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DE2109925A1 - Verfahren und Vorrichtung zur schnellen und kontinuierlichen Eigen Schaftsbestimmung metallischer Werk stoffe - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur schnellen und kontinuierlichen Eigen Schaftsbestimmung metallischer Werk stoffe

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Publication number
DE2109925A1
DE2109925A1 DE19712109925 DE2109925A DE2109925A1 DE 2109925 A1 DE2109925 A1 DE 2109925A1 DE 19712109925 DE19712109925 DE 19712109925 DE 2109925 A DE2109925 A DE 2109925A DE 2109925 A1 DE2109925 A1 DE 2109925A1
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DE
Germany
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memory
log
comparator unit
signal
unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19712109925
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English (en)
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DE2109925C3 (de
DE2109925B2 (de
Inventor
Christian van den Bressoux Renard Lucien Luttich Hove (Belgien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Centre de Recherches Metallurgiques CRM ASBL
Original Assignee
Centre de Recherches Metallurgiques CRM ASBL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Centre de Recherches Metallurgiques CRM ASBL filed Critical Centre de Recherches Metallurgiques CRM ASBL
Publication of DE2109925A1 publication Critical patent/DE2109925A1/de
Publication of DE2109925B2 publication Critical patent/DE2109925B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2109925C3 publication Critical patent/DE2109925C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/02Details
    • G01N3/06Special adaptations of indicating or recording means

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

PATENTANWALT 4 DÜSSELDORF-BENRATH 1.3.1971
DIPL-ING. ULRICH PLÖGER BENRATHEB SCHLOSSALLEE 89
TELEFON 71 32 34 PL / Ma TELEX 8S87941
REG. NR. 178
CENTRE NATIONAL DE RECHERCHES METALLURGIQUES association sans but lucratif
47, rue Montoyer, Brüssel / BELGIEN
Verfahren und Vorrichtung zur schnellen und kontinuierlichen Eigenschaftsbestimmung metallischer Werkstoffe
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur schnellen und kontinuierlichen Eigenschaftsbestimmung metallischer Werkstoffe und insbesondere von Stahl.
Um diese Zielsetzung zu erreichen, wurde bereits vorgeschlagen, einen Prüfling des jeweils untersuchten Metalls einem Zugversuch zu unterziehen, mittels geeigneter Messfühler die Werte bestimmter Faktoren des Zugversuchs zu bestimmen wie zum Beispiel die Dehnung der Messbasis, die Prüflast und die Veränderung der Messbasisbreite, diese
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Daten auf eine Anordnung elektronischer Baugruppen zu übertragen, die vor allem aus Analogrechenelementen besteht, und die von dieser Anordnung ausgehenden Signale an Vorrichtungen wie beispielsweise Aufzeichnungsgerät er zu geben, mittels derer man die Werte der gewünschten Eigenschaften erhält. .
Auf diese Weise lassen sich die folgenden Eigenschaften bestimmen:
1) die Streckfestigkeit mit χ # der herkömmlichen Dehnung, wobei χ zwischen 0.01 und 0.2 schwankt;
2) die über und unter der Dehnungsstufe liegenden Streckfestigkeitswerte;
3) der Verfestigungsgrad bzw. das Kaltverformungsmodul, gekennzeichnet durch den Buchstaben n;
4) die Höchstlast und die rationelle Dehnung entsprechend dieser Höchstlast;
5) der Koeffizient für die normale Anisotropie des PIiessvorgangs, gekennzeichnet durch den Buchstaben r.
Es sei darauf hingewiesen, dass diese Ergebnisse ermittelt werden können, ohne dass eine Spezialzugversuchmaschine eingesetzt werden muss, d.h. es werden einfach die heute allgemein gebräuchlichen äigversuehmasehinen benutzt.
Dennoch war es bisher noch nicht möglich, die länge der Dehnungsstufe ausreichend genau zu bestimmen. Es ist jedoch wichtig, diese Eigenschaft zu kennen, um eine möglichst vollständige Ausnutzung der Eigenschaften metallischer Werkstoffe sicherzustellen.
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Bisher war eine derartige Bestimmung der Sorgfalt und den Möglichkeiten des jeweiligen Betriebes überlassen, der über einen mit Skala versehenen Bildschirm, über den sich eine Nadel bewegt, und über eine Aufzeichnung der Zugbeanspruchungskurve verfügt. Die auf diese Art erzielten Resultate sind weitgehendst subjektiv, von Betrieb zu Betrieb verschieden und mit den einer solchen Methode eigenen unvermeidlichen Fehlern behaftet.
Im Falle der Zagbeanspruchungskurve ergibt sich der Hauptnachteil aus der Tatsache, dass der jeweilige Betrieb nicht genau den unterschiedlichen Kurvenverlauf bestimmen kann, so dass verschiedene Interpretationen hinsichtlich des Endes der Dehnungsstufe und somit hinsichtlich der Länge dieser Stufe die Folge sind.
Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, dass die untersuchten Werkstoffe im allgemeinen in gross en Mengen hergestellt werden, so dass eine sehr grosse Anzahl von Bestimmungen auf einmal vorgenommen werden muss, was von einem Mann praktisch nicht zu. schaffen ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, mit dem diese Nachteile ausgeschaltet werden können.
Dieses Verfahr ediert auf der Tatsache, dass die rationelle Zugbeanspruchungskurve j. Form einer Gleichung C = K £ n ausgedrückt werden kann« wobei:
l) <y die dem Prüfling tatsächlich beaufschlagte Beanspruchung bezeichnet, d.h. C = -77
wobei S = der der Belastung F ausgesetzte Mindestquerschnitt des Prüflings.
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BAD OfWSfNAL
2) 6 der Wert der entsprechenden Verformung ist, d.h. 6 = In L_
1O
wobei L0 = die Messbasie des der Belastung F ausgesetzten Prüflinge.
3) K eine spezifische Konstante des Werkstoffes darstellt.
4) η den Verfestigungsgrad bzw. das Kaltverformungsmodul des Werkstoffes bezeichnet.
Für den Fall, dass die rationelle Ziigbeanspruchungskurve in Form logarithmischer Koordinaten (in C als Ordinate und In £ als Abszisse) aufgezeichnet wird, nehmen die Belastungen oberhalb der Elastizitätszone langsamer zu als die Dehnungen, wobei sich gegebenenfalls vor allem bei Flußstählen eine Dehnungsstufe bildet, deren Ende sich klar deutlicher abzeichnet als bei der herkömmlichen äigbeanspruchungskurve und somit weitaus einfacher genau festgelegt werden kann.
Was die logarithmischen Werte der dem Prüfling beaufschlagten tatsächlichen Beanspruchung ( c) und der entsprechenden Verformung (6) angeht, so wird in dieser Beschreibung das Symbol "log" verwendet, doch gilt als vorausgesetzt, dass dieses Symbol "log" alle Arten von Logarithmen einschlieaslich der im allgemeinen mit dem Symbol Mlnw bezeichneten natürlichen oder Nepersch en Logarithmen umfasst.
Auf der Grundlage dieser Überlegungen ist das erfindungsgemässe Verfahren, bei dem ein Prüfling de* untersuchten Metalls einem Zugversuch unterzogen wird, im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass auf kontinuierliche Weise die Funktion aufgezeichnet wird, welche die logarithmischen Werte der Dehnungen und der Beanspruchungen verbindet, dass
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die erhaltenen Werte durch den Wink elko effizient en Δ log Δ log & dieser Funktion auf einen Dehnungsabstand gleich einem entsprechend festgelegten Abstand auf der logarithmisehen Dehnungsskala genau geprüft werden, dass das lande der Stufe bestimmt wird, wenn der Winkelkoeffizient unter diesen Bedingungen einen entsprechend der Art des Metalls vorbestimmten Bezugswert überschreitet, und dass hiervon die länge der Dehnungsstufe abgeleitet wird.
Im Falle von Flußstahl wird das Ende der Dehnungsstufe bevorzugt dann bestimmt, wenn der Winkelkoeffizient Δ logcV Δ log & einen Wert zwischen 0.150 und 0.300 auf einen Dehnungsabschnitt gleich einem auf der logarithmischen Dehnungsskala mit einem zwischen 0.03 und 0.06 festgelegten Abstand überschreitet.
Erfindungsgemäss ist die Länge der Dehnungsstufe möglichst gleich dem Dehnungsabstand vom Ausgangspunkt bis zu dem Punkt, an dem der Winkelkoeffizient Δ log C /δ log £ den feststehenden Dehnungsabstand überschreitet, wobei der vorbestimmte Wert von der Art des jeweiligen Metalls abhängig ist.
Ebenfalls erfindungsgemäss werden die erzielten Werte erst nach Bestimmung der einer Dehnung von 0.2 $> entsprechenden Streckfestigkeit durch die Grosse Δ log C / A log £ auf einen festliegenden Dehnungsabstand genau geprüft.
