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DE2105511C - Trommel zum fortlaufenden Ober flachenreimgen von strangförmigem Gut, insbesondere Draht - Google Patents

Trommel zum fortlaufenden Ober flachenreimgen von strangförmigem Gut, insbesondere Draht

Info

Publication number
DE2105511C
DE2105511C DE19712105511 DE2105511A DE2105511C DE 2105511 C DE2105511 C DE 2105511C DE 19712105511 DE19712105511 DE 19712105511 DE 2105511 A DE2105511 A DE 2105511A DE 2105511 C DE2105511 C DE 2105511C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
string
wall
shaped material
openings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19712105511
Other languages
English (en)
Other versions
DE2105511B2 (de
DE2105511A1 (de
Inventor
Harald Dipl Ing Kapfenberg Strohmeier (Osterreich)
Original Assignee
Gebr Bohler & Co , AG, Wien
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from AT130070A external-priority patent/AT302840B/de
Application filed by Gebr Bohler & Co , AG, Wien filed Critical Gebr Bohler & Co , AG, Wien
Publication of DE2105511A1 publication Critical patent/DE2105511A1/de
Publication of DE2105511B2 publication Critical patent/DE2105511B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2105511C publication Critical patent/DE2105511C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung f."trifft eine Trommel zum fortlaufenden Oberflächenreinigen von strangförmigem Gut, ^o insbesondere Draht, die, etwa horizontal liegend, an den Stirnwänden zentrisch gebgert \tnd drehantreibbar 1St und deren Lagerzapfen zentrische Kanäle für das durch teilweise die Trommel füllendes körniges Scheuermittel laufende Gut aufweisen.
Mit dieser bekannten Vorrichtung (deutsche Zeitschrift «Draht«, 1956, H. i, S. 4, linke Spalte) ist e-> nicht möglich, das durchlaufende Gut vollständig und damit in zufriedenstellender Weise zu reinigen, weil sich der in der Trommel entstehende Abrieb mit dem Scheuermittel vermischt, dies verunreinigt, so daß es nicht mehr voll wirksam ist, und das Gut die Trommel mit anhaftendem Abriebteilchen und nicht abgelösten Teilchen auf der Oberfläche verläßt, die dann auch nicht mehr durch ein gegebenenfalls nachgeschaketes Druckluftgebläse entfernt werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Trommel der obengenannten Art so weiterzubilden, daß eine vollständige Reinigung, also eine vollständige Lösung und Entfernung der unerwünschten Oberflächenteilchen, erreicht werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch bekannte siebartige öffnungen in der zylindrischen Trommelwandung, durch bekannte, über den Umfang der Innenwandung verteilte und sich radial nach innen erstreckende Mitnehmerschaufeln, zumindest ein einen der ortsfesten Lagerzapfen exzentrisch durchsetzendes bekanntes Sprührohr, eine Sprühdüse od. dgl. im oberen Gehäuseteil und eine den austrittsseitigen Lagerzapfen bis zum zentrischen Kanal durchsetzende und entgegen der Ziehrichtung einmündende Bohrung als Druckluftgebläse.
Dadurch wird die Wirkung erreicht, daß abgelöste Teilchen und der gesamte Abrieb durch die siebartigen öffnungen fallen können und das Scheuermittel «chon dadurch weniger als bei der bekannten Trommel verunreinigt wird. Unterstützt wird diese selbstreinigende Wirkung durch die das Scheuermittel umwälzenden Mitnehmer und die über das Sprührohr, eine Sprühdüse od. dgl. laufend zugeführte Flüssigkeit, die den Abrieb aus dem in Umwälzung und damit in ständiger Bewegung befindlichen Scheuermitte! spült. Die bis zum zentrischen Kanal reichende, als Druckluftgebläse ausgebildete Bohrung schließlich dient nicht nur dem Abblasen restlicher Teilchen vom Gut und damit dessen vollständiger Reinigung, sondern trocknet gleichzeitig das Gut und hält in einfacher Weise das Scheuermittel von der Austrittsöffnung zurück.
