DE2108731A1 - Auto Cassetten Mehrspur Tonbandgerat in Zwei und Vierkanal Achtspur Technik - Google Patents
Auto Cassetten Mehrspur Tonbandgerat in Zwei und Vierkanal Achtspur TechnikInfo
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- G11B15/12—Masking of heads; circuits for Selecting or switching of heads between operative and inoperative functions or between different operative functions or for selection between operative heads; Masking of beams, e.g. of light beams
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- G—PHYSICS
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- G11B5/48—Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed
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Description
PATENTANWALT
DlPL-ING. LEO FLEUCHAUS
DlPL-ING. LEO FLEUCHAUS
8 MÖNCHEN 71, 22, ΓβΟ, 1971
Melchiorstraße 42
Mein Zeichen: Ml7 9 P /G- 509 /
Motorola, Inc. 9401 West Grand Avenue
Franklin Park, Illinois V.St.A.
Auto-Cassetten-Mehrspur-Tonbandgerät in Zwei- und. Vierkanal-Acht spur-Technik
Die Erfindung betrifft ein Auto-Cassetten-Mehrspur-Tonbandgerät im Gehäuse mit Cassetten-Schlitz zur Aufnahme einer
Cassette entsprechender Bandlänge mit einer bestimmten Anzahl von Programmen, wobei die Anzahl der an einem Programm
beteiligten Kanäle auf dem Band in der Cassette durch ein entsprechendes Merkmal der Cassette unterschieden wird.
Die Erfindung befaßt sich im allgemeinen mit einem Mehrspur-Tonbandgerät
und insbesondere mit einem Cassetten-Mehrspur-Tonbandgerät für die Aufnahme kompletter Magnetband-Cassetten
mit Tonfrequenzaufzeichnungen.
Mehrspur-Tonbandgeräte in Vier- und Achtspurtechnik sind für
Mono- und Stereo-Wiedergaben bekannt und bezwecken im allgemeinen ein verbessertes Hörerlebnis für den Benutzer. Tonbandgeräte
dieser Art werden deshalb gern in Kraftfahrzeugen ver-
Wb/wb wendet,
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wendet, da sich die bequeme Einführung einer Cassette in das Tonbandgerät mit einer sicheren Führung des Kraftfahrzeuges
während des Betriebs des Tonbandgerätes vereinigen läßt. Cassetten-Tonbandgeräte dieser Art sind im allgemeinen
mit entsprechenden Schaltvorrichtungen ausgestattet, die ein Anlaufen des Wiedergabemechanismus nach vollständiger
Einführung einer Cassette in das Tonbandgerät bewirken. Zur Abschaltung des Tonbandgerätes genügt ein teilweises
bzw. völliges Herausziehen der Cassette.
Die Wiedergabequalität einer stereophon ausgestrahlten Sendung, die durch entsprechende Kanal- bzw. Spurgruppierung
erreicht werden kann, hat bei einem Achtspurband das Hörerlebnis
gegenüber ähnlichen Aufzeichnungen auf mono-Basis erhöht. Obwohl ein stereophones Schallempfinden (Zweikanal-Technik)
das Hörerlebnis steigert, wurde festgestellt, daß drei, vier oder mehrere unabhängige Tonkanäle eine weitere
Steigerung dieses Erlebnisses bewirken, da hierdurch-einerseits
die Wirkung eines großen Orchesters und andererseits die unabhängige Wiedergabe des Charakters der einzelnen Musikinstrumente
verbessert wird. Obwohl durch die Beteiligung von mehr als zwei Tonkanälen die Wiedergabequalität von Musikaufnahmen
erhöht wird, hat es sich bisher als schwierig und kostspielig erwiesen, diese Mehrkanaltechnik auf einem Tonband
zu vereinigen. Wird beispielsweise ein Vierkanal-Tonsystem verwendet, so erfordert ein Magnetkopf vier getrennte
Übertragerflächen. Werden jedoch diese Flächen in sehr geringer Entfernung voneinander angeordnet, so können unerwünschte
Kreuzkopplungen auftreten, die die Wiedergabetreue nachteilig beeinflussen. Ein weiteres Problem, insbesondere vom Standpunkt
der Wirtschaftlichkeit aus betrachtet, liegt darin, daß sich die große Anzahl bereits vorhandener Stereo-Cassetten
nicht ohne weiteres mit der Wiedergabe in Systemen der Vierkanal-Achtspur-Technik
vereinbaren läßt.
