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DE2112701A1 - Formschliessvorrichtung,insbesondere fuer kunststoffverarbeitende Spritzgiessmaschinen - Google Patents

Formschliessvorrichtung,insbesondere fuer kunststoffverarbeitende Spritzgiessmaschinen

Info

Publication number
DE2112701A1
DE2112701A1 DE19712112701 DE2112701A DE2112701A1 DE 2112701 A1 DE2112701 A1 DE 2112701A1 DE 19712112701 DE19712112701 DE 19712112701 DE 2112701 A DE2112701 A DE 2112701A DE 2112701 A1 DE2112701 A1 DE 2112701A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hydraulic
mold
pressure
piston
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19712112701
Other languages
English (en)
Other versions
DE2112701B2 (de
DE2112701C3 (de
Inventor
Guenter Classen
Klaus Dr-Ing Czeguhn
Wilhelm Koester
Albert Lohmann
Klaus Willing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Meer AG
Original Assignee
Mannesmann Meer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmann Meer AG filed Critical Mannesmann Meer AG
Priority to DE19712112701 priority Critical patent/DE2112701C3/de
Priority to DE19712166926 priority patent/DE2166926A1/de
Publication of DE2112701A1 publication Critical patent/DE2112701A1/de
Publication of DE2112701B2 publication Critical patent/DE2112701B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2112701C3 publication Critical patent/DE2112701C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/64Mould opening, closing or clamping devices
    • B29C45/67Mould opening, closing or clamping devices hydraulic
    • B29C45/6707Mould opening, closing or clamping devices hydraulic without relative movement between the piston and the cylinder of the clamping device during the mould opening or closing movement
    • B29C45/6714Mould opening, closing or clamping devices hydraulic without relative movement between the piston and the cylinder of the clamping device during the mould opening or closing movement using a separate element transmitting the mould clamping force from the clamping cylinder to the mould

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • "Formschließvorrichtung, insbesondere für kunststoffverarbeitende Spritzgießmaschinen" Die Erfindung betrifft eine Formschließvorrichtung, insbesondere für kunststoffverarbeitende Spritzgießmaschinen, mit einer feststehenden und einer verschiebbaren Formträgerplatte, von denen die verschiebbare Formträgerplatte zum Zwecke des Öffnens und Schließens der Form unmittelbar - oder mittelbar unter Zwischenschaltung einer Stützplatte - mit Hilfe mindestens einer aus Kolben und Zylinder bestehenden hydraulischen Verschiebeeinheit mit großem Arbeitshub und zum Zwecke des Zuhaltens und Trennens der Form mittels mindestens einer weiteren aus Kolben und Zylinder bestehenden hydraulischen Druckeinheit mit kleinem Arbeitshub, die an der verschiebbaren Formträgerplatte angeordnet ist, beweg bar ist, wobei eines der beiden Teile der Druckeinheit, nämlich Kolben oder Zylinder, nach Erreichen der Arbeits-Ausgangsposition zumindest mittelbar mechanisch verriegelbar ist.
  • Bei einer bekannten Formschließ- und Zuhaltevorrichtungdieser Art (DAS 1 147 750) ist die verschiebbare Formträgerplatte zugleich Zylinder der hydraulischen Druckeinheit für das Zuhalten.
  • Die hydraulische Verschiebeeinheit ist derart angeordnet, daß der verlängerte Kolben der Druckeinheit, der nach erfolgter mechanischer Verriegelung als Abstützung für die große Zuhaltekraft wirkt, zugleich Zylinder für den Kolben der zentral angeordneten Verschiebeeinheit ist. Die Einstellung der unterschiedlichen Formhöhen erfolgt über eine in der Stützplatte geführte Gewindebüchse.
  • Diese Konzeption erfordert die präzise Bearbeitung gewichts- und volumenmäßig großer Bauteile und führt so zu hohen Herstellkosten.
  • Darüber hinaus wird durch die geschachtelte Bauweise die Wartung und der Austausch funktionell wichtiger Verschleißteile erschwert.