Siebartige öffnungen in der Trommel wandung sind zwar bekannt (deutsche Patentschrift 945 746), ebenso auch Mitnehmerschaufeln (USA.-Patentschrif: 2913354, Fig. 4, Teile 21; USA.-P3tentschrift
1 426 435, Teile 19, 20) und Sprührohr«· zum Durchspülen eines Scheuermittels (Patentschrift 43 45R. Fig. 2a bis 2d des Amtes für Erfindungs- und Patentwesen in Ost-Berlin). Damit war aber noch nicht die Zusammenfassung dieser Merkmale im erfindungsgemäßen Sinn und die gekennzeichnete Ausbildung des Dnickluftgebläses nahegelegt, weil die Kenntnis des nich' mehr Neuen allein nicht ausreichte, um die mit der Erfindung erzielbare Gesami wirkung vorhersehen zu können. Dazu war es vielmehr erforderlich, zu erkennen, daß es bei der gattunasiemiißen Trommel nicht genügte, siebartig Öffnungen (deutsche Patentschrift 945 746) vorzu sehen, sondern gleichzeitig bei geschiossenen, nicht fortlaufend arbeitenden Trommeln (USA.-Patentschrift 1 426 435, Patentschrift 43 458 des Amtes füt Erfindungs- und Patentwesen in Ost-Berlin) schlechthin bekannte Mitnehmer und Sprührohre für eine fortlaufend arbeitende Trommel brauchbar abzuwandeln und schließlich das Druckluftgebläse so auszugestalten, daß eine vollständige Reinigung erzielt werden kann. Die aus der USA.-Patentschrift
2 913 354 bekannten Mitnehmer schließlich dienen lediglich der Mitnahme eines Trc:kenmittels, so daß auch von daher nichi abzusehen war, ebensowenig in Fall der USA.-Patentschrift 1 426 435, wie Mitnehmer das Reinigen 1es Scheuermittels und damii des Guts unterstützen könnten.
Die Erfindung wird an Hand der ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung darstellenden Figuren näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 in schematischer Darstellung eine Drahtrdnigungs-Vorrichtung mit den Drahtführungsrollen, dem Behandlufigsteil samt Antrieb und der das Gehäuse umgebenden Umkleidung,
F i g. 2 einen verkürzt dargestellten Längsschnitt durch den Behandlungsicil und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie M-III in Fig. 2.
Die Reinigungsvorrichtung dient dazu, einen aus einer elektrolytischen Beizanlage mit hoher Geschwindigkeit austretenden Drahtstrang in einem Arbeitsgang vom außerordentlich zäh anhaftenden Beizschlamm zu reinigen, wobei an diese Reinigung höchste Anforderungen im Hinblick auf eine unmittelbar nachfolgende Verkupferung gestellt sind.
Der zu reinigende Draht wird in Pfeilrichtung durch das zwischen den Drahtführungsrollen 1, 2 angeordnete, vom Motor 3 über das Ritzel 4 und die Kettenscheibe 5 in Drehung versetzte Gehäuse 6 hindurchgezogen. Das trommeiförmige, siebartig ge-
lochte Gehäuse 6 ist an seiner Innenwandung mit mehreren Mitnehmerschaufeln 7 versehen und an seinen Stirnwänden 8,9 mittels der Naben 10 und der Buchsen 11 auf den Lagerzapfen 12,13 axial gelagert. Die Lagerzapfen 12, 13 sind an den trägerförmigen Stegblechen 14, 15 befestigt und weisen als Durchtrittsöffnungen für den Draht dienende Kanäle 16,17 auf. l<v Lagerzapfen 13 ist ein schräg in den Kanal 17, somit entgegengesetzt zur Ziehrichtung einmündender Druckluftanschluß 18 vorgesehen; er wird überdies von dem als Zuleitung der Flüssigkeit zum Sprührohr 20 dienenden Rohrstutzen 19 durchsetzt. Wie aus F i g. 3 ersichtlich, ist ein Teil der Gehäusewandung 6' aufklappbar ausgebildet