DE2111355A1 - Einrichtung zur Zufuehrung von Druckmittel in ein rotierendes Bauteil - Google Patents
Einrichtung zur Zufuehrung von Druckmittel in ein rotierendes BauteilInfo
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- DE2111355A1 DE2111355A1 DE19712111355 DE2111355A DE2111355A1 DE 2111355 A1 DE2111355 A1 DE 2111355A1 DE 19712111355 DE19712111355 DE 19712111355 DE 2111355 A DE2111355 A DE 2111355A DE 2111355 A1 DE2111355 A1 DE 2111355A1
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Description
Firma SJ?/ ΟΠΟ
Friedrichshafen· ...
Einrichtung zur Zuführung von 7)ruc!cmittel
in ein rotierendes Bauteil
Die lürfinduns bezieht sich auf eine Hinrichtung zur Zuführung
von Druckmittel aus einem stillstehenden in ein rotierendes Bauteil, beispielsweise in einen mit einen
von Druckmittel beaufschlagbaren Kolben versehenen Zylinder
eines hydraulisch bet!4.tirbaren Spannfutters, einer Kuppl*unr?
odor dgl., nittels eines mit den Hrvc^roittelleitun^en ver- ä
bundenen Rinkes als feststehendes Pauteil, und betrifft eine
besonders zweckm^ssirre und vorteilhafte Ausgestaltung einer
derartigen Druckroi ttelsuflihrun^seinriclit.raß.
Zuführung von Druckmittel von einer ortsfesten J)ruckraittellcitun.":
in einen im Betrieb Umlaufenden Zylinder, btispielswelae
eines icraftbetätie:ten Spannfutters, einer Kupplung
oder dffl. ist vielfach mit Schwierigkeiten verbunden,
da die "Dichtun^selemente, bedingt durch die auftretende
Reibung, sehr oft beschädigt werden und somit eine einbandfreie
T)rucktiittelzuf(ihrun/j; nicht mehr gegeben int.
209840/0172
Um das Schleifen der Dichtungsmanschette an einerii rotierenden
Zylinder für druckluftbetäti^te Spannfutter zu verhindern,
wurde bereits vorgeschlagen, zv/ischen einem feststehenden
mit der Luftzuführung verbundenen Rin-τ und der Stirnseite
des Zylinders eine axial verschiebbare Nutrin.^manschette
anzuordnen, die durch die einströmende Druckluft großen die
Zylinderatirnflache gedrückt wird. Der Verochlelas der Dichtmanschette
kann auf diese v/eise zwar gemindert v/eröen4 der
Aufwand zur Führung und Halterung des mit der "Druckluftleitung
verbundenen, die "Dichtung aufnehmenden Ringes ist
jedoch erheblich. Ausserden ist es vielfach, insbesondere bei einen mit einen beidseitig von Druckmittel beaufschlagbaren
Kolben versehenen Zylinder nicht möglich» die T)ruckmittelzuführungaleitungen
und den mit diesen verbundenen Ring auf einer Stirnfläche des Zylinders anzubringen, da
diese unmittelbar an anderen Bauteilen anliefen und 3omit
nicht zugänglich 3ind« Auch die Anordnung der Druckmittelleitungen
in den Zylinderwandungen i3i; hierbei mit erheblichen
Schwierigkeiten verbunden.
Des weiteren ist eine DrucJmittelzuführungccinriohtung der
einlange genannten Art bekannt, bsi der dar Kit dan Druckmittelleitungen
verbundene Ring auf dar Außsenmantelfläche
des Zylinders angeordnet und mit geringen Abo tend in diesem
geführt ist und v/obei jeder Druckaittelleitun." sins in einer
ringförmigen Ausnehmung des Zylinders und/oder dos Rinkes
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eingesetzte "und vom Druckmittel durchströmte "Dichtung
zugeordnet ist, die nit Pichtlippen vorgehen und lh ihrem AussendurchmecGer elastisch verformbar ist. Diese Ausführung
hat sich bisher in dar Praxin für die Zuführung von Druckluft
ausserordentlich gut bewährt, für die Zuführung von Druckoel
als Druckmittel aus oinem stillstehenden in ein rotierendes Bauteil iat diese Einrichtuno: jedoch nicht verwendbar.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, die bekannte Druckmittelzuführungseinrichtune:
derart auszugestalten, dass aie ohne llachteile in zuverlässiger '.»'eise auch für die Zuführung von
Bruckoel aus einem stillstehenden in ein rotierendes Bauteil geeignet ist. Vor allem aber soll eine berührungsfreie und
dennoch druckdichte' Verbindung zv.'ischea einem stillstehenden
und einen zumindest seitweise umlaufenden Bauteil geschaffen
werden, die bei minimaler Einbaugrösse und hoher Betriebssicherheit
somit wenig Bauraum beansprucht und nlt einfachen Mitteln zu bewerkstelligen ist.