- 2 - Der
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Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, ein Mehrspur-Tonbandgerät
zu schaffen, das wahlweise Cassetten mit vier Programmen mit zwei Kanälen pro Programm auf einem
Achtspurband oder solche mit zwei Programmen mit vier Kanälen pro Programm auf einem Achtspurband aufnehmen kann, wobei
ferner Auswahlvorrichtungen vorgesehen sind, die entscheiden, ob es sich um ein Zweikanal- oder ein Vierkanal-Band
handelt, um automatisch die entsprechenden Übertragerflächen eines Magnetkopfes zu steuern. In der Zielsetzung
der Erfindung liegt ferner die Schaffung eines Vierkanal-Tonsystems für Kraftfahrzeuge, wobei die Tonübertragung
über vier im Innern des Kraftfahrzeuges angeordnete Lautsprecher erfolgt und jeder Lautsprecher die Tonfrequenzen
eines bestimmten unabhängigen Kanals wiedergibt, wobei die vier Lautsprecher paarweise angeschlossen sind, um eine
stereophone Wiedergabe zu gewährleisten, wenn eine Stereo-Cassette in das Tonbandgerät eingeschoben wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Magnetkopf mit vier Übertragerflächen im Aufnahmeschlitz verbunden
ist, die das Band in der Cassette während des Abspielvorgangs
berühren, daß ferner ein Abtastschalter im Casetten-Aufnahmeschlitz
angeordnet ist, um den Typ der eingesteckten Cassette zu bestimmen und daß ein auf den Abtastschalter ansprechender
Steuerschalter selektiv bestimmte bzw. alle Übertragerflächen entsprechend dem Typ der eingesteckten Cassette
mit dem Magnetkopf koppelt.
Eine besonders vorteilhafte Verwirklichung der Erfindung besteht im Einsatz einer Zweipunktnocke und einem zugeordneten
Nockenschalter zur Auswahl der geeigneten Übertragerflächen
des Bandkopfes, um ohne manuelles Eingreifen auf entweder zwei
oder vier Kanälen der Achtspur-Kassette abspielen zu können, wobei der jeweilige Typ der in das Tonbandgerät eingesteckten
- 3 - Cassette
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Cassette berücksichtigt wird.
Das erfindungsgemäß aufgebaute Mehrspur-Tonbandgerät enthält
einen Magnetkopf mit vier angeschlossenen Übertragerflächen, die jeweils auf vier bestimmte Spuren eines Achtspurbandes
ausgerichtet sind. In Abhängigkeit von den Merkmalen der eingesteckten Cassette erfolgt die Tonfrequenzübertragung entweder
auf vier oder auf zwei Kanälen automatisch. Wird das Tonbandgerät in einem Kraftfahrzeug verwendet, so befinden sich
die vier Lautsprecher des Systems jeweils in den vier Ecken des Innenraums, z.B. ein Lautsprecher vorn rechts, ein anderer
vorn links, ferner hinten rechts und hinten links, um auf diese
Weise die Insassen mit vier Tonfrequenzkanälen zu umgeben. Um den Schallpegel jedes Lautsprechers einstellen zu können,
sind unabhängige Balance-Regler für jeden der vier Kanäle vorgesehen,
um ähnlich wie bei einer Stereoanlage bekannter Art eine Mittelstellung simulieren zu können. Nachdem die vier Kanäle
in gewünschter Form ausgeregelt sind, kann über einen einzelnen Lautstärke-Regler ein gleichzeitiges und gleichmäßiges
Anschwellen und Abschwellen der Lautstärke auf jedem Kanal vorgenommen werden, wobei sich die Kanäle untereinander abstimmen.
Um eine Vierkanal-Achtspur-Cassette von einer Zweikanal-Achtspur-Cassette
unterscheiden zu können, ist in der Vierkanal-Achtspur-Cassette
eine Nut als Unterscheidungsmerkmal vorgesehen, durch die das Tonbandgerät automatisch auf die entsprechende
Tonfrequenz-Wiedergabe der eingesteckten Cassette umgeschaltet wird. Hierzu ist eine Nocke mit einer Vielzahl von
Flächenabschnitten vorgesehen, die zwischen zwei Nockenebenen in der Form wechseln, daß der Magnetkopf zwischen erster und
zweiter Stellung eingestellt werden kann. Mit dieser Nocke arbeitet ein Drehschalter zusammen, der mit bestimmten Kanälen
des Vierkanalsystems verbunden ist, um diese Kanäle entsprechend der Schalterstellung,- die wiederum von der Lage der Nocke ab-
- 4 - hängt,-
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hängt,- auf- bzw. abzuschalten. Durch diese Anordnung kann ein Magnetkopf mit vier Übertragerflächen, der zwischen einer
ersten und zweiten Stellung geschaltet werden kann, eine Bewegung zwischen vier Stellungen ausführen und zwar entsprechend
den derzeit verfügbaren Zweikanal-Vierspur-Magnetbandgeräten. Auf diese Weise können normale Zweikanal-Achtspur-Cassetten.in
dem Vierkanal-Achtspur-Tonbandgerät ohne weiteres und ohne andere Schaltvorgänge ausführen zu müssen abgespielt werden. Hierzu
genügt das einfache Einschieben der Cassette in das Gerät. Die Unterscheidung und Auswahl erfolgt automatisch durch die
