DE2106310A1 - Mehrphasen Leistungskonverterschaltung - Google Patents
Mehrphasen LeistungskonverterschaltungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Mehrphasen-Leistungskonverterschaltung,
welche Festkörperschaltervorrichtungen verwendet und insbesondere Mehrphasen-Konverterschaltungen mit einem
Einphasen-Hocnfrequenzkopplungstransformator, der durch geeignete
Arbeitsweise der Schaltervorrichtungen zeitlich nacheinander von allen Phasen der Niederfrequenzversorgungsspannung
verwendet wird. Die Konverterschaltung arbeitet als elektronischer Transformator zur Erzeugung transformierter
Mehrphasen-Ausgangsspannungen mit der gleichen Niederfrequenz
wie die Eingangsspannung oder als Gleichrichter zur Erzeugung transformierter einseitig gerichteter Spannungen positiver
oder negativer Polarität.
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Allgemein werden Einphasen-Konverterschaltungen mit Hochfrequenztransformator-Kopplungsglied
im US-Patent 3 517 300 beschrieben. Dieses Patent offenbart das allgemeine Konzept
dieser Art von Leistungskonverterschaltungen mit einem Einphasen-Wechselstromeingang
und -ausgang und außerdem beschreibt es Schaltungen dieser Art, welche Schaltervorrichtungen wie
Transistoren oder durch Gatterelektroden sperrbare Halbleiter verwenden, die durch ein Signal an einer Steuerelektrode
gesperrt werden. Diese Einphasen-Leistungskonverterschaltungen umfassen im wesentlichen ein oder zwei Paare von Festkörperschaltern,
die mit den Wicklungen auf jeder Seite eines Hochfrequenz-Linear-Kopplungstransformators
verbunden sind. Die Schalter in der Primärseite des Transformators v/erden abwechselnd
mit hoher Schaltfrequenz in der Art eines Inverters leitend gemacht, um die niederfrequente Versorgungsspannung in ein Hochfrequenzsignal umzuwandeln, das dem Kopplungstransformator
zugeführt wird. Auf der Sekundärseite werden die Schalter in ähnlicher Weise synchron mit der gleichen
Schaltfrequenz im Hochfrequenzbereich betätigt, um bei dem gewünschten Spannungswert die ursprüngliche Wellenform der
Versorgungsspannung mit der gleichen Frequenz zu rekonstruieren.
Die Versorgungsspannung kann dabei eine Niederfrequenz-Wechselspannung
(beispielsweise unterhalb 400 Hz) oder eine Gleichspannung sein, da das Hochfrequenz-Kopplungsglied mit
* einer hinreichend hohen Frequenz, beispielsweise 10 kHz, betrieben
wird, so daß in beiden Fällen die Versorgungsspannung vom Standpunkt der Festkörperschalter eine Gleichspannung darstellt.
Die Konverterschaltung ist relativ einfach und wegen der Hochfrequenzkopplung erreicht sie eine beträchtliche Verringerung
der für die Spannungsumwandlung und für die Isolation
der Spannungen erforderlichen Transformatorgröße. Weiterhin
können die Schalter so gesteuert werden, daß man andere wesentliche und erwünschte Merkmale einer Leistungsschaltung
erhält, beispielsweise Strombegrenzung und Stromunterbrechung. Wenn in zwei Richtungen stromdurchlässige Schalter oder
äquilante, entgegengesetzt gepolte parallele Paare von in einer Richtung leitfähigen Schaltern verwendet werden, wie
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— *x —
sie für eine Versorgungswechselspannung oder für eine positive
oder negative V_ersorgungsgleichspannung benötigt werden, wird die gleiche Schaltsequenz sowohl für rein ohm'sche Belastung
als auch für eine reaktive Belastung verwendet und ebenso für den Fall einer regenerativen Last, bei der elektrische Leistung
in der anderen Richtung fließt. Diese Schaltung ist daher sehr vielseitig anwendbar.
Das US-Patent 3 **87 289 ist 'auf eine Aus führ ungs form dieser
Einphasen-Leistungskonverterschaltungen mit Hochfrequenz-Kopplungstransformator
gerichtet, welche in Reihe geschaltete durch Kondensator kommutierte Thyristoren oder andere Festkörperschaltervorrichtungen
verwendet. Die Ausgestaltung dieser neuen Leistungskonverterschaltungen mit Schaltervorrichtungen vom
Thyristortyp stellte ursprünglich ein Problem bezüglich der Form der Kommutatorschaltung dar, welche für die Einfügung
in diese Leistungsschaltung geeignet ist. Es ergibt sich hier ein Gegensatz zu solchen Vorrichtungen wie Transistoren und
durch Gatterelektroden sperrbare Vorrichtungen, die leicht dadurch abgeschaltet oder gesperrt werden können, ohne Rücksicht
auf die Spannung und den Strom in der Leistungsschaltung, daß man ein Signal an einer Steuerelektrode zuführt
oder wegnimmt. Sowohl die Steuerschaltung für das Einschalten als auch das Abschalten kann dann ein Teil einer getrennten
Steuerschaltung sein. Thyristoren, beispielsweise die gesteuerten Siliziumgleichrichter, können leicht von dem gesperrten
in den leitenden Zustand geschaltet werden. Es ist jedoch schwierig, sie abzuschalten oder in den gesperrten Zustand
zurückzuführen, da es notwendig ist, den Strom durch die Vorrichtung auf Null zu reduzieren und während eines kurzen
Zeitraums eine entgegengerichtete Spannung zuzuführen, welcher größer ist als die für die Vorrichtung erforderliche Abschaltzeit.
Die Kommutatorschaltungen für den Thyristor sind ein integraler Teil der Leistungsschaltung und enthalten gewöhnlich
einen oder mehrere Kommutatorkondensatoren zur Energiespeicherung. Die Fähigkeit eines Kommutatorkondensators zur Erzeugung
eines entgegengesetzten Stromflusses zur Verringerung
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-n-
des Stroms durch eine Thyristorschaltung auf Null ist proportional
der Spannung, auf welche der Kondensator vor der Auslösung dieses KommutierungsVorgangs aufgeladen ist. Es ist
dabei zu beachten, daß die Festkörperschalter in der Leistungskonverterschaltung
in Form eines Inverters arbeiten und bei den meisten Inverterschaltungen die Spannung am Kommutatorkondensator
proportional der Versorgungsspannung ist. Es ist
daher schwierig, hohe Ströme umzuschalten, wenn die Versorgungsspannung niedrig ist. Diese Situation tritt auf, wenn
ein Verbraucher mit einem geringen Verlustfaktor über eine Wechselspannungsquelle versorgt wird. Der Strom ist dann
" nahe bei dem Maximalwert, wenn die Spannung auf der Leitung
durch den Nullpunkt geht. Als Lösung für dieses Problem wurde gefunden, daß eine Form von Kommutierung durch Reihenkondensator
in dieser Schaltung in unerwarteter Weise verschieden ist und von der Kommutierung in dem gewöhnlichen durch Reihenkondensator
kommutierten Inverter. Der Unterschied besteht darin, daß die Amplitude der Stromimpulse und der Spitzenwert
der Spannung am Kommutatorkondensator im stationären Betriebszustand nur noch proportional zu dem Verbraucherstrom
sind. Weiterhin bleibt die Dauer des Stromimpulses durch Verwendung eines großen kapazitiven Ausgangs filters, das über
die Ausgangsanschlüsse der einen Phase geschaltet ist, im wesentlichen konstant auf dem halben Wert der natürlichen
Periodendauer der Kommutatorschaltung aus einer Reihenschaltung von Induktivität und Kapazität und ist daher unabhängig
von der Impedanz des Verbrauchers.
