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DE2113127A1 - Lasermedium - Google Patents

Lasermedium

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Publication number
DE2113127A1
DE2113127A1 DE19712113127 DE2113127A DE2113127A1 DE 2113127 A1 DE2113127 A1 DE 2113127A1 DE 19712113127 DE19712113127 DE 19712113127 DE 2113127 A DE2113127 A DE 2113127A DE 2113127 A1 DE2113127 A1 DE 2113127A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compound
laser medium
dye
medium according
active compound
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19712113127
Other languages
English (en)
Other versions
DE2113127B2 (de
Inventor
Mccolgin William Carey
Peterson Otis Granville
Herz Arthur Herman
Hayward John Standish
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE2113127A1 publication Critical patent/DE2113127A1/de
Publication of DE2113127B2 publication Critical patent/DE2113127B2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01SDEVICES USING THE PROCESS OF LIGHT AMPLIFICATION BY STIMULATED EMISSION OF RADIATION [LASER] TO AMPLIFY OR GENERATE LIGHT; DEVICES USING STIMULATED EMISSION OF ELECTROMAGNETIC RADIATION IN WAVE RANGES OTHER THAN OPTICAL
    • H01S3/00Lasers, i.e. devices using stimulated emission of electromagnetic radiation in the infrared, visible or ultraviolet wave range
    • H01S3/14Lasers, i.e. devices using stimulated emission of electromagnetic radiation in the infrared, visible or ultraviolet wave range characterised by the material used as the active medium
    • H01S3/20Liquids
    • H01S3/213Liquids including an organic dye

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lasers (AREA)
  • Compounds Of Unknown Constitution (AREA)

Description

Lasermedium
Die Erfindung betrifft ein Lasermedium, insbesondere ein einen gelösten organischen Farbstoff enthaltende« Lasermedium,
Laser (eine Abkürzung für Lichtverstärkung durch stimulierte Strahlungsemission) oder optische Maser (eine Abkürzung für Mikrowellenverstärkung durch stimulierte Strahlungsemission) sind Lichtverstärkungsanordnungen, die gut gebündeltes,kohärentes, monochromatisches Licht einer hohen Intensität liefern, das gewöhnlich als Laserstrahl bezeichnet wird. Der Laserstrahl hat eine breite Anwendung auf dem Gebiet der Photographie, der Nachrichtenübermittlung und der industriellen Meßinstrumente gefunden.
Als Lasermedien können die verschiedensten Stoffe verwendet werden. Ein viel versprechendes Gebiet für Lasermedien sind organische Farbstofflösungen. Die jüngsten Forschungen auf diesem Gebiet sind beschrieben von P. Sorokin et al in "Journal of Chemical Physics", Band 48, Nr. 10, 15. Mai 1968, und in "Scientific American", Februar 1969, Seiten 220 ff., sowie von B.B. Snavely in "Proceedings of the IEEE", 5>7 , 1374 (1969).
Für viele Farbstofflaseranwendungen ist es erwünscht, kontinuierliche Laserstrahlen oder Strahlen mit einer hochfrequenten Impulsabgabe zu erzeugen. Die für solche Zwecke erforderliche hohe Energiezufuhr bewirkt jedoch, daß in den organischen Lösungen der organischen Farbstoffe unerwünschte Nebeneffekte auftreten. Beispielsweise treten infolge der hohen Energiezufuhr in den organischen Lösungsmitteln Temperaturgefälle auf, die zu optischen Inhomogenitäten führen können. Diese Erscheinung kann die Laserwirksamkeit beträchtlich herabsetzen.
Eine wirksame Lösung für diese bei der hochfrequenten Anregung
109845/ 1623
auftretenden Probleme ist die Verwendung von Wasser als Lösungsmittel für den Farbstoff. Die Verwendung von Wasser ist jedoch bisher daran gescheitert, daß viele organische Farbstoffe, die in Medien, wie z. B. Alkohol, Laserstrahlen liefern, ihre Laserwirksamkeit in wässrigen Lösungen zu einem großen Teil oder vollständig verloren haben.
Da sich der Brechungsindex von Wasser mit der Temperatur nur verhältnismäßig wenig ändert, hat man weiterhin Mittel und Wege gesucht, um dieses Lösungsmittel verwenden zu können. Diese Suche war aber bisher erfolglos geblieben.
