DE217022C - - Google Patents
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- DE217022C DE217022C DENDAT217022D DE217022DA DE217022C DE 217022 C DE217022 C DE 217022C DE NDAT217022 D DENDAT217022 D DE NDAT217022D DE 217022D A DE217022D A DE 217022DA DE 217022 C DE217022 C DE 217022C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B7/00—Mercerising, e.g. lustring by mercerising
- D06B7/08—Mercerising, e.g. lustring by mercerising of fabrics of indefinite length
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 217022-KLASSE Sa. GRUPPE
Beim Mercerisieren von Geweben in gespanntem Zustande, d. h. beim Tränken der letzteren
mit Natronlauge o. dgl., ist es bereits bekannt, die Lauge aus dem Textilgut abzusaugen und
dabei möglichst zurückzugewinnen. Hierbei machte sich jedoch der Nachteil bemerkbar,
daß die Natronlauge sich beim Absaugen aus dem Gewebe infolge Berührung mit der in der
Luft enthaltenen Kohlensäure teilweise zersetzte und in Soda umwandelte.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun eine Vorrichtung zum Zurückgewinnen
der bei der vorhergegangenen Mercerisation verwendeten Natronlauge, bei welcher nach Möglichkeit eine Berührung der Lauge
mit der atmosphärischen Luft beim Absaugen verhindert werden soll. Die Erfindung besteht
darin, daß gegenüber dem unter der Gewebebahn angeordneten Saugkasten oberhalb der
Gewebebahn ein zur Zuführung von Dampf, Wasser, verdünnter Lauge o. dgl. dienender
Kasten angeordnet ist, der mit seinen Randleisten das Gewebe gegen entsprechende Randleisten
des Saugkastens preßt. Zwischen diesen beiden genau übereinanderliegenden Kästen,
deren Ränder zweckmäßig mit Gummidichtungen gepolstert sind, wird die Gewebebahn unmittelbar
nach der Mercerisierung hindurchgeführt, durch die Saugwirkung des einen (unteren)
Kastens wird die überschüssige Natronlauge aus dem Gewebe fortgesaugt, und durch die Dichtungsleisten
wird an der Saugstelle der Zutritt der atmosphärischen Luft nach Möglichkeit verhindert.
Einem Zersetzen der Lauge wird also vorgebeugt, man erhalt also durch die neue Vorrichtung"
eine verhältnismäßig starke unverdorbene Lösung, welche nach geringem Eindampfen
ohne weiteres wieder benutzt werden, kann..
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel schematisch
dargestellt. Die. mit der Natronlauge 0. dgl. getränkte Gewebebahn α, welche in bekannter
Weise durch die Kluppenketten b gespannt erhalten wird, bewegt sich zwischen den beiden
Kästen c und d hindurch. Die letzteren sind an den auf der Gewebebahn aufliegenden Seiten ■
offen, im übrigen jedoch vollkommen geschlossen ausgeführt. An ihren auf dem Gewebe aufliegenden
Rändern sind diese Kästen mit Gummipolstern e versehen, welche einen möglichst
luftdichten Abschluß bewirken.
Über die ganze Länge des oberen Kastens s ' sind gleichmäßig die Rohre /"verteilt, vermittels
deren aus dem Behälter g dem Kasten c Kondenswasser, das auch mit Natronlauge vermischt sein kann, zugeführt wird. Gegebenenfalls
könnte aber in den Kasten c auch gesättigter Dampf durch Düsen o. dgl. eingespritzt
werden. Der Saugkasten d ist durch die Rohre h mit einer Saugpumpe in Verbindung gesetzt,
vermittels deren im Saugkasten d ein Unterdruck erzeugt wird. Auf diese Weise wird das
dem oberen Kasten c zugeführte Kondenswasser oder der Dampf durch die Gewebebahn'
hindurchgesaugt, wobei auch die in dem Gewebe enthaltene Natronlauge mitgeführt und
abgesaugt wird. Durch die Gummidichtungen e,
welche fest auf der Gewebebahn aufliegen, wird ein fast vollkommener Luftabschluß erreicht
und so eine Zersetzung der Natronlauge möglichst verhindert. ■
Da es bei Verwendung von Natronlauge in' erster Linie die in der Luft enthaltene Kohlensäure ist, welche beim Absaugen der Lauge leicht eine Umwandlung und Zersetzung derselben herbeiführen könnte, so kann man gegebenenfalls auch in der Weise verfahren, daß man die in der Gewebebahn enthaltene Lauge mit Hilfe von Luft absaugt, welche vorher von Kohlensäure befreit worden ist. Zu diesem
Da es bei Verwendung von Natronlauge in' erster Linie die in der Luft enthaltene Kohlensäure ist, welche beim Absaugen der Lauge leicht eine Umwandlung und Zersetzung derselben herbeiführen könnte, so kann man gegebenenfalls auch in der Weise verfahren, daß man die in der Gewebebahn enthaltene Lauge mit Hilfe von Luft absaugt, welche vorher von Kohlensäure befreit worden ist. Zu diesem
■ Zwecke hätte rrian lediglich in dem Behälter g
eine Schicht geeigneter Chemikalien unterzubringen, welche' die hindurchzusaugende Luft
von der Kohlensäure befreien.
Um die beschriebene Vorrichtung für verschiedene Breiten der Gewebebahn geeignet zu
machen, kann man die Einrichtung derart treffen, daß die Kästen c und d um eine senkrecht zu ihnen stehende Achse * mehr oder
weniger gedreht werden können, so daß sie alsdann auf der Gewebebahn schräg stehen. Die
Enden der Kästen werden zu diesem Zwecke am besten vollkommen abgerundet ausgeführt.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Zurückgewinnen der beim Mercerisieren von Geweben verwendeten
Lauge durch Absaugen, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber dem unter der Gewebebahn
angeordneten Saugkasten (d) oberhalb der Gewebebahn ein zur Zuführung
von Dampf, Wasser, verdünnter Lauge
. o. dgl dienender Kasten (c) angeordnet ist,
der mit seinen Randleisten das Gewebe gegen entsprechende Randleisten des Saugkastens preßt, wodurch an der Saugstelle
der Zutritt atmosphärischer Luft nach Möglichkeit verhindert wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Kästen (c und d) zur Verwendung für verschieden
breite Gewebebahnen um eine senkrechte Achse (i) drehbar angeordnet sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217022C true DE217022C (de) |
Family
ID=478369
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217022D Active DE217022C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217022C (de) |
-
0
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