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DE2107365B2 - Kaltleiterkombination für Entmagnetisierungsschaltungen - Google Patents

Kaltleiterkombination für Entmagnetisierungsschaltungen

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DE2107365B2
DE2107365B2 DE2107365A DE2107365A DE2107365B2 DE 2107365 B2 DE2107365 B2 DE 2107365B2 DE 2107365 A DE2107365 A DE 2107365A DE 2107365 A DE2107365 A DE 2107365A DE 2107365 B2 DE2107365 B2 DE 2107365B2
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DE
Germany
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ptc thermistor
ptc
elements
combination
electrodes
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DE2107365A
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English (en)
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DE2107365C3 (de
DE2107365A1 (de
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Harald Dipl.-Pyhs. Loebl
Rudolf Rossgotterer
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Siemens AG
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Siemens AG
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Publication date
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    • H01C7/00Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material
    • H01C7/02Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material having positive temperature coefficient
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
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    • H01C1/01Mounting; Supporting
    • H01C1/014Mounting; Supporting the resistor being suspended between and being supported by two supporting sections
    • HELECTRICITY
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    • H01C1/1406Terminals or electrodes formed on resistive elements having positive temperature coefficient
    • HELECTRICITY
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Description

finden kann.
Vorzugsweise besitzt das erste Kaltleiterelement ein
45 größeres Volumen als das zweite. Dadurch wird erreicht, daß der erste, im wesentlichen als Heizer dienende Kaltleiter den /weiten auch sicher bis auf
Die Erfindung betrifft eine Kaltleiterkombination, seine Nenntemperatur erhitzt. Wählt man die Nenn-Insbesondere für die Entmagnetisierung von Farbfern- temperatur des ersten Kaltleiterelcments zudem noch lehgeräten. 50 nöher als die des zweiten Elements, so wird eine zu-
Es ist bekannt, daß in den Bildröhren von Farbfern- sätzlichc Stromreduzierung um 1 bis 2 Zehnerpotenzen iehgeräten eine Lochmaske aus ferromagnetischem erreicht.
Material eingebaut ist. Zur Vermeidung von Färb- Vorzugsweise sind die Kaltleiterclemente und die
Unreinheiten durch eine magnetische Remanenzinduk- Elektroden zusammengeklemmt. Hierbei können sich lion muß diese Lochmaske regelmäßig entmagnetisiert 55 mechanische Spannungen abbauen, so daß keine Gewerden. F.ir> derartiger Entmagnetisierungsvorgang er- fahr besteht, daß die keramischen Kaltleiterelemente fordert ein zunächst kräftiges, dann allmählich bis zu beim Anlegen an Spannung platzen. Außerdem kann einem sehr kleinen Realwert abnehmendes magneti* durch einen größeren Außendurehmesser der Elektrosches Wechselfeld. Dieser Entmagnetisierungsvorgang den die Umhüllung oder das Gehäuse im Abstand soll selbsttätig vor sich gehen, und zwar bei jedem Ein- 60 vom Kaltleiter gehalten werden, so daß eine Berührung schalten des Fernsehempfängers. der heißen Kaltleiterflanken mit der kalten Umhüllung
Es sind nun automatische Entmagnetisierungs- vermieden wird.
schaltungen bekannt, bei denen zum kontinuierlichen Vorteilhaft umhüllt man die Kaltleiterkombinatton Heranierregeln des magnetischen Feldes ein Kaltleiter mit einem strahlenvernetzten, wärmebeständigen verwendet wird, der in Reihe zu der Entmagnettsie- 65 Kunststoff-Schrumpfschlauch. Durch den beim rungsspule angeordnet ist. Um den durch die Ent- Schrumpfen des Kunststoffes erzeugten Druck werden fflagfletisiefungsspule fließenden Strom noch weiter zu die Einzelteile der Kaltleiterkombination ausreichend verrinfiern. ahne die Heizung des Kaltleiters zu unter- sicher und fest verklemmt. Es ist jedoch auch möglich,
die erfindungsgemäße Kaltleiterkombination in vorgeipanntem Zustand in ein Kunststoff-Formgehäuse einzusetzen. Da solche vorfabrizierten Gehäuse im allgemeinen rechteckig sind, bildet man vorteilhafterweise »uch die äußeren Umrisse der Kontaktelektroden rechteckig aus, um einen einwandfreien Halt des Bauelements in dem Gehäuse zu erreichen.
