufweist. Weiterhin zeigt der erfindungsgemäß hergestellte Überzug eine hervorragende Verbindung zu organischen Überzügen, z. B. in Form von Polyvinylchlorid oder Acrylatpolymeren. Der Chromoxydfilm dient zur Passivierung der Chromoberfläche und schützt den Chrommetallfilm gegen Zerkratzen und Abrieb0 Zudem verstärkt er noch die Korrosionsbeständigkeit der Oberfläche.
In einer allgemeinen Form betrifft die vorliegende Erfindung ein Zweistufenverfahren zur elektrolytischen Beschichtung von Zinkoberflächen oder Zinklegierungen mit einem Film aus Chrom und einem Film aus Chromoxyd:
1. Stufe. Kathodische Behandlung der Oberfläche in einer wässrigen Lösung aus Chromtrioxyd (CrO„, Chromsäure) und Sulfationen, wobei die
Konzentration des Chromtrioxyds zwischen 100 und 450 g/l liegt, das Verhältnis von Chromtrioxyd/Sulfationen 50:1 bis 200:1 beträgt und die
2 Stromdichte zwischen 21, 6 und 860 Ampere/dm liegt,
2. Stufe. Kathodische Behandlung der mit Chrommetall beschichteten Oberfläche in einer wässrigen Lösung aus Chromtrioxyd, wobei die Konzentration zwischen.50 und 400 g/l liegt und die Stromdichte 21, 6 bis
ο
216 Ampere/dm beträgt.
Die optimalen Parameter der obigen Stufen werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erklärt.
Der ersten Stufe folgt vorzugsweise eine wirksame Wäsche in heißem Wasser bei Temperaturen von 5O0C bis 8O0C.
In einer noch weiteren Form betrifft die vorliegende Erfindung ein Ein-
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stufenverfahren zum elektrolytischen Beschichten einer Zinkoberfläche oder von Zinklegierungen mit einem Chrommetallfilm und einem Film aus Chromoxyd, gekennzeichnet durch die kathodische Behandlung der Oberfläche in einer wässrigen Lösung aus Chromtrioxyd (Cr(X, Chromsäure) und Sulfationen, wobei die Konzentration des Chromtrioxyds zwi-
schen 25 und 150 g/l liegt, das Verhältnis Chroratrioxyd/Sulfationen
ο 50:1 bis 200:1 beträgt, die Stromdichte zwischen 21, 5 und 860 Ampere/dm
liegt und die Elektrolyttemperatur 270C bis 660C beträgt.
Es können die üblichen Blei-Zinn, Blei-Zinn-Antimon, Blei und Bleilegierungen als Anoden verwendet werden. Andererseits wurde gefunden, daß für das Beschichten von kontinuierlich bewegtem Draht oder bewegten Bändern als Anoden Weichstahl verwendet werden kann. Die Vorteile sind niedere Kosten und Wartungsfreiheit. Bei Verwendung von Weichstahlanoden müssen beim Zweistufenverfahren die Elekirolyten nicht nachgestellt werden. Beim Einstufenverfahren jedoch sollte eine Substanz, die die Chrom(VI)-ionen reduziert, verwendet werden, um die Anwesenheit von Chrom(III)-ionen zu gewährleisten und damit die Bildung des Überzugs aus Chromoxyd zu ermöglichen. Als geeignete Substanzen können Alkohol, Glycerin, Zucker und besonders Wasserstoffsuperoxid eingesetzt werden. Die Konzentration an Chrom (III)-ionen kann bis zu 20% betragen, wobei die Effektivität der Beschichtung nicht signifikant beeinflußt wird.
Die Bedingungen zum Auftragen von Chrommetall/Chromoxydfilmen. (Chromox) auf Stahl oberflächen sind bekannt. Sie ändern sich auch kaum, wenn galvanisierter Stahldraht oder Stahlbänder beschichtet werden. Dagegen wurde gefunden, daß bei Verwendung von Weielistahlanoden ungewöhnlich hohe Stromdichten erzielt werden können. Alts obere Grenze wur-
den normalerweise 86 Ampere/dm angesehen. Dagegen wurde gefunden, daß es möglich und auch günstig ist, Stromdichten bis zu 320 Ampere/dm* zu verwenden. Die Stromdichten können sogar noch höher sein, was im
. 1 0 9 8 <· 2 , 1 η 3 8
Hinblick auf die Geschwindigkeit des Beschichtens und des Plattierungswirkungsgrades von Vorteil ist.
Der Unterschied der Korrosionsbeständigkeit von Stahldraht oder Bändern, die mit Chromox beschichtet wurden, und von galvanisierten Proben, die mit Chromox beschichtet wurden, ist im hohen Maße signifikant. Im Falle der ersteren Proben ist der Chromoxfilm der einzige Schutz des Stahls gegen Oxydation. Die Bereiche, auf denen regelmäßig auf der Chromoxoberfläche Wasser kondensiert, sind natürlich nur begrenzt korrosionsbeständig. Wird der Chromoxfilm dagegen auf Gegenstände aufgetragen, die mit Zink beschichtet sind, so ist ein beträchtlicher synergistischer Effekt zu beobachten. Die Lebensdauer der Chromox-Zinkbeschichtung ist wesentlich größer, als die addierten Lebenszeiten der Zinkbeschichtung und des Chromoxfilms. Dies zeigen die Versuchsergebnisse, die unter verschärften Korrosionsbedingungen durchgeführt wurden.
Nachfolgend wird die bevorzugte Ausführungsform des Zweistufenverfahrens zur Anbringung des Chromoxfilmes beschrieben. Dabei wird jede Stufe einzeln erörtert. Bei "pad-wiped"- und "voll galvanisiertem"Draht wurden identische Ergebnisse erhalten.
Vor der Behandlung können die galvanisierten Oberflächen nach einem der nachfolgenden Verfahren gereinigt werden.
1. Entfettung mit Trichloräthylen: Ätzen in 10%iger (V/V) Schwefelsäure. Es können Elektrolythilfen verwendet werden. Kathodenstromdichte
ο
21, 5 Ampere/dm . Wäsche in warmem Wasser.
2. Trichloräthylenentfettung: Elektrolytische Ätzung, Kathoden-
stromdichte 21, 6 Ampere/dm , in 10%iger W/V Natriumhydroxydlösung. Wäsche in warmem Wasser.
109842/1838
-6- 21H333
Die Abscheidung des Chrommetaüs ist von der Konzentration der Chromsäure und dem Sulfatgehalt des Elektrolyten, der Elektrolyttemperatur und der Stromdichte an der Kathode abhängig.
Das Chrommetall wird elektrolytisch aus einem Elektrolyten abgeschieden, der aus Chromsäure und einem Sulfatkatalysator besteht.
Unter Verwendung eines Elektrolyten mit einer CrO„-Konzentration von 250 g/l und einem CrO^SO.-Verhältnis von 75:1 als Ausgangswerte wurden verschiedene Temperaturen und Stromdichten geprüft. Es ist nämlich bekannt, daß diese beiden Variablen die Natur und das Aussehen der Abscheidung zusätzlich zum elektrischen Wirkungsgrad beeinflussen. Es wurde gefunden, daß der elektrische Wirkungsgrad durch die Zunahme der Temperatur und der Stromdichte signifikant beeinflußt wird. Im Stromdichtebereich von 64 bis 320 Ampere/dm nimmt der elektrische Wirkungsgrad mit zunehmender Stromdichte zu. Bei den zuletzt angeführten Stromdichten können Werte von nahezu 50% erreicht werden. Der Temperaturbereich beträgt dabei 32 bis 43 C. Bei allen untersuchten Stromdichten nimmt der Wirkungsgrad der Chrommetallabsclieidung ab, wenn die Temperatur über den Bereich von 32 C bis 6O0C angehoben wird. Die Abnahme ist besonders kennzeichnend bei Stromdichten von 129 bis 320 Am-
2 2
pere/dm . Bei 640 Ampere/dm war der Einfluß der Temperatur auf
den elektrischen Wirkungsgrad nur gering.
