DE2102105C - Gasventil - Google Patents
GasventilInfo
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Description
13. Gasventil nach einem der Ansprüche In
bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsgestänge durch eine im Gehäuse (1) gehaltene
Abdichtmembran (7) greift.
Die Erfindung betrifft ein Gasventil, dessen Verschlußstück eine Schließlage und in ÖitnungsrichturiL
nacheinander eine vorgegebene, vorzugsweise ein stellbare KleinstöfTnungssiellung und eine vorgegebene,
vorzugsweise einstellbare Größtöffnungsstellung einnehmen kann und über eine Spindel durch
eine zweistufig erregbare elektromagnetische Vorrichtung mit zwei Elektromagneten betätigbar ist, wöbe:
die erste Stufe der Kleinstöffnungsstellung und die zweite Stufe der Größtöffnungsstellung entspricht.
Es ist bekannt, ein Gasventil elektromagnetisch zu betätigen, indem der Anker eines Elektromagneten
bei Erregung das Verschlußstück aus der Verschlußstellung in eine einzige vorgegebene Öffnungsstellung
mitnimmt. Die Öffnungsbewegung kann hierbei durch eine hydraulische Dämpfungsvorrichtung gebremst
sein.
Bei manchen Anwendungszwecken, z. B. gasbefeuerten öfen, besteht die Forderung, beim Zünden
zunächst eine kleine Flamme und erst danach eine große Flamme aus der gleichen Düse brennen zu
lassen, wobei häufig ein langsamer Übergang von der kleinen zur großen Flamme erwünscht ist.
Zur Erzielung dieses Effekts hat man die üblichen einstufigen Gasventile dahingehend abgewandelt, daß
ein zweiter Elektromagnet quer zur Achse des ersten Elektromagneten angeordnet wurde, der in seiner
Ruhestellung einen Anschlag in die Bahn des vom ersten Magneten betätigten Verschlußstück-Gestänges
legt. Wird der das Verschlußstück betätigende Elektromagnet erregt, kann das Verschlußstück wegen
des Anschlags nur bis in die Kleinstöffnungsstellung verlagert werden. Bei Erregung des zweiten Elektromagneten
wird der Anschlag aus der Bahn des Gestänges herausgezogen, so daß das Verschlußstück
unter ikm Einfluß einer vom ersten Magneten gespannten
Feder his in die GrößtöfTnungsstellun« sJht.
E5 ist bei der Schließbewegung nicht mö;:!;.;h~das
Verschl'jßstück in der Kleinstöffnungsstellunn zu belasi-'Π.
velmehr kann es nur aus der GröLUolinuniisstellung
;.n die Schließstellung zurückgeführt werden.
I'm dauernd eine kleine Flamme brennen zu kissen,
muß da Brenner zunächst abgestellt und dann ν ieder
n.u gezündet werden. Ferner hat das bekannte Vent:! e;nen erheblichen Bauaufwand und Platzhe-
De- -.vetteren ist ein Gasventil bekannt, he; dem
zwei :.-abhängig voneinander erregbare Heki^magne:er.
.-ne Verscilußanordnung betätigen, die zwei
yer,t ■jßstucke aufweist, die mit zwei V.niÜMizen
ZUSL1;-; -enwirken. Bei Erregung de- e^-hn Flekiromag-■·.'!
wird die Verschlußanordnung aus .ier Versch!-...
.'.-e in du: Größtöffnungsstellunc gebracht.
Wi:.: r.-ehließend der andere F\k:r,,-,;:·.-».■ e-r,·^
$o -.■-■: Jic Versjhlußanordnung ·,:· d.. KküWoltnun-.!lung.
Hierbei ist die Kk-n-:· ;Tn.',^stellung
nur .-chbar. wonn das Ventil /ι:·.. : ;, d.o Cjroßtoil:.
--.teilung gebracht worden, war IV^ ^h; jm
Ge. :;/ zu de- Forderung. /nnäch,! ei-.c- kleine
ur.. -:m erst eine große Flamme hr.-nrv.;. .u L,-.en.
