DE216807C - Verschluss fuer kleidungsstuecke jeder art und fuer gebrauchsgegenstaende, bestehend aus an den verschlusskanten des kleidungsstueckes o.dgl.kettenartig angeordneten oesen und hakengliedern - Google Patents
Verschluss fuer kleidungsstuecke jeder art und fuer gebrauchsgegenstaende, bestehend aus an den verschlusskanten des kleidungsstueckes o.dgl.kettenartig angeordneten oesen und hakengliedernInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B19/00—Slide fasteners
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Landscapes
- Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3 c. GRUPPE
GIDEON SUNDBACK in HOBOKEN, V. St. A.
Ösen- und Hakengliedern.
Die Erfindung bezieht sich auf Verschlüsse für Kleidungsstücke jeder Art und für Gebrauchsgegenstände,
bei denen an den Kanten kettenartig angeordnete Haken- und Ösenglieder sich befinden, die durch einen Schieber
zum Eingriff gebracht werden. Durch die Anordnung nach dieser Erfindung" wird der
Verschluß' biegsamer gemacht und die Möglichkeit einer zufälligen Trennung von Haken-
und Ösengliedern ausgeschlossen.
Insbesondere betrifft die Erfindung eine neue Formgebung der Ösenglieder in Verbindung
mit neuartigen Mitteln für die Kupplung zur Verhinderung der unbeabsichtigten Trennung
der Teile des Verschlusses nach ihrer Verbindung. Der bekannte Verschluß umfaßt
in der Hauptsache zwei biegsame Bänder, von denen das eine an der Kante mit einer Reihe
von Hakengliedern und das andere mit mit diesen zusammenwirkenden Üsengliedern versehen
ist, die durch einen beide Ketten umgreifenden Schieber mit jenen zum Eingriff gebracht
bzw. getrennt werden. Bei dieser Anordnung ist ein verhältnismäßig langes Hakenglied
erforderlich, um mit dem Ösenglied in Eingriff bleiben zu können, wenn die Streifen
. oder Ketten gebogen werden. Wenn der Biegungswinkel schärfer wird, ist der Haken bestrebt,
aus der Öse seitlich auszutreten.
Gemäß der Erfindung besteht das Ösenglied in der Hauptsache aus einer Grundröhre für
die Befestigung an den Bändern, und sein Kupplungsteil besteht aus einer ' schleifenartigen
Öse, die in einer parallelen Ebene zu den Bändern liegt; die Hakenglieder sind an
der anderen Kette so in bezug auf die ösenglieder angeordnet, daß die Hakenspitze
durchgreifen kann und an einem Ende der Schleife festgehalten wird, während die Seitenteile
der Öse den Schenkel des Hakens umgreifen und seine Entkupplung verhindern, wenn die Ketten gebogen werden. Durch
diese Anordnung wird ein seitliches Lösen von Haken und Öse verhindert, und zwar durch
die Seitenteile der öse, die den Schenkel des Hakens umgreifen, der Hakenspitze ermöglichend,
frei um den notwendigen Bogen auszuschwingen, ohne die Verbindung der Seitenteile
der Öse und des Hakenschenkels zu lösen.
Ein' weiterer wesentlicher Teil der Erfindung
betrifft ein Kupplungsglied zur Verhinderung des Lösens des Hakens aus der Schleife
durch eine Längsverschiebung, nachdem der Haken in die Öse eingegriffen hat .
Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine Ansicht des Verschlusses nach der Erfindung, und zwar bei verbundenen
Ketten. Fig. 2 ist eine Sonderansicht eines Teiles der Kette und eines Ösengliedes in vergrößertem
Maßstabe. Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Ösengliedes und zeigt.die vorteilhafteste
Form der schleifenartigen Öse. Fig. 4 ist eine Seitenansicht und zeigt die Stellung
der Teile bei gebogener' Kette, und Fig. 5 ist eine Sonderdarstellung der Kupplungsglieder
bei seitlicher Ausbiegung im vergrößerten Maßstabe.
