DE2113485B2 - Magnetfilter - Google Patents
MagnetfilterInfo
- Publication number
- DE2113485B2 DE2113485B2 DE2113485A DE2113485A DE2113485B2 DE 2113485 B2 DE2113485 B2 DE 2113485B2 DE 2113485 A DE2113485 A DE 2113485A DE 2113485 A DE2113485 A DE 2113485A DE 2113485 B2 DE2113485 B2 DE 2113485B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- filter
- pulp
- container
- water
- magnetic
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000005291 magnetic effect Effects 0.000 title claims description 28
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 23
- 229910052500 inorganic mineral Inorganic materials 0.000 claims description 16
- 239000011707 mineral Substances 0.000 claims description 16
- 230000005294 ferromagnetic effect Effects 0.000 claims description 13
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 7
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 7
- 230000002209 hydrophobic effect Effects 0.000 claims description 5
- 239000000696 magnetic material Substances 0.000 claims description 4
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 3
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 claims 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 10
- UQSXHKLRYXJYBZ-UHFFFAOYSA-N iron oxide Inorganic materials [Fe]=O UQSXHKLRYXJYBZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 7
- 235000012211 aluminium silicate Nutrition 0.000 description 6
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 6
- OGIDPMRJRNCKJF-UHFFFAOYSA-N titanium oxide Inorganic materials [Ti]=O OGIDPMRJRNCKJF-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- 239000005995 Aluminium silicate Substances 0.000 description 5
- NLYAJNPCOHFWQQ-UHFFFAOYSA-N kaolin Chemical compound O.O.O=[Al]O[Si](=O)O[Si](=O)O[Al]=O NLYAJNPCOHFWQQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 description 5
- SOQBVABWOPYFQZ-UHFFFAOYSA-N oxygen(2-);titanium(4+) Chemical class [O-2].[O-2].[Ti+4] SOQBVABWOPYFQZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 5
- 239000010802 sludge Substances 0.000 description 4
- 239000002002 slurry Substances 0.000 description 4
- 238000007792 addition Methods 0.000 description 3
- 239000010408 film Substances 0.000 description 2
- 238000001914 filtration Methods 0.000 description 2
- 239000010687 lubricating oil Substances 0.000 description 2
- 239000006249 magnetic particle Substances 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 2
- GWEVSGVZZGPLCZ-UHFFFAOYSA-N Titan oxide Chemical compound O=[Ti]=O GWEVSGVZZGPLCZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 239000003153 chemical reaction reagent Substances 0.000 description 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000010433 feldspar Substances 0.000 description 1
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 1
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 239000006148 magnetic separator Substances 0.000 description 1
- 238000000746 purification Methods 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
- 239000010409 thin film Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C1/00—Magnetic separation
- B03C1/02—Magnetic separation acting directly on the substance being separated
- B03C1/025—High gradient magnetic separators
- B03C1/031—Component parts; Auxiliary operations
- B03C1/032—Matrix cleaning systems
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D35/00—Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
- B01D35/06—Filters making use of electricity or magnetism
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D35/00—Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
- B01D35/12—Devices for taking out of action one or more units of multi- unit filters, e.g. for regeneration
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Filtering Materials (AREA)
- Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)
- Water Treatment By Electricity Or Magnetism (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Magnetfilter mit zumindest zwei aus nichtmagnetischem Werkstoff
gefertigten Filterbehältern, wobei in einem aus einer Trübe bestimmte Mineralien abgetrennt und im anderen
die abgetrennten Mineralien durch Wasser ab-485
gespült werden, und ία den FUterbebSltero zwischen
ferromagnetischen Körpern je eine. Elektroraagnetspule
eingebaut ist.
Aus der US-PS 2 074085 ist ein magnetischer Separator dieser Art bekannt, bei dem in dem Filterbehälter,
in dem aus der Trübe bestimmte Mineralien abgetrennt werden, die ferromagnetischen Filtermaterialien
durch Spalte zwischen Magnetspulen hindurchgeführt werden, während in dem anderen Filterbehälter
die abgetrennten Mineralien durch Wasser abgespült werden.
