DE2108093A1 - Tragbarer Ponton - Google Patents
Tragbarer PontonInfo
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Description
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DIpMn-. F'. t-Λ* -IfTIECHT
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TWIN CITY SHIPYARD, INC., St.. Paul (Minnesota 55101), V.St.A,
Tragbarer Ponton
Die Erfindung betrifft Pontons und insbesondere die Anordnung mehrerer tragbaren, unabhängigen, schwimmfähigen Untereinheiten,
die von einem passenden Fahrzeug über Land befördert und danach im Wasser zusammengebaut oder, falls gewünscht, an einem Flußufer
zusammengebaut und darauf ins Wasser gezogen oder geschoben werden.
Tragbare Pontons dieser Art, die entweder mit Eisenbahnwagen oder auf Straßen mit Lastkraftwagen zu landumschlossenen oder
aus anderen Gründen zu Wasser unerreichbaren Gewässern (Seen, Kanäle, Flußdurchstichen etc.) befördert werden können, sind
vielseitig verwendbar. Der Nutzen tragbarer, zusammenbaubarer Pontons ist wohlbekannt, und solche Pontons sind oft patentiert
worden. Aber es hat sich beim Gebrauch solcher Pontons doch gezeigt, daß ihre baulichen Einzelheiten viel zu wünschen übrig
lassen, besonders weil ihre Bauart teuer war, und die Mittel, mit denen die Untereinheiten in der für den Zusammenbau nötigen
Lage zueinander gehalten werden, sich als nicht ganz befriedi-
l6-(Ser.No. 15 957) BgnOt (7)
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gend erwiesen haben; daher sind sie in der Öffentlichkeit noch nicht sonderlich beliebt gewesen.
Solehe Ponton-Untereinheiten lassen sich, wenn zu mehreren
übereinander gestapelt, leicht über Land mittels eines großen Lastkraftwagens, insbesondere eines Tiefladewagens, oder mit
Eisenbahn-Flachwagen befördern. Sie tleten eine gute Hilfe, wenn
schweres Gerät über Gewässer hinweg befördert werden muß; und sie lassen sich bei Bedarf auch in schlammigem oder sumpfigem
Gelände verwenden, wenn sie miteinander zusammengebaut und mit passenden, herausziehbaren Pfählen geführt sind.
Es ist daher die Hauptaufgabe der Erfindung, eine Vielzahl voneinander
unabhängiger Ponton-Untereinheiten zu schaffen, die sich dank ihrer Form und Bauausführung leichter als die bisher
bekannten zusammenbauen lassen dadurch, da3 ihre Seitenwände und Endwände so geformt sind, daß sie ineinander passen.
Eine andere Aufgabe der Erfindung ist, eine Vielzahl von Ponton-Untereinheiten
zu schaffen, die mit Riegeln versehen sind, welche sich vom Deck der Pontons aus einschieben lassen.
Eine noch andere Aufgabe der Erfindung ist, tragbare Ponton-Untereinheiten
sowie Rampen dafür zu schaffen, die alle aneinander gebaut und durch Riegel zu einem ganzen Gebilde von vorbestimrater
Gröfle verriegelt werden.
Eine noch andere Erfindungsaufgabe ist, ein neues Verriegelungssystem für unzählige andere Arten von Schwimmkörper-Untereinheiten,
wie z.B. Bagger, Schlepper und anderes zu schaffen.
Eine weitere Aufgabe der hierin beschriebenen Schwimmkörper-Untereinheiten
ist die Gewichtsersparnis, die dadurch erzielt wird, daß ineinanderpassend gewellte Seitenwand- und Endwand-
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Platten verwendet werden und nach dem Zusammenfügen die Wände einander benachbarter Einheiten genau ineinandergreifen.
Eine weitere Erfindungsaufgabe ist, Schwimmkörper von beliebiger Größe und Form zu schaffen, die für die bestimmten Zwecke, für
die sie gewünscht werden, geeignet sind.