Aufgabe der Erfindung iat es, ein Lasermedium anzugeben, das als Lösungsmittel für laseraktive Farbstoffe Wasser enthält, so daß die vorteilhaften Eigenschaften von Wasser ausgenutzt werden können, ohne seine nachteiligen Wirkungen in Kauf nehmen zu müssen.
Es wurde nun gefunden9 daß die bei Verwendung von Wasser als Lösungsmittel für organische Farbstoffe bei der Verwendung als Lasermedien solcher Lösungen bisher aufgetretenen Schwierigkeiten dadurch vermieden werden können, daß den wässrigen Lösungen der organischen Farbstoffe bestimmte Zusätze in verhältnismäßig geringen Konzentrationen zugegeben werden, wodurch sich der Laserwirkungsgrad beträchtlich erhöht. Dabei wirken diese Zusätze als Disaggregationsmittel, welche die Aggregation des Farbstoffes in der Lösung verhindern.
Gegenstand der Erfindung ist ein aus einer wässrigen Lösung eines organischen Farbstoffes bestehendes Lasermedium, das dadurch gekennzeichnet 1st, daß die Lösung als Disaggregations-
109845/1823
-ar-
verbindung für den Farbstoff eine Protonenakzeptorverbindung oder eine oberflächenaktive Verbindung, die Micellen bilden kann, enthält.
Die Protonenakzeptorverbindungen liegen vorzugsweise in Konzentrationen von 0,1 bis 10,0 Mol pro Liter deawässrigen Farbstofflösung vor, während die ionischen oder nicht-ionischen oberflächenaktiven Verbindungen in Konzentrationen in der Nähe oder oberhalb ihrer kritischen Micellenkonzentrationen, vorzugsweise innerhalb des Bereiches von etwa 0,0005 bis etwa 0,1 Mol pro Liter Färb stoff lösung., vorliegen.
Typische Beispiele für Wasserstoffakzeptorverbindungen;, insbesondere organische Wasserstoffakzeptorverbindungen, sind folgende: Alkohole, Äther und Polyäther, beispielsweise Tetrahydrofuran und Dioxan, Phenole, Carbony!verbindungen, z. B. Easter, Ketone und Amide (einschließlich des Harnstoffs und der Harnstoffderivate, wie z. B. der Guanidinsalze, beispielsweise Guanidinthiocyanat sowie der heterocyclischen Analoga davon, z. B. U-Hydroxy-ö-methyl-l^^ajT-tetraazainden), Monoxyde von Elementen der Gruppen V und VI des Periodischen Systems der Elemente, beispielsweise Phosphinoxyde, Aminoxyde und Sulfoxyde.
Beispiele für typische oberflächenaktive Verbindungen sind folgende:
Anionische oberflächenaktive Verbindungen, d. h. Verbindungen, die in Wasser dissoziieren unter Bildung eines negativ geladenen organischen Restes, der Micellen bilden kann, z. B9 Verbindungen der allgemeinen Formel RA M , In der A einen Säurerest, z. B. Carboxylat, Sulfat und SuIfonat, der kovalent an R ge -
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bunden ist; R einen Kohlenwasserstoffrest mit mindestens acht Kohlenstoffatomen; und M ein Wasserstoffatom oder ein organisches oder anorganisches Kation bedeuten; Beispiele für Verbindungen, die unter die oben genannte allgemeine Formel, fallen,- sind Verbindungen der Formel R-CO0 M und worin R und M die oben angegebenen Bedeutungen besitzen;