Aus der US-PS 1 996 106 sind Verfahren und Vorrichtungen zur Filterung von flüssigen Schmiermitteln
unter Verwendung einer Filterkerze bekannt, die neben unmagnetischem Filtermaterial eine Magnetspule
enthält, die Scheiben magnetisch beaufschlagt, zwischen denen das Filtermaterial eingebettet ist.
Dieser Schmierölfilter dient dazu, die vom Verschleiß der Motorteile herrührenden magnetischen
Partikeln beim Durchgang durch den Filter festzuhalten.
Der vorliegenden Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, feinkörniges Gut, wie es beispielsweise bei der Aufbereitung von Kaolin, Feldspat
oder anderen Bodenschätzen auftritt von geringen Mengen von Teilchen mit geringer Magnetisierbarkeit
zu befreien.
Dies wird bei einem Magnetfilter der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch erreicht,
daß die Elektromagnetspulen in den Filterbehältern jeweils derart angeordnet und ausgebildet sind, daß
sie allseitig außen und innen von einer Schüttung der ferromagnetischen Körper umgeben sind und
daß über den Filterbehältern drehbar um die senkrechte Symmetrieachse der Behälter eine Verteilungsgruppe zur abwechselnden, getrennten Zufuhr von
Wasser und Trübe in jeden Behälter montiert ist, deren Betätigung elektrisch mit der Betätigung des
Elektromagneten gekoppelt ist.
Dadurch, daß die Magnetspulen in den Filterbehältern derart angeordnet und ausgebildet sind,
daß sie allseits innen und außen von einer Schüttung aus ferromagnetischen Körpern umgeben sind, kann
nicht nur auf die Verwendung von Polschuhen oder polschuhförmigen Körpern verzichtet werden, die
normalerweise ein großes Gewicht in Anspruch nehmen, sondern der gesamte magnetische Fluß um die
Spule herum kann unmittelbar zur Separierung der schwachmagnetischen Komponente ausgenutzt werden,
wobei die magnetische Einwirkung auf das Gut sehr genau dosiert werden kann, was die Abtrennung
der schwachmagnetischen Teilchen in vielen Fällen stark erleichtert. Durch die erfindungsgemäß drehbar
über den Filterbehältern angeordnete Verteilungsgruppe kann jedem Filterbehälter abwechselnd Trübe
zur Separierung und Wasser zum Abspülen der abgetrennten Mineralien zugeführt werden, wobei die
Betätigung der Verteilungsgruppen mit der Betätigung der Elektromagneten so gekoppelt ist, daß diese eingeschaltet
sind, wenn dem betreffenden Behälter Trübe zugeführt wird. Trotz der für diese Separierung
schwachmagnetischer Teilchen erforderlichen Aufeinanderfolge von Abtrenn- und Spülvorgang
kann auf diese Weise ein fortlaufendes Arbeiten des Magnetfilters erreicht werden.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung besteht nach der Erfindung darin, daß jeder Ftlterbehälter in Form
von zwei konzentrischen Zylindern, zwischen denen
sich ein Sammelraum zum Ansammeln der gereinigten Trübe befindet, und mit einem Boden von kegeliger
Gestalt mit einer öffnung an der Spitze ausgebildet ist, in der ein magnetisches Ventil zum Ablassen
des Wassers mit den extrahierten Mineralien eingebaut ist, und daß im Oberteil des Außenzylinders
eine Abflußöffnung zum Abfluß der gereinigten Trübe vorgesehen ist.
In Weiterbildung der Erfindung enthält die Verteilungsgruppe
einen mit einer konzentriscnen Trennwandung in zwei Teile für die Trübe bzw. das Wasser
aufgeteilten Becher und zwei feststehende, unter dem Becher liegende Aufgabetrichter, wobei im Boden
der Teile des Bechers diametral entgegengesetzt je eine Öffnung zum Auslaß der Trübe bzw. des
Wassers in die Aufgabetrichter ausgeführt ist.
