DE219528C - - Google Patents
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- DE219528C DE219528C DENDAT219528D DE219528DA DE219528C DE 219528 C DE219528 C DE 219528C DE NDAT219528 D DENDAT219528 D DE NDAT219528D DE 219528D A DE219528D A DE 219528DA DE 219528 C DE219528 C DE 219528C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L13/00—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanically-Actuated Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 219528 -KLASSE 46 δ. GRUPPE
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Umsteuerung für Explosionsmaschinen
nach dem Vier- oder Mehrtaktprinzip, welche besonders für Seezwecke geeignet ist.
Die Erfindung betrifft solche Maschinentypen, bei denen die Ventile unmittelbar von der
Kurbelwelle gesteuert werden. Die vorliegende Anordnung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Ventilsteuerung
bei teilweisem Schnitt.
Fig. 2 zeigt einen Grundriß der Teile, welche erforderlich sind, um die Maschine auf halbe
oder volle Kompression ■ einzustellen, und
Fig. 3 zeigt eine Abänderung der Einrichtung für den gleichen Zweck. In
Fig. 4 ist eine Abänderung der Anordnung der Steuerhebel, Daumenräder usw. dargestellt.
Fig. 5 zeigt in Ansicht bei teilweisem Schnitt eine vereinfachte Ausführung der zur Betätigung
des Einlaßventils dienenden Einrichtungen. In dieser Figur sind ebenfalls die
Zündungseinrichtungen dargestellt.
Fig. 6 ist ein Grundriß der in Fig. 5 dargestellten Teile.
Fig. 7 veranschaulicht in einer Ansicht eine weitere Ausführungsform der Ventilsteuerung,
und
Fig. 8 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 6.
Bezugnehmend auf Fig. 1 ist mit α, α ein
Paar vertikaler Stangen bezeichnet, welche in Führungen b sitzen und eine regelmäßige Auf-
und Abwärtsbewegung ausführen. Zwecks Umsteuerung sind zwei Exzenter auf der Kurbelwelle vorgesehen und mit irgendeinem
geeigneten Umkehrtrieb versehen, wie ein solcher z. B. in der gewöhnlichen Stephensonschen
Kulissenbewegung vorliegt, von welcher einzelne Teile bei c, c zu sehen sind. An
den Enden der vertikalen Stangen α, α sind Träger oder Querhäupter d, e befestigt, welche
auf den Stangen beliebig eingestellt werden können. Die Stangen α und Querstege d, e
bilden einen beweglichen Rahmen, welcher, wie später beschrieben, das Triebwerk für das Abheben
der Ventile von ihren Sitzen trägt. Jeder der Querstege ist mit einem Paar von Steuerhebeln
f, f versehen, welche auf Zapfen h, h
oder i, i sitzen und durch Federn j nach einwärts gezogen werden. Die Steuerungshebel
besitzen jeder für sich nahe der Mitte ihrer Länge eine gehärtete Rolle k, die auf
einem Bolzen I gelagert ist. Diese Rollen greifen unter normalen Verhältnissen in die
Daumenräder m, m für volle Kompression ein, die ihrerseits mit einer geeigneten Zahl von
an der Peripherie liegenden Ein- bzw. Ausschnitten versehen sind. Die Daumenräder
für die volle Kompression sind auf Achsen 0, p befestigt und können mittels Schalt- oder
Sperräder q, r gedreht werden. Diese letzteren sind entsprechend auf den betreffenden
Achsen angeordnet und werden durch Klinken s angetrieben, die. an irgendeinem festen
Punkt oder aber, wie in Fig. 1 gezeigt, an Winkelhebeln t gelagert sind, die ihrerseits
mit Stangen u verbunden werden, die an feststehende Teile der Maschine oder des
Rahmens angelenkt sind. Das Auspuffventil υ und das Einlaßventil w sind den bei den gewöhnliehen
Gasmaschinen gebräuchlichen Ventilen ähnlich, wobei das Gasventil χ vornehmlich kon-
zentrisch zu dem Einlaßventil w angeordnet wird. Die sämtlichen Ventile werden durch
die gebräuchlichen Federn, die nicht gezeichnet sind, auf ihren Sitzen gehalten. Die Wirkung
der Steuerung ist die folgende: Angenommen, die Kurbelwelle sei auf den Saughub eingestellt und die Rollen k der unteren Steuerhebel
f griffen in die Einschnitte des unteren Daumenrades m für die volle Füllung ein. In.
