DE210728C - - Google Patents
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- DE210728C DE210728C DENDAT210728D DE210728DA DE210728C DE 210728 C DE210728 C DE 210728C DE NDAT210728 D DENDAT210728 D DE NDAT210728D DE 210728D A DE210728D A DE 210728DA DE 210728 C DE210728 C DE 210728C
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- trigger
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- triggering
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Links
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 2
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A17/00—Safety arrangements, e.g. safeties
- F41A17/08—Safety arrangements, e.g. safeties for inhibiting firing in a specified direction, e.g. at a friendly person or at a protected area
- F41A17/10—Firing mechanisms with elevation stop
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 210728 — KLASSE 72«. GRUPPE
Zusatz zum Patente 207217 vom 24. März 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1908 ab. Längste Dauer: 23. März 1922.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der durch D. R. P. 207217 geschützten Abfeuerungsvorrichtung
für Schußwaffen, insbesondere Militärgewehre, bei welcher das Abziehen oder "Abfeuern nur dann erfolgen kann,
wenn die Waffe sich in der richtigen Ziellage (wie sie der jeweiligen Entfernung und dem
Geläridewinkel entspricht) befindet, und bei welcher zu diesem Behufe in Verbindung mit
dem Abzugsmechanismus eine von einem besonderen Stellwerk beeinflußte Stellvorrichtung
angeordnet ist, welche den Abzug zeitweilig feststellt, und deren selbsttätige Auslösung bei
Erreichen der Ziellage (Senken oder Heben der Gewehrmündung) durch Einwirkung eines vom
Stellwerk aus vorher entsprechend eingestellten Organs (Gewichtshebels usw.) herbeigeführt
wird.
Gemäß der Erfindung soll der Abzug nicht allein zum Abfeuern des Gewehres, sondern
auch gleichzeitig zum Entsichern der die Auslösung des Sperrmechanismus bewirkenden
Teile dienen. Zu diesem Behufe ist die Abzugsvorrichtung so angeordnet, daß sie erst in
Wirkung treten kann, wenn der Abzug schon eine gewisse, der Entsicherung des Pendels
entsprechende Bewegung ausgeführt hat. Damit bei dieser Bewegung von der gleichfalls
von dem Abzug bewegten Abzugsstange kein schädlicher Druck auf die den Sperrarm tragende
Scheibe ausgeübt wird, ist die Stange aus zwei teleskopartig in sich verschiebbaren
Teilen hergestellt.
In den Zeichnungen ist beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigen: Fig. 1 und 2 die Sperrvorrichtung in gespanntem Zustand vor ihrer
Entsicherung und vor dem Abdrücken, von zwei Seiten gesehen.
Die Anordnung der Abfeuerungsvorrichtung ist ähnlich wie bei der nach dem Hauptpatent
so getroffen, daß der das Abdrücken des Abzuges bewirkende Mechanismus (Spann- und
Sperrteile) selbsttätig beim Laden der Waffe durch Vermittlung des Verschlußstückes in
seine Spann- oder Sperrlage eingestellt wird. Zum Spannen des Sperrmechanismus ist in
bekannter Weise der den Stellarm bildende Doppelhebel m, η schwingbar am hinteren
Ende der Bahn des Verschlußstückes aufgehängt, derart, daß beim Zurückziehen des Verschlußstückes
oder der Kammer k der Hebel m, η unter Vermittlung der Stange 0 und der drehbar
gelagerten Scheibe r den Mechanismus in die Spann- und Sperrstellung bringt. Die
Stange 0, welche die Drehung der Scheibe r mittels stiftartigen Ansatzes j>, welcher sich
gegen eine abstehende Nase q der Scheibe r legt, besorgt, steht unter Feder wirkung und
geht, nachdem die Scheibe r in die Spann- und Sperrlage gedreht ist, zugleich mit dem
Hebel m, η wieder in die ursprüngliche Lage
zurück. Wie bei der Anordnung nach dem Hauptpatent ist an der Scheibe r ein mit
unter Einwirkung einer Feder s2 stehendem, gelenkig beweglichem Auflagehebel s1 versehener
Sperrarm s angeordnet, welcher beim Drehen der Scheibe auf den mit dem Gewichtshebel
oder Pendel i gelenkig verbundenen Stützhebel t zu liegen kommt. Die Stell- und Bewegungsvorrichtung
e, h des -Visierstellwerks
ίο ist so beschaffen, daß die Einstellung des
schwingbar angeordneten Gewichtshebels oder Pe"ndels i unmittelbar entsprechend der Höhenlage
bewirkt wird.
Gemäß der Erfindung wird die Sicherungs-Vorrichtung a, b, d, welche dazu dienen soll,
ein willkürliches Auslösen der Spann- und Sperrvorrichtung zu vermeiden, wenn Griffe
mit der geladenen Waffe ausgeführt werden, nicht wie bisher durch eine besondere Klinke,
sondern mittels des Abzuges ζ ausgelöst, und zwar während des sogenannten Druckpunktnehmens.
