DE2108263A1 - Verfahren zur Behandlung von Reifenkord erzeugnissen und aus Modul Heizeinheiten zusammengesetzter Ofen zur Durchfuhrung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Behandlung von Reifenkord erzeugnissen und aus Modul Heizeinheiten zusammengesetzter Ofen zur Durchfuhrung des VerfahrensInfo
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- DE2108263A1 DE2108263A1 DE19712108263 DE2108263A DE2108263A1 DE 2108263 A1 DE2108263 A1 DE 2108263A1 DE 19712108263 DE19712108263 DE 19712108263 DE 2108263 A DE2108263 A DE 2108263A DE 2108263 A1 DE2108263 A1 DE 2108263A1
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- F26B13/06—Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement with movement in a sinuous or zig-zag path
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Description
18. FEB 1971
The Goodyear Tire & Rubfcrer Company Z TO ι
Akron/Ohio, USA
(B CD j_ _i_ .'
lamm §. Verfahren zur Behandlung von Reifenkorderzeugnissen
ν ω < 3
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« un£ aus Modul-Heizeinheiten zusammengesetzter Ofen
OH;i.£ ·'■>
zur Durchfuhrung des Verfahrens
S3 re ο % φ ■
Die Erfindung betrifft einen baukastenartig zusammengesetzten Ofen
oder eine derart zusammengesetzte Heizeinrichtung für die Behandlung
von Reifenkordgewebe· oder -erzeugnissen und sie betrifft ein Verfahren
zur Behandlung solcher Reifenkordgewebe.
Zeit, Temperatur und Spannung sind wesentliche Faktoren bei der Behandlung
oder Bearbeitung von Erzeugnissen, die für den Aufbau von Luftreifen geeignet sind, insbesondere für Erzeugnisse mit die Reifen
verstärkendem' Kord aus Polyester, Nylon und Kunstseide. Beispielsweise
kann ein Unterschied von wenigen Graden gegenüber der gewünschten Behandlungstemperatur in manchen Fällen sich für das
Erzeugnis schädlich auswirken. Viele solcher Prozesse werden in großen öfen durchgeführt, die geräumige Kammern für Wärmebehandlung
haben, durch die ein fortlaufender Streifen oder ein Band eines Erzeugnisses
mit relativ hohen Geschwindigkeiten zwischen einer Anzahl von einen vertikalen Abstand zueinander aufweisenden und zueinander
versetzten Rollen oder Walzen bzw. um solche herum bewegt wird. Es bedarf nur geringer Vorstellungsgabe, die Bchwiffiagkeiten
in bezug auf die Regelung der Temperatur des heißen, durch solche geräumigen Kammern strömenden Gases abzuschätzen, insbesondere da der
Strömungsverlauf für das umlaufende Gas im allgemeinen nicht vorhersehbar
ist. Unter diesen Bedingungen entstehen unerwünschte Kaltstellen, in denen das Gas unterhalb einer bestimmten temperatur
ist, die die Bearbeitung des Erzeugnisses erschweren.
Darüber hinaus sind größere Ofen im allgemeinen auf einen ganz bestimmten
Prozeß zugeschnitten und können Änderungen in dem trozeß
nicht ohne weiteres angepaßt werden. Oftmals ist es nötig, solche Öfen vollständig umzubauen oder auseinandernxzunehmen und durch
neue Einheiten zu ersetzen, wenn der troÄeß merklich geändert
wird«
—. 'J ι
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Aufgabe der Erfindung ist es, die genannten Nachteile zu beseitigen
und eine Heizeinheit zu schaffen, in der die Verfahrens- oder Prozeßbedingungen mehr im einzelnen und genauer einstell- sowie kontrollierbar
sind und die in einfacher Weise notwendigen Änderungen in der Behandlung der Erzeugnisse angepaßt werden kann.
Zur .Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß ein aus einer hehrzahl
von einzeln gesteuerten oder geregelten Modul- oder baukastenartigen
Heiz- oder Ofeneinheiten, die Seite an Seite liegen, aufgebauter Wärmebehandlungsofen vor-geschlagen, wobei Einrichtungen zur
Bewegung eines fortlaufenden &Kk -Streifens oder Bandes von reifenkorderZeugnissen
aufeinanderfolgend durch einander benachbarte Moduleinheiten vorgesehen sind. Jede Moduleinheit hat hierbei eine
Heizeinheit, die zum Ausstoßen von heißen Gasströmen seitlich gegen die Erzeugnisse bei ihrer Bewegung in wechselnden riiehtungen durch
die Kammer ausgerüstet isfesc sind, Jede Einheit ist weiterhin mit
Einrichtungen versehen, die die K'aximal- odeipiinimalbeschaffenheit
des Gases sicherstellen, so daß ^ede Einheit in der Lage ist, die
Erzeugnisse zu trocknen, durch Wärme zu behandeln, zu normalisieren und zu kühlen.
