DE2105451B2 - Verfahren zum Herstellen von Hologrammen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Hologrammen und Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß mehrere als Informationsquelle dienende, konvexe
Linsen kurzer Brennweite in einer Ebene angeordnet sind, daß vor den Linsen Lichtschalter angeordnet
sind, welche die Information herstellen, indem ein auf jeder Linse gerichteter kohärenter Lichtstrahl
durch einen Befehl von einer Steuereinrichtung gesteuert wird, und daß hinter den Linsen eine Informationsspeicherplatte
an einer Stelle vorgesehen ist, an der alle durch die konvexen Linsen zerstreuten
Lichtstrahlen aufgenommen werden.
Mittels dieser Vorrichtung kann die Bildinformation mit großer Geschwindigkeit ausgetauscht werden.
Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben, in der
sind
Fig. 1 eine schematische Darstellung des Verfahrens zum Herstellen bekannter Fresnel-Hologramme,
F i g. 2 eine schematische Darstellung des Verfahrens zum Herstellen der Hologramme,
Fig. 3 eine schematische Darstellung des Verfahrens zum Rekonstruieren df τ Hologramme der
Fig. 2,
Fig. 4(a) und (b) Darstellungen von Einzelheiten
einer Hochgeschwindigkeits-Informationsanzeigcplatte
mit einer Gruppe von konvexen Linsen und einer Gruppe von Lichtschaltern, die bei dem Verfahren
der F i g. 2 verwendet werden, und
F i g. 5 eine schematische Darstellung der Herstellung eines wiederschreibbaren holografischen Speichers
unter Verwendung der Hochgeschwindigkeits-Informationsanzeigeplatte
der F i g. 4.
Bei dem bekannten Verfahren wird eine Bildinformation eines Körpers, durch den das Licht dringen
kann, auf der gesamten Fläche des Hologramms gebrochen,
indem eine Diffusionsplatte verwendet wird oder indem eine konvexe Linse zwischen den Körper
und dem Hologramm vorgesehen wird. Demgegenüber ist eine Lildinformation selbst ein diffuses Licht,
und deshalb kann das Erfordernis der Verwendung einer Diffusionsplatte oder einer konvexen Linse
zum Ausführen einer Fourier-Transformation ausgeschaltet werden. Eine Bildinformation ist ein kohärentes
diffuses Licht, das von mehreren Punktlichtquellen erzeugt wird und durch die konvexen Linsen
mit kurzer Brennweite läuft, und die auf dem Hologramm aufgezeichnete Information wird durch das
Verhältnis der Stärken des kohärenten Lichtstrahls von den Lichtpunktquellen gebildet. Die Information
wird somit durch die Anwesenheit oder die Abwesenheit des kohärenten Lichtstrahls gebildet, der
durch die konvexen Linsen mit kurzer Brennweite läuft, oder durch das Verhältnis der Stärken des
Lichtstrahls, die bei der Rekonstruktion unterschieden werden können. Ein kohärenter Lichtstrahl von
einer üblicherweise verwendeten Las'.-rlichtquelle
wird auf mehrere konvexe Linsen mit kurzer Brennweite als Körperlichtstrahl gerichtet und durch die
konvexen Linsen gebrochen. Das gesamte diffuse Licht des kohärenen Lichtstrahls, das durch die konvexen
Linsen läuft, wird veranlaßt, auf ein Hologramm aufzufallen, d.h. eine Informationsspeicherplatte,
die hinter den konvexen Linsen vorgesehen ist. Die Brennweite dieser konvexen Linsen ist so
kurz, daß das diffuse Licht das durch die konvexen Linsen gelaufen ist, auf die gesamte Fläche des Hologramms
auffällt. Gleichzeitig mit dem Auffall des diffusen Lichtes von dem Körperlichtstrahl an der
Informationsspeicherplatte wird der kohärente Lichtstrahl von der Laserlichtqiielle auf die informationsspeicherplatte
ais Bezugsliclmtrahl ausgesandt, und das Hologramm wird hergestellt. Die zu speichernde
Information wird durch das Verhältnis der Stärken des kohärenten Lichtstrahls über die konvexen Linsen
mit kurzer Brennweite hergestellt. Bei einer Ausführungsform sind deshalb mehrere kcnvexe Linsen
ίο mit kurzer Brennweite in einer Ebene vorgesehen,
um eine Informationsquelle zu bilden, und mehrere Lichtschalter zum Steuern des kohärenten Lichtstrahls,
der zu den konvexen Linsen mit dem Befehl von einer Steuereinrichtung ausgesandt werden soll,
um die Information zu bilden, sind vor der Informationsquelle vorgesehen, d. h. an der Seite der Lichtquelle
und an den Stellen entsprechend den konvexen Linsen. Die aus einem elektrooptischen Kristall
bestehenden Lichtschalter werden elektrisch durch den Befehl von der Steuereinrichtung gesteuert, so
daß die Information mit hoher Geschwindigkeit ausgetauscht werden kann, und die Kopplung der Vorrichtung
zum Herstellen des Hologramms mi: der Informationsverarbeitungsanordnung wird vorteilhaft
as ausgeführt. Es ist des weiteren vorteilhaft, daß die
Informa;ionsspeicherplatte ein Mittel für einen wiederschreibbaren holografischen Speicher ist, so
daß die aufgezeichneten Informationen in der Informationsverarbeitungsanordnung ausgetauscht werden
können.