Bei Stromdichten von mehr als 107 Ampere/dm können glänzende Chromüberzüge erzielt werden. Die Temperatur beträgt dabei 32°C bis 46°C. Die bei 640 Ampere/dm abgeschiedenen Überzüge verloren den hellen Metallglanz der Proben, die bei höheren Stromdichten erzeugt worden waren und erschienen leicht grau.
Durch Verändern der Zusammensetzung des Elektrolyten, d.h. der
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Chromsäurekonzentration und des SuIiationengehalts, können die Charakteristiken der Chrommetallabscheidung und insbesondere der elektrische Wirkungsgrad in Abhängigkeit der Temperatur und der Stromdichte verändert werden.
Es wurden dementsprechend Versuche durchgeführt, bei denen das Chromsäure/Sulfationenverhältnis und die Chrorasaurekonzentration geändert wurden. Es wurden die elektrischen Wirkungsgrade bei verschiedenen Stromdichten und Temperaturen gemessen. Zuerst wurde die CrOQ-Konzentration konstant auf 250 g/l gehalten. Durch Zugabe von Schwefelsäure wurde das Chromsäure-Sulfationenverhältnis variiert. Es wurden Chrommetallüberzüge im Stromdichtebereich von 64 bis 320 Ampere/dm Oberfläche und im Temperaturbereich von 32 C bis 6O0C hergestellt. Für jede beliebige Stromdichte- und Temperaturkombination war der gemessene elektrische Wirkungsgrad um annähernd 5% niedriger als der bei dem höheren Verhältnis von 75:1 gemessene Wert. Wurde das Verhältnis auf 150:1 gesteigert, so nahm der elektrische Wirkungsgrad signifikant ab. Der Überzug wurde im Aussehen schlechter und nahm ein dunkles Grau an. Bei einer konstanten Temperatur von 38 C um1, einer relativ niederen Stromdichte von 64 Ampere/dm wurden optimale Wirkungsgrade bei einem Verhältnis von 80:1 festgestellt. Wurde die Stromdichte auf 320 Am-
2
pere/dm gesteigert, so nahm das günstigste Verhältnis allmählich zu, bis es schließlich einen Wert von 100:1 erreichte. Bei diesen optimalen Verhältnissen wurden glänzende Metallüberzüge erhallen.
Nach dem Festlegen des optimalen Chromsäure-Suliaüonenverhältnisses für das Chromplattieren von galvanisiertem D.va'ii auf 100:1, wurde der Einfluß der Chromsäurekonzentration auf den elektrischen Wirkungsgrad bei verschiedenen Temperaturen und Stromdichlen •.!nier.sueht,, Es wurde gefunden, daß bei Zunahme der Stromdichte die Chruiiiyauivkonzentration, die maximalen Wirkungsgrad mit sich bHn^l, ebenfalls zunahm.
1 0 9 8 /. ? / 1 ": 8
BAD ORIGINAL
-8- 21H333
Bei 64 Ampere/dm liegt der maximale elektrische Wirkungsgrad bei
100 g/l, während bei 320 Ampere/dm die optimale Chromsäurekonzentration im Elektrolyten 220 g/l ist.
Die für den optimalen elektrischen Wirkungsgrad notwendigen Bedingungen lassen sich zusammengefaßt folgendermaßen wiedergeben:
Chromsäurekonzentration im Elektrolyten 220 g/l
CrOo/SO.-Verhältnis im Elektrolyten 100:1
Elektrolyttemperatur 32 - 460C
Stromdichte an der Kathode 320 Ampere/dm
Ein besonderer Vorteil ist, daß bei hohen Stromdichten niedere Chromsäurekonzentrationen nötig sind. Mit zunehmender Chromsäurekonzentration tritt ein Rauchen des Elektrolyten auf. Dies ist besonders dann der Fall, wenn bei hohen Stromdichten an der Kathode gearbeitet wird. Bei 200 g/l ist das Rauchen des Elektrolyten kein Problem. In der Literatur wurde angegeben, daß bei 450 g CrO„/l übermäßiges Rauchen des Elektrolyten auftritt, was gesundheitsgefährdend sein kann.
Ein weiterer interessanter Gesichtspunkt ist. der relativ breite Temperaturbereich, bei dem ein hoher und ziemlich konstanter elektrischer Wirkungsgrad gemessen werden kann. Zur Bestimmung der optimalen Parameter für die Aufbringung von Chrom auf elektrogalvanisierten i^raht wurden ähnliche Versuche durchgeführt. Es wurde gefunden, daß ein geringfügiger Unterschied im Wirkungsgrad zwischen leicht elektrogalvanisierten und stark elektrogalvanisierten Proben besteht. Der Unterschied wird jedoch für nicht besonders signifikant gehalten. Dagegen traten beträchtliche Unterschiede im Wirkungsgrad auf, wenn "heiß getauchte" (hotdipped) galvanisierter Draht im Vergleich zu eJektrogalvanisiertem Draht mit Chrom plattiniert wurde. Bei elektrogalvanisiertem Draht wurde
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eine eindeutige Zunahme im Wirkungsgrad von nahezu 10% bei Stromdichten im Bereich von 64 bis 320 Ampere/dm beobachtet. /
Die Abscheidung des Chromoxyds wird in einem Chromsäureelektrolyten ohne Zusatz von Sulfationen beeinflußt. Die elektrolytisch aufgebrachte Chromoxydmenge hängt
1. von der Stromdichte an der Kathode,
2. von der Behandlungszeit,
3. von der Elektrolytkonzentration (CrOJ und
4. von der Elektrolyttemperatur ab.
Versuche mit "heiß getauchtem" Draht ergaben, daß ein Elektrolyt mit einer Chromsäurekonzentration von 50 g/l bis 300 g/l zur Abscheidung von Chromoxydfilmen geeignet ist.
Zur Aufbringung von Chromoxydfilmen auf vorplattiertem Stahldraht erwies sich eine Chromsäurekonzentration von 100 g CrOQ/l geeignet. Sie wurde für Vergleichszwecke hergenommen. Im Temperaturbereich von 320C bis 54°C wurde dann die Stromdichte variiert, um den Einfluß der Temperatur und der Stromdichte auf die Geschwindigkeit der Chromoxydabscheidung festzustellen.
Die Geschwindigkeit der Chromoxydabscheidung ist nicht linear, sondern nimmt mit der Zeit ab. Mit Zunahme der Temperatur wird die Geschwindigkeit der Oxydabscheidung geringer. Maximale Abscheidung tritt bei 320C ein. Bei 540C nimmt die Abscheidungsgeschwindigkeit stark ab. Fällt die Temperatur des Elektrolyten unter 320C, so scheint sich der
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21H333 - io-
Chromoxydüberzug zu verändern. War er oberhalb.dieser Temperatur von heller charakteristischer Farbe, so wird er nun grünbraun im Aussehen und wenig ansehnlich.
Im Temperaturbereich von 320C bis 540C ist die Qxydabscheidung bei konstanter Behandlungszeit in Abhängigkeit der Stromdichte nicht linear. Es wurde gefunden, daß die Chromoxydabscheidung auf vorplattierten chromgalvanisierten Stahlproben viel langsamer vor sich geht, als auf vorplattierten Stahlproben.
Es gibt einen ganzen Bereich von Stromdichte- und Temperaturkombinationen, innerhalb dessen ein gewünschtes Oxydniveau und dementsprechend ein gefärbtes Chromox-Produkt erhalten wird. Es sind Stromdichten bis
zu 280 Ampere/dm möglich. Die Behandlungszeit bei diesenDicnten ist jedoch extrem kurz. In der industriellen Anwendung ergeben sich dabei Probleme der Steuerung.
