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DE2101673A1 - Überlastsicherung - Google Patents

Überlastsicherung

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Publication number
DE2101673A1
DE2101673A1 DE19712101673 DE2101673A DE2101673A1 DE 2101673 A1 DE2101673 A1 DE 2101673A1 DE 19712101673 DE19712101673 DE 19712101673 DE 2101673 A DE2101673 A DE 2101673A DE 2101673 A1 DE2101673 A1 DE 2101673A1
Authority
DE
Germany
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overload protection
cam
protection according
pendulum
light
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19712101673
Other languages
English (en)
Other versions
DE2101673C3 (de
DE2101673B2 (de
Inventor
Peter Dr. Ing. 4000 Düsseldorf. P B66d 1-04 Eiler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EILER, PETER, DR.-ING., 2900 OLDENBURG, DE
Original Assignee
Leo Gottwald KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Leo Gottwald KG filed Critical Leo Gottwald KG
Priority to DE19712101673 priority Critical patent/DE2101673C3/de
Publication of DE2101673A1 publication Critical patent/DE2101673A1/de
Publication of DE2101673B2 publication Critical patent/DE2101673B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2101673C3 publication Critical patent/DE2101673C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/88Safety gear
    • B66C23/90Devices for indicating or limiting lifting moment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • "Uberlastsicherung" Die Erfindung bezieht sich auf eine Uberlastsicherung für Krane, die insbesondere zur Verwendung an Fahrzeugkranen geeignet ist, Nicht nur die praktischen Erfordernisse sondern auch gesetzliche Bestimmungen haben insbesondere bei Fahrzeugkranen zur Vermeidung von durch Uberbelastung hervorgerufenen Unfällen die Anordnung von Uberlastsicherungen notwendig gemacht, für deren Ausbildung bereits einige Vorschläge bekannt wurden. Mit ihnen soll insbesondere die Standsicherheit von Fahrzeugkranen gewährleistet werden, wobei berücksichtigt werden muß, daß insbesondere Drehkrane durch das Auskraken des Auslegers die Eigenschaft besitzen, daß die anhängbare Last durch die Standfestigkeit des Krans limitiert ist. Daraus folgt aus Sicherheitsgründen andererseits, daß Krane nur bis zu einem Grenzwert belastet werden dürfen, der unterhalb der 1OO%igen Ausnutzung der Standsicherheit liegt Den bekannten, hierfür vorgeschlagenen Warn- bzw. Abschalteinrichtungen ist gemeinsam, daß sie elektronische Einrichtungen aufweisen, die aus Gebern für Kräfte und Momente und Gebern für geometrische Größen tzoB Auslegerwinkel, Auslegerlänge usw.) bestehen und nach dem aus der Regelungstechnik bekannten Prinzip des Soll-Ist-Wertvergleichs zweier Ströme oder Spannungen arbeiten. Die damit gemessenen Ist-Größen werden in einer Zentraleinheit verarbeitet und fortwährend mit in diesem Rechner gespeicherten Sollwerten verglichen. Bei Erreichen der Grenzbelastung werden automatisch Signale bereitgestellt, die alle Lastmomente vergrö-Rernden Funktionen abschalten0 Mit diesen Einrichtungen soll vermieden werden, den Kranführer damit zu belasten, die von Gebern gelieferten Anzeigen für Kräfte und geometrische Größen während der Hebearbeiten anhand von Tabellenbüchern auszuwerten, zu vergleichen und die weiteren Kranbewegungen vom Ergebnis dieses Vergleichs abhängig zu machen.
  • Zwar wird mit den bekannten Überlastsicherungen der Kranführer im wesentlichen vom Arbeiten mit Tabellenbüchern befreit, jedoch besitzen diese Einrichtungen erhebliche, durch ihren den an einem Kranfahrzeug gegebenen Verhältnissen nicht angepaßten Aufbau bedingte Nachteile. Abgesehen davon, daß hochempfindliche elektronische Geber und Auswertgeräte den robusten Arbeitsbedingungen eines Kranes instssondere hinsichtlich der Lebensdauer nicht gerecht werden, sondern auch kostspielige Aggregate darstellen, ist im Falle einer Reparatur ein Eingriff, wenn überhaupt, nur mit einem erheblichen Aufwand an Zeit und Kosten möglicht wobei die gesamte Anlage von in aller Regel erst anzufordernden Fachleuten ausgebaut werden muß.
  • kufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine ttberlastsicherung der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei geringen Herstellungskosten einen störunanfälligen Aufbau besitzt und ohne Spezialkenntnisse eingesetzt werden kann. Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von dem Gedanken aus, unter Vermeidung von elektronischer Auswert-und Vergleichsfunktion der tiberlastsicherung die geometrischen Verhältnisse und Kräfte zustände über mechanische Elemente einem den auftretenden Parametern entsprechend geformten Konstruktionselement zuzuführen, das bei Erreichen der zulässigen Grenzwerte ein Blockieren weiterer belastungserhöhender Kranbewegungen auslöst. Im einzelnen wird dieser Erfindungsgedanke dadurch verwirklicht, daß mindestens ein mit einer oder mehreren Licht- odOdgl. Wellenschranken versehener, mit einem an einem belasteten Bauteil des Krans befestigten Kraftmesser verbundener Schwenkarm mindestens einer Kurvenscheibe zugeordnet ist.
  • Mit der erfindungsgemäßen Maßnahme wird ein Zusammenwirken des in seiner Stellung über den Kraftmesser durch die jeweils vorhandenen Kräfteverhältnisse bestimmten Schwenkarms mit der in ihren äußeren Konturen entsprechend den vorherbestimmten, zulässigen Parametern, wie Auslegerwinkel, Auslegerlänge, Richtung der Ausladung zum Fahrzeug, Fahrzeugabstützung usw,, gestalteten Kurvenscheibe möglich, wobei in Abhängigkeit von der jeweiligen Stellung des Schwenkarms und der Kurvenscheibe ein Einwirken der Kurvenscheibe auf die Licht- od. dgl. Wellenschranken erfolgen kann. Dabei ist erfindungsgemäß die Lichtschranke des in Abhängigkeit vom Kraftmesser bewegten Schwenkarms elektrisch mit einer Abschaltvorrichtung für die alle Lastmomente vergrö-Bernden Kranbewegungen verbunden, wobei vorteilhafterweise bei Unterbrechen der Lichtschranke durch die Kurvenscheibe, was durch Eintauchen des Schwenkarms in den Bereich der Kurvenscheibe erfolgt, zwangsläufig der Abschaltvorgang eingeleitet wird.
  • Eine besonders raumsparende Konstruktion wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Kurvenscheibe drehbeweglich gelagert ist und vier dem jeweiligen Zustand des Kranfahrzeuges entsprechende Konturensegmente besitzt. Da sämtliche Krane einen Arbeitsbereich von maximal 900 Ausleger-Schwenkwinkel besitzen, ist somit die Möglichkeit gegeben, mit nur einer Scheibe sämtliche Kranfahrzeugzustände zu erfassen, nämlich Ausleger in den Fahrzeuglängsrichtungen und zur Seite ausladend, jeweils abgestützt und nicht abgestützt.
  • Um schließlich auch zu gewährleisten, daß als Ausgangsgröße für das Schaltverfahren der Uberlastsicherung immer die lotrechthängende Last berücksichtigt wird, und nicht wie bei bisher bekannten Einrichtungen das eventuell schrägstehende Fahrzeug eine Fehlergröße liefert, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Kurvenscheibe auf einer drehbar gelagerten Welle befestigt, die kraftschlüssig mit einem Pendel verbunden ist. Aufgrund der auf das Pendel wirkenden Schwerkraft wird die Kurvenscheibe auch im Falle eines Schrägstehens des Fahrzeugs entsprechend der lotrecht hängenden Last ausgerichtet. Um die Funktionsfähigkeit des Pendels überwachen zu können, trägt dieses ein Kontrollpendel, dessen Achse ober- oder unterhalb der Welle angeordnet ist, wodurch für den Fall, daß das Pendel keine vertikale Lage einnimmt, die nichtfluchtende Stellung beider Pendel diesen ungewollten Zustand anzeigt. Zweckmäßigerweise erfolgt diese Anzeige dadurch, daß der Arm des einen Pendels eine Photozelle und der des anderen Pendels eine Lichtquelle trägt, die bei nichtfluchtender Stellung beider Pendel die Photozelle nicht mehr bestrahlt, wodurch ein Warnsignal od. dgl. ausgelöst werden kann.