ίο solchem Falle stoßen die Steuerhebel f auf eine
Platte y, die mit der Stange des Einlaßventiles w verbunden ist. Hierbei wird dann die Platte
mit derselben Geschwindigkeit wie die vertikalen Stangen α gehoben. Auf diese Weise
wird das Lufteinlaßventil w geöffnet, und wenn sich die Regulatoreinrichtung ζ (eine abgestufte
Platte, die durch den Regulator bewegt wird) in einer geeigneten Stellung befindet, so
wird gleichfalls das Gasventil χ gehoben, wobei
der Hub je nach der Stellung der Regulatoreinrichtung ζ größer oder geringer ist. Für
den Fall, daß ein Regulator nicht vorgesehen ist, wird das Gasventil χ mit dem Einlaßventil w
verbunden und bewegt sich mit diesem. Wenn das Gasventil χ nicht konzentrisch zu dem
Lufteinlaßventil w angeordnet ist, kann es auch durch eine an der Ventilstange sitzende
Knagge oder Vorsprung bewegt werden, was leicht verständlich ist. Beim Niedergang der
vertikalen Stangen a, wobei die beiden Paare der Steuerhebel f, g mitgehen, werden nach
einer gewissen Hubstrecke die unteren Steuerhebel f von der mit der Stange des Einlaßventiles
w verbundenen Platte y frei, und des Einlaßventil w und das Gasventil χ sind beide
geschlossen. Nunmehr wird durch das mit der Daumenscheibe m für volle Füllung verbundene
Schaltrad q das Daumenrad m um eine genügende Zahl von Graden gedreht,
derart, daß die unteren Steuerhebel f nach ■ seitwärts bewegt werden. Bei dem nächsten
Aufwärtsgang der vertikalen Stangen a, dessen erster Teil dem letzteren Teil des Kompressionshubes, und dessen letzter Teil der ersten
Hälfte des Explosionshubes entspricht, gehen dann die unteren Steuerhebel f durch Löcher
der Platte y hindurch und bewirken keine Hebung weder des Einlaßventiles w noch des
; Gasventiles x. Die Wirkung des Auspuffventiles
ν ist ähnlich derjenigen, wie sie vorher für das Einlaßventil w beschrieben worden ist,
mit der Ausnahme, daß, wenn das Ventil ν nahe- seinem Sitz ist, die oberen Steuerhebel g
durch die Drehung des Daumenrades m gezwungen werden, sich seitlich zu bewegen.
Auf diese Weise gehen sie durch die. an der Stange des Auspuffventiles ν sitzende Plattet
hindurch und ermöglichen so das Schließen des Ventiles unmittelbar durch die Wirkung
der das Auspuffventil schließenden Feder, obwohl die vertikalen Stangen noch nicht eine
gleiche relative Stellung erreicht haben. Der Grund hierfür liegt, wenn man die gewöhnlichen
Ventilanordnungen in Betracht zieht, teilweise darin, daß es erforderlich wird, beide Ventile,
das Einlaßventil w und das Auspuff ventil v, für eine Periode von ungefähr 20° an dem
Ende des Auspuffhubes offen zu halten. Um übermäßigen Stoßen und Abnutzungen vorzubeugen,
die bei Inberührungtreten des Auspuffventiles ν mit seinem Sitz stattfinden, ist
in Verbindung mit dem Auspuffventil ein Bremszylinder angeordnet. Die Platten y
und I, die in bezügliche Verbindung mit dem Einlaßventil w und dem Auspuffventil ν gebracht
sind, sowie ihre zugehöirgen Steuerhebel f und g können so angeordnet werden,
daß die Hebel, wenn erforderlich, auch an der Außenseite des Randes der Platten anstatt
durch Löcher derselben passieren können. Die Maschine kann in der gebräuchlichen Weise
durch komprimierte Luft angelassen werden, welche bei vollem Außenhub des Kolbens durch
ein Ventil 2 in den Zylinder eingelassen wird, wobei das Ventil 2 durch einen Hebel 3 betätigt
wird, der an dem Querhaupt d sitzt und eine schräge Fläche 4 besitzt. Ein mit
der schrägen. Fläche 4 zusammenwirkender Bolzen 5 ist an einem feststehenden Teil der
Maschine oder des Rahmens befestigt. Wenn die geneigte Fläche 4 des Hebels 3 in Berührung
mit dem Bolzen 5 kommt, wird der Hebel 3 von der Ventilstange 6, freigemacht, was ein
Schließen des Ventiles zur Folge hat. Ein geeignetes Ventil 7 ist an der Verbrennungskammer
befestigt, die mit der Leitung für die komprimierte Luft in Verbindung steht.
