DE2110746A1 - Wechselrichter mit treppenfoermiger Ausgangsspannung - Google Patents
Wechselrichter mit treppenfoermiger AusgangsspannungInfo
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Description
Wechselrichter mit treppenförmiger Ausgangsspannung
Die vorliegende Anmeldung bezieht sich auf einen Wechselrichter mit treppenförmiger einer Sinuskurve angenäherter Ausgangsspannung,
die aus mehreren von Einzelwechselrichtern gelieferten Rechteckwellenspannungen zusammengesetzt ist, welche
gleichen gegenseitigen Phasenwinkel und eine Amplitude aufweisen, die jeweils dem Kosinus ihres Phasenunterschiedes zu der Ausgangs
spannung proportional ist.
Die grundsätzliche Methode zur Erzeugung einer derartigen Wechselrichterausgangsspannung ist in der USA-Patentschrift
3 491 282 beschrieben und besteht darin, die Ausgangsspannungen
von K Wechselrichterstufen zu addieren, wobei diese Ausgangsspannungen
jeweils um den gleichen Winkel ff/K versetzt sind.
Hierzu werden die Sekundärwicklungen von Isoliertransformatoren, welche jeweils der einzelnen Wechselrichterstufe zugeordnet
sind, in Reihe geschaltet. Es entsteht eine oberwellenarme Ausgangs
spannung, welche nur harmonische Oberschwingungen der
Ordnung 2nK +1 (n = 1, 2, 3 .... ganzzahlig positiv) enthält. Im Vergleich zu konventionellen Wechselrichtern kann der erforderliche
Aufwand an teueren und umfangreichen Pilterkreisen zur Oberwellenunterdrückung zwar damit bedeutend vermindert
werden, die erwähnte Realisierung mittels Isoliertransformatoren weist jedoch den Nachteil auf, daß jeder Wechselrichterstufe
im allgemeinen ein Ausgangstransformator mit drei isolierten Sekundärwicklungen pro Ausgangsphase zugeordnet werden muß mit
der Folge, daß der Wicklungsaufwand für diese Transformatoren z.B. bei sechs Einzelwechselrichtern (K = 6) rund 149ε höher ist als
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bei Transformatoren von konventionellen Rechteckwellenwechselrichtern.
Die Ersparnis an Filtermitteln wird also teilweise aufgehoben durch einen unerwünschten Mehraufwand bei der Transformatordimensionierung.
Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, bei Wechselrichtern der eingangs genannten Art
eine oberwellenarme Ausgangsapannung bei wesentlich geringerem Wicklungsaufwand zu erreichen.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß jeder Einzelwechselrichter mit einem Ende einer angezapften Drosselspule
und die Anzapfpunkte ihrerseits mit Enden von weiteren, angezapften Drosselspulen verbunden sind. Damit kann bei gleichem
Oberschwingungsgehalt der Wicklungsaufwand um ca. 60% verringert
werden.
Wenn bei dreiphasiger Ausführung des Wechselrichters die dreifache
Anzahl der einer Ausgangsphasenspannung zugeordneten
Einzelwechselrichter die Zahl sämtlicher Einzelwechselrichter übersteigt, dann kann gemäß einer weiteren Ausgestaltung der
Erfindung eine Mehrfachausnutzung der Drosselspulen dadurch erzfelt
werden, daß eine entsprechende Anzahl von Drosselspulen zwei Anzapfungen aufweisen.
Eine Reduzierung der Anzahl der erforderlichen Drosselspulen
kann erreicht werden, wenn das Ausgangssystem nur drei Leiter aufweist und gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
zur Sternpunktnachbildung ein Dreiphasentransformator verwendet ist, dessen an die Phasenleiter des Wechselrichters angeschlossene
Primärwicklungen im Stern und dessen Sekundärwicklungen im Dreieck kurzgeschlossen sind.