  • Um zu vermeiden, daß die häufig sehr starken Kranbewegungen zu einem langanhaltenden Pendeln der Kurvenscheibe führen, tauchen nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die freien Enden der Pendel in eine Flüssigkeit, die die Bewegung dämpft.
  • Wie bereits zuvor erwähnt, bietet die erfindungsgemäße Kurvenscheibe die Möglichkeit, in einfacher Weise die verschiedenen Kranzustände als Einflußgrößen zu berücksichtigen Dazu ist es allerdings notwendig, daß zuvor entsprechend der jeweils gewählten Kranstellung (Ausleger in den Fahrzeuglängsrichtungen oder zur Seite ausladend, jeweils abgestützt oder nicht abgestützt) das dementsprechend geformte Scheibensegment in den Schwenkbereich der Lichtschranke des Schwenkarmes gedreht wirdt was erfindungsgemäß dadurch erreicht wird, daß die Welle mit einer einen Arretierstift tragenden Arretierscheibe vorsehen ist, mit der ein vier um je 90° versetzte Ausnehmungen aufweisendes, federbelastetes Stellglied zusammenwirkt das formschlüssig mit der die Kurvenscheibe tragenden Welle verbunden ist und mittels eines vorzugsweise als Scheibenwischermotor ausgebildeten Antriebs nockengesteuert entgegen der Federkraft in jede gewünschte Arretierstellung schwenkbar ist. Dadurch ist es möglich, mit Hilfe einer Drehung der Welle des Scheibenwischermotors über ein entsprechend ausgebildetes, in seiner axialen Bewegung der Nockenform folgendes, das federbelastete Stellglied umfassendes Gehäuse den Arretierstift aus der Ausnehmung der Arretierscheibe herauszubewegen, das Stellglied zusammen mit der Kurvenscheibe zu schwenken und sodann in entgegengesetzter axialer Richtung mit dem Arretierstift in die nächste, um 900 versetzte Ausnehmung der Arretierscheibe einrasten zu lassen Damit ist das nächste Segment in den Schwenkbereich des Schwenkarms gelangt und die Kurvenscheibe wieder mit dem Pendel gekoppelt. Selbstverständlich kann das Ausrichten der entsprechend dem Kranzustand jeweils zuständigen Kurvenscheibensegmente auch von Hand erfolgen, wobei das Pendel entgegen einer Federkraft axial in ausgerastete Stellung gezogen, die die Lagerwelle des Pendels umfassende, die Kurvenscheibe tragende Hohlwelle zusammen mit der Arretierscheibe entsprechend verdreht und das Pendel mit dem daran angeordneten Arretierstift wieder in Einraststellung gebracht wird.
  • Die Varflationsmbglichkeit und der Einsatzbereich der erfindungsgemäßen Uberlastsicherung wird noch dadurch erhöht, wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Welle mehrere mit Abstand parallel zueinander angeordnete Kurvenscheiben trEgt, denen jeweils ein Schwenkarm zugeordnet ist, von denen mit Ausnahme der äußeren jeder Schwenkarm abwechselnd zwei in entgegengesetzte Richtungen weisende, versetzt zueinander angeordnete Lichtquellen bzw. Photozellen trägt. In diesem Fall ist jede Kurvenscheibe für eine bestimmte Auslegerlänge zuständig, wobei im Falle von Teleskopkranen entsprechend den in Tragkrafttabellen angegebenen Belastungsbereichen eine entsprechende Anzahl abgestufter Auslegerlängen gewählt werden. Bei Teleskopkranen gilt also aufgrund der kontinuierlichen Längenänderung des Auslegers für jeweils einen Längenbereich eine Kurvenscheibe.
