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DE2112533A1 - Schleifwagen fuer Schienen - Google Patents

Schleifwagen fuer Schienen

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Publication number
DE2112533A1
DE2112533A1 DE19712112533 DE2112533A DE2112533A1 DE 2112533 A1 DE2112533 A1 DE 2112533A1 DE 19712112533 DE19712112533 DE 19712112533 DE 2112533 A DE2112533 A DE 2112533A DE 2112533 A1 DE2112533 A1 DE 2112533A1
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DE
Germany
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chamber
grinding
piston
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cylinder
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Application number
DE19712112533
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English (en)
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DE2112533C3 (de
DE2112533B2 (de
Inventor
Fredy Scheuchzer
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Priority claimed from CH424770A external-priority patent/CH549693A/fr
Priority claimed from CH624470A external-priority patent/CH562920A5/fr
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2112533A1 publication Critical patent/DE2112533A1/de
Publication of DE2112533B2 publication Critical patent/DE2112533B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2112533C3 publication Critical patent/DE2112533C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B31/00Working rails, sleepers, baseplates, or the like, in or on the line; Machines, tools, or auxiliary devices specially designed therefor
    • E01B31/02Working rail or other metal track components on the spot
    • E01B31/12Removing metal from rails, rail joints, or baseplates, e.g. for deburring welds, reconditioning worn rails
    • E01B31/17Removing metal from rails, rail joints, or baseplates, e.g. for deburring welds, reconditioning worn rails by grinding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

--IN· · HiELgK-E"
DR.-ING. R. DÖRING DIPL.-PHYS. DR. J. FRICKE
BRAUNSCHWEIG MÜNCHEN
- 1458
Fredy SCHEÜCHZER, Andre SCHEÜCHZER, 7, Avenue du Mont-d·Or Lausanne/Schweiz
Schleifwagen für Schienen
Die Erfindung "betrifft eine Anordnung zum Schleifen der Wellungen an Eisenbahnschienen mit Hilfe rotierend antreibbarer Schleifwerkzeuge, die auf zu einem Zug zusammengestellten Waggons montiert sind, bei dem eine bestimmte Anzahl der Schleifwerkzeuge jeweils ihr Eigengewioht und das Gewicht der Zubehörteile auf eine mit dem Kolben oder dem Zylinder einer hydraulischen Einrichtung fest verbundenen Stange übertragen, wobei der Zylinder bzw. der Kolben direkt oder vermittelst einer Struktur am Chassis des Waggons meistens elastisch angelenkt ist und die hydraulische Einrichtung eine Kammer aufweist, deren Druck einen Bruchteil dieses Gewichtes aufnimmt und die an eine Leitung angeschlossen ist, in der das flüssige Druckmittel sich in dem einen oder dem anderen Sinne in Abhängigkeit von den relativen Bewegungen zwischen Kolben und Zylinder bewegen kann.
Es sind seit langem Maschinen bekannt, welche auf Eisenbahnschienen entlang rollen können und deren Aufgabe es ist, den Laufflächenteil der Schienen zu schleifen, um Wellungen oder andere Unregelmäßigkeiten zu beseitigen.
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Zu diesem Zweck sind Waggons, die aneinandergeh'ängt sind, um einen Zug zu bilden, jeweils mit einer Mehrzahl von Schleifeinheiten ausgerüstet, welche durch Motore in Drehrichtung angetrieben werden können. Das Gewicht der Schleifeinrichtung und der Zubehörteile sind in der Regel zu hoch, als daß der dadurch erzeugte Druck auf die Schienen für das Arbeiten geeignet ist, so daß nur ein Bruchteil dieser Gewichte auf die Schienen zur Einwirkung gebracht wird, wobei der Überschuß von einem Unterstützungsorgan aufgenommen werden muß. Im allgemeinen besteht das Unterstützungsorgan aus einem hydraulischen Schubkolbenmotor, dessen Kolben oder dessen Zylinder durch eine Stange mit der Schleifeinheit fest verbunden ist, so daß der andere Teil, näm- ; lieh der Zylinder oder der Kolben mit einer Konstruktion fest verbunden ist, die mit dem Chassis eines Drehgestells oder eines Waggons verbunden ist und zwar zweckmäßigerweise unter Zwischen- ; schaltung eines elastischen Elementes. An die Karmre r der hydraulischen Unterstützungseinrichtung ist eine Leitung angeschlossen,! welche ein mehr oder weniger viskoses Strömungsmittel enthält» In dieser Leitung fließt das Strömungsmittel in dem einen oder dem anderen Sinne in Abhängigkeit von den Relativbewegungen des Kolbens gegenüber dem Zylinder.
Auf einen solchen Zug, welcher eine bestimmte Anzahl von Schleif-j einheiten aufweist, bezieht sich die vorliegende Erfindung.
Die Aufgabe einer wirksamen Schleifeinheit sollte darin bestehen,! entweder die kurzen Wellungen an den Stellen wo diese auftretei ,
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i oder aber die Gipfel von langwelligen Wellungen ohne Vertie- ; fung der die Gipfel trennenden Wellentäler "bzw. sowohl die kur-■ zen Wellungen als auch die Gipfel langer Wellen abzuschleifen.
Die bisher bekannt gewordenen Maschinen oder Anordnungen sind nicht in der Lage in zufriedenstellender Weise die eine oder die andere Art der Wellungen oder beide, insbesondere wenn die eine oder die andere auf einem Arbeitsabschnitt dominiert, zu bearbeiten.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diese Schwierigkeiten zu beseitigen und eine Anordnung der eingangs näher bezeichneten Art so weiterzubilden, daß beide Wellungsarten zuverlässig und \ nach Wunsch wahlweise oder gleichzeitig bearbeitet werden können, wobei es gleichgültig sein soll, in welchem Verhältnis die kurzen und die langen Wellungen auf einer vorbestimmten Bearbei- !
tungsstrecke auftreten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Bedienungsperson eine Betätigung vornehmen kann, welche die Parameter der Strömung der Flüssigkeit in oder aus den Kammern beeinflußt und zwar ebensolange, wie die Bedienungsperson nicht zu einer entgegengesetzten Betätigung übergeht. Hierbei sind für die Bedienungsperson auf dem durch die Waggons gebildeten Schleifzug Kommutationsmittel vorgesehen, mit denen die Schleifscheiben wahlweise in optimaler Weise eingesetzt werden können entweder an einem Arbeitsabschnitt zum
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Abschleifen von kurzen Wellen oder aber auf einem Arbeitsab-
schnitt» bei dem sie nicht bis auf das Tal oder dem_Boden der Vertiefung von langwelligen Wellungen absinken und nur die Buckel der langwelligen Wellungen bearbeiten«
Die Kommutationsmittel sind dadurch gekennzeichnet, daß in einer Schleifeinheit mit wenigstens einer hydraulischen Hubeinrichtung;
wenigstens eines der Elemente, welche das Strömungsmittel dieser< Hubeinrichtung steuern, zwei Organe umfaßt, von denen das eine beweglich ist und wenigstens zwei Stellungen gegenüber dem anderen einnehmen kann.
Gemäß einer ersten Ausführungsform, bei der nur eine Hubeinrichtung vorgesehen ist, bestehen diese Organe einerseits aus einem Schieber und andererseits aus einem Gehäuse, welche beide im Inneren der Hubeinrichtung angeordnet sind. Der Schieber kann in dem Gehäuse hin- und hergleiten und nimmt entweder eine Stellung innerhalb des Gehäuses oder eine Stellung außerhalb des Gehäuses ein- Die Einnahme der Stellung ist abhängig von einem hydraulischen Fernkommando, welches eine Relativverschiebung der beiden Teile zur Folge hat.
Gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel, bei dem ebenfalls nur ein einziger Zylinder oder eine einzige Hubeinrichtung vorgesehen ist, bestehen die beiden Organe einerseits aus dem beweglichen Teil (Klappe,Spitze usw.) und andererseits aus dem Körper einer Drosselvorrichtung. Die einstellbare Drossel ist in
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der an die Kammer der zur Unterstützung dienenden hydraulischen Einrichtung anschließenden Leitung angeordnet. Das Ventil ist durch ein Hüoksohlagventil geshuntet.
Eine dritte Ausführungsform, die ebenfalls nur eine einzige ι Hubeinrichtung umfaßt, besteht aus einer Kombination des in Abhängigkeit von einem Fernkommando verschiebbaren Schiebers j und der regelbaren Drossel, welch letztere gestattet, die Strö-I mung in der Leitung mit größter Genauigkeit zu steuern, was sich ! in erster Linie bezüglich der Stellung des Schiebers auswirkt.
! i
! I
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ι Nach einer vierten Ausführungsform der Erfindung sind die Ein- j stell- oder Steuerorgane für die Strömung in einer Leitung ange-| ! ordnet, welche die Kammern einer zweiten Hubeinrichtung, welche j j mit der gleichen Stange wie die erste Hubeinrichtung fest ver- I 1 bunden sind, verbindet. Diese Organe können aus einem nadelför-I migen, im Inneren eines Ventils verschiebbaren Teil bestehen, I wobei das als regelbare Drossel ausgebildete Ventil in der Verbindungsleitung angeordnet und durch ein Rückschlagventil gej shuntet ist.
Weitere Merkmale der Erfindung werden aus der nachfolgenden
1 Beschreibung deutlich.
i Der besondere technische Vorteil der Erfindung besteht in der
j Tatsache j daß alle Arten von Unregelmäßigkeiten auf den Lauf-
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flächen von Schienen wirksam bearbeitet werden können. Man kann beispielsweise auf einem Schienenabschnitt, dessen Zustand unbekannt ist, eine erste Gruppe von Schleif einbetten anordnen, mit dem Zweck, die kurzen Wellungen an den Stellen, wo diese vorhanden sind, abzuschleifen, sowie eine zweite Gruppe, welche die Aufgabe hat, die langwelligen Buckel oder dgl. abzuschleifen. Wenn die kurzen Wellungen bereits bearbeitet worden sind, kann man die Funktion der ersten Gruppe umschalten, um die Wirkung der zweiten Gruppe zu unterstützen. Die Leistung des Schleifzuges ist damit dauernd optimal.
Sie Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
3?ig.1 zeigt eine Ansicht in Richtung des Verlaufs der Schienen auf eine Schleifeinheit gemäß der Erfindung.
Jig.2 zeigt in einer Ansicht quer zum Verlauf der Schiene eine Vorrichtung zum Neigen der Schleifscheibe und ihre Einrichtung .
Pig.3 zeigt im vergrößerten Schnitt eine Hubeinrichtung zum Unterstützen der Einheit.
Pig.4 zeigt ebenfalls im vergrößerten Maßstäbe ein« bestimmte Stellung des Schleifwerkzeuges in Bezug auf kurz© Weilungen auf den Schienen.
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- 7 Pig.5 seigt die Einheit nach Pig.1 quer zum Verlauf der Schiene.
^ Pig.6 zeigt quer zum Verlauf der Schiene eine epezielle Schleif j einheit sum Abschleifen der Seitenkanten der Lauffläche der '-. Sohiene.
Pig.7 seigt in einem funktionellen Schema eine Ausführungsform j mit einem Drosselrentil, wobei ein an der Anordnung angelenkter : Zylinder geschnitten dargestellt ist.
Pig.8 seigt in einem ähnlichen Punktionsschema eine abgewandelte Ausführungsform mit einem Drosselventil und einem Kolben, der lediglich aus swei gegeneinander im Durchmesser abgestuften KoI-I benstangen besteht.
j
Pig.9 veranschaulicht ein weiteres Punktionsschema einer Aus- : führungsfor» mit einem Schieber und gegebenenfalls einem Drosselj ventil in einer Stellung der Schleifeinheit zum Schleifen von : kurzen Wellungen, während
Pig.10 einen Teil der gleichen Anordnung in einer Stellung zum Schleifen von langwelligen Verformungen der Lauffläche zeigt.
Pig.11 zeigt schließlich eine weitere Aueführungeform mit einer zweiten Hubeinrichtung, komplementär zu der Arbeitshubeinrichtung, denen eine gemeinsame Stange zugeordnet ist·
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Mit Ausnahme der Pig.6 beziehen sich alle anderen Figuren auf ' 1 Schleifeinheiten zur Bearbeitung der oberen Lauffläche der j Schiene. Die Schleifwerkzeuge laufen dabei in einer Ebene um, die im wesentlichen senkrecht verläuft, derart, daß ihre Umfangsflä-i
ehe sehr schnell die Form des Laufflächenbereiches annimmt. j
In den Fig.1 bis Fig.5 ist bei 1 das Chassis eines Waggons wie- ' dergegeben, der auf .einem Gleis abrollt, das durch die Schienen 2 angedeutet ist. Bei 3 ist eines der beiden Waggonräder zu er- ' kennen, welche auf den Schienen laufen. Ein Rahmen 4 ist auf j Schuhen, die bei 5 angedeutet und bei 6 an Beinen 4' des Rahmens 4 angelenkt sind, abgestützt. Dieser Rahmen arbeitet mit dem J Chassis 1 zusammen, insbesondere über die Gelenkstellen 7, Len- J ker 8 und eine Hubeinrichtung 9· Der Zylinder 10 einer hydrau-
i lischen Hubeinrichtung, die weiter unten näher beschrieben wird,· ist bei 11 an dem Rahmen angelenkt und innerhalb der Grenzen j einer Gleitführung 12 des Rahmens neigbar. j
Bei 13 sieht man den unteren Teil der Stange des Kolbens. Die Schleifscheibe 14 ist hängend von der Stange 13 mittels eines j Lagers 15, vorzugsweise eines Kugellagers, über die Gelenkstelle 16 der Stange abgestützt. Eine Schleifeinheit umfaßt im wesent- J liehen das Schleifwerkzeug, «die Stange, den zugehörigen Kolben : und die weiteren Zubehörteile. Der Kolben ist auf den anderen j Figuren erkennbar. ;
Bei 17 ist ein Elektromotor angeordnet. Auf dessen Welle ist ein Rad 18 aufgekeilt, um das ein Antriebsriemen 19 gelegt ist, der
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um die Riemenscheibe 20 läuft, welche mit der Welle des Leitwerkzeuges fest verbunden ist. Mit 21 ist ein Verbindungsarm zwischen den beiden Riemenscheiben wiedergegeben. Auf der ande-
' ren Seite der Symmetrieachse 22 (vergl. Pig.1) ist der Verbin-, dungsarm der benachbartenEinheit in Richtung auf das andere !Laufrad geneigt, das nicht wiedergegeben ist und das auf der
,gleichen Schiene 2 abläuft.
Eine Unterstützung 23 für den Motor ist schwenkbar mittels der Lager 24 in einem Grundkörper 25 gelagert. Dieser Grundkörper ist am Chassis 1 mit Hilfe von Bolzen 26 befestigt, welche in Schlitzen 27 verschiebbar sind. Dadurch kann der Motor, der zu- j gehörige Arm und die Schleifscheibe geneigt werden, um die ganze Anordnung um eine Drehachse 28 zu verschwenken, wie dies durch ivom Schwenkpunkt 28 ausgehende Strahlen in Fig.2 angedeutet ist.
Aufgrund dieser Ausbildung kann die Arbeitsfläche der Schleif- ! ischeibe der Neigung der Schienen angepaßt werden. Weiterhin ist I I ein Zapfen 35 vorgesehen, der in eine Umfangsnut 36 des oberen
Stangenabschnittes 37 des Kolbens eingreifen und diesen in einer ί
I oberen Stellung blockieren kann. Weiterhin kann die ganze Anord-
!nung mit Hilfe der Hubeinrichtung 9 angehoben und abgesenkt wer-<
j den und zwar mittels Druckluft. Eine Bohrung 29 im Rahmen dient idazu, einen Bolzen aufzunehmen, der den Rahmen in der oberen j Stellung blockiert. Bei der Hubeinrichtung 9 ist im Inneren der
!Stange des Kolbens 30 ein Lenker 31 angeordnet, der auf dem
Kolben aufsitzt. Dieser Lenker ist im Kolben durch einen Ring 32 zentriert. Diese Ausbildung verleiht der Anordnung einer-
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seits eine elastische Anlage aufgrund der Druckluft und anderer- \
seits die Freiheit für Bewegungen, um die Gelenkstelle 7. ■
Die Mitnahme der Einheit durch das Chassis erfolgt mit Hilfe
kleiner Mitnehmer, die fest an den Beinen 41 angeordnet sind, ;
und an denen eine oder mehrere fest mit dem Chassis 1 verbünde- ' nen Teile 34 angreifen.
In Fig.4 ist das Schleifwerkzeug 14 wiedergegeben. Des weiteren , sind kurze Wellungen 40 - 45 auf der Schiene 2 angedeutet. Die Wellungen 40 und 41 sind dabei schon teilweise abgearbeitet. Die Schleifscheibe 14, deren Bewegungsrichtung durch einen Pfeil wiedergegeben ist, ist gegenüber der Längsmittellinie der Schiene schräg gestellt, wobei ihre Breite ausreichend ist, um zu verhindern, daß sie in die Vertiefungen der kurzen Viellungen ein-
sinken kann. Im gleichen Drehgestell bzw. im gleichen Waggon und zur Verarbeitung derselben Schiene sind mehrere Schleifwerkzeuge derart schräg montiert, daß sie umgekehrte oder entgegenge- j setzte Winkel mit der Längsmittellinie der Schiene bilden.
In Fig.6 ist das Chassis 1 und die Schiene 2 angedeutet. Ein schlittenförmiger Tragteil 46 kann in senkrechter Rüitung gegenüber dem Chassis zwischen Rollen gleiten, von denen 2 bei 47 und 48 wiedergegeben sind. Die Bewegung wird durch eine Hubeinrichtung 49 kontrolliert. Eine schalenförmige Schleifscheibe 50 ist so angeordnet, daß sie die seitliche Abrundung oderüen Grad der Lauffläche der Schiene abschleifen kann.
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Auf der Welle dieser Schleifscheibe ist eine Riemenscheibe 51 angeordnet, um die ein Riemen 52 gelegt ist, der weiterhin um
: eine Riemenscheibe 53 läuft, die mit der Welle eines Elektromotors 54 umläuft. Der genannte Motor ist an einem Stützglied
55 angeordnet, das bei 56 an der Unterstützung 46 angelenkt ist.) Andererseits sind Arme 57 vorgesehen, die die beiden Riemen- J scheiben mit dem Stützteil 55verbinden und an denen eine zweite !
Hubeinrichtung 59 angreift, welche die Schleifscheibe gegen !
die Schiene drückt, !
Diese schalenförmigen oder anderweitig ausgebildeten Schleif-
j scheiben vervollständigen die Arbeit der Schleifeinheiten, die
in den anderen Figuren wiedergegeben sind.
! In Fig.7 findet man eine bestimmte Anzahl von durch die vor-
hergehende Beschreibung bekannten Elementen, insbesondere die ! Schleifscheibe 14, das lager 15t die Gelenkwelle 16, den bei 11 ] angelenkten Zylinder 10, den oberen Stangenabschnitt 37 des j Kolbens mit der Ringnut 36, sowie d6n unteren Stangenabschnitt 13 des Kolbens.
Bei 63 ist eine Verteilereinrichtung mit den drei Stellungen a), b) und c) wiedergegeben« welche weiter unten beschrieben
werden.
I
Der ganze Teil der Figur, der rechts vom Verteiler angeordnet ist, dient lediglich zum besseren Verständnis der Erfindung. Dieser Ergänzungsteil umfaßt eine Pumpe 65, die von einem
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Mptor 66 angetrieben wird. Der Pumpe ist ein Sumpf 64 zugeordnet, aus der die Pumpe die Plüssigkeit ansaugt, um sie in die
Leitung 67 zu' drücken. Bei 68 ist eine Rückführungsleitung zum
Sumpf gezeigt, während bei 71 und 71' zwei Druckminderer wieder-
'gegeben sind, die zur Einregelung des Haltedruckes dienen, wobei die zweite Druckminderungseinrichtung an dem Kreis nur angeschlossen ist, wenn das Ventil 73 offen steht. 74 ist ein Druckanzeigegerät.
Der Kolben 60 unterteilt das Innere des Zylinders in eine
obere Kammer 62, welche über den Verteiler mit einer Leitung 69
in Verbindung steht und in eine untere Kammer 61, in deren An- \
Schlußleitung 70 die Drosselvorrichtung 72 mit dem Rückschlag- , ventil 91 angeordnet sind, welch letzteres gegen das Ausfließen : des Druckmittels aus der Kammer sperrt. In 140 ist der bewegliche Teil der Drossel dargestellt.
In der Stellung a des Verteilers, welche die Arbeitsstellung [ wiedergibt, sind die beiden Kammern unter dem gleichen Druck. Der Anhebung des Kolbens aufgrund eines Buckels in der Schiene wirkt I ein Widerstand entgegen, der auf der Viskosität der Flüssigkeit !
beruht, die sich in dem geschlossenen Kreis 69, 70 bewegt. Die- j
ser Widerstand ist eine für das Abschleifen der Buckeln maß- !
gebliche Größe. Das Absenken des Kolbens aufgrund des Vorliegensj
einer Ausnehmung im Verlauf der Schienenoberfläche unterliegt J der Regelwirkung der Drosselvorrichtung, sowie der Sperrwirkung j des Rückschlagventils. Als Folge davon, kann der Kolben sich nur! sehr langsam absenken, derart, daß die Schleifscheibe die Ver-
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tiefung überläuft, ohne auf den Grund der Vertiefung abzusinken, wenn das Drosselventil ausreichend stark geschlossen ist.
; In der Stellung Td ist nur die untere Kammer unter Druck, was der
; Stellung zum Anheben der Schleifscheibe entspricht.
j In der Stellung c befindet sich nur die untere Kammer unter Druck; j diese Stellung hat lediglich den Zweck, daß eine in der angehobe-
nen Stellung befindliche Schleifscheibe in die Arbeitsstellung j
ι abgesenkt werden und zur Anlage auf die Schiene gebracht werden I ι
Unter Bezugnahme auf Mg.8 sind in der zuvorstehenden Beschreibung her bekannte Elemente zu erkennen, insbesondere die Schiene 2, die Schleifscheibe 14, das Lager 15, der Motor 17, die Riemenscheiben 18 und 20 mit dem zugehörigen Riemen 19, der Zylinder 10, ! die Kolbenstangen 13 und 37, die Rücklaufleitung 67, die Drossel-1 vorrichtung 72 und das zugehörige Rückschlagventil 91. Die rechts j vom Drosselventil befindliche Anordnung unterscheidet sich nicht J wesentlich von der nach Fig.7. Es sind in diesem Bereich erkennbar der Motor 66, die Pumpe 65, der Sumpf 64, die Druckminderven-
tile 71 und 71', die bei dieser Ausführungsform wahlweise in den I
j Kreislauf eingeschaltet werden können und zwar mit Hilfe des Ver-j· toilers 75, sowie das Druckanzeigegerät 74. Zur Veränfachung wurde die Rückführungsleitung in den Sumpf nicht dargestellt, auch nioht die Mittel, um sie zur Wirkung zu bringen.
! In Iig.8 weist der Zylinder 10 nur eine einzige Kammer 79 auf.
I Der Flüssigkeitsdruck in dieser Kammer kommt lediglich an der
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-H-
Schulter zur Wirkung, die aufgrund des Durchmesserunterschiedes der Kolbenstangen 13 und 37 vorhanden ist.
Bei dieser Ausführungsform mit nur einer Kammer wird eine Bewe- ! gung der Kolbenstangen nur bei einer Volumenänderung ν erzeugt, . die nicht nur bezüglich ihres absoluten Wertes, sondern auch in : Bezug auf das erhebliche Volumen V der Haltekammer sehr klein ist. Die Folge davon ist, daß das Verhältnis ν : V klein gehalten wird, sowohl durch die Geringfügigkeit seines Fehlers als auch ■ durch den Umfang seines Nenners. Die relativ große Kompressibilität dieser Anordnung hat eine schwache Abbremsung der Bewegun-· gen des Kolbens aufgrund der Wellungen der Schiene zur Folge. .
Wenn also das Drosselventil offen ist, folgt die Schleifscheibe j der Spur, indem sie aufgrund der !Trägheit nur die kurzen Wellun- j gen auf der Schienenoberfläche, an den Stellen, wo diese auftreten, abarbeitet. Wenn-man dagegen die Strömung in der Leitung 67 ausreichend drosselt oder ganz unterbindet, kann die Schleifscheibe in die langen Vertiefungen nicht absinken. Bei dieser Ausfüh-j rungsförm braucht das Ventil nur zwei Stellungen zu haben : |
offen und geschlossen. Demzufolge kann es leicht durch Fernbe- \
ι dienung gesteuert werden. Der in dem Zylinder 10 einströmende . Bedarf durch das Rückschlagventil ist unbehindert. Das Rückschlagventil ist für die Funktionsfähigkeit der Anordnung, wie noch näher dargestellt wird, wesentlich.
Ohne das Prinzip des Schemas gemäß Fig.8 abzuwandeln, kann man die beiden Differential-Kolbenstangen durch einen üblichen KoI- j
-144* as/4202—
ben gemäß Pig.? ersetzen, wobei man die obere Kammer mit dem ' j Atmosphärendruck in Verbindung setzt. Das Verhältnis von ν : V j ist für die gleiche Stellung des Drosselörgans imDrosselventil merklich größer, so daß sich als Folge eine Modifikation quantitativer Art für den Abschleifeffekt ergibt.
: Unter Bezugnahme auf die Pig.9 und 10 erkennt man auf diesen die : Schiene bei 2, die Schleifscheibe 14f den Motor 17, den Antriebs4 . riemen 19» die Antriebsscheiben 18 und 20, sowie das Prellager 15.
' Der Zylinder 10 enthält einen Kolben 60, der an der Übergangsstelle der Kolbenstange 37 von größerem Querschnitt zu der unteren Kolbenstange 13 mit kleinerem Querschnitt angeordnet ist. 1 An der zuletzt genannten Kolbenstange 13 ist die Schleifscheibe , angehängt. Der Zylinder ist bei 11 an dem Rahmen 4 gelenkig an- i ' gehängt, von dem man in der Figur nur einen Teil sieht. Der Ver-I ; längerung der Kolbenstange 37 ist die schon zuvor beschriebene Anordnung 35» 36 zur Verriegelung des Kolbens bzw. der Kolbenstange in der oberen Stellung zugeordnet.
Ein Schieber 80 innerhalb des Zylinders weist eine Kammer 81 ■ auf und ist in dem Gehäuse 82 verschiebbar, welches Gehäuse
j durch die Innenwand des Zylinders 10 gebildet wird.
Eine leitung 67 ist an die Haltekammer 70 angeschlossen, während weitere Leitungen 83 und 84 an die Betätigungskammern 85 und 86 angeschlossen sind, von denen die letztere mit der Haltekammer
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79 in Verbindung steht. Die Kammer 85 dient lediglich zur Festlegung der Stellung des Schiebers. Die Drosselvorrichtung 72 mit dem Bückschlagventil 91 ist fakultativ vorgesehen.
, In dieser Figur ist die Kammer 85 vom Druck entlastet, derart, ; daß der Schieber 80 sich in der oberen Stellung befindet und der Kolben 60 vollständig aus der Ausnehmung 81 herausgetreten ist ; und in die Kammer 79 eintaucht. Der Kolben 60 isij'daher unwirksam. Der Druck wirkt hierbei lediglich nur auf den Differentialquerschnitt der beiden Kolbenstangen 13 und 37. In dieser Situ-! ation erhält man die Umstände, wie sie im Zusammenhang mit Fig. | 8 beschrieben worden sind, wobei ein sehr kleines Verhältnis der Änderung ν des Volumens in Bezug auf das Volumen V der Kammer 79 vorliegt. Wenn dabei die Drosselvorrichtung 72 für die Durohströmung weitgehend offen ist, entspricht die gezeigte Stellung dem Abarbeiten von kurzen Wellungen.
Wenn im Gegensatz dazu in der Fig.10 die Betätigungskammer 85 über die Leitung 84 unter Druck gesetzt wird, während die andere Kammer 86, die ebenfalls zur Betätigung dient, entlastet wird, wird der Schieber 80 in die untere Stellung überführt und legt sich dabei an den Boden 87 des Zylinders* an, wodurch gegenüber der Kammer 79 eine äußere Eingkammer 88 isoliert oder abgetrennt wird. In dieser Stellung wird der Kolben 60 in dem Schieber 80 aufgenommen und an Stelle der einzigen Kammer 79 der vorhergehenden Fig.9 liegen nunmehr zwei Kammern 89 und 90 vor. Dies entspricht dem Fall, in dem die Änderung ν des Volumens wesent-j
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liqh beachtlicher ist als im Falle der einzigen Kammer, während idas Volumen V der Halteklammer 90 merklich vermindert worden ist. !Der hydraulische Widerstand gegenüber einer -Bewegung des Kolbens \ ist durch die beiden oben beschriebenen zusammenwirkenden Vor-I gänge beachtlich und die Stellung ist damit besonders geeignet
'■ und bestimmt für das Abarbeiten von langen Wellungen auf der i
Lauffläche der Schiene. Die Drosselvorrichtung 72 in Verbindung mit dem Rückschlagventil 91 gestattet, diesen Widerstand zu modulieren oder zu modifizieren.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig.9 und 10 ist demzufolge ι zweiwertig (bivalent); die Kommutation der Stellung des Schiebers
i vollzieht sich anhand eines hydraulischen Fernsteuersystems, wie
1 dieses in dem Teil der Zeichnung rechts von der Linie X-X angedeutet ist. In diesem Teil erkennt man einen Sumpf 64, den ^otor 66, zwei Pumpen 93 und 94, die Verteiler 95, 96, 97, 98, 99 und 100, die Druckanzeigegeräte 101 und 102 sowie die Druckregeleinrichtungen 103, 104 und 105. Die Pumpe 93 drückt die Flüssig-r keit in die Leitung 106 und in Abhängigkeit von der Stellung der Verteiler in die Haltekammer 79 oder in die Kammer 85, wobei der darin erzeugte Druck ein Absenken des Schiebers zur j Folge hat. Der Druck kann dabei durch die Regeleinrichtung 105 eingestellt werden. Die Pumpe 94 speist in die Leitung 107 und und von dort in die Haltekammer. Der Druck wird wiederum durch die Regeleinrichtung 103 oder nach Wahl die Regeleinrichtung 104 eingestellt. Die Leitung 92 dient zum Rückführen des Druckmittels in den Sumpf.
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Um die Stellung des Schiebers zu ändern, legt man entweder die Kammer 89 an den höheren Druck, nämlich dann, wenn man den Schieber anheben will oder die Kammer 85, wenn man den Schieber
absengen will. :
Bei der Anordnung nach Pig.11 erkennt man bei 110 einen Zusatzzylinder, dessen Kolben 111 fest mit der Kolbenstange 37 verbun-j
I den ist, die mit dem Arbeitszylinder 10 zusammenarbeitet. In die-j
sem Arbeitszylinder 10 ist eine Kältekammer für die Schleif sehei-j be angeordnet, weloh letztere an derj^tange 13 befestigt ist. Bei 119 ist ein nur in einer Richtung sich öffnendes Ventil 119 gezeigt, und bei 118 das Gehäuse einer elektrothermischen Drosselvorrichtung. Diese beiden Einrichtungen stehen jeweils mit der oberen Kammer 113 und mit der unteren Kammer 112 des Hilfszylinders über die Leitungen 116, 117 bzw. 114 und 115 in Verbindung. Von de,m Rahmen ist bei 4 lediglich ein !Teil angedeutet. Dieser dient zur Unterstützung auch des Hilfszylinders,
Die gewünschte Drosselung wird durch einen Kanal 125 in dem Gehäuse der Drosselvorrichtung und durch de,n Ringraum 123 des Kolbens 124 gebildet, welcher je nach seiner Stellung die Größe des Verbindungsquerschnittes zwischen den leitungen 114 und 115 steuert. Eine Feder 126 wirkt auf den Kolben. Wenn sich der Kolben in der dargestellten Stellung befindet, wird die Strömung des Hydrauliköles gedrosselt. Wenn der Kolben gegen die Wirkung seiner Feder verschoben wird, wird sich der Verbindungsquerschnitt vergrößern. Bei 129 ist eine mit einem Strömungsmittel, Flüssige
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keit oder Gas, gefüllte Kammer wiedergegeben. Eine elastische
I Membran 128 kann sich an einem Finger 127 des Kolbens anlegen.
■ Die Regelung des Druckes in der Kammer 129 kann durch Fernbedienung über die Leitung 130 erfolgen. Unter der Wirkung dieses regelbaren Druckes verschiebt sich der Kolben mehr oder weniger, so daß er die Größe des Durchströmquerschnittes verändert. Die I
[ Änderung des Druckes in der Kammer 129 kann auch, wenn es sich um eine Gasfüllung handelt, durch einen elektrischen Heizdraht 132 erfolgen, der an die Spannung eines Speisestromkreises 131
1 angelegt ist. j
j Das Unterdrucksetzen kann solange dauern, so lange man einen
i !
j großen Durchströmquerschnitt haben möchte. Die Druckeinwirkung
' kann aber auch nur augenblicklich sein, zu welchem Zweck der Kolben mit einer Ausnehmung 135 ausgerüstet ist, in welche unter, ι der Wirkung einer Feder 134 und durch eine Öffnung 139 ein Daumen 137 eingreifen kann, der dann den Kolben in der maximalen ! Offenstellung des Durchströmquerschnittes 125 hält.
Der Finger oder Daumen 137 besteht aus einem nicht-magnetischen
; Material, welches aber einen Abschnitt 136 aus Weicheisen ent-
I : hält, derart, daß dann, wenn man über den Speisestromkreis 133 i
j einen Elektromagneten 138 an Spannung anlegt, der Daumen aus der.
Ausnehmung herausgezogen und der Kolben freigegeben wird,so daß I er eine Gleichgewichtsstellung einnehmen kann, die dur ch die Fe- ; der und durch den Druck in der Kammer 129 bestimmt wird.
: Es ergeben sich zwei extreme Stellungen des Kolbens : diejenige, ' in welcher der Durchgangsquerschnitt des hydraulischen Öles von
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der Kammer 112 in die Kammer 113 maximal gedrosselt ist, sowie diejenige, welche durch den Eintritt des Daumens 135 bestimmt j wird, in welcher der Durchtritt praktisch frei ist. Zwischen diesen beiden extremen Stellungen besteht eine unbegrenzte Anzahl \
von anderen Stellungen, welche den Durchtritt in Abhängigkeit !
vom Druck in der Kammer 129 drosseln. I
Die dargestellte Stellung entspricht derjenigen, in der die obersten Stellen der langen Wellungen abgearbeitet werden. Die Stellung mit freiem Durchgang entspricht derjenigen, in der die Schleifscheibe dem Oberflächenverlauf der Schiene folgen kann und bei dem kurze Wellungen abgearbeitet werden.
Die Umstellung aus der ersten in die zweite Stellung erfolgt durch ein Druck-Fernkommando über die Kammer 129, während die umgekehrte Umstellung durch entsprechende Druckminderung in der Kammer durch Fernsteuerung oder durch Betätigung des Elektromagneten erfolgt.
Die beschriebene Vorrichtung behindert oder ermöglicht nach Wunsch das Absenken des Kolbens 111 und damit der zugehörigen Schleifscheibe in die langen Vertiefungen.
Zwischen den Leitungen 116 und 117 ist das Ventil 119 angeord- i
net, welches ein Ventilglied 121 aufweist, welches sich unter |
der Wirkung einer Feder 122 an den Ventilsitz 120 anlegen kann. Wenn der Kolben 111 die Tendenz besitzt aufzusteigen, entsteht in der Kammer ί12 ein Saugeffekt, wobei sich das Ventilglied
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von seinem Sitz ablöst und das Übertreten von hydraulischem öl aus der oberen Kammer in die untere Kammer zum Zweoke des Druokausgleiches gestattet.
Es ist ersichtlich, daß aufgrund der beschriebenen Vorrichtung der Augenblick der Umschaltung keine Rolle spielt, ebenso wenig wie die Abnutzung der Schleifscheibe, da sich die Gleichgewiohtsjstellung des Kolbens 111 automatisch in Abhängigkeit von einem Gleichgewicht der Drücke zwischen den Kammern 112 und 113 einstellt.
Es wird weiterhin darauf hingewiesen, daß die beschriebenen Vorrichtungen bei entsprechender Ausbildung auch innerhalb des Kolbens 111 angeordnet werden können.
Es ist weiterhin darauf hinzuweisen, daß eine Drosselvorrichtung ohne Zusatz eines nur in einer Richtung wirkenden Ventils nicht zufriedenstellend ist. Tatsächlich würde bei einer zunehmenden Drosselung nicht nur die Strömung aus der Kammer heraus in dem gewünschten Maße gedrosselt, sondern auch die Zuführung des Öls in die Kammer. Diese zuletzt genannte Verzögerung ist jedoch unerwünscht und schädlich, weil sie dazu führt, daß dann, wenn der Kolben sich schnell anhebt und zwar aufgrund des Auftreffens der Schleifscheibe auf die Planke eines Buckels, sich dann die Kammer nur sehr langsam füllen kann, mit der Folge, daß die hydraulische Vorrichtung zeitweilig nicht das Gewioht übernehmen kann. Das Gewicht ruht daher vollständig auf 4er Schleifscheibe, die sioh dadurch sehr ras,ch abnutzt und sogar blockieren kann,
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da der Antriebsmotor überlastet ist und die zur Sicherheit vorgesehenen Ausschalter die Drehbewegung unterbrechen. Hinzu kommt, daß wenn bei der Anordnung ein solches Rückschlagventil fehlt, die Schleifscheibe in die langen Vertiefungen hineinfal- \
len kann, da der absteigenden Bewegung des Kolbens nicht der Widerstand einer gefüllten Kammer entgegensteht. Das Ergebnis ist, daß die Schleifscheibe mehr oder weniger der Spur folgt und daß das System nicht in der Lage ist, lange Wellen abzuarbeiten. Bei der Anordnung gemäß der Erfindung beseitigt das verwendete
Rückschlagventil diese Nachteile. !
Die vorstehende Beschreibung zeigt, daß die Stange der Schleif- ■ scheiben unter Zugspannung stehen und zwar unabhängig davon, j ob die Schleifscheiben der Schleifspur folgen oder ob sie nicht in die langen Ausnehmungen eindringen. Der Unterschied besteht^ darin, daß im letzteren Pail und während des Überschreitens des ! Grundes der langen Ausnehmungen eine Reaktion der Schiene auf j die Schleifscheibe nicht vorliegt und als Folge davon, die hy- ,
! draulische Vorrichtung die Gesamtheit der Gewichte übernimmt. j
Allen Ausführungsformen gemeinsam ist die Tatsache, daß die \
Schleifwirkung wesentlich verbessert wird und zwar durch die |
gleichzeitige Verwendung aller Schleifscheiben des Schleifzuges mit der Möglichkeit, das Arbeitsprogramm wenigstens einer bestimmten Anzahl der Schleifwerkzeuge zu modifizieren.
Ansprüche
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Claims (1)

  1. - 23 Ansprüche
    Anordnung zum Schleifen der Wellungen an Eisenbahnschienen Imit Hilfe rotierend antreibbarer Schleifwerkzeuge, die auf zu einem Zug zusammengestellten Waggons montiert sind, bei dem 'eine bestimmte Anzahl der Schleifwerkzeuge jeweils ihr Eigengewicht und das Gewicht der Zubehörteile auf eine mit dem KoI-jben oder dem Zylinder einer hydraulischen Einrichtung fest verbundenen Stange übertragen, wobei der Zylinder bzw. der Kolben an einer Halterung am Chassis eines Waggons angelenkt ist und
    die hydraulische Einrichtung eine Kammer aufweist, deren Druck ,einen Bruchteil dieses Gewichtes aufnimmt, und die an eine Leitung angeschlossen ist, in der das Druckmittel in dem einen oder dem anderen Sinne in Abhängigkeit von den relativen Beweigungen zwischen Kolben und Zylinder strömen kann, dadurch g e !kennzeichnet , daß durch die Bedienungsperson eine Betätigung durchführbar ist, derart, daß wenigstens bei Beginn .des Überschreitens von langenilohlräumen oder Vertiefungen das ; gesamte Gewicht auf wenigstens eine hydraulische Einrichtung ab- j
    isetzbar ist, und zwar ebenso lange bis durch die Bedienungsper-ί
    son eine entgegengesetzte Betätigung erfolgt.
    i2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Elemente, die den genannten .Strömungsvorgang beeinflussen, zwei Organe umfaßt, und gegenüber dem anderen wenigstens zwei Stellungen einnehmen kann.
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    -.24 -
    3> Anordnung nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η ζ e i ch net, daß die beiden Organe sich im Inneren des Zylinders befinden und einen in einem Gehäuse (82) verschiebbaren Sehiebeteil (80) aufweisen, der einerseits eine Stellung innerhalb und andererseits eine Stellung außerhalb des Gehäuses (82) einnehmen kann, wobei die Stellungen durch e^.ne hydraulische Fernsteuereinrichtung einsteuerbar sind, welche eine Verschiebung des Gehäuses bewirkt.
    4« Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Organe in dem beweglichen (140) und in dem festen (72) Teil einer Drosselvorrichtung bestehen, daß
    diese regelbare Drosselvorrichtung in der genannten Leitung (67) angeordnet und zu einem Rückschlagventil (91) parallel- ' geschaltet ist, daß das aus der Kammer abfließende Strömungs- i mittel sperrt. :
    5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekenn- \ zeichnet durch die Kombination wenigstens eines durch ;
    Fernsteuerbefehl verschiebbaren Schiebeteils und wenigstens : eine regelbare Drosselvorrichtung, die durch ein Rücksohlag- '
    ventil geshuntet ist (Fig.9),· ;
    6. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeioh- j
    net, daß eine zweite hydraulische Einrichtung (110) an der '. Spange (37) des Schleifwerkzeuges angeordnet ist, daß wenigstens eine Leitung (116, 117 bzw. 114, 115) die beiden Kammern (112, 113) der zweiten hydraulischen Einrichtung verbindet, daß sich ;
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    die genannten Organe zur Steuerung der Strömung aus einer Drosselvorrichtung (124) in der Verbindungsleitung (114, 115) und aus einem Rückschlagventil (119), dag den Ausfluß aus der unteren Kammer (112) sperrt und die Drosgelvprrichtung shunted, zusammensetzen.
    7. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennze^chn e t , daß die Drosselvorrichtung mit eine,r Fernsteuere^nrichtung versehen ist, durch die der zugehörige Ventilkörper (124) in wenigstens zwei Stellungen bewegbar ist.
    8. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Druckquelle eine Pumpe (65) vorgesehen ist, welche das Strömungsmittel aus einem Sumpf (64) ansaugt und in die Kammer fördert.
    9· Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichn e t , daß die Schleifwerkzeuge (14) um eine im wesentlichen j horizontale Achse rotieren, die zur Längsmittellinie der Schiene
    ι (2) geneigijverläuf t.
    ι 10. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich-η e t , daß fernsteuerbare Verteilereinrichtungen vorgesehen sind, die durch einen elektrischen Strom steuerbar sind, und welche die Bahnen der Zirkulation des Strömungsmittels modifizieren.
    9 Π t S / ΰ 2 ΰ 2
    24,
    Leerseite
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