Getnüss der 3rfindung wird dies dadurch erreicht, dass der
Futterkörper bzw. der Zylinder auf seiner Au3senmantelflache i
mit qiner rinsnutförnlgsn Aussparung vercoheri ist, in der der
Druckmittelzuführung3ring in axialer Richtung selbsttätig
einstellbar angeordnet 1st, und dass zur selbsttätigen axialen Einpendelung des Ringes awei zusammenwirkende "Orosselspalte
oder Drosseln sowie auf dessen gegenüberliegenden Stirnflächen
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angeordnete von Druckmittel beaufschlagte vorzugsweise
unterschiedlich bemessene Druckflächen vorgesehen sind.
Besonders vorteilhaft ist es, den Zylinder bzw. den Futterkö'rper
aus mindestens zwei fest miteinander verbundenen Teilen zu bilden, die zusammengesetzt auf der Aussenmantolflache
eine ringnutiörnige Aussparung sur Aufnahme des Druci:~
mittelzuführungsringes begrenzen. Selbstverständlich ist ea
aber auch möglich, den Futterkörper aus einem Teil, wobei die ringnutförmitfe Aussparung in dessen Aussenmantelflache
eingearbeitet wird, und den Ring aus zwei oder mehreren
Teilen herzustellen und in entsprechender Welse zusammenzusetzen.
Auf jeder Seite des Ringes können hierbei zwischen diesem und den Zylinder jeweils ein veränderbarer Drosselspalt vorgesehen
warden, die miteinander verbunden sind; es ist aber auch möglich, in die cu ßiner der Druckflächen des Ringes
führenden Druckmittclleitung eine Konctantdros3el, a. Bo
in-Form einer als Blende oder dgl., einzusetzen, die mit
einem nachgeschalteten veränderbaren Drosselspalt zusammenwirkt.
Zur Einstellung der axialen Breite der ringnutförmigen Aussparung
iet es angebracht, zwischen den einzelnen Teilen des Futterkörpers
bzw. des Zylinders Distanzscheiben oder ähnl. Bauteile wahlweise einzusetzen.
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Zweckraässig ist es dea veitoren, den Drosselspalten eine oder
aehrere, vorzugev/eise in den Stirnflächen dea Ringes eingearbeitete
ringförmig ausgebildete Auffanglcammem für austretendes
Leckoel zuzuordnen, wobei ausoerden der Ring mit
einer einseitigen oder boidaeitigen Auskragung ausgestattet
werden kann, die mi* ringnutforraigen Kammern, z. B. zur Abdichtung
gegen eindringendes Kühlmittel, au versehen sind.
Zur Verbindung der beiden Drosselspalte miteinander kann der
Ring mit radialem Spiel in die ringnutförraige Ausnehmung eingesetzt
werden, es kann aber auch die achsparallele Fläche ' der ringnutförmigen Aussparung mit einem verschleissfesten
Belag, Bo B. einem Kunststoffbelag, versehen werden, in den
achsparallele Ausnehmungen für den Druckmitteldurchtritt eingearbeitet sind· .
Zur Umsteuerung des Druckmittelstromes innerhalb des Putterkörpers
bzw. des Zylinders ist es ferner vorteilhaft, in die
Druckmittelzuführun^sleitung ein Viogeventil einzusetzen.
Ausserdem sollte der Hing verdrehfost, aber mit axialem Spiel, f
£« B. mittels eines Gabeüptückas oder dgl. aufgehängt und in
vorteilhafter Weise aus einem solbstschmierenden Material,
beispielsweise einem oelgetränkten Sinterwerkstoff, hergestellt
werden.