Es ist bekannt, dass die Streckfestigkeit bei einer Dehnung von 0.2 Ji im allgemeinen, auf einem äigbeanspruchungsdiagramm festgelegt wird, indem für den geradlinigen Teil der äigbeanspruchungskurve in der Elastizitätazone, in der die Beanspruchung«! entsprechend de« Hooke1 sehen Gesetz verschieden sind, eine
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Parallele aufgetragen wird. Diese Parallele verläuft durch die Spitze der folgenden Koordinaten» Beanspruchung = O, Dehnung = 0.2 #. Der Wert der Streckfestigkeit bei einer Dehnung von 0.2 # ist gleich der Ordinate des Schnittpunkts der Geraden mit der äigbeanspruchungskurve·
In den Fällen, da nach einer ersten Überprüfung des Wertes des Winkelkoeffizienten Δ log (f /Alogfe, festgestellt wird, dass dieser Wert über dem entsprechend der jeweiligen Art des Metalls vorbestimmten Wert liegt, wird eine zusätzliche Überprüfung unter den gleichen Bedingungen vorgenommen, um ) sicherzustellen, dass es sich nicht um eine zufällige Abweichung handelt. Sollte sich wiederum ein Wert des Winkelkoeffizienten ergeben, der über diesem vorbestimmten Wert liegt, so darf hieraus geschlossen werden, dass keine Dehnungsstufe vorhanden ist.
Entsprechend einer erfindungsgemässen Ausführungsform und der als ein im nicht einschränkenden Sinne zu betrachtendes Beispiel beigefügten Zeichnung«
- wird am Ausgang des Dehnungsmessfühlers (l) das erhaltene Signal auf eine Analogrecheneinheit (3) übertragen, die andererseits über ein Potentiometer (2) die Repräsentativ-
w anzeige der numerischen Einheit empfängt, wobei die Recheneinheit dann ein den Ausdruck (l + A) repräsentierendes Signal liefert,
- wird das von. der Recheneinheit (3) ausgesandte Signal in einen Punktionsgenerator (4) eingegeben, der den Ausdruck ί■■ ■ In (l + A) liefert, wobei dieses letztgenannte Signal seinerseits auf einen zweiten Funktionsgenerator (5) übertragen wird, um den Ausdruck log £ zu erhalten,
- wird am Ausgang des Funktionsgenerators (5) das Signal log ί
einmal äIs gesperrt bezeichneten Analogspeicher (6), der einem
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nur den letzten gespeicherten Wert des Ausdrucks log£- vor dem Sperren speichert, und zum anderen auf einen als entsperrt bezeichneten Analogspeicher (7) übertragen, der die aufeinanderfolgenden Werte logt in Abhängigkeit von den Schwankungen der dem Prüfling beaufschlagten Belastung registriert,
werden die Zeichen der aufeinanderfolgenden Werte log£ in einer Inverterbaugruppe (8) umgekehrt, wird in einer Recheneinheit (9) der Unterschied zwischen den aufeinanderfolgenden Werten log £ aus dem Speicher (7) und dem vom Speicher (6) registrierten Wert ermittelt, wird dieser Unterschied mittels einer Komparatoreinheit (11) mit einem von einem Potentiometer (10) angezeigten Bezugswert verglichen,
wird bei Entsprechung dieses Unterschiedes mit dem Bezügewert das Ausgangssignal der Komparatoreinheit (ll) zum einen dazu benutzt, den Zustand der Speicher (6) und (7) zu kippen, d.h. der Speicher (6), der nur den letzten registrierten Wert des Ausdrucks log £ vor dem Sperren speichert, wird entsperrt und speichert nunmehr die aufeinanderfolgenden Werte logt in Abhängigkeit von den Schwankungen der dem Prüfling beaufschlagten Belastung, während der Speicher (7), in dem die aufeinanderfolgenden Werte log E gespeichert wurden, gesperrt wird und nunmehr nur noch den letzten Wert des Aufdrucks log §- vor dem Sperren speichert, und zum anderen zur Änderung des Bezugswertzeichens der Komparatoreinheit (ll) herangezogen, da ■durch das Kippen des Zustandes der Speicher (6) und (7) eine Zeichenumkehruag des Unterschiedes am Ausgang der Recheneinheit (9) verursacht wurde, wird darüberhinaus am Ausgang des Messfühlers (12) für die Belastung (F) das erhaltene Signal auf eine Analoguntersetzereinheit (14) übertragen, die andererseits die
- 8 10984Π/1194
-S-
Repräsent at ivanzei ge eines von zwei Maßen der Messbasis vor dem Zagversuch über ein Potentiometer (13) empfängt, wobei die Untersetzereinheit (14) dann ein den Ausdruck F/e0 repräsentierendes Signal liefert, wird das Ausgangssignal der Untersetzereinheit (14) sodann in eine zweite Analoguntersetzereinheit (16) gegeben, die andererseits die Repräsentativanzeige des anderen Maßes der Messbasis vor dem Sigversuch (LQ) über ein Potentiometer (15) empfängt, wobei diese UnterSetzereinheit (16) dann ein Signal liefert, das den als Formänderungsfestigkeit des Metalls bezeichneten Ausdruck F/S darstellt, wird das Signal F/SQ auf ein Analogmultiplizierwerk (17) übertragen, das andererseits die Repräsentativanzeige des Ausdrucks (l + A) ausgehend von der Analogrecheneinheit (3) empfängt, so dass sich am Ausgang des Multiplizierwerkes
