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DE2108165C - Verbindungsmuffe oder hülse fur a/umimumummanteite Kabei - Google Patents

Verbindungsmuffe oder hülse fur a/umimumummanteite Kabei

Info

Publication number
DE2108165C
DE2108165C DE19712108165 DE2108165A DE2108165C DE 2108165 C DE2108165 C DE 2108165C DE 19712108165 DE19712108165 DE 19712108165 DE 2108165 A DE2108165 A DE 2108165A DE 2108165 C DE2108165 C DE 2108165C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
aluminum
connection
zinc
tin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19712108165
Other languages
English (en)
Other versions
DE2108165B2 (de
DE2108165A1 (de
Inventor
Hans Olof Sollentuna Hansson (Schweden)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Original Assignee
Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from SE02409/70A external-priority patent/SE339707B/xx
Application filed by Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB filed Critical Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Publication of DE2108165A1 publication Critical patent/DE2108165A1/de
Publication of DE2108165B2 publication Critical patent/DE2108165B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2108165C publication Critical patent/DE2108165C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Verbindungsmuffe oder -hülse für aluminiumummantelte Kabel.
Verbindungs- und Abzweigmuffen oder -hülsen für bleiummantelte Kabel sind bekannt, vgl. die britische Patentschrift 614 447. Diese werden aus Kupfer oder Messing gefertigt und bestehen aus zwei Hälften, deren innere Gehäusehälften an den Eintrittsstellen der Kabel mit Schlitzen versehen sind, so daß Zungen gebildet werden. Die Zungen So werden, je nach dem Außendurchmesser der eingeführten Kabel, zusammen- oder auseinandergebogen, so daß sie sich mit einem Teil ihrer Länge gegen das ummantelte Kabel anlegen. Zur Abdichtung der Kabeleintrittsstelle werden die Muffenzungen mit dem Kabelmantel mit einem Weichlötmittel verbunden. Verbindungsmuffen der vorbeschriebenen Art lassen sich bei aluminiumummantelten Kabein nicht verwenden, da diese Kabel ziemlich steif sind und demnach die Lotungen an der Muffe den das Kabel treffenden Vibrationen ausgesetzt sind und beschädigt werden können Urn diese Vibrationen auszuschalten, wurden bislang Eisenrohre als Versteifungen vorgesehen, was dann aber wieder Korrosionserscheinungen hervorrief. Außeidem wurden durch diese Maßnahme die Verbindungsmuffen im Verhältnis zu den wesentlich leichteren, aluininiumummantelten Kabeln noch schwerer.
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, unter Ausschluß von Korrosicnserschemungen dem Gewicht der Kabel entsprechend, leichtere Verbindungsmuffen zu schaffen.
öle Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch. daß die Verbindungshülse aus einem Aluminiumrohr mit einem Innendurchmesser besteht, der größer als der Außendurchmesser des ummantelten Kabels ist, und daß das Rohr in beiden Enden mit einer Anzahl von Schlitzen versehen ist, wodurch die zwischen den Schlitzen gebildeten Zungen so deformierbar sind, daß sie mit einem Teil ihrer Länge gegen das ummantelte Kabel lagern können und daß die Enden des Aluminiumrohres außen und innen unu o;e Ummantelung des Kabels außen rund um die Verbindung mit einer Zink-Zinn-Legierung bedeckt si.-d und daß die Enden des Aluminiumrohres mit Wis,.-.-lötmittel an die Ummantelung des Kabels abgeci i,-tet sind.
Der durch den Gegenstand der Erfindung er/■■■.)-bare Fortschritt besteht darin, daß die Erfind,^ sich wegen ihres verhältnismäßig geringen Gevwdiis für alle Arten von Kabel — Signal-, Telefon- tr.d Kraftkabeln —, so auch im Luftkabel verwenden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im einzelnen an Hand der Figuren beschrieben, worin
Fig. 1 einen Teil des Aluniiniumrohres einschließlich der Verbindungshülse zeigt.
Fi g. 2 zeigt das genannte Rohr von einem Ende,
Fi g. 3 zeigt eine Abzweigverbitidung, wo Verbindungshülsen nach der Erfindung benutzt sind.