Um eine geringe Wärmeableitung ober die Kontaktclektroden zu gewährleisten, verwendet man vorteilhaft Außenkoiitaktelektroden, die drei federnde Kontaktlappen zur punktförmigen Kontaktgabe besitzen. Selbstverständlich sind auch weitere konstruktive Maßnahmen zum Geringhalten der Wärmeabfuhr denkbar, wie Materialauswahl, Elektrodenform usw.
An Hand der Zeichnung soll die Erfindung im einzelnen erläutert werden.
F i g. I zeigt eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Kaltleiterkombination, wobei der Übersichtlichkeit wegen die umhüllende Isolierung aufgeschnitten ist. Man erkennt ein erstes keramisches Kaltleiterelement 1, das unter Zwischenlage einer Mittelelektrode 4 thermisch und elektrisch mit einem zweiten Kaltleiterelement 2 gekoppelt ist. Dieses zweite Kaltleiterelement wird vorteilhaft aus einem Material mit »teiler Widerstandstemperatur-Kennlinie und mit einer gegenüber dem ersten Kaltleiterelement niedrigeren Nenntemperatur hergestellt. Da an diesem zweiten Kaltleiterelement 2 keine hohen Spannungen anstehen und die Erwärmung bei geringerem Volumen schneller vor sich geht, können seine Abmessungen kleiner als die des Heizkaltleiters 1 sein. Die Kontaktierung d<?r Kaltleiterelemente 1 und 2 erfolgt an den der Mittelelektrode 4 abgewandten Seiten mit Hilfe von Außenkontaktelektroden 3, die mit je drei federnden Kontaktlappen 5 zur punktförmigen Kontaktgabe versehen sind. Durch diese Konstruktion der Außenelektroden 3 wird erreicht, daß nicht übermäßig viel Wärme von den Kaltleiterelementen 1 und 2 abgeleitet wird. Die Laltleiterkombination, die zur Vermeidung von Schaden durch unterschiedliche Wärmeausdehnung insbesondere an der Mittelelektrode 4 nicht verlötet, sondern zusammengeklernmt ist, wird durch einen wärmebeständigen Kunststoff - Schrumpfschlauch 6 zusammengehalten und isoliert. Um eine Berührung zwischen den heißen K.altleiterflanken und der Umhüllung zu verhindern, sind die äußeren Abmessungen der Kontaktelektroden 3 und 4 größer als der Durchmesser der Kaltleiterelemente.
F i g 2 zeigt eine Seitenansicht derselben Kaltleiterkombination. Man erkennt hierbei besonders gut die regelmäßige Anordnung der federnden Kontaktlappen 3 an den äußeren Kontaktelektroden 3.
F i g. 3 zeigt eine Entmagnetisierungsschaltung for die Lochmaske einer Farbfernseh-BUdröhre. Man erkennt die beiden Kaltleiterelemente 1 und 2, deren thermische Kopplung durch den Pfeil 7 symbolisiert wird. An die Außenelektrode des Kaltleitereleraentes 1 wird der eine Pol der Netzwechselspannung angeschlossen. Die Mittelelektrode wird über einen Widerstand Ä, dessen Wert etwa um eine Zehnerpotenz höher ist als der Widerstand der Entmagnetisierungsspule Sp, mit dem zweiten Pol der Netzwechselspannung verbunden. Parallel zu dem Widerstand R liegt die Serienschaltung aus dem zweiten Kaltleiterelement 2 und der Entmagnetisierungsspule Sp. Beim Anlegen der vollen Spannung fließt zunächst ein großer Strom durch die Entmagnetisierungsspule Sp. Mit zunehmender Erwärmung der Kakleiterkombination verringert sich dieser Strom bis auf einen vernachiäc-igbar kleinen Wert. Der zur Aufrechterhaltung der Nenntemperatur des als Heizer dienenden Kaltleiters 1 wird durch den Festwiderstand R zugeführt. Es stellt sich dann ein Gleichgewicht ein zwischen der dem Kaltleiter zugeführton elektrischen Energie und der an die Umgebung abgeführten Wärmeenergie.
F i g. 4 zeigt den zeitlichen Verlauf des Entmagnetisierungsstromes Isp durch die Entmagnetisierungsspule Sp bei einer nach F i g. 3 ausgeführten Schaltung mit folgenden Werten:
Kaltwiderstand des ersten Kaltleiterelementes = 50 Ω,
Kaltwiderstand des zweiten Kaltleiterelementes 20 Ω,
Widerstand der Entmagnetisierungsspule Sp = 30 Ω,
R = 300Ω.