Hierdurch werden zahlreiche Probleme, die mit der Verwendung von großen Warmebehandlungsofen zusammenhängen, beseitigt oder vermindert
Die Verfahrensbedingungen sind bei kleineren Einheiten sehr viel genauer einzuregeln und einzuhalten, als das bei großen öfen der
Pail ist. lerner ist es mit kleinen Einheiten in einfacher Weise
möglich, irgendwelchen Änderungen im Verfahren sich leicht anzupassen.
Aus der folgenden Beschreibung eines Auführungsbeispiels des ürfindungsgegenstandes
anhand der Zeichnungen ergeben sich-.weitere £r~
findungswesentliehe Merkmale und Vorteile für den Aufbau der heiseinhoiten,
wie für das mit diesem durchzuführende Verfahren zur
Behandlung oder Bearbeitung von Seife reorderZeugnissen«
1G382S/ 10 10
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Modul-Wärraebehandlungseinheit,
die mit mehreren, gleichartigen Einheiten zu einem Ofen zur Behandlung von Reifenkorderzeugnissen zusammengesetzt
wird.
3Pig. 2 ist ein Querschnitt durch eine in der Moduleinheit verwendete
Düse.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch eine Düse mit einer festen Klappe zur Einstellung des Heizgasstromes.
Fig. 4 zeigt einen weiteren Schnitt durch eine einstellbare Düse
zur Änderung des Heizgasstromes.
Fig. 5 zeigt einen lotrechten Schnitt durch einen zusammengesetzten
Ofen.
In Fig. 5 ist ein zusammengesetzter Ofen 9 dargestellt, in welchem
Reifenkord 1o behandelt wird. Der Ofen 9 besteht aus einer Mehrzahl
von einzeln geregelten und betriebenen Modul-Wärmebehandlungseinheiten
oder -öfen A bis O und E bis H, die Seite an Seite liegen.
Zwei Zugrollenanordnungen 11 und 12 sind nahe der ersten und der letzten Moduleinheit A bzw. H angeordnet und bewegen jsasäxksjss^sii
das Korderzeugnis 1o durch den Ofen 9 mit unterschiedlicher Geschwindigkeit
(jri/min) bei übereinstimmenden, vorbestimmten Spannungen.
Eine Anzahl von Rollen 13 bis 19 sind außerhalb -des Ofens 9 drehbar
gelagert, um dem sich bewegenden Korderzeugnis §t 1o eine wechselnde
Richtung von einer Moduleinheit in die nächste zu geben, so daß der Kord aufeinanderfolgend durch diese hindurchläuft. Die Rollen
13 bis 19 sind absichtlich außerhalb des Ofens 9 in der diesen um«
gebenden Atmosphäre angeordnet. Da sie unbeheizt sind, werden sie bei Berührung mit dem beheizten Korderzeugnis 1o schwitzen. Die
Feuchtigkeit wirkt als Schmiermittel und verhindert, daß irgendwelche nicht getrocknete Flüssigkeit, beispielsweise der Kleber
zur Herstellung der Verbindung zwischen Gewebe und Gummi, an den Rollen anhaftet und sich dort sanmelt oder aufbaut, da das die Behandlung
des Kords nachteilig beeinflußt. Beispielsweise könnte Klebstoff» der an einer Rolle anhaftet, den den Reifen verstärkenden
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Kord des Erzeugnisses abreiben oder sogar brechen.
Irgendwelche geeigneten Wärmefühler, beispielsweise Temperaturbesser
2o, werden zum Abfühlen der Temperatur des Erzeugnisses 1o
beiseiner Bewegung durch die Moduleinheiten A bis H verwendet.
Jede der Moduleinheiben A bis H hat eine innenliegende Herzkammer 24,
deren vertikale Länge L im Vergleich zu ihrer in einer waagerechten Ebene gemessenen Breite W und Tiefe D relativ groß ist. Innerhalb
der Heizkammer 24 ist ein länglicher Heizraum 25 vertikal angeordnet.
Der Raum 25 hat zwei einander gegenüberliegende Wände 26 und 27» die
in nächster Nähe von benachbarten, einander gegenüberliegenden Wänden 28, 29 der Heizkammer 24 vorgesehen sind.