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Dos weiteren sollte sur Verbesserung der Abdichtung an den
Seitenflächen des Ringes und des Zylinders in radialer Richtung hinter den Auf fan?? kammern einander zugeordnete plane
Dichtflächen vorgesehen werden, wobei in in die Stirnflächen dea Ringes und/oder in die seitlichen Stirnflächen der Aussparung
eingearbeitete Ausnehmungen Dichtungsringe oder ähnl.
Dichtungselemente eingesetzt sein können.
Eins gemäsa der Erfindung ausgebildete 3inrichtung zur Zuführung
von Druckmittel aus oinen stillstehenden Bauteil in ein zumindest zeitweise rotierendes Bauteil zeichnet sich durch
eine aussehet einfache konstruktive- Ausgestaltung und vor
allem durch eine hohe Betriebssicherheit aus. V/ird nämlich auf der Auasenmantelflache des umlaufenden Bauteiles in einer
Aussparung ein in axialer Richtung selbsttätig einstellbarer Druelanittelzuführungsring angeordnet und werden zusammen«-
wirkende Droaselspalto und Drossel sowie von Druckmittel beaufschlagt
e Druckflächen vorgesehen, so pendelt eich der Ring bei Druckmittelzuführung selbsttätig ein, und es wird ein©
berührungsfreio druckdichte Verbindung zwischen dem Ring und
dem Zylinder geschaffen.
Der Bauaufwand, der dazu erforderlich ist, ist äusserst gering,
da lediglich ein entsprechend geformter e„ B. aus Sinteffeisen
auf einfache Weise herzustellender Ring vorzusehen ist. Auch v/ird durch die Anordnung des Ringes kein oder nur wenig Bauraun
beansprucht, da dieser in der Aussparung dos Futterkörpers
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"bzw. dea Zylinders eingesetzt v/erden kann und somit dessen
Baugrösse nicht oder nur unwesentlich beeinflusst v/ird. Da
durch die hydrostatische Einpendelung des Ringes die Gewähr
gegeben ist, dass dieser nicht an dem rotierenden Zylinder anliegt, ergibt sich zwischen diesen Teilen keine metallische
Reibung und auch kein Verschleiss. 'Die gemäas der Erfindung
ausgestaltete Einrichtung"zur Zuführung von Druckmittel aus
einem stillstehenden in ein rotierendß3 Bauteil stellt somit eine konstruktiv einfache aber in vorteilhafter l/eise verwendbare
Lösung dar, die dennoch stete eine betriebssichere Brucfcmittelübertragung sichert. ™
Weitere Einzelheiten einer gemäss der Erfindung ausgebildeten
Einrichtung zur Zuführung von Druckmittel aus einen stillstehenden Bauteil in ein rotierendes Bauteil sind den in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen cu entnehmen.
Hierbei zeigt:
Fig. 1 : eino mit einer Druckmittelauführungseinrichtung
versehenes Kraftspannfutter im Axialschnitt,
Pig. 2 : eine andersartige Ausgestaltung der Drueknittelzuführung
bei dem Xraftspetnfutter nach Pig. 1, .
Fig. 3 : die Halterung des Ringes bei dem Kraftspannfutter
nach Pig. 1 in Seltenansicht und
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Fig, 4 : ©ine weitere AU3führungsform der Ringhalterung
nach Fig. 3.
Dera in Pig. 1 dargestellten und mit dem Bezugszeichen 1
versehenen Kraftapannfutter wird das zur Halterung eines nicht
gezeigten Uerkcstückes mittels Spannbacken 5 erforderliche Druckmittel
aus einem stillstehenden Ring 17» der aufgrund seiner besonderen Ausbildung zusammen mit dein Futterkörper 2 die.