Weitere Aufgaben und Vorteile' gehen aus der folgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels hervor, das in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigen;
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Ponton vorbestimmter Größe, der aus einer Vielzahl schwimmfähiger Einheiten
besteht, die an ihrem einen Ende mit einer Reihe von Rampen versehen ist;
Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 gezeigten zusammengebauten
Pontons}
Fig. 3 eine Teil-Seitenansicht unc einen Teil-Querschnitt
einer Führung für einen Pfahl, mittels dessen die Pontoneinheiten einzeln oaer gruppenweise in einem
Gewässer oder in sumpfigem Boaen an ihrem Orte gehalten werden;
Fig. 4 einen senkrechten Teil-Querschnitt durch zwei einander
benachbarten Einheiten, die die einander zugekehrten, ineinandergreifend aneinanderlegbaren
Seitenwände zeigt nebst einem Bolzen, der eingesteckt werden soll, sobald die Einheiten aneinandergelegt
sind;
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie 5-5 der Fig. 1,
der die Einheiten der Fig. 4 zusammengebaut und mit eingesteckten Riegelbolzen zeigt; und
Flg. 6 eine abgewandelte Auεführungεform einer Vater- und.
Mutter-Verbindung aneinanderlegbarer Einheiten mit
eingestecktem Riegelbolzen.
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Pig. 1 zeigt einen Ponton, der aus einer Anzahl sehwimmfähiger
Einheiten 10 zusammengesetzt ist, deren jede mit einem nach
vorn vorspringenden rampenförmigen Teil 11 versehen ist. Diese Einheiten können von beliebiger Länge una Breite sein. Der in
Pig. 1 gezeigte Ponton hat eine Gesamtlänge von etwa 30 Metern; als normale Länge für einen tragbaren Ponton hat sich 12 Meter
• eingebürgert, doch können sie auch in beliebigen Längen zwischen 3 Metern und l8 Metern gebaut werden.
jede der tragbaren Einheiten weist an ihrer Oberseite in gleichen
Abständen mindestens zwei Vertiefungen 13 auf, in denen
Griffe I5 befestigt sind, an.denen die p^inheiten durch hand-
oder motorgetriebene Hebezeuge von einem geeigneten flachen
Straßenfahrzeug oder Eisenbahnwagen abgehoben und ins Wasser gelegt werden können und umgekehrt.
Die tragbaren Einheiten, aus denen der Ponton zusammengebaut wird, bestehen aus senkrecht angeordneten und aus sich längs
erstreckenden Spanten 16 bzw. 17 (s. Fig. k), die mit schrägen
Versteifungen l8 verschweißt sind und an die die ineinandergreifend geformten Seitenwände 20 und Endwände 21 und 21' sowie
die Deckplatten und Bodenplatten 22 bzw. 23 angeschweißt sind.
In Pig· 1 und 2 und in größerem Maßstab in Fig. 3 sind ferner
Bauteile S-S gezeigt, welche schwimmfähige Pfahlführungen bilden,
mittels deren der zusammengebaute Ponton in einem Gewässer oder einem Sumpf- oder Marschboden in seiner Lage gehalten wird.
Wie Fig. 3 zeigt, ist die schwimmfähige Pfahlführung 15' mit
gewellten Vorder- und Rückwänden 16' bzw. 17 versehen, die gegen irgendeine dazu passende Fläche an irgendeiner Seitenwand
oaer Endwand der sehtvimmfähigen Einheiten 3 0 angelegt werden
können. Wie am besten im Grundriß der Fig. 1 zu sehen, enthält die Pfahlführung eine senkrechte öffnung l8', durch die ein
Pfahl 19' gesteckt werden kann, um den Ponton in seiner Lage im
Flußbett oder Gewässer festzuhalten.
