DE2108997C - Kabelbaum - Google Patents
KabelbaumInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kabelbaum mit einer aus mindestens zwei, längs einer dem Schema
des Kabelbaums entsprechenden Berührungslinie miteinander verbundenen Folien gebildeten Umhüllung
seiner Leitungen und Abzweigungen.
Zur Vermeidung von Störungen in Kabelbäumen durch äußere Einflüsse werden Kabelbäume wenigstens
teilweise fest umhüllt. Derartige Umhüllungen bestehen beispielsweise aus Schläuchen, die auf den Leitungsstamm
und die Abzweigungen eines Kabelbaums aufgezogen werden. Eine andere Möglichkeit einer Kabelbaumumhüllung
besteht im Umflechten seiner Leitungen und Abzweigungen. Beide Arten der Kabelbaumumhüllung
haben den Nachteil, daß besondere Arbeitsgänge zu ihrer Herstellung erforderlich sind,
welche wegen der fehlenden Möglichkeit ihrer Automatisierung von Hand vorgenommen werden müssen
und daher sehr unwirtschaftlich sind. Es ist weiter bekannt, einen Kabelbaum mit einem Schaumkunststoff
zu umhüllen. Das hat jedoch den Nachteil, daß dazu ein verhältnismäßig aufwendiges Verfahren erforderlich ist
und daß die Umhüllung des K.abelbaums selbst einen erheblichen Raum beansprucht.
Es ist auch bereits bekannt, einen Kabelbaum mit einer Umhüllung aus Kunststoffolien zu verschen
(FR-PS 9 91 016 und DT-OS 14 90 343), wobei zwischen jeweils zwei entsprechend dem Schema des Kabelbaums
zugeschnittene Folien der Kabelbaum eingebracht wird und die Folien an ihren überstehenden
Rändern verschweißt werden.
Eine solche Umhüllung eines Kabelbaums hat aber noch den Nachteil, daß ihre Wärmedämmung sehr unzureichend
ist. Insbesondere bei Kabelbäumen, die in Bereichen wechselnder Temperaturen verlaufen, wie
z.B. bei in Kraftfahrzeugen installierten Kabelbäumen, kann das zu Beeinträchtigungen und Beschädigungen
der Isolierhüllen der im Kabelbaum zusammengefaßten Kabel führen. Es ist daher Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, einen Kabelbaum der eingangs beschriebenen Art anzugeben, dessen Umhüllung eine erheblich
verbesserte Wärmedämmung aufweist. Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß die
Umhüllung aus Doppelfolien besteht, die jeweils aus einer äußeren, mechanisch festen Folie und einer inneren,
verschweißbaren oder verklebbaren Folie zusammengesetzt sind, und daß zwischen der inneren und der
äußeren Folie einer jeden Doppelfolie eine Zwischenschicht enthalten ist Die Zwischenschicht zwischen den
Folien des Kabelbaumes nach der Erfindung kann beispielsweise aus einem Polyurethanschaum bestehen.
Ein Kabelbaum nach der Erfindung kann in bekannter Weise hergestellt werden, indem vor dem Einlegen
der Leitungen in die Formschablone des Kabelbaums eine entsprechende mehrschichtige, an den Rändern
überstehende Folie eingelegt wird, auf die Leitungen sowie eine weitere Folie mit überstehenden Rändern
gelegt und die überstehenden Ränder der unteren und der oberen Folie miteinander verbunden werden. Die
Folien können dazu vor der Herstellung der Umhüllung des Kiibelüaums entsprechend seinem Schema zugeschnitten
werden. Man kann aber auch zur Herstellung des erfindungsgemäßen Kabelbaums nicht zugeschnittene
Folien verwenden, deren außerhalb der Verbindungsnähte liegende Teile während des Verbindens der
Folien weggeschnitten werden. Die Folien werden bei der Herstellung von erfindungsgemäßen Kabelbäumen
an ihren Rändern miteinander verschweißt oder verklebt.
Durch die Erfindung wird ein Kabelbaum angegeben, dessen Umhüllung aus einfachsten Materialien besteht,
auf einfachste Weise hergestellt werden kann und eine Wärmedämmung aufweist, die den Kabelbaum besonders
für die Verlegung in Bereichen unterschiedlicher Temperaturen, wie z. B. in Kraftfahrzeugen geeignet
macht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. F i g. 1 zeigt eine Draufsicht und
F i g. 2 einen Querschnitt des erfindjngsgemäßen Kabelbaums.
Die .Leitungen des Kabelbaums sind mit 2 bezeichnet. Die Leitungen 2 sind mit einer doppelten
Unterfolie 1 unterlegt und mit einer doppelten Oberfolie 3 bedeckt. An den seitlich überstehenden Rändern
der Folie sind diese beispielsweise durch Verschweißen oder Verkleben miteinander verbunden. Die F i g. 2
enthält einen Querschnitt durch einen solchen Kabelbaum, bei welchem die Umhüllung erfindungsgemäß
aus einer Doppelfolie mit einer Zwischenschicht 4 besteht. Die Zwischenschicht 4 ist im dargestellten Falle
ein Polyurethanschaum.
Hierzu I Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Kabelbaum mit einer aus mindestens zwei, lätngs einer dem Schema des Kabelbaums entsprechenden
Berührungslinie miteinander verbundenen Folien gebildeten Umhüllung seiner Leitungen und
Abzweigungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung aus Doppelfolien besteht, die jeweils
aus einer äußeren mechanisch festen Folie und e;iner inneren verschweißbaren oder verklebbaren
Folie zusammengesetzt sind und daß zwischen der inneren und der äußeren Folie einer jeden Doppelfolie
eine Zwischenschicht enthalten ist.
2. Kabelbaum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht aus einem Polyurethanschaum
besteht.
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29907792U1 (de) | 1999-05-03 | 1999-08-05 | Langendorf Textil Gmbh & Co. Kg, 96364 Marktrodach | Einführhilfe für einen Kabelbaum |
| DE29910793U1 (de) | 1999-06-21 | 1999-09-16 | Hänsel Verbundtechnik GmbH & Co. KG, 58640 Iserlohn | Schutzvorrichtung insbesondere Abriebschutzvorrichtung für in feuchter oder nasser Umgebung verlegte Kabelbäume |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29907792U1 (de) | 1999-05-03 | 1999-08-05 | Langendorf Textil Gmbh & Co. Kg, 96364 Marktrodach | Einführhilfe für einen Kabelbaum |
| DE29910793U1 (de) | 1999-06-21 | 1999-09-16 | Hänsel Verbundtechnik GmbH & Co. KG, 58640 Iserlohn | Schutzvorrichtung insbesondere Abriebschutzvorrichtung für in feuchter oder nasser Umgebung verlegte Kabelbäume |
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