  • Der Verschiebekolben mit unterschiedlichen Kolbenflächen für Vor-und Rücklauf kann nur im offenen hydraulischen Kreislauf gefahren werden, wodurch in manchen Fällen die Bewegungscharakteristik der verschiebbaren Formträgerplatte beim Beschleunigen und Abbremsen Unstetigkeiten zeigt. Dieser sogenannte "Stick-Slip-Effekt" kann bei offenem hydraulischen Kreislauf nur mit Hilfe aufwendiger und störanfälliger hydraulischer Zusatzeinrichtungen vermieden werden.
  • Die Verschiebegeschwindigkeiten für die Schließ- und Öffnungsbewegung sind zufolge der unterschiedlichen Kolbenflächen bei konstanter Pumpenfördermenge verschieden groß.
  • Die Versorgung der hydraulischen Druckeinheit mit Druckflüssigkeit erfolgt über Schlauchleitungen, die infolge der betriebsbedingten Schließ- und Öffnungsbewegungen zur Störanfälligkeit neigen.
  • Bei einer anderen Formschließ- und Zuhaltevorrichtung (DBGM 1 972 274) ist die verschiebbare Formträgerplatte ebenfalls als Zylinder der hydraulischen Druckeinheit für das Zuhalten der Form ausgebildet, wobei der verlängerte Kolben nach erfolgter mechanischer Verriegelung als Abstützung für die große Zuhaltekraft wirksam ist. Das Bewegen der Verschiebbaren Formträgerplatte erfolgt über ein oder mehrere hydraulische Verschiebeeinheiten, deren Zylinder an der feststehenden Stützplatte und deren Kolbenstangen an der verschiebbaren Formträgerplatte befestigt sind. Die Formhöhenverstellung erfolgt derart, daß der verlängerte Kolben der Druckeinheit im Eingriffsbereich der Verriegelungsbacken auf einer etwa der Formhöhendifferenz entsprechenden Länge mit gewindeförmigen Rillen versehen ist, in die entsprechende Rillen der Verriegelungsbacken eingreifen. Mit Ausnahme der einfacheren und kostengünstigeren Herstellbarkeit, der besseren Zugänglichkeit und der schnelleren Austauschbarkeit der außenliegenden hydraulischen Verschiebeeinheiten besitzen alle anderen für die erste Formschließ- und Zuhaltevorrichtung genannten Nachteile auch für diese Konzeption Gültigkeit.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Formschließ- und Zuhaltevorrichtungen der beschriebenen Art so auszubilden, daß neben einer wirtschaftlicheren Herstel]barkeit auch eine Verbesserung der Betriebssicherheit und der Funktion erzielt wird.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Kombination folgender teilweise bekannter Merkmale gelöst: Es sind mindestens eine, vorzugsweise jedoch zwei hydraulische Verschiebeeinheiten, und zwar in außermittiger Anordnung vorgesehen; die von der Druckflüssigkeit beaufschlagten Arbeitsräume der doppelt wirkenden hydraulischen Verschiebeeinheiten sind unter unmittelbarer Zwischenschaltung eines geeigneten Steueraggregates und unter Vermeidung von Schlauchleitungen mit den Arbeitsräumen der doppelt wirkenden Druckeinheit in Reihenschaltung verbunden; sowohl die Zylinder der Verschiebeeinheiten als auch das besagte Steueraggregat sind mit der verschiebbaren Formträgerplatte bzw. mit der verschiebbaren Stützplatte fest verbunden.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weist der Zylinder der doppelt wirkenden Druckeinheit eine wirksame Länge auf, die um den Arbeitshub größer ist als die Differenz zwischen größter und kleinster Einbauhöhe der geteilten Form.
  • Dariiberhinaus sieht die erfindung vor, daß die Kolbens tangen der hydraulischen Verschiebeeinheiten mit Bohrungen versehen sind, durch die die Druckflüssigkeit in die Arbeitsräume der Zylinder gelangt.
  • In zweckmäßiger Ausbildung der Erfindung weisen die hydraulischen Verschiebeeinheiten durchgehende Kolbenstangen und gleiche Kolbenflächen für Vor- und Rücklauf auf.
  • Die Erfindung sieht auch vor, daß die Leitungen, über die das Druckmittel in die hydraulischen Verschiebeeinheiten eintritt bzw. aus ihnen austritt, während des Öffnens und Schließens der Form mittels geeigneter Steueraggregate zu einem geschlossenen hydraulischen Kreislauf verbunden sind.
