DE2113473A1 - Vorrichtung zum spannungslosen Nassbehandeln von bahnfoermigem Textilgut - Google Patents
Vorrichtung zum spannungslosen Nassbehandeln von bahnfoermigem TextilgutInfo
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Description
- "Vorrichtung zum spannungslosen Naßbehandeln von bahnförmigem Textilgut" Zusatz zu Patentanmeldung P 20 21 699.3 Die Erfindung bezieht sich auf'eine Vorrichtung zum insbesondere spannungslosen Naßbehandeln von bahnförrnigcm Textilgut für insbesondere bei dieser Naßbehandelung stark schrumpfende Gewebe, Gewirke, Non-Wovens aus natürlichen und/oder synthetischen Fasern, die aus einem eine nachgeschaltete Quetsche aufweisenden Waschbad mit darin gelagerter, zumindest teilweise von der Behandlungsflüssigkeit bedeckter und von außen nach innen durchströmter Waschtrommel besteht, auf deren Umfang das Textilgut unter Lcingenvorgabe zur Auflage kommt und die mit Abstand oberhalb des Fltissigkeitsniveaus für den Ablauf eine sich parallel zur Trommelachse erstreckende Warenumlenkeinrichtung aufweist, zwischen der und dem Niveau in der Nähe des Waschtrommelumfangs vorzugsweise eine Warenablaufnase aus einem gebogenen Blech angeordnet ist, nach Patentanmeldung P 20 21 699.3.
- Uach der Hauptanmeldung und weiteren älteren Anmeldungen wird u. a. zur spannungslosen Bchandlung jeglicher Ware vorgeschlagen, diese mit: Längen- und/oder Breitenvorgabe auf die Waschtrommel auf zubringen, und zwar mit IIilfe besonderer Zuleit- und Ablaufmittel, die den spannungslosen Transport der Ware zum und vom Bad gewährleisten müssen. Am Auslauf des Bades schlägt dazu die Hauptanmeldung vor, der Trommel lediglich eine Ablaufnase z. B.
- ein gebogenes Blech zuzuordnen. Uber diese Diese bildet sich durch die hohe Warenabzugsgeschwindigkeit von selbst ein die Nase bedeckender Wasserfilm, der die ansonsten' sehr hinderliche Reibung erheblich vermindert.
- Bekanntlich ist in einem Behandlungsbad der genannten Art auch ein Ventil vorhanden, durch das das dem zufließenden Wasser entsprechende Abwasser entweichen soll. tIeistens dient dazu ein einfacher Überfluß. Dieser ist stets an der lareneinlaufseite angeordnet, während das Frischwasser in Bereich des Auslaufs zugegeben wird. Diese Anordnung des Ventils wird wegen des im allgemeinen angewendeten Gegenstromprinzips vorgenommen, nach dem am Auslauf der z. B. mehrbadrigen Wascheinrichtung das frische Etaschmittel zugegeben wird, was dann von Bad zu Bad entgegen der Warentransportrichtung bis zum ersten Bad der Einrichtung einer gegeben wird, wo es erst endgültig als Schmutzwasser abgeführt wird.
- Die Anordnung des Überflusses am Wareneinlauf eines jeden Bades hat insbesondere beim Waschbad für das spannungs lose Behandeln von Bahnware einige Nachteile. Der wesentliche liegt darin, daß durch das am Einlauf abfließende Wasser die sowieso problematische Bildung der Falten auf der Trommel behindert wird. Die Erfindung schlägt deshalb zur Lösung des Problems vor, daß der überlauf in Warendurchlauf richtung gesehen, hinter den Waschbad angeordnet ist.
- Diese konstruktive Ausgestaltung des Waschbades mit am Auslauf des Bades angeordnetem berflu begünstigt nicht nur das Lösen des Materials von der Trommel durch die gleichgerichtete Wasserströmung von der Ablösstelle des Gutes an der Trommel zum Überfluß, sondern er kann dadurch auch die von der dem Bad nachgeschalteten Quetsche in das Bad wieder zurückfließende Schmutzwassermenge unmittelbar aufnehmen. Es kommt also das von der Ware abgequetschte schmutzigste Wasser mit der in dem Bad enthaltenen Flüssigkeit nicht in Berührung, es wird vielmehr ohne einen zusätzlichen Abfluß gleich durch den ertindungsgemäß an Auslauf des Bades. angeordneten Uberfluß abgeführt.