Auswahlnut bzw. durch eine andere Vorrichtung auf der Cassette, die einen Abtastschalter im Tonbandgerät betätigt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Verbindung
mit den Ansprüchen und den Zeichnungen hervor. Es zeigen:
Fig. 1 - eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäß
aufgebauten Vierkanal-Achtspur-Tonbandgerätes;
Fig. 2 - eine Draufsicht eines Kraftfahrzeuges mit vier in
den Ecken des Innenraumes angeordneten Lautsprechern als Anwendungsform des erfindungsgemäß aufgebauten
Tonbandgerätes;
Fig. 3 - eine vereinfachte schematische Darstellung der elektrischen
Schaltung des nach Figur 1 aufgebauten Tonbandgerätes ;
Fig. 4 - das Eingreifen des Zweikanal-Achtspursystems in die
vier Übertragerflächen des erfindungsgemäß gestalteten
Magnetkopfes;
Fig. 5 - die vier Kanäle eines auf dem Magnetband aufgenommenen Programmpaares;
- 5 - Fig. 6
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Fig. 6 - teilweise Draufsicht eines Cassettenteils mit Nut,
wodurch festgelegt wird, daß es sich bei dieser Cassette um einen Vierkanal-Achtspur-Typ handelt;
Fig. 7 - eine Vorderansicht der in Figur 6 gezeigten Cassette;
Fig. 8 - eine vergrößerte, teilweise Schnittzeichnung des Einsteckschlitzes des in Fig. 1 dargestellten Tonbandgerätes
mit Magnetkopf und Abtastschalter, über den das Gerät automatisch zwischen Zweikanal- und Vierkanal-Betrieb
umgeschaltet werden kann;
Fig. 9 - eine teilweise Ausschnittzeichnung eines Teiles des in Fig. 1 dargestellten Tonbandgerätes mit Steuerschalter
in Viererleitung und zwar während des Eingriffs in die Nute der Cassette, in gedrückter Stellung,wodurch
ein Schalter betätigt wird, wenn ein Randteil der Cassette ohne Nut anliegt;
Fig. 10 - eine auseinandergezogene Darstellung eines Nockenrandes
zur Schaltung des Magnetkopfes zwischen zwei Stellungen.
Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Mehrspur-Tonbandgerätes,
das im allgemeinen die Bezugsziffer 10 trägt. Das Tonbandgerät 10 kann mit geeigneten Haltevorrichtungen versehen
sein, die wie in Figur 2 dargestellt, einen Einbau in ein Kraftfahrzeug ermöglichen und eine bequeme Bedienung vom
Fahrer aus gestatten. Das Tonband kann in gewohnter Form mit einem Klangregler 12 und einem Lautstärkeregler IH ausgerüstet
sein. Ein Aufnahmeschlitz 16 ist zur Aufnahme einer Cassette 18 in der Form vorgesehen, daß das Einstecken der Cassette 18
in das Tonbandgerät 10 eine automatische Einschaltung des Tonbandgerätes bewirkt. Ein völliges oder zumindest teilweises
Herausziehen der Cassette bewirkt ein automatisches Abschalten des Tonbandgerätes 10. Bei der verwendeten Cassette kann es
sich um zwei Grundtypen handeln, wobei jeder Typ mit besonderen
- 6 - Kennmerkmalen
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Kennmerkmalen behaftet ist. So kann beispielsweise die Cassette
18 ein Achtspur-Magnetband aufnehmen, auf dem jeweils zwei Spuren ein Programm aufnehmen, um somit die zwei Kanäle
einer stereophonen Übertragung zu bilden. Hierbei handelt es sich um die gewohnte Form einer Aufzeichnung auf einem
Achtspur-Stereo-Band. Demgegenüber kann jedoch die Cassette
18 auch ein Achtspurband enthalten, auf dem zwei Programme
mit jeweils vier unabhängigen Tonkanälen aufgenommen sind. Handelt es sich um diesen letztgenannten Cassetten-Typ, so
wird diese durch eine Nut 18a gekennzeichnet. An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, daß es sich um irgendein anderes
Unterscheidungskriterium handeln kann wie z.B. eine Öffnung, ein gepreßtes Kennzeichen sowie abweichende Größe oder Form
der Cassette. Wird das Tonbandgerät 10 für eine Tonwiedergabe von vier Kanälen für jedes Programm verwendet, so wird vorteilhafterweise
wie in Figur 2 dargestellt, der Ton unabhängig über vier Lautsprecher 20, 22, 24 und 26 wiedergegeben, die
sich in den vier Ecken des Kraftfahrzeuge& oefinden, wodurch
der Fahrer als Mittelpunkt von der Übertragung umgeben wird. Figur 2 zeigt eine Draufsicht des Kraftfahrzeuges 15, um Montage
und Anordnung der Lautsprecher sichtbar zu machen, wobei es sich um eine Limousine, eine Hardtop-Ausführung oder ein
Kabriolett handeln kann und auch die Lautsprecher in ihrer Anordnung von der in "Figur 2 gezeigten abweichen können.
Darüberhinaus befinden sich vorzugsweise unabhängig voneinander wirkende Balance-Regler 28, 30, 32 und 3*t an der Bedienungsfront des Tonbandgeräts 10 und in Griffnähe des Fahrers des
Kraftfahrzeuges 15, mit deren Hilfe die jeweilige Lautstärke der einzelnen Lautsprecher in der Form ausgeregelt werden kann,
daß sich der Fahrer als Mittelpunkt im akustischen Sinne umgeben fühlt.