Αι.- dieses Vertu hat einen erh-eHi.'-e-i !',..j-aufw,-
;nd Platzbedarf.
; Erfindung liegt die Aufg.ib.· zugrunde, ein
zw. :iig erregbares Gasventil der emgang, beschriebe
' Art anzugeben, das eine kcirnpjke. raumspare:..
Bauform hat, mit geringem ! e--!ungstedarf
Lir :.rauscharm arbeitet und desv-e: \\>chiußstück
;:. : bei der Schließbewegung in ei'-.r möglichst
\^; . ; aren Kleinstöffnungsstellung angel, :lten «erden
k.i μ.
[}·■■:^c Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-Io
* daß beide Elektromagneten hei Erregung in Öffnu::.:-r;chtung
auf das Verschlußstück einwirken und d. r Anker des ersten Elektromagneten das Verschluß-■u'.L-Jr
in die Kleinstöffnungsstellung und der Anker d·.- /weiten Elektromagneten das Verschlußstück in
d. Größtöffnungsstellung mitnimmt und daS die
Elektromagneten koaxial zueinander und zur Spindel
an ■ irdnet sind und je eine.i auf die Spindel wirkende;-.
Tauchanker aufweisen.
Durch die koEtxiale Anordnung zweier, eine gleichartige
Funktion habender Elektromagneten ergibt sich eine platzsparende, kompakte Raumform. Wenn
beim Abschalten des zweiten Magneten der erste Magnet erregt ist, kehrt das Verschlußstück aus der
Größtöffnungsstellung nicht in die Schließlagc mrück,
sondern bleibt in der Kleinstöffnungsstellung stehen, so daß dauernd eine kleine Flamme brennen
bleibt. Die Tauchanker beider Magneten erlauben es, die gemeinsame Spindel auf einfache Weise in eine
ihrer drei Stellungen zu bringen. Da der Tauchanker jedes Magneten bei seiner Erregung in eine durch die
magnetischen oder mechanischen Gegebenheiten vorgegebene Endstellung geführt wird, ist ein Brummen
nicht zu befürchten. Auch die elektrische Energie, die erforderlich ist, um das Verschlußstück in der
Kleinst- bzw. in der Größtöffnungsstellung zu halten. ist gering.
Besonders gixistig ist es, wenn der erste Tauchanker
eine durch einen gehäusefesten Anschlag vorgegebene Endlage hat, relativ zur Spindel beweglich
und mit dieser über einen Anschlag gekuppelt ist. Auf diese Weise kann die Spindel vom ersten Tauchanker
uK.r L,ncn vorßceebenCn ersten Abschnitt mit-„CIUimmt.n wcrdcn β-, Errcgunc des zwciten Ma.
,neten kann der /weite Tauchanker die Spindel über
emen daran anschließenden zweiten Abschnitt miinehmen
Des weiteren kann eine für den /weiten Tauchanker Vl,rcc«hene
Rückholfeder auf die Spindel wirken. Da die Spindel über einen Anschlag mit dem
ersten Tauchanker eekuppelt ist. eenüat eine einzig
Rückholfeder, um beide Tauchanker "in die Ruhestellune
und das Verschlußstück in die Schließstellung zubringen
Bei einer weiteren Ausgestaltung ist eine Dämpfungsvorrichtuns
koaxial mit dem Elektromagneten angeordnet und\veist ein verschiebbares Petätiauntiselement
auf. auf das die Spindel etwa bei Erreichen der Kleinstöffnunusstelluni» auftrifft. Das Verschlußstück
wird also Com ersten Elektromagneten rasch U:.u vom /weiten F.kUromaaneien gedampft -zeötTnei.
Mit Vorteil ist die Spinde^ vom ersten Tauchanker
direkt und vom zweiten ebepfalls nut einem gehäu-efesten
Anschlag versehenen Tauchanker über einen Kraftspeicher, insbesondere eine Feder, mitnehmbar
Letztere stellt sicher, daß bei den dur^h die Dampf-ng
hervorgerufenen langsamen Spindelbewegungen kein Brummen des Magneten auftritt . da sich der
Anker bereits in F.ndlageVfindet.