- Die nach der Hauptanmeldung vorgesehene Ablaufnase erstreckt sich zweckmäßigerweise vom Gehäuse zur Siebtrommel schräg abwärts oberhalb des Überlaufes, wadurch dieses Teil gleichzeitig als Ablaufblech des von der Quetsche abfließenden Wassers verwendet werden kann. Ist zusätzlich der Boden dieser Ablaufnase flüssigkeitsdurchlässig ausgebildet, so wird das von ihm aufgefangene Schmutzwasser durch die im Boden beispielsweise vorgesehene Perforation unmittelbar an den Überfluß abgegeben.
- Eine weitere zwecklnäßige konstruktive i4aßnahme kann darin liegen, an der Unterseite des Bodens der Ablaufnase ein zum Elüssigkeitsniveau hin gerichtetes Blech über die Breite des Bodens zu befestigen, aurch das einmal ein riechen des Wassers schräg aufwärts zur Gehäusewandung verhindert ist und zum anderen das aus dem Überfluß abfließende Waschmittel in seiner Menge gesteuert werden kann.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt. Es sei dazu bemerkt, daß die dargestellten und beschriebenen technischen Merkmale alleine und auch in Kombination erfinderische Bedeutung haben.
- Das Siebtrommelwaschbad besteht aus einen Gehäusc 1, das bis zur Idiveauhölle 2 nit der Wasch- bztr. Schrumpfflüssigkeit angefüllt ist. In dem Bad ist quer über die Warenbreite eine Siebtrommel 3 gelagert, in der durch nicht dargestellte Pumpeinrichtungen an einer Stirnseite der Siebtrommel das Elüssigkeitsniveau auf die höhe 4 herabgesenkt ist. Durch den Niveauunterschied 2 bis 4 fließt die Behandlungsflüssigkeit selbsttätig durch das Behandlungsgut 5, das in Faltenlage auf die Siebtrommel aufgebracht ist. Selbstverständlich kann die dargestellte Wascheinrichtung auch mit einer axial angeordneten Pumpe zur Erzielung eines Saugzuges innerhalb der Siebtrommel 3 ausgestattet und auch mit nichtfaltiger Auflage des Gutes 5 auf der Trommel 3 zur Anwendung konnen.
- Das Aufbringen der Ware 5 in Faltenlage auf die von der Elüssigkeit durchstrbmt« Siebtrorunel erfolgt im wesentlichen durch die gegenüber der Zulaufgeschwindigkeit der Ware langsamer umlaufende siebt@@@@@el. Zur exakten Ausbildung der einzelnen Falten ist die mit 6 und 7 bezeichnete Vorrichtung vorgesehen.
- An der Ablauf seite der Siebtrommel 3 ist unmittelbar oberhalb der Siebtrommel und mit Abstand von der Umlenkwalze 9 am Warenauslauf eine Ablauf nase lo vorgesehen, die lediglich aus einem gebogenen Blech gebildet ist. Eine solche Ablaufnase verhindert auch das ansonsten zu befürchtende Wickeln der Ware um eine umlaufende Walze, was insbesondere bei schnell abzuziehendem,-nassen Textilgut zu befürchten ist.
- Weiterhin ist am Auslauf des Waschbades im Anschluß an die Umlenkwaze 9 für den Warenauslauf eine Tänzerwalze 12 vorgesehen, die für die Regelung der Umlaufgeschwindigkeit der Waschtrommel 3 zuständig ist. Den Abschluß eines jeden Waschbades bildet eine Quetsche 16, die für das Entfernen des von der Ware 5 aufgesogenen Wassers zusammen mit dem gelösten Schmutz zuständig ist.