Um den Einfluß der Chromsäurekonzentration des Elektrolyten auf die Abscheidungsgeschwindigkeit des Chromoxyds zu untersuchen, wurden Temperatur und Stromdichte auf 38 C und 138 Ampere/dm konstant eingestellt. Die Chromsäurekonzentration des Elektrolyten wurde zwischen 50 g/l und 200 g/l variiert. Bei 150 g/l ist das Wachstum des hydratisierten Chrom oxy df ilms am größten. Es nimmt ab, wenn die Elektrolytkonzentration auf 200 g/l gesteigert oder auf 100 g/l gesenkt wird.
Die Parameter für die Abscheidung des Chromoxyds haben einen weiten Bereich. Es steht ein Chromsäurekonzentrationsbereich des Elektrolyten von 50 bis 300 g/l zur Verfügung. Die optimale Abscheidungsgeschwindigkeit tritt bei einer Konzentration von 150 g/l und bei einer Tempera tür von 32°C ein. Die Stromdichte kann zur Anpassung an die Erfordernisse der einzelnen Situationen angepaßt werden.
4 ή ö ö /, 0/1R3S
Mit elektrogalvanisiertem Draht werden ähnliche Ergebnisse erhalten.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Einstufenverfahrens wird Chrom normalerweise aus einem Elektrolyten abgeschieden, der Chromsäure und ein Sulfat als Katalysator enthält. Temperatur und Stromdichte beeinflussen zusätzlich zur Zusammensetzung des Elektrolyten die Abscheidung des Chrommetalls. Auch die Menge des restlichen Chromoxyds, das oben auf das metallische Chrom abgeschieden wird, wird davon beeinflußt. In manchen Fällen ist die abgeschiedene Oxydmenge vernachlässigbar. Andererseits können durch Veränderung der Plattierungsparameter beträchtliche Mengen abgeschieden werden. Niedere Chromsäurekonzentrationen im Elektrolyten ( 120g CrO„/l) und Chromsäure-Sulfationenverhältnisse im Bereich von 50:1 bis 150:1 erlauben normalerweise die Doppelbeschichtung im Verlauf der gleichen elektrolytischen Behandlung.
Niedere Temperaturen begünstigen die Zunahme an abgeschiedenem Chromoxyd im Chromoxüberzug. Dies trifft bei hohen Chromsäurekonzentrationen im Elektrolyten zu. Dieser Effekt ist jedoch bei Chromsäurekonzentrationen unterhalb 100 g/l nicht signifikant.
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Zusammenfassung
Chrommetallabseheidung
Zweistufenverfahren
Variable
Galvanisierter
Draht
Galvanisiertes Band
Elektrolyt; CrO3-Konzentration
Elektrolyt;
CrO„:SO.-Verhältnis ό *
Elektrolyttemperatur
Kathode;
Stromdichte
Optimum
Geeigneter Bereich
Optimum
Geeigneter Bereich
Optimum
Geeigneter Bereich
Optimum
Geeigneter Bereich 220 g/l
200 g/l
100-400 g/l 100-450 g/l
100:1
50:1-150:1
38 - 430C
32 - 660C
324 amp/dm
54 - 325 amp/dm
100:1
50:1-175:1
38 - 43 C
32 - 66 C
21,5 - 161 r amp/dm'
Höhere Stromdichten begünstigen höhere elektrische Wirkungsgrade. Sie sind jedoch nicht günstig, da aus wirtschaftlichen Überlegungen
Stromdichten oberhalb 162 amp/dm Grenzen gesetzt sind. Es wurde daher eine das Optimum kennzeichnende Zahl nicht angegeben.
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Bedingungen
Elektrischer Wirkungsgrad
Galvanisierter Galvanisiertes Draht Band
Stromdichte 324 amp/dmz 380C
CrOg-Konzentration 220 g/l CrO„:So,, 100:1
O ir
Stromdichte 54 amp/dm 380C
CrOg-Konzentration 220 g/l CrO3:SO4,. 100:1
50%
23%
20%
Chromoxydabscheidung Optimum Zweistuf enve rf ahren Galvanisiertes
Band
Variable Geeigneter
Bereich
Galvanisierter Draht 100 g CrO1Vl
Elektrolyt Optimum 150 g CrO3/l 50-300g CrO3/l
Geeigneter
Bereich
50-30Og CrOQ/l 380C
Elektrolyt
temperatur
Geeigneter
Bereich
380C 270C - 540C
320C - 540C 21, 6 - 2J6
amp/dm
Kathoden-
stromdichte
21, 6 - 324 amp/dm
5060
1 0 9 S U 2 I 1 8 3 8
21H333
Chrom ox Optiirum E instuf enve rf ahr e η
Variable Galvanisiertes Band
Elektrolyt; CrO3- Geeigneter
Bereich
50 g CrO„/l
0
Konzentration
Geeigneter
Bereich
50-15Og CrO,,/l
Elektrolyt
CrO3 : SO4-Verhältnis Geeigneter
Bereich
50 : 1 - 150 : 1
Elektrolyttemperatur Geeigneter
Bereich
380C
320C - 540C
Kathodenstromdichte 21, 6-216 amp/dm2
Korrosionstest
Es wurden Prüfstücke von "pad-wiped" galvanisiertem Draht ( 76 g Zn/m ), die im Labor einen Chromoxüberzug erhalten hatten, in Dampfatmosphäre geprüft. Es wurde die Zeit gemessen, die nötig war, um den Überzug zu zerstören und auf der Stahlunterlage Rost zu bilden. In unverformtem Zustand brachte der Chromoxüberzug eine Verlängerung der Lebenszeit, die dreimal so hoch war, als die bei unbehandelten galvanisierten Drähten. Im geformten Zustand, bei dem der Draht um seinen eigenen Durchmesser gebogen worden war (Verdrehungsprüfung), war der Unterschied in der Lebenserwartung nur noch durch den Faktor zwei gekennzeichnet. Dieses Ergebnis ist immer noch hoch signifikant.
Bei diesen Korrosionsprüfungen wurden folgende typische Chrom oxüberzüge verwendet:
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Chrommetalliiberzug 107,6 - 215, Chromoxydüberschrift 10,78- 64,53mg Chromoxyd/m Proben von mit Zinkstein und geschieferten "heiß getauchten " galvanisierten Stahlbahnen wurden mit Chromox behandelt, um Überzüge mit Ge wichten in folgenden Bereichen zu erhalten:
Chrommetall 2,15 -21,5 mg Chrom/m ; Chromoxyd 1,08- 10,76 mg Chrom/m .
Es wurden signifikante Zunahmen in der Korrosionsbeständigkeit festgestellt. Der Chromoxüberzug erhöhte die Lebenserwartung des galvanisch hergestellten Überzugs um wenigstens den Faktor 2, 5.
Es wurden auch Versuche in einem Autoklaven durchgeführt, der unter Atmosphärendruck Leitungswasser von annähernd 1000C enthielt. Als Prüfstücke wurden mit Chromox beschichteter Stahl und mit Chromox beschichtete galvanisierte Stücke verwendet. Der Wasserspiegel selbst berührte die Prüfstücke nicht. Sie wurden in bestimmten Intervallen herausgenommen und auf rote und weiße Korrosionsprodukte untersucht. Es wurde gefunden, daß roter Rost zuerst auf den mit Chromox beschichteten Stahlproben nach annähernd 10 Stunden auftrat. Die mit Chromox beschichteten, galvanisierten Proben zeigten roten Rost nicht unter 100 Stunden.