Eine Vielzahl von Düsen 3o sind in vertikalem Abstand zueinander an den gegenüberliegenden Wänden 26,27 des heißluftraumes 25 angeordnet.
Die Düsen 3o erstrecken süi im wesentlichen gleich mit der
Breite W des Raumes 25» der wenigstens so breit ist wie die entsprechende
Breite des Reifenkorderzeugnisses 1o. Beispielsweise
kann das Korderzeugnis etwa 15o cm breit sein, wobei der Raum 25
dann üblicherweise etwa 15 cm breiter als das Erzeugnis 1o ist.
Jede der Düsen 3o (Fig. 2 bis 4) hat ein Paar Lippen 31 und 32,
die sich zum Raum 25 mit Abstand zueinander konvergierend erstrecken.
Die lange, schmale Öffnung 33 zwischen den Lippen 31 »32 ist vorzugsweise
etwa 0,6 - o,7 cm breit.
Eine entsprechend ausgebildete Klappe 34 ist an einer vorbestimm ten
Anzahl von Düsen 3o des Raumes 25 so befestigt, daß sie einen Gasstrom
absperren. Eine flache, plattenförmige Klappe 35 ist an einer
Anzahl anderer Düsen 3o schwenkbar befestigt, um den Strom des heißen Gases aus diesen Düsen zu regeln. Die festen und beweglichen
Klappen 34 bzw» 35 sind im allgemeinen zwischen einander gegenüberliegenden
Enden 36 und 37 der Düsen 3o, an welchen sie zur Anwendung
kommen, angeordnet und vorzugsweise sperren sie nur den Mittelteil der Düsen 3o, was seinen Grund darin hat, daß es schwie-
10 9 8 3 6/1010 """"
riger ist, einander gegenüberliegende Seiten oder Kanten des sich bewegenden
Erzeugnisses der Wärmebehandlung zu unterzsiehen. Die
Klappen 34,35 dienen dazu, das austretende Heizgas seitlich über
die Breite des sich bewegenden Erzeugnisses zu richten, indem eine Anzahl von offenen und teilweise abgesperrten Düsen so zusammengepaßt
oder -gestellt wird, daß eine gleichförmige Behandlung des Erzeugnisses sichergestellt ist, das heißt, daß das Erzeugnis nahe
seinen Seiten in der gleichen Weise behandelt wird wie die seiner Miotellinie naheliegenden Teile.
Das Reifenkorderzeugnis 1o geht bei seiner Bewegung in jede und aus
jeder Heizkammer 24 durch ein Paar von länglichen Schlitzen 4o und 41, die parallel zueinander im Boden 42 jeder Heizkammer 24
angeordnet sind. Ein gleichartiges Paar von Schlitzen 43,44 ist in der Abdeckung 45, vertikal zu den Schlitzen 4o,41 ausgerichtet,
vorgesehen. Die Abdeckung 45 liegt mit vertikalem Abstand unterhalb
der Deckenfläche 46 der Heizkammer 24, wodurch ein Abteil 47 gebildet
wird, in dem ein Rollenpaar 48,49 angeordnet ist, das die Bewegungsrichtung des Erzeugnisses ändert. Die Rollen 48,49 sind drehbar
in einem Abstand zueinander gelegen, der dem Raum zwischen den Schlitzen 4jJ und 44 entspricht.
Der Heißluftraum 25 kann über seine Länge durchgehend ausgebildet sein; er kann jedoch auch -ein Kopfstück 52 haben, das den Raum 25
in zwei gleiche, vertikal übereinanderliegende Abschnitte 53 und 5^
teilt.
Geeignete Mittel, wie z.B. Gebläse 55 und 56, sind dazu vorgesehen,
heißes oder andersartig beschaffenes Gas, beispielsweise Luft, unter Druck dem Raum 25 zuzuführen. Die Gebläse 55»56 sind außerhalb
der Heizkammer 24 angeordnet und stehen gasseitig mit dem Raum 25 durch Zufuhrkanäle 57»58 in Verbindung, die durch die benachbarte
Seitenwand 59 der Ileizkammer 24 gehen.
Es ist ein System 6o zum Abzug von Heißgas aus der Heizkammer 24
vorgesehen? das einen Auslaß 6ft in der Seitenwand 59 nahe/lem über-
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teil 62 des Heißluftraumes 25 hat. Eine Anzahl von beweglichen Klappen 63 ist zur Regelung das Heißgasstromes durch den Auslaß 61
vorgesehen. Über einen Auslaßkanal 64 wird das Gas vom Auslaß 61 abgezogen, um es wieder zu erhitzen und über die Gebläse 55,56 wiede
umzuwälzen. Ein ^üblicherweise gasbefeuerter Brenner 65 ist im Au:;-laßkanal
64 angeordnet und heizt das abgezogene Gas vor dem .Rückströmen in den Heißluftraum 25 auf.