  • Damit die jeweils zuständige Kurvenscheibe im Grenzbelastungsfall eine Lichtschranke unterbrechen kann, ist für jede Kurvenscheibe ein gesonderter, einen Teil der Lichtschranke tragender Schwenkarm vorgesehen, wobei aus Gründen der Platz- und Materialersparnis die zwischen zwei Kurvenscheiben eintatchenden Schwenkarme jeweils zwei Photozellen bzw. Lichtquellen tragen, die mit dem jeweils korrespondierenden Teil der Lichtschranke des auf der anderen Seite der Kurvenscheibe befindlichen Schwenkarms zusammenwirken, Um die vom Kraftmesser in Abhängigkeit von der Belastung erzeugte Bewegung sämtlichen Schwenkarmen in gleicher Weise zuzuführen, sind diese auf einer gemeinsamen Drehachse befestigt, die kraftschlüssig mit einem über eine Rollenführung an dem als Dehnstab-Dynamometer ausgebildeten Kraftmesser angeschlossenen Seilzug verbunden ist. Der Seilzug ist dabei an einer die Bewegungen des Dehnstabs vergrößernden pelanordnung befestigt, so daß ein die Schwenkbewegungen garantierender, genügend großer Weg erzeugt wird.
  • Mit dieser -Anordnung kann das Umschalten von einer Kurvenscheibe auf die- andere in einfacher Weise dadurch geschehen, daß die Abschaltvorrichtung jeweils lediglich mit der beiderseits der gerade im Einsatz befindlichen Kurvenscheibe angeordneten Lichtschranke elektrisch verbunden wird.
  • Bei sich ändernder Belastung fuhren nun die Schwenkarme Schwenkbewegungen aus. Der zwangläufige Abschaltvorgang wird erst dann eingeleitet, wenn die gerade eingeschaltete Lichtschranke in den Bereich der zuständigen Kurvenscheibe gelangt, ohne daß die gegenseitige Position der übrigen Schwenkarme zu den ihnen zugeordneten Kurvenscheiben, die anderen Betriebszuständen entsprechen, irgend einen Einfluß ausübt.
  • Anhand eines in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung im folgenden näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine schematisch dargestellte, an einem Kranausleger angeordnete Uberlastsicherung gemäß der der Erfindung, in Seitenansicht, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie -TI-II in Fig0 1 und Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 1.
  • Gemäß den Darstellungen ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Uberlastsicherung 11 an einem in den Fig.
  • 1 und 3 ausschnittweise gezeigten Kranausleger 12 mittels einer geeigneten Haltevorrichtung 13 befestigt. Die über Iastsicherung 11 besitzt ein Gehäuse 14, das durch eine eine Drehachse 15 und eine Welle 16 tragende Wand 17 im wesentlichen in zwei Räume 18 bzw. 19 unterteilt ist. Die drehbar in der Wand 17 gelagerte Welle 16 ragt in beide Räume und trägt auf ihrem in den Raum 18 ragenden Teil mehrere Kurvenscheiben 21, deren Umfangskonturen entsprechend den die zulässige Belastung beeinflussenden Parametern unter Berücksichtigung des Auslegerwinkels > geformt sind, Dabei ist jeder Quadrant jeder Kurvenscheibe für einen der vier folgenden Kranzustände ausgelegt: abgestütztes Fahrzeug, nichtabgestütztes Fahrzeug, quer und parallel zur Fahrzeuglängsachse ausgerichteter Kranausleger. Weiterhin ist jede Kurvenscheibe 19 in ihrer Form einer bestimmten Auslegerlänge bzw. bei Teleskopkranen einem bestimmten Auslegerlängenbereich angepaßt.
  • Auf ihrem in den Raum 19 ragenden Teil trägt die Welle eine drehbar gelagerte Arretierscheibe 22, die einen Arretierstift 31 besitzt und an ihrem unteren Ende in ein Pendel 24 übergeht, dessen Arm eine Photozelle bzw. eine Lichtquelle 25 trägt. Oberhalb der Welle 16 weist die Arretierscheibe eine in Verlängerung des Pendelarms angeordnete Achse 26 auf, an der ein Korrekturpendel 27 aufgehängt ist, dessen Arm den mit der Photozelle bzw.
