DE2110988A1 - Laufflaechenring fuer Reifen mit abnehmbarem Laufflaechenteil - Google Patents
Laufflaechenring fuer Reifen mit abnehmbarem LaufflaechenteilInfo
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Description
DR. E. WIEGAND DIPL-ING. W. NIEMANN DR. M. KÖHLER DlPL-ING. C. GERNHARDT
TELEFON: 395314 2000 HAMBURG 50, 5. März 1971
W. 24 555/71 12/Fl
Industrie Pirelli S.p.i. Mailand (Italien)
Laufflächenring für Reifen mit abnehmbarem Laufflächenteil
Die Erfindung bezieht sich auf Luftreifen, bei denen die Lauffläche von der Karkasse getrennt ist, und insbesondere
bezieht sich die Erfindung auf solche Arten von Reifen, bei denen die Verbindung der Lauffläche mit
der Karkasse durch Reibungskräfte erhalten wird, welche durch den Aufblasdruck erzeugt werden.
Auf dem Gebiet von Reifen der vorgenannten Art sind bereits verschiedene Arten von Laufflächenringen bekannt,
die einen Zusammenbau von Verstärkungsgebilden enthalten. Eine Art von Laufflächenring, die zu guten Ergebnissen
geführt hat, ist in der schwebenden Patentanmeldung P 20 37 085.8 beschrieben. Dieser Laufflächenring enthält
eine gegen Zugbeanspruchungen widerstandsfähige Armierung, die durch eine einzige schraubenlinienförmig gewickelte
Metallschnur gebildet ist, deren Windungen in einer Richtung im wesentlichen parallel zur Richtung der Äquatorialebene des Reifens angeordnet sind, sowie zwei zusätzliche
Metallschnurlagen, deren parallel zueinander verlaufende
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Schnüre entlang zweier Richtungen angeordnet sind, die sich mit Bezug auf die Äquatorialebene kreuzen.
Die gegen Zugbeanspruchungen widerstandsfähige Bewehrung hat die Aufgabe, der Ausdehnung der Karkasse
zu widerstehen, um die Reibungskräfte zu erzeugen, welche den Laufflächenring an der Karkasse festlegen sollen.
Die beiden zusätzlichen Metallschnurlagen, die mit Bezug auf die Armierung verschiedene Positionen einnehmen
können (beide in einer radial äußeren oder einer radial inneren Position, oder die eine in einer radial inneren
Position und die andere in einer radial äußeren Position), und zwar in Übereinstimmung mit den besonderen Eigenschaften,
die einem bestimmten Reifen erteilt werden sollen, haben in jedem Fall weiterhin die Wirkung, daß
si^ dem Reifen die notwendige Querstarrheit erteilen, die
es ihm ermöglicht, eine gute Straßenhaftung zu gewährleisten.
Jedoch erfüllen die zusätzlichen Metallschnurlagen gemäß der Position, die sie mit Bezug auf die Armierung einnehmen,
noch andere Funktionen, beispielsweise die Armierung gegen Durchlöcherungen und Risse zufolge von Schlägen zu
schützen, eine gute Verteilung konzentrierter Beanspruchungen auf einen größeren Teil der L auffläche zur ermöglichen,
die Drifteigenschaften zu verbessern, die Windungen der Armierung während der Herstellung des Laufflächenringes
in geordneter Anordnung zu halten, ferner zu verhindern, daß» insbesondere unter schweren. Betriebsbedingungen, die
Windungen in die darunter liegende Kautschukschicht einschneiden,
sowie andere Funktionen.
Bei üblichen Laufflächenringen sind die Armierungsschnüre
viel stärker als die Schnüre der zusätzlichen Lagen, weil die Armierung größeren Beanspruchungen unterworfen
wird. .
Beispielsweise kann die für die Armierung verwendete
Metallschnur einen 7(7x3)/O,15 -Aufbau und einen Durch-
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messer von 2,7 mm haben, während die Metallschnur für
die zusätzlichen Lagen einen 7x3/0,15-Aufbau und einen
Durchmesser von 0,9 mm haben kann.