Die Erfindung soll im folgenden anhand der Figuren näher veranschaulicht
werden, wobei
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Pig. 1 eine schematische Darstellung eines Wechselrichters mit K Einzelwechselrichtern,
die Pig. 2A, B und 3A, B die an sich bekannte Erzeugung einer
oberwellenarmen Wechselrichterausgangsspannung,
Pig. 4 die erfindungsgemäße Art der Zusammenschaltung der Einzelwechselrichter,
Pig. 5 ein zugehöriges Spannungsvektordiagramm für einen dreiphasigen
Wechselrichter,
die Pig. 6 und 7 die vektorielle Darstellung der Ausgangsspannungen
einer Gruppe von Einzelwechselrichtern,
Pig. 8 ein Spannungsvektordiagramm für eine zweite Ausführungeform
eines dreiphasigen Wechselrichters,
Pig. 9 die hierzu gehörige Art der Zusammenschaltung der Einzelwechselrichter,
Pig. 10 eine Sternpunktnachbildung in Verbindung mit einem dreiphasigen
Wechselrichter gemäß den Fig. 8 und 9* sowie
schließlich
Pig. 11 die sich dabei ergebenden Wellenformen zeigen.
In Fig. 1 ist schematisch ein Wechselrichter 10 dargestellt, der aus einer Mehrzahl von einphasigen Einzelwechselrichtern A, B
K besteht, welche beim hier dargestellten Beispiel jeweils zwei Schaltelementen A1 und A2 aufweisen. Selbstverständlich könnten
als solche Einzelwechselrichter auch übliche Brückenwechselrichter mit vier Schaltelementen Verwendung finden. Jeder dieser
Wechselrichter stellt einen Rechteckwellengenerator dar, der in
Bezug auf den Gleichspannungsnullpunkt N eine rechteckförmige Halbwellenspannung gleicher Amplitude jedoch von unterschiedlichem
Phasenwinkel erzeugt.
Pig. 2A .zeigt die Verkopplung der den Einzelwechseirichtern zugeordneten
Ausgangatransformatoren TA, TB, TC .... TK gemäß der
in der eingangs erwähnten Patentschrift offenbarten Weise: Die
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Sekundärwicklungen der Transformatoren TA - TK sind in Reihe
geschaltet und erzeugen eine treppenfÖrmige, der Sinusform an- '
genäherte, oberwellenarme Ausgangsspannung, indem, wie aus
Pig. 3Aersichtlich ist, die Ausgangsspannungen von Rechteckwellengeneratoren,
welche eine gegenseitige Phasenverschiebung, von jeweils 7T/K° aufweisen, addiert werden. Diese Methode erfordert,
daß jeder Einzelwechselrichterstufe ein Ausgangstransformator zugeordnet werden muß, welcher pro Phase eine gesonderte
Sekundärwicklung aufweist. Jede dieser Sekundärwicklungen ist so dimensioniert, daß sie eine Spannung gemäß folgender
Beziehung liefert?
ν ^ tVeff . Ληα ,9ν Qys
Mrr = ■—— · cos (K-X; ,
Mrr = ■—— · cos (K-X; ,
K K · V2
wobei M«.Y die Halbwellenamplitude des einzelnen Rechteckwellen-
wobei M«.Y die Halbwellenamplitude des einzelnen Rechteckwellen-
JLA.
generators K, V^ der gewünschte Effektivwert der Grundkomponente
der Ausgangsphasenspannung X, K die Anzahl der Rechteckwellengeneratoren, θ~ die Phasenverschiebung des einzelnen
Rechteckwellengenerators K und θχ die Phasenverschiebung der
Ausgangsphasenspannung X ist. Wird die Spannung X als Referenzspannung betrachtet (θχ = 0),dann ist die Amplitude jedes Rechteckwellengenerators
proportional dem Kosinus des Phasenwinkels zwischen der Grundkomponente seiner Ausgangsspannung und der
Grundkomponente der Ausgangsphasenspannung X, wie dies in Pig. 2B angedeutet ist.
Das Prinzip der erfindungsgemäßen Verkopplung der Ausgänge der Einzelwechselrichter zeigt Pig. 4. Dort ist schematisch ein aus
achtsehn Einzelwechselrichtern bestehender 18-po.liger Wechselrichter
20 zur Erzeugung eines dreiphasigen Drehspannungssystems dargestellt, dessen Ausgangsspannungen in Bezug auf dem Gleichspannung
enullpunkt N mit A, B, C .... R bezeichnet sind. Gezeichnet
ist die Verkopplung der Wechselrichterausgänge A bis H durch die Kaskadenanordnung von angezapften Drosselspulen T1 bis
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T.7 für eine Phase, welche zu einer oberwellenarmen Ausgangs-'spannung
Ex^ nach Art wie es sie in Fig. 3B gezeigt ist, führt.