Die vorliegende Erfindung beinhaltet eine Erweiterung des
Prinzips dieser Einphasen-Leistungskonverterschaltungen und betrifft Schaltungen, die besonders geeignet sind, um durch
eine Mehrphasen-Wechselspannungsquelle versorgt zu werden. Obwohl drei Einphasenkonverter an eine Dreiphasen-Spannungsquelle
angeschlossen werden können, arbeitet dabei jede Phase als Einphasen-Konverterschaltung und ist unabhängig von dem
Verhalten der anderen beiden Phasen.
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Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, eine relativ einfache Mehrphasen-Leistungskonverterschaltung zu schaffen, die einen
Einphasen-Hochfrequenz-Kopplungstransformator verwendet und eine gleichgerichtete Spannung am Ausgang oder ein Ausgangssignal mit
mehreren Phasen, beispielsweise drei Phasen, mit der gleichen niedrigen Frequenz wie die Eingangsspannung erzeugt.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, solche Festkörper-Mehrphasen-Leistungskonverterschaltungen
sr.u schaffen, bei denen die Schaltervorrichtungen so betätigt ,».'erden, daß sie
zeitlich nacheinander gemeinsam einen einzigen Hochfrequenz-Kopp lungs trans format or für die Eingangsphasen verwenden.
Ein weiteres Ziel besteht darin, einen neuen Mehrphasengleichrichter
mit einem Einphasen-Hochfrequenzkopplungsteil zu erhalten, der in der Lage ist, eine transformierte Ausgangsspannung
zu erzeugen.
Gemäß der Erfindung umfaßt eine Mehrphasen-Leistungskonverterschaltung
einen linearen Einphasen-Hochfrequenz-Kopplungstransformator,
eine erste Schalterschaltung für mehrere Phasen, welche in jeder Phase Festkörperschaltervorrichtungen besitzt,
die effektiv in Reihenschaltung zwischen eine der Transformatorwicklungen und einen Satz von ersten Anschlußpunkten eingefügt
sind, an denen eine Mehrphasen-Niederfrequenzspannung erscheint und eine zweite Schalteranordnung, welche eine Vielzahl
von Festkörperschalteryorrichtungen umfaßt, die jeweils effektiv
in Reihenschaltung mit der anderen Transformatorwicklung und
mindestens einem Anschlußpunkt eines zweiten Satzes von Anschlußpunkten verbunden sind. Die Leistungskonverterschaltung
enthält weiterhin Steuervorrichtungen, um synchron mindestens eine der Festkörperschaltervorrichtungen in jedem Schalterkreis
während eines vorgegebenen Stromdurchlaßintervalls einzuschalten, und um in Sequenz mindestens eine der anderen Festkörperschaltervorrichtungen
in jedem Schalterkreis synchron während eines vorgegeben'Stromdurchlaßintervalls einzuschalten. Die Schalterkreise
werden kontinuierlich mit einer Schaltfrequenz durchgeschaltet, welche relativ hoch ist im Vergleich zur Frequenz
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der Mehrphasen-Niederfrequenzspannung. Die übliche Betriebsweise der Umschaltung besteht dabei darin, daß die einzelnen
Eingangsphasen (Ausgangsphasen) in der gleichen Phasensequenz wie die niederfrequente Mehrphasenspannung oder in der
entgegengesetzt umlaufenden Phasensequenz durchgeschaltet werden.
Bei einer Ausführungsform, welche Mehrphasen-Ausgangsspannungen
mit der gleichen niedrigen Frequenz wie die Eingangs-spannung
erzeugt, ist der zweite Schalterkreis ebenfalls eine Mehrphasenschaltung und alle Fastkörperschaltervorric.itun^en haben eine
k Leitfähigkeitschärakteristik in zwei Richtungen. In einer
weiteren Ausführungsform zur Erzeugung einseitig gerichteter
Ausgangspotentiale mit negativer, positiver oder beiden Polaritäten ist der zweite Schalterkreis ein Einphasen-Gleichrichter,
der entweder durch Vorrichtungen mit einer Durchlaßrichtung, beispielsweise Dioden, oder mit Schaltervorrichtungen zwei
Durchlaßrichtungen verwirklicht ist. Es werden weiterhin Thyristorausführungen der Schaltungen mit invers-parallelen Paaren
von gesteuerten Siliziumgleichrichtern beschrieben, mit einer geeigneten Form einer Kommutierung durch Reihenkondensator.
Die nachstehende Beschreibung verschiedener bevorzugter Ausführungsformen
im Zusammenhang mit den Abbildungen dient zur w Erläuterung dieser und anderer Aufgaben, Merkmale und Vorteile
der Erfindung.
Fig. 1 ist ein schematisches Schaltbild einer erfindungsgemäßen
vereinfachten Mehrphasen-Leistungskonverterschaltung mit einem dreiphasen-elektronischen Transformator, welcher
einen Dreiphaseneingang in einen entsprechend transformierten Dreiphasenausgang mit gleicher Frequenz wie das
Eingangssignal umwandelt.
Fig. 2a ist ein Diagramm der Wellenformen und zeigt die Dreiphasen-Versorgungswechselspannung
für die Schaltung der Fig. 1.
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Fig. 2b ist eine Darstellung der Wellenformen der Transformatorspannung
in stark vergrößertem Maßstab und zeigt die Verwendung des Einphasen-Kopplungstransformators
zeitlich nacheinander für die drei Phasen. Auf diesem Diagramm sind ebenfalls die entsprechend vergrößerten
Wellenformen der Ausgangsspannung enthalten.
Fig. 3 ist ein Schaltbild einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung entsprechend dem Schaltbild nach Fig. 1. Es enthält durch Reihenkondensator kommutierte Thyristoren
als Festkörperschaltervorrichtungen.
Die Fig. 4a und Ab sind charakteristische Transformatorspannungs-
bzw. Stromkurven für die Schaltung nach Fig. 3 für zwei verschiedene Sequenzen der Thyristorzündung.
Fig. 5 ist ein ausführliches Schaltbild einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung zur Erzeugung einer gleichgerichteten Ausgangsspannung aus einer Dreiphasen-Versorgungsspannung, welche ebenfalls durch Reihenkondensator kommutierte
Thyristoren als Schaltervorrichtungen verwendet.
Die Fig. 6a bzw. 6b zeigen idealisierte Wellenformen für den Stromverlauf der Thyristorströme und der Ausgangsströme und
die Einhüllende der Thyristorströme für zwei verschiedene Zündsequenzen der Thyristoren der Mehrphasen-Gleichrichterschaltung
der Fig. 5.
Fig. 7 ist eine schematische Schaltzeichnung einer Modifikation
der Ausgangsseite einer Schaltung nach Fig. 5 mit Ersetzung der invers-parallelen Thyristorpaare durch
Dioden, um eine gleichgerichtete Ausgangsspannung positiver
oder negativer Polarität zu erhalten.
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Pig. 8 ist die Darstellung der Wellenform der Ausgangsspannung, welche man erhält, wenn die modifizierte Gleichrichterschaltung
nach Fig. 7 zur Erzeugung einer Ausgangsrechtecksspannung
verwendet wird.
Das erfindungsgemäße Prinzip der Mehrphasen-Leistungskonverterschaltungenjmit
einem Einphasen-Hochfrequenztransformatorübertragungsteil
(link), welches nachstehend beschrieben wird, ist auf Mehrphasen-Leistungsschaltungen im allgemeinen anwendbar.