Das Tonbandgerät 10 ist für die Aufnahme von Cassetten 18 für
Achtspur-Zweikanal- oder Achtspur-Vierkanal-Übertragungen vorgesehen,
ohne daß der Fahrer hierbei Umschaltungen vorzunehmen
- 7 - braucht,
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braucht, da im Tonbandgerät 10 Vorrichtungen vorgesehen sind, die nach Einführen einer Cassette entsprechender Merkmale eine
automatische Umschaltung der einzelnen Schaltungselemente vornehmen. Eine diesbezügliche Darstellung wird in den Figuren
6 und 7 gegeben, in denen eine Cassette 18 gezeigt wird,deren Vorderteil mit einer Nut 18a versehen ist. Hierdurch wird die
Cassette nicht nur als eine solche gekennzeichnet, die auf acht Spuren eine Vierkanal-Aufzeichnung trägt, sondern darüberhinaus
eine Umschaltung vorgenommen, nach der das Tonbandgerät 10 entweder auf zwei oder auf vier Kanälen arbeitet. Abgesehen
von der Nut 18a an der Cassette 18 handelt es sich um eine normale Cassette der üblichen Form, deren Band vier Programme auf
zwei Kanälen enthält.
Die Figuren 4 und 5 zeigen ein Achtspurband, das in den einzelnen für das Tonbandgerät 10 zu verwendenden Cassetten untergebracht
werden kann. In Figur 4 handelt es sich bei dem Achtspurband um einen Zweikanal-Typ, der die Bezugsziffer 36 trägt,
in Figur 5 um ein Achtspurband für Vierkanal-Betrieb, das die Bezugsziffer 37 trägt. Die Bänder 36 und 37 berühren einen Magnetkopf
38, der, wie in den Figuren 8 und 9 dargestellt, mit vier Übertragerflächen ausgerüstet ist, wobei auf den Bändern
36 und 37 jede Übertragerfläche durch die senkrecht verlaufenden Rechtecke dargestellt ist. Der mit vier Übertragerflächen
ausgerüstete Magnetkopf 38 ist über eine Nocke M-O zwischen zwei
Stellungen umschaltbar. Aus der Darstellung der Nocke M-O(in
vier Abschnitten) in Figur 10 ist zu ersehen, daß sich die einzelnen Nockenflächen 40a und HOb im Wechsel aufeinander
folgen. Die Nockenflächen 40a und 40b greifen in einen Nockenabtaster
42 ein, der mit dem Magnetkopf 38 in der Form verbunden ist, daß eine Bewegung des Kopfes entsprechend der Drehbewegung
der Nocke 40 erfolgt.
In Figur 4 stellen die vier senkrecht verlaufenden Rechteck-Zonen die aktiven Zonen der vier Übertragerflächen-Teile des
- 8 - Magnetkopfes 38
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Magnetkopfes 38 dar. Bei dem Band 36 handelt es sich jedoch
um ein herkömmliches Achtspur-Magnetband für Stereo-Übertragungen, auf dem jeweils nur zwei Kanäle bzw. Spuren für ein
bestimmtes Programm vorgesehen sind, d.h. die vier Programme
A, B, C und D entstehen. Werden Bänder dieses Typs abgespielt, so sind demzufolge Vorrichtungen vorgesehen, die zwei Übertragerflächen des mit vier Flächen ausgerüsteten Magnetkopfes abschalten. Wird ein mit zwei Übertragerflächen ausgerüsteter
Magnetkopf für Bänder'dieses Typs verwendet, so wird im allgemeinen der Kopf auf vier verschiedene Stellungen geschaltet,
um die vier auf dem Achtspurband aufgezeichneten Programme abzuspielen. Demgegenüber wird eine Kombination von Einstellungsund Schaltvorrichtungen vorgeschlagen, bei der anstelle einer gi vier Stellen umfassenden Umschaltung des Magnetkopfes nur eine solche zwischen zwei Programmen und eine elektrische Schaltung zwischen den beiden verbleibenden Programmen vorgenommen wird. Die weißen Rechtecke in Figur 4 zeigen die aktiven Übertragerflächen und die schraffierten Rechtecke die nicht aktiven Übertragerflächen. Wird ein Achtspur-Vierkanal-Band in das Tonbandgerät 10 eingeschoben, so werden, wie schematisch durch
die weißen Rechtecke in Figur 5 dargestellt, alle vier Köpfe
automatisch gespeist, um gleichzeitig die vier Kanäle eines bestimmten Programmes E wiederzugeben j nach erfolgtem Abspielen
wird der Kopf automatisch auf die nächste Stellung geschaltet, um die vier Kanäle des anderen Programmes F wiederzugeben.