Das durch das vorstehend erwähnte Verfahren und die Vorrichtung hergestellte Hologramm kann durch
ein Licht einer Wellenlänge rekonstruiert werden, die gleich oder unterschiedlich von der Wellenlänge des
bei dem Fotografieren verwendeten Laserlichts ist. Ein einfacher Weg des Rekonstruieren des Hologramms
besteht darin, den bei dem Fotografieren verwendeten Bezugslichtstrahl auf das Hologramm
aus derselben Richtung zu strahlen. Die reproduzierte Bildfläche wird hinter dem Hologramm angeordnet
und ist an der Stelle symmetrisch zu den Brennpunkten der konvexen Linsen der Informationsquelle
beim Fotografieren in bezug auf das Hologramm vorgesehen, und die reproduzierte Bifdfläche
wird als starker Fleck reproduziert. Dies ist für die Darstellung von binären Informationen sehr
geeignet. Das Bild der Diffusionsplatte erscheint selbstverständlich nicht auf der reproduzierten
Fläche. Eine Lichtauffindungsanordnung, wie z.B.
ein integrierter Kreis mit einem Siliziumsubsirat und
Fotodioden oder Fototransistoren, die an dem Siliziumsutitrat angeordnet sind, wird an der reproduzierten
Bildfläche vorgesehen, um den Fleck aufzufinden. Wenn das Hologramm durch die Stärk» des kohärentcn
Lichtstrahls, der durch die konvexen Linsen läuft, aufgezeichnet wird, können binäre Signale unterschieden
werder, indem ein Schwellwertpegel bei den Auffindungssignaien der Lichtauffindungsanord-HUHg
vorgesehen wird. Während voranstellend die Verwendung von Lichtschaltern zu den Zwecke, die
Bildinformationen mit hoher Geschwindigkeit zu schalten, beschrieben worden ist, können auch Schirmeinrichtungen
zum Steuern der Menge des kohärenten Lichtstrahls, der durch die konvexen Linsen
läuft, vor oder hinter den konvexen Linsen der Informationsquelle vorgesehen werden, wenn ein solches
Schalten mit hoher Geschwindigkeit nicht erforderlich ist.
F i g. 2 zeigt eine Ausführungsform des Verfahrens rechte Seite der Vorrichtung der F i g. 4 (a) zeigt. Ein
Lind der Vorrichtung zum Herstellen von Hologram- Teil des polarisierten Körperlichtstrahls L 2 wird
men. In Fig. 2 werden wie im Falle der F i g. 1 ein durch die kleinen Linsen 7 fokussiert, und der Lichtkohärenter
Lichtstrahl L 2 als paralleler Körpetlicht- weg wird begrenzt. Das Licht läuft über den
strahl und ein kohärenter Lichtstrahl L 1 als Bezugs- 5 I00n/oigen Lichtmodulator 8 mit einem elektrooptilichtstrahl,
der von Laserlichlquellen, wie He-Ne-La- sehen Kristall, wie Lithiumtantalat, und trifft auf die
sein, ausgesandt wird, für die Herstellung des HoIo- Polarisierplatte9 auf. Die Menge des Lichts, das
gramms verwendet. Bei der vorstehenden Ausfüh- durch die Polarisierplatte 9 läuft, wird in Abhängigrungsform
werden eine Lichtschaltergruppe 4 und keit davon gesteuert, ob das Licht durch den Modueine
GruppeS von konvexen Linsen mit kurzer io lator8 mit O% oder mit K)O0Zn moduliert wird, und
Brennweite an Stelle der Informationsplatte 3. durch ein Lichtausgang von 0.1 oder ein Γ albton kann erdie
das Licht dringen kann, und der Diffusions- halten werden. Das Licht, das durch die Polarisierplatte
2 der Fig. I verwendet. Der Lichtstrahl L 2 platte 9 gelaufen ist, wird automatisch durch die konkommt
an den Lichtschaltern 4 an. läuft dann über vexen Linsen 5 kurzer Brennweite fokussiert und
die konvexen Linsen 5 mit kurzer Brennweite und 15 dann ausgebreitet.