Druckmittelzuführungeeinrichtung bildet, zugeführt« Der Phtterkörper
2 beeteht hierbei aus zwei fest miteinander verbundenen Teilen 5 und 4,die auf der Aussenmantelflache 38 des Kraftspannfutters
1 eine ringnutförmige Aussparung 16 zur Aufnahme
des Druclcmittelzuführungsringes 17 begrenzen. Aueserdem 1st
in den Futterkörper 2 ein axial verschiebbarer, von Druckmittel beaufschlagbarer Kolben 6 angeordnet, dem die beiden Druckräume
9 und 10 zugeordnet sind. Der Kolben 6 steht Über ein mit einer
Schrägverzahnung 8 ausgestattetes Zwischenstück 7 mit den (Jrund-
^ und/oder Spannbacken 5 des Kraftspannfuttere 1 in Verbindung,
so dass bei deaaen Axialverschiebung die Spannbacken 5 radial
nach innen oder aussen bewegt werden. Den Ring 17 wird dae
Druckmittel von olnem hydrauliaohen Aggregat 12 über die Druckleitung
13, einem './egevontil 30 und je nach dessen Schaltstellung
über eine der Leitungen 28 oder 29 zugeleitet, während zur Rückführung die Leitung 14 vorgesehen ist.
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Um dia axiale Breite der den Ring 17 aufnehmenden Aussparung
auf einfache VJeise einstellen zn können, ist sv/i3chen #»n beiden
Teilen 3 und 4 des Futterkörpsrs 2 eins "Distansscheibe 11 eingesetzt.
Au? diese u'eise ist ea möglich, die Spaltbreite der
zwischen dem Ring 17 und den seitlichen Flächen des Futterkörpera
2 gebildeten "Drosseln 18, 18' und 19 den jeweiligen
Erfordernissen entsprechend ainzustelleno Ausserdem ist jeweils
ein Teil der Seitenflächen 59 und 40 des Ringes 17 ala unterschiedlich
bemessene Druckflächen 41 und 42 ausgebildet, und es
sind in den Ring 17 Auffangkammern 21 und 22 zur Aufnahme des durch die Drosseln 18, 18* und 19 austretenden Leekoele einge- ^
arbeitet, von denen das leckoel über eine weitere Rückleitung
15 wiederum dem hydraulischen Aggregat 12 zugeführt wird. ÜTaer
einen achsparallelen Spalt 20, der durch eine entsprechende Aufhängung des Ringes 17 gemäsa Fige 3 geschaffen wird, stehen
die Druckflächen 41 und 42 bzw, die J)rosseln 18 und 19 miteinander
in Verbindung.
Um · s. B. das Eindringen von Kühlwasser in den hydraulischen
Kreislauf zu verhindern, ist der Ring 17 des weiteren alt
25Wei Auskragungen 23 und 24 ausgestattet, durch die Kammern "
25 und 26 gebildet werden und durch die die Auonehmung 16
abgedeckt ist. Ausserdem ist in die Kamtier 26 hierbei ein
SpritBring 43 zusätzlich eingesetzt.
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- ίο -
Der Ring 17 ist, v/ie es insbesondere den Pig. 3 und 4 zu entnehmen
ist, in axialer Richtung selbsttätig einstellbar in
Abhängigkeit von dor auf die Druckflächen 41 und 42 einwirkenden entgegengesetzt zueinander gerichteten Kräften aufgehängt.
Dazu ist nach Pig. 3 ein Gabelstück 31 vorgesehen, in dao der Ring 17 mittels eines in diosen eingeschraubten
Bolzens 32, der durch zwei Muttern 33 gesichert lot, in Achsrichtung nachgiebig gehalten. Durch die Kuttern 33 iat somit
der Ring 17 in sentrischer La^e bei glöichmässiger Breite des
acheparallelen Spaltes 20 zu fixieren»
»ach Fig. 4 3tutat sich der Ring 17 auf dem Teil 4 des
Putterkörpers 2 ab. Daau ist auf diesem ein verschleisafester
Belag 34, s. B, ein Molybdän-Belag oder ein Kunststoff
belag, aufgebracht, in den achsparallele Kammern 35
zum Durchströmen dos Druckmittels eingearbeitet sind. Die
Halterung des Ringes 17 wird mittels eines in diesen eingesetzten Stiftes 56 und eines Gabelstückes 37 bewerkstelligt,
durch .die der Ring 17 verdrehfest gehalten wird,
i/ird über die Druckleitung 13, das Ventil 30 und dia Leitung
28 dem Ring 17 Druckmittel zugeführt, so strömt dieses über die Leitung 44 und das in diese eingesetzte ümstsuervantil
27 in den Druckraua 9. Dar Kolben 6 wird dadurch nach linka
in die gezeigte Betriobsatollung verschoben, und die Spannbacken
5 werden durch das mit dsm Kolben 6 verbundene Zwischen« »feück 7 g©g«n das nicht dargestellte Werkstück gedrückt. Bei
Oe* selbstvfirHtnncllioh auch an Jen seitlichen Stirnflächen
des Ringea 17 und/oder der Ausnehmung 16 aufgespritzt ./.