  • Lichtquelle 25 korrespondierenden und zusammenwirkenden Teil 28 einer Lichtschranke trägt und einen die Welle 16 mit Spiel umfassenden Ring 29 enthält Im unteren Teil des Raums 19 befindet sich eine möglichst viskose Flüssigkeit, in die die freien Enden der Pendel 24 und 27 eintauchen, so daß bei Änderung der Winkellage des Auslegers 12, dem die Überlastsicherung aufgrund ihrer formschlüssigen Verbindung mit dem Ausleger zwangsläufig erfolgt, die Pendelbewegungen gedämpft werden.
  • Der Arretierstift 31 ragt in eine von vier um jeweils 900 versetzte Ausnehmungen 23, die an einem federbelasteten, drehfest mit der Welle 16 verbundenen Stellglied 32 vorgesehen sind, das entgegen der Kraft der Feder 33 axial verchiebbr ist, kn dem den Ausnehmungen 23 gegenüberliegenden Ende weist das Stellglied einen umlaufenden Rand 34 auf, der von einem Gehäuse 35 umfaßt wird0 Das Gehäuse 35 ist drehfest, jedoch in axialer Richtung entgegen der Kraft einer Feder 36 auf der Welle 37 eines am Gehäuse 14 befestigten Scheibenwischermotors 38 gelagert und kann über einen mit einem ebenfalls auf der Welle 37 angeordneten Scheibennocken 39 zusammenwirkenden Stift 41 aus der dargestellten Position bei Betätigung des Motors in kraftschlüssige Anlage an den Rand 34 gebracht und so weit nach links gezogen werden, daß der Stift 31 aus der Ausnehmung 23 gleitet, Die Drehachse 15 trägt mehrere Schwenkarme 42, die gemäß Fig0 2 und 3 in axialer Richtung gegenüber den Kurvenscheiben 21 derart versetzt angeordnet sind, daß sie im eingeschwenkten Zustand zwischen die Kurvenscheiben gelangen, und zum Zweck eines möglichst schwerelosen Verschwenkens mit einem Ausgleichsgewicht 40 versehen sind. Wie aus Fig0 1 weiterhin hervorgeht, ist die Drehachse 15 auch seitlich gegenüber der Welle 16 versetzt, so daß sich die Schwenkarme 42, die im übrigen zueinander fluchtend angeordnet sind, in Vertikallage außerhalb des Kurvenscheibenbereichs befinden. An ihren freien Enden sind die Schwenkarme mit Licht- od.dgl. Wellenschranken versehen, wobei im dargestellten Ausführungsbeispiel der äußere, dem Scheibenwischermotor abgewandte Schwenkarm eine Lichtquelle 43 trägt, während der ihm benachbarte mit zwei Photozellen 44 versehen ist, von denen die der Lichtquelle 43 zugewandte mit letzterer fluchtet und zusammenwirkt, während die in die entgegengesetzte Richtung weisende Photozelle dazu versetzt angeordnet ist. Mit der zuletzt genannten Photozelle korrespondiert eine auf dem benachbarten Schwenkarm angeordnete Lichtquelle 45, oberhalb der eine zum nächsten Schwenkarm weisende Lichtquelle 46 angeordnet ist, Dieses Schema der Lichtschrankenanordnung wiederholt sich für sämtliche Schwenkarme und ist deshalb gewählt, um die Zuleitungen zu den Lichtquellen und Photozellen auf ein Mindestmaß zu reduzieren und gleichzeitig für eine von ungewollten Lichteinflüssen störungsfreie Funktion zu garantieren. Die notwendigen Zuleitungen können noch dadurch auf ein Minimum reduziert werden, daß auf der Drehachse 15 zentral eine Birne 47 befestigt wird, von der aus Kabellichtleiter zu den Punkten 43, 45, 46 usw. geführt werden.