(17) ein für den Ausdruck F_ ι (l + A), d.h. für die dem
S~~
Prüfling beaufschlagte ο
tatsächliche Beanspruchung, als
rationelle Beanspruchung bezeichnet, repräsentatives Signal ergibt,
wird das Signal CK * 5— in einen Funktionsgenerator
(18) gegeben, der den Ausdruck log C liefert,
wird am Ausgang des Funktionsgenerators (18) das Signal log einmal auf einen als gesperrt bezeichneten Analogspeicher (19), der nur den letzten vor dem Sperren registrierten Wert des Ausdrucks log C speichert, und zum anderen auf einen als entsperrt bezeichneten Analogspeicher (20) übertragen, der die aufeinanderfolgenden Werte log C in Abhängig keit von den Schwankungen der den Prüfling beaufschlagten Belastung speichert,
wird in einer Recheneinheit (21) der Unterschied zwischen den aufeinanderfolgenden Werten log C aus dem Speicher (20) und dem vom Speicher (19) registrierten Wert ermittelt,
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- wird dieser Unterschied mittels einer Komparatoreinheit (23) mit einem durch ein Potentiometer (22) angezeigten Bezugswert verglichen, wobei der Äistand der abwechselnd gesperrten und entsperrten Speicher (19) und (20) dem der Speicher (6) und (7) ähnlich ist, so dass die Unterschiede Alog er und Δ logt durch die Schwankungen der dem Prüfling beaufschlagten Belastung als Koordinaten erscheinen,
- und wird im Falle, da dieser Unterschied gleich dem Bezügewert ist oder über diesem liegt, das Ausgangssignal der Komparatoreinheit (23) auf einen mit dem Dehnungsmessfühler (l) in Verbindung stehenden Speicher (24) übertragen, wobei der Zustand des Ausgangssignals der Komparatoreinheit (.23) so ist, dass der Speicher (24) mit dem in diesem Augenblick registrierten Dehnungswert gesperrt wird, der die gewünschte Länge der Dehnungsstufe darstellt.
Um den Zustand der Speicher (6) und (7) zu kippen und das Zeichen des Bezugswertes (10) der Komparatoreinheit (ll) umzukehren, wird in diese Komparatoreinheit ein für den doppelten Bezugswert (10) repräsentatives Signal eingegeben, wobei dieses Signal mittels eines von der Komparatoreinheit (ll) getrennten Potentiometers (25) durch einen Schalter (26) angezeigt wird, und werden zwischen dem Ausgang des Komparators (ll) und den Speichern (6) und (7) zwei elektrische Verbindungen hergestellt dergestalt f dass in diesen Leitungen generell mit den Symbolen 1-Q und 0-1 bezeichnete Spannungen anliegen. 1st also der in die Komparatoreinheit (ll) eingegebene Unterschied''gleich dem Bezugswert (lO) so bedeutet dies, dass die elektrische Verbindung zwischen der Komparatoreinheit (ll) und dem Speicher (6) von einem Strom mit der Spannung 1 durchflossen wird, wodurch dieser Speicher (6) entaperrt wird und die aufeinanderfolgenden Werte logt speichert, während die elektrische Verbindung zwischen der Komparatoreinheit (ll) und dem Speicher (7) Strom mit der
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Spannung O führt, wodurch einmal der Speicher (7) gesperrt wird, so dass dieser nunmehr nur noch den letzten vor dem Sperren registrierten Wert des Ausdrucks log £ speichern kann, und zum anderen die Betätigung des Schalters (26) erfolgt, um das Potentiometer (25) mit der Komparator einheit (11) in Kontakt zu bringen dergestalt, dass das Zeichen des Bezugswertes der Komparatoreinheit in Übereinstimmung " mit der Umkehrung des Zeichens der Differenz Alog£ aufgrund des gekippten Zustandes der Speicher (6) und (7) umgekehrt wird. Ist schliesslich der in die Komparatoreinheit (11) eingegebene Unterschied Älog£ gleich dem um den Bezugswert (10) Terringerten Bezugswert (25), so führt die ™ elektrische Verbindung zwischen der Komparatoreinheit (11) und dem Speicher (6) Strom mit der Spannung 0, so dass dieser Speicher (6) gesperrt wird, während an der elektrischen Verbindung zwischen der Komparatoreinheit (ll) und dem Speicher (7) Strom mit der Spannung 1 anliegt, was einmal zur Folge hat, dass der Speicher (7) entsperrt und der Schalter (26) zur Trennung des Potentiometers (25) vom Komparator (ll) betätigt wird, wodurch der ursprüngliche Zustand des Bezugswertes (10) der Komparatoreinheit (ll) in Übereinstimmung mit der Arbeitsweise der Speicher (6) und (7) wiederhergestellt wird.
