DE219985C - - Google Patents
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- DE219985C DE219985C DENDAT219985D DE219985DA DE219985C DE 219985 C DE219985 C DE 219985C DE NDAT219985 D DENDAT219985 D DE NDAT219985D DE 219985D A DE219985D A DE 219985DA DE 219985 C DE219985 C DE 219985C
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Links
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 5
- 239000003245 coal Substances 0.000 claims 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B11/00—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
- B30B11/02—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
- B30B11/04—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space co-operating with a fixed mould
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 219985 KLASSE 80«. GRUPPE
WALTER MÜLLER in SENFTENBERG, N.-L
Es ist bekannt, bei Exzenter- und Kniehebelpressen mit gleichzeitigem Preßdruck von oben
und vpn unten eine schnelle Bewegung des Oberstempels unabhängig von den Bewegungen
der anderen Maschinenteile herbeizuführen, um ein rasches Ausstoßen der Briketts und ein
schnelles Wiederfüllen der Preßform zu ermöglichen.
Zu diesem Zwecke wird die zwangläufige
ίο Verbindung zwischen dem Oberstempel und
dem den eigentlichen Preßdruck erzeugenden Hebelwerk, nachdem der Preßdruck stattgefunden
hat, zwangsweise unterbrochen, um den Ob1 erstempel unabhängig von dem genannten
Hebelwerk mit der gewünschten Geschwindigkeit hochziehen zu können.
Auch die Erfindung betrifft eine solche Presse, und zwar besteht der wesentliche
Untersphied dieser Presse gegenüber den bekannten Pressen mit zwangläufiger Ausschaltung
des Druckübertragungsgliedes darin, daß das Einschalten des oberen Preßstempels in
den Antrieb durch eine auf der Antriebsachse frei schwingende Druckübertragungsstange erfolgt,
welche nicht zwangläufig, sondern durch ihr Eigengewicht, unterstützt durch die in
der Drehrichtung der Achse sich ergebende Lager- und Zapfenreibung, in die Arbeitsstellung
gedreh^ wird. Hieraus ergibt sich der Vorteil, daß ein Bruch irgendeines Maschinenteiles nicht
eintreten kann, falls der angehobene Oberstempej bei seiner freien Fallbewegung nicht
tief genug in die Preßform eindringt, sei es, daß die Preßform mit zu trockenem und daher
nicht nachgiebigem Preßgut gefüllt ist, oder daß zwischen Oberstempel und Preßform ein harter
Gegenstand gelangt. In diesem Falle kann sich nämlich das untere Ende des Druckstempels
nicht auf die Druckflächen des Oberstempels aufsetzen, da dieser nicht seine richtige Stellung
eingenommen hat. Es findet alsdann weder eine Pressung noch ein Bruch irgendeines
Pressenteiles statt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Presse gemäß der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. ι einen Querschnitt und
Fig. 2 eine Hinteransicht der Maschine,_ während
Fig. 3 die Lage der Maschinenteile in der regelrechten Arbeitsstellung darstellt.
Fig. 4 zeigt eine Einzelheit.
α ist die Antriebsachse mit zwei Kröpfungen
b, an welchen drehbar mittels zweier Augen c' der Druckstempel c hängt. Dieser
ist in Fig. 4 allein dargestellt, in Fig. 2 der Einfachheit halber aber weggelassen. Infolge
seines Eigengewichts hat natürlich der Stempel stets das Bestreben, eine senkrechte Lage einzunehmen,
f ist der Oberstempel, welcher an einem Schlitten e sitzt. In diesem ist drehbar
ein Druckbolzen d gelagert, dessen oberster Teil abgeflacht ist und an den der Antrieb für
den Schlitten e angreift. Dieser Antrieb besteht aus einer in der Mitte des Druckbolzens d
angreifenden Zugstange I, dem Hebel m, der wagerecht gelagerten Achse η und. dem Doppelhebel
Oy der von einer auf der Achse α sitzenden
Daumenscheibe ft so bewegt wird, daß der Oberstempel auf und ab geht, k ist der Unterstempel,
der in bekannter Weise ebenfalls von der Welle α aus bewegt wird, indem er durch
einen Querträger i mit zwei Zugstangen h verbunden ist, die auf zwei Kröpfungen g der
Welle i (die Kröpfungen b und g sind um 180° gegeneinander versetzt) sitzen.
Der Druckstempel c kann von der Welle a
Der Druckstempel c kann von der Welle a
ίο aus eine ausschlagende Bewegung erhalten, so
daß er nicht mehr senkrecht steht. Dies geschieht mittels der zwischen den beiden Drucklagern
b des Stempels c gelagerten Daumenscheibe q, dem Rollenhebel r, der Achse s, den
Hebeln t und den beiden Verbindungsstangen u zwischen diesen und den an dem Druckstempel
c befindlichen Augen v.
Die Wirkungsweise der Presse ist folgende: Wenn eine Pressung vor sich gehen soll, so
fällt der Oberstempel f frei herunter, und es kann jetzt der vorher zwangläufig aus seiner
senkrechten Stellung geschwungene Druckstempel c infolge seines Eigengewichtes in die
senkrechte Stellung zurückschwingen. Er setzt sich dann, wenn der Oberstempel seine
richtige Stellung hat, mit seinem unteren Ende auf den oben abgeflachten Rundbolzen auf
und überträgt bei der weiteren Drehung der Welle α den Preßdruck von der Antriebsachse
auf den Oberstempel. Nach dem Pressen wird dann der Druckstempel c, entgegengesetzt zur
Drehrichtung der Antriebsachse (s. den Pfeil in Fig. 1), durch die Daumenscheibe q und das
zugehörende Hebelwerk r, s, t, u nach vorn (in. Fig.. 1 nach links) um die Achse α gedreht,
so daß seine untere Druckfläche außer Eingriff mit der Auflagefläche des Rundbolzens
des Schlittens, für den Oberstempel kommt..
Es erfolgt dann das Heben des Oberstempels und das Ausschieben der Briketts und das Wiederfüllen der Preßform. Hierauf fällt der Oberstempel, sobald die Daumenscheibe ft und das Hebelwerk dieses zulassen, frei herunter, und es bewegt sich der Druckstempel, sobald die zugehörige Daumenscheibe q dieses zugibt, infolge der Schwerkraft und unterstützt durch die Reibung zwischen Achse und Lager so lange in der Drehrichtung der Achse, bis sein unteres Ende sich wieder auf den Bolzen d aufsetzt.
Es erfolgt dann das Heben des Oberstempels und das Ausschieben der Briketts und das Wiederfüllen der Preßform. Hierauf fällt der Oberstempel, sobald die Daumenscheibe ft und das Hebelwerk dieses zulassen, frei herunter, und es bewegt sich der Druckstempel, sobald die zugehörige Daumenscheibe q dieses zugibt, infolge der Schwerkraft und unterstützt durch die Reibung zwischen Achse und Lager so lange in der Drehrichtung der Achse, bis sein unteres Ende sich wieder auf den Bolzen d aufsetzt.
Claims (3)
1. Presse zur Herstellung von Steinkohlenbriketts u. dgl., bei welcher der Antrieb für
den oberen Preßstempel nach dem Pressen zwangsweise ausgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet,
daß das Einschalten des oberen Preßstempels in den Antrieb durch eine auf der Antriebsachse frei schwingende Druck-Übertragungsstange
(c) erfolgt, welche durch ihr Eigengewicht, unterstützt durch die in
der Drehrichtung der Achse sich'ergebende Lager- und Zapfenreibung, in die Arbeitsstellung
gedreht wird. 65
2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckübertragungsstange
(c) durch eine Daumenscheibe (q) unter Vermittlung eines Hebelwerks (V, s,
t, u) nach dem Pressen nach der Seite gedrückt wird.
3. Presse nach Anspruch 1 und. 2, bei welcher der Oberstempel durch eine Daumenscheibe
unter Vermittlung eines schwingbaren Winkelhebels angehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (m)
des Winkelhebels durch eine Stange (I)
. mit dem Oberstempelschlitten (e) gelenkig verbunden ist, deren unteres Auge unmittelbar
am Druckbolzen (d), auf den sich die Druckübertragungsstange (c) in der Arbeitsstellung
aufsetzt, angreift.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219985C true DE219985C (de) |
Family
ID=481072
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT219985D Active DE219985C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219985C (de) |
-
0
- DE DENDAT219985D patent/DE219985C/de active Active
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