Ein verstellbarer Anschlag für die GrößtöiTnungsstellung
kann in Verlängerung des verschiebbaren Betätigungseiements der Dämpfungs\orrich".ing angeordnet
"sein. Während bisher ein solcher verstellbarer Anschlag unmittelbar auf das Spmdelende
wirkte, ergifit sich durch die Zwischenschaltung des
verschiebbaren Betätigungselement der üämpfung»-
vorrichtung eine große Freiheit in der Auslegung des Geräts. Insbesondere kann die Dämpfungsvorrichtung
an einem Ende der elektromagnetischen Vorrichtung angeordnet sein und an ihrer freien Stirnseite der
verstellbare Anschlag für die Größtöffnungsstellung und eine einstellbare Drossel für die Diimpfungsvorrichtung
zugänglich sein.
Eine besonders günstige Möglichkeit, auch die KleinstöfTnungsstellung bei der hier betrachteten
Konstruktion zu verändern, besteht darin, daß die Spindel zweiteilie ist, die Teile zwischen der Angriffsstelle
des Verschlußstücks und dem dem verstellbaren Anschlag für die GrößtörTnungssteUung zugewandten
Ende gegeneinander verschraubbar sind und eine Vers'.ellvorrichtung den einen Spindelteil gegen
den anderen drehfest gehaltenen Spindelteil zu verdrehen
gestattet. Auf diese Weise wird die mit dem ersten Tauchanker zusammenwirkende Anschlagfläche
und damit die für die KleinstötTnungsstellung wirksame Spindellänge verändert.
Mit besonderem Vorteil ist die Dämpfungsvorrichtung drehbar angeordnet und nimmt über eine
die Axialbewegung zulassende Drehkupplung den diehbaren Spindelteil mit. Auf diese Weise sind alle
drei Einstellmöglichkeiten (GrÖßtöffnung, KleinstölT-nung.
Dämpfung) an einer Stirnseite der Vorrichtung zusammengefaßt.
Eine besonders raumsparende Konstruktion ergibt sich, wenn die Gasleitung mit dem Verschlußstück
parallel neben den Elektromagneten angeordnet ist und zwischen den beiden Elektromagneten ein Übertragungsgestänge
zwischen Spindel und Vcrschlußstück sich befindet.
Insbesondere kann das Übertragungsgestänge einen
Kniehebel aufweisen, dessen Mitlelgelenk mit der
Spindel verbunden ist. dessen eines F.nde gchäuscfcst
gelagert ist und dessen anderes linde das Vcrschlußstiick betätigt. Hierbei kann das VcrsehluHstikk eine
einseitig angelenkte Klappe und das andere linde des Kniehebels gelenkig mit dieser Klappe verbunden
scm.
Zur einwandfreien Trennung zwischen elektromagnetischer Vorrichtung und Gasleitung kann das
Übertragungsgestänge durch eine im Gehäuse gehaltene Abdichtmembran greifen.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbcispicls
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch das erfindungsgemäße Gasventil,
Fig. 2 einen Querschnitt längs der Linie Α-Λ in
F i g. 1 und
F i g. 3 eine Stirnansicht, teilweise im Schnitt, von links auf Fig. 1.
Das Gasventil besitzt ein Gehäuse 1 mit einem Ventilsitz 2, einem Eintrittsstutzen 3 und einem Austrittsstutzen 4. Der Ventilsitz wird durch ein Verschlußstück 5 in der Form einer Klappe abgedeckt.