Um erfindungsgemäse ebenfalls sicherzustellen, dass einmal die Überprüfung der erreichten Werte durch den Winkelkoeffizienten Δ log c- /ÄlogS auf einen bestimmten Dehnungsabstand nicht vor Festlegung der einer Dehnung von 0.2 # entsprechenden Streckfestigkeit eingeleitet werden kann und dass zum anderen eine Synchronisation der Arbeitsweise der Speicher (6) und (7) in bezug auf den Ausdruck logt mit der Funktion der Speicher (19) und (20) in bezug auf den Ausdruck logc erfolgt»
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werden zwei gemeinsam als ODEE-Gatter bezeichnete Vorrichtungen (27) und (28) mit zwei Eingängen und einem Ausgang vorgesehen, welche die Eigenschaft haben, dass ein Ausgangssignal der Spannung 1 erst dann erzeugt wird, wenn eines der beiden Eingangssignale durch einen Strom mit der Spannung 1 gebildet wird,
werden die Vorrichtung (27) in den Schaltkreis zur Verbindung der Komparatoreinheit (ll) mit dem Speicher (6) und die Vorrichtung (28) in den die Komparatoreinheit (ll) mit dem Speicher (7) verbindenden Schaltkreis zwischengeschaltet,
wird einer der beiden Eingänge dieser Vorrichtungen (27) und (28) durch die von der Komparatoreinheit (ll) kommenden Schaltkreise gebildet,
wird der zweite Eingang durch zwei vom Komparatorteil (29) abgehende elektrische Kreise gebildet, die in Abhängigkeit von der einer Dehnung von 0.2 Ί» entsprechenden Streckfestigkeit des Metalls ein Signal liefern dergestalt, dass diese beiden Kreise Strom mit generell durch die Symbole 1 und 0 bezeichneten Spannungen führen, und zwar in einer solchen Weise, dass einmal -solange die einer Dehnung von 0.2 # entsprechende Streckfestigkeit des Metalls noch nicht erreicht ist- in beiden Kreisen Strom mit der Spannung 1 anliegt, wodurch die Vorrichtungen (27) und (28) ein Signal mit der Spannung 1 an die Speicher (6) und (7) abgeben können, die sodann unabhängig von dem von der Komparatoreinheit (ll) kommenden Strom beide die aufeinanderfolgenden Werte des Ausdrucks log £ speichern, und dass zum anderen -sobald die einer Dehnung von 0.2 Ί» entsprechende Streckfestigkeit des Metalls erreicht ist- diese beiden Kreise Strom mit der Spannung O führen, so dass das Ausgangssignal der Vorrichtungen (27) und (28) sowie die Arbeitsweise der Speicher (6) und (7) vom Ausgangezustand der Komparatoreinheit (ll) abhängig werden und die Berechnung der Unter-
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schiede Alogfc, und der Vergleich dieser Unterschiede mit einem entsprechenden Bezugswert anlaufen können, - und wird schliesslich auch der Ausgang der beiden Vorrichtungen (27) und (28) entsprechend mit den Analogspeichern (19) und (20) verbunden, so dass die Vorgänge der Berechnung der Unterschiede Älogc und des Vergleichs dieser Unterschiede mit einem entsprechenden Bezugswert in vollständiger Synchronisation mit dem ähnlichen Vorgang zur Berechnung von Alog£ ablaufen können.
Die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls eine Vorrichtung zur Durchführung des vorbeschriebenen Verfahrens.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass sie zum einen eine äigversuchmaschine mit Messfühlern für die Beanspruchung, die Dehnung und die Veränderungen in der Breite der Messbasis des dem äigversuch unterzogenen Prüflings und zum anderen eine Anordnung elektronischer Baugruppen umfasst, die bevorzugt aus Analogrechenelementen besteht, wobei diese Anordnung mit den Messfühlern der äigversuchmaschine in Verbindung steht und so ausgelegt ist, dass die Länge der Dehnungsstufe des Metalls, aus dem der Prüfling besteht, ausgehend von den von den Messfühlern empfangenen Signalen bestimmt wird.
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Pat ent ans prüoh e t - 13 -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    1, Verfahren zur schnellen und kontinuierlichen Bestimmung der Länge der Dehnungsstufe eines metallischen Werkstoffs, bei dem ein- Prüfling des untersuchten Metalls einem Zugversuch unterzogen wird, dadurch gekennzeichnet 4 dass" auf kontinuierliche Weise die Funktion aufgezeichnet wird, welche die logarithmischen Werte der Dehnungen und der Beanspruchungen verbindet, dass die erhaltenen Werte durch den WinkelkoeffizientenΔ logß? Δ log £ dieser Funktion auf einen Dehnungsabstand gleich einem entsprechend festgelegten Abstand auf der logarithmischen Dehnungsskala genau geprüft werden, dass das Ende der Stufe bestimmt wird, wenn der Winkelkoeffizient unter diesen Bedingungen einen entsprechend der Art des Metalls vorbestimmten Bezugswert überschreitet, und dass hiervon die Länge der Dehnungsstufe abgeleitet wird,
    2, Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Falle von Flußstählen das Ende der Dehnungsstufe dann bestimmt wird, wenn der Winkelkoeffizient einen Wert zwischen 0,15 und 0,3 auf einen Dehnungsabstand gleich einem auf der logarithmischen Dehnungsskala mit einem zwischen 0,03 und 0,06 festgelegten Abstand überschreitet.