Im Auslaßkanal 64 liegt ein Frischlufteinlaß 66 mit vertikalem Abstand oberhalb des Brenners 65· Eine Anzahl von einstellbaren
Luftklappen 67 ist zur Veränderung des Frischluftstromes, beispielsweise Luft von Umgebungstemperatur, durch den Frischlufteinlaß 6t.
in den Auslaßkanal 64 vorgesehen.
Mherere bewegliche Leitschirme 68 sind im Auslaßkanal 64 mit Abefcand
oberhalb des Brenners 65 gelegen, um den Gasstrom vom Brenner 65 abwärts zu den Gebläsen 55»56 zu lenken. Je ein Satz von einstellbaren
Leitflächen 69 und 7o sind im Auslaßkanal 64 zur Lenkung und Kegelung
des Gasstromes zu den Gebläsen 55j56 vorgesehen. Ein Hegelklappenpaar
71 un<i 72 ist im Gaszufuhrekanal 57 und 5S angeoxxinet, um
den Strom des Heizgases zum Heißluftraum 25 einzustellen.
In der gegenüberliegenden Seitenwand der Heizkammer 24 ist nahe dem
Oberteil 62 des Heißluftraumes 25 eine Auslaßöffnung 75 vorgesehen.
Ein Gebläse 77 und ein Luftauslaßkanal 7& stehen mit der Auslaßöffnung
75 in Verbindung, so daß ein Teil des heißen Gases von der Heizkammer
24 abgezogen werden kann. Eine Anzahl von Regelkalappen 79
ist im Luftauslaßkanal 78 angeordnet und regelt den aus der Heizkammer
24 durch die Auslaßöffnung 75 austretenden Gasstrom.
Die Temperatur oder der Zustand der Luft sind leicht zu regeln,
indem die vorerwähnten Einrichtungen dazu verwendet werden, das
Abziehen der Luft, das Ersetzen der abgezogenen Luft durch frischluft
und das Aufheizen der Frischluft sowie der abgezogene: Luft
zum Umlauf in der Heizkammer zu steuern« In solchen Fällen, da
das Erzeugnis gekühlt werden, muß^ werden die Reg.vlklappen rM are
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Luftauslaßkanal 78 geöffnet und die Klappen ßj>
werden geschlossen; die Jirischluft Happen 67 werden voll geöffnet und der Brenner 65 wird
abgestellt. Damit wird eine maximale iäsgE frenge an Kühlluft mit
Umgebungstemperatur zugeführt. Die Lufttemperaturen können leicht eingeregelt v/erden, indem man verschiedene Hegelklappen- und Gebläse
kombinationen gebraucht.
Zwei Schirme 8o,81 sind vorzugsweise mit vertikalem Abstand zueinander
im Heißluftraum 25 vorgesehen, um das Heißgas gleichmäßig über diesen Raum zu verteilen. Die Schirme 8o,81 liegen in einem vorbestimmten
horizontalen Abstand von zwei Lufteinlässen 82- und 83,
die in der Seitenwand 84 des Eeifiluftraumes 25 angeordnet sind und
mit den Gaszufuhrkanälen 57558 in Verbindung stehen.In den Schirmen
8o,81 ist eine Anzahl von öffnungen angebracht, die in einem vorbestimmten
Verhältnis zum Abstand der Schirme 8o,81 von den Lufteinlässen 82,83 stehen. Beispielsweise können die Öffnungen etwa zwei
Drittel der Fläche der Schirme 8o,81 betragen, wenn diese Schirme von den Lufteinlässen 82,83 um eine Strecke entfernt sind, die etwa
gleich einem Drittel der Breite W^, des Heißluftraumes 25 ist. wie fivorher
erwähnt wurde, dienen die Schirme 8o,81 dazu, das Heißgas gleichförmig über den Heißluftraum 25 zu verteilen.,oder durch diesen
Raum umlaufen zu lassen. Die gegen das sich bewegende Erzeugnis 1o
ausgestoßene v/ärme oder Hitze wird quer über die Breite des Erzeugnisses gleichmäßig sein, wenn das Heißgas quer durch die Düsen 3o
bei gleichmäßiger Geschwindigkeit strömt. "
Es hat sich gezeigt, daß die HeißgasgeschwimäkgxKdigkeit durch die
Düsen 3o wenigstens der vierfachen Geschwindigkeit des Heißgases innerhalb des Heißlufträumes 25 entsprechen soll, wenn die Moduleinheiten
A bis H mit verbessertem Wirkungsgrad arbeiten sollen. Die Tiefe D^ des Heißluftraumes 25 kann leicht errechnet werden, wenn
man
1, die gewünschte Geschwindigkeit für die gegen das sich bewegende
1, die gewünschte Geschwindigkeit für die gegen das sich bewegende
Erzeugnis treffende Luft,
2» die Breite WxJ des Raumes 25, die im allgemeinen durch die Breite des Erzeugnisses gegeben ist, und
2» die Breite WxJ des Raumes 25, die im allgemeinen durch die Breite des Erzeugnisses gegeben ist, und
-8-
109836/1010 ' BAD0R(eiNAL
3· die Luftgeschwindigkeit an den Gebläsen 55 und 56 kennt.