Die Einstellung der Maschine auf halbe Füllung kann dadurch bewirkt werden, daß die
Daumenräder 8 auf die oberen und unteren Hebelpaare f, g zur Wirkung gebracht werden.
Dies kann in der in Fig. 2 dargestellten Weise dadurch stattfinden, daß die Rollen k der
oberen und unteren Hebelpaare f, g auf den Daumenscheiben 8 für die halbe Füllung
gleiten. Dies kann durch einen Hebel .9 bewirkt werden, der einer Welle 10 eine Bewegung
erteilt, auf welcher Exzenter 11 befestigt sind. Diese letzteren erteilen ihrerseits
den Hebeln 12, die mit den die Steuer- no hebel f, g tragenden Bolzen h, i verbunden
sind, eine Bewegung. Hierbei sind geeignete Federn 13 vorgesehen, um sämtliche Rollen k
für gewöhnlich in ihrer Stellung auf volle Füllung zu halten. Anstatt der in Fig. 2 gezeichneten
Anordnung könnte auch diejenige nach Fig. 3 zum gleichen Zweck Verwendung
finden. Bei dieser Anordnung sind die Daumenscheiben m, η für die volle Füllung und
die Scheiben 8 für die halbe Füllung in solcher Weise angeordnet, daß sie auf den Achsen 0
und φ gleiten können, wobei dann die Achsen
mit geeigneten Federn oder Keilen 14 versehen sind. Das Daumenrad η ist in Eingriff
mit den Rollen k dargestellt, und die Scheibe' m
befindet sich zu gleicher Zeit im Eingriff mit den Steuerhebeln f, was die normale Stellung
der Daumenscheiben m, η bildet. Die halbe Füllung wird dadurch erreicht, daß das Daumenrad
8 in eine gleiche relative Stellung hineingleitet, d. h. in Eingriff mit den Rollen k der
Steuerhebel kommt. Dies kann durch an einer vertikalen Welle 16 sitzende Hebel 15
bewirkt werden, wobei auf der Welle ebenfalls ein weiterer Hebel 17 angeordnet ist. Für den
Fall, daß die Maschine durch äußere Mittel, wie z. B. durch Drehung des Schwungrades,
in Gang gebracht wird, ist es nur notwendig, die obere Daumenscheibe 8 für die halbe
Füllung zu bewegen, in welchem Fall der Hebel zur Bewegung der unteren Daumenscheiben
entkuppelt ist und die Daumenscheibe für die volle Kompression die ganze Zeit in ihrer Lage
verbleibt. Wenn es gewünscht wird, können der Hauptumsteuerungshebel (nicht gezeichnet)
sowie der Hebel 3 für das Luftventil und der Hebel 9 oder 17 für die halbe Füllung aneinandergelenkt
sein, um sie so durch eine Bewegung betätigen zu können. Es sei bemerkt, daß die Bewegung der Exzenter schneller ist,
als sie sein würde, wenn die Exzenter auf einer Welle gelagert wären, die mit der halben Geschwindigkeit
der Kurbelwelle umläuft. Für den Fall, daß die vorliegende Ventilsteuerung
bei einer doppolt wirkenden Maschine verwendet wird, oder bei einer Maschine, die
zwei einzeln oder doppelt wirkende Zylinder in Tandemanordnung aufweist, das ist in
einer solchen Anordnung, bei der die Zylinder in einer und derselben Mittellinie' liegen, und
bei der gleichfalls die getrennten Ventilgehäuse jedes Zylinders oder jedes Endes eines Zylinders
unmittelbar oder doch beinahe unmittelbar übereinander angeordnet sind, — in einem
solchen Falle müssen die vertikalen Stangen a an denselben entsprechend befestigt werden
und auf mehrere Paare von Querhäuptern d, e wirken. Bei der in Fig. 4 schematisch dargestellten
Ausführungsform sind die der Fig. 1 entsprechenden Teile mit gleichen Bezugszeichen
wie in dieser Figur versehen worden.
