DE2102773A1 - Photographische Kamera - Google Patents
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Description
BQLDQ-UUERKE Photographische Geräte und Kunststoff R.Grüter KG
An das
Deutsche Patentamt 8 München 2
Zweibrückenstr. 12
4S8 Bünde (Westf) Postfach 1027
Steinmeisterstraße 16-20
Steinmeisterstraße 16-20
Telefon (Bünde 05223) 4242/4243 Telegr.-Adr. Baldawerk/BUnde
Telex 934304
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Postscheckkonto Hannover 37175 Landeszentralbank Bünde 267/895
Commerzbank AG, FiI. Bünde 3414 Sparkasse der Stadt Bünde 165
BA 1196 Me/Kü 11. Januar 1971
Photographische Kamera
Die PJrfindung betrifft eine photographische Kamera für Ftoll.fiLm mit einem
Perforation:;loch pro Bildiinhritt, einem Abtastorgan für diese Perforation
;ml einem unter Feierwirkung stehenden, .schwenkbar auf einem v(-.v Mile-bbareri
;tu.;l" eeioment gelagerten Betätigungshebel für die Voi'ochluPlarnf11 Lc, wobei
der Betätigungshebel beim Filmtransport lurch angoformto Na.^en Ίοι: Tran ;porlrades,
ler BlitE.vurfelfao.amg oder eines Zwischenr-ilen gegen die Wirkung
einer Feder in eine Spannstellung überführt wird und dabei dan Abtaston-an
fjntr\.':.\<--.:1t, :-') la.' LleseiJ den Film abtasten im I beim Auftauchen einen FlLmtLrm
:J. ich« , ^LnfaLlen uri-l den F L Im trän=; port .-.pptfon kann.
209812/0443
Derartige Kameras sind bereits Dekannt. So hat die Anmelderin beispielsweise
in den Patentschriften 1 267 9&9 und deren Zusatzanmel-iung P3 1 279 ^5-sowie
in der Patentanmeldung P 19 38 622.2 Lösungen aufgezeigt, bei denen
mit Hilfe eines unter Federwirkung stehenden, schwenkbar auf dem verschiebbaren
Auslöseelement gelagerten Betätigungshebel verschiedene Punktionen
ausgeführt werden, wie z. B. Betätigung der Verschlußlamelle, Freigabe und
Sperrung des Abtastorganes für die Filmperforation usw.
Besonders die in der Anmeldung P 19 jß 622.2 beschriebene L"..unr; .--ird der
Verwendung von Kunststoffen im Kamerabau und der Tendenz zu elektronischen Verschlüssen weitgehend gerecht.
Jedoch erweist sich bei dieser Konzeption als nachteilig, aa.:i ein relativlanger
Auslösehub notwendig ist und außerdem das Abtastor^an .;'hrtn·.: dez
Auslösevorganges durch das Auslöseelement aus aera FilrnperforationslDoh herausgezogen
werden muß. Dien hat ein unerwünschtes Ansteigen ier Au:;]."".;ekraft
zur Felge, was in vielen Fällen - in Verbindung mit iem lanzen .-iu:Ί'.' ehuo zu
verwackelten und damit unscharfen Aufnanmen führen kann.
Weiter kann es als nachteilig angesehen -.-.'erden, da'- -ler Bet''ti;nai.r,::hioel
als raumerfordernder zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, le.:jen nu.th unter,
zeigender Hebelarm sich beim Auslösen hinter eLne ortsfeste N-i.:t: l^t-n ra." ,
uin den Betätigungshebel bis zum Erreichen des Auslö::epunktes Ln seiner -j.:'mnstellung
zu halten. Dieses Halten ist erforderlich, weiL der Bet.:I'.i;urif;iht.-bel
mit seinem nach oben weisenden Elebelarm im Zuge ier Auslc'sebewf;^ n.j len Jivkungsbereich
des Blitzwürfel- bzw. Zivischenradnockens verladt, ler den Betätigungshebel
beim Filmtransport in die SpannsteLlung überführte und Lhn
dort auch in der Endstellung hielt. Die vorliegende ht-findun.j; hat mm 1>
Ziel - durch ihre besondere Ausgestaltung - lie j--;;nhl Ldet-tt a Nachteil·· /u
vermelden und gleiehzeiti;; lie Wirkungsweise ,;_':■ betet I I^ten fltuel enente ;:u
v^i'R infaflhf-ri. 209832/0442
, 0A^ BAD ORIGINAL
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Abtastorgan
während der Auslösephase und/oder nach vollendetem Auslösen mittelbar oder
unmittelbar durch die Einwirkung des Betätigungshebels wieder aus dem Filmperforations
loch herausgezogen wird.