Kationische oberflächenaktive Mittel, d. h. Verbindungen, die in Wasser dissoziieren unter Bildung von positiv geladenen organischen Resten, die Micellen bilden können, z. B. Verbindungen der allgemeinen Formel RB X , in der B ein tetravalentes Element der Gruppe V des Periodischen Systems der Elemente, beispielsweise Stickstoff oder Phosphor, oder ein trivalentes Element der Gruppe VI des Periodischen Systems der Elemente, beispielsweise Sauerstoff oder Schwefel, das an den vorstehend definierten Rest R kovalent gebunden ist, und X ein organisches oder anorganisches Anion bedeuten; dazu gehören ferner Verbindungen der allgemeinen Formeln
R-NCCH,) X , N und C1Ji S-CH,
9 I Χθ I
worin R und X die oben angegebenen Bedeutungen besitzen;
Zwitterionische oberflächenaktive Mittel, d. h. Verbindungen, die in Wasser zu Resten dissoziieren, die Micellen bilden, die gleiche positive und negative Ladungen enthalten und die
θ (δ Ρ allgemeine Formel aufweisen A RB , in der .V und R die oben angegebenen Bedeutungen besitzen; Beispiele für unter diese allgemeine Formel fallende Verbindungen sind solche der Formeln
10984 5/1623
CII3
und (
worin R die oben angegebenen Bedeutungen besitzt;
Nichtionische oberflächenaktive Mittel, d. h. Verbindungen der allgeiiänen Formeln
RO(CH7CK7O)11L,
L· Li Π
RO(CH0CIICIi9O)L,
OH
RO(CIICH) L- und
I I n
OHOH
REO
worin R die oben angegebenen Bedeutungen besitzt, L ein Wasser-
GIl
Stoffatom oder ein /Kohlenwasserstoffrest und η eine Zahl zwischen 1 und etwa 100 und EO ein Monoxyd bedeuten, wobei E ein kovalent an R gebundenes trivalentes Element der Gruppe V des Periodischen Systems der Elemente, z. B. Stickstoff oder Phosphor, oder ein divalentes Element der Gruppe VI des Periodischen Systems der Elemente mit Ausnahme von Sauerstoff, z. B. Schwefel oder Selen, bedeutet; unter diese Formel fallende Verbindungen sind beispielsweise Polyalkylenoxyde, Glycoside, Glyceryläther und Monoxyde, z. B. R-PO-CH3, R-NO-CH3, RSO-CH3 und R-SOCH2CH2OH, wobei R die oben angegebenen Bedeutungen besitzt.
Weitere funktionelle Reste, die als Protonenakzeptoren unter die weiter oben für die Protonenakzeptorverbindungen angegebene allgemeine Formel fallen, sind von T. Gramstad in"Spectro-
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chim. Acta", Jj), 829-834, 497-508 (1963), beschrieben. Weitere ,geeignete oberflächenaktive Mittel, welche unter die weiter oben für die oberflächenaktiven Mittel angegebene allgemeine Formel fallen, sind von K. Shinoda et al in "Colloidal Surfactants", Academic Press, New York, 1963 und von K. Shinoda, Marcel Dekker in "Solvent Properties of Surfactant Solutions", New Yoik, 1967, beschrieben.
Für das Lasermedium der Erfindung können als Farbstoffe die meisten laseraktiven organischen Farbstoffe verwendet werden und auch solche, die sich bisher nicht als laseraktiv in organischen Lösungsmittelmedien erwiesen haben. Dabei eignen sich die Laserfarbstoffe in wässriger Lösung unabhängig von ihrer ionischen Ladung in der Lösung. Beispiele für geeignete Farbstoffe sind Triphenylmethanderivate, Phthaleine, Azine, Cyanine und Pyryliumfarbstoffe sowie ihre Schwefel- und Stickstoffanaloga.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert.