SAO 109847/1109
Wie aus der Seitenansicht der Fig. 2 und noch besser aus den Teilansichten der Fig. 4 und Fig. 5 zu erkennen, hat jede der
Ponton-Untereinheiten 10 gewellte Endwände 21 und 21', deren
Wellen mit senkrecht übereinander angeordneten öffnungen, wie z.B. in der Wand 21 bei 25, versehen sind. Die Deckplatte ist
ebenfalls mit einer öffnung 27 versehen, die mit der vorherbeschriebenen
Reihe von öffnungen 25 fluchten.
Jede der, wie beschrieben, mit öffnungen versehenen Wellen der
Endwarid 21 ist ferner an ihrer Innenseitemit Steckfassungen JOa,
30b, 30c und 30d ausgestattet. Diese Steckfassungen dienen
einem doppelten Zweck, nämlich erstens zur Verstärkung und Bewehrung der Wellen, damit sie sich nicht verformen, wenn eine
Einheit beim Transport und bei der Montage oder Demontage mißhandelt wird, und zweitens als Führung für den Riegelbolzen
Die gewellte Wand 21' am anderen Ende dieser Ponton-Untereinheit
ist ferner mit einer senkrechten Reihe von öffnungen 35 versehen, wobei jede Welle, durch die sich die öffnungen erstrecken, mit
Steckfassungen 33a, 33b und 33c versehen ist, die sowohl zur Verstärkung der auswärts vorspringenden Wellen als auch zur
Führung der Riegelbolzen 32 dienen, wenn zwei der schwimmenden Einheiten aneinandergelegt werden.
Wie in Fig. 4 und Fig. 5 gezeigt, sind die gewellten Endwände
21 und 21' bei 38, 39, 40, 4l rückwärts zur Deckplatte 22 und zur Bodenplatte 23 hin umgebogen, so daß sie dort waagerechte
Flansche bilden, an denen die Deckplatten bzw. die Bodenplatten befestigt sind.
Bei der in Fif,. 6 gezeigten abgewandelten Ausführungsform der
Erfindung sind die Seitenwände und die Endwände der Pontoneinheiten mit aneinanderpassenden, ineinandergreifenden Vater- und
Mutterteilen 50 bzw. 5I versehen. Forner ist die Endwand 60 so
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geformt, daß sie einander zugekehrte waagerechte Wandfläohen 6l
und 62 bildet, die mit dem-senkrechten Wandteil 51 ein einziges
Stück bilden und den auswärts hervorragenden Vaterteil bilden. Dieser Wandteil 51 ist durch an ihn angeschweißte, sich seitwärts
erstreckende Rippen 64 verstärkt, die ihrerseits wieder an einer Versteifung 65 angeschweißt sind, welche an oben und
unten waagerecht angeordneten Spanten 66-66 befestigt ist.
Die an die oben beschriebene Ponton-Einheit anzufügende, den Mutterteil bildende Ponton-Einheit ist in allen wesentlichen
Teilen von derselben Bauart mit der Ausnahme, daß sie auswärts
hervorstehende, in Abstand voneinander angeordnete Ränder 70 und 70' aufweist, die sich quer über die ganze Länge des Vaterteils
51 der benachbarten Einheit erstrecken.
Wie bei der erstbeschriebenen Ausführungsform der Erfindung ist auch hier das Deck mit einer durchgehenden ,leihe von öffnungen
(eine ist bei 75 in Fig. 6 dargestellt) versehen, deren jede
sich in senkrechter Fluchtlinie mit anderen, am Boden des Randes 70 und an der Oberseite des Randes 70* angeordneten öffnungen
befindet.
Auch der Mutterteil 5I weist entsprechende öffnungen auf, so
daß in Jede der öffnungen die Riegelbolzen 80 (einer ist dargestellt)
eingesteckt werden können.
Wie ebenfalls klar bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung
gezeigt, sind senkrechte Steckfassungen vorgesehen, welche die Riegelbolzen 80 durch die ineinandergreifenden Wände der .
Ponton-Einheiten in ihre richtige Lage führen.