um ein herkömmliches Achtspur-Magnetband für Stereo-Übertragungen, auf dem jeweils nur zwei Kanäle bzw. Spuren für ein
bestimmtes Programm vorgesehen sind, d.h. die vier Programme
A, B, C und D entstehen. Werden Bänder dieses Typs abgespielt, so sind demzufolge Vorrichtungen vorgesehen, die zwei Übertragerflächen des mit vier Flächen ausgerüsteten Magnetkopfes abschalten. Wird ein mit zwei Übertragerflächen ausgerüsteter
Magnetkopf für Bänder'dieses Typs verwendet, so wird im allgemeinen der Kopf auf vier verschiedene Stellungen geschaltet,
um die vier auf dem Achtspurband aufgezeichneten Programme abzuspielen. Demgegenüber wird eine Kombination von Einstellungsund Schaltvorrichtungen vorgeschlagen, bei der anstelle einer gi vier Stellen umfassenden Umschaltung des Magnetkopfes nur eine solche zwischen zwei Programmen und eine elektrische Schaltung zwischen den beiden verbleibenden Programmen vorgenommen wird. Die weißen Rechtecke in Figur 4 zeigen die aktiven Übertragerflächen und die schraffierten Rechtecke die nicht aktiven Übertragerflächen. Wird ein Achtspur-Vierkanal-Band in das Tonbandgerät 10 eingeschoben, so werden, wie schematisch durch
die weißen Rechtecke in Figur 5 dargestellt, alle vier Köpfe
automatisch gespeist, um gleichzeitig die vier Kanäle eines bestimmten Programmes E wiederzugeben j nach erfolgtem Abspielen
wird der Kopf automatisch auf die nächste Stellung geschaltet, um die vier Kanäle des anderen Programmes F wiederzugeben.
In Figur 3 wird eine vereinfachte schematische Darstellung der elektronischen Bauelemente des Achtspur-Vierkanal-Tonbandgerätes
10 gegeben. In dieser Darstellung werden die vier Übertragerflächen des Magnetkopfes 38 mit den Bezugsziffern 38a, 38b,
38c und 38d belegt. Eine unabhängig arbeitende Vorverstärker-Schaltung 44, 46, 48, 50 ist jeweils mit den Übertragerflächen
38a, 38b, 38c und 38d verbunden, um den an den Übertragerflächen vorliegenden Tonfrequenzbereich zu verstärken und die Signalinformation
an die Tonfrequenz-Verstärkerschaltungen 52, 54, 56
- 9 - und 5 8
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und 58 zu übertragen. Das Ausgangssignal der Tonfrequenz-Verstärker
schaltung en wird nunmehr jeweils auf die Lautsprecher 20, 22, 24 und 26 übertragen, um somit eine Klangwirkung zu
erzielen, nach der sich der Fahrer des Kraftfahrzeuges 15 inmitten eines Orchesters fühlt. Jede der Tonfrequenz-Verstärkerschaltungen
ist mit einstellbaren Widerstandselementen 28a, 30a, 32a und 34a ausgerüstet, um eine Balance des Hörfrequenzvolumens
der Lautsprecher untereinander zu bewirken, wobei diese einstellbaren Widerstände,wie in Figur 1 dargestellt, mit
Einstellhebeln 28, 30, 32 und 34 verbunden sind, die sich an der Vorderseite des Tonbandgerätes 10 befinden.
Vorrichtungen zur Lautstärkeregelung 60 sind am Eingang der Tonfrequenzverstärker vorgesehen und in der Weise miteinander
verbunden, daß eine Einknopfbedienung über einen einzelnen Lautstärkeregler 14 ermöglicht wird. Wurde die Lautstärke-Balance
zwischen den einzelnen Kanälen über die Widerstände 28a, 30a, 32a und 34a bewirkt, so erfolgt eine gleichzeitige Lautstärkesteuerung
über die Lautstärkevorrichtungen 60.
Das Aus gangs signal jedes der Vorverstärker 44-, 46, 48 und 50
wird über die Widerstandselemente 61, 62, 63 und 64 auf den
entsprechenden Leistungsverstärker gekoppelt und von hier aus jedem der Vorverstärkerschaltungen über eine B -Leitung 66 und
die entsprechenden Widerstände 67, 68, 69 und 70 übertragen. Die Eingangsleistung der Vorverstärker 44 und 48 wird miteinander
über eine Leitung 71 verbunden und während einer Betriebsart entweder zu- oder abgeschaltet, während die Eingangsleistung
der Vorverstärker 66 und 50 miteinander über eine Leitung 72 verbunden und während einer Betriebsart zu- oder abgeschaltet wird,
wobei jedoch eine zeitliche Staffelung vorgenommen wird. Die Leitungen 71 und 72 können mit Störschutzkondensatoren 7 3 und
74 ausgerüstet werden. Die Leitungen 71 und 72 werden über die Kontaktgeber 76 und 77 einer Kennungs- bzw. Betriebsarten-Schaltung
80 jeweils selektiv mit Erdpotential verbunden. Die Betriebsarten-Schaltung 80 wird je nach der Kennung der Cassette 18
- 10 - betätigt
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betätigt, wobei hier die Nut 18a eine Betätigung der Betriebsarten-Schaltung
ausschließt, während bei Fehlen einer solchen die Schaltung 80 betätigt wird. Mit dieser Betriebsarten-Schaltung
sind ferner die Kontaktgeber 78 und 79 verbunden. Der Kontaktgeber 78 verbindet die Leistungsverstärker 52 und 54, wonach
das Tonvolumen beider Kanäle über das entsprechende Lautsprecherpaar 20 und 22 wiedergegeben wird, während der Kontaktgeber 79
mit den Leistungsverstärkern 56 und 58 verbunden ist, um das Tonvolumen beider Kanäle über das Lautsprecher-Paar 24- und 26
zu übertragen.
