DE217044C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE217044C DE217044C DENDAT217044D DE217044DA DE217044C DE 217044 C DE217044 C DE 217044C DE NDAT217044 D DENDAT217044 D DE NDAT217044D DE 217044D A DE217044D A DE 217044DA DE 217044 C DE217044 C DE 217044C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- zinc
- solutions
- ore
- container
- vessels
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- QAOWNCQODCNURD-UHFFFAOYSA-N Sulfuric acid Chemical compound OS(O)(=O)=O QAOWNCQODCNURD-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 18
- NWONKYPBYAMBJT-UHFFFAOYSA-L zinc sulfate Chemical compound [Zn+2].[O-]S([O-])(=O)=O NWONKYPBYAMBJT-UHFFFAOYSA-L 0.000 claims description 14
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 13
- HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N Zinc Chemical group [Zn] HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 9
- 239000011701 zinc Substances 0.000 claims description 9
- 229910052725 zinc Inorganic materials 0.000 claims description 9
- 239000010802 sludge Substances 0.000 claims description 7
- 229960001763 zinc sulfate Drugs 0.000 claims description 6
- 229910000368 zinc sulfate Inorganic materials 0.000 claims description 6
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims description 5
- 239000011686 zinc sulphate Substances 0.000 claims description 5
- 235000009529 zinc sulphate Nutrition 0.000 claims description 5
- 239000002245 particle Substances 0.000 claims description 4
- 150000003839 salts Chemical class 0.000 claims description 3
- 230000001174 ascending effect Effects 0.000 claims 1
- 238000005406 washing Methods 0.000 description 12
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 9
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 9
- 238000002386 leaching Methods 0.000 description 8
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- 238000005352 clarification Methods 0.000 description 5
- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N Silicium dioxide Chemical compound O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- LSNNMFCWUKXFEE-UHFFFAOYSA-N Sulfurous acid Chemical compound OS(O)=O LSNNMFCWUKXFEE-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 239000002253 acid Substances 0.000 description 3
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 3
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000011133 lead Substances 0.000 description 3
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 3
- 150000003467 sulfuric acid derivatives Chemical class 0.000 description 3
- QAOWNCQODCNURD-UHFFFAOYSA-L Sulfate Chemical compound [O-]S([O-])(=O)=O QAOWNCQODCNURD-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 2
- XLOMVQKBTHCTTD-UHFFFAOYSA-N Zinc monoxide Chemical compound [Zn]=O XLOMVQKBTHCTTD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000000377 silicon dioxide Substances 0.000 description 2
- 229910021653 sulphate ion Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000004063 acid-resistant material Substances 0.000 description 1
- 229910052787 antimony Inorganic materials 0.000 description 1
- WATWJIUSRGPENY-UHFFFAOYSA-N antimony atom Chemical compound [Sb] WATWJIUSRGPENY-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000002425 crystallisation Methods 0.000 description 1
- 230000008025 crystallization Effects 0.000 description 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 1
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 1
- 239000012452 mother liquor Substances 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 description 1
- 239000011787 zinc oxide Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B19/00—Obtaining zinc or zinc oxide
- C22B19/20—Obtaining zinc otherwise than by distilling
- C22B19/22—Obtaining zinc otherwise than by distilling with leaching with acids
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
- Y02P10/00—Technologies related to metal processing
- Y02P10/20—Recycling
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
|
η, bet
)rtl1t4)t C |
|
| ! | |
Witten = (Egc
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 40«. GRUPPE
Die vorliegende Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur Behandlung von zinkhaltigen
Erzen und Hüttenerzeugnissen, besonders aber die Behandlung von sulfidischen Zinkerzen, die bekannt sind unter der Bezeichnung
»widerspenstige Erze«, und in welchen das Zink mit anderen Metallen, wie Eisen, Blei und Kupfer, zusammen vorkommt und
die bisher schwierig zu verarbeiten waren. Die
ίο Erfindung umfaßt außerdem die Verarbeitung
von sog. »angereicherten« und anderen Hüttenerzeugnissen.