Die gesamte Behandlung und Bearbeitung der Reifenkorderzeugnisse wird leichter und genauer Steuer- und kontrollierbar, indem der
große Ofen 9" in eine Anzahl von kleineren, zusammenbaubaren Heizeinheiten
oder Ofenmoduln A bis H geteilt-wird, in denen die Temperaturen
des Heißgases viel genauer einzuhalten sind. Die Moduln A bis H können leicht einem System mit Rechnersteuerung angepaßt werden.
Dies wird aus dem folgenden Beispiel eines vereinfachten Systeme ersichtlich, bei dem abwechselnde Regel- oder Steuervorgänge für
die Behandlung eines Erzeugnisses aus mit Nylon verstärktem Kord der Größe 126o/2 zur Anwendung kommen.
Die Behandlung eines Reifenkorderzeugnissös ändert sich im allgemeinen
mit der Art des Erzeugnisses und der Größe des vei'stärkenden
Kords. Die Zugrollenanordnungen 11,12 werden so eingestellt, daß sie das Erzeugnis durch den zusammengebauten Ofen 9 mit einer Geschwindigkeit
von etwa 11o m/min führen. Wenn man gewisse Probleme bei der Behandlung erwartet, kann ein anderes System eingesetzt v/erden, das
das Erzeugnis durch den Ofen 9 mit einer wesentlich geringeren Geschwindigkeit
von etwa 33 m/min führt. Es ist klar, daß bei Verwendung des gleichen Ofens 9 die Behandlungstemperatur eingeregelt \\rerden
muß, wenn die Geschwindigkeit des Erzeugnisses von der bevorzugte (11ο m/min) zu der geringeren (33 m/min) abfällt. Die Behandlungstemperaturen des Heißgases stehen zu den verschiedenen Erzeugnisgeschwindigkeiten
in Wechselbeziehung und werden durch übliche elektrische Steuerungen geregelt. Es ist schwierig, die Temperatur des Heißgases
in einer weiträumigen Heizkammer schnell einzustellen. Das ist aber dann nicht der Fall, wenn kleinere hoduleinheiten A bia H zur
Anwendung kommen. Beispielsweise kann die Temperatur der heißen GasetLn den Moduleinheiten A, B, C, E, F, G und H, wenn das Kylonerzeugnis
durch den zusammengebauten Ofen 9 mit einer Geschwindigkeit
von 1oo m/min geführt wird, auf etwa 138° 0, 149° C, 14-9° G,
149° G, 232° G, 232° C und 232° C gehalten werden. Die ersten vier
Ofeneinheiten A, B, G und E werden beispielsweise da;:u benutzt, das
Erzeugnis, das vorher mit einem haftenden Material oder Klebemittel
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behandelt,wurde, zu trocknen, während die letzten drei Einheiten
F, G und H dazu dienen, das Nylonkordgewebe einer Wärmebehandlung
zu unterziehen. Üblicherweise ausgebildete Thermoelemente werden in der Heizkammer jeder Moduleinheit A bis H untergebracht, um die
Temperatur des Gases oder die Wärme in der Heizkammer zu messen und zu überwachen. Im Fall einer Störung oder eines Verfahrensmangels,
was eine sofortige Korrektion notwendig machen kann, beispielsweise eine kritische Änderung einer der vorerwähnten Gastemperaturen, schaltet der Bedienende auf das andere System um, worauf
das sich bewegende Erzeugnis sofort auf eine Geschwindigkeit von 33 m/min verlangsamt wird. JB
Die Temperaturen der Behandlungsheißgase in den Moduleinheiten A bis H werden folgendermaßen geändert. Das Heißgas in den ersten
fünf Einheiten A bis F wird auf den oben erwähnten Temperaturen gehalten, in den letzten beiden Einheiten G und H jedoch wird das
Heißgas auf etwa 120° G abgekühlt und als Haltetemperatur für das Erzeugnis eingehalten, bis die Störung oder die Behinderung beseitigt
sind und die Geschwindigkeit des Erzeugnisses wieder auf die bevorzugte Geschwindigkeit von 1oo m/min ansteigt. Ein zweiter,
dem Ofen 9 ähnlicher, zusammengesetzter Ofen kann für das weitere Trocknen und die weitere Wärmebehandlung des sich bewegenden Erzeugnisses
verwendet werden. Dieses System ist zwar von Hand gesteuert, es kann jedoch sehr leicht in ein System mit einem Rechner W
angepaßt werden, um augenblicklich die Bedingungen für das Behandeln des Erzeugnisses ändern zu können.
Einer der hauptsächlichsten Vorteile in der Verwendung einer Rechnersteuerung
für die Regelung des Betriebs der Moduleinheiten liegt in der großen Schnelligkeit, mit der der Rechner auf Änderungen in
den Behandlungöbedingungen in irgendeiner der Einheiten anspricht.
Beispielsweise kann der Rechner die Gastemperatur sowie die Geschwindigkeit des Erzeugnisses überwachen und in Sekundengeschwindigkeit
auf unerwünschte Verfahrensbedingungen ansprechen sowie diese korrigieren, indem die Geschwindigkeiten des Erzeugnisses
und diö Gastemperatüren in vorhergehenden oder folgenden Einheiten
in Abhängigkeit? von den erwünschten Ergebnissen geändert werden.
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Ferner kann der Rechner, wenn Rollen von unterschiedlichen Erzeugnissen
in die Einheiten eingespleißt werden, die Bewegung der Spleißoder Verbindungsstelle durch die Einheiten überwachen und die Behandlungsbedingungen
in den vorhergehenden Einheiten entsprechend einstellen, um den Erfordernissen für das anlaufende, unterschiedliche
Erzeugnis zu entsprechen. Ein Rechnersystem ist in der Lage, zweckmäßig und wirkungsvoll eine Mehrzahl von Moduleinheiten zu betätigen,
insbesondere wenn die Einheiten in ihren Abmessungen kleiner gehalten werden, um die Temperatur des Gases noch besser zu steuern.
In solchen Fällen wäre es für Bedienungspersonen eine physische Unmöglichlifiit, mit genügender Schnelligkeit zu reagieren und
zu arbeiten, um die Behandlungsbedingungen in den einzelnen Einheiten einzuregeln und zu steuern.
Es wurde eine neue und neuartige Modulheizeinheit vorstehend beschrieben,
die Seite an Seite mit einer Mehrzahl von gleichartigen Heizeinheiten, in denen ein Reifenkorierζeugnis behandelt wird, verwendet
werden kann und wird. Die Temperaturen des bei dieser Behandlung
zur Anwendung kommenden Heißgases sind viel genauer und viel gleichmäßiger in einer Heizkammer einer kleineren, einzelnen Moduleinheit
einzustellen und zu halten. Ferner werden gleichartige Luftzoifuhr-
und -abfuhrsysteme für jede der Moduleinheiten A bis H verwendet, was eine Maximal- und Minimalbehandlungstechnik in jeder der Einheiten
möglich macht. Man kann sich vorstellen, daß in manchen Fällen einige der Moduleinheiten abgefahren oder über einen By-pass in
Abhängigkeit vom gewünschten Verfahren umgangen werden können. Die Einheiten können austauschbar verwendet werden, und zwar
1. für die Wärmebehandlung des Erzeugnisses, z.B. Heizen und Spannen
des Erzeugnisses, um die kristallinie Struktur des Reii'enkords auf eine stärkere, erwünschte Struktur zu ändern;
2. für das Trocknen des Erzeugnisses und eines auf dieses aufgebrachten
Klebers, um die Bindung zwischen dem Erzeugnis und gummiertem Material zu erhöhen;
3. für das Normalisieren des Erzeugnisses, z.B. Heizen und bpannen
des Erzeugnisses bei niedrigeren Spannungswerten als bei der
W ärs' <?b ehsnd 1 ung \
4» für -iss Kühlen des Erzeugnisses, indem beispielsweise Gas mit
4» für -iss Kühlen des Erzeugnisses, indem beispielsweise Gas mit
109836/ 1 01 C "1^ *
Umgebungstemperatur gegen das Erzeugnis bei seiner Bewegung durch eine der Einheiten geblasen wird.
Die Kombinationen, in welchen die einzelnen Moduleinheiten A bis H
zusammen verwendet werden können, sind zahllos, wenn man sie mit größeren Öfen vergleicht, die üblicherweise einzeln ausgelegt und
konstruiert sowie auf einen bestimmten Prozeß zugeschnitten oder nur für einen solchen geeignet sind.
Wie eingangs angedeutet wurde, sind solch große Öfen nicht gut für
eine Änderung geeignet; sie müssen oftmals auseinandergenommen
oder vollkommen umgebaut und geändert werden, um sie notwendigen Änderungen im Prozeß anzupassen. Das ist zeitraubend und teuer.
Biejgleichartige Konstruktion und die Verwendung von gleichen Bauteilen
für den Aufbau der Moduleinheiten hat sich als sehr viel
wirtschaftlicher herausgestellt, insbesondere wenn eine Reihe von
Einheiten in Rede steht, was im allgemeinen der EaIl ist, wenn ein
Ofen für die Behandlung von Reifenkorderzeugnissen gebaut werden soär
Der wesentliche Vorteil der Verwendung einer Anzahl von Moduleinheiten
liegt in ihrer Anpassungsfähigkeit an viele verschiedene Prozesse oder Zeit-Temperatur-Behandlungen, was dieses System vom
Standpunkt des Ersatzes oder Umbaues oder Änderns sehr beliebt macht. Ferner ist der Ofenaufbau aus Moduleinheiten besser mit der M
Verwendung von mehr sphistischen Rechnersteuerungen vereinbar, die eine sofortige Reaktion für die Korrektur der Zeit-Temperatur-Spannungs-Behandlung
des Reifenkorderzeugnisses vorsehen, sollte die tatsächliche Behandlung aus irgendeinem Grund von der bevorzugfen,
programmgemäßen Behandlung abweichen.
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Claims (4)
- PatentansprücheZusammengebauter ^f en zur Behandlung von Reifenkorderzeugnissen, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von einzelnen, benachbart zueinander angeordneten, das Reifenkorderzeugnis (1o) aufnehmenden Moduleinheiten (A-C und E-H) [einer teilweise umschlossenen Heizkammer (24), durch Einrichtungen (11,12,13-19) zur Bewegung einer fortlaufenden Bahn des Reifenkorderzeugnisses (1o) aufeinanderfolgend durch die Heizkammern (24), durch Umwälzvorrichtungen (3o,55»56) für Gas bestimmter Temperatur zur Berührung mit dem durch die Heizkammern (24) sich bewegenden Erzeugnis (1o) und durch Vorrichtungen (65,66,67^71»72) zur Einstellung der Temperatur despurch jede Heizkanmer (24) einer jeden Moduleinheit (A - G, E - H) umgewälzten Gases unabhängig von den anderen Moduleinheiten, so daß in jeder Moduleinheit das Erzeugnis nach Wahl getrocknet, wärmebehandelt, normalisiert oder gekühlt werden kann.
- 2. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen (65,66,67j71»72) zur Einstellung der Gastemperatur diese auf einen Maximalwert zur Trocknung und Wärmebehandlung, auf einen Minimalwert zur Kühlung des Erzeugnisses und auf jede dazwischenliegende Temperatur bringen.
- 3. Ofen nach -"-nspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Einrichtungen, die den Betrieb der Moduleinheiten zueinander in Wechselbeziehung setzen, wobei das Erzeugnis in einer bevorzugten Weise in wenigstens einem abwechselnden Prozeß zu bearbeiten ist, um die gleiche/gewünschte Behandlung des Erzeugnisses zu liefern.