Die Netzspannung Usetz betrug 220 V Wechselstrom. Aus dem Diagramm ersieht man, daß der Strom Isv von seinem Anfangswert von 2 A innerhalb 15 Sekunden auf einen Wert von 10"4A abnimmt. Bei diesem geringen Strom ist kein Einfluß mehr auf die Bildwiedergabe des Fernsehempfangsgerätes festzustellen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

brechen, schaltet man in Serie mit der Entmagnetisie- Patentansprücbe: rungsspule einen Spannungsabhängigen Widerstand und führt dem Kaltleiter die Heizleistung zusätzlich
1. Kaltleiterkombination, insbesondere für die über einen Festwiderstand zu.
Entmagnetisierung von Farbfemsehger&ten, be- 5 Es ist auch schon bekannt einen fremdgeheizten stehend aus zwei thermisch eng gekoppelten kera- Kaltleiter zum Herunterregeln des Entmagnetisiemischen Kaltleiterelementen, dadurch ge- rungsstromes zu verwenden. Hierzuiwtro_ das keramikennzeichnet, daß ein erstes Kaltleiter- sehe Kaltleiterelement in ein Rohrchen eingesetzt, auf elemenv (I) unter Zwischenlage einer großflächigen, dessen Außenseite eine Heizdrahtwendel aufgebracht thermisch und elektrisch gut leiterden Mittelelek- io ist. Nachteilig ist bei dieser Maßnahme, daß d.i für die trode (4) mit einem zweiten Kaltleiterelement (2) zusätzliche Heizung benötigte Leistung relativ hoch eng gekoppelt 1st, üaß die Kaltleiterelemente (1, 2) ist und vor allem während der gesamten Ems^haltzeit an den der Mittelelektrode (4) gegenüberliegenden des Fernsehempfängers konstant bleibt.
Flächen punktförmig kontaktiert sind und daß die Es sind auch schon Kombinationen von zwei ther-
gesamte Kombination von Isoliermaterial umhüllt xs misch gekoppelten Kaltleitern bekannt. Dabei werden ist, ohne daß die Seitenflächen der Kaltleiter- zwei Kaltleiterplättchen mit Hilfe eines wärmeleitenelemente (1, 2) berührt sind. den, aber elektrisch isolierenden Stoffes miteinander
2. Kaltleiterkombination nach Anspruch 1, da- verbunden. Diese Kaltleiterkombination wird verdurch gekennzeichnet, daß das erste Kaltleiter- wendet zur Begrenzung von Kurzscinu^ujmen im element ein größeres Volumen besitzt als das zweite, ao Heizkreis von Elektronenröhren.
3. Kaltleiterkombination nach Anspruch 1 und/ Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu- oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste gründe, eine Kaltleiterkombination aus zwei thermisch Kaltleiterelement eine höhere Nenntemperatur be- eng gekoppelten keramischen Kaltleiterelementen ansitzt als das zweite. zugeben, die geeignet ist, einen elektrischen Strom
4. Kaltleiterkombination nach den Ansprüchen 1 25 selbsttätig und kontinuierlich von einem anfänglichen bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kaltleiter- Maximalwert auf einen sehr geringen Endwert herelemente und Elektroden zusammengeklemmt sind. unterzuregeln.
5. Kaltleiterkombination nach den Ansprüchen 1 Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein erstes bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie von einem Kaltleiterelement, unter Zwischenlage einer großstrahlenvernetzten, wärmebeständigen Kunststoff- 3° flächigen, thermisch und elektrisch gut leitenden Schrumpfschlauch umhüllt ist. Miitelelektrode mit einem zweiten Kaltleiterelement
6. Kaltleilerkombination nach den Ansprüchen 1 eng gekoppelt ist, daß die Kaltleiterelemente an den bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie im zu- der Mittelelektrode gegenüberliegenden Flächen punktsammengeklemmten Zustand in ein Kunststoff- förmig kontaktiert sind und daß die gesamte Kombi-Formgehäuse eingesetzt ist. 35 nation von Isoliermaterial umhüllt ist, ohne daß die
7. Kaltleiterkombination nach Anspruch 6, da- Seitenflächen der Kaltleiterelemente berührt sind.
durch gekennzeichnet, daß die äußeren Umrisse Damit ergeben sich die Vorteile, daß das zweite KaItder Kontaktelektroden rechteckig sind. leiterelement von dem ersten bis ;;ber seine Nenntem-
8. Kaltleiterkombination nach den Ansprüchen 1 peratur erhitzt wird, ohne daß ein großer Strom durchbis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Außen- 40 fließen muß, daß eine übermäßig starke Wärmekontaktelektroden drei federnde Kontaktlappeu ableitung durch die Anschlußelektroden vermieden zur punktförmigen Kontaktgabe besitzen. wird und daß ein einfaches Gehäuse Verwendung
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