und durch den Schnallenverschuß 21 fixiert, um einen leichten Zutritt zum Gehäuseinneren und zur Füllung desselben mit dem Scheuermittel zu ermöglichen. Als Scheuermittel kommen körnige Hartstoffe der verschiedensten Art, beispielsweise Bimsstein, Hochofenschfäcke, Kies u. a. m , in Betracht, wobei die Körnung auf die Größe der siebartigen öffnungen in der Gehäusewandung abgestimmt sein muß. Das den Drahtstrang umgebende Scheuermittel wird von den Mitnehmerschaufeln 7, die auch z. B. spiralartig angeordnet sein können, dauernd umgewälzt und laufend vom Sprührohr 20 aus mit einer Flüssigkeit besprüht. Als Flüssigkeit wird vorzugsweise Wasser verwendet, doch können in bestimmten Fallen auch wässerige Lösungen, organische Lösungsmittel oder andere Flüssigkeiten zweckmäßig sein. Aus Fig. 1 ist ersichtlich.^iaß die den Behandlungsteil umgebend; Umkleidung 22 einen geneigten Boden und an dessin Ende den Auslaß 23 aufweist, um die mit Abrieb beladene Flüssigkeit aus der Vorrichtung abzuführen Es ist nur für die Gesamtkombination Schutz beansprucht, nicht für die Einzelmerkmale.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Trommel zum fortlaufenden Oberflächenreinigen von strangförmigem Gut, insbesondere Draht, die, etwa horizontal liegend, an den Stirnwänden zentrisch gelagert und drehantreibbar ist und deren Lagerzapfen zentrische Kanäle für das durch teilweise die Trommel füllendes körniges Scheuermittel laufende Gut aufweisen, gekennzeichnet durch bekannte siebartige öffnungen in der zylindrischen Trommelwandung, durch bekannte, über den Umfang der Innenwandung verteilte und sich radial nach innen erstreckende Mitnehmerschaufeln (7), zumindest ein einen der ortsfesten Lagerzapfen (13) exzentrisch durchsetzendes bekanntes Sprührohr (20), eine Sprühdüse od. dgl., im oberen Gehäuseteil und eine den .lüstrittsseitiget. Lagerzapfen (13) bis zum zentrischen Kanal (17) durchsetzende und entgegen der Ziehrichtung einmündende Bohrung aW Druckluftgebläse"(18).
DE19712105511 1970-02-13 1971-02-05 Trommel zum fortlaufenden Ober flachenreimgen von strangförmigem Gut, insbesondere Draht Expired DE2105511C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT130070A AT302840B (de) 1970-02-13 1970-02-13 Vorrichtung zur kontinuierlichen Reinigung der Oberfläche von strangförmigem Gut, insbesondere von Draht
AT130070 1970-02-13

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2105511A1 DE2105511A1 (de) 1971-08-26
DE2105511B2 DE2105511B2 (de) 1972-11-30
DE2105511C true DE2105511C (de) 1973-06-20

Family

ID=

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2120830C1 (ru) * 1998-01-05 1998-10-27 Владимир Николаевич Стазаев Устройство для очистки проволоки
RU2197350C1 (ru) * 2001-07-10 2003-01-27 Открытое акционерное общество "Новолипецкий металлургический комбинат" Способ удаления окалины с горячекатаной полосы
RU2211737C2 (ru) * 2001-07-10 2003-09-10 Открытое акционерное общество "Новолипецкий металлургический комбинат" Способ удаления окалины с горячекатаной полосы

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RU2120830C1 (ru) * 1998-01-05 1998-10-27 Владимир Николаевич Стазаев Устройство для очистки проволоки
RU2197350C1 (ru) * 2001-07-10 2003-01-27 Открытое акционерное общество "Новолипецкий металлургический комбинат" Способ удаления окалины с горячекатаной полосы
RU2211737C2 (ru) * 2001-07-10 2003-09-10 Открытое акционерное общество "Новолипецкий металлургический комбинат" Способ удаления окалины с горячекатаной полосы

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