In neutralen Salzlösungen wurden auch Salzsprühprüfungen durchgeführt. Diese zeigten ebenfalls an, daß bei den mit Chromox beschichteten, galvanisierten Proben eine unerwartet hohe Zunahme in der Korrosionsbeständigkeit gegenüber den Stahlproben auftrat, die nur mit Chromox beschichtet worden waren. Es wurden auch Prüfungen an den mit Chromox beschichteten, galvanisierten Produkten durchgeführt, die sich bereits auf dem Markt befinden. Sie ergaben, daß der Überzug nach dem Abrieb und der Deformation durch den Herstellungsprozeß noch immer seinen Korrosions-
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.ie. 21U333
schutz behielt. In allen Fällen ist das mit Chromox beschichtete galva* nisierte Material den normalen galvanisierten Produkten überlegen.
Wie bereits erwähnt, besitzt eine Chromoxoberfläche ausgezeichnete Adhäsionseigenschaften gegenüber Lacken oder Farben, Bei Zinkoberflächen, wie sie bei galvanisierten Produkten vorliegen, muß vor dem Aufbringen der Farbe eine Oberflächenbehandlung durchgeführt werden.
Die übliche Anstrichtechnik umfaßt eine chemische Vorbehandlung. Dabei wird gewöhnlich ein Chromphosphat aufgebracht. Es wird dabei die Adhäsion des Epoxyprimers auf der Metalloberfläche verstärkt. Schließlich wird noch ein Endüberzug aufgebracht. Die Haftung des zuletzt aufgebrachten Farbfilms auf dem primer ist besonders stark. Das schwächste Glied ist die Bindung des primers zur Metalloberfläche. Die chemischen "in-line" Vorbehandlungen sind notwendig, um eine ausreichende Haftung zwischen dem Metall und der Epoxyfarbe zu erreichen. Die Epoxyfarbe wird vor der Anwendung des Endüberzuges aufgebracht. Diese Vorbehandlungen sind teuer und weisen folgende Nachteile auf:
Die handelsüblichen chemischen Vorbehandlungen haben eine bestimmte Gebrauchs dauer von 2-3 Wochen. Danach werden sie unwirksam und müssen entfernt werden. Dies bedeutet eine schwierige und teure Entfernung der Lösung durch Ziehen und Beseitigung. Im Gegensatz dazu müssen die ' oben erwähnten Elektrolyten nur sehr selten ausgetauscht werden. In regelmäßigen Intervallen werden Erschöpfungen in bezug auf das Chrom und die Sulfationen ausgeglichen.
Die Zeiten der chemischen Behandlungen liegen im Bereich von 5-15 Sekunden. Die Zeiten für die Chromoxbehandlung kann in Anpassung an die vorhandenen Produktionseinrichtungen variiert werden. Sie liegt praktisch im Bereich von 1-15 Sekunden.
5060 1 0 9 8 A 2 / 1 8 3 8
Es wurden vergleichende Prüfungen durchgeführt, wobei gefunden wurde, daß Chromox eine Oberfläche liefert, die Hafteigenschaften aufweist, die weit oberhalb der Werte liegen, die bei den Produkten gefunden wurden, die nach bekannten Methoden vorbehandelt wurden. Es wurden mit Chromox beschichtete, galvanisierte Proben mit einer bekannten chemischen Vorbehandlung verglichen, die auf Phosphat-Chromatbasis beruht. Dabei findet auf der Metalloberfläche eine Umwandlung statt. Dadurch wird eine genügend reaktive Oberfläche hergestellt, die die Haftung gegenüber Anstrichen erhöht.
Es wurden verschiedene Variationen der Chromoxüberzüge getestet. Von diesen wurden drei auf geschieferte galvanisierte Stahlbänder aufgebracht.
Die Proben A und B wurden nach einem Zweistufenverfahren hergestellt. Beide Proben hatten das gleiche Chrommetallüberzugsgewicht von
ο
215,2mg/m Oberfläche. Die Chromoxydkonzentrationen waren jedoch
2 verschieden. Beispiel A hatte ein Chromoxydniveau von 53$ mg/m , wäh-
2
rend die Probe B 1^4 mg/m enthielt. Die Probe C wurde nach einem Einstufenverfahren hergestellt. Dabei wurden die Chrommetall- und Chromoxydfilme mit der gleichen elektrolytischen Behandlung aufgebracht. Die
2 Chrommetallkonzentration betrug 215, 2mg/m und das Oxyd bildete einen
2
Überzug von 21, 52 mg/m . Die Ergebnisse der Vergleichsprüfungen sind
in Tabelle 1 wiedergegeben.
Es wurden bei den beiden Vorbehandlungen nach der Feuchtigkeitsprüfung signifikante Unterschiede gefunden. Sie traten bei den Proben auf, die nur einen Aerjffschlußüberzug bekommen hatten (Tabelle 1).
Für die Salzsprühprüfungen wurden die angestrichenen Felder diagonal eingeschnitten, so daß ein X~f oranges Zeichen entstand. Es war hinrei-
109842/1838
-is- 21U333
chend tief, um den Anstrichsfilm zu zerschneiden und die Zinkoberfläche freizulegen. Diese Prüfungen ergaben ebenfalls eine signifikante Korrosionsbeständigkeit der Chromoxproben gegenüber den bekannten Behandlungen. Im Gegensatz zu den bekannten Vorbehandlungen ist die Chromoxbehandlung für das Anbringen von Anstrichen nach dem elektrophoretischen Verfahren geeignet.
5060 . A Λ ft
H Π98Λ2/ 1838
Tabelle 1 Prüfungen auf Anstrichshaftung bei bekannten Vorbehandlungen und bei galvanisierten Feldern, die mit
Chromox behandelt worden waren
Aussehen nach der Prüfung
Prüfung
Chromox B Bekannte Vorbehandlung
Mechanische Eigenschaften von
bestrichenen, zweifach be Schlagfestigkeit
Biegen
Proben mit Anstrich
als letzter Schicht
schichteten Proben Härte Nach SOOStunden
O
cd·
coCft
(D
(2)
Feuchtigkeitsprüfung Nach 600 Stunden
ro' (3) (A)
CD (i)
OO (ü)
(iii) Nach 1000 Stunden
(iv) Nach 1850 Stunden
Zufriedenstellend
Zufriedenstellend Zufriedenstel- Zufriedenstellend lend
tt
Il It
It Il
Nicht angegriffen Nicht angegriffen
Il Il
Gelegentlich
Blasen
Gelegentlich Blasen
Gelegentlich Blasen
Nicht angegrif- Nicht angegriffen fen
+10% Blasen +30% Blasen
20% Blasen 80% Blasen
50%
90% Blasen
5060
Tabelle 1 (Forts.)
CO CjJ CO
Aussehen nach der Prüfung-
Prüfung
mox Bekannte Vorbehandlung
(B) Bestrichene Proben mit Doppelbeschichtung
(i) Nach 300 Stunden (ii) Nach 300 Stunden
Feuchtigkeitsprüfung (Forts.)
(iii) Nach 1000 Stunden (iv) Nach 1850 Stunden Salz sprühprüfung
(i) (ü) (Ui)
Nicht angegriffen Nicht angegriffe η Nicht angegriffen Nicht angegriffen
Nach 300 Stunden Nach 600 Stunden Nach 1000 Stunden
Il It II.
(iv) Nach 1850 Stunden
Geringfügige An- Geringfügige
häufung von wei- Anhäufung v.
ßem Rost auf weißem Rost
dem Riß auf dem Riß
Beginnender weißer Rost auf dem Riß
Mäßiges Ansammeln v. weißem Rost auf dem Riß
Weißer Rost auf d. Rißmarke Verstärkter weißer Rost
Viel roter und weißer Rost auf dem Riß
Prozentsatz der Oberfläche, die mit sehr kleinen Blasen bedeckt war.
CO
ο in
Der aus den obigen Angaben ersichtliche synergistische Effekt ist auch dann zu bemerken, wenn das Verfahren auf Stahlstreifen angewandt wird, die mit Zink plattiert sind.