  • Zu der Erfindung gehört außerdem, daß zur Versorgung des hydraulischen Kreislaufes eine Hydropumpe mit veränderlichem Fördervolumen vorgesehen ist.
  • Die genannten Merkmale führen zu einer erheblichen Verbesserung der Maschine im Sinne der Aufgabenstellung.
  • So werden durch die dezentrale Anordnung der hydraulischen Verschiebeeinheit bzw. -einheiten kostspielige Arbeitsgange vermieden und gleichzeitig die Möglichkeit geschaffen, auf handelsübliche, typisierte Hydraulikzylinder zurückzugreifen.
  • Bei Verwendung von hydraulischen Verschiebbeinheiten mit durchgehender Kolbenstange und gleich großen Kolbenflächen für den Vor- und Rücklauf ist es möglich, das System im geschlossenen hydraulischen Kreislauf zu fahren. Damit wird auf einfache Weise der "Stick-Slip-Effekt" vermieden, der bei offenem Kreislauf nur durch den Einsatz kostspieliger und störanfälliger Zusatzaggregate, wie Drosseln, Bremsventile, Vorspannventile, langen Dämpfungswegen in den Zylindern und Mehrstufenpumpen ausgeschaltet werden kann. Der Aufwand steigt dabei mit zunehmenden bewegten Massen, d.h. mit zunehmender Maschinengröße.
  • Durch die Reihenschaltung der hydraulischen Verschiebe- und Druckeiri1#-#itc# wird neben dem Wegfall störanfälliger und infolge von Sich####itsanforderungen in der Druckbelastbarkeit begrenzter Schlauchleitungen erreicht, daß die höchstmöglichen Pumpendrücke gefahren werden können, was zu kleineren Abmessungen der Verschiebe- und Druckeinheiten und zu kleineren Nennweiten der Hydroventile für deren Druckflüssigkeitsversorgung führt. Durch den Wegfall langer elastischer Leitungen und Flüssigkeitssäulen werden die Schaltvorgänge der Hydro-Ventile nicht mehr störend beeinflußt.
  • Die Verwendung einer Hydro-Pumpe mit verstellbarem Fördervolumen ermöglicht es, die Bewegungsabläufe beim Öffnen und Schließen der Form sowie beim Zuhalten und Trennet0der Form feinfühlig und stufenlos zu steuern.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand einiger Ausführungsbeispiele, die in den Abbildungen 1 bis 4 dargestellt sind, erläutert. Die Erfindung beschränkt sich jedoch nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele.
  • Es zeigen: Figur 1 eine Formschließ- und Zuhaltevorrichtung mit zwei dezentral angeordneten hydraulischen Verschiebeeinheiten mit durchgehender Kolbenstange und gleich großen Kolbenflächen, die im geschlossenen hydraulischen Kreislauf von einer Hydro-Pumpe mit verstellbarem Fördervolumen mit Druckflüssigkeit versorgt werden und mit der hydraulischen Druckeinheit direkt in Reihe geschaltet sind.
  • Figur 2 eine Formschließ- und Zuhaltevorrichtung mit zwei dezentral angeordneten hydraulischen Verschiebeeinheiten mit durchgehender Kolbenstange und gleich großen Kolbenflächen, die von einer Hydro-Pumpe mit verstellbarem Fördervolumen im offenen hydraulischen Kreislauf gefahren werden und mit der hydraulischen Druckeinheit direkt in Reihe geschaltet sind.
  • Figur 3 eine Formschließ- und Zuhaltevorrichtung mit zwei dezentral angeordneten hydraulischen Verschiebeeinheiten mit verschieden großen Kolbenflächen, die im offenen hydraulischen Kreislauf von einer Hydro-Pumpe mit verstellbarem Fördervolumen mit Druckflüssigkeit versorgt werden und mit der hydraulischen Druckeinheit direkt in Reihe geschaltet sind.