Beispiel 1
Die in diesem Beispiel verwendete Testvorrichtung bestand aus einer koaxialen Blifcz^ntla/ (rlashlamp) um einen Laser-Resonanzhohlraum herum vom Sorokin-Typ für die optische Anregung der den Farbstoff Rhodanin 6G enthaltenden Lösungen, wie sie in der französischen Patentschrift 1 580 685 beschrieben ist, wo'- bei die Energie für die Glimmlampe in einem Cornell Dubilier-Schnellentladungskondensator gespeichert wurde. Die Lösungen wurden in 250-ml-Portionen getestet, wobei sie während der Tests mit Hilfe einer Pumpe durch den Laser-Resonanzhohlraum im Kreislauf geführt wurden. Die angegebenen Schwellwerte s'tellen
10 9 8 4 5/1623
die minimalen Spannungen des Kondensators dar, die zur Initiierung der Laserstrahlung erforderlich waren. Als Schwellwerte wurden folgende Werte gemessen:
10"4M R6G+ in Äthanol 10"4M R6G in II„0
R6G in
2M Harnstoff
'4M
Spannung
9 KV
13,25-14,25 KV 12,5 KV 11,0 KV
10'4M R6G in H2O, 5 Gew.-I PoIyäther (Carbowachs 4000)
10"4M R6G in H?0, 5 Gew.-S Poly- 11,0 KV ?ther (Carbowachs 1540)
10"4M R6G in H-O mit 15 ml züge- 11,5 KV
setztem Polyätner (Carbowachs
10"4M R6G in 11,0, 4 % Oleylester von Polyäthylenoxyd
10,0 KV
Energie, (»1/2
40,5 Joule 88-100 Joule 78 Joule 60,5 Joule
60,5 Joule 66 Joule
50 Joule
Rhodanin 6G
Beispiel 2
Das Beispiel 1 wurde wiederholt, wobei diesmal als Farbstoff F«ulforhodamin B und als Disaggregationsverbindung ein Octylphenoxypolyäthpxyäthanol (Triton X-100) verwendet wurden. Die Farbstoffkonzentration war in jedem Falle 2 χ 10 molar.
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2' Spannung ' Energie (=1/2 CV )
Farbstoff in Methanol" (250 ml Lösung)
Farbstoff in Wasser (2 50 ml Losung)
Farbstoff und 0,2 Gew.-% der Disaggregationsverbindung
Farbstoff und 0,4 Gew.-S der Disaggregating verbindung
Farbstoff und 0,8 Gew.-°6 der Disaggregationsverbindung
Farbstoff und 2,0 Gew.-9o der Disaggregationsverbindung
10,8 ICV
16,5 KV
14,5 KV
KV
11,5 KV
11,5 ICV
58 Joule
13f# Joule
105 Joule
85 Joule
66 Joule
66 Joule
Beispiel 3
Das Beispiel 1 wurde wiederholt, wobei diesmal jedoch die Lösung den Farbstoff Sulfo-Rhodamin E in 2 χ 10 molarer Konzentration und als Disaggregatbnsverbindung Natriumlaurylsulfat enthielt.
Spannung Energie (=1/2 CV2)
Farbstoff in V/asser (250 ml)
17,5 KV
Farbstoff + 1,3 g der Disaggregations- 17,5 KV verbindung
Farbstoff + 2,5 g der Disaggregations- 17,1 bis verbindung 17,2 KV
Farbstoff und 3,0 g der Disaggregations- 15 ICV verbindung, langsam zugemischt, um eine Trübung zu vermeiden
153 Joule 153 Joule
147 Joule 112 Joule
Beispiel 4
Beispiel 1 i^urde wiederholt, wobei diesmal als Farbstoff Sulfo-Rhodamin B in 2 χ 10~ molarer Konzentration und als Disaggre- ■
gationsverbindung Dodecyldimethylaminoxyd verwendet wurden.
Farbstoff in Wasser (250 ml)
Farbstoff und 1,1 g der Disaggregationsverbindung
Farbstoff und 2,3 g der Disaggregationsverbindung
Spannung Energie Q1/2 CV )
13,4 KV 11,2 KV
169 Joule 63 Joule
11,0 KV 60 Joule
Eeispiel 5
Das Beispiel 1 wurde wiederholt, wobei diesmal als Farbstoff Sulfo—Rhodaiiiin B in 2 χ 10 molarer Konzentration und als Disaggregationsverbindung das Natriumsalz von 4-Hydroxy-6-methyl-1,3,3a,7-tetraazainden verwendet wurden.
Farbstoff in Wasser (250 ml)
Farbstoff und 0,5 g der Disaggregationsverbindung
Farbstoff und 1,0 g der Disaiigregat ions verbindung
Farbstoff und 2,5 g der Disaggregationsverbindung
Farbstoff und 5,0 g der Disaggregationsverbindung
Spannung
19,2 KV 17,0 KV 15,5 KV 13,5 KV 12,0 KV
Energie (=1/2 CVZ)
184 Joule 139 Joule
120 Joule 91 Joule 72 Joule
Beispiel 6
Das Beispiel 1 wurde wiederholt, wobei diesmal als Farbstoff Sulfo-Rhodamin B in 2 χ 10 molarer Konzentration und als Disaggregationsverbindung Ilexadecyltrimethylammoniumchlorid verwendet wurden.