    3, Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet* dass die Länge der Dehnungsstufe gleich dem Dehnungsabstand vom Ausgangspunkt bis zu dem Punkt ist, an dem der Winkelkoeffizient £ log σ' /Δ log £ den feststehenden Dehnungsabstand überschreitet, wobei der vorbestimmte Wert von der Art des jeweiligen Metalls abhängig ist*
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    H, Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass mit der genauen Prüfung der erzielten Werte durch die Größe ^-logO^iog £ auf einen festliegenden Dehnungsabstand erst nach Bestimmung der einer Dehnung von 0.2 % entsprechenden Streckfestigkeit begonnen wird.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet j, dass im Falle, da nach einer ersten Überprüfung des Wertes des WinkelkoeffizientenA log^Alogfc festgestellt wird, dass dieser Wert über dem entsprechend der jeweiligen Art des Metalls vorbestimmten Wert liegt, eine zusätzliche Überprüfung unter den gleichen Bedingungen vorgenommen wird,
    /6,Λ Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn- zeichnet; dass
    - am Ausgang des Dehnungsmessfühlers (1) das erhaltene Signal auf eine Analogrecheneinheit (3) übertragen wird, die andererseits über ein Potentiometer (2) die Repräsentativanzeige der numerischen Einheit empfängt, wobei die Recheneinheit dann ein den Ausdruck (1 + A) repräsentierendes Signal liefert,
    - dass von der Recheneinheit (3) ausgesandte Signal in einen Funktionsgenerator (H) eingegeben wird, der der Ausdruck&= In (1 + A) liefert, wobei dieses letztgenannte Signal seinerseits auf einen zweiten Funktionsgenerator (5) übertragen wird, um den Ausdruck logi zu erhalten,
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    am Ausgang des iunktionsgenerators (5) das Signal log £ einmal zu einem als gesperrt bezeichneten Analogspeicher (6), der nur den letzten vor dem Sperren registrierten Wert des Ausdrucks log 6 speichert, und zum anderen auf einen als entsperrt bezeichneten Analogspeicher (7) übertragen wird, der die aufeinanderfolgenden Werte log £ in Abhängigkeit von den Schwankungen der dem Prüfling beaufschlagten Belastung registriert,
    die Zeichen der aufeinanderfolgenden Werte logi in einer Inverterbaugruppe (8) umgekehrt werden, in einer Recheneinheit (9) der unterschied zwischen den aufeinanderfolgenden Werten log ί aus dem Speicher (7) und dem vom Speicher (6) registrierten Wert ermittelt wird,
    dieser Unterschied mittels einer Komparatoreinheit (ll) mit einem von einem Potentiometer (10) angezeigten Bezugswert verglichen wird,
    bei Entsprechung dieses Unterschiedes mit dem Bezugswert das Ausgangssignal der Komparatoreinheit (ll) zum einen dazu benutzt wird, den Zustand der Speicher (6) und (7) zu kippen, d.h. der Speicher (6), der nur den letzten vor dem Sperren registrierten Wert des Ausdrucks log£ speichert, wird entsperrt und speichert nunmehr die aufeinanderfolgenden Werte log £ in Abhängigkeit von den Schwankungen der dem Prüfling beaufschlagten Belastung, während der Speicher (7), in dem die aufeinanderfolgenden Werte log6 gespeichert wurden, gesperrt wird und nunmehr nur noch den letzten Wert des Ausdrucke log ί vor den Sperren speichert, und zum anderen zur Änderung des Bezugswertzeichens der Komparatoreinheit (ll) herangezogen wird, da durch das Kippen des Zustandee der Speicher (6) und (7) eine Zeichenumkehrung des Unterschiedes am Ausgang der Recheneinheit (9) verursacht wurde,
    10984Π/112Α - 16 -
    - darüberhinaus am Ausgang des Messfühlers (12) für die Belastung (F) das erhaltene Signal auf eine Analoguntersetzereinheit (14) übertragen wird, die andererseits die Repräsentativanzeige eines von zwei Maßen der Messbasis vor dem Zagversuch über ein Potentiometer (13) empfängt, wobei die Untersetzereinheit (14) dann ein den Ausdruck P/e0 repräsentierendes Signal liefert,
    - das Ausgangssignal der Untersetzereinheit (14) sodann in eine zweite Analoguntersetzereinheit (16) gegeben wird, die andererseits die Repräsentativanzeige des anderen Maßes der Messbasis vor dem Zagversuch (Ji0) über ein
    ™ Potentiometer (15) empfängt, wobei diese Untersetzereinheit (16) dann ein Signal liefert, das den als Formänderungsfestigkeit des Metalls bezeichneten Ausdruck F/So darstellt,
    - das Signal F/So auf ein Analogmultiplizierwerk (17) übertragen wird, das andererseits die Repräsentativanzeige des Ausdrucks (l + A) ausgehend von der Analogrecheneinheit (3) empfängt, so dass sich am Ausgang des Multiplizierwerkes (17) ein für den Ausdruck fr- x ^1 + k\