Bei der betreffenden Ausführungsform sind die Daumenräder, Steuerhebel und die anderen
auf das Einlaßventil wirkenden Teile auf einer Seite eines Rahmens 18 montiert, welcher in
seiner Mitte an einem Bock 19 ο. dgl. drehbar
aufgehängt ist, während die Daumenräder, Steuerhebel u.dgl. des Auspuffventiles ν auf
der entgegengesetzten Seite des Rahmens 18 gelagert sind. Die Ventile w und ν sind ent-.
sprechend auf jeder Seite des Bockes 19 angeordnet, so daß ihre Platten y und I durch die
bezüglichen Hebel f und g betätigt werden können. Bei „dieser Ausführungsform sind die
Ventile w und υ so angeordnet, daß sie beide durch Abwärtsbewegung ihrer Steuerhebel geöffnet
werden. Dem Rahmen 18 wird durch die Stange 20 eine schaukelnde Bewegung erteilt,
wobei die Stange 20 mit einer Stephensonschen oder einer anderen Umsteuerungsvorrichtung, wie vorher beschrieben, gekuppelt
wird. Durch diese Anordnung wird den Steuerhebeln eine Auf- und Abwärtsbewegung erteilt,
wobei jedes Hebelpaar bei seinem Abwärtshub sein Ventil öffnen kann. Ein Satz von Steuerhebeln bewegt sich in der Richtung
seines bezüglichen Ventiles bei einem Drehungswinkel der Kurbelwelle von 180 °, während
sich der andere Satz., in der Richtung seines Ventiles bewegt, wenn die Kurbelwelle den
zweiten Winkel von 180° durchläuft. Die Funktion ist so, wie sie bereits in bezug auf
Fig. ι beschrieben worden ist. Bei der geschilderten Anordnung können geeignete Mittel
vorgesehen werden, um den Hebeln und ihren bezüglichen Teilen eine parallele Bewegung zu
erteilen, so daß eine Winkelbewegung vermieden wird, die sonst beim Sichnähern der
Steuerhebel gegen die Platten y und I eintreten würde. Bei der in Fig. 5 und 6 dargestellten
Ausführungsform ist lediglich ein Schaltrad r für die Bewegung der beiden
Daumenräder m, η vorgesehen, wobei die Räder m, η und 8, 8 für den Einlaß' und Auslaß
auf derselben Achse p wie das Schaltrad r sitzen. Die Achse p der Daumenräder m, n, 8, 8
und des Schaltrades r sind in dem oberen. Querhaupt e gelagert, wobei dieses durch
vertikale Stangen α, α mit dem unteren Querhaupt d verbunden ist. Bei normalem Gang
greift das Daumenrad η für den Auspuff in die Rollen k der Steuerhebel g ein, während
sich das Daumenrad m für den Einlaß mit den Rollen k der Winkelhebel g, 21 im Eingriff
befindet, welch letztere den Winkelhebeln f, f für den Einlaß durch Stangen 22 Bewegung
erteilen. Die Daumenräder in, η für den Auspuff und Einlaß sind mit der gleichen Zahl
von Ausschnitten versehen, · während das Schaltrad r doppelt so viel Zähne aufweist.