Zur Verstärkung der Abscheidungswirkung ist es vorteilhaft, wenn die die Schüttung bildenden ferromagnetischen
Körper aus mit einem hydrophoben Film überzogenen Stahlkugeln bestehen. ao
Vorzugsweise bestehen in Weiterbildung der Erfindung
die die Schüttung bildenden f rromagnetischen Körper aus geriffelten mit einem Hydrophoben
Film überzogenen Stahlblechen.
Die Erfindung wird nun an Hand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Magnetfilter zur Naßaufbereitung von
feinkörnigem Gut im Schnitt,
Fig. 2 ein Magnetfilter in Draufsicht, F i g. 3 einen Aufgabetrichter in Draufsicht.
Das Magnetfilter enthält ein Gestell 1 (Fig. 1 und 2), das aus starkem Stahlblech gefertigt ist und
auf dem symmetrisch zwei Filterbehälter starr befestigt sind. Über den Filterbehältern 2 ist auf einer
Welle 3 um die mit der Welle 3 zusammenfallende Symmetrieachse der Behälter 2 eine Verteilungsgruppe 4 zur abwechselnden getrennten Zufuhr von
Trübe u.id Wasser zu jedem der Filterbehälter 2 drehbar angeordnet.
Jeder der Filterbehälter 2 ist aus nichtmagnetischem Werkstoff in Form von zwei konzentrischen
Zylindern —■ einem inneren Zylinder 5 und einem Außenzylinder 6 — gefertigt. Zwischen diesen Zylindern
ist ein Sammelraum 7 für die gereinigte Trübe gebildet. Der Boden 8 des Filterbehälters 2
ist mit dem Außenzylinder 6 verbunden und weist eine Kegelform mit der öffnung 9 an der Spitze auf.
In der öffnung S- des Behälterbodens 8 ist ein
Magnetventil 10 zum Ablassen des Wassers mit den abgetrennten Mineralien angeordnet. Im Oberteil des
Außenzylinders 6 ist eine Abflußöffnung Il zum Abfluß der gereinigten Trübe vorgesehen.
Im Inneren des Filterbehälters 2 ist ein Gitterwerk 12 vorgesehen, auf dem der Innenzylinder 5
und eine Elektromagnetspule 13 angeordnet sind, die in einem aus nichtmagnetischem Werkstoff bestehenden
wasserdichten Mantel 14 eingeschlossen ist. Die Elektromagnetspule 13 liegt zwischen hydrophobierten,
ferromagnetischen Körpern 15, als welche Stahlkugeln oder geriffelte Stahlbleche dienen,
die mit einem dünnen Film (3 bis 5 μΐη) aus einem hydrophoben Mittel, beispielsweise aus siliziumorganischer
Flüssigkeit, überzogen sind.
Die Verteilungsgruppe 4 besteht aus einem Becher 6g 16, der um die Symmetrieachse der Filterbehälter 2
drehbar ist und zwei feststehenden, unter dem Becher 16 angeordneten Aufgabetrichtern 17.
Der Becher 16 ist starr auf der Welle 3 befestigt, die mit der vertikalen Symmetrieechse der Behälter 2
zusammenfällt. Das eine Ende der Welle 3 ist in einem Lager 18 abgestützt, das in der Mitte des
Filtergestells 1 angeordnet ist. Die Welle 3 ist weiter in einem Lager 19 gelagert, das in einer zwischen
den Aufgabetrichtern 17 liegenden Hülse 20 (Fig. 3) angeordnet ist.
Eine konzentrische Trennwand 21 trennt den Becher 16 in zwei Teile 22 und 23 für die Trübe
bzw. das Wasser. In den Böden 24, 25 der Becherteile 22 und 23 ist je eine öffnung zum Abfluß der
Trübe bzw. des Wassers in die Aufgabetrichter 17 vorgesehen. Auf der Außenwand des Bechers 16 ist
außenseitig ein Schaltglied 28 zum Einschalten der Endschalter 29 im Augenblick der Zufuhr der Trübe
in die Filterbehälter 2 montiert.