    0O
    d.h. für die dem Prüfling beaufschlagte tatsächliche Beanspruchung, als rationelle Beanspruchung bezeichnet, repräsentatives Signal (f ergibt,
    " - das Signaler » I- ^ 'in einen funktionsgenerator
    öo
    (18) gegeben wird, der den Ausdruck 1Og(T liefert, am Ausgang des Funktionsgenerators (18) das Signal log O-* einmal auf einen als gesperrt bezeichneten Analogspeicher (19), der nur den letzten vor dem Sperren registrierten Wert des Ausdrucke log er" speichert, und cum anderen auf einen als entsperrt bezeichneten Analogspeicher (20) übertragen wird, der die aufeinanderfolgenden Werte log C in Abhängigkeit von den Schwankungen der dem Prüfling beaufschlagten Belastung speichert,
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    - in einer Recheneinheit (21) der Unterschied zwischen den aufeinanderfolgenden Werten log^ aus dem Speicher (20) und dem vom Speicher (19) registrierten Wert ermittelt wird j
    - dieser Unterschied mittels einer Komparatoreinheit (23) mit einem durch ein Potentiometer (22) angezeigten Bezugswert verglichen wird, wobei der Zustand der abwechselnd gesperrten und entsperrten Speicher (19) und (20) dem der Speicher (6) und (7) ähnlich ist, so dass die Unterschiede Alog £ und Δ logfr' durch die Schwankungen der dem Prüfling beaufschlagten Belastung als Koordinaten zu erkennen sind,
    - und im Falle, da dieser Unterschied gleich dem Bezugswert ist oder über diesem liegt, das Ausgangssignal der Komparatoreinheit (23) auf einen mit dem Dehnungsmessfühler (1) in Verbindung stehenden Speicher (24) übertragen wird, wobei der Zustand des Ausgangssignals der Komparatoreinheit (23) so ist, dass der Speicher (24) mit dem in diesem Augenblick registrierten Dehnungswert gesperrt wird, der die gewünschte Länge der Dehnungsstufe darstellt,
    Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis B, dadurch gekenn zeichnet ^ dass zum Kippen des Zustands der Speicher (6) und (7) und zur Umkehrung des Zeichens des Bezugswertes (10) der Komparatoreinheit (11) in diese Komparatoreinheit ein für den doppelten Bezugswert (10) repräsentatives Signal eingegeben wird, wobei dieses Signal mittels eines von der Komparatopeinheit (11) getrennten Potentiometers (25) -durch einen Schalter (26) angezeigt wird, und dass zwischen dem Ausgang des Komparators (11) und den Speichern (6) und C7) zwei elektrische Verbindungen hergestellt werden dergestalt, dass in diesen Leitungen generell mit den Sym-
    - 18 109840/1174
    bolen 1-0 und 0-1 bezeichnete Spannungen anliegen; ist also der in die Komparatoreinheit (11) eingegebene Unterschied Alogt gleich dem Bezugswert (10) so bedeutet dies, dass die elektrische Verbindung zwischen der Komparatoreinheit (11) und dem Speicher (6) von einem Strom mit der Spannung 1 durchflossen wird, wodurch dieser Speicher (6) entsperrt wird und die aufeinanderfolgenden Werte log£ - speichert, während die elektrische Verbindung zwischen der Komparatoreinheit (ll) und dem Speicher (7) Strom mit der Spannung 0 führt, wodurch einmal der Speicher (7) gesperrt wird, so dass dieser nunmehr nur noch den letzten vor dem Sperren registrierten Wert des Ausdrucks log E ™ speichern kann, und zum anderen die Betätigung des Schalters (26) erfolgt, um das Potentiometer (25) mit der Komparatoreinheit (ll) in Kontakt zu bringen dergestalt, dass das Zeichen des Bezugswertes der Komparatoreinheit in Übereinstimmung mit der Umkehrung des Zeichens des Unterschieds Δ logt aufgrund des gekippten Zustandes der Speicher (6) und (7) umgekehrt wird; und ist schliesslich der in die Komparatoreinheit (ll) eingegebene Unterschied Alog 6 gleich dem um den Bezugswert (10) verringerten Bezugswert (25), so führt die elektrische Verbindung zwischen der Komparatoreinheit (ll) und dem Speicher (6) Strom mit der Spannung 0, so dass dieser Speicher (6) gesperrt wird, " während an der elektrischen Verbindung zwischen der Komparatoreinheit (ll) und dem Speicher (7) Strom mit der Spannung 1 anliegt, was einmal zur folge hat, dass der Speicher (7) entsperrt und der Schalter (26) zur Trennung des Potentiometers (25) von der Komparatoreinheit (ll) betätigt wird, wodurch der ursprüngliche Sistand des Bezugswertes (10) der Komparatoreinheit (ll) in Übereinstimmung mit der Arbeitsweise der Speicher (6) und (7) wiederhergestellt wird.
