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DE2105451B2 - Verfahren zum Herstellen von Hologrammen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Hologrammen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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Publication number
DE2105451B2
DE2105451B2 DE2105451A DE2105451A DE2105451B2 DE 2105451 B2 DE2105451 B2 DE 2105451B2 DE 2105451 A DE2105451 A DE 2105451A DE 2105451 A DE2105451 A DE 2105451A DE 2105451 B2 DE2105451 B2 DE 2105451B2
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DE
Germany
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light
hologram
information
light beam
image
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2105451A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2105451A1 (de
Inventor
Takefumi Yokohama Inagaki (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujitsu Ltd
Original Assignee
Fujitsu Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fujitsu Ltd filed Critical Fujitsu Ltd
Publication of DE2105451A1 publication Critical patent/DE2105451A1/de
Publication of DE2105451B2 publication Critical patent/DE2105451B2/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03HHOLOGRAPHIC PROCESSES OR APPARATUS
    • G03H1/00Holographic processes or apparatus using light, infrared or ultraviolet waves for obtaining holograms or for obtaining an image from them; Details peculiar thereto

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Holo Graphy (AREA)

Description

nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß mehrere als Informationsquelle dienende, konvexe Linsen kurzer Brennweite in einer Ebene angeordnet sind, daß vor den Linsen Lichtschalter angeordnet sind, welche die Information herstellen, indem ein auf jeder Linse gerichteter kohärenter Lichtstrahl durch einen Befehl von einer Steuereinrichtung gesteuert wird, und daß hinter den Linsen eine Informationsspeicherplatte an einer Stelle vorgesehen ist, an der alle durch die konvexen Linsen zerstreuten Lichtstrahlen aufgenommen werden.
Mittels dieser Vorrichtung kann die Bildinformation mit großer Geschwindigkeit ausgetauscht werden.
Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben, in der sind
Fig. 1 eine schematische Darstellung des Verfahrens zum Herstellen bekannter Fresnel-Hologramme,
F i g. 2 eine schematische Darstellung des Verfahrens zum Herstellen der Hologramme,
Fig. 3 eine schematische Darstellung des Verfahrens zum Rekonstruieren df τ Hologramme der Fig. 2,
Fig. 4(a) und (b) Darstellungen von Einzelheiten einer Hochgeschwindigkeits-Informationsanzeigcplatte mit einer Gruppe von konvexen Linsen und einer Gruppe von Lichtschaltern, die bei dem Verfahren der F i g. 2 verwendet werden, und
F i g. 5 eine schematische Darstellung der Herstellung eines wiederschreibbaren holografischen Speichers unter Verwendung der Hochgeschwindigkeits-Informationsanzeigeplatte der F i g. 4.
Bei dem bekannten Verfahren wird eine Bildinformation eines Körpers, durch den das Licht dringen kann, auf der gesamten Fläche des Hologramms gebrochen, indem eine Diffusionsplatte verwendet wird oder indem eine konvexe Linse zwischen den Körper und dem Hologramm vorgesehen wird. Demgegenüber ist eine Lildinformation selbst ein diffuses Licht, und deshalb kann das Erfordernis der Verwendung einer Diffusionsplatte oder einer konvexen Linse zum Ausführen einer Fourier-Transformation ausgeschaltet werden. Eine Bildinformation ist ein kohärentes diffuses Licht, das von mehreren Punktlichtquellen erzeugt