Die Aufgabetrichter 17 sind in Form von Halbzylindern ausgeführt, in deren Böden 30 (Fig. 3)
Öffnungen 31 zum Auslaß des zugeführten Wassers oder der Trübe in die Filteioehälter 2 vorgesehen
sind.
Das Magnetfilter arbeitet wie folgt: \'or der Zugabe
der aus einer Suspension aus Kaolin mit unwesentlichem Gehalt an verunreinigenden Mineralien
wie Eisen- und Titanoxide bestehenden Trübe in den Becher 16 (Fig. 1, 2) wird diese mit
Reagenzien behandelt, damit die aus der Trübe zu extrahierenden Mineralien (Eisen- und Titanoxide)
hydrophobe Eigenschaften erhalten. Die derart vorbereitete Trübe wird dann in den Becherteil 22 geleitet,
während in den Becherteil 23 Wasser einläuft. Danach wird die Welle 3 mit dem auf dieser unbeweglich
befestigten Becher 16 zusammen in Drehung versetzt.
Bei Drehung des Bechers 16 wechseln einander die Trübe- und Wasserzugaben in die Aufgabetrichter
17 wie auch in die Filterbehälter 2 ab.
Tritt die Öffnung 26 zum Auslaß der Trübe aus dem Becherteil 22 in die Zone des Trichters 17, so
beginnt die Zufuhr von Trübe in den Filterbehälter 2. Gleichzeitig wird durch das Schaltglied 28 der Endschalter
29 eingeschaltet und zu der in dem Behälter 2 befindlichen Elektromagnetspule 13 fließt elektrischer
Gleichstrom, der die ferromagnetischen Filterkörper 15 und das Ventil 10 erregt, wobei das
letztere die Öffnung 9 im Boden 8 versperrt.
Aus der in den Behälter 2 eingeführten Trübe werden bei deren Durchgang zwischen den ferromagnetischen
Filterkörpern 15 die betreffenden Mineralien (Eisen- und Titanoxide) unter Wirkung
eier magnetischen Kräfte und der selektiven Adhäsionskräfte
durch Anhaften an di^, Filterkörper 15
abgeschieden.
Beim Durchfluß des elektrischen Stromes durch die Elektromagnetspule 13 verschließt auch das
Magnetventil 10 die Öffnung 9, und der Abscheidevorgang der betreffenden Mineralien verläuft im geschlossenen
Raum.
Die von Beimengungen (Eisen- und Titanoxide) gereinigte Trübe tritt in den Sammelraum 7, wo sich
die gereinigte Trübe ansammelt, ein, und wird durch die Abflußöffnung 11 in ein besonderes Aufnahmegefäß
(nicht dargestellt) abgelassen.
Tritt nun die Auslaßöffnung 26 für die Trübe aus der Zone des Aufgabetrichters 17 heraus und die
Auslaßöffnung 27 für Wasser des Becherteils 23 in diese Zone hinein, so wird die Stromzufuhr durch
das Schaltglied 28 abgestellt, und gleichzeitig fließt Wasser in den Filterbehälter 2. Hierbei entmagnetisieren
sich die ferromagnetischen Filterkörper 15, und das Ventil 10 öffnet sich. Das dem Filterbehälter
2 zugeführte Wasser spült die entmagnetisierten Mineralien (Eisen- und Titanoxide) ab und fließt
über die durch das Magnetventil nicht mehr ver
schlossene öffnung 9 ins nicht dargestellte Aufnahmegefäß.
Dann wiederholt sich das Arbeitsspiel des Magnetfilters. Die Arbeit des zweiten Filterbehälters 2 verläuft
wie die des ersten mit dem Unterschied, daß zur Zeit der Trübezufuhr in den einen Behälter dem
anderen Wasser zugeführt wird.
I. Tabelle der Kennwerte des Magnetfilters
Lfd. Nr.
Benennung des Kennwertes
Größe des Kennwertes
Bezogene Leistung des Magnetfilters pro 1 dm2 Filterfläche ..