Ein Mehrstellungsschalter 82 verbindet die festen Kontakte 82a und 82b, die wiederum in Reihe mit dem Kontaktgeber 77 der Betriebsarten-Schaltung
80 verbunden sind, wobei ebenfalls feste Kontakte 82c und 82d vorgesehen sind, die in Reihe mit dem Kontaktgeber
76 verbunden sind. Über diese Anordnung kann ein bestimmtes Paar von Übertragerflächen, wie z.B. 38a und 38c eingeschaltet
werden, wenn sich der Magnetkopf 38, wie aus Figur 4 ersichtlich, auf den Stellungen A und B befindet. Bei der
nächsten Bewegungsfolge des Magnetkopfes 38 werden die Übertragerflächen 38a und 38b abgeschaltet, während der bewegliche
Kontaktgeber des Schalters 82 die Kontaktgeber 82c und 82d berührt,
wie durch die Stellungen C und D in Figur 4 gezeigt wird. Somit bewirkt der Mehrstellungsschalter 82 zusammen mit
den Wechselstellungen des Magnetkopfes 38, die sich wiederum durch die Nocke 40 ergeben, eine simulierte Bewegung des Magnetkopfes
auf vier verschiedene Stellungen. Diese Folge der vier Stellungen A, B, C und D wird in Figur 4 durch die nicht
schraffierten Rechtecke dargestellt. Die Schaltvorgänge werden
hierbei nur dann ausgeführt, wenn es sich um eine Cassette 18 ohne Nute vom Typ 18a handelt, bei der die ansonsten von der
Nut eingenommene Randstelle einen Steuerhebel 86 der Betriebsartenschaltung 80 veranlaßt, eine Verbindung der in Reihe verbundenen
Kontaktgeber 76 und 77 mit dem Mehrstellungsschalter
82 zu bilden.
- 11 - Handelt
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Handelt es sich jedoch bei der Cassette 18 um einen Typ mit
Nut 18a, wodurch feststeht, daß es sich um ein Vierkanal-Achtspur-Magnetband handelt, so berührt der Betätigungshebel
86 nicht die Cassette, sondern greift in den durch die Nut 18a gebildeten Raum ein, wonach der Mehrstellungsschalter 82, der
mechanisch von einer Stellung auf die andere geschaltet wird, innerhalb der Schaltung elektrisch keinen Kontakt bildet. Demzufolge
werden alle vier Kanäle des Magnetbandes 37 gleichzeitig wiedergegeben, wie durch die Stellungen E bzw. F in Fig. 5
auf dem Bandsegment 37 angegeben.
Der bewegliche Kontaktgeber des Mehrstellungsschalters 82 ist mit dem äußeren Abschnitt 41 der Nocke 40 verbunden und dreht
sich entsprechend den Bewegungen einer nicht dargestellten Schaltvorrichtung. Der Mehrstellungsschalter 82 schaltet selektiv
bestimmte Vorverstärker 44, 46, 48 und 50 vorzugsweise dadurch
ab, daß ihre Stromversorgungswiderstände 67, 68, 69 bzw. 70 jeweils mit Erdpotential verbunden werden und zwar nur dann,
wenn die Betriebsartenschaltung 80 betätigt und der Mehrstellungsschalter 82 mit einer der beiden Gruppen der feststehenden
Kontaktgeber verbunden ist. Berührt beispielsweise der bewegliche Kontakt des Schalters 8 2 den Kontakt 82a bzw. 82b
in einer der ersten beiden Stellungen der Nocke 40, so werden die Vorverstärker 46 und 50 durch Erdverbindung der Widerstände
68 und 70 abgeschaltet, die ihrerseits die Übertragerflächen 3 8b und 38d abschalten. Dieser Abschaltvorgang wird in Figur 4
durch die schraffierten Rechteckteile in Stellung A auf dem Bandsegment 36 dargestellt. Dreht die Nocke 40 auf die nächste
Stellung und schaltet somit die Lage des Magnetkopfes 38 um, so bewegt sich der Kontaktgeber 8 2 vom festen Kontakt 8 2a zum
festen Kontakt 82b, wonach zwar die gleiche elektrische Bedingung erfüllt ist, sich jedoch nur die mechanische Lage des Magnetkopfes
3 8 geändert hat. Hierdurch entsteht eine Lageveränderung der Übertragerflächen 38a und 38c, wonach diese das nächstfolgende
Spur- bzw. Kanalpaar auf dem Band 36 wiedergeben (siehe
- 12 - Darstellung
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Darstellung bei Lage B in Figur 4). Bei einem weiteren Befehl der Nocke 40 zur Bewegung des Magnetkopfes 3 8 zurück auf die
ursprüngliche Spur bzw. Lage , bewirkt der Schalter 82 eine Berührung des festen Kontaktes 82c, wonach sowohl eine elektrische
als auch eine mechanische Veränderung der Übertragerteile 38a, 38b, 38c und 38d eintritt. Durch diese elektrische
Veränderung werden die Übertragerteile 3 8a und 3 8c abgeschaltet,
während die Übertragerteile 38b und 38d veranlaßt werden, ein weiteres Kanalpaar wiederzugeben (siehe Darstellung bei Lage
C in Figur 4). Der vierte Befehl bzw. die vierte Stellung der Nocke 40 bewirkt eine Bewegung des Magnetkopfes 38 zu seiner
nächstfolgenden Stellung und zwar in gleicher Weise wie vorher beschrieben (siehe Lage B), während der Schalter 82 nur vom ' <m
festen Kontaktgeber 82c auf den festen Kontaktgeber 82d rückt, wonach die gleiche elektrische Verbindung beibehalten wird.
Hierdurch wird eine Bewegung des Magnetkopfes in der Form bewirkt, daß das darauffolgende Kanalpaar auf dem Bandsegment
36 wiedergegeben wird (siehe Lage D in Figur 4). Demzufolge wird bei einer Betriebsart erfindungsgemäß eine Nockenkombination
verwendet, um die Bewegung des Magnetkopfes 38 zwischen aufeinanderfolgenden Stellungen zu bewirken, wobei ein Mehrstellungsschalter,
wie z.B. ein Drehschalter, die erforderlichen elektrischen Schaltvorgänge ausführt, um somit vier bestimmte
Lagen eines Magnetbandkopfes festzulegen, die für die Wiedergabe von vier Stereo-Programmen eines Achtspurbandes erforderlich
sind. Wird ein Achtspurband für vier Kanäle pro Programm ^ verwendet, so bleibt die Betriebsartenschaltung 80 außer Eingriff
und es werden sämtliche Übertragerteile 38a, 3 8b, 38c und 38d zugeschaltet.
In den Figuren 8 und 9 werden detaillierte Ausschnittszeichnungen
des Tonbandgeräts 10 mit den zugehörigen Elementen geboten, die sowohl die automatische Kennung des Cassettentyps
als auch die Wiedergabe einer Zwei- oder Vierkanal-Übertragung durch einfaches Einführen der Cassette bewirken. In Figur 8 :■
ist der Magnetkopf 3 8 am hinteren Teil des Einführungsschlitzes
- 13 - 16 sowie
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16 sowie die Schaltvorrichtung 80 zu erkennen, die an einem oberen Rand 84 montiert ist. Der Betätigungshebel 86 der
Schaltvorrichtung 80 ragt in den Einführungsschlitz hinein und fluchtet mit der Nut 18a einer Cassette 18, von der ein
Ausschnitt gezeigt wird. Durch das Vorhandensein der Nut wird eine Betätigung des Schalters 80 ausgeschlossen und ein
Vierkanal-Betrieb ermöglicht. Befindet sich jedoch in der Cassette keine Nut dieser Art, so wird der Schalter 86 gedrückt
(wie in Figur 9 mit durchgezogenen Linien bezeichnet), die Kontaktgeber 76, 77, 78 und 79 in Figur 3 geschlossen,
wonach das Tonbandgerät als Achtspurgerät auf Zweikanal-Betrieb mit vier Programmen arbeitet.
Wie im Einführungsschlitz 16 sichtbar, ist eine Kontaktanordnung
88 vorgesehen, die eine Öffnung 88a zeigt, innerhalb der ein leitender Teil des Bandes (nicht dargestellt) in der Cassette
18 die Öffnung automatisch überbrückt, um eine Schaltanordnung zu speisen, die eine Bewegung des Magnetkopfes 3 8 zwischen
seinen beiden Stellungen bewirkt, d.h. hier die Nocke 40 in andere Stellungen gebracht wird. Am äußeren Rand des Einführungsschlitzes
16 ist darüberhinaus eine Bandantriebsachse vorgesehen, die (wie als bekannt vorausgesetzt werden kann) in
ein Antriebsrad 90 (Figur 7) eingreift, das in der Cassette 18 angeordnet ist, um das Band hinter dem Magnetkopf 38 zu transportieren.
Der Magnetkopf 38 ist für eine im wesentlichen vertikale Bewegung zwischen seinen beiden Stellungen montiert, die
durch die jeweiligen Grenzflächen 4Oa und 1J-Ob der Nocke 40 und
die Hebelanordnung in Form eines Pantographen begrenzt werden,
wobei letztere durch ein mit dem Magnetkopfgestell 93 verbundenes
Hebelpaar 91 und 92 gebildet wird. Am Gestell 9 3 ist eine Feder 94 befestigt, um den Nockenabgreifhebel 42 entlang der
Nockenoberflächen 40a und 40b bei Drehung der Nocke 40 so zu führen, daß der Magnetkopf 3 8 zwischen seinen beiden Stellungen
bewegt werden kann. In den Einführungsschlitz 16 ragt darüberhinaus ein Hebel 96, der mit Verriegelungsvorrichtungen zusammenarbeitet,
die die Cassette 18 im voll eingeschobenen Zustand
- 14 - blockieren.
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blockieren.
Beschrieben wurde ein Achtspur-Tonbandgerät, das die Möglichkeit bietet, nach Einführen einer Cassette mit bestimmten
Kennmerkmalen zu bestimmen, ob es sich um ein Zweikanal-Band mit vier Programmen oder um ein Achtspurband mit vier Kanälen
und'zwei Programmen handelt, wobei das Abspielen einer Zweikanal-
oder einer Vierkanal-Übertragung bei entsprechender automatischer Umschaltung erfolgt.
Dieses Mehrspur-Cassetten-Tonbandgerät arbeitet mit einer
Zweipunktnocke, in die ein Nockenabgreifhebel eingreift, um
den Magnetkopf zwischen zwei Stellungen zu schalten, wobei sich ein Nockenschalter zusammen mit der Nocke dreht und die
entsprechenden Übertragerflächen des Magnetkopfes selektiv
für einen Vierkanal- oder Zweikanal-Betrieb des Achtspurbandes zuschaltet.
- 15 - Patentansprüche
109840/1520
Claims (1)
- M179/P/G-5O9/51OPatentansprücheAuto-Cassetten-Mehrspur-Tonbandgerät im Gehäuse mit Einführungsschlitz zur Aufnahme einer Cassette entsprechender Bandlänge mit einer bestimmten Anzahl \on Programmen, wobei die Anzahl der an einem Programm beteiligten Kanäle auf dem Band in der Cassette durch ein entsprechendes Merkmal der Cassette unterschieden wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Magnetkopf (38) mit vier Übertragerflächen (38a, 38b, 38c, 38d) im Aufnahmeschlitz verbunden ist, die das Band in der Cassette während des Abspielvorgangs berühren, daß ferner ein Abtastschalter (83 im Aufnahmeschlitz angeordnet ist, um den Typ der eingesteckten Cassette zu bestimmen und daß ein auf den Abtastschalter (8o) ansprechender Steuerschalter (82) selektiv bestimmte bzw. alle Übertragerflächen (38a, 38b, 38c und 38d) entsprechend dem Typ der eingesteckten Cassette mit dem Magnetkopf (38) koppelt.Mehrspur-Tonbandgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschalter (82) mit einer Nocke (1IO) zur Drehung des Schalters ausgerüstet ist, daß die Nocke (4-0) mehrere Nockenoberflächen (40a und 4-Ob) aufweist, die eine Zweipunktschaltung entstehen lassen, um den Magnetkopf (38) zwischen einer ersten und einer zweiten Stellung zu schalten und daß der Steuerschalter (82) elektrisch bestimmte Übertragertei-- 16 -109840/1520M179P/G-5O9/51Ole (38a, 38b, 38c und 38d) entsprechend der Nockenbewegung •und je nach den Merkmalen der in das Tonbandgerät eingesteckten Cassette steuert.Mehrspur-Tonbandgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem verwendeten Mehrspur-Magnetband entweder um eines des ersten oder des zweiten Typs mit jeweils acht Spuren handelt, wobei diese acht Spuren entweder in zwei Programme mit jeweils vier Kanälen beim ersten Typ (37), oder in vier Programme mit jeweils zwei Kanälen beim zweiten Typ (36) aufgeteilt sind und daß Vorrichtungen zur Kennung (18a und 80) vorgesehen sind, die jeweils den Typ des verwendeten Mehrspurbandes bestimmen, und ferner die erfordert liehen Schaltvorgänge einleiten.Mehrspur-Tonbandgerät zur Aufnahme und Wiedergabe einer Signalinformation von einem Magnetband mit mehreren Aufnahmespuren, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkopf (38) mit vier Übertragerflächen (38a, 38b, 38c und 38d) zur Aufnahme von Signalinformationen aus entsprechenden Signalspuren auf dem Magnetband ausgerüstet ist, daß eine Vorverstärk er schaltung (44, 46, 4-8 und 50) für jede der Übertragerflächen (38a, 38b, 38c und 38d) vorgesehen ist, daß der Eingang eines Leistungsverstärkers (52, 54, 56 und 58) mit dem Ausgang des Vorverstärkers (4M-, 46, 48 und 50) verbunden ist und daß Schalter (80) und (82) mit den Vorverstärkern (44, 46, 48 und 50) und den Leistungsverstärkern (52, 54, 56 und 58) verbunden sind, um bestimmte Vorverstärkerschaltungen abzutrennen, wenn eine Signalinformation aus Bändern übertragen wird, die zwei Tonkanäle pro Programm besitzen, daß Schalter betätigt werden, um alle vier Vorverstärker zuzuschalten, wenn Signalinformationen wiederzugeben sind, die von Bändern stammen, die pro Programm vier Kanäle besitzen.- 17 -109840/1520M179P/G-5O9/51OMehrspur-Tonbandgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalter (80 und 82) mit der Nocke (4-0) zusammenarbeiten, die die Bewegung des Magnetkopfes (38) zwischen zwei Stellungen bewirkt und daß das Zusammenarbeiten zwischen den Schaltern (80 und 82) und der Nocke C+0) eine Zuschaltung der Übertragerflächen (38a, 38b, 38c, 38d) auf vier verschiedene Spurenstellungen bewirkt.- 18 -109840/1520Leerseite
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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