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Farbstoff in Wasser (250 ml)
Farbstoff und 0,375 g der Disaggregationsverbindung
Farbstoff und 0,75 g der Disaggregationsverbindung
Farbstoff und 1,5 g der Disaggregationsverbindung
Farbstoff und 3,75 g der Disaggregationsverbindung
Spannung KV
19 KV
20 ,5 KV
13 ,2 KV
12 ,2 KV
12
Energie (=1/2 CVZ)
Joule Joule
91 Joule 74 Joule 74 Joule
Beispiel 7
Das Beispiel 1 wurde wiederholt, wobei diesmal als Farbstoff Sulfo-Rhodamin B in 2 χ 10~ molarer Konzentration und als Disaggregationsverbindung 1,4,4-Trimethyl-4-azoniahexadecan-1-sulfonat verwendet wurden.
Farbstoff in Wasser (250 ml)
Farbstoff und 0,25 g der Disaggregationsverbindung
Farbstoff und 0,40 g der Disaggregationsverbindung
Farbstoff und 1,25 g 4er Disaggregationsverbindung
Farbstoff und 2,50 g der Disaggregationsverbindung
Farbstoff und 5,0 g der Disaggregationsverbindung
Beispiel 8
Spannung ,5 KV Energie (=1/2 CV")
19 KV 190 Joule
19 KV 180 Joule
16 ,5 KV 128 Joule
12 KV 78 Joule
12 ,5 KV 72 Joule
11 66 Joule
Zur Bestimmung des Einflusses einer Disaggregationsverbindung auf den Laserschwellenwert und den Laserwirkungsgrad des Farbstoffes wurde 1,1'-Diäthyl-oxadicarbocyaninjodid (DODC) getestet. Der Farbstoff wurde mit Licht von 5300 % aus einem frequenzverdoppelten Nd-Glass-Laser optisch angeregt. Das Aufpumpen erfolgte
109846/1623
JU
in longitudinaler Anordnung, d. h. das Aufpumplicht wurde durch einen der Farbstofflaserspiegel entlang der durch die beiden Dielektrikumspiegel gebildeten optischen Achse des Farbstofflaser-Resonanzhohlraums in die Farbstpffkuvette eingeleitet, wobei die Farbstoffkuvette das DODC enthielt. Um die Energiezufuhr in die Farbstoffkuvette variieren zu können, wurde eine Dämpf messeinrichtung verwendet. Die eingeführte Energie des Aufpumplichtes wurde ebenso wie die abgegebene Energie des durch den Farbstoff erzeugten Laserlichtes gemessen.
Farbstoff und 1 Vol.-I Octylphenoxypolyäthoxyäthanol
Farbstoff und 1 Vol.-I Octylphenoxypolyäthoxyäthanol
Farbstoff und 1 Vol.-I Octylphenoxypolyäthoxyäthanol
Energiezufuhr (Joule)
6 χ 10 M Farbstoff in V/asser 3,085 χ
0,078 χ
0,812 χ 1,11 x 10~2
Energieabgabe (Joule)
keine Laserbildung 0,0116 χ 1O"3
0,977 χ 10 J 1,41 χ 10~3
9 8//!5 /

Claims (12)

  1. Patentansprüche·
    fly Lasermedium, bestehend aus einer wässrigen Lösung eines organischen Farbstoffs, dadurch gekernte lehnet, daß die Lösung als Disaggregationsverbindung für den Farbstoff eine Protonenakzeptorverbindung oder eine oberflächenaktive Verbindung, die Micellen bilden kann, enthält.