  • Wie aus Fig. 1 hervorgeht, können die Schwenkarme neben den erläuterten Lichtschranken in Richtung der Schwenkbewegung benachbart angeordnete, weitere Lichtschranken 43a, 44a usw. aufweisen, die als Vorwarneinrichtung dienen.
  • Die Drehachse 15 ist an ihrem dem Ausleger 12 zugewandten Ende kraftschlüssig mit einer Rolle 48 verbunden, von der aus ein Zugseil 49 über eine Umlenkrolle 51 zu einem aus noch zu erläuternden Gründen am Druckgurt des Auslegers 12 befestigten Dehnstab-Dynamometer 52 führt Uber einen Hebel 53 ist die Drehachse 15 weiterhin mit einer Zugfeder 54 verbunden, die entgegen der Zugkraft des Seiles 49 als Rückstellkraft wirkt.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Dehnstab-Dynamometer 52 in vorgespanntem Zustand eingebaut, und zwar unter einer Vorspannkraft, die der zulässigen Höchstbelastung des Auslegers entspricht. Da das Dynamometer an einem auf Druck belasteten Kranbauteil befestigt ist, nämlich am Druckgurt, ist die vorgegebene Dehnung des Dehnstabs dann aufgehoben, wenn die Höchstbelastung erreicht ist, so daß sich der Kraftmesser bei weiterer Belastung von seinen Verankerungspunkten 55 löst und dadurch beispielsweise im Falle eines mutwilligen Ausschaltens der Uberlastsicherung unbeschädigt bleibt.
  • Selbstverständlich kann das Dynamometer auch auf der Höchstbelastung entsprechenden Druck vorgespannt werden, wobei es dann an einem auf Zug beanspruchten Kranbauteil zu befestigen ist0 Das Seil 49 ist mit seinem freien Ende an einem Schwenkhebel 56 befestigt, dessen Auslenkung bei voller durch Vorspannung erzeugter Vorlast, dohc im unbelasteten Zustand des Auslegers beispielsweise dem in Fig. 3 angegebenen Abstand h entspricht. Seine Lagerung erfolgt über eine ortsfeste Drehachse 57, während er mittels einer Zugfeder 58 in Anlage an einem sich mit dem Dehnstab 59 bewegenden Anschlag 61 gehalten wird.
  • Die Funktionsweise des dargestellten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen tiberlastsicherung ist folgende: Sobald der Ausleger in seine Arbeitsposition, beispielsweise die gemäß Fig. 1 gebracht ist, sorgt das Pendel 24 über das kraftschlüssig mit der Welle 16 verbundene Stellglied 32 für eine vertikale Ausrichtung sämtlicher Kurvenscheiben 21 und gleichzeitig für einen Ausgleich einer möglichen Schräglage des Fahrzeugs. Im in Fig. 1 gestrichelt dargestellten Schwenkbereich der Schwenkarme 42 liegt dann ein Konturensegment der Kurvenscheibe, das unter BerUcksichtigung der geometrischen Verhältnisse den Belastungsgrenzfall darstellt, der dann erreicht wird, wenn die Lichtschranke 43, 44 in den Bereich der Kurvenscheibe eintauscht0 Sobald nun der Kran belastet wird, wird die Vorspannung des Dynamometers 52 abgebaut, wodurch sich der Dehnstab 59 zusammenzieht und dadurch über den Anschlag 61 den Schwenkhebel 56 in Richtung auf den Dehnstab schwenkt. Dadurch wird das Seil 49 in die gleiche Richtung bewegt, was zu einer Drehung der Rolle 48 im Uhrzeigersinn führt. Die Schwenkarme 42 bewegen sich somit auf die Welle 16 zu. Sobald die Lichtschranken 43a, 44a in den Bereich der Kurvenscheibe 21 geraten, bewirkt die Unterbrechung des Lichtstrahls ein Vorwarnsignal, dem bei weiterer Kranbelastung aufgrund des mm auch erfolgenden Eintauchens der Lichtschranken 43, 44 in den Kurvenscheibenbereich das durch die Unterbrechung dieses Lichtweges ausgelöste, automatische Abschalten sämtlicher, die Belastung steigernden Kranbewegungen folgt.