Es wird jedoch vorwiegend im Hinblick auf die üblicherweise auftretende Dreiphasenschaltung beschrieben. Fig. 1 stellt
W eine vereinfachte Schaltung dar und zeigt die neuartige Mehrphasen-Leistungskonverterschaltung
in einer Anordnung zur Umwandlung einer Niederfrequenz-Dreiphasenversorgungsspannung
in eine entsprechende Dreiphasen-Ausgangsspannung mit etwa der gleichen Wellenform und der gleichen niederen Frequenz,
aber einer gewünschten transformierten Ausgangsspannung. Analog
zu der Terminologie, welche in den obengenannten Patenten für Einphasen-Leistungskonverterschaltungen mit Hochfrequens-Kopplungstransformator
verwendet wird, kann diese Schaltung als elektronischer Mehrphasen-Transformator bezeichnet werden.
Die Eingangsanschlüsse 11 bis 13 werden an eine niederfrequente Dreiphasen-V/echselspannungsquelle angeschlossen, die typischer-
t weise eine Frequenz im Bereich von 50 bis 400 Hz besitzt. Drei
in zwei Richtungen Strom durchlassende Schalter 14 bis 16 sind
für jede der Phasen vorgesehen und in Sternschaltung zwischen die Eingangsanschlüsse 11 bis 13 und einen Massepunkt 17 geschaltet.
Die Schalter 14 bis 16 sind Festkörperschalter. Zur klareren Darstellung sind sie hier als einfache.mechanische
Schalter wiedergegeben. Um den primärseitigen Schalterkreis zu vervollständigen, ist die Primärwicklung 18p eines linearen
Einphasen-Hochfrequenz-Kopplungs transformator zwischen den
Massepunkt 17 der Schalter 14 bis 16 und Erde eingefügt, welche hier der Erdungspunkt des Dreiphasen-Versorgungssystems ist.
Auf der Sekundärseite ist die Sekundärwicklung 18s des linearen
Hochfrequenz-KOpplungstrans&rmators z?;ischen Erde, welche hier
auch der Erdungspunkt des Dreiphasen-Verbrauchersystems ist,
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und dem Massepunkt 19 der drei zusätzlichen, in Sternschaltung verbundenen, in zwei Richtungen leitenden Schalter 14' , 15' und
16' geschaltet, welche ihrerseits zwischen den Massepunkt und drei Ausgangsanschlüsse 20 bis 22 eingefügt sind.
Obwohl zur Vereinfachung der Darstellung der Hochfrequenz-Kopplungstrans
format or hier mit einem Windungsverhältnis von 1 : 1 dargestellt ist, besitzt er das erforderliche Windungsverhältnis,
um die gewählte Spannungstrans formation sicherzustellen. Die Pilterkondensatoren 23 bis 25 sind in
Sternschaltung zwischen die Ausgangsanschlüsse 20 bis 22 und Erde geschaltet, um für die Schaltung eine "starke"Spannungssenke ("stiff" voltage sink) zu erhalten. Die Filterkondensatoren
können auch in Dreiecksschaltung enthalten sein.Eine ohm'sche oder reaktive Belastung mit drei Phasen besteht aus
den Verbrauchern 2b bis 28 und ist ebenfalls zwischen die Ausgangsanschlüsse 20 bis 22 geschaltet. Die Ausgangsfilterkondensatoren
sind nicht erforderlich, wenn der Verbraucher eine ausreichende Kapazität enthält. Obwohl dies für einige Spannungsquellen
nicht erforderlich ist, wird in den meisten praktischen Schaltungen eine "versteifte" Spannungsquelle dadurch
gewährleistet, daß Pilterkondensatoren zwischen die Eingangsanschlüsse 11 bis 13 geschaltet werden.
Die synchrone Gatterschaltung 29 wird so betrieben, daß sie gleichzeitig die Schalter auf der Sekundärseite und der Primärseite
jeder Phase während eines vorgegebenen Zeitintervalls schließt, wobei die Schalter in den drei Phasen in Sequenz
geschlossen werden. Daher werden die Schalter 14 und 14'
gleichzeitig geschlossen und dann gleichzeitig geöffnet, um einen Stromweg zwischen der Primärseite und der Sekundärseite
A und A1 dieser Phase zu erhalten. In Sequenz werden die Schalter 15 und 15' für das gleiche Zeitintervall
gleichzeitig geschlossen, um die Leitungen B und B1 stromführend
zu machen, und dann werden die Schalter Io und 16'
betätigt, um einen Stromweg auf den Leitungen C und C1 zu
erhalten. Um die gegenläufige Sequenz C, B, A zu erhalten,
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- ίο -
werden selbstverständlich die Schalterpaare in der entgegengesetzten
Reihenfolge geschlossen. Die Frequenz des Schließens der Schalter in jeder Phase ist sehr groß verglichen mit der
Frequenz der Dreiphasen-Wechselspannungsquelle, so daß die Quellenspannung den Schaltern während des kurzen Zeitintervalls,
in dem sie geschlossen sind, als eine Gleichspannung erscheint. Auf diese Weise übernimmt der Einphasen-Hochfrequenz-Kopplungstransformator
löp, l8s zeitlich nacheinander alle drei Phasen und mit Hilfe der Filterkondensatoren 23 bis 25 wird die
Dreiphasen-Eingangswechselspannung an den Ausgangsanschlussen
23 bis 22 ir.it der gow'-inschten Spannungs trans formation für die
W Versorgung des Verbrauchers reproduziert. Das Verständnis dieser
Vorgänge :vira erleicatert durcn 3ie Darstellung der niederfrequenten
Dreipxlasen-L·inεarlg37.τecnselspannung auf den Leitungen
A, B und C in Fig. 2a. Die Fig. 2b zeigt in stark vergrößertem Maßstab die Spannungen, die in dem Hochfrequenz-Kopplungstransformator
erscheinen, wenn die Eingangsspannungen etwa die Amplitude entsprechend Kurve 2b-2b der Fig. 2a besitzen.
In diesem Maßstab erscheinen die Eingangsspannungen für die Leitungen
A, B und C als geneigte Geraden, während bei noch hönerer Schaltfrequenz die Eingangsspannungen an den Schaltern praktisch
als Gleichspannungen, d. h. als horizontale gerade Linien erscheinen. Die Transformatorspannungen für die Schaltsequenz
^ C, B, A sind abgebildet und zeigen, wie zeitlich nacheinander
die drei Phasen von dem Hochfrequenz-Kopplungstransformator übertragen werden, wenn das Schließen der Schalterpaare in
Sequenz Spannungssegmente oder Impulse erzeugt, die über die
drei Phasen umlaufen. Die Ausgangsspannungen, welche auf den Leitungen C, B1 und A1 erscheinen, sind auf diesem Diagramm
überlagert eingezeichnet. Sie weisen eine Hochfrequenzwelligkeit infolge der Tatsache auf, daß die Filterkondensatoren in
jeder Phase dem Verbraucher während des Zeitintervalls Strom zuführen, in dem der Schalter für diese Phase geöffnet ist.
Die Eingangs- und Ausgangsspannungen haben eine ähnliche
Amplitude und Phase, wenn der Verbraucher einen geringen Strom aufnimmt. Die Ausgangsspannungen werden jedoch in ihrer
Amplitude verringert und in der Phase gegenüber den Eingangs-
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spannungen verscho—ben, wenn der Verbraucher mehr Strom benötigt.
Dies kann einer Ersatzimpedanz zugeschrieben werden, welche durch den elektronischen Transformator gebildet wird
und analog dem Wicklungswiderstand und der Streuinduktivität eines gewöhnlichen Transformators ist.