Wie bekannt, bedeutet der Ausdruck "7x3/0,15^Aufbau"
eine Metallschnur, die von sieben Stragen aus jeweils drei Metalldrähten gebildet ist, deren jeder einen Durchmesser
von 0,15 mm hat, während der Ausdruck "7(7x3)/O,15-Aufbau"
eine Schnur bezeichnet, die aus sieben Schnüren der vorgenannten Artgebildet ist.
Die mit den oben beschriebenen Laufflächenringen erhaltenen Ergebnisse sind sehr zufriedenstellend, insbesondere
hinsichtlich ihrer Biegsamkeit und demgemäß ihres Komforts.
Die Erfindung bezweckt jedoch, diese Laufflächenringe im Hinblick auf den Ermüdungswiederstand des Verstärkungsgebildes in seiner Gesamtheit zu verbessern, ohne in
irgendeiner Weise die Biegsamkeitscharakteristiken des Laufflächenringes zu beeinträchtigen.
Gemäß der Erfindung ist ein Laufflächenring für mit
abnehmbarem Laufflächtenteil versehene Reifen, der eine
gegen Zugbeanspruchungen widerstandsfähige Armierung enthält, die aus einer schraubenlinienförmig gewickelten
Metallschnur gebildet ist, deren Windungen in einer im wesentlichen parallel zu der Äquatorialebene des Eeifens
verlaufenden Richtung angeordnet sind, und ferner zwei zusätzliche Lagen enthält, welche aus Metallschnüren gebildet
sind, die in jeder Lage parallel zueinander und längs zweier Richtungen angeordnet sind, die sich mit Bezug
auf die Äquatorialebene kreuzen, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis zwischen der Zugfestigkeit
jeder der beiden zusätzlichen Metallschnurlagen und der Zugfestigkeit der Armierung größer als 0,3 und kleiner
als 1 ist.
Da bei Verstärkungsgebilden, die in Luftreifen verwendet werden, die widerstandsfähigen Elemente im wesent-
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lichen von in den Kautschuk eigebetteten Schnüren gebildet sind, wird bei der vorliegenden Erfindung die Zugfestigkeit
in Längsrichtung der Schnüre betrachtet und immer auf eine Breiteneinheit (beispielsweise 1 cm) bezogen,
gemessen rechtwinklig zur Richtung der Schnüre in jeder der das Verstärkungsgebilde darstellenden Lagen
(Armierung oder zusätzliche Lagen).
Die so definierte Zugfestigkeit stellt einen Ikrameter
dar, der verschiedene Teilindices zusammenfaßt, die sich
auf den Ermgdungswiderstand beziehen, wie den Elastizitätsmodul des Materials, den Durchmesser der Schnüre und die
"Dicke" der Schnüre, wobei hier mit "Dicke" die Anzahl . Windungen der Schnur gemeint ist, die in einer Breiteneinheit
der Lagen vorhanden ist.
Aus vielen ausgeführten Versuchen wurde überraschenderweise festgestellt,, daß das Verhältnis zwischen der- Zugfestigkeit
jeder der beiden zusätzlichen Lagen und der Zugfestigkeit der Armierung von besonderer Bedeutung ist,
um eine Verbesserung des Eritüdungswiderstandes des Laufflächenringes zu erhalten, ohne seine Biegsamkeitseigenschaften in negativer Weise zu beeinflussen.
Tatsächlich wird für Werte dieses Verhältnisses, die größer als 1 sind, die Biegsamkeit des Verstärkungsgebildes
beträchtlich verschlechtert, während für Werte, die kleiner als 0,3 sind, ein vorzeitiges Beißen des
Verstärkungsgebildes zufolge von Ermüdungsbeanspruchungen auftreten kann.
Dies ist möglicherweise dem Umstand zuzuschreiben, daß, wenn die Schnüre der zusätzlichen Lagen größere Abmessungen
als die Schnüre der Armierung haben, sie mit Bezug auf die Beanspruchungen, denen sie widerstehen müssen, überdimensio^
niert sind, und das unmittelbare Ergebnis besteht darin, daß eine übermäßige radiale Starrheit erzeugt wird, die,
abgesehen davon, daß sie nicht notwendig ist, im Hinblick auf den Fahrkomfort des Fahrzeuges nachteilig ist.
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Analoge Ergebnisse würden erhalten werden, wenn die
"Dicke1* der Schnüre der zusätzlichen lagen betrachtet
wird.
