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DE211011C - - Google Patents

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Publication number
DE211011C
DE211011C DENDAT211011D DE211011DA DE211011C DE 211011 C DE211011 C DE 211011C DE NDAT211011 D DENDAT211011 D DE NDAT211011D DE 211011D A DE211011D A DE 211011DA DE 211011 C DE211011 C DE 211011C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
butt joint
housing
pin
groove
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT211011D
Other languages
English (en)
Publication of DE211011C publication Critical patent/DE211011C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K3/00Tools, devices, or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
    • B23K3/08Auxiliary devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49/. GRUPPE
KARL KLINK in PFORZHEIM.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Vereinigen der Stoßfuge von Trau- und anderen Fingerringen aus fertiggewalzten oder gezogenen Fassonstreifen, Drähten oder gepreßtem Material.
Die Vorrichtung besteht aus einem vorn und oben offenen Gehäuse, in dessen Innern oben ein mit einer Rinne versehener Zapfen vorgesehen ist, auf den der Ring derart gelegt wird, daß die Stoßfuge desselben über die Rinne zu liegen kommt. Der zwischen Zapfen und Ring sowie der inneren seitlichen Wandung des Gehäuses freibleibende Raum, ausschließlich der Stoßfuge und eines auf die-· selbe gelegten Metallstückchens, wird mit einer feuerbeständigen Masse ausgefüllt und schließlich das so vorbereitete Gehäuse in einem Glühofen o. dgl. der Schmelztemperatur des Materials ausgesetzt.
In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 und 2 eine Vorderansicht und einen Grundriß der Vorrichtung und Fig. 3 und 4 eine Seitenansicht (teilweise im Schnitt) und einen Grundriß mehrerer derartiger miteinander vereinigter Vorrichtun-
Der beispielsweise wie bekannt aus einem Fassonstreifen hergestellte Trauring α wird so auf den Zapfen b des Gehäuses c gelegt, daß die Stoßfuge über die Rinne d des Zapfens (Fig. 1) zu liegen kommt. Der um den Zapfen und den Ring verbleibende Raum wird nun mit Graphit oder einem anderen feuerbeständigen Material ausgefüllt, so daß der Ring in demselben vollständig eingebettet ist, bis auf die Stoßfuge und das auf die Stoßfuge des Ringes aufgelegte Stückchen Metall e. Das so vorbereitete Gehäuse c, welches ebenfalls aus einem feuerbeständigen Material besteht, kommt nun mit dem eingebetteten Ring in einen Glühofen, in welchem durch direkte Heizung oder auf elektrischem Wege die Schmelztemperatur des Materials des Ringes herbeigeführt wird, wobei das flüssig werdende Metallstückchen e bei gleichzeitigem Flüssigwerden der zusammenstoßenden, freiliegenden Enden die Stoßfuge derselben füllt, so daß durch gegenseitige Verschmelzung die fugenlose Verbindung des Ringes herbeigeführt wird. Dadurch, daß der Ring beiderseitig der Stoßfuge eingebettet ist, geht die Form des Ringes an der Stoßstelle nicht verloren. Das überflüssige Material wird durch die Rinne d aufgenommen. Nach Erkalten wird der etwa noch anhaftende Grat des Ringes entfernt und letzterer ist gebrauchsfertig.
Statt ein Gehäuse (Fig. 1 und 2) können auch mehrere Gehäuse (Fig. 3 und 4) gleichzeitig mit Ringen versehen und in einem Glühofen o. dgl. zur Weiterbehandlung untergebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Vereinigen der Stoßstelle von Fingerringen in einem Glühofen,
    gekennzeichnet durch ein an einer Seite und oben offenes Gehäuse (c) mit wagerechtem, oben mit Rinne (d) versehenen Zapfen (b), auf den der Ring (α) derart gelegt wird, daß seine Stoßfuge über die Rinne (d) zu liegen kommt, wobei der zwischen Zapfen und Ring sowie der inneren seitlichen Wandung des Gehäuses freibleibende Raum ausschließlich der Stoßfuge mit dem auf dieselbe gelegten Metall-Stückchen mit einer feuerbeständigen Masse ausgefüllt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT211011D Active DE211011C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE211011C true DE211011C (de)

Family

ID=472853

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT211011D Active DE211011C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE211011C (de)

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