wird auf die Aufzeichnungsfläche der Trocken- Der Modulator 8 enthält zwei Schichtenkörper,
platte 6 gestrahlt. Der kohärente Lichtstrahl, der von denen jeder die gewünschte Zahl dünner Platten
über die konvexen Linsen 5 läuft, wird einmal in den eines elektrooptischen Kristalls enthält, die in der
Brennpunkten der konvexen Linsen fokussiert und Richtung der Dicke der dünnen Platten und im Abwird
dann über die Fläche des Diagramms ausgebrei- ao stand voneinander vorgesehen sind, wobei die beiden
tet. Aus diesem Grunde kann, wie oben beschrieben, Schichtenkörper zueinander orthogonal liegen, d.h.
der Lichtstrahl L 1 parallele ebene Wellen oder ein die dünnen Platten eines Schichtenkörpers sind um
Lichtstrahl, der im wesentlichen gleich wie diese 90° gegenüber den dünnen Platten des anderen
Wellen ist, sein. Wenn der Lichtstrahl auf der Schichtenkörpers verschoben. Hierbei handelte es
Gruppe der konvexen Linsen mit kurzer Brennweite »5 sich um eine Temperaturkompensieranordnung. Jede
auffällt, werden Lichtbrennpunkte in einer Zahl dünne Platte ist mit Metallelektroden 10 und 11 an
gleich der Zahl der Linsen an Stellen gebildet, die beiden Seiten versehen, wobei die Metallelektroden
von den Linsen um die Brennweite/im Abstand an- 10 und 11 zueinander orthogonal liegen. In der
geordnet sind. Der Lichtstrahl wird einmal in den Zeichnung sind Teile des Schnittes der Elektroden
Brennpunkten der Linsen fokussiert, wird dann auf 30 durch Schraffierung gezeigt. Das Anlegen einer Bedie
Fläche der Trockenplatte projiziert und interfe- triebsspannung an diese Elektroden bewirkt die Dreriert
mit dem Referenzlichtstrahl, der gleichzeitig auf hung der Polarisationsfläche des Lichtes an den
die Trockenplatte projiziert wird, wodurch ein HoIo- Schnittpunkten. Unter der Annahme, daß die Dicke
gramm auf der Fläche der Trockenplatte hergestellt der dünnen Platte eines elektrooptischen Kristalls
wird. Wenn die Lichtschalter 4 nicht verwendet wer- 35 gleich der Dicke der Elektrode ist, wird die erforderden,
muß der kohärente Lichtstrahl, der durch die 'iche Spannung, um die Biegungsfläche um 90° zu
konvexen Linsen 5 mit kurzer Brennweite läuft, drehen, Halbwellenspannung genannt. Die Halbwelcntsprechend
der Information unterbrochen wer- lenspannung von Lithiumtantalat und Lithiumniobat
den. beträgt 2.2 kV. Deshalb kann prinzipiell eine Licht-Das Verfahren der Rekonstruktion des HoIo- to modulation von 100«» ausgeführt werden, indem
eramms. das durch das obige Verfahren hergestellt eine Betriebsspannung äquivalent einer Halbwellenworden
ist, ist in Fig. 3 gezeigt. Wenn reproduzie- spannung von 1.1 kV an die Elektroden eines
rendes Licht L 3 auf das Hologramm 6 projiziert Schichtkörpers angelegt wird. Die Betriebsspannung
wird, wird Licht LO nullter Ordnung hinter dem Ho- wird vorzugsweise niedriger gemacht, da dieses die
logramm in der Richtung des reproduzierenden 45 Handhabung vereinfacht. Aus diesem Grunde wird
Lichts L 3 erzeugt, und die Fläche des reproduzierten die Dicke der dünnen Platte üblicherweise einige
Bildes wird durch die Brennpunkte der konvexen Hundertsteln gemacht. Die Lichtschalter4 können
Linsen hergestell'. Dieses Verfahren ist deshalb für eine Hochgeschwindigkeitsinformationsanzc geplattc
die Darstellung von binären Informationen sehr vor- bilden, indem dieser Modulator von der Außenseite
teilhaft. Selbstverständlich erscheint das Bild der Dif- 50 schnell gesteuert wird.