Um das zu erreichen, sind die miteinander zusammenwirkenden Flächen von Abtaster
=;an und Betätigungshebel so ausgebildet und angeordent, da Ή bei entsprechen!
beineurener Federkraft der Rückstellfeder allein die Ruckschnellbe.;e;^un5
de·" Betätigungshebels ausreicht, um das Abtastorgan aue dem FiImperforatiorisloeh
heraufzuziehen. Dabei ist vorgesehen, mindestens eine der miteinander zusammenwirkenden Flächen von Abtastorgan oder Betätigungshebel
als rchiefe Ebene ausrubilJen.
Die mit der vorliegenden Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere
darin, daß die zum Auslösen notwendige Kraft weitgehend reduziert ;-.ird, la
die kinetische Energie -le ~ zurückschnellenden Betätigungshebels dazu benutzt
v;ird, las Abtastorjan aus derr. Filmperf ο rations loch herauszuziehen,
leiter verringert sich der Auslösehub auf ein Minimum, weil der Blitzwurfelbzv,.
Z..ischenradnocken neben den Spannen und dem Halten in der Spannstellung
auch noch die Fr'-i^abe des Betätigungshebels am Ende des Auslöseweges über-
Ferner kann der Betätigunsshebel in der vorliegenden Ausgestaltung air raumsparen
ier einarmiger Hebel ausgeführt werden.
Im fol-enden v.-irc1 die Erfindung anhand eines in den Zeichnungen dargestellten
AusfühjAmgsbeispieles näher erläutert. E? zeigen
Fig. 1 in einer vereinfachten Darstellung - unber Weglassung unwesentlicher
Einzelheiten - die Anordnung der -.Nichtigsten Bauelemente,
- - 209832/0442
wie Betätigungshebel, Abt&rf corgan, z,wischenrad una Verschlußlamelle
in der Phase: Kamera ungespannt, zum Filmtransport bereit,
Fig. 2 eine Darstellung gemäß Fig. 1, jedoch in der Phase: Kamera gespannt,
zum Auslösen bereit,
Fig. J5 eine Darstellung gemäß Fig. 1 in der Phase: Niedergedrückter
Auslöser, kurz vorm Auslösezeitpunkt,
Fig. 4 eine Darstellung gemäß Fig. 1 in der Phase: Vollendete Auslösung,
bei noch heruntergedrücktem Auslöser,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung, welche die räumliche Anordnung
sowie das Zusammenwirken der wichtigsten Bauelemente verdeutlichen soll.
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Wie aus den Figuren ersichtlich, ist in der Kamera-Oberseite 1 mittels
eines Zapfens 2e ein Zwischenrad 2 drehbar gelagert. In nicht näher dargestellter
aber bekannter Weise, steht das Zwischenrad 2 mit dem Zahnrad einer Pilmtransporthandhabe bzw. einem Pilmtransportrad in Verbindung, so daß
sich das Zwischenrad 2 bei Betätigung dieses Filmtransportrades ebenfalls dreht. An seiner Unterseite 2a v/eist das Zwischenrad 2 mindestens vier, vorzugsweise
fünf Nocken auf, von denen der Einfachheit halber nur die Nocken 2b, 2c und 2d gezeichnet und benannt wurden. Diese Nocken 2b, 2c, 2d befinden
sich mit der Gleitkante 10a eines Betätigungshebels 10 in noch näher zu erläuternder
Wirkverbindung. Der Betätigungshebel 10 steht unter der Wirkung einer Feder 9 und ist im Punkt 8 auf einem verschiebbaren Auslöseschieber 4 ä
drehbar gelagert. Ferner weist der Betätigungshebel 10 eine angeformte Schlagnase
1Oe auf, die mit einer Schlagfläche 14a der Verschlußlamelle 14 zusammenwirkt.