    - 19 109840/11?^
    8, Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn- zeiahnet3 dass zwecks Sicherstellung einmal die Überprüfung der erhaltenen Werte durch den Winkelkoeffizienten ^,logC/Δ log £ auf einen bestimmten Dehnungsabstand nicht vor Festlegung der einer Dehnung von 0,2 % entsprechenden Streckfestigkeit eingeleitet wird, und dass zum anderen eine Synchronisation der Arbeitsweise der Speicher (6) und (7) in bezug auf den Ausdruck log£ mit der Funktion der Speicher (19) und (20) in bezug auf den Ausdruck log£ derart erfolgt, dass
    - zwei gemeinsam als ODER-Gatter bezeichnete Vorrichtungen
    (27) und (28) mit zwei Eingängen und einem Ausgang vorgesehen werden, welche die Eigenschaft haben, dass ein Ausgangssignal der Spannung 1 erst dann erzeugt wird, wenn eines der beiden Eingangssignale durch einen Strom mit der Spannung 1 gebildet wird,
    - die Vorrichtung (27) in den Schaltkreis zur Verbindung der Komparatoreinheit (11) mit dem Speicher (6) und die Vorrichtung (28) in den die Komparatoreinheit (11) mit dem Speicher (7) verbindenden Schaltkreis zwischengeschaltet werden,
    - einer der beiden Eingänge dieser Vorrichtungen (27) und
    (28) durch die von der Komparatoreinheit (11) kommenden Schaltkreise gebildet wird,
    -.der zweite Eingang durch zwei vom Komparatorteil (29) abgehende elektrische Kreise gebildet wird, die in Abhängigkeit von der einer Dehnung von 0,2 I entsprechenden Streckfestigkeit des Metalle ein Signal liefern dergestalt, dass diese beiden Kreise Strom mit generell durch die Symbole % und 0 bezeichneten Spannungen führen, und zwar in einer solchen Weise, dass einmal -solange die einer Dehnung von 0,2 % entsprechende Streckfestigkeit des Metalle noch nicht erreicht ist- in beiden Kreisen
    - 20 -
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    Strom mit der Spannung 1 anliegt, wodurch die Vorrichtungen (27) und (28) ein Signal mit der Spannung 1 an die Speicher (6) und (7) abgeben können, die sodann unabhängig von dem von der Komparatoreinheit (11) kommenden Strom beide die aufeinanderfolgenden Werte des Ausdrucks log £ speichern, und dass zum anderen -sobald die einer Dehnung von 0.2 % entsprechende Streckfestigkeit des Metalls erreicht ist- diese beiden" Kreise Strom mit der Spannung 0 führen, so dass das Ausgangssignal der Vorrichtungen (27) und (28) sowie die Arbeitsweise der Speicher (6) und (7) vom Ausgangszustand der Komparatoreinheit (11) abhängig werden und die Berechnung der Unterschiede Älog {* und der Vergleich dieser Unterschiede mit einem entsprechenden Bezugswert anlaufen können, und schließlich auch der Ausgang der beiden Vorrichtungen (2 7) und (28) entsprechend mit den Analogspeichern (19) und (20) verbunden wird, so dass die Vorgänge der Berechnung der Unterschiede Δ log fr* und des Vergleichs dieser Unterschiede mit einem entsprechenden Bezugswert in vollständiger Synchronisation mit dem ähnlichen Vorgang zur Berechnung von ΛΙοβ £ ablaufen können.
    9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Zugversuchmaschine mit Messfühlern für die Beanspruchung, die Dehnung und die Veränderungen in der Breite der Messbasis des dem Zugversuch unterzogenen Prüflings sowie eine Anordnung elektronischer Baugruppen umfasst, die bevorzugt aus Analogrechenelementen besteht, wobei diese Anordnung mit den Messfühlern der Zugversuchmaschine in Verbindung steht und so ausgelegt ist, dass die Länge der Dehnungsstufe des Metalls, aus dem der Prüfling besteht, ■ auf der Grundlage der von den Messfühlern empfangenen Signale bestimmbar ist.
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