Haiti kahni A ^1-
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oinsr Verstellung des Ventils 21 kann dao Druckmittel über
die Leitung 45 in den Druckrauo 10 geleitet werden, so dass
die Spannrichtung dor Spannbacken 5 auf diese Weise umgekehrt
wird.
Obwohl zwischen den Putterkörper 2 und dem in dessen Ausep&ruag
16 eingesetzten Ring 17 keine Dichtungen vorgesehen. 3ind und der Ring an dem Puttorkörper 2 nicht anliegt, ist
dennoch eine hydrostatische Abdichtung der zwiochen diesen
feilen gebildeten Spalte gegebene Durch Beaufschagung der Druckfläche 41 mit Druckmittel wird nämlich der Ring 17
nach linka gedrückt, ao dass die Drossel 19 nahezu geschlossen
let. In dieser Lage kann zwar eine geringe Kenge
Druckmittel in die Kammer 21 abströmen, ca wird jedoch, da die Drossel 18 geöffnet wird, über den Spalt 20 bzw,
die Kammern 35 auch die Druckfläche 42 mit hochgespanntem Druckmittel beaufschlagt, so dass der Ring 17 wiederum nach
rechte zurückgeschoben wird, und zwar so lange, bis zwischen
der auf die grosser bemessene Druckfläche 42 einwirkenden Druckkraft und der auf die Druckfläche 41 einwirkenden Druck- ä
kraft Gleichgewicht hergestellt ist.
Der Ring 17 pendelt eich somit selbsttätig ständig ein, wobei
durch wechselseitiges Verändern der Drosseln 18 und '9 das
Druckmittel mehr oderweniger entspannt wird und dadurch die
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~ 12 -
Druckkräfte geändert werden. Eine Anlage des Ringes 17 mit den Seitenflächen 39 und 40 an dem Futterkörper 2 und scnait
eine metallische Reibung findet dabei nicht statt, vielmehr gewährleistet der ständige Druckauf- und-abbau geringe
axiale Yerschiebungeri. Bei einer Anlage würde nämlich sofort
der Druck und damit die auf die jeweilige* Druckfläche ausgeübte
Kraft stark ansteigen und der Ring 17 würde abgehoben· Auf diese Weise iat eine betriebssichere Zuführung au einem
der Druckräume 9 oder 10 von hochgespanntem Druckmittel aus
dem stillstehenden Ring 17 vor allem bei Rotation des Spannfutters
gewährleistet, über die Kammern 21 und 22 kann dabei
das durch den Drosselteil 18', durch den lediglich ein vorzeitiges
Abstörmon durch die Rücklaufleitung 29 verhindert
wird, und. die Drossel 19 austretende Leekoel aufgefangen und
abgeführt werden. Die des weiteren vorgesehenen planen Teile der Stirnflächen verhindern dabei aufgrund des sich bildenden
thermischen Keils zuverlässig den Auotritt des leckoels ins
Frei«.
Um zu entspannen, d. h. bei Stillstand des Spannfutters 1 die auf ein V/erkstück einwirkende Spannkraft aufzuheben,
ist durch Umschalten des Ventils 50 Druckmittel über die
Leitung 29 dem Ring 17 suzufuhren. Dabei wird der Ring nach
links verschoben, so dass die Drossel 19 vollständig geschlossen ist, während die Drossela18 geöffnet ist, und
./. £09940/0172
Druckmittel über das Ventil. 27 und die leitung 45 in den
Druckrauin 10 gelangt. Das austretende Druckmittel wird in
der Kammer 21 aufgefangen und dem hydraulischen Aggregat
zugeführt. Da üblicherweise erhoblich nehr Druckmittel zur.