fusionsplatte nicht auf der reproduzierten Fläche. Ein wiederschreibbarer holografischer Speicher
Eine Lichtauffindungsanordnung ist deshalb an der kann durch die Verwendung der Hochgeschwindig-
reproduzierten Bildfläche im Falle der Anwendung keits-lnformationsanzeigeplatte, die in F i g. 4 gezeigt
dieses Verfahrens bei einer holografischen Speicher- ist, hergestellt werden. Dies wird nun unter Bezugvorrichtung
vorgesehen. Bei dem" bekannten Verf ah- 55 nähme auf Fig.5 erläutert. Ein Mittel für einen
ren muß die Informationsplatte 3, durch die das wiederschreibbaren holografischen Speicher der ther-
Licht dringen kann, immer gewechselt werden, wäh- mischen Schreibart, wie z.B. ein dünner MnBi-FiIm.
rend bei dem in Fig. 2 gezeigten Verfahren nach der ist bekannt, und dieses Mittel wird eine zweidimen-
Erfindung unter Verwendung der Kombination der sionale Informationsspeicherplatte.
Gruppe der konvexen Linsen 5 und der Licht- 60 Wenn die Lichtreproduzierung ausgeführt wird
schaltergruppe 4 Bildinfonriationen automatisch aus- reproduziert ein zweidimensionales Hologramm eir
getauscht werden können, indem die Lichtschalter- reelles Bild und ein virtuelles Bild ohne die Umkehi
gruppe 4 mit einem Steuerausgang von einer äußeren der Fläche, auf der das Hologramm hergestellt wor-
Informationsanlage, wie z.B. einem Computer einer den ist. Bei dem vorliegenden Beispiel wird diese«
Informationsverarbeitungsanordnung, gesteuert wird. 05 zweidimensionale wiederschreibbare Hologramm al:
Einzelheiten der konvexen Linsengruppe 5 und der Informationsspeicherplatte 12 verwendet. Ein Laser
Lichtschaltergruppe 4 sind in den F i g. 4 (a) und (b) licht von einer in der Zeichnung nicht dargestellter
gezeigt. Fig.4(b) ist eine Seitenansicht, die die Laserlichtquelle wird aufgeteilt, indem ein Licht
schalter 13 für die Bildung des Körperlichtstrahls und des Bezugslichtstrahls geschrieben und gelesen
wird, wobei einer dieser beiden Lichtstrahlen durch den Polarisieier 14 läuft und das andere Licht durch
den Lichtreflektor 15 gesandt wird. Das Licht, das durch den Polarisierer 14 läuft, wird durch die reflektierende
Piaitc 16 reflektiert und wird durch die Vergrößerungslinse 17 vergrößert, und ein kohärenter
Lichtstrahl (Körperlichtstrahl) Ll von parallelen ebenen Wellen wird durch die Kollimatorlinse 18 gebildet.
19 ist die Hochgeschwindigkeits-Informationsanzeigeplatte, die in Fig.4 gezeigt ist. Beim
Schreiben in das Hologramm 12 werden Schalter 13, der Lichtreflektor 15, der Polarisierer 14 und die Informationsplatten-Steuereinrichtung
20 durch die Steueranordnung 21 gesteuert, und der Körperlichtstrahl, der diffuses Licht einer besonderen Information
ist, wird auf die Fläche des Hologramms gestrahlt. Gleichzeitig wird ein Bezugslichtstrahl L 1
eines kohärenten Lichtstrahls auf eine besondere Stelle auf der Fläche des Hologramms gestrahlt. Somit
wird ein Hologramm einer Fläche gleich der Fläche erhalten, die durch den Bezugslichtstrahl belegt
ist. Dieses kleine Hologramm wird Seitenhologramm genannt. Ein kohärentes Licht mit großem
Ausgang, wie ein YAG-Impulslaser, wird als Laserlichtquelle
verwendet. Beim Rekonstruieren des Ho-
logramms, d. h. dem Lesen der gespeicherten Information, wird die Verteilung des Lichtes vom Schalter
13 zum Polarisieren 14 unterbrochen, und nur das reproduzierende Licht wird zu dem Reflektor 15 ge-S
sandt, indem ein beliebiger Zugriff ausgeführt wird, und die Rekonstruierung kann ausgeführt werden,
und das Bild der reproduzierten reellen Fokusgruppe wird durch die Lichtauffindungsanordnung
22 aufgefunden.