Es können die verschiedensten Festkörperschalter verwendet werden, um die grundlegende Mehrühasenscnaltung mit elek-
nraktisch
tronischem Transformator nach F-g." 17aufzubauen. Um Wechselspannungen
zu verarbeiten, müssen die Schalter 14 bis 16 und 14' tis 16" Leitfähigkeit in beiden Richtungen besitzen und
können beispielsweise in beiden Richtungen leitende Thyristoren, wie Triac oder Diac, sein oder ein Paar von einseitig Strom
durchlassenden Thyristoren, beispielsweise gesteuerte Siliziumgleicnrichter, die invers parallel geschaltet sind. Es ist auch
möglich, gesteuerte Ausschalter zu verwenden, wie beispielsweise den Transistor und den durch eine Gatterelektrode gesperrten gesteuerten
Siliziumgleichrichter, welche durch das einer Steuerelektrode zugeführte Signal und durch seine Steuerung gesperrt
werden. Diese Vorrichtungen haben jedoch gegenwärtig noch einen geringeren Betriebsstrom. Diese Vorrichtungen können erforderlichenfalls
invers parallel mit zugeordneten Sperrdioden geschaltet werden. Alternativ kann eine einzelne Vorrichtung,
beispielsweise ein Transistor, in einer Diodenbrücke geschaltet werden. Wenn Festkörperthyristor-Schaltervorrichtungen verwendet
werden, ist es notwendig, zur Erhaltung einer wirtschaftlichen Schaltung die Kommutatorschaltungen für die Thyristoren
in die Leistungsschaltung einzubeziehen. Eine praktische Mehrphasenschaltung mit elektronischem Transformator wird beispielsweise
ausgeführt mit invers-parallel geschalteten Paaren von gesteuerten Siliziumgleichrichtern und mit Kommutatorschaltungen
mit Reihenkondensator und ist in Fig. 3 dargestellt. Diese Kommutatorschaltungen sind auch brauchbar für die Abschaltung
von gesteuerten Unterbrechungsvorrichtungen, wie Transistoren.
In Fig. 3 sind die Einzelschalter 14 bis .16 der Fig. 1 ersetzt durch invers-parallel geschaltete Paare von gesteuerten Silizium-
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gleichrichtern Al, A2, Bl, B2, Cl, C2. Wie in Fig. 1 sind die
drei komplementären Paare von Thyristoren in Sternschaltung verbunden und die Schaltung enthält weiterhin die Kommutatorinduktivitäten
32 bis 34, welche jeweils in Keine mit einem
der Thyristorpaare zwischen einen der Eingangsanschlüsse 11 bis 13 und den Massepunkt 17 geschaltet sind. Die Kommutatorkondensatoren
35 bis 37 sind in Sternschaltung zwischen die Eingangsanschlüsse 11 bis 13 und den entgegengesetzten Anschluß
38 der Primärwicklung 18p des Einphasen-Hochfrequenz-Kopplungstransformators
geschaltet. Bei dieser Schaltungsanordnung wird durch Einschalten irgendeines des invers-parallelen
Paars von Thyristoren die diesem Paar zugeordnete Kommutatorinduktivität in Reihenschaltung mit der Primärwicklung 18p des
Transformators und den in Sternschaltung verbundenen Kommutatorkondensatoren
35 bis 37 gelegt. Wie nachstehend erläutert, hängt die Resonanzfrequenz des dabei zugeschalteten Reihenschwingkreises
von dem Wert der Kommutatorinduktivität und Kapazität ab, gegebenenfalls auch von den Bauelementen der Sekundärseite
der Schaltung. Um eine versteifte Spannungsquelle zu erhalten, d. h. eine Quelle mit niedriger Impedanz bei der Schaltfrequenz,
sind die Pilterkondensatoren 39 bis 41 in Dreiecksschaltung zwischen die Eingangsanschlüsse 11 bis 13 geschaltet.
Auf der Sekundärseite der Schaltung sind die drei komplementären Thyristorpaare A1I, A12 und B1I, B12 und C1I, C'2 jeweils in
Reihe mit einer der Kommutatorinduktivitäten 42 bis 44 geschaltet,
und die auf diese Weise gebildeten Reihenschaltungen sind in Sternschaltung zwischen den Massepunkt 19 und die Ausgangsanschlüsse
20 bis 22 geschaltet. Die restliche Schaltung veranschaulicht einige der Alternativen, welche bezüglich der Verschaltung
der Kommutatorkondensatoren und der Filterkondensatoren gewählt werden können. Für alle Phasen ist ein einziger
Reihenkommutatorkondensator 45 vorgesehen und ist zwischen den
Punkt 19 und einen Anschluß der Sekundärwicklung l8s des Hochfrequenz-Kopplungstransformators
geschaltet. Gewünschtenfalls kann der Kommutatorkondensator 45 durch einen Kurzschluß ersetzt
werden, da die Schalterkreise auf der Primärseite und "
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der Sekundärseite nicht symmetrisch sein müssen und die gesamte Kommutatorkapazität in einen der Schaltkreise eingefügt
werden kann. Der andere Anschlußpunkt der Sekundärwicklung 18s des Transformators ist mit einem neutralen Anschlußpunkt 46
verbunden und die Ausgangsfilterkondensatoren 23 bis 25 sind jeweils zwischen Phase und ileutralpunkt zwischen diesen neutralen
Anschlußpunkt 46 und die Ausgangsanschlüsse 20 bis 22 geschaltet. Die Schaltungen auf der Primärseite und der Sekundärseite
können identisch sein oder sie können entsprechend der Abbildung verschieden voneinander sein. In jedem Falle sind
die Pilterkondensatoren im Eingang und Ausgang um eine Größenordnung größer als die Kommutatorkondensatoren, um eine versteifte
Spannungsquelle zu erhalten und zu gewährleisten, daß
die Dauer der Kommutatorstromimpulse in Form einer Sinushalbwelle unabhängig von der Impedanz des Verbrauchers ist.-
Die grundsätzliche Arbeitsweise ist die gleiche wie bereits für die Ausführungsform der Figur 1 beschrieoen. Alle Schalter in
einer Phase werden gleichzeitig eingeschaltet und die Schalter in den anderen Phasen werden in Sequenz mit einer hohen Schaltfrequenz
eingeschaltet, um die Phasen zeitlich nacheinander auf einen Einphasen-Hochfrequenz-Kopplungstransformator zu übertragen.