Während dieser Bewegung gibt der durch die Stange d bewegte Hebel a, b
einen an dem schwingbaren Teil e befindliehen Zapfen c frei, so daß die Bewegung
des Pendels i während des Senkens der Gewehrmündung erfolgen und die Abzugsvorrichtung
ausgelöst werden kann, sobald sich die Waffe in der richtigen Ziellage befindet. Diese
Sicherungsvorrichtung dient gleichzeitig dazu, den Abzug ζ wieder in seine ursprüngliche
Lage zurückzubringen. Die von dem Abzug ζ beeinflußten Stangen u und d sind zwecks
ungehinderter Bewegung entsprechend gestaltet.
Die an der Scheibe r und dem Abzug ζ angelenkte Stange besteht aus zwei Teilen u
und u1. Der Teil u ist an seinem vorderen
Ende verjüngt und kann mit diesem Teil in einer entsprechenden, in dem Teil u1 vorgesehenen
Bohrung verschoben werden. Diese Verschiebbarkeit der Stange u soll verhindern,
daß weder vor Entsicherung der Sperrvorrichtung noch bei ausgeschalteter selbsttätiger Abfeuerungsvorrichtung
ein schädlicher Druck auf die Scheibe r ausgeübt werden kann.
Die Wirkungsweise und Handhabung der Waffe ist nun folgende: Beim Gefechtschießen
z. B. wird zunächst an einem Gewehr das richtige Kolbenvisier bestimmt und dieses der
Abteilung mitgeteilt; es erübrigt sich dabei das Einstellen der Bockvisiere für die übrigen
Gewehre. Beim Zurückziehen der Kammer k stößt diese gegen den Hebel m, 11 und bringt
diesen zum Ausschwingen, derart, daß unter Vermittlung der Stange 0 die Scheibe r gedreht
wird und der an dieser befestigte Sperrarm s auf den mit dem Gewichtshebel i gelenkig
verbundenen Stützhebel t zu liegen kommt. Beim Einstellen der Waffe in die
richtige Höhenlage wird der Stützhebel t durch die Lageveränderung des Gewichtshebels oder
Pendels i zwangläufig beeinflußt, derart, daß, sowie die Waffe in die richtige Höhenlage
und damit das Pendel i in die für die Auslösung erforderliche Lage gelangt ist, der
Stützhebel bereits so weit zurückgezogen worden ist, daß der Stellarm s, der Stütze beraubt,
frei wird und in die Ausrücklage schnellen kann. Die Bewegung des Pendels bleibt, solange der Abzug nicht bewegt wird,
gehemmt, und zwar mittels des Zapfens c, der für gewöhnlich gegen den unter Federwirkung
stehenden Winkelhebel a, b anliegt. Beim Anziehen des Abzuges ζ während des sogenannten
Druckpunktnehmens wird unter Vermittlung der Stange d der Winkelhebel a, b
zum Ausschwingen gebracht, so daß das Pendel frei wird und, wenn die Waffe die richtige
Höhenlage einnimmt, die Auslösung des Armes s veranlassen kann, worauf gleichzeitig
das Abfeuern des Gewehres erfolgt.
Claims (2)
1. Abfeuerungsvorrichtung für Schußwaffen
nach D. R. P. 207217, bei der das Abdrücken des vorher gesperrten Abzuges
erst in der richtigen Höhenlage der Waffe möglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sperrvorrichtung und der die Auslösung veranlassende Teil (z. B. Gewichtshebel
oder Pendel) durch eine das willkürliche Auslösen der Waffe verhindernde, direkt mit dem Abzug (z) in Verbindung
stehende Sicherungsvorrichtung (α, b, d) festgestellt ist, die beim Druckpunktnehmen
ausgelöst wird, sich stets selbsttätig wieder in die Sicherungslage einstellt und damit
auch den Abzug in seine Anfangslage zurückführt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem
Abzug (z) direkt verbundene Sperr- und Abdrückstange (u) aus zwei teleskopartig
in sich verschiebbaren Teilen (u, 14Ϊ) besteht,
so daß sie erst in Wirkung treten kann, wenn die beim ersten Anziehen des Abzuges bewegte Sicherungsvorrichtung
ausgelöst ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE207217T | 1907-03-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE210728C true DE210728C (de) |
Family
ID=32798541
Family Applications (3)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT229519D Active DE229519C (de) | 1907-03-23 | ||
| DENDAT210728D Active DE210728C (de) | 1907-03-23 | ||
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Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT229519D Active DE229519C (de) | 1907-03-23 |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1907207217D Expired - Lifetime DE207217C (de) | 1907-03-23 | 1907-03-23 |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| DE (3) | DE207217C (de) |
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1907
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-
1909
- 1909-04-19 GB GB190909252D patent/GB190909252A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB190806358A (en) | 1908-09-03 |
| DE229519C (de) | |
| FR388366A (fr) | 1908-08-10 |
| GB190909252A (en) | 1909-11-04 |
| DE207217C (de) | |
| FR10836E (fr) | 1909-10-08 |
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