wird und durch die konvexen Linsen mit kurzer Brennweite läuft, und die auf dem Hologramm aufgezeichnete Information wird durch das Verhältnis der Stärken des kohärenten Lichtstrahls von den Lichtpunktquellen gebildet. Die Information wird somit durch die Anwesenheit oder die Abwesenheit des kohärenten Lichtstrahls gebildet, der durch die konvexen Linsen mit kurzer Brennweite läuft, oder durch das Verhältnis der Stärken des Lichtstrahls, die bei der Rekonstruktion unterschieden werden können. Ein kohärenter Lichtstrahl von einer üblicherweise verwendeten Las'.-rlichtquelle wird auf mehrere konvexe Linsen mit kurzer Brennweite als Körperlichtstrahl gerichtet und durch die konvexen Linsen gebrochen. Das gesamte diffuse Licht des kohärenen Lichtstrahls, das durch die konvexen Linsen läuft, wird veranlaßt, auf ein Hologramm aufzufallen, d.h. eine Informationsspeicherplatte, die hinter den konvexen Linsen vorgesehen ist. Die Brennweite dieser konvexen Linsen ist so kurz, daß das diffuse Licht das durch die konvexen Linsen gelaufen ist, auf die gesamte Fläche des Hologramms auffällt. Gleichzeitig mit dem Auffall des diffusen Lichtes von dem Körperlichtstrahl an der Informationsspeicherplatte wird der kohärente Lichtstrahl von der Laserlichtqiielle auf die informationsspeicherplatte ais Bezugsliclmtrahl ausgesandt, und das Hologramm wird hergestellt. Die zu speichernde Information wird durch das Verhältnis der Stärken des kohärenten Lichtstrahls über die konvexen Linsen mit kurzer Brennweite hergestellt. Bei einer Ausführungsform sind deshalb mehrere kcnvexe Linsen
ίο mit kurzer Brennweite in einer Ebene vorgesehen, um eine Informationsquelle zu bilden, und mehrere Lichtschalter zum Steuern des kohärenten Lichtstrahls, der zu den konvexen Linsen mit dem Befehl von einer Steuereinrichtung ausgesandt werden soll, um die Information zu bilden, sind vor der Informationsquelle vorgesehen, d. h. an der Seite der Lichtquelle und an den Stellen entsprechend den konvexen Linsen. Die aus einem elektrooptischen Kristall bestehenden Lichtschalter werden elektrisch durch den Befehl von der Steuereinrichtung gesteuert, so daß die Information mit hoher Geschwindigkeit ausgetauscht werden kann, und die Kopplung der Vorrichtung zum Herstellen des Hologramms mi: der Informationsverarbeitungsanordnung wird vorteilhaft
as ausgeführt. Es ist des weiteren vorteilhaft, daß die Informa;ionsspeicherplatte ein Mittel für einen wiederschreibbaren holografischen Speicher ist, so daß die aufgezeichneten Informationen in der Informationsverarbeitungsanordnung ausgetauscht werden können.
Das durch das vorstehend erwähnte Verfahren und die Vorrichtung hergestellte Hologramm kann durch ein Licht einer Wellenlänge rekonstruiert werden, die gleich oder unterschiedlich von der Wellenlänge des bei dem Fotografieren verwendeten Laserlichts ist. Ein einfacher Weg des Rekonstruieren des Hologramms besteht darin, den bei dem Fotografieren verwendeten Bezugslichtstrahl auf das Hologramm aus derselben Richtung zu strahlen. Die reproduzierte Bildfläche wird hinter dem Hologramm angeordnet und ist an der Stelle symmetrisch zu den Brennpunkten der konvexen Linsen der Informationsquelle beim Fotografieren in bezug auf das Hologramm vorgesehen, und die reproduzierte Bifdfläche wird als starker Fleck reproduziert. Dies ist für die Darstellung von binären Informationen sehr geeignet. Das Bild der Diffusionsplatte erscheint selbstverständlich nicht auf der reproduzierten Fläche. Eine Lichtauffindungsanordnung, wie z.B.