Die Klappe hat einen Fortsatz 6, der durch eine im Gehäuse eingespannte Abdichtmembran 7 greift und
in einem Hebel 8 endet, der um einen festen Drehpunkt 9 schwenkbar ist Ein Kniehebel hat zwei Amic
10 und 11, die über ein Gelenk 12 miteinander verbunden sind. Der Arm 11 ist an einem gehäusefesten
Zapfen 13 gelagert, der Arm 10 ist über einen Zapfen 14 mit dem Hebel 8 verbunden. Der Gclenkzapfcn 12
greift des weiteren durch einen Schlitz 15 in einem Teil der Spindel 16.
Parallel zu dem Gehäuse 1 der Gasleitung erstreckt sich ein Gehäuse 17 der elektromagnetischen Vorrichtung. Dieses Gehäuse enthält koaxial zueinander
einen ersten Elektromagneten 18 mit einem Tauchanker 19 und einen zweiten Elektromagneten 20 mit
einem Tauchanker 21. Das Gehäuse 17 ist an beiden Seiten durch Stirnplatten 22 und 23 abgeschlossen.
Durch die Stirnplatte 22 greift ein Drehknopf 24 nach außen. Die Einbauart und der Aufbau der Elektromagneten braucht nicht näher erläutert zu werden.
Beide Magneten besitzen je einen hohlen Magnetstopfen 25 bzw. 26, der eine Anschlagfläche 27 bzw.
28 für den zugehörigen Tauchanker 19 bzw. 21 aufweist.
Die Spindel 16 ist über einen Anschlag 29 mit dem
ersten Tauchanker 19 gekoppelt. Bei einer Erregung des Elektromagneten 18 wird daher die Spindel so
weit nach links gezogen, bis der Tauchanker 19 an der Anschlagfläche 27 auftrifft Der zugehörige Spindelteil 30 ist drehbar gelagert und an seinem Ende
31 drehfest mit einem zum Drehknopf 24 gehörenden Kupplungsteil 32 gekuppelt, z. B. über eine Mehrkantkupplung. Dieser drehbare Spindelteil 30 ist auf
einen drehfest gehaltenen Spindelteil 33 aufgeschraubt. Durch Drehen des Knopfes 24 verlagert
sich daher die Anschlagfläche 29 der Spindel 16 und damit die Spindelbewegung, die unter dem Einfluß
des ersten Tau'bankers 19 bis zur Kleinstöffnungsstellung des Verschlußstücks zurückgelegt wird.
Auf den drehfest gehaltenen Teil 33 der Spindel 16 ist eine Hülse 34 aufgepreßt, in die eine Schraube
35 eingesetzt ist. Eine Feder 36 ist zwischen einem
an der HülsenslimfUiche verschraubten Ring 37 um!
einem vom zweiten Tauchanker 21 mitgenommene!! Ring 38 gehalten. Sie erlaubt eine rasche Anketbc
wegung. auch wenn sich die Spindel 16 zunäcli1-1
S langsamer bewegt, wobei die Feder 36 als Kraftspei·
eher wirkt. liinc Rückholfeder 39 stützt sich eine; seils an einem gehäusefesten Widerlager 40 und ar
dcrcrscits an einem Ring 41 ab, der auf den zweiten Tauchanker 21 und auf den mit der Spindel 16 fest
ίο verbundenen Ring 37 einwirkt. Im äußersten Fall
vermag der Tauchanker 21 indirekt die Spindel 16
über die Feder 36 über seine gesamte Hublänge mitzunehmen, also bis er auf die Anschlagflächc 28 auf
trifft. Die Spindel 16 und der Ring 41 werden durch
den Anker 21 von der Kraft der Rückholfeder 39
entlastet. Damit ist der Maximalwert der Größlöflnungsstcllung gegeben.
Im Drehknopf ist eine Dämpfungskummer 42 vorgesehen, die durch eine Membran 43 gegenüber il·
ao elektromagnetischen Vorrichtung abgedeckt ist. D .