Filtrationsgeschwindigkeit
Magnetische Feldstärke
270 kg/h
2,5 cm/sec
10 000 bis 12 000Oe
II. Tabelle der Hauptergebnisse nach Reinigung von
Kaolin von Beimengungen im erfindungsgemäßen
Magnetfilter
| Lagerstätte und Aufbereitungsprodukte |
Gehalt an Beimengungen in Vo |
Titanoxid | WeiQc des Kaolins |
| Eisenoxid | |||
| Kaolin der Glucho- | |||
| wetzk-Lagerstätte | 1,35 | ||
| Ausgangsgut | 0,89 | 0,71 | 83 |
| Reinigungsgut | 0,53 | 91 | |
| Kaolin der Manuilsk- | |||
| Lagerstätte | 1,1 | ||
| Ausgangsgut | 0,70 | 0,45 | 92 |
| Reinigungsgut | 0,52 | Blatt Zeichnungen | 95 |
| Hierzu 2 | |||
Claims (5)
1. Magnetfilter mit zumindest zwei aus nichtmagnetischem Werkstoff gefertigten Filterbehäl-
tern, wobei in einem aus einer Trübe bestimmte Mineralien abgetrennt und im anderen die abgetrennten
Mineralien durch Wasser abgespült werden, und in den Filterbehältern zwischen ferromagnetischen Körpern je eine Elektromagnetspule
eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektromagnetspulen (13) in den Filterbehältera (2) jeweils derart angeordnet
und ausgebildet sind, daß sie allseitig außen und innen von einer Schüttung der ferromagnetischen
Körper (15) umgeben sind und daß über den Filterbehältern (2) drehbar um die senkrechte Symmetrieachse der Behälter (2) eine
Verteilungsgruppe (4) zur abwechselnden, getrennten Zufuhr von Wasser und Trübe in jeden
Behälter (?.) montiert ist, deren Betätigung elektrisch
mit der Betätigung des Elektromagneten gekoppelt ist.
2. Magnetfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Filterbehälter (2) in
Form von zwei konzentrischen Zylindern (5, 6). zwischen denen sich ein Se/nmelraum (7) zum
Ansammeln der gereinigten Trübe befindet, und mit einem Boden (8) von kegeliger Gestalt mit
einer Öffnung (9) an der Spitze ausgebildet ist, in der ein n'i.gnetisches Ventil (10) zum Ablassen
d.-s Wassers mit den extrahierten Mineralien eingebaut
ist, und daß i.n Obe ^eil des Außenzyiinders
(6) eine Abflußöffnung (11) zum Abfluß der
gereinigten Trübe vorgesehen \st.
3. Magnetfilter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilungsgruppe
(4) einen mit einer konzentrischen Trennwandung (21) in zwei Teile (22, 23) für die Trübe bzw.
das Wasser aufgeteilten Becher (16) und zwei feststehende, unter dem Becher (16) liegende
Aufgabetrichter (17) enthält, wobei im Boden (24, 25) der Teile (22, 23) des Bechers (16)
diametral entgegengesetzt je eine öffnung (26, 27) zum Auslaß der Trübe bzw. des Wassers in
die Aufgabetrichter (17) ausgeführt ist.
4. Magnetfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die
Schüttung bildenden ferromagnetischen Körper (15) aus mit einem hydrophobem Film überzögenen
Stahlkugeln bestehen.
5. Magnetfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
die Schüttung bildenden ferromagnetischen Körper (15) aus geriffelten mit einem hydrophoben
Film überzogenen Stahlblechen bestehen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2113485A DE2113485C3 (de) | 1971-03-19 | 1971-03-19 | Magnetfilter |
| FR7113006A FR2133463A1 (en) | 1971-03-19 | 1971-04-13 | Wet processing of minerals - in fine granular form using two vessels |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2113485A DE2113485C3 (de) | 1971-03-19 | 1971-03-19 | Magnetfilter |
| FR7113006A FR2133463A1 (en) | 1971-03-19 | 1971-04-13 | Wet processing of minerals - in fine granular form using two vessels |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2113485A1 DE2113485A1 (de) | 1972-09-28 |
| DE2113485B2 true DE2113485B2 (de) | 1974-12-12 |
| DE2113485C3 DE2113485C3 (de) | 1975-07-24 |
Family
ID=25760830
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2113485A Expired DE2113485C3 (de) | 1971-03-19 | 1971-03-19 | Magnetfilter |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2113485C3 (de) |
| FR (1) | FR2133463A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0032317A3 (de) * | 1980-01-15 | 1981-11-18 | A.P.V.-Carlson Limited | Verfahren zur Flüssigkeitsfiltration |
-
1971
- 1971-03-19 DE DE2113485A patent/DE2113485C3/de not_active Expired
- 1971-04-13 FR FR7113006A patent/FR2133463A1/fr active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0032317A3 (de) * | 1980-01-15 | 1981-11-18 | A.P.V.-Carlson Limited | Verfahren zur Flüssigkeitsfiltration |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2133463A1 (en) | 1972-12-01 |
| DE2113485C3 (de) | 1975-07-24 |
| DE2113485A1 (de) | 1972-09-28 |
| FR2133463B1 (de) | 1974-10-11 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3544115C2 (de) | ||
| EP0278328B1 (de) | Verfahren zur Extraktion von Schwermetallen aus belasteten Böden und Vorrichtung zur Gegenstrom-Extraktion bei einem solchen Verfahren | |
| DE102014013459A1 (de) | Starkfeldmagnetscheider | |
| DE2909492C2 (de) | Reinigungseinrichtung für die Matrixteilchen eines Magnetscheiders | |
| DE2606408A1 (de) | Starkfeldmagnetscheider zur nassaufbereitung magnetisierbarer feststoffteilchen | |
| DE2222003B1 (de) | Starkfeld-magnetscheider | |
| DE3003755C2 (de) | ||
| DE3888795T2 (de) | Auswaschungsverfahren von magnetisch getrennten Teilchen. | |
| DE2113485C3 (de) | Magnetfilter | |
| DE3827252C2 (de) | ||
| DE2517857A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum abscheiden magnetisierbarer teilchen aus einer suspension | |
| DE2501858C2 (de) | Vorrichtung zum Abscheiden magnetisierbarer Teilchen, die in einer Flüssigkeit suspendiert sind | |
| DE2552355A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur scheidung nativer magnetisierbarer teilchen aus einem diese in suspension enthaltenden fluid | |
| DE2210029A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum magneti sehen Abscheiden von festen, magnetischen Teilchen aus einem stromenden Fluid | |
| DE2111986C3 (de) | Magnetischer Naßabscheider | |
| DE2130560A1 (de) | Magnetischer Starkfeld-Mehrzonen-Abscheider zum Nassaufbereiten schwach magnetischer Materialien | |
| DE2749661A1 (de) | Magnetscheider | |
| DE4137608C2 (de) | Vorrichtung zur Filterung von mit magnetisierbaren und nicht magnetisierbaren Feststoffen beladenen Flüssigkeiten | |
| DE428084C (de) | Elektromagnetischer Scheider zur Trennung ansprechender, aber vom Magneten nicht anziehbarer Bestandteile von wenig oder nicht ansprechenden Bestandteilen | |
| DE804192C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur trockenen Abscheidung der magnetischen Bestandteile von pulverfoermigem Gut | |
| DD202632A1 (de) | Magnetscheider | |
| DE2233419A1 (de) | Verfahren zum reinigen von abwaessern, die ferromagnetische verunreinigungen enthalten, und klaeranlage | |
| DE936441C (de) | Trommelsinkscheider zur Dreiproduktentrennung von Mineralien | |
| DE448148C (de) | Einrichtung zur Behandlung von Erzen und sonstigen metallurgischen Produkten, insbesondere blei- und silberhaltigen Erzen, mit grossen, Chlorverbindungen enthaltenden Fluessigkeitsmengen | |
| DE977427C (de) | Kombiniert magnet-mechanisch wirkendes Fluessigkeitssiebfilter |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |