DE218112C - - Google Patents
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- DE218112C DE218112C DENDAT218112D DE218112DA DE218112C DE 218112 C DE218112 C DE 218112C DE NDAT218112 D DENDAT218112 D DE NDAT218112D DE 218112D A DE218112D A DE 218112DA DE 218112 C DE218112 C DE 218112C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B70/00—Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B70/00—Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
- B31B70/60—Uniting opposed surfaces or edges; Taping
- B31B70/62—Uniting opposed surfaces or edges; Taping by adhesives
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B2160/00—Shape of flexible containers
- B31B2160/10—Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents
Landscapes
- Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 218112 KLASSE
54#. GRUPPE
OTTO HESSER in CANNSTATT, Württ.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Bogenanlegevorrichtungen,
insbesondere für Papiertütenmaschinen, bei denen der Bogen durch einen Klebstoffstempel vom Stapel einer Vor-Schubvorrichtung
zugeführt wird.
Es sind Maschinen bekannt geworden, bei welchen zwischen Stapel und · Verarbeitungsstelle eine Klebstoffauftragvorrichtung eingeschaltet
ist, welche beim Vorgang des Auftragstempels zum Stapel so weit angehoben wurde, daß sich der Stempel beim Darüberstreichen
über die Klebstoffwalze mit Klebstoff versehen konnte. Allein diese Maschinen benötigen wiederum für die Bewegung der
is ganzen Klebstoffauftragvorrichtung besondere
Einrichtungen, und außerdem waren derartige Anordnungen höchstens für schmalen Klebstoffauftrag
geeignet, da bei einem langen Klebstoffauftrag die Klebstoffwalze infolge ihres verhältnismäßig geringen Umfangs nicht
ausreichte und der Klebstoffauftrag ungenügend wurde, da sich hierbei die Klebstoffwalze nicht
mehr drehte und unausgesetzt mit frischem Klebstoff versah.
Diese Übelstände werden nun gemäß vorliegender Erfindung dadurch vermieden, daß
die Klebstoffwalze zwischen Stapel und Vorschubvorrichtung in solcher Lage fest angeordnet
wird, daß sich der Klebstoffstempel bei seinem Vorgang zum Stapel selbsttätig mit Klebstoff von der in diesem Falle unausgesetzt
umlaufenden Klebstoffwalze versehen konnte. Um nun zu verhüten, daß hierbei das anhängende Papierblatt mit der Klebstoffwalze
in Berührung kommt, ist ein Organ vorgesehen, welches selbsttätig die Klebstoffwälze
abdeckt, wenn der Bogen darüber wegbewegt wird, dieselbe dagegen freigibt, sobald
der Klebstoffstempel in umgekehrter Richtung über sie hinstreicht, so daß er sich mit Klebstoff
versehen kann.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einer bei spiels weisen Ausführungsform
näher erläutert.
Fig. ι und 2 erläutern die Arbeitsweise der neuen Vorrichtung.
Fig. 3 und 4 sind Vorderansicht und Seitenansicht derselben in größerem Maßstabe.
Die Blätter β sind in der üblichen Weise zu einem Stapel b aufeinandergestapelt, der
dem Verbrauch entsprechend durch eine Schaltvorrichtung selbsttätig nachgestellt wird. Zum
Auftrag des Klebstoffs und zum Vorschub der Bogen α sind sodann Klebstoffstempel 2 vorgesehen,
deren Anordnung und Form dem Ver-Wendungszweck der Bogen entspricht, und zwar sind bei vorliegendem Ausführungsbeispiel
die Stempel im rechten Winkel zueinander gedacht. Diese Klebstoffstempel 2 führen
eine doppelte Bewegung aus, eine lotrechte und eine wagerechte. Bei der lotrechten Bewegung
wird der Klebstoff auf den obersten Bogen α aufgedrückt und dieser beim Rückgang
des Klebstoffstempels vom Stapel b abgehoben und sodann durch die wagerechte
Bewegung nach der weiteren Verarbeitungs-
stelle, z. B, einem Vorschubschlitten gebracht, auf welchem der Papierbogen niedergelegt
wird.
Der Klebstoff befindet sich in einem Behalter 8, in den eine Klebstoffwalze 9 eintaucht,
die vom Antrieb 5 aus in unausgesetzter Drehung erhalten wird, wodurch der Klebstoff aus dem Behälter herausgebracht
wird. Um nun die Klebstoffauftragstempel 2 mit Klebstoff zu versehen, streifen diese gemäß
vorliegender Erfindung bei ihrem Rückgang gegen Stapel b über der Klebstoffwalze 9
weg, wodurch sie sich mit Klebstoff versehen. Um nun zu verhindern, daß beim Vorgang
der an dem Klebstoffstempel 2 hängende Bogen α mit der Klebstoffwalze in Berührung
kommt, ist ein Organ 10 vorgesehen, welches im geeigneten Augenblick die Klebstoffwalze 9
abdeckt (Fig. 2), wenn nämlich der Bogen a darüber wegstreift, sie dagegen freigibt, wenn
sich der Klebstoffstempel 2 mit Klebstoff versehen will. Dieses Organ besteht aus einer
Art Leiste 10 (Fig. 3 und 4), die um die Achse Ii der Klebstoffwalze 9 mittels der Arme 12
drehbar ist. Zur Steuerung dieser Leiste 10 ist auf der Antriebachse 5 ein Exzenter 13
angeordnet, welches mittels der Schubstange die Leiste 10 vor- und zurückbewegt.
Claims (2)
1. Bogenanlegevorrichtung, insbesondere für Papiertütenmaschinen, bei der der Bogen
durch einen Klebstoffstempel vom Stapel einer Vorschubvorrichtung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klebstoffwalze (9), über welche der leere Klebstoffstempel (2) beim Rückgang zum
Stapel (b) wegstreicht, beim Vorgang des Stempels (2) zum Schütze des anhängenden
Bogens /a), abgedeckt wird.
2. Bogenanlegevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klebstoffwalze (9) von einer Leiste (10) abgedeckt wird, welche um eine mit ihr parallele
Achse (11) schwingt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE218112C true DE218112C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=479364
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT218112D Expired DE218112C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE218112C (de) |
-
0
- DE DENDAT218112D patent/DE218112C/de not_active Expired
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