DE211168C - - Google Patents
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- DE211168C DE211168C DENDAT211168D DE211168DA DE211168C DE 211168 C DE211168 C DE 211168C DE NDAT211168 D DENDAT211168 D DE NDAT211168D DE 211168D A DE211168D A DE 211168DA DE 211168 C DE211168 C DE 211168C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C13/00—Dental prostheses; Making same
- A61C13/10—Fastening of artificial teeth to denture palates or the like
- A61C13/102—Fastening of artificial teeth to denture palates or the like to be fixed to a frame
- A61C13/1023—Facing and backing
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
- Dentistry (AREA)
- Epidemiology (AREA)
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- Veterinary Medicine (AREA)
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- Earth Drilling (AREA)
Description
C-V
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30 δ. GRUPPE
SIEGFRIED FINKELSTEIN in BERLIN.
Um bei der Befestigung künstlicher, mit Crampons versehener Zähne letztere von ihren
Unterlagen lösbar zu machen, hat man auf die Crampons Schieber gelötet oder geschraubt
und die so vorbereiteten Zähne auf Schienen geschoben, die mit den Unterlagen verlötet
wurden. Nach einem anderen Verfahren hat man direkt in das auf die Schutzplatte aufgebrachte
Lot Löcher gebohrt, deren Durchmesser dem Durchmesser der anzuwendenden Schraubenmuttern entsprach. Diese Arbeitsweisen
sind mit Verlust an Zeit und Material verbunden, welcher vor allem aus den beim Bohren sich ergebenden Goldverlusten und der
schnellen Abnutzung der Bohrer herrührt. Auf der anderen Seite führte diese Arbeitsweise
nicht zu den genauen Resultaten, wie sie gerade in der Zahntechnik wünschenswert erscheinen.
Vorliegende Erfindung soll diesen
Übelständen abhelfen, indem nämlich die Arbeit des Bohrens hierbei vollständig vermieden
wird.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Fig., ι zeigt einen senkrechten Seitenlängsschnitt
durch die Gesamtanordnung.
Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht von Fig. 1 (mit einem Crampon).
Fig. 3 bis 7 zeigen Einzelheiten der Anordnung.
Die Zähne werden wie gewöhnlich angeschliffen, mit Schutzplatten versehen und im
Gipsmantel an ihre Stelle gesetzt. Auf die aus den Schutzplatten herausragenden Crampons
b schiebt man Röhrchen c, deren äußerer Durchmesser dem Durchmesser der später anzuwendenden
Muttern d, und deren innerer Durchmesser dem Durchmesser der Crampons genau entspricht. Sie sind aus einer Masse
hergestellt, die sich bei dem späteren Lotprozeß mit dem gewöhnlich metallischen Lot
nicht verbindet, also aus Graphit, Asbest oder Ton oder einer anderen geeigneten Masse.
Über diese Röhrchen werden dünne Platinröhrchen e geschoben, deren innerer Durchmesser
dem äußeren Durchmesser der Muttern genau entspricht. Nachdem die Röhrchen c
mit den über sie geschobenen Platinröhrchen auf die Crampons geschoben sind, wird wie
gewöhnlich zusammengewachst und der Gipsmantel entfernt.. Nun zieht man die Zähne
heraus, die beschriebenen Röhrchen bleiben im Wachs hinter den Schutzplatten. In die
Löcher, in denen die Crampons der Zähne steckten, schiebt man so Stifte aus Asbest,
Graphit oder Ton oder einem Metall, das sich mit dem Lot nicht verbindet, so daß
noch ein Teil an der Seite, an der sie hineingeschoben wurden, frei herausragt. Dann wird
alles wie gewöhnlich eingebettet, die freiragenden Stiftenden sind in der Einbettungsmasse eingebettet, und die Stifte halten nach
Ausbrühen des Wachses die beschriebenen Röhrchen an ihren Stellen. Man lötet, das
Lot verbindet sich mit den Platinröhrchen. Nach dem Abkühlen kratzt man die aus
Graphit, Ton oder" Asbest bestehenden Stifte und Röhrchen aus den Platinröhrchen heraus,
und der Platz für die Crampons und den Einsatz der Muttern ist geschaffen. Die Ausführungsweise
des Verfahrens gestaltet sich demgemäß nach dem Löten folgendermaßen:
Claims (2)
- Man setzt die Zähne, deren Crampons mit Gewinden versehen sind, mit den Crampons in die zur Aufnahme der letzteren vorgesehenen Löcher ein, schraubt die Muttern auf, und die Befestigung des Zahnes ist in einfacher und idealer Weise ohne Zeitverlust und Materialschaden vollendet.Patent-A ν Sprüche:ίο i. Verfahren zur Befestigung künstlicher Zähne an Unterlagen, Kronen, Brücken usw., dadurch gekennzeichnet, daß auf die Crampons der mit Schutzplatten versehenen Zähne in Metällröhrchen (z. B.Platinröhrchen) steckende Röhrchen geschoben werden, die aus einem mit dem Material der Unterlage sich nicht verbindenden Stoffe bestehen, und deren äußerer Durchmesser dem der Schraubenmutter und deren innerer Durchmesser dem der Crampons entspricht, zum Zwecke, für die zum Festschrauben der Zähne dienende Schraubenmutter den nötigen Platz zu gewinnen.
- 2. Zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 dienende, in Metallröhren steckende und aus einem sich mit dem Material der Unterlage nicht verbindenden Stoffe bestehende Stifte (z. B. Graphit, Asbest o. dgl.), deren Durchmesser dem Durchmesser der Schraubenmuttern entspricht, und die zentrisch mit einem Kanal versehen sind, dessen Durchmesser dem Durchmesser der Crampons entspricht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE211168C true DE211168C (de) |
Family
ID=473002
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT211168D Active DE211168C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE211168C (de) |
-
0
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