Der Grund dafür, daß bei einem Verhältnis, das kleiner
als 0,3 iat, sich kein gutes Ermüdungsverhalten des gesamten Verstärkungsgebildes ergibt, ist nicht völlig
klar. Be ist möglicherweise dem Umstand zuzuschreiben,
daß,' wenn die Schnüre der zusätzlichen Lagen viel dünner als die Schnüre der Armierung sind, sie nicht im Stande
sind, den im Gebrauch des Reifens erzeugten Querbeän- r
spruchungen zu widerstehen, was zu einem vorzeitigen Beißen mit negativen Polgen hinsichtlich der Reifenlebensdauer führen kann.
Da weiterhin ein Teil dieser Beanspruchungen notwendigerweise auf die Armierung übertragen wird (zufolge dea
ungenügenden Widerstandes der zusätzlichen Lagen),.wird die Armierung einer Art von Beanspruchungen (in Querrichtung) unterworfen, für die sie nicht entworfen ist. Daher
besteht die Gefahr analoger vorzeitiger Risse auch für die Schnüre der Armierung.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
liegt das Verhältnis zwischen der Zugfestigkeit jeder der zusätzlichen Lagen und der Zugfestigkeit der Armierung »wischen 0,4 und 0,75.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Z eichnung
beispielsweise erläutert.
Jig. 1 ist ein» Teilquerschaittsansicht eines Luftreif ens mit einem Laufflächenring gev&Q dar
■ "' Irfindung. ' v-'v · _. . · !''=.:■:.
Pig. 2 iat tin· Draufsicht d·· Laufflächsnringss gsn&d
". Pig. t» wobei Seile weggebrochen sind, ua
die Anordnung der Schnür« sichtbar zu Bachen.
Pig· 3 ist eine Querschnittsansicht einer für di·
Armierung verwendeten Metallschnur.
Pig. 4 ist eine Querschnittsansicht eintr für die
zusätzlichen Lagen verwendeten Metallschnur.
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In Fig· 1 und 2 ist ein Seifen dargestellt, der einen
abnehmbaren Laufflächenring 1 und eise Karkasse 2 aufweist.
Das Verstärkungsgebilde dee Lauf flächenring es 1 besteht^
au« einer Armierung 3f einer zusätzlichen Lage 4, die «itl
Bezug auf die .Armierung 3 in einer radial äußeren Poetition angeordnet ist, und einer zusätzlichen Lage 5, die Bit
Bezug auf die Armierung 3 in einer radial inneren Position
angeordnet ist.
Die Armierung 3 ist von einer schraubenlinienförmig
gewickelten Metallschnur 6 gebildet, deren Windungen in einer im wesentlichen pt alle1 zu der Äquatorialebene des
Reifens verlaufenden Richtung angeordnet sind.
Die mit Bezug auf die Armierung 3 radial äußere zusätzliche Lage 4 ist von Metallschnüren 7 gebildet, die
zueinander parallel verlaufen und mit Bezug auf die
Xfuatorialebene des Reifens unter einem Winkel °c von
20° geneigt sind.
Die sit Bezug auf die Armierung 3 radial innere zusätzliche Lage ist ist von Metallschnüren 8 gebildet, ■
die zueinander prallel verlaufen und mit Bezug auf die
iquatorialebene des Reifens unter einem Winkel/3 von
20° geneigt sind, jedoch in einer Richtung, die zu der Richtung der Schnüre 7 der zusätzlichen Lage 4 entgegen-
Ia Pig. 3 ist in vergrößerte* Maßstab der Querschnitt
d«r für die Armierung 3 verwendeten Schnur 6 dargestellt»
Pie Schnur 6: hat einen 7x4/0,2 2-Auf bau, d.h. «ie ist aus
βi«btn Strängen 9 gebildet, von denen jeder aus vier
Metalldrähten 10 gebildet ist, deren jeder einen Durchmesser von 0,22 mm hat.
In Tig· 4 1st in vergrößertem Maßstab der Querschnitt liner der Schnüre 7 bzw. 8 dargestellt, die für die zusätzlichen Lagen 4 bzw. 5 verwendet werden. Die Schnur hat
einen 7x3/0,18-Aufbau, d.h. sie ist aus sieben Strängen
gebildet, von denen jeder aus drei Metalldrähten 12 ge-
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COPY
bildet let, deren jeder einen Durchmesser von 0,18 mm hat.