Die elektrische Zündungseinrichtung ist in folgender Weise angeordnet:
Auf der Achse des Schaltrades r und der Daumenräder m, n, 8, 8 ist ein Rad 23 aus
Fiber oder anderem geeigneten, nichtleitenden Material aufgekeilt, welches mit Kontaktstücken
24 versehen ist. Diese Kontaktstücke sind in gleichen Zwischenräumen rund um die
Peripherie des ,Rades in derselben Anzahl vorgesehen,
wie die Ausschnitte der Daumenräder, wobei die Kontaktstücke 24 in elektrische Verbindung mit der Achse p gebracht sind.
Auf der letzteren ist ein oszillierender Arm 25 so angeordnet, daß er mittels eines Rades 26
über die erforderliche Anzahl von Graden gedreht werden kann, um die Zündung zu beschleunigen
oder zu verlangsamen. Das isolierte Stück 27 ist mit einer Kontaktfeder 5 oder Bürste 28 versehen. Da das Schaltrad r
doppelt so viel Zähne hat, als Kontaktstücke 24 auf dem Rad 23 vorhanden sind, und das letztere
in geeigneter relativer Lage auf der Schaltradachse p aufgekeilt ist, kommt die Kontaktfeder
oder Bürste 28 lediglich mit den Kontaktstücken 24 des Rades 23 bei dem ab-'
wechselnden Hochgang der vertikalen Stangen α, α in Berührung. Der tatsächliche Moment
des Kontaktes wird durch die Stellung der.
Stange 26, die mit dem die Kontaktfeder oder Bürste 28 tragenden oszillierenden Arm 25
verbunden ist, kontrolliert. Die erwähnten Anordnungen können angewendet werden,
gleichgültig, ob die Querstege übereinander oder an entgegengesetzten Enden einer horizontalen
oszillierenden Stange oder Rahmen angeordnet sind (Fig. 4), so daß die Daumenscheiben
m, n, 8, 8 und die Steuerhebel f, g eine Auf- und Abwärtsbewegung durch eine
oder mehrere Stangen erhalten können, die mit einem einzigen Exzenter oder einer geeigneten
Umsteuerungseinrichtung in Verbindung gebracht sind. Bei der in den Fig. 5, 6 und 8 dargestellten Anordnung sind die Daumenräder
für den Auspuff und Einlaß, ein einzelnes Schaltrad ■ und das den elektrischen Kontakt
regelnde Rad sämtlich auf derselben Achse befestigt. Auf diese Weise werden eine zweite
. Achse sowie die sonst zum Antrieb der Achse erforderlichen Mittel überflüssig. Bei der Ausführungsform
nach Fig. 7 wird ein Schaltrad sowie die das eine der Daumenradpaare n, 8
betätigenden Teile erspart. Die Bewegung wird in" diesem Falle von der. oberen Achse p
auf die Achse 0 des Daumenradpaares m, 8 mittels einer Kette 33 oder in sonst geeigneter
Weise, z. B. durch Zahntrieb o. dgl., übertragen. Die Wirkung der Steuerhebel f, g bei
den Ausführungsformen nach Fig. 5, 6 und 7 ist ähnlich derjenigen, wie sie mit Bezug auf
die Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 4 beschrieben worden ist.
Claims (2)
1. Umsteuerung für Vier- oder Mehrtaktexplosionskraftmaschinen,
welche unmittelbar von der Kurbelwelle der Maschine angetriebene Steuerhebel besitzen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hebel durch Umsteuerexzenter angetrieben werden und durch Daumenscheiben, die mittels an
einem festen Teil der Maschine angelenkter Klinken (s) gedreht werden, in ihre wirksame
oder unwirksame Lage eingestellt werden. '
2. Umsteuerung nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß zu jedem Daumenrad (k) ein Hilfsdaumenrad (8) zugeschaltet ist und die Daumenräder oder
Hebelrollen achsial verschoben werden können, so daß die Hebel entweder durch das eine oder andere Daumenrad beeinflußt
werden und, wenn sich die Hebel in Eingriff mit den Hilfsdaumenrädern befinden, das Auspuffventil beim Kompressionshub
des Maschinenkolbens geöffnet wird, wodurch die Füllung verkleinert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219528C true DE219528C (de) |
Family
ID=480656
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT219528D Active DE219528C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219528C (de) |
-
0
- DE DENDAT219528D patent/DE219528C/de active Active
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