Zwei analoge, nicht weiter dargestellte Gruppierungen von Wechselrichterstufen G bis N und M bis B samt zugeordneten
Drosseln dienen zur Erzeugung der beiden übrigen Ausgangsphasenspannungen Ey1J bzw. E21J. Eine Gegenüberstellung der Anordnungen
nach Fig. 4 und 2 macht deutlich, daß anstelle von Isoliertransformatoren bei der durch vorliegende Erfindung vorgeschlagenen
Lösung als Spannungsteiler wirkende angezapfte Drosselspulen Verwendung finden.
Die mit den Ausgängen der Einzelwechselrichter A und B verbundene Drosselspule T1 erzeugt zwischen ihrer Anzapfung B1 und
dem Nullpunkt N eine Spannung, welche proportional der vektoriellen Summe der Wechselrichterausgangsspannungen A und B
ist, wobei diese bewichtet werden mit dem Kosinus ihrer jeweiligen Phasenwinkel in Bezug auf die Ausgangsspannung ΕχΝ· Um
das gewünschte Verhältnis zwischen den Ausgangssignalen der Wechselrichterstufen A und B zu erhalten, muß das Windungsverhältnis
des Drosselabschnittes zwischen A und B' und B und B1 so
bemessen sein, daß jeder Wechselrichterausgang bewichtet, d.h. multipliziert wird mit dem Kosinus seiner Phasenverschiebung
bezüglich der Ausgangsphasenspannung Εχ«.
Die Anzapfungen der Drosseln T1, T2 und T3 ergeben sich aus
den nachfolgenden Beziehungen:
| A | - B' | cos | 8B | + | cos | 0B | + | cos Qp |
| A | - B | cos Θ» A |
+ | 0D | «c | |||
| B' | - C | cos | + | cos | 0B | + | cos Ö« + cos ό-η | |
| B1 | - 0 | cos Q. | ||||||
| σ· | - D' | cos | cos | ^B | ||||
| - D | COS O^ | |||||||
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wobei A-B1 die Anzahl der Windungen der Drosselspule T1 angibt,
welche zwischen den Punkten A und B' der Fig. 4 liegt und A bis B die Gesamtwindungszahl dieser Drosselspule ist, so daß
' ■ das Windungsverhältnis der Drossel angibt, welches
die Anzapfung B1 bestimmt. Die Winkel θ., Θ« usw. bedeuten die
Phasenverschiebungen der Wechselrichterstufen A, B usw. wie sie in Pig. 2B definiert sind.
In gleicher Weise ergeben sich die Anzapfungen der Drosselspulen T4, T5 und Ϊ6 nach den Beziehungen
H-G' _ C03 QG
H-G = cos Qq + cos öjj
G' - P = COS op + C03 Qq + COS
P1 - E cos θ™ + cos θ-π + cos Qn + cos ©„
Δ JT vT η
während sich die Anzapfung an der Drosselspule T7 ergibt zu
D, _ χ cos Qg + cos öj, + cos Qq + cos ΘΗ
D1 - E1 = cos Θ» + cos Q-Q + cos QQ + cos θ-j, + cos ΘΕ + cos Q~
cos θπ + cos Q„
Aufgrund dieser Wicklungsunterteilung der angezapften Drosselspulen
T1 bis 17 ergibt sich» daß die gemäß Pig. 4 kaskadierte
Drosselgruppe eine Ausgangsspannung B-^ an der Anzapfung X
der Drosselspule 7 erzeugt, welche proportional der vektoriälen
- 7 109845/1080
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- 7
Summe der Wechselrichterausgangsspannungen A bis H ist, wobei
jede Wechselrichterausgangsspannung bewichtet ist mit dem Kosinus ihrer entsprechenden Phasenverschiebung bezüglich der
Phasenspannung Ex^. Die in der Ausgangsspannung Ex^ enthaltenen
Oberwellen sind somit von der 18n + 1 Ordnung und alle Oberschwingungen bis einschließlich der 15. Oberschwingung
werden unterdrückt.