  • Figur 4 eine Formschließ- und Zuhaltevorrichtung mit zwei eezentral angeordneten hydraulischen Verschiebbeinheiten mit durchgehender Kolbenstange und gleich großen Kolbenflächen, die von einer Hydro-Pumpe mit verstellbarem Fördervolumen im offenen hydraulischen Kreislauf gefahren werden und mit der hydraulischen Druckeinheit direkt in Reihe geschaltet sind, wobei abweichend von dem Ausführungsbeispiel nach Figur 2 die Zylinder der hydraulischen Verschiebeeinheiten sowie das Steueraggregat nicht an der verschiebbaren Formträgerplatte sondern an einer verschiebbaren Stützplatte befestigt sind.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 1 sind an einem Maschinenrahmen 1 eine feststehende Formträgerplatte 2 und eine Stützplatte 3 fest angeordnet. Die feststehende Formträgerplatte und die Stützplatte sind durch vier Holme 4 verbunden. Auf den Holmen gleitet eine verschiebbare Formträgerplatte 5. Eine Hälfte der geteilten Form 6 ist an der feststehenden Formträgerplatte 2 und die andere Hälfte an der verschiebbaren Foiinträgerplatte 5 befestigt. Auf ihrer der geteilten Form 6 abgekehrten Seite ist die verschiebbare Formträgerplatte als Zylinder 8 einer hydrats lisbhen Druckeinheit 7 zum Zuhalten und Trennen der Form 6 ausgebildet. Ein zu dieser Druckein#eit 7 gehörender Kolben 9 teilt die beiden Druckräume 11 und 12 voneinander. Der Kolben 9 der hydraulischen Druckeinheit ist mit einer Kolbenstange 10 verbunden, die in der Arbeitsstellung des Kolbens an der feststehenden Stützplatte 3 verriegelbar ist, und zwar mit Hilfe von Verriegelungsschiebern 13, die jeweils durch aus Kolben und Zylinder bestehenden hydraulischen Verschiebeeinheiten 14 bewegbar sind. Die Verriegelungsschieber 13 legen sich in verriegeltem Zustand gegen eine Schulter der Kolbenstange 10 und bewirken somit eine Abstützung des Kolbens 9 an der Stützplatte 3. Das Schließen und Öffnen der geteilten Form 6 erfolgt mit Hilfe zweier hydraulicher Verschiebeeinheiten 15, deren Zylinder 16 an der verschiebbaren Formträgerplatte 5 befestigt sind. In den Zylindern 16 der Verschiebeeinheiten gleiten Kolben 17 mit durchgehenden Kolbenstangen 18, die jeweils an ihrem einen Ende mit der Stützplatte 3 fest verbunden und an ihrem anderen Ende in der feststehenden Formträgerplatte 2 gelagert sind. Die Kolbenstangen 18 der hydraulischen Verschiebeeinheiten 15 sind mit Bohrungen versehen, durch die die Druckflüssigkeit Jeweils in die beiden Arbeitsräume 19 und 20 des Zylinders 16 gelangt.
  • Die Versorgung der hydraulischen Druckeinheit 7 und der hydraulischen Verschiebeeinheiten 15 mit Druckflüssigkeit erfolgt über eine vom Maschinenrahmen 1 getrennte Hydraulikstation, in der eine Hydropumpe 21 mit verstellbarem Fördervolumen von einem Elektromotor 24 angetrieben wird.
  • Eine von dem gleichen Elektromotor 24 angetriebene Speisepumpe 27 fördert über einen Kühler 28 und ein Rückschlagventil 29 Druckflüssigkeit in die Ansaugleitung der Hydropumpe 21 und bewirkt so die hydraulische Vorspannung des geschlossenen Kreislaufs. Der Zuführdruck der Speisepumpe und damit der Vorspanndruck wird über ein Druckbegrenzungsventil 30 eingestellt. Bei geschlossenem hydraulischen Kreislauf ist ein Spülventil 31, das auf der Druckseite der Hydropumpe 21 angeordnet ist, geschlossen. Der Arbeitsdruck innerhalb des geschlossenen Kreislaufs wird über ein Druckbegrenzungsventil 25 eingestellt.
  • Die Versorgung der hydraulischen Verschiebeeinheiten 15 und der hydraulischen Druckeinheit 7 erfolgt über Steueraggregate 22 und 23. Das Steueraggregat 22 ist ein mit der verschiebbaren Formträgerplatte fest verbundenes elektromagnetisches Wegeventil, das in Reihenschaltung zwischen der hydraulischen Verschiebeeinheit und der hydraulischen Druckeinheit angeordnet ist. Das Steueraggregat 23 ist ein elektromagnetisches Wegeventil, das in die Verbindung zwischen der Hydropumpe und den hydraulischen Verschiebeeinheiten eingeschaltet ist.
  • Zur Vermeidung unnötig hoher Ölerwärmung ist bei geschlossenem Steueraggregat 23 das Spülventil 31 auf Durchfluß geschaltet.
  • Die von der Hydropumpe 21 geförderte Druckflüssigkeit fließt nun über das Spülventil 31, einen Kühler 32 und einen Filter 33 zurück in den Tank. Die Speisepumpe 27 entnimmt dem Tank die gleiche Menge gekühlter Druckflüssigkeit und führt sie über den Kühler 28 und das Rückschlagventil 29 wieder der Ansaugleitung der Hydropumpe 21 zu.
  • In Figur 1 ist die geteilte Form 6 in geschlossenem Zustand dargestellt und alle Ventile befinden sich in O-Stellung. Beim Schließen der Form wird das Steueraggregat 23 (ein elektroin magnetisches Wegevent erregt und die Druckflüssigkeit tritt in die Arbeitsräume 20 der Verschiebeeinheiten 15 ein. Das Steueraggregat 22 (ein elektromagne tisches Wegeventil) ist dabei in 0-Stellung und die Druckräume 11 und 12 der hydraulischen Druckeinheit 7 sind abgesperrt. in den Arbeitsräumen 19 der Verschiebeeinheiten 15 herrscht Niederuck; das Spülventil 31 ist ebenfalls erregt.
  • Nach Schließen der Form erfolgt das Zuhalten unter großer kraft. Zu diesem Zweck werden zunächst die Verriegelungsschieber 13 Illit Hilfe der zugehörigen Verschiebeeinheiten lil eingefahren und anschließend das Steueraggregat 22 in Richtung erregt. 1>er Flässigkeitsstrom fließt nun von den Arbeltsräumen 20 in den Druckraum 12 der Druckeinheit 7 und baut dort den Zuhaltedruck auf. Das Steueraggregat 23 bleibt während dieses In Druckraumichtun bleibt während dieses Vorganges erregt. indem Druckraum 11 der Druckeinheit und in den Arbeitsräumen 19 der-Verschiebeeinheiten herrscht Niederdruck, das Spülventil 31 ist erregt.
  • Nach erfolgtem Spritzvorgang wird die Form entlastet und werden die beiden Formhälften getrennt. Das geschieht durch Erregung des Steueraggregates 22 in umgekehrter Richtung, a, wodurch der Druckraum 12 entlastet und der Druckraum 11 beaufschlagt wird. Hierdurch bewegt sich der Kolben 9 der Druckeiniieit so lange in Richtung auf die feststehende Formträgerplatte 2, bis eine Rückzugfläche 34, die an der Kolbenstange 10 angeordnet ist, zur Anlage an der Stützplatte 3 kommt. Jetzt wirtl die Treunkraft vom Kolben der Druckeinheit auf die Stützplatte 3 übertragen und die verschiebbare Formträgerplatte 5 bewegt sich um ein bestimmtes Maß (Losreißhub) in Richtung auf die Stützplatte 3. Hierbei bleiben das Steueraggregat in Richtung b 23 und das Spülventil 31 31erregt. Die überschüssige Flüssigkeit strömt über das Druckbegrenzungsventil 26 in den Tank zurück. Während des Trennens der beiden Formhälften werden die Verriegelungsschieber 13 bereits zurück- Für das Öffnen der Form geht das Steueraggregat 22 in O-Stellungs wodurch die Druckräume 11 und 12 abgesperrt werden. Das Steueraggregat 23 wird in Richtg Richtung erregb und die Drucliflüssigkeit strömt in die Arbeitsräur£ie 19 der Verschiebeeinheiten, während in den Arbeitsräutnen 20 Niederdruck herrscht. Das Spülventil 31 ist el#egt.