Bei der Einschaltung der Thyristoren Al, A2 und A1I,
A12 besitzt die damit zugeschaltete äquivalente Kommutatorschaltung
als Reihenschwingkreis eine äquivalente Gesamtkommutatorkapazität,
die durch die Kommutatorkondensatoren 35 bis 37 (jeweils Cl) in Reihe mit dem Kommutatorkondensator 45 (C2) bestimmt
ist. Bei Annahme eines WindungsVerhältnisses des Transformators
mit dem Wert 1 ergibt sich die äquivalente Gesamtkommutatorkapazität :
c _ 3Cl C2
'eff 3Cl + C2
In gleicher Weise umfaßt die äquivalente Gesamtkommutatorinduktivität
die Induktivität 32 (Ll) in Reihe mit der Kommutatorinduktivität 42 (L2). Daher ist die effektive Induktivität
L ff = Ll + L2. Die Dauer des Stromimpulses in Form einer halben
10 9 8 3 4/1210
- Ill -
Sinuswelle in dem äquivalenten Reihenschwingkreis beträgt daher:
" Leff
Die Kommutierung der stromführenden Thyristoren geschieht nach Beendigung des Stromimpulses in Form einer halben
Sinuswelle, wenn der Strom in der Schaltung zur Umkehrung neigt und die Kommutatorkondensatoren so aufgeladen sind,
daß sie die Thyristoren in Sperrichtung vorspannen. Diese hören auf, Strom zu führen und erholen sich vollständig nach
k einem kurzen Zeitintervall, das als Abschaltoeriode t bett
ο
kannt ist. Zu irgendeinem Zeitpunkt führen nur zwei von den vier Thyristoren in irgendeiner Phase der Schaltung Strom
und es ist wahlweise möglich, nur zwei Thyristoren anstelle von vier Thyristoren entsprechend der vorstehenden Erläuterung
Signale an den Gatterelektroden zuzuführen. Geeignete Gatterschaltungen für die synchrone Gatterschaltung 29 sind
beispielsweise enthalten in dem "Handbuch für gesteuerte Siliziumgleichrichter " 2I. Auflage, Copyright I967 veröffentlicht
von der General Electric Company und dort erhältlich von dem Semiconductor Products Department, Electronics Park,
Syracuse, N.Y. Diese Reihenkondensator-Kommutierungstechnik
ist die gleiche wie sie in der Thyristorausführung der Ein-)
phasen-Leistungskonverterschaltung des US-Patents 3 287 2δ9 beschrieben ist. Dort können weitere Einzelheiten über den
Betrieb und die Eigenschaften einer Kommutierungsschaltung
entnommen werden. Ebenso sind dort die Gründe angegeben, warum diese Kommutatorschaltung anders arbeitet als bei dem gewöhnlichen/Reihenkondensator
kommutierten Inverter, in dem hier die Amplitude der Stromimpulse und der Spitzenwert der Spannung
am Kommutatorkondensator im stationären Zustand einzig
und allein proportional dem Verbraucherstrom sind und nicht proportional sowohl zur Versorgungsspannung als auch zum Verbraucherstrom,
wie es bei der üblichen Schaltung mit Kommutation durch Reihenkondensator der Fall ist. Da die verfügbare
Kommutatorenergie proportional dem augenblicklichen
109834/1210
Verbraucherstrom ist, ergibt sich kein Problem bei der Kommutierung
der Thyristoren, wenn der Verbraucher eine Reaktanz darstellt und ein starker Strom vorhanden ist, wenn die Versorgungsspannung
durch den Nullpunkt geht. Die Schaltung arbeitet, so daß sie die Spannungen auf der Primärseite und der
Sekundärseite angleicht bis auf eine geringe Differenz, welche proportional dem Verbraucherstrom ist. In der Tat ermöglicht
gerade diese Spannungsdifferenz das Arbeiten der Kommutatorschaltung.
In den Fig. 1Ia und 1Ib werden für zwei verschiedene Thyristorzündfolgen,
nämlich die Folge ABC und die Folge ACB die Spannungen und Ströme im Transformator beim Betrieb der Mehrphasenschaltung
nach Fig. 3 dargestellt. Der Fall eines Verbrauchers mit einem Verlustfaktor durch Nacheilung ist dargestellt. Der
Transformatorstrom besitzt daher eine Nacheilung gegenüber den augenblicklichen Transformatorspannungen. Wie aus Fig. 4b ersichtlich,
sind alle inneren Ströme des Transformators sinusförmige
Halbperioden, zwischen denen ein Zeitintervall liegt, das mindestens so groß ist wie die Abschaltperiode t für die
Thyristoren. Die Kommutatorschaltung mit Reihenschwingkreis ist auf eine Resonanzfrequenz abgestimmt, die größer ist als die
Schaltfrequenz der Fe.stkörperschalter, um die Abschaltperiode zu berücksichtigen. Unabhängig davon, ob die Sequenz der Schaltung
der einzelnen Phasen die gleiche ist wie die Drehrichtung der Versorgungsspannung oder verschieden von dieser Drehrichtung
ist, v/erden alle drei Phasen zeitlich nacheinander von dem Einphasen-Hochfrequenztransformator übernommen und die Filterkondensatoren
am Ausgang glätten die dem Verbraucher zugeführte Ausgangsspannung. Die Richtung der Phasenverschiebung der Ausgangsspannung
für ein und denselben Verbraucher ist jedoch abhängig von der Zündfolge der Thyristoren, da eine negative
Phasenverschiebung (lagging) für die Sequenz A3C und eine positive
Phasenverschiebung (leading) für die Sequenz ACB besteht, wenn die Phasendrehung der Niederfrequenz ABC ist. Es ist auch
möglich, die Phasendrehung des Ausgangs relativ zum Eingang umzukehren durch Vertauschen der Gruppen von Thyristoren auf der
1 09 8 3 Λ/1210
Primärseite und der Sekundärseite, welche synchron gesteuert werden. Beispielsweise können synchron miteinander die Thyristoren
in den Leitungen A und A1 Strom führen, dann die Thyristoren in den Leitungen B und C und dann in den Leitungen
C und B'. Da diese Änderung in der Wahl der synchron gesteuerten Gruppen von Thyristoren mit Hilfe von logischen
Signalen niedriger Leistung in der Steuerschaltung 29 erreicht werden kann, kann die Umkehrung der Drehrichtung eines als Verbraucher
verwendeten Mehrphasenmotors erfolgen, ohne daß dazu die Notwendigkeit zur Verwendung von Hochleistungsschaltschützen in
den Zuleitungen zum Motor besteht.
Die Arbeitsweise der synchronen Steuerschaltung 29 ist die gleiche für eine ohm'sche oder eine reaktive Belastung. Wenn
einmal die gewünschte Richtung der Phasendrehung und die synchron zu zündenden Thyristorgruppen festgelegt sind, ist
die Arbeitsweise der Schaltung die gleiche, unabhängig von der Art der Belastung. In Abhängigkeit von den Verhältnissen
in der Schaltung kann der Leistungsfluß von der Primärseite zur Sekundärseite oder von der Sekundärseite zur Primärseite
erfolgen. Der Verbraucher kann auch eine Belastung vor hegenerativtyp
darstellen, welche elektrische Leistung den Versorgungsleitungen zuführt. Unabhängig davon, welche Seite als
Primärseite und welche Seite als Sekundärseite arbeitet, neigt P diese Schaltung dazu, die Spannung auf der Primrseite und der
3ekundürseite aneinander anzugleichen und die Differenz der Spannungswerte ist proportional den Stromimpulsen, die von der
Seite mit höherer Spannung zu der Seite irit niedrigerer Spannung
fließen. Da das Hoc^frequenz-Übertragungssystem zeitlich nacheinander
allen drei Phasen gemeinsam ist, ist der algebraische Mittelwert der Spannung und der Ströme des Hochfrequenz-Übertragungssystems
für eine vollständige Seauenz von drei Impulsen Null. Dabei ist angenommen, daß das Frequenzverhältnis hoch ist,
so daß sich die Verhältnisse in den drei Phasen der iliederfrequenz
nicht wesentlich während eines solchen Intervalles von drei Impulsen ändern. Grundlegend ist dabei die Tatsache, daß in einem
abgeglichenen Dreiphasensystem der augenblickliche algebraische
10983 4/1210
- 17 Summenwert der Spannungen und der Ströme Null ist.
Die Ausführungsform der Erfindung nach Fig. 5 ist ein Dreiphasen-Gleichrichter
mit einem Einphasen-Hochfrequenztransformatorübertragungssystem. Die Ausgangscharakteristik ist ähnlich
der Schaltung eines Dreiphasen-Brückengleichrichters, bei dem ungesteuerte Gleichrichter, beispielsweise Dioden,
verwendet werden. Der Vorteil besteht darin, daß die Spannungstransformation unter Verwendung eines kleinen Hochfrequenztransformators
erreicht wird. Der Schalterkreis auf der Primärseite erscheint zwar in der zeichnerischen Darstellung
verschieden, er ist jedoch in seiner Punktion identisch mit dem Schalterkreis der Primärseite der Fig. 3· Der Schalterkreis
auf der anderen Seite des Hochfrequenz-Kopplungstransformators ist jedoch ein ungesteuerter Einphasen-Gleichrichter.
