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DE218515C - - Google Patents

Info

Publication number
DE218515C
DE218515C DE1907218515D DE218515DA DE218515C DE 218515 C DE218515 C DE 218515C DE 1907218515 D DE1907218515 D DE 1907218515D DE 218515D A DE218515D A DE 218515DA DE 218515 C DE218515 C DE 218515C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
superheater
fire
false ceiling
openings
ceiling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1907218515D
Other languages
English (en)
Filing date
Publication of DE218515C publication Critical patent/DE218515C/de
Application filed filed Critical
Priority to AT44891D priority Critical patent/AT44891B/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G7/00Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
    • F22G7/06Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in furnace tubes
    • F22G7/065Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in furnace tubes for locomotive boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
-■ JVr 218515 KLASSE 13 d. GRUPPE
getrennten Feuerbuchse eingebaut ist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Oktober 1907 ab.
Das natürliche Bestreben, die Überhitzer ohne Änderung des Kessels ganz oder teilweise in der Feuerkiste von Heizröhrenkesseln anzuordnen, um auf möglichst kleinem Raum eine möglichst wirksame Überhitzerheizfläche zu gewinnen, konnte so lange nicht von Erfolg begleitet sein, als es nicht gelang, in der Feuerkiste eine Uberhitzerkammer zu schaffen, die den außerordentlichen Beanspruchungen der sehr heißen Feuergase und der unmittelbaren Wärmestrahlung des Feuers für sich widersteht und die in sie hineinragenden Überhitzerbauteile wirksam zu schützen geeignet ist.
Der Gegenstand der Erfindung ist die Anordnung derartiger Überhitzerkammern. Wie aus den Fig. 1 bis 8 hervorgeht, ist ein wesentlichster Bestandteil der Erfindung eine oberhalb der Feuertür in der Feuerkiste angeordnete, aus Quersiederohren bestehende oder auf Quersiederohren α ruhende feuerfeste Zwischendecke b, die den oberen Teil der Feuerkiste so gegen den unteren Feuerraum abschließt, daß ein Teil der Heizgase durch Durchbrechungen der Zwischendecke hindurch die in die Überhitzerkammer ragenden Überhitzerteile umfließen kann in dem Maße, wie dies eine Absperr- oder Regelklappe q in der Rauchkammer gestattet, die den Durchzug der Heizgase durch diejenigen Heizrohre beherrscht, die durch die Zwischendecke der Überhitzerkammer abgegrenzt werden. Die Menge der Heizgase, die durch die Überhitzerkammer zieht, hängt außerdem von dem Verhältnis der Summe der freien Querschnitte der von der Uberhitzerkammer ausgehenden Heizrohre zum gesamten freien Querschnitt sämtlicher Heizrohre ab.
Die Verwendung seitlich geneigter, leicht zu reinigender und leicht auswechselbarer Quersiederohre zur Stützung der Zwischendecke hat den Vorteil, daß dadurch gleichzeitig eine sehr wirksame Vergrößerung der unmittelbaren Heizfläche erzielt wird, und daß die seitliche Neigung der Decke den selbsttätigen Abfall von Flugasche gestattet.
Ein weiterer praktischer Vorteil gegenüber anderen Deckenbauarten läßt sich noch erzielen, wenn, wie es in den Fig. 1 bis 6 dargestellt ist, die auf den Qtfersiederohren ruhende Zwischendecke aus einzelnen feuerfesten Formplatten c gebildet wird. Es ist dann mit einfachsten Mitteln eine möglichst dünne, haltbare, feuerfeste Decke geschaffen, die einen leichten Ein- und Ausbau auch ohne Fugenverkittung gestattet und dadurch die Uberhitzerkammer, den Überhitzer und die von der Überhitzerkammer ausgehenden Heizröhren zum Zwecke der Besichtigung, Reinigung oder Ausbesserung sehr leicht zugänglich gestaltet.
Für die praktische Brauchbarkeit einer Quersiederohrdecke ist es dabei von Wichtigkeit, daß durch genügende Umfassung der Quersiederohre durch die Formsteine dabei die Rohre besonders im oberen, von den Dampfbläschen durchzogenen Flächen gegen Verbrennen geschützt werden. Es sind, um