  • im Die Verschiebemöglichkeit des Kolbens 9 Zylinder 8 der Druckeinheit 7 entspricht der Differenz zwischen größter und kleinster möglicher Formllthe zuziigLich eines kleinen Arbeitshubes zum Zwecke des Zuhaltens bzw. Trennes der Form.
  • Durch Erregung des Steueraggregates 23 in Richtung b bei gleichzeitiger Erregung des Steueraggregates 22 in Richtung a (Druck im Druckraum 11) kann bei geschlossener Form und verriegelter Kolbenstange 10 die Formeinbauhöhe vergrößert bzw. durch Erregung des Steueraggregates 22 in Richtung b (Druck im Druckraum 12 ) verkleinert werden. Dabei ist das Spülventil 31 erregt. Eine einmal eingestellte Formhöhe wird am binde eines jeden Arbeitszyklus wieder erreicht.
  • Figur 2 zeigt die gleiche Foruschließ- und Zuhaltevorrichtung wie Figur 1, die in diesem Beispiel im offenen hydraulischen Kreislauf gefahren wird.
  • Die Druckflüssigkeitsversorgung erfolgt über eine Hydropumpe 21 mit verstellbarem Fördervolumen. Der Arbeitsdruck wird über Aas Druckbegrenzungsventil 25 eingestellt. Der Arbeitsablauf ist analog dem im Zusammenhang mit Figur 1 beschriebenen.
  • Formschliessen: Das Steueraggregat 23 ist erregt in Richtung b, in den Arbeitsräumen 20 herrscht Hochdruck, die Arbeitsräume 19 sind drucklos. Das Steueraggregat 22 befindet sich in 0-Stellung, die Druckräume 11 und 12 sind abgesperrt.
  • Formzuhalten: Die Kolbens tange 10 der hydraulisclzell Druckeinheit ist mit Hilfe der Verriegelungsschieber 13 verriegelt. Das Steueraggregat 23 sowie das Steueraggregat 22 sind beide in Richtung b erregt, in den Arbeitsräumen 20 sowie im Druckraum 12 herrscht Hochdruck, die Arbeitsräume 19 sowie der Druckraum 11 sind drucklos.
  • Formentlasten und Trennens Das Steueraggregat 23 ist in Richtung b und das Steueraggregat 22 in Richtung a erregt, in den Arbeitsräumen 20 sowie in Druckraum 11 herrscht Hochdruck, die Arbeitsräume 19 und der Druckraum 12 sind drucklos.
  • Formöffnen: Die Verriegelungsschieber 13 sind zurückgefahren und geben die Kolbenstange 10 der hydraulischen Druckeinheit frei. Das Steueraggregat 23 ist in Richtung a erregt, in den Arbeitsräumen 19 herrscht Hochdruck, die Arbeitsräume 20 sind drucklos. Das Steueraggregat 22 befindet sich in O-Stellung, die Druckräume 11 und 12 sind abgesperrt.
  • Formhöhenverstellung: Die Kolbenstange 10 der hydraulischen Druckeinheit ist verriegelt. Zur Vergrößerung der Formeinbauhöhe wird das Steueraggregat 23 in Richtung b erregt, es herrscht Hochdruck in den Arbeitsräumen 20, die Arbeitsräume 19 sind drucklos. Das Steueraggregat 22 wird in Richtung a erregt, es herrscht Hochdruck im Druckraum 11, der Druckraum 12 ist drucklos. Zur Verkleinerung der Formeinbauhöhe wird das Steueraggregat 23 in Richtung b erregt, in den Arbeitsräumen 20 herrscht Hochdruck, die Arbeitsräume 19 sind drucklos.
  • Das Steueraggregat 22 wird in Richtung b erregt, es herrscht Hochdruck im Druckraum 12, der Druckraum 11 ist drucklos.