Die die Armierung 3 bildende Schnur 6 hat eine "Dicke"
Ton fünf Windungen je cmf während die die zusätzlichen
Lagen 4 und 5 bildenden Schnüre 7 bzw. 8 jeweils eine "Dicke" von' sechs Windungen je cm haben.
Da die einzelne Schnur, welche die .Armierung 3 bildet,
eine Zugfestigkeit von 280 kg hat, beträgt die Zugfestigkeit der Armierung 3 je Breiteneinheit 280x5, d.h.
1400 kg/cm.
In ähnlicher Weise beträgt, da eine einzelne Schnur jeder zusätzlichen Lage eine Zugfestigkeit von 122. kg
hat, die Zugfestigkeit jeder zusätzlichen Lage je Breiteneinheit 122x6, d.h. 732 kg/cm, wobei diese Werte auf ganze
Zahlen abgerundet sind.
Pur das Verhältnis zwischen der Zugfestigkeit jeder
zusätzlichen Lage und der Zugfestigkeit der .Armierung, jeweils auf die Breiteneinheit bezogen, ergibt sich somit
der Wert-732/1400 ^ 0,523.
Ub die Leistung zu bestimmen, die mit den Laufflächenringen
gemäß deT Erfindung erhalten werden kann, wurden zwei Sätze von Reifen der Größe 11.00-20 hergestellt
und in engem Vergleich geprüft. Der erste Eeifensatz wurde
Kit üblichen Laufflächenringen versehen, während der zweite Eeifensatz mit Laufflächenringen gemäß der Erfindung
versehen wurde. Für alle diese Reifen wurde eine gleiche Karkasse verwendet.
Genauer gesagt, die widerstandsfähigen Elemente der geprüften Laufflächenringe waren wie folgt hergestellt:
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g 2110983
übliche Laufflächenringe:
Armierung: 7(7x3)/O,15-Schnur
"Dicke11 der A rmie rungs schnur
= 2,86 Windungen je cm
Zugfestigkeit je Breiteneinheit
- 1800 kg/cm
jede zusätzliche Lage: 7x3/0,15-Schnur
jede zusätzliche Lage: 7x3/0,15-Schnur
"Dicke11 der Schnur = 4 Windungen
je cm
Zugfestigkeit je Breiteneinheit
= 360 kg/cm
Verhältnis zwischen der Zugfestigkeit jeder zusätzlichen
lage und der Zugfestigkeit der Armierung =
« 0,2.
1800
1800
Laufflächenringe gemäß der Erfindung: . ·
Armierung: 7x4/0,2 2-Schnur
"Dicke" der Armierungsschnur
« 5 Windungen je cm
Zugfestigkeit je Breiteneinheit
* 1400 kg/cm
jede zusätzliche Lage: 7x3/0,18-Schnur
jede zusätzliche Lage: 7x3/0,18-Schnur
"Dicke" der Schnur = 6 windungen
je cm
Zugfestigkeit je Breiteneinheit
= 732 kg/cm
Verhältnis zwischen der Zugfestigkeit jeder zusätzlichen Lage und -der Zugfestigkeit der Armierung =
^= 0,523.
Um den Ermüdung sw ide rs tan d des widerstandsfähigen Gebildes zu bestimmen, wurden beide Reifenarten unter gleichen
Bedingungen besonders schweren Prüfungen unterworfen, mit denen beabsichtigt wurde, ihren Ermüdungswiderstand erkennbar
zu machen.
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ORIGINAL !'NSPHCTED
Die nit üblichen Laufflächenringen versehenen Reifen
' hatten eine Lebensdauer von 15OOO km, und sie zeigten
an Ende der Prüfung Risse in den zusätzlichen Lagen des L aufflächenringes, während die mit Laufflächenringen
gemäß der Erfindung versehenen Reifen nach einer Laufzeit von 25000 km keiner Spur von Ermüdung zeigten.
Offensichtlich sind diese Werte nur auf die besonders ·
schweren Prüfbedingungen, denen die Reifen unterworfen
wurden, zu beziehen, und sie sind daher lediglich als Vergleichsindices zu betrachten. Die Reifen würden unter
. normalen Betriebsbedingungen eine viel längere Kilometerlebensdauer haben.