Verfügung steht als durch die Drossel 18? abströmen kann,
sind die bei diesen kurszeitigen Betriebssuständon auftretenden
Lackoelverluste unerheblich*
Bei dem Ausführungsbeispiel einer Druckiai ttelzuf ührungseinrichtung
nach 3?lg. 2 iat der Zylinder 51 aus drei fest Λ
miteinander verbundenen Teilen 52, 53 und 54 gebildet, die wiederum eine ringnutförmige AuBsparung 55 zur Aufnahme
eines mit den Druckmittelleitungen 57 und 58 sowie der leckoelleltung
59 verbundenen Ringe3 56 begrenzen» Der Ring 56 ist wiederum mit zwei untercchiedlich gross bemessenen
Druckflächen 62 und 63 an dessen Seitenflächen 64 und 65 ausgestattet, wobei die Druckfläche 63 durch eine in das
Teil 53 eingearbeitete Ausnehmung 70 geschaffen wurdeβ
In der zu der Druckfläche 63 führenden Druckmittelleitung 57* ist eine Konstantdrossel 61 eingesetzt, während dem durch
die.Ausnehmung 70 geschsaenen Druckraum 71 eine veränderbare Drossel 60 zugeordnet ist. Ausserdem sind mit der
löckoelleitung 59 verbundene Kammern 66 und 67 sowie in
eine Ausnehmung 68 des Ringes 56 eingesetzte Dichtungsringe 69 vorgesehen.
O /·
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Wird über die Leitung 57 den Druckflächen 62 und 65 Druckmittel
zugeführt j wobei dessen' V/eiterleitung über den Kanal
72 vorgenommen wird, so wird 8ich wiederum ein Gleichgewichtszustand einstellen, durch den der Ring 56 berührungsfl?ei gehalten
wirdc Wird nämlich, der Ring 56 durch die auT die
Druckfläche 62 ausgeübte Kraft des hochgespannten Drucimittels
nach rächt3 verschoben, so wird die Drossel 60 verkleinert,
30 dass weniger Druckmittel abströmt und in dem ·
Druckraun 71, obwohl diesem durch die Konstantdroseel 61 nur
eine geringe Menge Druckmittel zugeführt wird, der Druck ansteigt. Da die Druckfläche 63 grosser bemessen ist als die
Druckfläche 62, wird somit der Ring 56 auch bei geringerem
Druckmitteldruck so weit nach links zurückgeschoben, bis durch Vergrössarn der Drossel 60 der Druck entsprechend
abgebaut ist. Eine Anlage des Ringes 56 an den Teilen 52 und 53 wird somit zuverlässig vermieden. Zum Entspannen
ist lediglich über die leitung 58 dem Kanal 73 Druckmittel zuzuführen,
A 7614 /
5.3.19717E/S
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Claims (14)
- (1. ^Einrichtung zur Zuführung von Druckmittel aus einem at illstehenden in ein rotierendes Bauteil, beispielsweise in einen mit einen von Druckmittel beaufsehlagbaran Kolben versehenen Zylinder eines hydraulisch betätigbaren Spannfutters, feiner Kupplung oder dgl«, mittels eines mit den Druckmittelloitungen verbundenen Ringes ale feststehendes Bauteil, dadurch gekennzeichnet;, dass der Futterkörper (2) bzw. der Zylinder (51) auf seiner AussemaanteIflache (38) iait einer ringnutförmigen Aussparung (16; 55) versehen ist, in der dor Druckmittelzuführungsring (17? 56) in axialer " Richtung selbsttätig einstellbar angeordnet ist, und dass Eur selbsttätigen axialen Einpendelung des Ringes (17; 56) ewei zusammenwirkende Drcsaelspalte (18, 18', 19; 60) oder Drosseln (61) sowie auf dessen gegenüberliegenden Stirnflächen (39, 40; 64, 65) angeordnete, von Druckmittel beaufschlagte vorzugsweise unterschiedlich bemessene Druckflächen (41, 42; 62, 63) vorgesehen aind.