ein integrierter Kreis mit einem Siliziumsubsirat und Fotodioden oder Fototransistoren, die an dem Siliziumsutitrat angeordnet sind, wird an der reproduzierten Bildfläche vorgesehen, um den Fleck aufzufinden. Wenn das Hologramm durch die Stärk» des kohärentcn Lichtstrahls, der durch die konvexen Linsen läuft, aufgezeichnet wird, können binäre Signale unterschieden werder, indem ein Schwellwertpegel bei den Auffindungssignaien der Lichtauffindungsanord-HUHg vorgesehen wird. Während voranstellend die Verwendung von Lichtschaltern zu den Zwecke, die Bildinformationen mit hoher Geschwindigkeit zu schalten, beschrieben worden ist, können auch Schirmeinrichtungen zum Steuern der Menge des kohärenten Lichtstrahls, der durch die konvexen Linsen läuft, vor oder hinter den konvexen Linsen der Informationsquelle vorgesehen werden, wenn ein solches Schalten mit hoher Geschwindigkeit nicht erforderlich ist.
F i g. 2 zeigt eine Ausführungsform des Verfahrens rechte Seite der Vorrichtung der F i g. 4 (a) zeigt. Ein Lind der Vorrichtung zum Herstellen von Hologram- Teil des polarisierten Körperlichtstrahls L 2 wird men. In Fig. 2 werden wie im Falle der F i g. 1 ein durch die kleinen Linsen 7 fokussiert, und der Lichtkohärenter Lichtstrahl L 2 als paralleler Körpetlicht- weg wird begrenzt. Das Licht läuft über den strahl und ein kohärenter Lichtstrahl L 1 als Bezugs- 5 I00n/oigen Lichtmodulator 8 mit einem elektrooptilichtstrahl, der von Laserlichlquellen, wie He-Ne-La- sehen Kristall, wie Lithiumtantalat, und trifft auf die sein, ausgesandt wird, für die Herstellung des HoIo- Polarisierplatte9 auf. Die Menge des Lichts, das gramms verwendet. Bei der vorstehenden Ausfüh- durch die Polarisierplatte 9 läuft, wird in Abhängigrungsform werden eine Lichtschaltergruppe 4 und keit davon gesteuert, ob das Licht durch den Modueine GruppeS von konvexen Linsen mit kurzer io lator8 mit O% oder mit K)O0Zn moduliert wird, und Brennweite an Stelle der Informationsplatte 3. durch ein Lichtausgang von 0.1 oder ein Γ albton kann erdie das Licht dringen kann, und der Diffusions- halten werden. Das Licht, das durch die Polarisierplatte 2 der Fig. I verwendet. Der Lichtstrahl L 2 platte 9 gelaufen ist, wird automatisch durch die konkommt an den Lichtschaltern 4 an. läuft dann über vexen Linsen 5 kurzer Brennweite fokussiert und die konvexen Linsen 5 mit kurzer Brennweite und 15 dann ausgebreitet.
wird auf die Aufzeichnungsfläche der Trocken- Der Modulator 8 enthält zwei Schichtenkörper, platte 6 gestrahlt. Der kohärente Lichtstrahl, der von denen jeder die gewünschte Zahl dünner Platten über die konvexen Linsen 5 läuft, wird einmal in den eines elektrooptischen Kristalls enthält, die in der Brennpunkten der konvexen Linsen fokussiert und Richtung der Dicke der dünnen Platten und im Abwird dann über die Fläche des Diagramms ausgebrei- ao stand voneinander vorgesehen sind, wobei die beiden tet. Aus diesem Grunde kann, wie oben beschrieben, Schichtenkörper zueinander orthogonal liegen, d.h. der Lichtstrahl L 1 parallele ebene Wellen oder ein die dünnen Platten eines Schichtenkörpers sind um Lichtstrahl, der im wesentlichen gleich wie diese 90° gegenüber den dünnen Platten des anderen Wellen ist, sein. Wenn der Lichtstrahl auf der Schichtenkörpers