Zur Zeit werden die Stahlstreifen in einfacher Weise in Standardware und Qualitätsware eingeteilt. Standardstreifen bestehen aus kaltgewalztem Stahl mit niederem Kohlenstoffgehalt. Er wird nach Größe gespalten und schwarz angemalt. Qualitätsware wird aus Stahl mit mittlerem Kohlenstoffgehalt gefertigt. Der Stahl ist austenitisiert. Er ist auch mit Blei gequenscht. Er wird dann grün angestrichen. Der schwarze Anstrich ist ein in Xylol löslicher Bitumentyp. Der grüne Anstrich ist ein hochwertiger Alky danstrich.
In beiden Fällen ist das Anstrichsverfahren ein kontinuierliches Tauchverfahren. Danach wird der Anstrich in einem Ofen von 3, 65 m Länge und 13, 2 m Höhe unter Luftzirkulation getrocknet.
Die Anbringung eines Chromoxüberzugs auf eine dünne Vorschicht aus Zink bietet die Möglichkeit eines verbesserten Überzugssystems. Als Vorteile sind zu verzeichnen:
1. Hohe Liniengeschwindigkeit bis zu 305 m/Min., wodurch die Produktionsgeschwindigkeit erhöht wird.
2. Beträchtliche Kosteneinsparungen bei verbessertem Produkt. So kostet der schwarze Bitumenanstrich zum Anstreichen 3, 37 Dollar pro Tonne. Der grüne Alkydanstrich kostet bei der Beschichtung 5, 91 Dollar pro Tonne. Die Geschwindigkeit der Letzteren beträgt 107 m/Min. Im Ge-
gensatz zu den Überzügen aus Zink (1, 5 - 6,1 g/m Oberfläche) und
2
Chromox (21, 5- 215,2mg/m Oberfläche) werden die Kosten auf
2 Dollar pro Tonne bei 305 m/Min, geschätzt.
109842/1838
21U333
Auf Standardstreifen von Stahl mit den Abmessungen 15, 2 χ 1, 9 χ 0, 056 cm wurden Kombinationen aus elektroplattiertem Zink, Chrom und Chromox hergestellt. Die geprüften Kombinationen sind in Tabelle 11 wiedergegeben. Die Tabellen 111 und IV geben die Korrosionsbeständigkeit der verschiedenen Überzüge wieder. Das Chrommetallbad hatte eine Konzentration von 220 g CrOQ/l plus 2, 2 g H0SO./1.· Das Oxydbad hatte eine Konzentration von 100 g CrO /1. Die Kathodenstromdichte betrug 108 Am-
2 ··
pere/dm der Oberfläche. Die Überzugskombinationen wurden unter dem Gesichtspunkt einer möglichen technischen Anwendung ausgewählt. Die Prüfstücke wurden in eine 5%ige w/v-Lösung von Natriumchlorid eingetaucht. Die Unterschiede in der Korrosionsbeständigkeit waren am Ausmaß des gebildeten Eisenoxyds zu ersehen. Nach einer geeigneten Verdünnung wurde der Gesamteisengehalt bestimmt. Das elektroplattierte, mit Zink und Chromox beschichtete Produkt war den mit organischen Überzügen beschichteten Streifenprodukten weit überlegen. Der synergistische Effekt des ultrafeinen Chromoxüberzugs auf einer dünnen Zinkvorplattierung gegenüber der direkten Chromoxbeschichtung der Streifen ist aus den Ergebnissen klar ersichtlich.
Es wurden Kostenschätzungen hinsichtlich der Zinkvorplattierung plus Chromoxbeschichtung und der übrigen schwarzen und grünen Beschichtung angestellt. Es wurde gefunden, daß die übliche schwarze Beschichtung 3, 37 Dollar pro Tonne, die grüne 5, 91 Dollar pro Tonne und die Beschichtung aus Zinkvorplattierung und Chromoxbeschichtung nur 1, 73 Dollar pro Tonne kostet. .
5060
109842/1838
Tabelle 11 Die Kombinationen wurden im Labor hergestellt.
Zink Cr-Metall Cr-Oxid Farbe
g/m / 2
mg/m
mg/m
1. 8,2 107,6 - 215,2 53,8 ■ blau
2. 8,2 53,8 - 107,6 53,8 ■ I!
3. 5,5 107,6 - 215,2 53,8 ■ I!
4. 5,5 53, 8 - 107, 6 53,8 ■ Il
5. 2,7 107,6 - 215,2 53,8 ■ I!
6. 8,2 53,8 - 107,6 53,8 ■ Il
7. 8,2 107,6- 215,2 metallisch weiß
8. 8,2 53,8 - 107,6 . II
9. 5,5 107,6 - 215,2 Il
10. 5,5 53,8 - 107,6 It
11. 2,7 107,6 - 215,2 It
12. 2,7 53,8 - 107,6 Il
13. 8,2 - I!
14. 5,5 - Il
15. 2,7 - If
16. - 107,6 - 215.2 53,8 ■ blau
17. - 53,8 - 107,6 53,8 - Il
18. - 107,6 - 215,2 metallisch weiß
19. - 53,8 - 107,6 It
20. Stahlband, 2
ι
21. Stahlband, - 107,6
22. Stahlband, - 107,6
- 107, 6
- 107,6
- 10 7,6
- 107,6
-
-
-
-
-
-
-
-
-
• 107, 6
• 107,6
-
-
unbeschichtetes Ausgangsmaterial
schwarze Beschichtung
grüne Beschichtung
5060
109842/1838
111
Eintauchtest mit einer 5%igen w/v-Natriumchloridlösung 2 Stdn. 4 Stdn. 20 Stdn. 45 Stdn.
Keine Korro
sion
11
Keine Korro
sion
Il
Keine Korro
sion
tt
Keine Kor
rosion
tt
Gesamt-
eisenkor
rosion
nach 45
Std.
1.
2.
Il It It tt weniger als
0, 1
tt
3. Il ti ti Il tt
4. It 11 tt ti tt
5. tt It tt ti tt
6. Il ti Spuren w r Spuren w r tt
7. 11 Il ti It tt
8. 11 Il Il Il Il
P. Il 11 it tt ti
10. It It tt Spuren r r tt
11. 11 Il tt r r 0,2
12. 11 Il It r r 3,4
13. Il It Spuren r r r r 2,1
14. Il 11 r r r r 5,6
15. Il I! r r r r 7,5
16. Il It r r r r 4,6
17. r r r r r r r r 3,4
18. r r
r r
r r
rr(a)
r r
r r
r r
r r
6,2
19.
20.
r r . r r ^ r r r r 6,9
9,4
21. Keine Korro
sion
Leicht r r . r r r r 12.3
22. 5,9
(a) (b) schlechter als 18 und 19 rr = roter Rost
wr = weißer Host
9 8A0M B 3 8
-25-Tabelle IV
21U333
Freilandprüfungen 2 Tage
3 Tage
4 Tage
8 Tage
16 Tage
1. Keine Kor- Keine Korrosion rosion
Keine Kor- Keine Kor- um 90 ge- Keine Korrosion rosion bogen rosion
2. It Il It rr ti ti It Il aus der Prü
fung entfernt
3. I! ti It It Il Il Il It Il -
4. ti Il It Keine ti It Il tt Il -
5. Il Il sehr schlecht sehr
rr schlecht
It Il It rr an der
Biegung
Il -
6. It It It Il Il rr Flecken Il -
7. Il It ti Il tt It Keine Kor ti -
Keine rosion Il -
8. ti It M Il H It aus der Prü
fung entfernt
-
9. Il ti Il Il H It -
10. Il It Il Il It It M Überall
11. Ii 11 It tt ti schlecht rr Kleine Fiele- Biegung rr
12. Il ti Il ti It 11
13. Il Il It wr & rr
14. It wr
Flecken rr
wr & rr It
lö! Il wr & rr It tt
16. Rostfleck Rostfleck Zunahme an
Rost
rr
17. II ti tt
18. It Il tt
19. Il It ti
20. sehr
schlecht
sehr
schlecht
rr rr
21. Il Il
22. sehr kleine
Korrosion Korrosion Flecken
rr
Si Krat- um 90v
zer
rr
Flecken und Kratzer
5060
109842/1838.
Zur Bestätigung der Laborergebnisse und um die Parameter zu erarbeiten, die zur Herstellung eines hochkorrosionsbeständigen Materials notwendig sind, wurden Pilot-Anlagen für galvanisierten Draht und Stahlbänder konstruiert.
In der verwendeten Pilot-Anlage für die Drahtbeschichtung war es möglich, den Draht auf zwei Niveaus laufen zu lassen. Es stand ein Grundniveau und ein oberes Niveau (10 cm oberhalb des Grundniveaus) zur Verfügung. Die Behandlungstanks waren aus Weichstahl hergestellt und mit PVC ausgekleidet. Die Auskleidung diente als Schutz gegen chemischen Angriff und gegen Stromübergang. Anfänglich wurde der Draht in den Behandlungstank durch kleine Nylontauchrollen gehalten. Diese erwiesen sich jedoch wegen ihres hohen Abriebes als ungeeignet. Die bevorzugte Ausführungsform waren Rollen aus Weichstahl, die mit Kunststoff beschichtet waren.
Die Anlage hatte eine Kapazität von 0 bis 610 m/Min. Bei den angegebenen Versuchen war die maximale Geschwindigkeit 73 m/Min. Die Geschwindigkeit wurde mit einem Eennan und Froude-Antrieb reguliert.
Das mechanische System der Anlage war nach dem Gesichtspunkt der Vielseitigkeit konstruiert, urn die Tanks in nahezu jede Konfiguration zu bewegen. Die ursprünglichen "payoff und take-up"-Systeme können direkt übereinander gestellt werden, um den Betrieb von Bändern auf der Anlage zu ermöglichen.
Das elektrische System der pilot-Anlage bestand aus zwei unabhängigen Gleichrichtern, die es erlaubten, mehrere Konfigurationen der elektrischen Stromzuführung zu verwenden. Der große Gleichrichter konnte entweder Gleichstrom, Wechselstrom oder Wechselstrom und Gleichstrom liefern. Um dies zu erreichen, wurde der aus dem Gleichrichter stammende Strom über 3 Stromschienen geleitet. Es waren dies Wechselstrom
10 9 8 4 2/1838 BAD ORIGINAL
.27- 21H333
stromführend, Gleichstrom positiv und Gleichstrom negativ/Wechselstrom neutral. Der aus diesem Gleichrichter stammende Strom hatte in allen erwähnten Konfigurationen eine Stärke von 2500 Ampere. Der kleinere Gleichrichter hatte 2 unabhängige Versorgungen, die 2 Wechselstromversorgungen, 2 Gleichstromversorgungen oder Wechselstrom und Gleichstöom zusammen zur Verfügung stellen konnten. Die Abgabe aus diesem Gleichrichter wurde über 4 Schienen geführt, wobei 2 für Wechselstromspannungsführend/Gleichstrom positiv und 2 für Wechselstrom neutral/ Gleichstrom negativ vorgesehen waren. Die maximale Abgabe aus diesem Gleichrichter betrug 200 Ampere.
Es waren sechs 272 Liter-Tanks vorhanden, die für die Vorratslösungen für die verschiedenen Behandlungstanks dienten* Die Tanks waren aus PVC gefertigt. Sie wurden mit 2KW-Heizkörpern aus Quarz erhitzt, die sich als sehr brauchbar erwiesen. Die Heizkörper wurden über Sunvic-Steuergeräte reguliert. Die Temperaturmessung wurde mit Thermoelementen durchgeführt. Die Thermoelemente waren mit einem einfachen Meßgerät mit einem Sechswegeschalter verbunden.
Mit Impellerpumpen wurden die Lösungen in die Behandlungstanks gefördert. Die Pumpe war wie die meisten anderen Systemteile, aus Gründen der Korrosionsbeständigkeit aus PVC gefertigt.
Das Rauchabzugssystem bestand aus zwei Abzügen, die mit einem zentralen Rohr verbunden waren. Am Kopf jedes Rohres befanden sich Ventile. Damit konnte die Extraktionsmenge in jedem Teil des Systems geregelt werden. Es konnte rasch gefunden werden, daß unter Verwendung eines "pad wiped" galvanisierten Drahtes mit einem Durchmesser von 15, 7 mm unter Pilot-Anlagebedingungen glänzende Oxydfarben hergestellt werden konnten. Die Stromdichte für das Plattieren mit Chrommetall betrug 248 Ampere/dm , während sie beim Plattieren mit dem Oxyd
109842/1G38
21U333
ο
166 Ampere/dm betrug. Es wurde gefunden, daß durch Variieren der Geschwindigkeit zwischen 15 und 46 m/Min, der ganze Bereich der Oxydfarben von rotgold bis blau hergestellt werden konnte.
Aufgrund dieser qualitativen Arbeiten wurden Chromoxbeschichtungen unter den nachfolgenden Bedingungen hergestellt, wobei ein "pad wiped" galvanisierter Draht von 15,, 4 mm Durchmesser verwendet wurde:
Bäder
Alkalireinigung Chrommetallplattierung
C hr omoxidplattie rung
Nach jeden· Behandlungsbad erfolgte eine Wäsche mit heißem Wasser. Liniengeschv/mdigkeit: 15m/Min., 30m/Min., 61m/Min.
Stromdichten bei der Plattierung mit Chrommetall: 75, 6 Ampere/dm ,
2 2 2
166 Ampere/dm , 248 Ampere/dm , 324 Ampere/dm .
Stromdichten bei der Plattierung mit Chromoxyd: 32 Ampere/dm ,
2 2 2 2
83 Ampere/dm , 115 Ampere/dm , 166 Ampero/dm , 248 Ampere/dm ,
324 Ampere/dm.
Es wurden Kombinationen der obigen Variablen eingestellt. Die Ergebnisse sind in den Tabellen la bis Ic wiedergegeben. Die Korrosionsbeständigkeit ergibt sich nach Prüfungen, die denen ähnlich waren, die bei den im Labor hergestellten Proben, wie sie in den Tabellen 1 la bis lic wiedergegeben sind, angewandt wurden.
5060
Zusammensetzung Temperatur
78 g/l NaOH 700C
226 g/l CrO 380C
2, 5 g/l H2SO4
97, 7 g/l CrO„ 380C
O, Ol g/l H2SO4
Tabelle la Liniengeschwindigkeit 15m/Min.
Chromoxid Stromdichte (Ampo/dm } Chrommetall Stromdichte (Amp« /dm )
300
770
1070 75,6
106, 32
248, 40
324,0
Nr. Farbe
Cr-Metall mg/m Cr-Oxia mg/m
% elektr. Wirkungsgrad Cr-Metall
Nr.
Farbe
Cr-Metall mg/m ο Cr-Oxid mg/m
% elektr. Wirkungsgrad Cr-Metall
IA IG IM IS
blau-bronze bronze blauEcheckig blau-gold
0 290,52 710,13 1645,23
30,128 30,128 33, 204 33,356
- 11,1 13,5 24,0
IB IH IN IT
blau-grün blau-grün gold grün-gold
59,18 333,53 828, 52 1530,20
45,192 49,498 51,648 107, 60
3,2 9,3 15,7 22,7
Nr. Farbe
11
gold-purpur
IO IU
gold-purpur purpur
Tabelle la (Forts.)
O
PO
Chrome,.!.!
Stromdichtc-
(Amp. /dm/
Nr. Cfciommotiül Sir omc'iclitj (Amp./ein· 248, /Q £24,0 IX ^!