- 2. DrucksiittolBuführungscinrichtung nach Anspruch 1, dadurch | gekennzeichnet, dass der Putterlcörper (2) bzw. der Zylinder (51) aus mindestens zwei fest miteinander verbundenen Teilen (3, 4 bzw. 52, 53, 54) gebildet ist, die zusammengesetzt auf der Aus serueant elf lache (38) eine ringförmige Aussparung (16; 55) sur Aufnahme des Druckaittelzuführungsringes (17; 56) begrenzen.2Q884Q/6UI
- 3. Druclmittelzufübungseinrichtung- nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite (39, 40) des Ringes (17) zwischen diesem und dem Zylinder (Futterkörper 3, 4) jeweils eine veränderbare Drossel (18, 181, 19) vorgesehen ist, die miteinander verbunden sind,
- 4, DruekmittelzuführungBeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die zu einer der Druckflachen (63) dea Ringes (56) führenden Druckmittelleitung (57!) eine Konstantdrossel (61) z. B. in Form einer Blende oder dgl» eingesetzt ist, die mit einer nachgeschalteten veränderbaren Drossel (60) zusammenwirkt.
- 5. Druckmittelzuführungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Bur Einstellung der axialen Breite der ringnutförmigen Aussparung (16) zwischen den einzelnen Teilen (3, 4) des Futterkörpers (2) bzw, des ZylinderB Distanzscheiben (11) oder ähnl. Bauteile wahlweise einsetztbar sind.
- 6, Druckmittelzuführungseinrichtung nach einem der Ansprüche1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass den Drosseln (18, 19; 60) eine oder mehrere, vorzugsweise in den Stirnflächen (39, 40; 64, 65) des Ringes (17; 56) eingearbeitete ringförmig auegebildete Auffangkammern (21, 22; 66, 67) für ' austretendes Leckoel zugeordnet sind.·/· 209840/017 2
- 7. Druckmittolzuführungeeinriehtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dasa der Ring (17) mit einer einseitigen oder beidßeitigen Auskragung (23, 24) versehen ist, die mit ringnutförmigen Kammern (25, 26), a. B. 8ur Abdichtung gegen eindringendes Kühlmittel, ausgestattet sind«
- 8. Druckmittelsuführungeeinrichtung nach, einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung der beides Drosseln (18, 19) miteinander der Ring (17) nitradialen Spiel in die ringnutförmlge Ausnehmung (16) |eingesetzt ist.
- 9. Druclcmittelzuführungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die achsparallele fläche der ringnutförmigen Aussparung (16) mit einem verschleissfesten Belag (34), z. B. einem Molybdän~belag oder einem Kunststoffbelag, versehen ist, in den achaparallele Ausnehmungen (35) für den Druckmitteldurchtritt eingearbeitet sind.
- 10. Druckmittelzuftihrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Umsteuerung des Druckmitteletromes innerhalb des Futterkörpers (2) bsw. des Zylinders in die DruclaBittelzuführungeleitung (13) ein Wegeventil (27) eingesetet ist.209840/01721t
- 11. Druckaittel3ufüiu?imgseinrichtuGg nach einem der Ansprüche 1 bis.10, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (17) verdrehfest, aber mit axialem Spiel s. B. aittols eines GabelstUekea (31; 37) oder dgl„ aufgehängt ist.
- 12» BrucJaaittelzuführungseinrichtung nach einem der .Ansprüche1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (17) aus einem selbstschmierenden Material, beispielsweise einem oelgetränkten Sinterwerkstoff, hergestellt ist.
- 13. Druckfflittelzuführungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12r dadurch gekennzeichnet, dass an den Seitenflächen (64f 65) des Ringes (56) und /6ier des Zylinders (52, 53) in radialer Richtung hinter den Auffangkammern (66, 67) einander augeordnete plane Dichtflächen vorgesehen sind „
- 14. Druclmittelzufübungseinrichtung nach einen der Ansprüche 1 bis 13» dadurch gekennzeichnet, dass in die Stirnflächen (65) des Ringes (56) und/oder in die seitlichen Stirnflächen der Aussparung (55) eingearbeitete Ausnehmungen (68) Dichtungsringe (69) oder ähnlo Dichtungselemente eingesetzt sind»A 7614 /
5.3.1971 WS209840/4172
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2111355A DE2111355C3 (de) | 1971-03-10 | 1971-03-10 | Druckmittelzuführung für ein durch eine Zylinder-Kolbenanordnung betätigtes, umlaufendes Spannfutter u.dgl |
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