  2. 2. Lasermedium nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es als oberflächenaktive Verbindung enthält:
    eine anionische oberflächenaktive Verbindung der allgemeinen Formel RA9M*,
    eine kationische oberflächenaktive Verbindung der allgemeinen Formel RB®X®,
    eine zwitterionische oberflächenaktive Verbindung der allse-
    Θ 9
    meinen Formel A RB , oder
    eine nicht-ionische oberflächenaktive Verbindung einer der allgemeinen Formeln
    OH
    RO(CHCH)nL; und REO
    OHOH
    worin bedeuten:
    R einen Kohlenwasserstoffrest mit mindestens 8 Kohlenstoffatomen;
    A einen kovalent an R gebundenen Säurerest ι
    M ein Wasserstoffatorn oder ein organisches oder anorganisches Kation,
    B dasjKation eines tetravalenten Elementes der Gruppe V des Periodischen Systems der Elemente oder eines trivalenten EIementes der Gruppe VI des Periodischen Systems der Elemente,
    EO ein Monoxyd, wobei E ein an R kovalent gebundenes, trivalentes Element der Gruppe V des Periodischen Systems der Elemente oder divalentes Element der Gruppe VI des Periodischen Systems der Elemente außer Sauerstoff ist,
    X ein organisches oder anorganisches Anion,
    L ein Wasserstoffatom oder einen Kohlenwasserstoffrest und
    η eine Zahl zwischen 1 und etwa 100.
  3. 3. Lasermedium nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es als Protonenakzeptorverbindung einen Alkohol, ein Phenol, einen Äther, eine Carbonylverbindung, ein Guanidinsalz, ein heterocyclisches Amid oder ein Monoxyd eines Elementes der Gruppen V und VI des Periodischen Systems der Elemente enthält.
  4. 4. Lasermedium nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß es als Guanidinsalz Guanidinthiocyanat enthält.
  5. 5. Lasermedium nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß es als Carbonylverbindung A-Hydroxy-ö-methyl-l, S^a^ inden enthält.
    10 9 8 4 5/1623
    il·
  6. 6, Lasermedium nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß es als Monoxydverbindung ein Phosphinoxyd, ein Aminoxyd oder ein SuIfοxyd enthält,
  7. 7. Lasermedium nach Anspruch 2i dadurch gekennzeichnet, daß es als anionische oberflächenaktive Verbindung eine Verbindung der allgemeinen Formel enthält
    oder
    worin R einen gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoff rest mit mindestens 8 Kohlenstoffatomen und M ein Wasserst off atom oder ein organisches oder anorganisches Kation bedeuten.
    8« Lasermedium nach Anspruch 2a dadurch gekennzeichnet, daß es als kationische oberflächenaktive Verbindung eine Verbindung der allgemeinen Formel enthält:
    Χθ oder 1225S9
    CH3
    worin R einen gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoff rest mit mindestens
  8. 8 Kohlenstoffatomen und X ein organisches oder anorganisches Anion bedeuten.
  9. 9. Lasermedium nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es als zwitterionische oberflächenaktive Verbindung eine Verbindung der allgemeinen Formel enthält:
    109845/1623
    ·■ θ
    R-N-(OHj)11SO3 oder
    on—
    worin R die in Anspruch 8.angegebenen Bedeutungen besitzt.
  10. 10. Lasermedium nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es als nicht-ionische oberflächenaktive Verbindung ein Polyalkylenoxyd der Formel RO(CH2CH2O)L, ein Glycosid oder einen GIyeerylather der Formel ROCH2CHOHCH2Oh, ein Monoxyd eines Elements der Gruppen V und VI des Periodischen Systems der Elemente der Formeln R-PO-CH3, R-NO-CH3, R-SO-CH3 und R-SO-CH2CH2OH enthält, wobei R die in Anspruch 8 angegebene Bedeutung besitzt und L ein Wasserstoffatom oder einen Kohlenwasserstoff rest bedeutet.
  11. 11. Lasermedium nach den Ansprüchen 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß die Protonenakzeptorverbindung in der wässrigen Lösung in einer Konzentration vonetwa 0,1 bis etwa 10 Mol pro Liter Farbstofflösung vorliegt.
  12. 12. Lasermedium nach den Ansprüchen 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß die oberflächenaktive Verbindung in der wässrigen Lösung in einer Konzentration in der Nähe oder oberhalb ihrer kritischen Micellenkonzentration innerhalb des Bereiches von etwa 0,0005 bis etwa 0,1 KoI pro Liter Farbstoff lösung vorliegt.
    1 0 9 i? ■*. ! ' '- B 7
DE2113127A 1970-03-30 1971-03-18 Stimulierbares organisches Farbstoffmedium Granted DE2113127B2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

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DE2113127B2 DE2113127B2 (de) 1973-01-04

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