einen größeren Schutz zu erreichen, die Steine zwischen die Rohre greifend nach unten verlängert, so daß sie bis Unterkante der Rohre oder darüber hinaus reichen (Fig. 6).
Um besonders beim Stillstand der Dampfmaschine die über den Durchbrechungen der Zwischendecke für den Eintritt der Heizgase oder in deren Nähe liegenden Überhitzerbauteile vor unmittelbarer Wärmeausstrahlung
ίο des Feuers zu schützen, können die genannten Durchbrechungen durch einen entsprechend vorgebauten Feuerschirm d von gleicher Bauart wie die Zwischendecke abgedeckt werden. Der gleiche Zweck läßt sich auch erfüllen durch eine Anordnung, wie sie in Fig 4 dargestellt ist, wobei die Durchbrechungen für den Durchgang der Heizgase in der Zwischendecke durch roststabartige, luftgekühlte Formeisen e hergestellt werden, die so unterhalb
der einzelnen Überhitzerbauteile angebracht sind, daß sie diese vor unmittelbarer Einwirkung der Wärmestrahlung vom unteren Teile der Feuer buchse schützen.
Die Zuleitung der Luft zur Kühlung dieser Formeisen der Zwischendecke sowie zu unmittelbarer Kühlung der Heizkörper des Überhitzers kann in einfacher Weise durch Durchbrechungen der Feuerbuchswände in der Überhitzerkammer bewirkt werden.
Bei den in den Zeichnungen dargestellten Fällen erfolgt die Luftzuführung ζ. Β. durch hohle Stehbolzen oder Rohrstutzen f, welche die äußere Feuerbuchsrückwand mit der inneren Feuerkiste verbinden.
Die Rohrstutzen können nach innen gerichtete Fortsetzungen g haben, welche die den Heizgasen am meisten ausgesetzten Bauteile der Überhitzer in sich aufnehmen (Fig. 1 und 3) und die kühlende Luft besser und auf längerem Wege an den Heizkörperteilen entlang leiten.
Die zur Kühlung verwendete Luft kann entweder durch die Luftverdünnung in der Feuerkiste angesaugte atmosphärische Luft sein (Fig. 1 und 4) oder Druckluft (Fig. 3), die z. B. von einem kleinen Strahlgebläse geliefert oder den Luftbehältern der Luftdruckbremse entnommen werden kann. Durch eine Klappe h wird es schließlich noch ermöglicht, den Zufluß der Luft zu regeln bzw. ganz abzustellen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Überhitzer für Heizröhrenkessel, der ganz oder teilweise in der durch eine Zwischendecke getrennten Feuerbuchse eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine aus Quersiederohren gebildete oder auf Quersiederohren ruhende feuerfeste Zwischendecke vorgesehen ist.
2. Eine Ausführungsform des Überhitzers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Quersiederohren ruhende Zwischendecke aus einzelnen feuerfesten Formplatten (c) besteht, die die Quersiederohre so weit umfassen, daß sie diese vor Verbrennung schützen.
3. Eine Ausführungsform des Überhitzers nach Anspruch 1 und 2, bei der die Durchbrechungen der Zwischendecke durch einen Feuerschirm (d) von gleicher Bauart wie die Zwischendecke derartig von unten abgedeckt sind, daß die über den Durchbrechungen für den Durchzug der Heizgase oder in deren Nähe liegenden Uberhitzerbauteile vor der unmittelbaren Wärmestrahlung des Feuers geschützt werden.
4. Eine Ausführungsform des Überhitzers nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen für den Durchgang der Heizgase in der Zwischendecke durch roststabartige, luftgekühlte Formeisen (e) hergestellt sind, die so unterhalb der einzelnen Überhitzerbauteile angebracht sind, daß sie diese vor unmittelbarer Einwirkung der Feuergase und der Wärmestrahlung schützen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907218515D 1907-10-18 1907-10-18 Expired - Lifetime DE218515C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT44891D AT44891B (de) 1907-10-18 1908-09-25 Überhitzer für Heizrohrkessel.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE218515C true DE218515C (de)

Family

ID=479731

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1907218515D Expired - Lifetime DE218515C (de) 1907-10-18 1907-10-18

Country Status (1)

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DE (1) DE218515C (de)

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