- Wie die Zeichnung erkennen läßt, ist die Ablaufnase lo durch ein Blech lo' gebildet, das sich zur Siebtrommel 3 hin schräg abwärts von der Gehäusewandung aus erstreckt. Dadurch wird das von der Quetsche 16 abfließende Quetschwasser von dem Blech lo' aufgefangen und in Richtung des Bades geleitet. Zusätzlich ist das Blech lo' wasserdurchlässig, z. B. nerforiert, ausgebildet, so daß das Schmutznvasser sofort in den unterhalb des Bleches lo' angeordneten Überfluß 19 fließen kann.
- Durch den Überfluß 19 soll die aus den. Bad abzuführende Schmutzwassermenge, die einer dem Bad an einer nicht dargestellten Stelle zugeführten Frischwassernenge entspricht, abfließen. Mit Vorteil ist er im Bereich der Quetsche 16, also am Auslauf des Bades angeordnet, so daß die durch Pfeile 20 angedeutete Strömung zum Abfluß hin die spannungslos zu behandelnde Ware 5 nicht nachteilig beeinflußt und gleichzeitig die von der Quetsche 16 abfließende schmutzige Flotte sofort durch den Abfluß 19 abgeführt werden kann.
- Die enge des abfließenden Schmutzwassers wird durch'das von der Unterseite des Bleches lo' zum niveau hin geneigte Blech 21 bestimmt. Zusätzlich verhindert es auch noch ein IIinaufk,riechen von Waschflüssigkeit an der Unterseite des Bleches lo.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum insbesondere spannungslosen Naßbehandeln von bahnförmigem
Textilgut für insbesondere bei dieser Naßbehandlung stark schrumpf ende Gewebe,
Gewirke, Non-Wovens aus natürlichen und/oder synthetischen Fasern die aus einem
eine nachgeschaltete Quetsche aufweisenden Waschbad mit darin gelagerter, zumindest
teilweise von der Behandlungsflüssigkeit bedeckter und von außen nach innen durchströmter
Waschtrommel besteht, auf deren Umfang das Textilgut unter Längenvorgabe zur Auflage
kommt und die mit Abstand oberhalb des Flüssigkeitsniveaus für den Ablauf eine sich
parallel zur Trommelachse erstreckende Warenumlenkeinrichtung aufweist, zwischen
der und dem Niveau in der Nähe des Waschtrommelumfangs vorzugsweise eine Warenablaufnase
aus einem gebogenen Blech angeordnet ist, nach Patentanmeldung P 20 21 699.3, mit
einem Flüssigkeitsüberlauf zur Abführung des dem Waschbad zuge£-ührten Frischwassers
entsprechenden Abwassers, dadurch gekennzeichnet, daß der überlauf (19) in Warendurchlaufrichtung
gesehen hinter der Waschtrommei (3) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufnase
(lo) sich vom Gehäuse (1) zur Siebtrommel (3) schräg abwärts oberhalb des überlaufes
(19) erstreckt und mit einem flüssigkeitsdurchlassigen Boden (io') versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an
der
Unterseite des Bodens (lo') der Ablaufnase (lo) ein zum Flüssigkeitsniveau (2) hin
gerichtetes Blech (21) über die Breite des Bades befestigt ist.
L e e r s e i t e
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Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE2734768A1 (de) * | 1977-08-02 | 1979-02-15 | Vepa Ag | Vorrichtung zum kontinuierlichen nassbehandeln von fluessigkeitsdurchlaessigem textilgut o.dgl. |
| DE3012471A1 (de) * | 1980-03-31 | 1981-10-08 | Vepa AG, 4125 Riehen, Basel | Vorrichtung zum kontinuierlichen nassbehandeln von z.b. fluessigkeitsdurchlaessigem, bahnfoermigem textilgut o.dgl. |
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1971
- 1971-03-19 DE DE19712113473 patent/DE2113473A1/de active Pending
- 1971-05-03 AT AT83572A patent/AT315795B/de not_active IP Right Cessation
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Also Published As
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| AT315795B (de) | 1974-05-15 |
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