to Wie oben beschrieben worden ist, kann, da die Informationsquelle
die gewünschte Diffusionscigenschaft hat, die Notwendigkeit der Verwendung einer
Diffusionsplatte und einer großen konvexen Linse zum Ausführen einer Fouriertransformation ausge-
is schaltet werden, und da das reproduzierte Bild das
Fokusbild ist, können binäre Informationen leicht aufgefunden werden, und das Licht der Diffusionsplatte erscheint nicht als Hintergrund des reproduzierten
Bildes, und Informationen können mit einem
ao sehr guten SN-Verhältnis aufgefunden v/erden.
Durch die Verwendung von Lichtschaltern können des weiteren die Lichtinformationen mit hoher Geschwindigkeit
geschaltet werden., und die Vorrichtung kann sehr vorteilhaft zusammen mit einem elektronisehen
Computer verwendet werden, da die Vorrichtung schnell Bildinformationen, schalten kann und
auch binäre Informationen anzeigen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409516/331
Claims (2)
1. Verfahren zum Herstellen von Hologram- Ll (Bezugslichtstrahl genannt) und ein kohämen,
bei dem die Hologramme durch einen Kör- 5 renter Lichtstrahl L1 (Körperitchtstrahl genannt) verperlichtstrahl
und einen Bezugslichtstrahl gebil- wendet, und der Lichtinterferenzbereich wird auf
det werden, dadurch gekennzeichnet, einer fotografischen Trockenplatte 1 aufgezeichnet. 2
daß das über konvexe Linsen kurzer Brennweite ist eine Diffusionsplatte and 3 ist eine Informationsgestrahlte
Licht als Informationslicht verwendet platte, durch die Licht dringen kann. Ein Beispiel der
wird und daß alle Körperlichtstrahlen, die durch io Informationsplatte, durch die Licht dringen kann, ist
die konvexen Linsen zerstreut werden, auf eine eine Informationsplatte, auf die transparente und un-Informationsspeicherplatte
gerichtet werden. durchsichtige Kodes geschrieben sind. Wo Licht
2. Vorrichtung zum Herstellen von Hologram- durch den Körper 3, der für die Herstellung des Homen
zur Ausführung des Verfahrens nach An- lngramms wie oben beschrieber, verwendet wird,
spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere 15 dringen kann, ist das Licht nullter Ordnung, das den
als Informationsquelle dienende, konvexe Linsen Körper durchdringt, härter als das gebeugte Licht hökurzer
Brennweite in einer Ebene angeordnet herer Ordnung, das erzeugt wird, indem das Licht
sind, daß vor den Linsen Lichtschalter angeord- den Körper durchdringt, so daß im allgemeinen das
net sind, weiche die Information herstellen, in- durch die Verwendung des Bezugslichtstrahls Ll
dem ein auf ->de Linse gerichteter kohärenter 20 hergestellte Hologramm keine Redundanz aufweist
Lichtstrahl durch einen Befehl von einer Steuer- und nicht praktisch verwendet werden kann, wobei
einrichtung gesteuert wird, und daß hinter den auch eine Aufzeichnung hoher Dichte nicht realisiert
Linsen eine Informationsspeicherplatte an einer werden kann. Dies kann dadurch verhindert werden,
Stelle vorgesehen ist, an der alle durch die konve- daß eine Diffusionsplatte 2 einer Mattscheibe od. dgl.