Dämpfungskammer ist mit öl gefüllt und weist einen Kniben 44 auf, der durch eine Rückstellfeder 45 be
lastet ist. Die Räume zu beiden Seiten des Kolbens sind mit einem Kanal 46 verbunden, der eine Drossel
as 47 aufweist. Am Kolben sitzt ein verschiebbares
Betätigungselement 48 der Dämpfungsvorrichtung. Außerdem trägt der Drehknopf 24 einen verstell
baren Anschlag 49. gegen den sich das verschiebbare Betätigungselement 48 in seiner Endstellung anlegen
kann. Je mehr der verstellbare Anschlag 49 nach rechts geschraubt ist, um so geringer ist die maximale
Spindelbewegung, also um so kleiner ist die GröRt
öffnungsstcllung des Verschlußstücks. Durch eine Verstellung der Drosselvorrichtung 47 kann die
Wird der erste Elektromagnet 18 erregt, so geht das VerschluBstück 5 in der beschriebenen Weise in
die Kleinstöffnungsstellung. Das verschiebbare Betätigungselement 48 kann hierbei so eingestellt sein.
daß die Spindel 16 über den letzten Teil dieses Weges bereits eine gedämpfte Bewegung vollführt. Wird
nun der zweite Magnet 20 eingeschaltet, dann ge'' dessen Tauchanker 21 sofort in seine Endstellung
und belastet dabei die Feder 36. Diese drückt die
Spindel so weit nach links, bis das verschiebbare Betätigungselement 48 an dem verstellbaren Anschlag
49 zur Anlage kommt Diese Bewegung erfolgt wegen der Dämpfungsvorrichtung tangsam. In diesem
Zustand kann der erste Magnet 18 abgeschaltet sein.
Wird nun der zweite Magnet ebenfalls abgeschaltet so schiebt die Rückholfeder 39 über den Ring 41 der
zweiten Tauchanker 21 in seine Ruhelage zurück unc nimmt gleichzeitig über die Ringe 41 und 42 di<
Spindel nach rechts mit. Hierbei wird über den An
schlag 29 auch der erste Tauchanker 19 in die Ruhe
stellung zurückgeführt. Bei alledem wird das Ver
Schlußglied 5 in die Schließstellung gebracht. Wem beim Abschalten des zweiten Magneten 20 der ersti
Magnet 18 erregt ist, also sein Tauchanker noch ai der Anschlagfläche27 anliegt, kann die Spindeln
nur bis in diejenige Stellung zurückgeführt werden die der Klemstöffnrrngsstellung des Verschlußstück
entspricht Man hat es also in der Hand, beim Ab schalten des zweiten Magneten 20 wahlweise in di
SchlieBsteDung oder ir die Kleinstöffnungsstellung zu rückzukehren.
Claims (11)
1. Gasventil, dessen Verschlußstück eine Schließlage und in Öffnungsrichtung nacheinander
eine vorgegebene. vorzugsweise einstellbare Kleinstöffnungsstellung und eine vorgesehene,
vorzugsweise einstellbare Größtöffnungssteiiung
einnehmen kann und über eine Spindel durch eine zweistufig erregbare elektromagnetische Wirrichtung
mit zwei Elektromagneten betäticbar ist.
wobei die erste Stufe der Kleinstöffnungssiellung und die zweite Stufe der GrößtötTnungssieüunu
entspricht, dadurchgek cnnzeichnet, daß
beide Elektromagneten (18, 20) bei Erregung in öfTnungsrichtung auf das Verschlußstüek (5) einwirken
und der Anker (19) des ersten Elektromagneten (18) das Verschlußstück in die Kleinstödnungsstellung
und der Anker (21) des zweiten Elektmnr '.neten (20) das Verschlußstück in d'e
Größtöffnungsstellung mitnimmt und daß die
Elektromagneten (18, 20) koaxial zueinander und zur Spindel (16) angeordnet sind und je einen auf
die Spindel (16) wirkenden Tauchan1 r (19. 21) aufweisen.
2. Gas\entil nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Tauchanker (19) eine durch einen gehausefesten Anschlag (27) \uigegebene
Endlage hat, relativ zjr Spindel (16) beweglich und mit dieser über einen Ar.schlas (29)
gekuppelt L..