Obwohl verschiedenste Ausgestaltungen von Ausgangsgleichrichtern verwendet werden können, beispielsweise ein Spannungsverdoppler
mit Mittelabgriff oder ein Spannungsvervielfacher, wird in der Abbildung der Ausgangsgleichrichter als Dioden-Brückengleichrichter
dargestellt. Die Sekundärwicklung l8s des Hochfrequenz-Kopplungstransformators ist über eine Diagonale des
Brückengleichrichters geschaltet, der aus den Dioden 50 bis 53 besteht. Zwischen die Ausgangsklemmen sind ein Filterkondensator
51* und ein Gleichstromverbraucher 55 geschaltet. Die
Polarität der einseitig gerichteten Ausgangsspannung ist in
der Abbildung angedeutet.
Eine Methode zum Betrieb des Dreiphasen-Gleichrichters nach Fig. b besteht darin, daß die drei Phasen nacheinander in der
gleichen Weise zugeschaltet werden, wie es bei den anderen Ausführungsformen
bereits beschrieben wurde. Dies führt dazu, daß sie zeitlich nacheinander gemeinsam durch einen Einphasen-Hochfrequenztransformator
übertragen werden. Daher liefert die Steuerschaltung 56 Einschaltsignale an die Thyristoren Al, A2,
dann an die Thyristoren Bl, B2 und dann an die Thyristoren Cl, C2. Wie bei der Schaltung nach Fig. 3 kann die Phasendrehung
der Zündfolge für die komplementären Paare von Thyristoren die
109834/1210
gleiche sein wie die Phasendrehung der Versorgungsspannung oder kann den entgegengesetzten Drehsinn aufweisen. Unter
der Annahme, daß die algebraische Differenz zwischen der Versorgungsspannung in einer stromführenden Phase und der
Spannung an dem Punkt 38 der in Sternschaltung verbundenen Kommutatorkondensatoren 35 bis 37 einei Absolutbetrag besitzt,
der größer ist als die auf die Primärwicklung 18p des Transformators zurückgerechnete Ausgangsgleichspannung, führt
einer der Thyristoren Strom und der sich ergebende und auf die Sekundärwicklung l8s einwirkende Spannungsimpuls spannt
die Dioden 50 und 51 oder die Dioden 52 und 53 in Durchlaßrichtung,
je nachdem, ob der Spannungsimpuls an dem mit einem
t Punkt bezeichneten Ende der Transformatorwicklungen positiv
oder negativ ist. Wenn die zurückgerechnete Gleichspannung
größer ist als der Unterschied zwischen der Spannung auf der Versorgungsleitung und der Spannung auf den Kommutatorkondensatoren
am Punkt 38, wenn ein bestimmtes Paar von Thyristoren die Zündsignale erhält, dann werden alle Dioden
50 bis 53 gesperrt bleiben. Dies geschieht gewöhnlich in einer Phase während einer Sequenz von drei Impulsen. In
dieser Schaltung ist praktisch die gesamte Induktivität und Kapazität für die Kommutierung in der Primärseite des
Schalterkreises enthalten. Daher beträgt die Dauer des Stromimpulses in einer Sinushalbperiode, welche den Reihenschwingkreis
mit einer der Kommutatorinduktivitäten (L) in Reihe mit
f den in Sternschaltung verbundenen Kommutatorkondensatoren
(jeweils C) enthält, "/T-j/L * 3c". Wie zuvor wird der Reihenschwingkreis
auf eine relativ hohe Frequenz, beispielsweise auf 10 kHz, abgestimmt.
Fig. 5 zeigt ebenfalls die wahlweise Ausführungsform, bei
der eine feste Verzögerung zwischen das Ende eines Stromimpulses und die Erzeugung des nächsten Stromimpulses einprogrammiert
ist. Dies ist mit gestrichelten Linien als Verriegelungsschaltung 57 dargestellt. Der Strom wird an einem
geeigneten Punkt in der Primärseite der Schaltung überwacnt, beispielsweise durch Verwendung eines Stromtransformators
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mit einer Primärwicklung 58p, die zwischen den Verbindungspunkt 17 und ein Ende der Primärwicklung l8p des Transformators
geschaltet ist. Der Strom in der Sekundärwicklung 58s
des Stromtransformators wird von der Verriegelungsschaltung 57 erfaßt, welche daraufhin die Zündschaltung 56 während einer
vorgegebenen Zeitdauer hemmt, nachdem der Strom in der Schaltung auf Null absinkt. Ein anderes Verfahren, welches noch
besser geeignet ist, besteht darin, daß der Spannungsabfall
über jedem Paar von invers-parallel geschalteten Thyristoren erfaßt wird. Dies beruht auf der Grundlage, daß in der Schaltung
kein Strom vorhanden ist, wenn alle Thyristoren gesperrt sind.
Die Fig. 6a und 6b zeigen die Thyristorströme, die Einhüllenden der Thyristorströme und die Ausgangsströme des Gleichrichters
für zwei verschiedene Zündfolgen für die Thyristoren. In Fig. 6a ist die ThyristorZündfolge die gleiche wie die Sequenz
der Versorgungsspannung, nämlich ABC. Die Ströme im Transformator
sind selbstverständlich Impulse in Form von Sinushalbwellen und die Einhüllende der Thyristorströme in dieser Phase
ist angenähert ein Trapezoid mit einem Winkel von 120 . Dieses ist ähnlich dem trapezförmigen Stromverlauf, den man in
einem Dreiphasen-Diodengleichrichter erhält, wenn in den Versorgungsleitungen keine Induktivität vorhanden ist. Der Zeitmaßstab
in den Fig. 6a und 6b entspricht einer Halbperiode der Versorgungsspannungen zwischen den Linien 6a-6a und 6b-6b in
Fig. 2a. Aus den Diagrammen ist ersichtlich, daß die Schalter in jeder Phase Belastungsimpulse während etwa 120 in jeder
Kalbneriode durchlassen und während etwa 60° wegen der gesperrten Dioden keine Lastimpulse durchlassen. Der Ausgangsstrom
hat eine Welligkeit mit einer Frequenz der sechsfachen Versorgungsfrequenz und ist ähnlich der Ausgangswellenform
eines Dreiphasen-Diodengleichrichters. Während einer aus drei Impulsen bestehenden Sequenz führen im allgemeinen nur zwei
der Phasen Strom, da beim Zünden der Thyristoren in der anderen Phase die Dioden weiterhin in Sperrichtung gespannt
sind. Es findet jedoch ungefähr zu dem Zeitpunkt, an dem sich
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die Versorgungsspannungen kreuzen, eine gewisse Überlappung
während einer Periode statt, in der alle drei Phasen Strom führen und Stromimpulse erzeugen. Dies ist ähnlich der Überlappung
des Stromdurchgangs in aufeinanderfolgenden Diodenpaaren bei einem konventionellen Dreiphasen-Gleichrichter infolge der
Induktivität in den Leitungen. In Fig. oa ist eine Nacheilung des Stroms hinter der Versorgungsspannung ersichtlich, da der
Strom in jeder Phase erst nach der entsprechenden Polaritätsänderung der Phasenspannung seine Polarität ändert.
Fig. 6b enthält den Fall der entgegengesetzten Drehrichtung ^ der Phasen, d. h. eine Thyristorzündfolge ACB für eine Folge
* ABC der Phasen der Versorgungsspannung. Die Verhältnisse sind
ähnlich mit der Ausnahme, daß der Strom aus der Stromquelle eine Voreilung gegenüber der Versor£unf,sr3OannunL besitzt. Dies
ist bei einer Gleichrichterschaltung ungev/öhnlich, da bei den
reisten üblichen Gleichrichtern eine Jacieiluni; ·ΐθο Stroms
gegenüber der Versorgung spannung vorliegt.
Eine wahlweise Zündfolge für die Schaltung nach Fig. 5 besteht darin, die Thyristoren Al, Bl, Cl gleichzeitig zu zünden
und abwechselnd dazu die Thyristoren A2, B2, C2 zu zünden. Bei einem Verbraucher, der nur einen geringen Strom entnimmt,
leitet jeweils in jeder Halbperiode der Hochfrequenz % nur ein Thyristor. Es leitet beispielsweise derjenige der
Thyristoren Al, Bl, Cl, der mit der Leitung mit der größten positiven Spannung verbunden ist oder von den Thyristoren A2,
B2, C2 leitet der Thyristor den Strom, der mit der negativsten Spannung verbunden ist. Die anderen beiden Thyristoren sind
in Sperrichtung vorgespannt. Mit der Erhöhung des Verbraucherstroms
können zwei Thyristoren in jeder Halbperiode der Hochfrequenz Strom führen. Dies beruht darauf, da^ die Spannung
am Punkt 38 am Verbindungspunkt der Kommutatorkondensatoren
je nachdem weniger positiv oder wenirer negativ wird, so daß der Thyristor, der mit der Leitung ir.it deir. zvjeitgrößten nositiven
oder negativen Spannungswert verbunden ist, nicht mehr gesperrt ist. Wenn zwei Thyristoren in einer Halbneriode der
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Hochfrequenz gleichzeitig Strom durchlassen, wird die Resonanzfrequenz
des Reihenschwingkreises geändert. Aufeinanderfolgende Halbperioden werden im allgemeinen unsymmetrisch sein, da die
Beziehung zwischen den Versorgungsspannungen so beschaffen ist, daß gewöhnlich auf einen doppelten Stromimpuls ein einzelner
Stromimpuls folgt, über eine volle Periode der Niederfrequenz werden jedoch durch die natürliche Verhaltensweise der Schaltung
die durchgelassenen Ladungen ausgeglichen und der Transformator wird nicht gesättigt. Wegen der verschiedenen Dauer
der Stromimpulse muß die Zündschaltung abgeändert werden. Es kann auch eine Verriegelungsschaltung entsprechend Fig. 5 vorgesehen
werden, welche feststellt, daß in der Schaltung kein Strom fließt, bevor die nächste Gruppe von Thyristoren in der
Sequenz gezündet wird.
Fig. 7 ist eine abgewandelte Form des Dreiphasen-Gleichrichters
nach Fig. 5 und zeigt die Änderungen, die bei einem Gleichrichter mit Einphasenausgang erforderlich sind, um eine einseitig gerichtete
Ausgangsspannung entweder mit positiver oder negativer
Polarität zu liefern. In dieser Schaltung werden die Dioden 50 bis 53 des Brückengleichrichters durch invers-parallele
Paare von Thyristoren ersetzt, die mit den Bezugszeichen Dl bis D8 bezeichnet sind. Wenn die Dioden Dljbis D4 auf Stromdurchlaß
geschaltet werden, ist die erzeugte Ausgangsspannung am Verbraucheranschluß
60 positiv und am VerbraucheranSchluß 61 negativ.
Wenn die Vorrichtungen D5 bis D8 auf Stromdurchlaß geschaltet werden, wird die Polarität der Ausgangsspannung umgekehrt.
Es wird eine synchrone Steuerschaltung 62 vorgesehen, um wahlweise einer dieser beiden Gruppen von Thyristoren auf der Sekundärseite
Steuersignale zuzuführen, je nach Polarität der gewünschten Ausgangsspannung. Dies erfolgt synchron zu der Zuführung
von Steuersignalen in Sequenz zu den invers-parallelen Thyristorpaaren in der Schaltung der Primärseite. Alternativ
dazu können dem gewünschten Satz von Thyristoren auf der Sekundärseite Gleichstromsteuersignale zugeführt werden.
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Der Mehrphasen-Gleichrichter nach Fig. 7 arbeitet so, daß
er eine rechteckförmige Ausgangsspannung ähnlich einem Inverter
erzeugt. Um dies zu erreichen wird die Spannung· am Ausgangsfilterkondensator
54 dadurch umgekehrt, daß kurzzeitig die normale synchrone Zündfolge aufgehoben wird und dann
durch Impulse alle Thyristoren Dl bis D8 gezündet v/erden, anschließend daran wird die normale synchrone Zündfolge
wieder aufgenommen, wobei jedoch die Thyristoren Dl bis DS so gesteuert sind, daß sie die entgegengesetzte Polarität
erzeugen. Es ist erwünscht, in Reihe mit jedem der invers-parallelen
Thyristorpaare der Fig. 7 eine Induktivität
ψ zu haben, um den Strom für die Ladungsumkehr am Kondensator
5*1 zu begrenzen. Ein Beispiel für die Zündfolge der Thyristoren
auf der Sekundärseite ist in Fig. 8 wiedergegeben. Die Thyristoren Dl bis D4 werden mit einem Steuersignal versorgt,
so daß sie eine Ausgangsspannung positiver Polarität für den
Verbraucher 55 liefern. Dann werden die Thyristoren Dl bis DB oder mindestens D5 oder D7 und D6 oder D8 gezündet, um die
Polarität der Spannung am Filterkondensator im Ausgang umzukehren. Die Thyristoren D5 bis D8 werden gezündet, um eine
negative Verbraucherspannung zu erzeugen. Wenn es erneut erwünscht ist, an den Verbraucher eine positive Spannung zu liefern,
werden die Thyristoren Dl bis D8 oder mindestens Dl
^ oder 33 und D2 oder D4 ivieder gleichzeitig gezündet, um die
Spannung am Filterkondensator 54 umzukehren.
Die Zündfolge der Thyristoren in irgendeiner dieser Mehrphasen-Leistungskonverterschaltungen
und insbesondere in der Schaltung nach Fig. 7 kann so abgeändert werden, daß man
eine Strombegrenzung erhält entsprechend den allgemeinen Prinzipien, wie sie im einzelnen in dem US-Patent 3 487 289 erläutert
sind. Zu diesem Zwecke wird, wie in Fig. 7 in gestrichelten Linien dargestellt, wahlweise eine Schaltung 6 3
zur Strombegrenzung und zur Modifizierung der Steuerung vorgesehen, welche die Wirkungsweise der synchronen Steuerschaltungen
62 abändert. Der Strom in der Schaltung wird an einem geeigneten Punkt überwacht, beispielsweise durch Verwendung
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eines Stromtransformators. Beispielsweise kann eine zweite
Sekundärwicklung 58 eines Stromtransformators induktiv an
die Primärwicklung 58p nach Fig. 5 angekoppelt werden. Wenn die Stromstärke über einen vorgegebenen Wert ansteigt, wird
die Schaltung 63 aktiviert. Entsprechend Fig. 5 besteht das allgemeine Prinzip dieser strombegrenzenden Wirkung darin,
daß zu dem Zeitpunkt, an dem die Spannung auf den Kommutatorkondensatoren
am Punkt 38 die Summe der Ausgangsgleichspannung und der Versorgungsspannung·übersteigt, die normale Schaltfolge
unterbrochen werden kann. Es wird dann dem entgegengesetzt gepolten Teil eines zuvor stromführenden inversparallelen
Thyristorpaars ein Steuersignal zugeführt, so daa er Stror1 f^.hrt und die?°n Strop» in die Vorq^rp-unfpnuellP
zurückliefert. Dadurch wird der Spännungsüberschuß am Kommutierungskondensator verringert. Es sei angenommen, daß der
Thyristor Al stromführend ist. Die normale Steuerfolge ist unterbrochen und nach dem Stromimpuls durch den Thyristor Al
wird der Thyristor A2 eingeschaltet und liefert Strom an die Stromquelle zurück. Dann wird die normale Steuerfolge wieder
aufgenommen und nach jedem normalen Stromimpuls solange wieder unterbrochen, wie der Zustand mit Stromüberschuß besteht.