Es sind viele Versuche und Vorschläge gemacht worden, diese Erze mittels des sog.
»nassen« Verfahrens zu verarbeiten, welches darin besteht, daß man nach ihrem Rösten
das Zink als Sulfat auslaugt. Diese Auslaugung des durch die Röstung entstandenen
Zinksulfates geschieht in einigen Fällen durch Wasser, während in anderen Fällen, wo die
Röstung bis zur teilweisen Bildung von Oxyd fortgesetzt wird, die Auslaugung durch verdünnte Schwefelsäure vorgenommen wird. In
noch anderen Fällen wird gasförmige schweflige Säure zusammen mit Luft und Dampf in Gefäße
eingeleitet, in welchen die Erze in Wasser suspendiert sind.
Diese Versuche blieben jedoch nach Ansicht des Erfinders mehr oder weniger erfolglos, sobald
es sich um die Verarbeitung eines handelsüblichen Hüttenerzeugnisses handelte, da sich
gelatinöse Kieselsäure bildete und die beim Waschen gebildeten Sulfate wieder Wasser aufnahmen,
sowie ferner, weil das Erz die Neigung zeigte, zusammenzubacken.
Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung wird das Zink ununterbrochen Und schnell
durch Schwefelsäure ausgelaugt, während die ■ anderen Metalle in den Rückständen in einer
Form zurückbleiben, welche für die nachfolgende Verarbeitung, besonders durch Schmelzen,
geeignet ist. Das Zinksulfat wird dann vorzugsweise in Oxyd verwandelt, um es als
Farbstoff zu verwenden. Die Erfindung besteht aus einer Reihe an sich bekannter Maßnahmen,
nach welchen das zerkleinerte Erz zunächst geröstet wird, um einen möglichst
hohen Gehalt, an Zinksulfat und einen möglichst niedrigen Gehalt an Sulfaten der anderen
Metalle zu erhalten. Dann wird das so geröstete Erz ununterbrochen in einen aufwärts
gerichteten Strom verdünnter Schwefelsäure gebracht und schließlich ebenso ununterbrochen
die Zinksulfatlösung in mehr oder weniger konzentrierter Form von der Gangart und den
Erzteilen getrennt. Die Erzteilchen, welche so in Berührung mit einem fließenden Strom
des Auslaugemittels gebracht werden, und die gebildeten Lösungen werden ununterbrochen
von der gelatinösen Kieselsäure und anderen festen Stoffen getrennt, und da das Auslaugen ununterbrochen und schnell vor
sich geht, ist die Möglichkeit des Zusammenbackens auf das äußerste beschränkt.
Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung wird im folgenden dieselbe unter
Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in welchen eine Anlage zur Ausführung
des Verfahrens dargestellt ist. Das Verfahren ist jedoch nicht auf die Ausführung
in den im nachstehenden beschriebenen und in den Zeichnungen dargestellten Apparaten
beschränkt.. Seine Durchführung kann vielmehr auch in anderen Anlagen erfolgen.
Fig.-1 ist ein senkrechter Schnitt nach
Linie i-i der Fig. 2 und stellt den Auslaugebehälter dar.
Fig. 2 ist ein wagerechter Schnitt desselben nach der Linie 2-2 in Fig. 1.
Fig. 3 ist ein teilweise im Schnitt gezeichneter Aufriß einer Gruppe der Klärbehälter, und
Fig. 4 stellt die vollständige Anlage dar.