Hinsichtlich der Radialen Biegsamkeit des widerstandsfähigen Gebildes wurde jede Reifenart einem Quetschen
gegen eine Ebene unterworfen, indem zwischen dieser Ebene und dem Reifen ein Metallkörper angeordnet wurde, der
eine Fläche besaßt, die als Halbkugel mit einem Durchmesser von 60 mm ausgebildet war, welche in dem zentralen Teil,
des Laufflächenringes angeordnet und mit der konvexen Seite gegen den Laufflächenring gerichtet war.
Unter diesen Bedingungen verformt sich die Reifenlauffläche und nimmt eine der Halbku/gel entsprechende beträcht
liche konkave Gestalt an, die sich allmählich in Richtung gegen die Fläche der umgebenden Ebene verringert. - -
Am ümfangsteil der Halbkugel kann die Lauffläche die
genannte Ebene nicht berühren, so daß rund um die Halbkugel eine Zone vorhanden ist, an der kein Eindrücken
der Lauffläche bemerkt werden kann.
Da unter gleichen Bedingungen der Anquetecfabelaetung :
die Breite dieser Zone sich in Übereinstimmung mit.der
Änderung der Starrheit des Verstärkungsgebildes des Laufflächenringes ändert, kann der Wert dieser Zone einen *
Index für die Biegsamkeit des Laufflächenringes selbst
darstellen. - . '-.
Daher wurde, nachdem eine vorher erzeugte Verformung
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der Lauffläche angenommen war, genessen von dem Wert
der die Halbkugel umgebenden Zone und ohne Bezug auf die Laufflächeneindrückung, festgestellt, daß, um eine solche
Verformung zu erreichen, die mit üblichen Laufflächenringen versehenen und mit einem Druck von 7 kg/cm aufgeblasenen Seifen eine Belastung von 1610 kg benötigten,
während die Seifen, die mit Laufflächenringen gemäß der
Erfindung versehen waren, eine Belastung von 1545 kg erforderten. Pies zeigt, daß die radiale Biegsamkeit der
beiden Arten von Laufflächenringen praktisch gleich ist, wobei ein gewisser Unterschied zu Gunsten der Laufflächen-,
ringe gemäß der Erfindung besteht.
Nachfolgende Versuche des praktischen Verhaltens auf der Straße führten zu den gleichen Ergebnissen hinsichtlicht des Komforts, wobei weiterhin eine große Verbesserung des Ermüdungswideretandee bei nit Laufflächenringen
gemäß der Erfindung versehenen Seifen festgestellt wurde.
Während dieser Prüfungen wurde überraschenderweise eine
beträchtliche Verringerung der Abnutzung der Lauffläche zu Gunsten der Seifen festgestellt, die mit Laufflächenringen gemäß der Erfindung versehen waren. Dies ist
möglicherweise auf den Ums "ted zurückzuführen, daß die
zusätzlichen Lagen dieser Binge, die den Querbeanspruchungen des Reifens im Gebrauch besser widerstehen, nur eine
begrenzte Beweglichkeit der Laufflächenblöcke zulassen mit einem sich daraus ergebenden verringerten Kriechen der
Laufflächenblöcke auf dem Boden und mit dem Ergebnis einer geringeren Abnutzung.
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Claims (2)
1. Laufflächenring für mit abnehmbarem Laufflächenteil
versehene Reifen, der eine gegen Zugbeanspruchungen widerstandsfähige .Armierung enthält, die aus einer schraubenlinienförmig gewickelten Metallschnur gebildet ist,
deren Windungen in einer im wesentlichen parallel zu der Äquatorialebene des Beifens verlaufenden Richtung angeordnet
sind, und ferner zwei zusätzliche Lagen enthält, welche aus Metallschnüren gebildet sind, die in jeder
Lage parallel zueinander und längs zweier Richtungen angeordnet sind, die sich mit Bezug auf die Ä'quatorialebene
des Reifens kreuzen, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis zwischen der Zugfestigkeit jeder der beiden zusätzlichen
Lagen (4, 5) und der Zugfestigkeit der Armierung (3) größer als 0,3 und kleiner als 1 ist.
2. Laufflächenring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das genannte Verhältnis zwischen 0,4 und 0,75 liegt.
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Leerseit
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