verschoben. Hierbei handelte es Gruppe der konvexen Linsen mit kurzer Brennweite »5 sich um eine Temperaturkompensieranordnung. Jede auffällt, werden Lichtbrennpunkte in einer Zahl dünne Platte ist mit Metallelektroden 10 und 11 an gleich der Zahl der Linsen an Stellen gebildet, die beiden Seiten versehen, wobei die Metallelektroden von den Linsen um die Brennweite/im Abstand an- 10 und 11 zueinander orthogonal liegen. In der geordnet sind. Der Lichtstrahl wird einmal in den Zeichnung sind Teile des Schnittes der Elektroden Brennpunkten der Linsen fokussiert, wird dann auf 30 durch Schraffierung gezeigt. Das Anlegen einer Bedie Fläche der Trockenplatte projiziert und interfe- triebsspannung an diese Elektroden bewirkt die Dreriert mit dem Referenzlichtstrahl, der gleichzeitig auf hung der Polarisationsfläche des Lichtes an den die Trockenplatte projiziert wird, wodurch ein HoIo- Schnittpunkten. Unter der Annahme, daß die Dicke gramm auf der Fläche der Trockenplatte hergestellt der dünnen Platte eines elektrooptischen Kristalls wird. Wenn die Lichtschalter 4 nicht verwendet wer- 35 gleich der Dicke der Elektrode ist, wird die erforderden, muß der kohärente Lichtstrahl, der durch die 'iche Spannung, um die Biegungsfläche um 90° zu konvexen Linsen 5 mit kurzer Brennweite läuft, drehen, Halbwellenspannung genannt. Die Halbwelcntsprechend der Information unterbrochen wer- lenspannung von Lithiumtantalat und Lithiumniobat den. beträgt 2.2 kV. Deshalb kann prinzipiell eine Licht-Das Verfahren der Rekonstruktion des HoIo- to modulation von 100«» ausgeführt werden, indem eramms. das durch das obige Verfahren hergestellt eine Betriebsspannung äquivalent einer Halbwellenworden ist, ist in Fig. 3 gezeigt. Wenn reproduzie- spannung von 1.1 kV an die Elektroden eines rendes Licht L 3 auf das Hologramm 6 projiziert Schichtkörpers angelegt wird. Die Betriebsspannung wird, wird Licht LO nullter Ordnung hinter dem Ho- wird vorzugsweise niedriger gemacht, da dieses die logramm in der Richtung des reproduzierenden 45 Handhabung vereinfacht. Aus diesem Grunde wird Lichts L 3 erzeugt, und die Fläche des reproduzierten die Dicke der dünnen Platte üblicherweise einige Bildes wird durch die Brennpunkte der konvexen Hundertsteln gemacht. Die Lichtschalter4 können Linsen hergestell'. Dieses Verfahren ist deshalb für eine Hochgeschwindigkeitsinformationsanzc geplattc die Darstellung von binären Informationen sehr vor- bilden, indem dieser Modulator von der Außenseite teilhaft. Selbstverständlich erscheint das Bild der Dif- 50 schnell gesteuert wird.
fusionsplatte nicht auf der reproduzierten Fläche. Ein wiederschreibbarer holografischer Speicher
Eine Lichtauffindungsanordnung ist deshalb an der kann durch die Verwendung der Hochgeschwindig-
reproduzierten Bildfläche im Falle der Anwendung keits-lnformationsanzeigeplatte, die in F i g. 4 gezeigt
dieses Verfahrens bei einer holografischen Speicher- ist, hergestellt werden. Dies wird nun unter Bezugvorrichtung vorgesehen. Bei dem" bekannten Verf ah- 55 nähme auf Fig.5 erläutert. Ein Mittel für einen
ren muß die Informationsplatte 3, durch die das wiederschreibbaren holografischen Speicher der ther-
Licht dringen kann, immer gewechselt werden, wäh- mischen Schreibart, wie z.B. ein dünner MnBi-FiIm.