Es können kompliziertere hier nicht abgebildete Systeme konstruiert werden, indem man irgendeine dieser Schaltungen
als Bauelement verwendet. Beispielsweise können drei der Mehrphasentransformatoren nach Fig. 3 so verbunden werden,
daß sie zwei Dreiphasensysteme oder eine Spannungsquelle und einen Verbraucher miteinander verbinden. Die Hochfrequenzübertragungssysteme
werden dann in Dreiphasen-Thyristorzündfolge betrieben, um die Welligkeit in den gemeinsamen
Eingangs- und Ausgangsfilterkondensatoren zu verringern. Die Thyristorzündfolge ist so gewählt, daß zu irgendeinem
gegebenen Zeitpunkt der Strom von jeder der Niederfrequenzleitungen
durch das Hochfrequenzübertragungssystem fließt.
Daher ist in dem übertragungssystem 1 die Phase A stromführend,
im übertragungssystem 2 die Phase C gleichzeitig
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- 2h -
und im übertragungssystem 3 gleichzeitig die Phase B.
Vorstehend wurden Mehrphasen-Leistungskonverterschaltungen beschrieben, die in der Lage sind, eine transformierte Ausgangsspannung
mit den verschiedensten Wellenformen zu erzeuren. Sie ~ind charakterisiert durch ein Einphasen-Hochfrequenzübertragersystem,
welches dadurch den Phasen eines Mehrphasensystems gemeinsam ist, daß in zwei Richtungen Strom durchlassende
Festkörperschalter in Sequenz mit einer hohen Schaltfolge im Vergleich zu der Mehrphasen-Uiederfrequenzversorgungsspannung
umgeschaltet werden. Auf der Sekundär- L· seite des Transformators werden Festkörperschaltervorrichtungen,
die einen ähnlichen Mehrphasen-Schalterkreis oder einen Einphasen-Gleichrichter enthalten, synchron zu den
Schalterkreisen auf der Primärseite geschaltet. Die umgewandelte Ausgangsspannung ist eine Mehrphasenspannung mit der gleichen
Frequenz wie die Versorgungsspannung oder eine gleichgerichtete
Spannung. Eine Polaritätsumkehr der Ausgangsspannung des Einphasengleichrichters
wird dadurch erreicht, daß die normale
en Folge der Umschaltung der Schaltervorrichtung/ unterbrochen
wird und die Spannung an einem Ausgangsfilterkondensator umgekehrt wird.
In der vorstehenden Beschreibung wurde die Erfindung im ein-P zelnen erläutert anhand von mehreren bevorzugten Ausführungsformen. Der Fachmann wird jedoch leicnt Kodifikationen dieser
Ausführungsformen durchführen können, ohne die technische Lehre
der Erfindung zu verlassen.
10983^/1210
Claims (8)
- - 25 Patentansprüche( 1.yMehrphasen-Leistungskonverterschaltung, gekennzeichnet durch einen linearen Einphasen-Hochfrequenztran.s format or mit einem Paar von induktiv gekoppelten Wicklungen (18p, 18s), einen ersten Mehrphasen-Schalterkreis, der in jeder Phase Festkörperschaltervorrichtungen (14, 15, 16) enthält, die effektiv in Reihe zwischen eine der Transformatorwicklungen (18p) und einen Anschluß eines ersten Anschlußsatzes (11, 12, 13) geschaltet sind, an dem eine niederfrequente Mehrphasenspannung erscheint, einen zweiten Schalterkreis, welcher eine Vielzahl von Festkörperschaltervorrichtungen (14', 15'j l6') enthält, die jeweils effektiv in Reihensc-haltung mit der anderen Transformatorwicklung (l8s) und mindestens einem Anschluß eines zweiten Satzes von Anschlüssen (20, 21, 22) verbunden sind, eine Steuervorrichtung (29), um mindestens eine der Festkörperschaltervorrichtungen in jedem Schalterkreis während eines vorgegebenen Stromdurchlaßintervalls synchron in den stromdurchlässigen Zustand zu bringen und um in einer Sequenz mindestens eine der anderen Festkörperschaltervorrichtungen in jedem Schalterkreis während eines vorgegebenen Stromdurchgangsintervalls in den stromdurchlässigen Zustand zu bringen, wobei die Schalterkreise kontinuierlich mit einer Schaltfolge schaltbar sind, welche relativ hoch ist im Vergleich zu der Frequenz der an den ersten Anschlüssen (11, 12, 13) erscheinenden Mehrphasenspannung, wodurch die niederfrequente Mehrphasenspannung in eine Folge von Hochfrequenzspannungsimpulsen umgewandelt, transformiert und an den zweiten Anschlüssen (20, 21, 22) mit der gewünschten Wellenform wieder zusammengefügt wird.
- 2. Mehrphasen-Leistungskonverterschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Filterkondensatorvorrichtung (23, 24, 25) zwi-1 0 9 8 3 A / 1 2 1 0- 26 sehen den zweiten Anschlüssen (20, 21, 22) besitzt.
- 3. Mehrphasen-Leistungskonverterschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schalterkreis eine Dreiphasenschaltung ist, die
Festkörperschaltervorrichtungen eine Charakteristik für Stromdurchgang in beiden Richtungen besitzen und in Sternschaltung verbunden sind und der Schalterkreis weiterhin eine Filterkondensatorvorrichtung (39, 40, Hl) besitzt, die zwischen die ersten Anschlüsse (11, 12, 13) und die zwischen die zweiten Anschlüsse (20, 21, 22) geschaltete Kondensatorvorrichtung (23, 24, 25) geschaltet ist. - 4. Mehrphasen-Leistungskonverterschaltung nach Anspruch 33 dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schalterkreis eine Dreiphasenschaltung ist, in der die Festkörperschaltervorrichtungen (14', 15', ΐβ1 ) in
Sternschaltung verbunden sind. - 5. Mehrphasen-Leistungskonverterschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schalterkreis die Form eines Einphasen-Gleichrichters besitzt.
- 6. Mehrphasen-Leistungskonverterschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daßder erste Mehrphasen-Schalterkreis weiterhin eine Reihenkondensator-Kommutatorvorrichtung (35, 36, 37) besitzt, welche eine Kommutatorinduktivität (32, 33, 34) umfaßt, die effektiv in Reihenschaltung mit der Kommutatorkondensatorvorrichtung verbunden ist und auf eine Reihenschwingkreisfrequenz abgestimmt ist, die größer ist als die Schaltfolgefrequenz und durch die Stromimpulse in Form einer Sinushalbperiode erzeugbar und die Festkörperschaltervorrichtungen kommutierbar sind.
- 7. Mehrphasen-Leistungskonverterschaltung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß1 0 9 8 3 A / 1 2 1 0die Phasendrehung der nacheinander schaltenden Festkörperschaltervorrichtungen gleich der Phasendrehung der niederfrequenten Mehrphasenspannung an den ersten Anschlüssen ist.
- 8. Mehrphasen-Leistungskonverterschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasendrehung der nacheinander schaltenden Festkßrperschaltervorrichtungen verschieden ist von der Phasendrehung der niederfrequenten Mehrphasenspannung an den ersten Anschlüssen109834/ 1210L e e r s e i i e
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