  • Sollte aus irgendeinem Grunde die Verbindung der Schwenkarme mit dem Dynamometer, beispielsweise durch Reißen des Seiles 49, unterbrochen werden, so wird eine möglicherweise nachteilige Kranbewegung, die in diesem Zustand nicht mehr angezeigt werden könnte, dadurch vermieden, daß die Feder 54 die die Lichtschranken tragenden Enden der Schwenkarme nach außen in den Bereich einer die Lichtwege ebenfalls unterbrechenden Sicherheitstasche 62 bewegt.
  • Wie bereits erwähnt, stellt jeder Quadrant jeder Kurvenscheibe 21 einen bestimmten Kranzustand dar, während jede Kurvenscheibe ihrerseits für eine bestimmte Auslegerlänge bzw. einen bestimmten Längenbereich maßgebend ist. Wird nun der Kranzustand geändert, beispielsweise der Ausleger aus seiner quer zur Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Lage in Fahrzeuglängsrichtung gebracht, so wird die Uberlastsicherung in einfacher Weise folgendermaßen auf diesen neuen Betriebszustand eingestellt. Durch Betätigen des Scheibenwischermotors 38 wird der Stift 41 entlang dem Nocken 39 geführt, bringt dadurch bei einer Umdrehung der Welle 37 über das Gehäuse 35 und das Stellglied 34 den Arretierstift 31 zum Ausrasten aus der gerade innegehabten Ausnehmung 23 und führt zum nachfolgenden Einrasten in die um 900 dazu versetzt angeordnete Ausnehmung, wobei gleichzeitig die Welle 16 und somit die Kurvenscheiben 21 um 900 gedreht werden0 Damit ist die Uberlastsicherung auf diesen neuen Betriebszustand eingestellt.
  • In ebenfalls sehr einfacher Weise erfolgt das Einstellen der Sicherung auf eine geänderte Auslegerlänge. Dazu wird lediglich die der der neuen Auslegerlänge entsprechenden Kurvenscheibe zugeordnete Photozelle eingeschalte-t, d.h.
  • elektrisch mit der Abschaltvorrichtung in Verbindung gebracht, so daß nunmehr ein Signal trotz Schwenkens sämtlicher Schwenkarme nur noch dann ausgelöst wird, wenn das eingeschaltete Photozellenpaar von den ihm zugeordneten und mit ihm zusammenwirkenden Lichtquellen durch die betreffende Kurvenscheibe optisch getrennt wird. Selbs-tverständlich könnte man auch die jeweils infrage kommenden Lichtquellen einschalten, jedoch bringt die im Rahmen der Erfindung vorgeschlagene Verwendung von Kabellichtleibern, die von einer zentralen Lichtquelle gespeist werden, den Vorteil größerer Zuverlässigkeit sowie der Einsparung elektrischer Leitungen mit sich.
  • Wie sich aus den vorstehenden Ausführungen ergibt, zeichnet sich die erfindungsgemäße Uberlastsicherung durch einen sehr einfachen Aufbau sowie große Widerstandsfähigkeit gegenüber gerade beim Betätigen von Kranen.auftretenden Stoßbelastungen aus, so daß sie für sämtliche in ihrer Belastung durch mehrere Einflußgrößen limitierte Hebezeuge und verwandte Geräte zur Anwendung kommen kann.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    (1. pberlas-tsicherung für Krane, insbesondere für Fahrzeug krane, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n c t , daß mindestens ein mit einer oder mehreren Licht- od. dgl. Wellensohranken versehener, mit einem an einem belasteten Bauteil des Krans befestigten Kraftmesser verbundener Schwenkarm mindes-tens einer Kurvenscheibe zugeordnet ist.
    2. Uberlastsicherung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Lichtschranke des in Abhängigkeit vom Kraftmesser bewegten Schwenkarms elektrisch mit einer Abschaltvorrichtung für die alle Lastmomente vergrößernden Kranbewegungen verbunden ist0 3. überlastsicherung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß bei Unterbrechen der Lichtschranke durch die Kurvenscheibe zwangsläufig die Abschaltvorrichtung wirksam wird.