rend bei dem in Fig. 2 gezeigten Verfahren nach der ist bekannt, und dieses Mittel wird eine zweidimen-
Erfindung unter Verwendung der Kombination der sionale Informationsspeicherplatte. Gruppe der konvexen Linsen 5 und der Licht- 60 Wenn die Lichtreproduzierung ausgeführt wird
schaltergruppe 4 Bildinfonriationen automatisch aus- reproduziert ein zweidimensionales Hologramm eir
getauscht werden können, indem die Lichtschalter- reelles Bild und ein virtuelles Bild ohne die Umkehi
gruppe 4 mit einem Steuerausgang von einer äußeren der Fläche, auf der das Hologramm hergestellt wor-
Informationsanlage, wie z.B. einem Computer einer den ist. Bei dem vorliegenden Beispiel wird diese« Informationsverarbeitungsanordnung, gesteuert wird. 05 zweidimensionale wiederschreibbare Hologramm al:
Einzelheiten der konvexen Linsengruppe 5 und der Informationsspeicherplatte 12 verwendet. Ein Laser
Lichtschaltergruppe 4 sind in den F i g. 4 (a) und (b) licht von einer in der Zeichnung nicht dargestellter
gezeigt. Fig.4(b) ist eine Seitenansicht, die die Laserlichtquelle wird aufgeteilt, indem ein Licht
schalter 13 für die Bildung des Körperlichtstrahls und des Bezugslichtstrahls geschrieben und gelesen wird, wobei einer dieser beiden Lichtstrahlen durch den Polarisieier 14 läuft und das andere Licht durch den Lichtreflektor 15 gesandt wird. Das Licht, das durch den Polarisierer 14 läuft, wird durch die reflektierende Piaitc 16 reflektiert und wird durch die Vergrößerungslinse 17 vergrößert, und ein kohärenter Lichtstrahl (Körperlichtstrahl) Ll von parallelen ebenen Wellen wird durch die Kollimatorlinse 18 gebildet. 19 ist die Hochgeschwindigkeits-Informationsanzeigeplatte, die in Fig.4 gezeigt ist. Beim Schreiben in das Hologramm 12 werden Schalter 13, der Lichtreflektor 15, der Polarisierer 14 und die Informationsplatten-Steuereinrichtung 20 durch die Steueranordnung 21 gesteuert, und der Körperlichtstrahl, der diffuses Licht einer besonderen Information ist, wird auf die Fläche des Hologramms gestrahlt. Gleichzeitig wird ein Bezugslichtstrahl L 1 eines kohärenten Lichtstrahls auf eine besondere Stelle auf der Fläche des Hologramms gestrahlt. Somit wird ein Hologramm einer Fläche gleich der Fläche erhalten, die durch den Bezugslichtstrahl belegt ist. Dieses kleine Hologramm wird Seitenhologramm genannt. Ein kohärentes Licht mit großem Ausgang, wie ein YAG-Impulslaser, wird als Laserlichtquelle verwendet. Beim Rekonstruieren des Ho-
logramms, d. h. dem Lesen der gespeicherten Information, wird die Verteilung des Lichtes vom Schalter 13 zum Polarisieren 14 unterbrochen, und nur das reproduzierende Licht wird zu dem Reflektor 15 ge-S sandt, indem ein beliebiger Zugriff ausgeführt wird, und die Rekonstruierung kann ausgeführt werden, und das Bild der reproduzierten reellen Fokusgruppe wird durch die Lichtauffindungsanordnung 22 aufgefunden.