Zur Ausführung des Verfahrens wird das Erz zunächst einer sulfatisierenden Röstung in einem Flamm- oder Muffelofen derart unterzogen, daß ein möglichst hoher Gehalt von Zinksulfat und gleichzeitig ein möglichst hoher Gehalt an den Oxyden des Kupfers und Eisens erzielt wird. Zu diesem Zweck muß besonders gegen Ende des Verfahrens die Temperatur sorgfältig überwacht werden, so daß sie hoch genug ist, um die gebildeten Sulfate des Kupfers und Eisens zu zersetzen, aber nicht hoch genug, um einen nennenswerten Teil des Zinksulfates in Oxyd zu verwandeln. Die Röstung wird vorteilhaft in öfen mit Oberfeuerung und mechanischen Beschickungsvorrichtungen ausgeführt, so daß die Beschickung sowohl wie die Entfernung des fertig gerösteten Erzes ununterbrochen und selbsttätig vor sich geht. Die aus dem Röstofen entweichende schweflige Säure kann vorteilhaft in Bleikammern geleitet werden und so zur Bildung der bei dem vorliegenden Verfahren zur Verwendung kommenden Schwefelsäure benutzt werden.
Zur Ausführung des Verfahrens wird das Erz zunächst einer sulfatisierenden Röstung in einem Flamm- oder Muffelofen derart unterzogen, daß ein möglichst hoher Gehalt von Zinksulfat und gleichzeitig ein möglichst hoher Gehalt an den Oxyden des Kupfers und Eisens erzielt wird. Zu diesem Zweck muß besonders gegen Ende des Verfahrens die Temperatur sorgfältig überwacht werden, so daß sie hoch genug ist, um die gebildeten Sulfate des Kupfers und Eisens zu zersetzen, aber nicht hoch genug, um einen nennenswerten Teil des Zinksulfates in Oxyd zu verwandeln. Die Röstung wird vorteilhaft in öfen mit Oberfeuerung und mechanischen Beschickungsvorrichtungen ausgeführt, so daß die Beschickung sowohl wie die Entfernung des fertig gerösteten Erzes ununterbrochen und selbsttätig vor sich geht. Die aus dem Röstofen entweichende schweflige Säure kann vorteilhaft in Bleikammern geleitet werden und so zur Bildung der bei dem vorliegenden Verfahren zur Verwendung kommenden Schwefelsäure benutzt werden.
Das geröstete Erz wird noch heiß in ein Gefäß gebracht, in welchem sich ein aufwärts
gerichteter Strom verdünnter Schwefelsäxire befindet. Ein geeignetes Gefäß zu diesem Zweck
zeigen die Fig. 1 und 2. Es ist vorteilhaft zylindrisch und mit zwei Wandungen, der
äußeren A und der inneren B, versehen. Diese Wandungen A und B werden aus säurebeständigem
Stoff hergestellt, z. B. aus Antimon oder Hartblei. . Die äußere Wandung besteht
vorteilhaft aus zwei Teilen, welche durch Flanschen α aneinander befestigt sind. Die
Wandungen A und B sind treppenförmig gestaltet. Sie bilden zusammen einen ringförmigen
Hohlraum C, welcher einen inneren Hohlraum D umgibt. Am Boden laufen die Wandungen
A und B in Kegelflächen A1, B1 aus.
Die äußere Wandung A ist mit einem Ablaßrohr A 2 versehen, welches aus einem ringförmigen
Hohlraum C in einen Behälter As ausmündet.. Die innere Wandung B besitzt
ein Ablaßrohr B2, welches aus dem inneren Hohlraum D durch die äußere Wandung A1
hinausführt. Für die Auslaugeflüssigkeit ist am Boden des Gefäßes ein Einführungsrohr E
vorgesehen, das von dem Säurebehälter T (Fig. 4) durch die äußere Wandung A1 in den
ringförmigen Hohlraum C führt, wobei es vor- jo
teilhaft das Ablaßrohr B2 umgibt. Der Boden der inneren Wandung B1 bildet einen Verteiler
für die Flüssigkeit. Das ganze Gefäß ist mit einem Dampfmantel F umgeben, zwischen
dessen Flanschen f die Flanschen a eingeklammert sind. An der Oberseite der Vorrichtung
ist ein vorteilhaft drehbarer Trichter G angebracht, dessen Ablaßrohr G1 das
Erz in den ringförmigen Hohlraum C einführt. Ferner ist eine Kappe H vorgesehen, welche
oben in ein Rohr H1 ausläuft und die beim Auslaugen gebildeten Dämpfe abführt.
Die Klärbehälter sind in Gruppen angeordnet. In Fig. 3 ist eine solche Gruppe dargestellt,
während Fig. 4 eine vollständige Anlage zeigt, welche vier solcher Gruppen enthält.
In Fig. 3 bezeichnet / einen Klärbehälter mit konischem oder pyramidenförmigem Boden,
welcher ähnlich gebaut ist wie die gebräuchlichen Absetzgefäße oder »Spitzkasten«. Dieser
Klärbehälter ist mit einer Ablaßöffnung L versehen, in welcher ein Regulierhahn oder eine
ähnliche Vorrichtung angebracht ist. Oben an dem Klärbehälter befindet sich eine ringförmige
Rinne M. Jedes Gefäß ist mit einem inneren Zylinder K ausgestattet, in welchen
der Schlamm eintritt, und mit einem Überlauf N, welcher von der Rinne M jedes Klärbehälters
zum Zylinder K des nächst unteren führt. Zu jeder Gruppe von Behältern gehört
eine Rinne P zur Aufnahme der schlammförmigen festen Stoffe, welche aus der Ablaßöffnung
L austreten. Ära oberen Ende jeder Rinne P befindet sich ein Behälter S für das
Wasch wasser oder die schwache Lösung, worauf später näher eingegangen werden soll. An
den unteren Enden jeder Gruppe von Klärbehältern befindet sich ein Sammelbehälter R,
in welchem die klären Lösungen, wie sie aus der Rinne N des letzten Behälters der Gruppe
ausfließen, aufgespeichert werden.
In Fig. 4 sind die Behälter der ersten Gruppe mit J1, in der zweiten mit /2 in der
dritten mit /3, in der vierten mit J1 bezeich-.
net, und dementsprechend haben die Rinnen die Bezeichnung P1, P2, P3, P4, während die
Sammelbehälter mit R1, R2, Rs, RA bezeichnet
sind: Die Gefäße für die Waschflüssigkeit tragen die Bezeichnungen S1, S2 und S3, wobei
die unterste Gruppe mit einem solchen Behälter nicht ausgestattet ist. Ein Vorratsbehälter
Q für das .Waschwasser ist in irgend-
einer passenden Lage vorgesehen. Jeder der Behälter R1, R2, R9, R* ist mit einem Rohre
r1, r2, ra, f* ausgestattet, ferner mit einer Vorrichtung
zum Heben der Lösungen oder Flüssigkeiten, welche hier in Druckgefäßen w2,
w3 und wi bestehen, welche mit einem Rohrsystem
für Druckluft verbunden sind.
Das Rohr r1 des Sammelbehälters R1 führt
in den zweiten Sammelbehälter R2. Das
ίο Rohr f2 führt die Lösung vom Sammelbehälter
R2 zum Säure vorratsbehälter T zwecks ihrer Wiederverwendung zum Auslaugen. Das
Rohr r3 verbindet den Sammelbehälter R3 mit dem Behälter S1 für die Waschflüssigkeit und
das Rohr r* führt von dem Sammelbehälter 2?4
zu dem Vorratsbehälter S2 für die Waschflüssigkeit. Der Vorratsbehälter S3 wird mit
Waschwasser aus dem Behälter Q durch das Rohr q wieder gefüllt.. .
Das geröstete Erz wird noch beiß oben in den ringförmigen Hohlraum C eingeführt, in
welchem ein aufwärts gerichteter Strom verdünnter Schwefelsäure sich befindet, weicher
durch das Rohr E von dem Vorratsbehälter T aus gespeist wird. Das Erz fällt in dem
Hohlraum C von Stufe zu Stufe abwärts und kommt so in innige Berührung mit der verdünnten
Schwefelsäure, wobei das Zink als Sulfat gelöst wird. Zu gleicher Zeit mit dem Erz kann starke Säure zugegeben werden. Da
das Erz heiß ist, wird durch den Dampfmantel F die Temperatur hoch gehalten und
auf diese Weise eine schnelle Auflösung des Zinks bewirkt. Die Zinksulfatlösung fließt
über die obere Kante der inneren Wandung B in den mittleren Hohlraum D, wobei sie
Schlamm und feinere Teilchen mitreißt. Die Gangart und die ungelösten Erzteile sinken in
dem ringförmigen Hohlraum C zu Boden und werden ununterbrochen durch die öffnung A 2
entfernt und . in den Behälter A 3 übergeführt,
um später geschmolzen oder in anderer Weise verarbeitet zu werden.
Die das Zinksulfat und andere lösliche Salze
45- enthaltende Lösung, welche mit dem Schlamm zusammen aus dem inneren Hohlraum D mittels
des Rohres B2 abgezogen wird, wird zur Abscheidung der mechanisch mitgerissenen Teile
und um eine starke oder gesättigte Zinksulfatlösung zu erhalten, in geeigneter Weise weiter
behandelt. Zu diesem Zwecke wird die Lösung zusammen mit dem Schlamm, welcher
Oxyde und andere feste Körper enthält, in das höchststehende Gefäß J1 der ersten
Gruppe von Klärbehältern gebracht. Die klare Lösung fließt über die obere Kante in
die ringförmige Rinne M und von da in den Sammelbehälter Ä1. Ist die Lösung hier noch
nicht genügend ■ stark,. so wird sie in. den Vorratsbehälter
T entweder direkt oder durch den zweiten Sammelbehälter R2 durch das Rohr r1
zurückgebracht. Der aus dem Behälter J1 abgelassene Schlamm fließt die Rinne P1 hinab,
wo er. mit Lösungen oder mit Waschwasser aus dem Behälter S1 gewaschen wird. Dieses
abwechselnde Klären und Waschen wird durch die folgenden Gruppen von Klärbehältern /2,
J3, Ji fortgesetzt, bis der Schlamm aus der,.
untersten Gruppe praktisch frei von löslichen Salzen ausfließt. Der Kreislauf des Verfahrens
wird dadurch geschlossen, daß man die klaren Lösungen, welche man so aus den
untersten Gruppen erhält, in die Vorratsbehälter für die Waschflüssigkeit der oberen
Gruppen zurückgibt, indem z. B. die klaren Lösungen aus den Sammelbehältern R3, i?4 in
die Waschflüssigkeitsbehälter S1, S2 durch die
Rohre r3, l·1 zurückgehen, während neues
Waschwasser in den Behälter S3 gegeben wird. Auf diese Weise werden die Lösungen nach
und nach konzentriert, bis sie in dem Behälter R1 gesättigt sind, während zu gleicher
Zeit die im Umlauf befindliche Flüssigkeitsmenge durch Wiederbeschicken des Behälters S3
mit so großen Mengen von Wasser aufrechterhalten wird, wie Flüssigkeit aus dem Sammelbehälter
R1 abgezogen wird. Der Behälter T wird ebenfalls ununterbrochen mit Schwefelsäure
nachgefüllt. . :
Die gesättigte Zinksulfatlösung wird aus dem Behälter R1 abgezogen und das Zinksulfat durch Kristallisation gewonnen. Die
Mutterlauge wird wieder zum Auslaugen verwendet und geht zu diesem Zwecke in den
Behälter T zurück.
■Das in kristallisierter Form erhaltene Zinksulfat
wird entwässert und dann in einem passenden Ofen zur Gewinnung von Zinkoxyd erhitzt. Die hierbei entweichenden schwefligsauren Gase können zur Herstellung der zum
Verfahren notwendigen Schwefelsäure ausgenutzt werden.
Die Erzteile und der Schlamm,, wie sie von
den Klärbehältern kommen, können in einem mit Rührwerk versehenen Gefäß weiter gewaschen
und schließlich mit den Rückständen aus dem Auslaugebehälter geschmolzen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verfahren zur Behandlung von zinkhaltigen Erzen und zinkhaltigen Hüttenerzeugnissen zwecks Gewinnung von konzentrierten Zinksulfatlösungen, dadurch gekennzeichnet, daß das Erz zunächst geröstet, dann mit einem aufwärts gehenden Strom von verdünnter Schwefelsäure behandelt wird, daß die unten befindliche Gangart und die ungelösten Erzteilchen abgezogen werden, während die oben befindlichen Lösungen von Zinksulfat undvon löslichen Salzen zusammen mit Schlamm und mitgeführten Partikeln abgezogen werden, daß dann die Lösungen von den festen Körpern dadurch getrennt werden, daß man sie durch Reihen oder Gruppen von Absetz- oder Scheidegefäßen gehen läßt, und daß schließlich die festen Körper beim Durchgehen durch die einzelnen Gruppen der Scheidegefäße einer Waschung mit klaren Lösungen unterzogen werden, die von den unteren Gruppen der Scheidegefäße erhalten werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217044C true DE217044C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=478389
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217044D Expired DE217044C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217044C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2528869A1 (fr) * | 1982-06-21 | 1983-12-23 | Mo I Stali I Splavov | Installation pour la production de solutions de metaux non ferreux |
-
0
- DE DENDAT217044D patent/DE217044C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2528869A1 (fr) * | 1982-06-21 | 1983-12-23 | Mo I Stali I Splavov | Installation pour la production de solutions de metaux non ferreux |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2543340C2 (de) | ||
| DE2215949A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Sole | |
| DE3227240A1 (de) | Verfahren zur herstellung von elektrolytischem zink oder hochreinen zinksalzen aus sekundaeren zink-rohmaterialien | |
| DD244766A5 (de) | Verfahren und vorrichtung zum reinigen von lithium | |
| DE3003635A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur entarsenierung arsenhaltiger materialien | |
| DE2442192A1 (de) | Verfahren zum reinigen von silicium | |
| DE2504783A1 (de) | Verfahren zur erzeugung von nickel aus einer nickelhaltigen legierung | |
| DE2636837B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen von Wismut aus Blei | |
| DE1228233B (de) | Verfahren zur Herstellung von Schwefeldioxyd | |
| DE2810933A1 (de) | Verfahren zur extraktion von metallen und erzen aus konzentraten | |
| DE217044C (de) | ||
| WO1985001069A1 (fr) | Procede, installation et/ou dispositif de preparation de battitures enduites d'huile ou de materiaux similaires | |
| DE2311242C3 (de) | Verfahren zur Gewinnung von Kupfer, Zink oder Nickel aus sulfidischen Erzen | |
| DE3432702A1 (de) | Verfahren, anlage und/oder vorrichtung zum aufbereiten von veroeltem haufwerk o.dgl. materialien | |
| DE212623C (de) | ||
| DE2036391C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Rückgewinnen des Kupfergehaltes aus Rest- oder Nebenprodukten metallurgischer Verfahren | |
| DE853937C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von wasserfreiem Natrium-sulfat aus rohem, aus verbrauchten Viscosespinnbaedern auskristalli-siertem Glaubersalz, gegebenenfalls unter gleichzeitiger Wiedergewinnung der Spinnbaeder | |
| DE618499C (de) | Verfahren zur Reinigung von geschmolzenen Leichtmetallen und ihren Legierungen | |
| DE4230223A1 (de) | Verfahren und Anlage zum Entfernen von Blei, Cadmium und Zink aus Stäuben | |
| DE956303C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Laugung von Kalimineralien | |
| DE13792C (de) | Verfahren zur Gewinnung von Blei und Silber aus gemischten Erzen | |
| DE2820197C2 (de) | Verfahren zum Ausfällen von Eisen als ein Jarosit von niedrigem Nichteisenmetallgehalt | |
| DE238292C (de) | ||
| EP0800590B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur trennung einer spezifisch leichteren phase von einer spezifisch schwereren flüssigen phase | |
| AT215047B (de) | Verfahren zum kontinuierlichen Ausschmelzen von Fett und Talg und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens |