DE2105958C - Zusammenklappbarer Stander - Google Patents
Zusammenklappbarer StanderInfo
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- DE2105958C DE2105958C DE19712105958 DE2105958A DE2105958C DE 2105958 C DE2105958 C DE 2105958C DE 19712105958 DE19712105958 DE 19712105958 DE 2105958 A DE2105958 A DE 2105958A DE 2105958 C DE2105958 C DE 2105958C
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- legs
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Description
Die Erfindung betrifft einen zusammenklappbaren Ständer mit mindestens drei umfangsmäßig verteilt
an einem Kopfstück angelenkten und von einer zusammengeklappten Lage in eine gespreizte Gebrauchslage
schwenkbaren Beinen.
Bei bereits bekannten Ständern der genannten Art werden die Beine durch Federkraft gespreizt gehalten
und können entgegen der Federwirkung zusammengeklappt und in dieser Lage in eine Schutzhülle
eingeschoben werden, damit der Ständer bei Nichtgebrauch raumsparend weggepackt werden kann.
Bei dieser Ausführungsform sind beispielsweise die Beine an ihrem oberen Ende je mit einem Ende
einer Schraubenfeder verbunden, deren anderes Ende am Kopfstück befestigt ist, so daß die Federn in
ίο ihrem Ruhezustand die Beine gespreizt halten, durch
ihre Biegsamkeit'jedoch ermöglichen, die Beine gegeneinander zu schwenken, damit in dieser zusammengeklappten
Lage der Ständer weggepackt werden kann.
»5 Bei einem anderen bekannten Ausführungsbeispiel eines solchen Ständers sind die Beine an einem Kopfstück
angelenkt, das am oberen Ende eines zentralen Führungsrohres angeordnet ist, und sind mittels je
eines Lenkers mit einem auf dem Führungsrohr verschiebbaren Schiebestück verbunden, wobei eine um
das Führii 'srohr angeordnete Feder mit iiirem
einen Ende sich gegen das Kopfstück und mit ihrem anderen Ende sich gegen das Schiebestück abstützt,
um die Beine in der gespreizten Lage festzuhalten.
»5 Die Erfindung verfolgt das Ziel, einen in seiner konstruktiven Ausbildung noch einfacheren Ständer
zu schaffen, bei dem es außerdem möglich sein soll, die Beine des Slander suwohl in der gespreizten
als auch in der zusammengeklappten Lage durch Federwirkung festzuhalten. Dies wird bei einem
Ständer der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Kopfstück mit einem koaxial
zu der von allen Beinen gleichen radialen Abstand aufweisenden Mittelachse sich erstreckenden
Rotationskörper fest verbunden ist, dessen zur Mittelachse verschieden geneigte Urrfangsflächenzonen
Rastflächen für das freie Ende von jeweils einer jedem Bein zugeordneten Blattfeder bilden,
deren anderes Ende jeweils an der dem Rotationskörper zugekehrten Innenseite eines Beines befestigt
ist, und daß das infolge der Federwirkung gegen den Rotationskörper gedrückte freie Blattfederende
das jeweilige Bein sowohl in der gespreizten Gebrauchslage als auch in der zusammenge-
klappten Lage gegen ein Verschwenken festhält.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
δ" näher erläutert. Es zeigt ·
F i g. 1 den Ständer in gespreizter Gebrauchslage,
F i g. 2 den Ständer in zusammengeklappter Lage.
Der Ständer gemäß F i g. 1 und 2 besitzt drei
Beine 1, 2, 3, die mit ihrem oberen Ende schwenkbar an einem Kopfstück 4 angelenkt sind. Die Beine
sind umfangsmäßig gleichmäßig verteilt, d. h. mit einem Zentriwinkel von 120° zwischen je zwei
Beinen, an dem Kopfstück angeordnet, welches dementsprechend drei Ausnehmungen besitzt, in denen
das schwenkbar angelenkte Beinende jeweils von der einen in die andere Lage bewegt werden kann. Das
Kopfstück ist daher in den Figuren teilweise geschnitten dargestellt, wobei die Schnittlinie längs
den Schenkeln eines 120° Zentriwinkels verläuft, um die Darstellung zu vereinfachen. Das Kopfstück 4
ist unten mit einem koaxial zu der Mittelachse sich erstreckenden Rotationskörper 5 fest verbunden, wobei
die Beine von der Mittelachse bzw. diesem Rota-
tionskörper alle gleichen radialen Abstand aufweisen.
Dieser Rotationskörper 5 besteht bei dem dargestellten Ausfühningsbeispiel aus einem Doppelkegelstumpf
mit von einer größten Durchmesserebene nach beiden Seiten konisch geformten Ab-
schnitten 6 und 7 und aus einem an den oberen konischen Abschnitt 6 sich anschließenden zylindrischen
Teil 8, welcher Teil an dem Kopfstück befestigt ist.
An der dem Rotationskörper zugekehrten Innenseite jedes Beines ist das eine Ende einer Blattfeder 9
mittels einer Niete 10 befestigt, dessen anderes Ende in einer Wellenform mehrfach gegensinnig abgebogen
ist. Die beiden Kegelmantelflächen der Abschnitte 6 und 7 des Doppelkegelstumpfes bilden
die Rastflächen für dieses wellenförmig ausgebildete Blattfederende, und zwar derart, daß in der zusammengeklappten
Lage der Beine das Federende mit einem Abschnitt 11 gegen die obere Kegelmantelfläche
des Abschnittes 6 angedrückt ist, '"vähreiid
in der gespreizten Gebrauchslage das Federende mit einem gegensinnig abgebogenen letzten Abschnitt 12
gegen die untere Kegelmantelfläche des Abschnittes 7, und zwar etwas unterhalb der größten Durchmesserebene,
angedrückt ist. Da sich die Blattfeder infolge der gegen den Rotationskörper gerichteten Federwirkung
in der gespreizten Gebrauchslage mit ihrem Abschnitt 12 etwas unterhalb der größten
Durchmesserebene des Rotationskörpers abstützt, ist jedes Bein in dieser Lage fixiert. Andererseits
können die drei Beine aus der zusammengeklappten Lage gemäß F i g. 2 nicht unbeabsichtigt in die gespSe
lage aufschwenken, da in dieser Lage der
Abschnitt 11 des Federendes gegen die Kegelman-Atevhnittii
oberen Abschnittes 6 des Rotauons-
mgepreßt ist. Das Aufschwenken ist nur
bei Überwindung des Federdruckes mogüdK Um
den Anpreßdnick zu verstarken, ist zwischen der
Bettfeder 9 und dem Bein 1, 2 bzw. 3 eme weitere
kürzere Blattfeder 13 jeweils am Bein befestigt, die
parallel zu der längeren Blattfeder gegen diese; anliegt
und sich bis vor das wellenförmig ausgebildete Ende der Blattfeder 9 erstreckt.
Am Kopfstück 4 kann oben eine Kugel oder em
Ring 14 befestigt sein, um das Tragen und Aufstellen des Ständers zu ermöglichen. Die Lange der Be.ne
kann je nach Verwendungszweck des Standers variieren,
weshalb die Füße der Beine hier nicht weiter dargestellt sind.
Der beschriebene Ständer ist für dfc verschiedensten
Zwecke verwendbar, beispielsweise als transportables Straßenverkehrssignal, wobei an den Beinen
etwa eine mit Hinweiszeichen versehene Bespannung befestigt sein kann, oder als Noterblattstander,
wie auch als Stativ für optische Instrumente, wie Foto- und Filmapparate oder Fernrohre wobei das
Kopfstück eine nach oben ragende Säule aufweisen kann, die gegebenenfalls zwischen die Beine absenkbar
ist, wenn mau ucu ηυ«™.«.—r-· "Γ~ ".""
bildet, und wobei diese Säule wie auch die Beimteleskopartig
ausgebildet sein können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Zusammenklappbarer Ständer mit mindestens drei umfangsmäßig verteilt an einem Kopfstück
angelenkten und von einer zusammengeklappten Lage in eine gespreizte Gebrauchslage
schwenkbaren Beinen, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück (4) mit einem koaxial zu der von allen Beinen (1, 2,3) gleichen
radialen Abstand aufweisenden Mittelachse sich erstreckenden rotationssymmetrischen Fortsatz
(5) fest verbunden ist, dessen zur Mittelachse verschieden geneigte Abschnitte (6,7)
Rastflächen für das freie Ende (11,12) von jeweils einer jedem Bein zugeordneten Blattfeder
(9) bilden deren anderes Ende jeweils an der dem rotaticnssymmetrischen Körper zugekehrten
Innenseite eines Beines befestigt ist, und daß das infolge der Fed;nvirkung gegen den
Rotationskörper gedrückte freie Blattfederende das jeweilige Bein sowohl in der gespreizten Gebrauchslage
als auch in der zusammengeklappten Lage gegen ein Verschwenken fesinält.
2. Zusammenklappbarer Ständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rotationssymmetrische
Körper (5) aus einem Doppelkegelstumpf mit ·- ία einer größten Durchmesserebene nach beiden Seiten konisch geformten Abschnitten
(6,7) und aus einem an den einen dieser konischen Abschnitte sich anschließenden
zylindrischen Teil (8) besteht, der an dem Kopfstück (4) befestigt ist, und daß beide Kegelmantelflächen
der genannten Abschnitte (6,7) die Rastflächen für jedes Blattfederende bilden,
welches der Kontur des Doppelkegelstunipfes entsprechend mehrfach gegensinnig abgebogen
und damit derart wellenförmig ausgebildet ist, daß in der zusammengeklappten Lage der Beine
das Federende mit einem Abschnitt (11) gegen die obere Kegelmantelfläche des Abschnittes (6)
angedrückt ist, während in der gespreizten Gebrauchslage das Federende mit einem gegensinnig
abgebogenen letzten Abschnitt (12) gegen die untere Kegelmantelfläche des Abschnittes (7)
etwas unterhalb der größten Dürchmesserebene angedrückt ist.
3. Zusammenklappbarer Ständer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Blattfeder (9) und dem Bein (1, 2, 3) parallel zu dieser ausgerichtet eine weitere, kürzere
blattfeder (13) am Bein befestigt ist, die gegen den unteren Teil der an ihrem Ende wellenförmig
ausgebildeten Blattfeder anliegt und deren Federwirkung im Sinne des Andrückens gegen den Rotationskörper verstärkt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH203370 | 1970-02-12 | ||
| CH203370A CH495033A (de) | 1970-02-12 | 1970-02-12 | Zusammenklappbarer Ständer |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2105958A1 DE2105958A1 (de) | 1971-08-19 |
| DE2105958B2 DE2105958B2 (de) | 1972-07-20 |
| DE2105958C true DE2105958C (de) | 1973-02-15 |
Family
ID=
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