Die Verbindungshülse enthält ein Aluminiumrohr. Ein Ende dieses Rohres ist in F i g. 1 gezeigt und mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet. Das RohriO hat einen innendurchmesser, der etwas größer als der Außendurchmesser des ummantelten Kabels ist. Ferner ist das Rohr in beiden Enden mit Schlitzen U versehen, welche gemäß dem Beispiel in ihrem Außenteil nächst dem Ende des Rohres parallele Seiten haben, und der Innenteil derselben ist verjüngt. Die Zungen 1.2, die zwischen den Schlitzen geformt sind, sind deformierbar, so daß ihre Außenteile mit parallelen Seiten nach unten gebogen werden können und gegen das ummantelte Kabel lagern,
F i g. 2 zeigt das Aluminiumrohr von einem Ende. Die Schlitze sind hier durch das Bezugszeichen 21 bezeichnet und die Zungen durch 22. In diesem Beispiel beträgt die Anzahl der Schlitze acht, welche in geeigneter Weise gleichmäßig rund um den Umfang des Rohres verteilt sind.
Die Zungen und der dichte ungeschnittene Teil des Rohres ist an seiner Außen- und Innenseite mit einer eutektischen Zink-Zinn-Legiemng überzogen, die selbst wohlbekannt ist, beispielsweise mit den Proportionen 12% Zink und 88°/o Zinn. Dieser Überzug ist in geeigneter Weise durch das sogenannte
Bürsten angebracht, wodurch die Schicht von Oxyd ' weggeburstet ist, und zwar gleichzeitig, wenn der (Überzug angebracht wird.
Das plattierte AJuminiumrohr ist in geeigneter Weise vorhergestellt, und durch Verbindung nur eines Stückes des aluminiumummantelten Kabels an beiden Seiten der Verbindung wird die äußere Plattierung in der vorbeschriebenen Weise benötigt
Um die Verbindung zu schützen, muß das getchiitzte Aluminiumrohr gegen das ummantelte Kabei an den Enden abgedichtet werden. Dies wird mit einem Zinnlötmittel ausgeführt, welches in geeigneter Weise ein sogenanntes Wischlötmittel ist welches aus 4—6V0 Zink, 0—0,5% Antimon und der Rest Blei und Zinn in den Proportionen 2 : 1 besteht Das geeignetste Lötmittel besteht hierbei ■us den gleichen Proportionen von Blei und Zinn wie oben erwähnt, und 4.5—5,5 % Zink und 0,4 bis 0.5 °/o Antimon.
Wischlötmittel, welches nur aus Zinn und Blei ao besteht, ist in Verbindung mit Aluminium weniger geeignet, da in diesem Falle der korresiensan griff auf Aluminium gerichtet ist, was die Zerstörung^der oft sehr dünnen Aluminiumummanteiung ergibt. Ferner korrodiert Aluminium sehr schnell. Durch Hmzufügung von 4—6°/0 Zink wird ein WischlötmiUel erhalten, welches Aluminium in den elektromotorischen Kraftreihen sehr nahe kommt.
Wenn jedoch Zink dem Wischlötmittel hinzugefügt ist, werden die Wischeigenschaften becinträchtigt-Durch Hinzufügung von Antimon werden diese Eigenschaften verbessert.
F i g. 3 zeigt eine Einzelheit einer Abzweigverbindung, die zur Verbindung von drei Kabein bestimmt ist. Ein Aluminiumrohr gemäß F i g. 1 ist mit 30 bezeichnet. An dieses Rohr ist ein Abzweigrohr 33 angeschweißt, wodurch eine Öffnung in dem Rohr 30 hergestellt ist. Das Abzweigrohr 33, welches auch Aluminium ist, ist so kurz, daß die Leiter der zwei Kabel, welche durch das Rohr 30 verbunden werden sollen, durch das Abzweigrohr 33 gezogen werden können, um miteinander und mit dem dritten Kc.be! bequem verbunden werden zu können. Dieses dritte Kabel ist mittels eines anderen Aluminiumrohres 34 verbunden. Dieses zusätzliche Rohr M soll an die Außenseite des Zweigrohres mit einem seiner Enden geschoben werden. Dieses Ende des zusätzlichen Rohres 34 ist in geeigneter Weise mit Schlitzen versehen. Auf diese Weise wird die Verbindung langer und dauerhafter, wenn sie in geeigneter Weise mi! einem Wischlötmittel gemäß obigen Angaben bedeckt ist.
Das zusätzliche Rohr 34 ist mit Schlitzen 31 um.· Zungen 32 in dem anden ■■ Ende, wie in Verbindung mit dem Rohr in F i g. 1 be xhrieben ist, verseher, Das Zweigrohr 33 ist an der Außenseite und dl·- Enden des zusätzlichen Rohres 34 sind an de: Außen- und Innenseite, wie in Verbindung mis F i g. 1 beschrieben, überzogen.
Eine Verbindungshülse mit Zweigrohr kann vi:i.· verschiedene Entwürfe haben. In Fig. 3 ist ein, T-Verbindung gezeigt, aber ein anderes geeignet:-·· Muster ist eine Y-Verbindung, wo das Zweigrohv beispielsweise den Hauptteil des Y bildet.
Eine Verbindungshülse gemäß der Erfindung kanbeim Verbinden von Kabeln mit vollen sowohl ww genuteten oder in anderer Weise geformten Aluminiumummantelungen gebraucht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