Der Verschluß besteht aus zwei biegsamen Ketten 1 und 2, die an einem Kleid oder anderem
Gegenstand befestigt werden und mit in-. einandergreif enden Haken- und Ösengliedern 3
und 4, einem Schieber 5, einem oberen Hemmstück 6 und einem unteren Hemmstück 7· versehen
sind. Die Beschaffenheit der Ketten und der Hakenglieder 3 ist ähnlich der bekannten
Ausführung, d. h. jede Kette besitzt ein durchgehendes, von einer Kordel durchzogenes
Band, an welchem die Glieder, die in der Hauptsache aus röhrenförmigen Metallgliedern
bestehen und durch Druck angeklammert werden, befestigt sind. Natürlich könnten die Ketten auch anders ausgebildet sein. . Bei
der praktischen Ausführung werden die Hakenglieder 3 zweckmäßig an einer einzigen
Kette und die Glieder 4 an der anderen Kette angebracht, so daß sie gegenseitig in Eingriff
kommen können. Die ösenglieder sind dabei mit einer neuen Form von Kupplungsgliedern,
die unten näher beschrieben werden sollen, versehen, um ein Lösen durch Längsbewegung
zu verhindern. Die Hakenglieder 3 sind mit Haken 8 versehen, die aus einer Spitze 9 und
einem Schenkel 10 bestehen und bekannter Form sind, aber mit Rücksicht auf die andere
Ausbildung des Ösengliedes etwas kürzer sind, als es bei den früheren Anordnungen erforderlich
ist.
Die in Fig. 2 und 3 dargestellten Ösenglieder bestehen aus dem Röhrenteil 4, der an die
Bänder in ähnlicher Weise wie die Hakenglieder angeklammert ist, einem Schenkel 12 und
einer schleifenförmigen Öse 13; diese Öse ist in der Hauptsache flach und ragt parallel zur
Kante des Bandes aus, um den Betrag des Schenkels 12 abstehend. Es ist zu bemerken,
daß die Öse 13 über das Ende der Röhre 4 hinausragt, so daß sie in den Bereich des daneben
befindlichen Ösengliedes eingreift. Das entgegengesetzte Ende der Röhre 4 des Ösengliedes
ist mit einer Sperrnase 14 versehen, deren Wirkung darin besteht, durch die Öse 13 des
nächsten darunter befindlichen Ösengliedes zu greifen und dadurch als Hemmglied zu wirken,
so daß es sich an den Schenkel des nächsten Hakengliedes, wie aus Fig. 5 ersichtlich,
anlegt, um die Bewegung in einer Richtung zu verhindern; die Bewegung des Schenkels in
der anderen Richtung wird durch die Schleife selbst verhindert.
Der Schieber 5 ist mit Nasen 17 an der Eintrittsstelle
der Hakenkette 1 versehen, um die Haken selbsttätig in die Eingriffsebene beim
Eintritt in den Schieber zu drehen. Der Schieber selbst hat zusammenlaufende Kanäle,
durch die die Haken- und Ösenglieder zum Ein- bzw. Ausgriff ein- bzw. austreten. Das
Verschließen wird dadurch bewirkt, daß der Schieber 5 aufwärts an den Ketten entlang gezogen
wird, wodurch er veranlaßt, daß die Haken zuerst durch die ösen 13 treten, worauf
die entsprechende gegenüberliegende Sperrnase 14, wie aus Fig. 1 ersichtlich, folgt
und den Haken sperrt. Das Öffnen des Ver-Schlusses wird in bekannter Weise derart bewirkt,
daß die oberen Enden der Ketten auseinandergezogen werden, wodurch sie den Schieber veranlassen, gleichzeitig an den
Ketten nach abwärts zu gleiten.