to Wie oben beschrieben worden ist, kann, da die Informationsquelle die gewünschte Diffusionscigenschaft hat, die Notwendigkeit der Verwendung einer Diffusionsplatte und einer großen konvexen Linse zum Ausführen einer Fouriertransformation ausge-
is schaltet werden, und da das reproduzierte Bild das Fokusbild ist, können binäre Informationen leicht aufgefunden werden, und das Licht der Diffusionsplatte erscheint nicht als Hintergrund des reproduzierten Bildes, und Informationen können mit einem
ao sehr guten SN-Verhältnis aufgefunden v/erden. Durch die Verwendung von Lichtschaltern können des weiteren die Lichtinformationen mit hoher Geschwindigkeit geschaltet werden., und die Vorrichtung kann sehr vorteilhaft zusammen mit einem elektronisehen Computer verwendet werden, da die Vorrichtung schnell Bildinformationen, schalten kann und auch binäre Informationen anzeigen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409516/331

Claims (2)

1 2 wird mit Bezugnahme auf F i g. l beschrieben. Patentansprüche: Bei der Herstellung eines Fresnel-Hologrammi; werden üblicherweise ein kohärenter Lichtstrahl
1. Verfahren zum Herstellen von Hologram- Ll (Bezugslichtstrahl genannt) und ein kohämen, bei dem die Hologramme durch einen Kör- 5 renter Lichtstrahl L1 (Körperitchtstrahl genannt) verperlichtstrahl und einen Bezugslichtstrahl gebil- wendet, und der Lichtinterferenzbereich wird auf det werden, dadurch gekennzeichnet, einer fotografischen Trockenplatte 1 aufgezeichnet. 2 daß das über konvexe Linsen kurzer Brennweite ist eine Diffusionsplatte and 3 ist eine Informationsgestrahlte Licht als Informationslicht verwendet platte, durch die Licht dringen kann. Ein Beispiel der wird und daß alle Körperlichtstrahlen, die durch io Informationsplatte, durch die Licht dringen kann, ist die konvexen Linsen zerstreut werden, auf eine eine Informationsplatte, auf die transparente und un-Informationsspeicherplatte gerichtet werden. durchsichtige Kodes geschrieben sind. Wo Licht
2. Vorrichtung zum Herstellen von Hologram- durch den Körper 3, der für die Herstellung des Homen zur Ausführung des Verfahrens nach An- lngramms wie oben beschrieber, verwendet wird, spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere 15 dringen kann, ist das Licht nullter Ordnung, das den als Informationsquelle dienende, konvexe Linsen Körper durchdringt, härter als das gebeugte Licht hökurzer Brennweite in einer Ebene angeordnet herer Ordnung, das erzeugt wird, indem das Licht sind, daß vor den Linsen Lichtschalter angeord- den Körper durchdringt, so daß im allgemeinen das net sind, weiche die Information herstellen, in- durch die Verwendung des Bezugslichtstrahls Ll dem ein auf ->de Linse gerichteter kohärenter 20 hergestellte Hologramm keine Redundanz aufweist Lichtstrahl durch einen Befehl von einer Steuer- und nicht praktisch verwendet werden kann, wobei einrichtung gesteuert wird, und daß hinter den auch eine Aufzeichnung hoher Dichte nicht realisiert Linsen eine Informationsspeicherplatte an einer werden kann. Dies kann dadurch verhindert werden, Stelle vorgesehen ist, an der alle durch die konve- daß eine Diffusionsplatte 2 einer Mattscheibe od. dgl. xen Linsen zerstreuten Lichtstrahlen aufgenom- 25 vor dem Körper 3 angeordnet wird und daß diffuses men werden. Licht auf den Körper gestrahlt wird und somit bewirkt, daß das Hologramm Redundanz hat. Die Ver-
wendung der Diffusionsplatte 2 und der Ausstrahlung von diffusem Licht auf den Körper führt aber 3" zu folgenden Nachteilen. Zuerst wird der Wirkungs-
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstel- grad der Verwendung des Körperlichtstrahls bei der
len von Hologrammen, bei dem die Hologramme Herstellung des Hologramms dadurch sehr verrin-
durch einen Körpeiiichtstrahl und einen Bezugslicht- gert, daß das Licht durch die Diffusionsplatte läuft,
»trahl gebildet werden, und eine * Orrichtung zur Die Lichtstärke wird auch wesentlich dadurch verrin-
Durchführung des Verfahrens. 35 gert, daß das diffuse Licht durch die Amplituden-
Die Holografie ist ein zweistufiges, fotografisches durchdringungs-lnformationsplatte läuft. Als weite-
Verfahren. Zuerst wird ein kohärenter Bezugslicht- rer Nachteil ist der Austausch der Informationen mit
Itrahl auf ein Signallicht von einem Körper ausge- hoher Geschwindigkeit schwierig auszuführen. Falls
Itrahlt, und das Interferenzgebiet wird auf einer die Abmessung des Hologramms allmählich verrin-
Trockenplatte aufgezeichnet. Ein Hologramm kann 40 gert wird, erscheint die Diffusionsplatte auch als
durch Entwickeln dieses Interferenzgebietes erhalten Hintergrund der Bildinformation bei der Wiederher-
iverden. Eine Signalwelle wird durch erneutes Aus- stellung des Bildes, und das SN-Verhältnis wird we-
Itrahlen nur dieses Bezugslichtstrahls auf dieses Ho- sentlich verschlechtert.