03 Patentansprüche:
1. Verbindurgshülse für aluminiumummantelte Kabel, dadurch gekennzeichnet. daß die Verbindungshülse aus einem Aluminiurnrohr mit einem Innendurchmesser besteht, der größer eis der Anßendurchmesser des ummantelten Kabels ist nd daß das Rohr in beiden Enden mit einer Anzahl von Schlitzen versehen ist, wodurch die zwischen den Schlitzen gebildeten Zungen so deformierbar sind, daß sie mit einem Teil ihrer Länge gegen das ummantelte Kabel lagern können und daß die Enden des Aluminiumrohres außen und innen und die Ummantelung des Kabels außen rund um die Verbindung mit einer Zink-Zinn-Legiemng bedeckt sind und daß die Enden (.es Aluminiumrohres mit Wischlötmittel an die Ummantelung des Kabels abgedichtet sind.
2. Verbindungshülse nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Aluminiumrohr ein Zweigrohr an dem Teil hat, welcher nicht mit Schlitzen versehen ist, woduich die zwischen den Schlitzen geformten Zungen so deformierbar as sind, daß sie mit einem Teil ihrer Länge gegen die Ummantelung des Kabels und das Zweigrohr lagern können vud daß das Zweigrohr außen und die Enden des zusätzlichen Aluminiumrohres außen und innen mit einer Zink-Zinn-Legierung bedeckt sind und daß die Enden dieses Rohres mit Wischlötmittel an die Ummantelung des Kabels bzw. an das Zweigrohr abgedichtet sind.
3. Verbindungshülse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zinnlötmittei aus sogenanntem Wischlötmittel besteht, welches aus 4—6°/o Zink, 0—0,5% Antimon und der Rest Blei und Zinn in den Verhältnissen 2 : 1 besteht. ♦<>
4. Verbindungshülse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zinnlötmittel aus 4,5—5,5 °/o Zink besteht, 0,4—0,5 0Zo Antimon und der Rest Blei und Zinn in den Verhältnissen 2:1.
DE19712108165 1970-02-25 1971-02-17 Verbindungsmuffe oder hülse fur a/umimumummanteite Kabei Expired DE2108165C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE240970 1970-02-25
SE02409/70A SE339707B (de) 1970-02-25 1970-02-25

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2108165A1 DE2108165A1 (de) 1971-09-09
DE2108165B2 DE2108165B2 (de) 1972-10-12
DE2108165C true DE2108165C (de) 1973-05-03

Family

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