  • Figur 3 zeigt eine Formschließ- und Zuhaltevorrichtung, bei der das Schliessen und Öffnen der Form mit Hilfe von zwei Verschiebeeinheiten mit Je unterschiedlich großen Kolbenflächen für Vor- und Rücklauf im offenen Kreislauf erfolgt, Die Zylinder 16 der Verscsiebeeinheiten sind wie in den vorangegangenen Beispielen mit der verschiebbaren Formträgerpitte 5 verbunden. Die Kolbenstange 18 ist für die Druckflüssigkeitszufuhr mit zwei Bohrungen versehen und lediglich an der Sttitzplatte 3 befestigt. Der Ablauf eines Arbeitszyklus und die $*F dazu erforderliohen Schaltungen der Steueraggregate sind analog den im Zusammenhang mit Figur 2 beschriebenen.
  • In Figur 4 ist eine andere Ausführung der erfindungsgemäßen Formschließvorrichtung dargestellt.
  • Auf dem Masohinenrahmen 1' ist die feststehende Formträgerplatte 2' befestigt, die die eine Hälfte der Form 6' trägt. Mit der verschiebbaren Stützplatte 3' sind idie, gegenüber dem maximalen Formöffnungaweg verkürzten Holme 4i fest verbunden. Auf den Holmen 4t und, falls erforderlich, zusätzlich auf dem Maschinenrahmen 1! wird die bewegliche Formträgerplatte 5' geführt, welche die andere Hälfte der Form 6' trägt. Auf der der Form abgekehrten Seite der Stützplatte 3' befindet sich die hydraulische Druckeinheit 7', bestehend aus dem Zylinder 8' und dem Kolben 9t, dessen Kolbenstange 10' auf die bewegliche Formtragerplatte 5 wirkt. Der Kolben 9' der Druckeinheit trennt im Zylinderraum die beiden Druckräume 11t und 12' voneinander, die zum Zwecke des Zuhaltens bzw. Trennens der Formhälften mit Druckflüssigkeit beaufschlagt werden. Im geschlossenen Zustand der Form durchdringen die verkürzten Holme 4' die feststehende Formträgerplatte 2' und werden, bevor die große Zuhaltekraft über das System aufgebracht wird, mittels der Verriegelungsschieber 13t, die von hydraulischen Verschiebeeinheiten 14t betätigt werden, verriegelt. Das Verschieben der Stüzplatte 3' und der über die Kolbenstange 10' des Kolbens 9 damit verbundenen beweglichen Formträgerplatte 5t erfolgt mittels der hydraulischen Verschiebeeinheiten Iric, die aus den an der Stützplatte 3' befestigten Zylinder 16t und den auf den durchgehenden Kolbenstangen 18 befestigten Kolben 17' bestehen.
  • Die Kolben 17' trennen die Zylinderräume der hydraulischen Verschiebeeinheiten in die Arbeitsräume 19' und 20', die zum Öffnen bzw. Schließen der Form wechselweise mit Druckflüssigkeit beaufschlagt werden. Die Druckflüssigkeitsversortung des hydraulischen Systems erfolgt über eine Hydropumpe 21' mit verstellbarem Fördervolumen, die von einem Elektromotor 241 angetrieben wird. Der Druck im System wird durch ein Druckbegrenzungsventil 251 in seiner Höhe begrenzt.
  • Zum Schliessen der Form wird das Steueraggregat 23' in Richtung a erregt. Die Druckflüssigkeit strömt in die Arbeitsräume 20' der Verschiebeinheiten 15'. Nachdem die beiden Hälften der Form 6' geschlossen sind, werden die Holme 41 hydraulisch mittels der Verriegel#ungsschieber 13' mit der feststehenden Formträgerplatte 2' verriegelt. Nachfolgend wird dar mit der Stützplatte 3' verbundene Steueraggregat 22 t in Richtung a erregt. Die Druckflüssigkeit strömt über die Arbeitsräume20' in den Druckraum 11'. Nachdem die Formhälften getrennt sind, wird das Steueraggregat 22' in Nullstellung geschaltet, wodurch der Kolben 9 in seiner Stellung festgehalten wird. Zum Öffnen der Form wird, nachdem die Verriegelungsschieber 13' zurückgezogen wurden, das Steueraggregat 23' in Richtung b erregt, wodurch die Druckflüssigkeit in die Arbeitsräume 19' eintritt.