    4. Uberlastsicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Kurvenscheibe drehbeweglich gelagert ist.
    5. Uberlastsicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e -t daß jede Kurvenscheibe vier dem jeweiligen Zustand des Kranfahrzeuges entsprechende Konturensegmen-te besitzt.
    60 überlastsicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c fi n e t: daß die Kurvenscheibe (21) auf einer drehbar gelagerten Welle (16) befestigt ist, die kraftschlüssig mit einem Pendel (2) verbunden ist0 7. Überlastsicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß das Pendel (24) ein Kontrollpendel (27) trägt, dessen Achse (26) ober- oder unterhalb der Welle (16) angeordnet ist.
    8. Uberlastsicherung nach Anspruch 7, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Arm des einen Pendels (24 bzw. 27) eine Photozelle (25 bzw. 28) und der Arm des anderen Pendels (27 bzw. 24) eine Lichtquelle (28 bzw. 25) trägt.
    9. Uberlastsicherung nach Anspruch 7 oder 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die freien Enden der Pendel (24, 27) in Dämpfungsflüssigkeit tauchen.
    10. 0berlastsicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Welle (16) mit einer einen Arretierstift (31) tragenden Arretierscheibe (22) versehen ist, mit der ein vier um je 90° versetzte Ausnehmungen (23) aufweisendes, federbelastetes Stellglied (32) zusammenwirkt, das formschlüssig mit der die Kurvenscheibe (21) tragenden Welle (16) verbunden ist und mittels eines vorzugsweise als Scheibenwischermotor (38) ausgebildeten Antriebs nockengesteuert (39, 41) entgegen der Kraft der Feder (33) in jede gewünschte Arretierstellung schwenkbar ist.
    11. Uberlastsicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, d a du r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Welle. (16) mehrere mit Abstand parallel zueinander angeordnete Kurvenscheibell (21) trägt, denen jeweils ein Schwenkarm (42) zugeordnet ist, von denen mit Ausnahme des äußeren jeder Schwenkarm (42) abwechselnd zwei in entgegengesetzte Richtungen weisende, versetzt zueinander angeordnete Lichtquellen (43, 45, 46) bzw. Photozellen (44) trägt.
    12. Uberlastsicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Schwenkarme (42) außer den die Abschaltvorrichtung betätigenden Lichtschranken (43, 44, 45, 46) Vorwarnschranken (43a, 44a) tragen.
    13. Uberlastsicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß der bzw0 die Schwenkarme auf einer gemeinsamen Drehachse (15) befestigt sind, die kraftschlüssig mit einem über eine Rollenführung (48, 51) an dem als Dehnstab-Dynamometer (52) ausgebildeten Kraftmesser angeschlossenen Seilzug (49) verbunden ist.
    14. Uberlastsicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, d a du r c h g e k e n n z e i c h n e t daß das Dehnstab-Dynamometer (52) auf die zulässige Höchstbelastung vorgespannt ist.
    15. Uberlastsicherung nach Anspruch 14, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß das Dehnstab-Dynamometer (52) an einem auf Druck belasteten Bauteil des Krans befestigt ist.
    16. Uberlastsicherung nach Anspruch 15, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß das Dehnstab-Dynamometer (52) am Druckgurt des Kranauslegers (12) befestigt ist.
    17. Uberlastsicherullg nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 16, d a d u r c h g e k e n ii z e i c h Ii e t , daß die Drehachse (15) entgegen der Wirkung des Seilzuges (49) vorzugsweise mittels einer Feder (54) vorgespannt ist, und daß außerhalb des Bereichs der Kurvenscheibe (21) eine den Lichtschranken (43, 44, 45, 46) zugeordnete Sicherheitstasche (62) angeordnet ist.
    18. Überlastsicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Lichtquellen (43, 45, 46) aus von einer zentral angeordneten Birne (17) ausgehenden Kabellichtleitern bestehen.
    L e e r s e i t e
DE19712101673 1971-01-15 1971-01-15 Vorrichtung zur Begrenzung des Lastmomentes bei Auslegerkranen Expired DE2101673C3 (de)

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