Bei der bekannten Ausführung sind, wie bemerkt, die Hakenspitzen bestrebt, beim Biegen
der verbundenen Ketten seitlich aus den Ösen auszutreten, was einen längeren Haken erforderlich
macht. Aber bei starker Biegung wird das Ende des Hakens verbogen und in manchen
Fällen infolge Verfangene des Hakenendes mit dem Seitenteil der Öse abgebrochen werden. Das Hauptmerkmal der Erfindung
besteht also darin, daß das Hakenende nur dazu benutzt wird, die Trennung der Verschlußteile
zu verhindern, während es seitlich in solch großem Bogen vollständig frei ausschwingen
kann, als es überhaupt erforderlich wird (s. Fig. 5) ; die Trennung der Öse vom
Haken bei seitlicher Biegung wird durch die Seitenteile der Öse, die mit dem Schenkel des
Hakens in Eingriff stehen, verhindert. Es muß noch bemerkt werden, daß die zusammengehörigen
Haken- undÖsenglieder etwas nachgiebig auf den Ketten sitzen, zum Zweck, die
Biegungsachse durch das Auge zu leiten, so daß der Bogen der Bewegung des Hakenschenkels
sehr klein in bezug auf die Öse sein wird, wodurch die Hakenspitze durch einen
maximalen Bogen schwingen kann, ohne in irgendwelcher Weise den Eingriff von Haken
und Öse in Mitleidenschaft zu ziehen. Wenn der Ausdruck »Schleife« für den eingreifenden
Teil des Ösengliedes gebraucht worden ist, so soll damit die Erfindung keineswegs auf die
Verwendung einer geschlossenen Schleife beschränkt sein, sondern es kann das Ende der
Schleife offen sein, ohne damit aus dem Bereich der Erfindung zu treten. Praktisch ist
es vorteilhaft, das Ende der Schleife zu schließen, da hierdurch scharfe Vorsprünge oder.
Ecken vermieden werden, die in das Gewebe eingreifen könnten.
Durch diese Erfindung wird eine kräftigere Bauart erhalten, und die Ketten können in sehr
scharfem Winkel gebogen werden, ohne die Haken zu zerstören oder eine Trennung zu
veranlassen; praktisch ist es unmöglich, bei dieser Bauart die Haken und ösen durch seitliches
Biegen außer Eingriff zu bringen, ohne vollständig den Verschluß zu zerstören.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:
ι. Verschluß für Kleidungsstücke jeder Art und für Gebrauchsgegenstände, bestehend aus an den Verschlußkanten des Kleidungsstückes u. dgl. kettenartig angeordneten Ösen- und Hakengliedern, die durch einen beide Ketten umfassenden Schieber zum Eingriff gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Öse (13) der Ösengliedef mit hohen Seitenflanken versehen ist, die über die Ansatzstelle der zugehörigen Haken (8) am Hakenglied greifen, um das Austreten des Hakens aus der Öse beim Durchbiegen des Verschlusses zu verhindern. - 2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ösenglied mit einer Nase (14) versehen ist, die sich nach dem Eingreifen des vorhergehenden Hakens in sein Ösenglied auf dessen Schenkel aufsetzt, denselben sperrt und dadurch eine Längsverschiebung und ein Austreten des Hakens aus seiner Öse verhindert.
- 3. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öse der Ösenglieder durch einen Ansatz an diesen gebildet wird, der, schleifenförmig oder auch nur aus zwei Seitenflanken bestehend, in den Bereich des nächsten Ösen- bzw. Hakengliedes hineinragt. .Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE216807T | 1909-04-01 |
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| DE216807C true DE216807C (de) | 1909-12-04 |
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| DE1909216807D Expired DE216807C (de) | 1909-04-01 | 1909-04-01 | Verschluss fuer kleidungsstuecke jeder art und fuer gebrauchsgegenstaende, bestehend aus an den verschlusskanten des kleidungsstueckes o.dgl.kettenartig angeordneten oesen und hakengliedern |
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| DE (1) | DE216807C (de) |
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1909
- 1909-04-01 DE DE1909216807D patent/DE216807C/de not_active Expired
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