Das Gesamtschema für alle drei Ausgangsphasen des Wechselrichters 20 geht aus dem "Vektorschaubild nach Fig. 5 hervor? die Länge
der dort eingezeichneten Strecken entspricht jeweils der
Spannung, welche zwischen den entsprechenden Klemmen und Anzapfungen erscheint.
Eine zweite Variante mit angezapften Drosselspulen ist in den Pig. 6 bis 9 dargestellt und dient zur Erzeugung oberwellenarmer
Spannungen zwischen den Ausgangsklemmen X, Y und Z des Dreiphasenwechselrichters.
Pig. 6 zeigt die Grundkomponenten einer oberwellenarmen verketteten
Spannung Εχγ, welche die Summe der von Wechselrichterstufen
A bis H gelieferten Spannungen ist. Diese Spannungen stellen eine Gruppe aus 18 Spannungen eines 18-poligen Wechselrichters
dar, welche gleichmäßig gegeneinander um 20 el versetzt ist, und bewichtet sind mit dem Kosinus ihrer Phasenverschiebung
gegenüber der Ausgangsspannung Εχγ.
Der Vektorstern gemäß Pig. 6 kann aufgefaßt werden als die Differenz der in den Fig. 7A und 7B dargestellten Vektorsterne,
wenn man die Beziehung berücksichtigt
» wobei TSVV und HL« die zwischen
XN YN
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den Ausgangsklemmen X bzw. Y und dem Gleichspannungsnullpunkt N-J30 auftretenden Spannungen bedeuten, welche keine Oberwellenarme
Spannungen sind. Bildet man jedoch aus den Spannungen Ε,-« und Evtct die verkettete Spannung EYV, so wird die resul-
tierende Wellenform, wie zuvor, erwähnt die Harmonischen niederer Ordnung nicht mehr enthalten.
Gemäß Fig. 8 werden die in Fig. 7A dargestellten Komponenten
mit den an den Wechselrichterklemmen D, E, F, J und K auftretenden Ausgangsspannungen erzeugt. Wie schon zuvor erklärt,
wird die Anzapfung D1 so gewählt, daß Spannung D mit cos Q^
und die Spannung J mit dem cos 9„ bewichtet wird:
D-D' C08 0B
D-J cos Qg + cos
■ cos 50° + cos 10°
0.394
Die Spannung an der Anzapfung D1 ergibt sich zu
BL1 = y-3 — j ID cos 10° + Ij cos 50°]
Ώ cos 10° + cos 50° L J
* Die Anzapfung E' wird ao gewählt, daß die Spannung E mit dem
cos Θ™ und die Spannung K mit dem cos Θ. bewichtet wird:
| E | - E' | cos | 9A | + cos t | 10° | = 0.258 |
| J5 | - K | cos | 0A | 70° | ||
| cos | + cos | |||||
| cos | 70° | |||||
- 9 1098A5/1080
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- 9 Die Spannung an der Anzapfung E1 ist dann
E' cos 10° + cos 70°
cos 10° + 1K cos 700
Die Anzapfung E" wird so gewählt, daß E^, mit (cos 10° + cos
und Eg, mit (cos 10° + cos 70°) bewichtet wird:
E'- E" cos 10° + cos 50°
n
Δ " ° 2 cos 10° + cos 50° + cos
Daraufhin ergibt sich die Spannung an der Klemme E" zu
i|f =Γ 3 1
[2 cos 10° + cos 50° + cos 70° J
cos 10° + IL1 cos 10°
cos 50° + t"K cos 70°
Die Anzapfung X schließlich wird so gewählt, daß E" mit (2 cos 10° + cos 50° + cos 70°) und Ep mit cos θρ d.h. mit
cos 30° bewichtet wird;
P- X _ j2 cos 10° + cos 50° + cos 70° _ 0.779
7 ~ B" .2 cos 10° +cos 30° + cos 50° + cos 70°
Die Fhasensbannung V wird dann
- 10 1Q9Ö45/1080
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. .r ι ι
DG [2 cos 10° + cos 30° + cos 50° + cos 70° J
cos 10° + Ep cos 10° + Ε™ cos 30° + ET cos 50° +
cos 70°
■v[
cos 9D + Sg cos Og + Ep cos Op + Ej cos
cos O.
] ■
Pig. 9 zeigt schematisch die gerätetechnische Anordnung zur Erzeugung der Leiterspannung X.