  • Die Einstellung der Formhöhe erfolgt hydraulisch. Zu diesem Zweck wird nach erfolgter Verriegelung über die Verriegelungsschieber 13 der Druckraum 11' zum Zweck der Formhõhenvergrößerlng bzw.
  • der Druckraum 12' zum Zweck der Formhöhenverringerung über die Arbeitsräume 20t und die Steuersggregate 22' und 23' beaufschlagt.
  • Dabei wird das Steueraggregat 23' in beiden Fällen in Richtung a erregt, das Stsueraggregat 22' wird zum Vergrößern der Formeinbauhöhe in Richtung b und zum Verkleinern der Formeinbauhöhe in Richtung a erregt. Eine einmal eingestellte Formhöhe wird am Ende eines jeden Arbeitszyklus wieder erreicht.
  • - Patentansprüche -

Claims (6)

  1. Patentansprüche 1. Formschließvorrichtung, insbesondere für kunststoffverarbeitende insbesondere mit für kStStOffuninier verschiebbaren Eormträgerplatte, von denen die verschiebbare Formträgerplatte zum Zwecke des Öffnens und Schließens der Form unmittelbar - oder mittelbar unter Zwischenschaltung einer Stützplatte - mit Hilfe mindestens einer aus Kolben und Zylinder bestehenden hydraulischen Verschiebeeinheit mit großem Arbeitshub und zum Zwecke des Zuhaltens und Trennens der Form mittels mindestens einer weiteren aus Kolben und Zylinder bestehenden hydraulischen Druckeinheit mit kleinem Arbeitshub, die an der verschiebbaren Formträgerplatte angeordnet ist, bewegbar ist, wobei eines der beiden Teile der Druckeinheit, nämlich Kolben oder Zylinder, nach Erreichen der Arbeits-Ausgangsposition zumindest mittelbar michanis ch verriegelbar ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender teilweise bekannter Merkmale, daß mindestens eine, vorzugsweise jedoch zwei hydraulische Verschiebeeinheiten (15), und zwar in außermittiger Anordnung vorgesehen sind, daß die von der Druckflüssigkeit beaufschlagten Arbeitsräuiiq (19 und 20) der doppelt wirkenden hydraulischen Verschiebeeinheiten (15) unter unmittelbarer Zwischenschaltung eines geeigneten Steueraggregates (22) und unter Vermeidung von Schlauchleitungen mit den Druckräumen (11 und 12) der doppelt wirkenden hydraulischen Druckeinheit (7) in Reihenschaltung verbunden sind, und daß sowohl die Zylinder (16) der Verschiebeeinheiten (15) als auch das Steueraggregat (22) mit der verschiebbaren Formträgerplatte (5) bzw. mit der verschiebbaren Stützplatte ( ') fest verbunden sind.
  2. 2. Formschließvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennheichnet, daß der Zylinder (8) der doppelt wirkenden Druckeinheit (7) eine wirksame Länge aufweist, die um den Arbeitshub größer ist als die Differenz zwischen größter und kleinster Einbauhöhe der geteilten Form (6).
  3. 3. Formschließvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstangen (18) der hydraulischen Verschiebeeinheiten (15) mit Bohrungen versehen sind, durch die die Druçkflüssigkeit in die Arbeitsräume (19J20) der Zylinder (16) gelangt.
  4. 4. Formschließvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulischen Verschiebeeinheiten (15) durchgehende Kolbenstangen (18) und gleiche Kolbenflächen für Vor- und Rücklauf aufweisen.
  5. 5. Formschließvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen, über die das Druckmittel in die hydraulischen Verschiebeeinheiten (15) eintritt bzw.
    aus ihnen austritt, während des Öffnens und Schließens der Form (6) mittels geeigneter St-raggregate (;31) zu einem geschlossenen hydraulischen Kreislauf verbunden sind.
  6. 6. Formschließvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, da+ rch gekennzeichnet, daß zur Versorgung des hydraulis en eislaufes eine Hydropumpe (21) mit veränderlichem der volumen vorgesehen ist.
    Leerseite
DE19712112701 1971-03-12 1971-03-12 Formschließvorrichtung, insbesondere für kunststoffverarbeitende Spritzgießmaschinen Expired DE2112701C3 (de)

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