An seinem nach oben zeigenden Hebelarm besitzt der Betätigungshebel eine angeformte, als schiefe Ebene wirkende Schräge 10c, die in ebenfalls noch
näher zu beschreibender Weise mit der Winkelnase 11a des Abtastschiebers 11 zusammenarbeitet. Die Fläche 10b, welche die Schräge 10c umgibt und sich unterhalb
dieser nach rechts hin fortsetzt, dient für den Abtastschieber 11 bzw. für dessen Winkelnase 11a als Sperrfläche (lOb) (Fig. 1 und 4).
Der Auslöseschieber 4 steht unter dem Einfluß einer Feder 6, welche ihn in
die in Fig. 1 gezeigte Ruhestellung zieht. Weiter ist der Auslöseschieber 4
mittels zweier Langlöeher 4b und zweier ortsfester Lagerzapfen 5 verschiebbar
gelagert. Ein an seinem oberen Ende angebrachter Auslöser 4a ragt durch eine Öffnung la in der Kamera-Oberseite 1 und gestattet ein sicheres Auslösen.
Für den Betätigungshebel 10 ist noch eine ortsfeste Nase 3 mit einer
vertikalen Anlagefläche Ja vorgesehen, gegen die sich der Betätigungshebel
in seiner Spannstellung gemäß Fig. 2 mit seiner Anschlagfläche 1Od legt. Die Verschlußlamelle 14 ist auf dem Lagerstift 15 gelagert und wird durch die
Feder 16 in ihrer Ruhestellung, z. B. an einen Haltestift l8 anliegend, gehalten.
Das tropfenförmige Endstück l4b der Verschlußlamelle 14 bedeckt in
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«AD ORIGINAL
der Ruhestellung die Verschlußöffnung 17.
Der Abtastschieber 11 (Fig. 5) weist einen mit der Filmperforation 1^a
zusammenwirkenden Fühler 11b auf sowie eine am senkrechten Verlängerungsteil
lic rechtwinklig angeformte, horizontal liegende Winkelnase 11a.
Diese Winkelnase 11a arbeitet - wie bereits erwähnt - in noch zu erläuternder Weise mit der Schräge 10c des Betätigungshebels 10 zusammen.
Die Figuren 1 bis 4 stellen die vorliegende Erfindung in vier verschiedenen
Phasen des Bewegungskreislaufes dar, die im folgenden eingehend beschrieben werden.
Fig. 1 zeigt in der ersten Phase die erfindungsgemäße Anordnung in der Ausgangsstellung,
vorm Betätigen des Filmtransportrades, bei ungespanntem Betätigungshebel 10. Der Auslöser 4a ist gesperrt, das Filmtransportrad ist
frei und kann gedreht werden.
Der Betätigungshebel 10 liegt mit seiner Gleitkante 10a am Nocken 2b des
Zwischenrades 2 an,und der mit seinem Fühler 11b aus dem Filmperforationsloch
13a herausgezogene Abtastschieber 11 wird mittels seiner angeformten
Winkelnase 11a von der Sperrfläche 10b des Betätigungshebels 10 festgehalten. Wird jetzt das nicht näher dargestellte Filmtransportrad betätigt, so dreht
sich das mit diesem in Verbindung stehende Zwischenrad 2 und schwenkt den Betätigungshebel
10 gegen die Wirkung einer Feder 9 um dessen Lagerpunkt 8 in die in Fig. 2 gezeigte Stellung. Hierbei wird am Ende dieser Schwenkbewegung
der Abtastschieber 11 von der entsprechend geformten Sperrfläche 10b des Betätigungshebels 10 freigegeben und stößt unter der Wirkung einer Feder
12 (Fig. 5) mit seinem Fühler 11b auf den Filml?. Beim Erreichen eines Perforationsloches
l?a fällt er ein und sperrt durch bekannte, nicht näher dargestellte
Mittel das Filmtransportrad und gibt die Auslösung 4a frei.
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Fig. 2 zeigt die zweite Phase nach vollendetem Filmtransport. Das Filmtransportrad
ist gesperrt, der Auslöser 4a ist frei, der Fühler 11b des Abtastschiebers 11 liegt im Filmperforationsloch 13a. Die Kamera ist auslösebereit.
Der Betätigungshebel 10 befindet sich in seiner Spannstellung, liegt mit
seiner Anschlagfläche 1Od auf einer ortsfesten Anlagefläche ;5a der Nase 3
an und wird in dieser Stellung von dem Nocken 2b des Zwischenrades 2 gehalten .
Fig. 3 zeigt die dritte Phase. Das Filmtransportrad ist noch gesperrt, die A
Kamera steht bei fast ganz heruntergedrücktem Auslöser 4a kurz vor der Auslösung.
Der Betätigungshebel 10 befindet sich in Spannstellung, der Fühler 11b des
Abtastschiebers 11 ruht im Filmperforationsloch 13a.
Der auf dem Auslöseschieber 4 gelagerte Betätigungshebel 10 wandert beim Herunterdrücken des Auslösers 4a mit abwärts (Pfeilrichtung A),wird dabei
jedoch vom Zwischenradnocken 2b in seiner Spannstellung gehalten. Je nach
Höhe des Nockens 2b (2c, 2d) ist der Auslösehub und damit der Auslösezeit-
punkt bzw. AbreiSzeitpunkt innerhalb bestimmer Grenzen variabel. ^
Hat nun die Gleitkante 10a den Bereich des Nockens 2b verlassen, so schnellt
der Betätigungshebel 10 unter 'der Wirkung der Feder 9 in seine Ruhestellung
(Pfeilrichtung B), schlägt dabei mit seiner angeformten Schräge 10c unter die Winkelnase 11a des Abtastschiebers 11 und hebt diesen gegen die Wirkung der
entsprechend schwach bemessenen Feder 12 mit dem Fühler 11b aus dem Film-Pfeilrichtung D,
perforationsloch 13a heraus (sxxxHEh/Fig. 5)·
Gleichzeitig prallt bei dieser Rückschnellbewegung der Betätigungshebel 10
mit seiner angeformten Sehlagnase 1Oe auf die Schlagfläche 14a der Verschluß-
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lamelle 14, die hierauf um ihren Drehpunkt 15 schwenkt und die Verschlußöffnung
17 freigibt.
Fig. 4 zeigt die vierte Phase. Das Filmtransportrad ist immer noch gesperrt,
und der Betätigungshebel 10 befindet sich wieder in seiner Ruhestellung. Der Auslöser 4a ist noch ganz heruntergedrückt, und der Betätigungshebel 10
liegt mit Sperrfläche 10b und Schräge 10c hinter der Winkelnase 11a des Abtastschiebers
11, dessen Fühler außerhalb des Filmperforationsloches 1^a
liegt.
Wird jetzt der Auslöser 4a losgelassen, so bewegt pich der Betätigungshebel
- mit seiner Sperrfläche 10b unter der Winkelnase 11a den Abtabtsehiebers Ii
gleitend - in seine Ausgangslage gemäß Fig. 1 zurück (Pfeilrichtung C). Gleichzeitig schiebt sich hierbei die Gleitkante 10a vor den nächstfolgenden
lauf Nocken 2d des Zwischenrades 2, so daß der geschilderte Bewegungskreis/ - nach
Sperrung des Auslösers 4a und Freigabe des Filmtransportrades - erneut ablaufen kann. Bei dieser Rückkehrbewegung des Betätigungshebeln 10 wandert
die Schlagnase 1Oe ohne Behinderung an der Schlagfläche 14a der Verschlu;.:-
lamelle 14 vorbei.
In einem abgewandelten Ausführungsbeispiel kann diese Rückkehrbewegung von
Auslöseschieber 4 bzw. Betätigungshebel 10 auch dazu benutzt werden, um erst jetzt - durch eine entsprechend geformte, vertikal wirkende Schräge 10c des
Betätigungshebels 10 - den Abtastschieber 11 mit seinem Fühler 11b aus dem Filmperforationsloch 13a herauszuheben.
Auch ist es möglich, durch eine sinnvoll gestaltete Schräge 10c das Heraucheben
des Abtastsehiebers 11 in zwei Teilhüben erfolgen zu lassen. Z. B.
in einem ersten Teilhub durch die Rückschnellbewegung des Betätigungshebels
-8- 209832/0U2
mittels eines radial wirkenden Flächenstückes der Schräge 10c und in einem
zweiten Teilhub durch die Aufwärtsbewegung des Betätigungshebels 10 beim
Loslassen des Auslösers mittels eines vertikal wirkenden PlächenstUckes
der Schrage 10c.
Loslassen des Auslösers mittels eines vertikal wirkenden PlächenstUckes
der Schrage 10c.