Die Wände der Pfahl führungen 15*, welche, wie in Fig. 3 gezeigt,
die in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellte Wellenform der Wände des Pontons haben, können natürlich auch die abgewandelte, in Fig.5
gezeigte Form haben.
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Ferner kann die in Fig. 3 gezeigte Konstruktion, die mit einer
öffnung zur Führung eines Pfahls versehen ist, statt der dort
gezeigten Form beliebige Form haben und z.B. mit einem Kraftwerk, das den Ponton oder eine beliebige Einheit des Pontons
in einem Fluß oder sonstigen Gewässer mit Strom versorgt, ausgerüstet und an einer beliebigen Seitenwand oder Endwand des
Pontons angeordnet sein.
Wie aus dieser Beschreibung wohl ohne weiteres zu erkennen ist,
kam) die Ponton-Einheit, da ihre Seitenwände und Endviände in
öer beschriebenen Weise gestaltet sind, in jeder beliebigen
Form zusammengebaut werden. Zum Beispiel kann eine Längsseite
einer Einheit an eine Enawand einer arideren Einheit angelegt
werden, so da3 ^-ich ein L ergibt, oder es können drei Einheiten
zu einem U kombiniert werden. So ist jede erdenkliche Zusammenstellung,
die der Benutzer wünschen mag, möglich.
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Claims (9)
- 21U8093Pa tentansprüche\1. /Tragbarer Ponton, dadurch gekennzeichnet, daß er aus mehreren, hohlen, unabhängig voneinander schwimmfähigjen Untereinheiten (10) besteht, die im wesentlichen quaderförmig aus Seitenwänden. (20), Endwänden (21), Deckplatten (22) und Bodenplatten (2J>)
gebildet sind und Wand an Wand aneinanderliegen, die ferner an den Seitenwänden und Endwänden so geformt sind, daß die Wände der einen Einheit in die anliegende Wand der Nachbareinheit
eingreifen, und die., nachdem sie aneinandergelegt sind, miteinander verriegelt sind. - 2. Ponton nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der mehreren, iiicinander^reifend geformten Einheiten (10) einen auswärts vorspringenden Vaterteil'(50) aufweist, der in einen ihn umschließenden Mutterteil (51) einer anderen Einheit des Pontons paßt.
- ^. Ponton nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, da'3 mindestens die ineinandergreifenden Seitenwände (20, 20*) und Endwände (21, 21') der Einheit (1O) aus Wellblech bestehen.
- 4. Ponton nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ineinandergreifenden Wände jeder der Einheiten mit öffnungen (25, 75) versehen und da3 Riegel (32, 80) vorgesehen sind, die in diese öffnungen eingeschoben werden, um die Einheiten aneinanderzuhalten.
- 5. Ponton nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daI3 die
Riegel (32) längliche Stifte mit Kopf sind. - 6. Ponton nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ineinandergreifenden Wände jeder Einheit mit öffnungen (75) ver-109847/1109sehen und da3 Riegel (8o) vorgesehen sind, die in diese öffnungen eingeschoben werden, um die Einheiten aneinanderzuhalten.
- 7. Ponton nach Anspruch 3>, dadurch gekennzeichnet, daß die ineinandergreifenden Wände jeder Einheit mit öffnungen (25) versehen und daß Riegel (32) vorgesehen sind, die in dieseöffnungen eingeschoben werden, um die Einheiten aneinanderzuhalten.
- 8. Ponton nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein selbständig schwimmfähiges Kraftwerk, dessen Wände so geformt sind, daß sie mit den Wänden des Pontons ineinandergreifend zusammenpassen,
und das dazu eingerichtet ist, mit dem Ponton zusammengebaut zu werden. - 9. Ponton nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine selbständig schwimmfähige Pfahlführung (S), deren Wände so geformt sind,daß sie mit den Wänden des Pontons ineinandergreifend zusammenpassen, und die dazu eingerichtet ist, mit dem Ponton zusammengebaut zu werden.109847/1109
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