In analoger Weise erhält man die in Pig. 7B dargestellten Komponentenspannungen
mit den Ausgangsspannungen der Wechselrichter J, K1 L, F und Q. Das komplette dreiphasige Schaltungsschema
zur Erzeugung der Leiterspannungen Εχ , Εγ und Ez geht aus Fig.
hervor.
Bei der zuletzt beschriebenen Variante wird nur die halbe Anzahl von Einzelwechselrichterstufen für denselben Grad der Oberwellenunterdrückung
benötigt. Es ist weiterhin die strommäßige Belastung jedes einzelnen Wechselrichters dieselbe und der
Leistungsfaktor jedes Einzelwechselrichters entspricht dem durch den Verbraucher bestimmten Leistungsfaktor bei symmetrischer
Belastung. Die Vorteile der zuerst beschriebenen Variante sind darin zu sehen, daß ein Dreiphasensystem mit oder ohne Nullleiter
mit einem Minimum an Wicklungsaufwand erzeugt werden kann.
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\ 21107Λ6
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Um auch bei der zutetzt beschriebenen Variante wechselstrommäßig
einen Null-Leiter (Sternpunkt) zur Verfügung zu haben,gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, wovon eine darin besteht, zur
Sternpunktnachbildung einen Dreiphasentransformator an die drei Ausgangsleiter des dreiphasigen Wechselrichters anzuschließen.
Die Primärwicklungen sind hierbei im Stern geschaltet und die Sekundärwicklungen dieses Transformators sind dabei im Dreieck
kurzgeschlossen. Fig. 10 zeigt die Schaltung eines solchen Transformators und Fig. 11 veranschaulicht seinen Einfluß auf das
Potential des Sternpunktes N.G relativ zu dem des Gleichspannungsnullpunktes
Nj10. Das Vorhandensein der kurzgeschlossenen
Transformatorsekundärwicklung zwingt den Sternpunkt N»« des
Drehspannungssystems dazu, ein derartiges Potential anzunehmen, daß die Summe der drei Phasenspannungen, d.h. der Spannungen
zwischen den Ausgangsleitern und dem Sternpunkt zu jedem Zeitpunkt Null ist, und zwar wird ein entsprechender Ausgleichsstrom in der kurzgeschlossenen TransformatorSekundärwicklung
diesen Effekt herbeiführen.
Fig. 11 zeigt die zwischen den einzelnen Phasenleitern X, Y und Z und dem G-leichspannungsnullpunkt N™ sowie die zwischen
diesem und dem Sternpunkt N^,G auftretenden Spannungen. Es läßt
sich weiterhin dieser Figur auch das Zustandekommen der oberwellenarmen Phasenspannung E™ entnehmen.
^AC
3 Patentansprüche
11 Figuren
11 Figuren
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Claims (3)
- VPA 71/8302 - 12 -PatentansprücheWechselrichter mit treppenförmiger, einer Sinuskurve angenäherter Ausgangsspannung, die aus mehreren, von Einzelwechselrichtern gelieferten Rechteckwellenspannungen zusammengesetzt ist, welche gleichen gegenseitigen Phasenwinkel und eine Amplitude aufweisen, die jeweils dem Kosinus ihres Phasenunterschiedes zu der Ausgangsspannung proportional ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Einzelwechselrichter mit einem Ende einer angezapften Drosselspule und die Anzapf punkte ihrerseits mit Enden von weiteren, angezapften Drosselspulen verbunden sind.
- 2. Wechselrichter nach Anspruch 1 zur Erzeugung einer dreiphasigen Ausgangsspannung, dadurch gekennzeichnet, daß soviel Drosselspulen zwei Anzapfungen aufweisen, wie die dreifache Anzahl der einer Ausgangsphasenspannung zugeordneten Einzelwechselrichter die Zahl sämtlicher Einzelwechselrichter übersteigt.
- 3. Wechselrichter nach Anspruch 1 zur Erzeugung einer dreiphasigen Ausgangsspannung, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sternpunktnachbildung ein Dreiphasentransformator verwendet ist, dessen an die Phasenleiter des Wechselrichters angeschlossene Primärwicklungen im Stern geschaltet und dessen Sekundärwicklungen im Dreieck kurzgeschlossen sind.109845/1080Leerseite
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