- 4. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen zur Einstellung der Gastemperatur eine Änderung in der Temperatur des durch die Heizkammer wenigstens einer der Moduleinheiten strömenden Gases in Abhängigkeit von einer Abweichung von einer vorbestimmten Behanijiungstemperatur des Erzeugnisses in einer vorhergehenden Moduleinheit durchführen,109836/10105. Ofen nach Anspruch/ dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit, mit der sich das Erzeugnis (1o) vorzugsweise durch die Moduleinheiten bewegt, in Abhängigkeit von bemerkenswerten Änderungen in der Behandlungstemperatur veränderbar ist.6. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch vertikale, Seite^an Seite liegende Heizkammern (24) und durch für jede Moduleinheit getrennt vorgesehene Umwälzvorrichtungen (3o,55>56) für Gas bestimmter Temperatur zur Berührung mit dem durch die Heizkammern (24) sich bewegenden Erzeugnis (1o) sowie Vorrichtungen (65,66,67»71,72) zur einstellung der Temperatur des durch jede Heizkammer (24) einer jeden Moduleinheit umgewälzten Gases unabhängig von den anderen hoduleinheiten.7. Ofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umwälzvorrichtungen, für das Gas Düsen (Jo) zum Ausstoßen von Gasströmen unter Druck im Abstand voneinander gegen das sich durch die Heizkammern (24) der hoduleinheiten bewegende Erzeugnis aufweisen.8. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 7? gekennzeichnet durch Einrichtungen zur Bewegung einer fortlaufenden Bahn aufeinanderfolgend durch die Heizkammern der Moduleinheiten, die Umlenkungen (13 - 19*48,49) zur abwechselnden Änderung der axialen dichtung des Erzeugnisses (1o) durch die Heizkammern (24) aufweisen.9. Ofen nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch wenigstens eine, außerhalb der ersten Moduleinheit (A), die das Erzeugnis (1o) durchläuft, angeordnete Rolle (13), gegen die sich das Erzeugnis anlegt und die dessen Bewegungsrichtung ändert, und durch -Einrichtungen zur Schmierung der Rolle, so daß nicht getrocknete -Flüssigkeit des Erzeugnisses an einem Haften an der Rolle gehindert ist,1o. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch Umwälzvorrichtungen für Gas bestimmter Temperatur zur Berührung-14-109836/1010mit dem durch die Heizklammer (24) sich bev/egenden Erzeugnis (lo), die einen in axialer Richtung in der Heizkammer (24) jeder Moduleinheit angeordneten, länglichen Heißluftraum (25), eine Vielzahl von horizontal und mit vertikalem Abstand zueinander an dem Heißluftraum angeordneten Düsen (3o) zur Zufuhr von Gas bestimmter Temperatur gegen das sich benachart dem Heißluftraum bewegende Erzeugnis und Einrichtungen (34,35) zum Eichten des aus den Misen (3o) austretenden Gases zur gleichartigen Behandlung des Erzeugnisses (1o) über dessen Länge und Breite enthalten.11. Ofen nach Anspruch 1o, gekennzeichnet durch Gebläse (55»56) ■für die Umwälzung von Gas bestimmter Temperatur im Heißluftraum (25) jeder Moduleinheit, durch, einen Auslaßkanal (61) für den Heißluftraum (25) jeder -^inheit, durch einen Auslaß (78) zum Abzug eines Teiles des Gases von jedem Heißluftraum (25) und durch einen -^inlaß (66) zum Ersatz der abgezogenen Teile von temperiertem Gas durch Frischluft.12. Ofen nach Anspruch 11, dadurcii gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen zur Einstellung der Temperatur des durch jede Heizkammer einer jeden Moduleinheit umgewälzten Gases unabhängig von den anderen Moduleinhßiten einen jeder Einheit (A-C, E-H) zugeordneten Gasbrenner (65), Einrichtungen (61,63,64) zum Leiten, von aus dem Heißluftraum abgezogenem Gas im Wärmeaustausch i£ua?ek dem Brenner (65) und Gebläse (55,56) sowie Kanäle (57?58) zum Rückführen von Heißgas vom Brenner zum Heißluftraum enthalten,13. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch Spanneinrichtungen für das sich durch die Heizkammern (24) der Einheiten bewegende Erzeugnis (1o).14. Verfahren zum Behandeln von Reifenkorderzeugnissen, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:a) Bewegen einer fortlaufenden Bahn eines Reifenkorderzeugnisses mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit aufeinanderfolgend-15-109836/1010durch eine Mehrzahl von wenigstens teilweise umschlossenen Kammern, die Seite an Seite angeordnet sind,b) getrenntes Einstellen von Gas auf eine vorbestimmte bevorzug- ·.:. Üe Temperatur zur Umwälzung in Jeder der Kammern undc) Ausstoßen des auf einer vorbestimmten Temperatur befindlichen Gases gegea das Erzeugnis bei seiner Bewegung durch die Kammern15· Verfahren nach Anspruch 14, gekennzeichnet durchd) Übergang von der bevorzugten Geschwindigkeit auf eine niedrigere Geschwindigkeit unde) Änderung der Temperatur des Gases in wenigstens einer der Kammern entsprechend der Geschwindigkeitsänderung.16. Verfahren nach Anspruch 15, gekennzeichnet durchf) Spannen des Erzeugnisses bei seiner Bewegung durch die Kammern.Die Patentanwälte4.1.4.ΝΓ.1Ο7/71 {§46 Pit A109836/1010
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