1 1540 Farbe 7£, 6 163, S2 IP IV grün-grau H333
Cr-Metall mg/m2 ID IS purpur grün-pur pur 1839, 9C
Cr-Oxid mg/m2 purpur purpur 793,24 1543,28 75,32
O
% elektr. Wirkungsgrad
Cr-Metall
9L,992 376, 60 57,028 63,481 26,8 §
ίο
Nr. 65,633 55,952 15,1 24,0
2300 Farbe . 5,4 10,5 IQ IW ς*
I Cr-Metall mg/m2 IE IK gold-grün
I Cr-Oxid mg/m gold-grün gold-grün 850,04 1700,08
O Q
Z
% elektr. Wirkungsgrad
Cr-Metall
98,992 398,1.20 79,62 75, 32
co
ro
Nr. 75,32 75,32 16,1 24,8
-t- 3000 Farbe 5,4 11,1 IR
co Cr-Metall mg/m IL gold-grün
co
CD
2
Cr-Oxid mg/m
gold-grün gold-grün 828, 524
% elektr. Wirkungsgrad
Cr-Metall
182, 92 451,92 82,852
92, 636 91,46 15,7
9,9 12, 6
Linienseschwindigkeit 30 m/Min. Nr. Tabelle Ib Stromdichte 21 (Amp. /dm ) 20 324,0 2S 2T
Chromoxid
Stromdichte
(Amp./dm )
Farbe 163, 32 grün-blau- 248, 40 grün-gold purpurscheckig dunkelblau C*
300 Cr-Metall mg/m Chrornmetall 2G 215,20 2M 451,92 893,08 946, 88
Cr-Oxid mg/m 75,6 blau 49,5 blau 51,65 22,6 41,93
% elcktr. Wirkungsgrad
Cr-Metall
2A 193,68 12,2 373,60 17,1 25,3 28,5
Nr. bronze-blau 27,978 25,82 2U
Farbe 0 11,0 14,3 gold-purpur
770 Cr-Metall mg/m '3 J, 20 2H 2N 943,88
Cr-Oxid mg/m - tiefblau blau 49,5 1^3
% elektr. Wirkungsgrad
Cr-Metall
2B 215,20 451,92 26,5 _^
co -P*
LQ
^4 ι Nr. blau 41,9 34 44,12
O Farbe 0 12, 2 17,1
co 1070 Cr-Metall mg/m 451,9
ro
»
Cr-Oxid mg/m -
% elektr. Wirkungsgrad
Cr-Metall
2C
OO grün-blau
0
53,80
:.ί3 I'd (Forts. )v
σ (Amp./dr./) Nr. Chron-metai/L 2E 163, S2 ip./Cd.i ,? S24, 0 ro
co 1540 Farbe 7£, β grün-purpur 2J o/n /n 2V ο —*
CD t>.
O
in Ca3
•o Cr-Metall mg/m 2D 43, 04 bronze-gold 2P gold-purpur. CjJ
co
co
Cr-Oxid mg/m gold 80,70 238,72 gold-purpur -
CS % elektr. Wirkungsgrad
Cr-Metall
21, 52 4,4 65,64 494, 93 65,64
Nr. 65,(633 2F
bronze-gold
13,4 66 ,71 -
ORiGiN 2300 Farbe 2,2 64,56 18,8 2W
I
esi
co
> Cr-Metall mg/m 80,70 gold-purpur 2Q purpur-grün
I ο
Cr-Oxid mg/m
6,6 301,28 purpur 1043, 72
% elektrir Wirkungsgrad
Cr-Metall
75,32 559,52 79,62
Nr.
Farbe
17,1 79, 62 29,6
3000 Cr-Metall mg/m 2L
grün
21,2 2X
grün-purpur
Cr-Oxid mg/m 301,28 2R
grün
1035,24
% elektr. Wirkungsgrad
Cr-Metall
80,70 538, 00 87,15
17,1 89,31 30,2
20,4
O
co
Liniengeschwindigkeit 61 m/Mine Nr. Tabelle lc 166, 32 3H 31 (Ampo/dm ) 324,0 ο —»
CD i
OO Chromoxid
Stromdich^
(Ampe/dm '
Farbe 3G bronze-gold blau-bronze 248,4 3S O
IO J^
CO
CO
2/18 300 ρ
Cr-Metall mg/m
gold 43, 04 43,04 3M schwach blau OJ
OO
OO
ρ
Cr-Oxid mg/m
21,52 33,36 37,66 schwach blau 516,48
% elektr. Wirkungsgrad
Cr-Metall
Chrommetall Stromdichte 38 ,74 5,0 5,0 139,88 19,37
ι
Nr. 75,6 2,5 25,82 30,0
Farbe 3A 10,8 3T
770 Cr-Metall mg/m keine 3N hellblau
co
co
Cr-Oxid mg/m 0 blau-bronze 473,44
% elektr. Wirkungsgrad
Cr-MetaH
35,51 161,40 30,13
Nr. 33,35 27,5
Farbe 3B 12,5 3U
1070 ρ
Cr-Metall mg/m
schwach blau 30 blau
ο
Cr-Oxid mg/m
0 blau 494,96
% elektr. Wirkungsgrad
Cr-Metall
39, 81 193,88 37,66
- 37, 66 28,8
3C 15,0
hellblau
0
52, 72
-
J> IS)
Linisi-3Gcel>-7indlg!;3it 31 m/lJIm.
Tabella lc (Forts.)
Chromm«i-ill ßirü.üUleh
>i
75,6
160,3?,
240, 4
324,0
Nr.
Farbe
Cr-Metall mg/m
2 Cr-Oxid mg/m
%elektr. Wirkungsgrad Cr-Metall
3D
hellblau
0
52,7
3J
blau 21,52 49,5 2,5
3P
blau
161,40
39,81
12,5
3V blau 548,7a 51,65 31,0
Nr.
Farbe
Cr-Metall mg/m Cr-Oxid mg/m
% elektr. Wirkungsgrad Cr-Metall
3E
gold
0
67,79
3K
grün-gold 75,32 59,18 8,7
3Q
grün-gold
215,20
54, 80
16,6
3W gold 591, 80 65,64 34,4
Nr.
Farbe
Cr-Metall mg/m ο Cr-Oxid mg/m
% elektr. Wirkungsgrad Cr-Metall
3P
gold-purpur
0
79,62
31,
gold-purpur 13S}8 8 65ν 64 { 16, 2
3R . 3X
gold'-purpur gold-purpur
279,76· 613,32
65,64 > 75,32
21,6 35,5
CD O
Es wurde auch eine Rlot-Anlage für Stahlbänder konstruiert. Sie hatten die Maße 19 χ 5, 6 mm. Standardbänder wurden kontinuierlich mit einer Kombination aus Zink, Chrommetall und Chromox, wie es in Tabelle lila wiedergegeben ist, beschichtet. Die Ergebnisse der T£orrosionsprü~ fung sind ebenfalls in Tabelle lila wiedergegeben. Es zeigt sich dabei erneut der synergistische Effekt der Kombination von Zink- und Chromoxüberzüge.
Es wurde auch mit Chromox beschichteter und elektrogalvanisierter Draht kontinuierlich in einer Pilot-Anlage hergestellt. In Abhängigkeit der verschiedenen Überzugsgewichte ist eine entsprechende Hochtemperaturdampfbeständigkeit festzustellen.
1 0 9 8 A ? / 1 Γ ? 8
Tabelle lila
Aufbringung in der Pilot-Anlage - chromoxbeschichtete, elektrogalvanisierte Stahlbänder.