logramm reproduziert, und ein reelles Bild und ein Es ist auch ein Verfahren zum Herstellen von Ho-
firtuelles Bild werden durch die Biildformwirkung 45 logrammen bekannt, bei dem das übliche Zweistrahl-
des Hologramms gebildet. Ein Hologramm wird ein verfahren und das Lippmann-Verfahren miteinander
Fourier-Transformationshologramm genannt, wenn kombiniert werden. Dabei wird ein Bezugslichtstrahl
der Abstand zwischen dem Hologramm und dem reflektiert, und das Lippmann-Hologramm wird noch
Körper unendlich ist, und ein Hologramm wird Fres- einmal gebildet, wodurch die Stärke des wiedergege-
■el-Hoiogramm genannt, wenn der Abstand endlich 50 benen Bildes vergrößert wird.
Ist. Ein Fourier-Transformationshologramm kann er- Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe lalten werden, indem das Fotografieren dadurch zugrunde, ein Verfahren zum Herstellen von HoIo-•usgeführt wird, daß der Körper und das HoIo- grammen, bei dem die Hologramme durch einen Körgramm jeweils an der Vorbrennfläche und der Hin- perlichtstrahl und einen Bezugslichtstrahl gebildet •erbrennfläche einer konvexen Linse angeordnet wer- 55 werden, zu schaffen, wobei ohne die Verwendung den. Durch die Verwendung der Linse werden Infor- einer Diffusionsplatte Redundanz vorhanden ist.
tiationen von Teilen des Körpers veranlaßt, auf der Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung gesamten Fläche des Hologramms aufzufallen, so vor, daß das über konvexe Linsen kurzer Brennweite daß der gesamte Körper von einem kleinen Teil des gestrahlte Licht als Informationslicht verwendet wird Hologramms reproduziert werden kann. Mit anderen 60 Und daß alle Körperlichtstrahlen, die durch die kon-Worten hat ein Fourier-Transforma.tionshologramm vexen Linsen zerstreut werden, auf eine Informa-Redundanz. tionsspeicherplatte gerichtet werden.
Andererseits hat ein Fresnel-Hologramm eines Hierbei erscheint also nur die Information auf
Körpers ohne diffundierende Eigenschaft, durch den dem Hintergrund der Bildinformation bei der Repro-
Licht dringen kann, keine Redundanz, und eine DifTu- 65 duktion des Bildes, und eine geringe Punktinforma-
sionsplatte wird erforderlich, um zu bewirken, daß tion kann auch mit einem sehr guten SN-Verhältnis
das Hologramm Redundanz hat, wie dies z. B. in der reproduziert werden.
USA.-Patentschrift 3 506 327 beschrieben ist. Dies Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens
DE2105451A 1970-02-10 1971-02-05 Verfahren zum Herstellen von Hologrammen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Pending DE2105451B2 (de)

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DE2105451A1 DE2105451A1 (de) 1971-08-19
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