Abschließend sei noch erwähnt, daß das Überführen des Betätigungshebels 10
in seine Spannstellung gemäß Fig. 2 natürlich auch durch eine entsprechend
angeordnete Blitzwürfelfassung erfolgen kann, die an die Stelle des Zwischenrades
tritt und ebenfalls mit Nocken versehen ist, wie es aus den eingangs genannten Patentanmeldungen zu entnehmen ist.
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Claims (8)
- BA II96PatentansprüchefL/Photographische Kamera für Rollfilm mit einem Perforationsloch pro Bildschritt, einem Abtastorgan für diese Perforation und einem unter Federwirkung stehenden, schwenkbar auf einem verschiebbaren Auslöseelement gelagerten Betätigungshebel für die Verschlußlamelle, wobei der Betätigungshebel beim Pilmtranpsort durch angeformte Nasen des Transportrades, der Blitzwürfelfassung oder eines Zwischenrades gegen die Wirkung einer Feder in eine Spannstellung überführt wird und dabei das Abtastorgan entriegelt, QP so daß dieses den Film abtasten und beim Auftauchen eines Filmperforationsloches einfallen und den Filmtransport sperren kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtastorgan (ll,11a,lib) während der Auslösephase und/oder nach vollendetem Auslösen mittelbar oder unmittelbar durch die Einwirkung des Betätigungshebels (lO,10c) wieder aus dem Pilmperforationsloch (l^a) herausgezogen wird.
- 2. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander zusammenwirkenden Flächen von Abtastorgan (ll) und Betätigungs- ^ hebel (lO) so ausgebildet und angeordnet sind, daß bei entsprechend bemessener Federkraft der Rückstellfedern (9,12) allein die Rückschnellbewegung des Betätigungshebels (lO) ausreicht, um das Abtastorgan (ll) aus dem Fi lmperf orations loch (l3>a) herauszuziehen.
- jj. Photographisehe Kamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der miteinander zusammenwirkenden Flächen von Abtastorgan (ll) oder Betätigungshebel (lO) als schiefe Ebene ausgebildet ist.
- 4. Photographisehe Kamera nach Anspruch 1 bis ), dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (lO) eine schiefe Ebene (lOe) aufweist, die so an--1. 209832/0442geordnet oder ausgebildet ist, daß der erste Teil des HerausZiehens des Abtastorganes (ll) aus dem Pilmperforationsloch (l3a) durch die Rückschnellbewegung des Betätigungshebels (lO) erfolgt und der restliche Teil des Herausziehens durch die Aufwärtsbewegung des Auslöseelementes (4) in dessen Ruhestellung.
- 5- Photographisehe Kamera nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (lO) eine schiefe Ebene (lOc) aufweist, die so angeordnet oder ausgebildet ist, daß das Herausheben des Abtastorganes (ll) aus dem Filmperforationsloch (l3a) allein durch die Aufwärtsbewegung des Auslöseelementes (4) in dessen Ruhestellung erfolgt. ä
- 6. Photographische Kamera nach Anspruch 1 bis 5> dadurch gekennzeichnet, daß die schiefe Ebene (lOc) vorzugsweise innerhalb der Sperrflache (lOb) liegt und so angeordnet und bemessen ist, daß in keiner Phase des Bewegungskreislaufes des Betätigungshebels (lO) die Halte- bzw. Sperrfunktion dieser Sperrfirche (lOb) beeinträchtigt wird.
- 7· Photographische Kamera nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichent, daß die den Betätigungshebel (lO) in seine Spannstellung überführenden und dort haltenden\Blitzwürfel- oder Zwischenradnocken (2b,2c,2d) auch bei der " Auslösebewegung das Halten des Betätigungshebels (lO) übernehmen.
- 8. Photographi-ehe Kamera nach Anspruch 1 bis 7> dadurch gekennzeichnet, daß die optimale Länge des Auslösehubes und/oder der günstigste Auslöse- bzw. Abrei:?zeitpunkt mit Hilfe der entsprechend bemessenen!Blitzwürfel- bzw. Zwischenradnocken (2b,2c,2d) bestimmt werden kann.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.-2- 209832/0442ORIGINALLeerseite
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- 1971-12-09 GB GB5724971A patent/GB1357622A/en not_active Expired
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