3. Gasventil nach Ansprr-rh 2. dadurch gekennzeichnet,
daß eine für den zweiten Tauchanker
(21) vorgesehene Rückholfec" r (39) auf die Spinde! (16) wirk!.
4. Gasventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Dämpfungsvorrichtung
koaxial mit den Elektromagneten (18. 20) angeordnet ist und ein verschiebbares Betätigungselement
(48) aufweist, auf das die Spindel (16) etwa bei Erreichen der Kleinstöffnungsstellung
auftrifft.
5. Gasventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (!6) vom ersten Tauchanker
(19) direkt und vom zweiten ebenfalls mit einem gehäusefesten Anschlag (28) versehenen
Tauchanker (21) über einen Kraftspeicher, insbesondere eine Feder (36), mitnehmbar ist.
6. Gasventil nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein verstellbarer Anschlag
(49) für die Größtöffnungsstellung in Verlangerung des verschiebbaren Betätigungselements (48)
der Dämpfungsvorrichtung angeordnet ist.
7. Gasventil nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsvorrichtung
an einem Ende der elektromagnetischen Vorrichtung angeordnet ist und an ihrer freien
Stirnseite der verstellbare Anschlag (49) und eine einstellbare Drossel (47) für die Dämpfungsvorrichtung
zugänglich ist.
8. Gasventil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (16)
zweiteilig ist, die Teile (30, 33) zwischen der Angriffsstelle (12) des Verschlußstücks (5) und dem
dem verstellbaren Anschlag (49) zugewandten Ende gegeneinander verschraubbar sind und eine
Verstellvorrichtung (24, 32) den einen Spindelteil (30) gegen den anderen drehfest gehaltenen Spindelteil
(33) zu verdrehen gestattet.
9 Gasventil nach Anspruch 7 oder S. dadurch
«^kennzeichnet, daß die Dämpfungsvorrichtung
drehbar angeordnet ist und über eine die Axial-
' bewegung zulassende Drehkupplung (31, 32) den
drehbaren Spindelteil (30) mitnimmt.
10. Gasventil nach einem der Ansprüche 1 bis M dadurch gekennzeichnet, daß die Gasleitung
mit dem Verschlußstück (5) parallel neben den Elektromagneten (18, 19) angeordnet ist und zwischen
den"beiden Elektromagneten ein übertragungsgestänge
(6. 8, 10, 11) zwischen Spindel (16)"und Verschlußstück (5) sich befindet.
11 Gasventil nach Anspruch 10. dadurch gekennzeichnet,
daß das Übertragungsgestänge einen Kniehebel (10. 11) aufweist, dessen Mutelgelenk
(12) mit der Spindel (16) verbunden ist. dessen eines Ende gehäusefest gelagert ist und
dessen anderes Ende" das Verschlußstück (5) betätigt.
\2. Gasventil nach Anspruch 11. dadurch gekennzeichnet,
daß das Verschlußstück (5) eine einseitig angelenkte Klappe und das andere Ende
des Kniehebels (10,11) gelenkig mit dieser Klappe verbunden ist.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712102105 DE2102105C (de) | 1971-01-18 | Gasventil | |
| IT7129771A IT945844B (it) | 1971-01-18 | 1971-12-31 | Valvola per gas particolarmetne per stufe a gas |
| GB119072A GB1376811A (en) | 1971-01-18 | 1972-01-11 | Gas valve |
| NL7200658A NL7200658A (de) | 1971-01-18 | 1972-01-17 | |
| FR7201614A FR2122945A5 (de) | 1971-01-18 | 1972-01-18 | |
| BE778189A BE778189A (fr) | 1971-01-18 | 1972-01-18 | Soupape a gaz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712102105 DE2102105C (de) | 1971-01-18 | Gasventil |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2102105A1 DE2102105A1 (de) | 1972-07-27 |
| DE2102105B2 DE2102105B2 (de) | 1973-01-04 |
| DE2102105C true DE2102105C (de) | 1973-07-26 |
Family
ID=
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