xen Linsen zerstreuten Lichtstrahlen aufgenom- 25 vor dem Körper 3 angeordnet wird und daß diffuses
men werden. Licht auf den Körper gestrahlt wird und somit bewirkt, daß das Hologramm Redundanz hat. Die Ver-
wendung der Diffusionsplatte 2 und der Ausstrahlung von diffusem Licht auf den Körper führt aber
3" zu folgenden Nachteilen. Zuerst wird der Wirkungs-
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstel- grad der Verwendung des Körperlichtstrahls bei der
len von Hologrammen, bei dem die Hologramme Herstellung des Hologramms dadurch sehr verrin-
durch einen Körpeiiichtstrahl und einen Bezugslicht- gert, daß das Licht durch die Diffusionsplatte läuft,
»trahl gebildet werden, und eine * Orrichtung zur Die Lichtstärke wird auch wesentlich dadurch verrin-
Durchführung des Verfahrens. 35 gert, daß das diffuse Licht durch die Amplituden-
Die Holografie ist ein zweistufiges, fotografisches durchdringungs-lnformationsplatte läuft. Als weite-
Verfahren. Zuerst wird ein kohärenter Bezugslicht- rer Nachteil ist der Austausch der Informationen mit
Itrahl auf ein Signallicht von einem Körper ausge- hoher Geschwindigkeit schwierig auszuführen. Falls
Itrahlt, und das Interferenzgebiet wird auf einer die Abmessung des Hologramms allmählich verrin-
Trockenplatte aufgezeichnet. Ein Hologramm kann 40 gert wird, erscheint die Diffusionsplatte auch als
durch Entwickeln dieses Interferenzgebietes erhalten Hintergrund der Bildinformation bei der Wiederher-
iverden. Eine Signalwelle wird durch erneutes Aus- stellung des Bildes, und das SN-Verhältnis wird we-
Itrahlen nur dieses Bezugslichtstrahls auf dieses Ho- sentlich verschlechtert.
logramm reproduziert, und ein reelles Bild und ein Es ist auch ein Verfahren zum Herstellen von Ho-
firtuelles Bild werden durch die Biildformwirkung 45 logrammen bekannt, bei dem das übliche Zweistrahl-
des Hologramms gebildet. Ein Hologramm wird ein verfahren und das Lippmann-Verfahren miteinander
Fourier-Transformationshologramm genannt, wenn kombiniert werden. Dabei wird ein Bezugslichtstrahl
der Abstand zwischen dem Hologramm und dem reflektiert, und das Lippmann-Hologramm wird noch
Körper unendlich ist, und ein Hologramm wird Fres- einmal gebildet, wodurch die Stärke des wiedergege-
■el-Hoiogramm genannt, wenn der Abstand endlich 50 benen Bildes vergrößert wird.
Ist. Ein Fourier-Transformationshologramm kann er- Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe
lalten werden, indem das Fotografieren dadurch zugrunde, ein Verfahren zum Herstellen von HoIo-•usgeführt
wird, daß der Körper und das HoIo- grammen, bei dem die Hologramme durch einen Körgramm
jeweils an der Vorbrennfläche und der Hin- perlichtstrahl und einen Bezugslichtstrahl gebildet
•erbrennfläche einer konvexen Linse angeordnet wer- 55 werden, zu schaffen, wobei ohne die Verwendung
den. Durch die Verwendung der Linse werden Infor- einer Diffusionsplatte Redundanz vorhanden ist.
tiationen von Teilen des Körpers veranlaßt, auf der Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung gesamten Fläche des Hologramms aufzufallen, so vor, daß das über konvexe Linsen kurzer Brennweite daß der gesamte Körper von einem kleinen Teil des gestrahlte Licht als Informationslicht verwendet wird Hologramms reproduziert werden kann. Mit anderen 60 Und daß alle Körperlichtstrahlen, die durch die kon-Worten hat ein Fourier-Transforma.tionshologramm vexen Linsen zerstreut werden, auf eine Informa-Redundanz. tionsspeicherplatte gerichtet werden.
tiationen von Teilen des Körpers veranlaßt, auf der Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung gesamten Fläche des Hologramms aufzufallen, so vor, daß das über konvexe Linsen kurzer Brennweite daß der gesamte Körper von einem kleinen Teil des gestrahlte Licht als Informationslicht verwendet wird Hologramms reproduziert werden kann. Mit anderen 60 Und daß alle Körperlichtstrahlen, die durch die kon-Worten hat ein Fourier-Transforma.tionshologramm vexen Linsen zerstreut werden, auf eine Informa-Redundanz. tionsspeicherplatte gerichtet werden.
Andererseits hat ein Fresnel-Hologramm eines Hierbei erscheint also nur die Information auf
Körpers ohne diffundierende Eigenschaft, durch den dem Hintergrund der Bildinformation bei der Repro-
Licht dringen kann, keine Redundanz, und eine DifTu- 65 duktion des Bildes, und eine geringe Punktinforma-
sionsplatte wird erforderlich, um zu bewirken, daß tion kann auch mit einem sehr guten SN-Verhältnis
das Hologramm Redundanz hat, wie dies z. B. in der reproduziert werden.
USA.-Patentschrift 3 506 327 beschrieben ist. Dies Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens
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