Zn
/ 2
g/m
Cr-Metall
/ 2
mg/m
Cr-Oxid
\ais L-r^
mg/m
- Korrosionsbeständigkeit
25 Stunden ASTM - Salz-
sprühung
3,05 60,26 62,41 kein wr, kein rr
1,84 33,36 76,4 Fleck wr, kein rr
0,91 76,4 · 91,46 kein wr, Fleck rr
0,91 ' 45,192 38,74 kein wr, kein rr
0,91 73,17 81,78 kein wr, kein rr
0,61 88,23 86, 080 kein wr, kein rr
1,84 182,920 - mittel wr, Fleck rr
0,89 - - ■ schwer wr, Fleck rr
2,72 - schwer rr
0,45 -- 100% rr
Std, schwarz 105% rr
Std. grün 75% rr
Chro mm etallbad
Ghroffioxidbad
225g CrCL/1
100g CrO./l
Tabelle 11a
ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWX Vergleich , 15 m/Min. Serie
Autoklavenprüfung Stdn.
231212212211211112222121 33232232 2 211222212332231 333422432212432233433332
4 4
Salz sprühte st Stdn.
24
32
48
72
000000100000100000000000 llOOOOlOOOOQlOOOOOlOOOOO 1110 00100000100000100000 112000100000100000100000 112111111111111111100001 Vergloichsproben abc d ei g hi
111111111 111111111 111111111 222222111 4 2 44 4 4444
0 - kein Korrosionsprodukt
1 = weiße Korrosionsprodukte
2 = weiße Korrosionsprodukte + roter Fleck
3 = weiße Korrosionsprodukte + viele rote Rostflecken
4 = weiße Korrosionsprodukte + ausgedehnter roter Rost
O CO O
Tabelle lib
ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWX 30m/Min. Serie 2
Autoklavenprüfung Stdn.
45 222121221212322221222123
100 170
33212243232 2433321332333 33322 2 433323433323332343
Salzsprühtest Stdn.
24 32 48 72
110000100000100000110001 110000110000100000110 00 1 110000110000100000110001 11000011000 0100000 110001 1111114110 11210000111011
0 = kein Korrosionsprodukt
1 = weiße Korrosionsprodukte
2 = weiße Korrosionsprodukte + roter Fleck
3 = weiße Korrosionsprodukte + viele rote Rostflecken
4 = weiße Korrosionsprodukte + ausgedehnter roter Rost
CO CO CO
Tabelle lic
ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWX Vergleich 61m/Min. Serie
Stdn.
110 111111111111111111111111 2
Salzsprühtest Stdm
8 10 1100110 0 00110000000000 0
24 111100110 0001110 0 0000000 0
32 211100110010111000000000 0
φ 48 2111001100 101110 00000000 0 Ο«
7 72 414 4 0 1141111111011111100 0 **
Q- kein Korrosionsprodukt
^ 1 = weiße Korrosionsprodukte
^ 2 = weiße Korrosionsprodukte + roter Fleck
~; 3 = weiße Korrosionsprodukte + viele rote Rostflecken
,3 4 = weiße Korrosionsprodukte + ausgedehnter roter Rost

Claims (1)

Patentansprüche oder 1. Gegenstände aus Zink / Zinklegierungen oder galvanisch verzinkte Artikel, deren Überzug elektrolytisch aufgetragen wurde, gekennzeichnet durch einen Film aus Chrommetall mit einer Stärke von wenigstens 0,215 mg/m und einen Chrom oxydfilm mit einer Stärke von wenigstens mg/m2. 2. Gegenstände nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Filmdicken von 0,215 mg bzw. 0,107 mg/m2 3. Gegenstände nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Filmdicken wie sie in den Beispielen der Tabellen la bis Ic beschrieben worden sind. AJ Zweistufenverfahren zum elektrolytischen Beschichten von Zinkoberflächen oder Legierungen mit einem Film aus Chrommetall und einem Film aus Chromoxyd, dadurch gekennzeichnet, daß
1. die Oberfläche in einer wässrigen Lösung von Chromtrioxyd
Chromsäure) und Sulfationen mit einer Konzentration an Chromtrioxyd zwischen 100 und 450 g/l, einem Chromtrioxyd/Sulfatverhältnis von
50:1 bis 200:1 und einer Substratstromdichte zwischen 21, 6 und
2 864 Ampere/dm kathodisch behandelt wird und
2. die mit Chrommetall beschichtete Oberfläche in einer wässrigen Lösung von Chromtrioxyd mit einer Konzentration zwischen 50 und 400 g/l
kathodisch behandelt wird, wobei die Substratstromdichte 21, 6 bis
216 Am]
beträgt.
216 Ampere/dm2 und die Elektrolyttemperatur jeder Stufe 27 bis 66QC
5« Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der ersten Stufe die Chromtria^dkonzentration 100 bis 450 g/l, das Chronitrioxydsäure/
t;0fS 4 2710
21U333
/latverhältnis 50:1 bis 175:1, die Elektrolyttemperatur 27 C bis 66 C und
ο die Stromdichte an der.Kathode 54 bis 324 Ampere/dm und für die zweite stufe die Chromtrioxydkonzentration 50 bis 400 g/l, die Elektrolyttemperatur 270C bis 540C und die Stromdichte an der Kathode 21, 6 bis
ο 216 Ampere/dm beträgt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der er sten Stufe die Chromtrioxydkonzentration 200 bis 220 g/l, das Chromsäure/ Sulfatverhältnis 100:1, die Elektrolyttemperatur 380C bis 430C und die
ο Stromdichte an der Kathode ungefähr 324 Ampere/dm für Drahtartikel
und ungefähr 162 Ampere/dn für Bänder und in Stufe 2 die Chromtrioxydkonzentration 100 bis 150 g/l, die Elektrolyttemperatur ungefähr 380C
2 und die Stromdichte an der Kathode ungefähr 324 Ampere/dm für Draht-
2 artikel und annähernd 162 Ampere/dm für Bänder beträgt.
7. Verfahren nach den Ansprüchen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
nach de]
erfolgt.
nach der ersten Stufe eine Wäsche mit heißem Wasser von 5O0C bis 8O0C
8. Verfahren nach den Ansprüchen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Anode Weichstahl verwendet wird.
9. Einstufenverfahren zur elektrolytischen Beschichtung von Zinkoberflächen oder mit Zinklegierungen beschichteten Oberflächen mit einem Film aus Chrommetall und einem Film aus Chromoxyd, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung der Oberfläche in einer wässrigen Lösung aus Chromtrioxyd (CrO9, Chromsäure) und Sulfationen mit einer Könzentra-
«5
tion an Chromtrioxyd zwischen 25 und 150 g/l, einem Chromtrioxyd/Sulfatverhältnis zwischen 50:1 und 200:1 und einer Substratstromdichte zwi-
sehen 21, 6 und 864 Ampere/dm der Oberfläche und bei einer Elektrolyttemperatur zwischen 270C und 66 C kathodisch erfolgt.
5060 10984 2/1 P. 38
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Chromtrioxydkonzentration 50 bis 150 g/l, das Chromtrioxyd/Sulfatverhältnis 50:1 bis 150:1, die Elektrolyttemperatur 32°C bis 54°C und die Stromdichte an der Kathode 21, 6 bis 216 Ampere/dm beträgt.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch, gekennzeichnet, daß die Chromtrioxydkonzentration ungefähr 50 g/l und die Elektrolyttemperatur ungefähr 380C beträgt.
12. Verfahren nach den Ansprüchen 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß als Anode Weichstahl verwendet wird und so viel einer geeigneten Menge eines Reduktionsmittels zugesetzt wird, daß die Konzentration an Chrom (III)-ionen ungefähr bis zu 20% beträgt.
13. Verfahren zur Beschichtung von Produkten aus Stahlbändern, dadurch
2 gekennzeichnet, daß die Stahlbänder zuerst mit wenigstens 1,5 g/m zinkplattiert werden und dann nach den Verfahren der Ansprüche 4 bis mit Chrommetall/Chromtrioxyd überzogen werden.
14. Verfahren nach den Ansprüchen 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinkoberfläche bei allen Prozessen gereinigt wird.
5060 * ^
"~ ' 109842/1838
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