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DE2166787A1 - Messerscheide mit schaerfvorrichtung - Google Patents

Messerscheide mit schaerfvorrichtung

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Publication number
DE2166787A1
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DE
Germany
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carrier
channel
wall
counter
knife blade
Prior art date
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Granted
Application number
DE19712166787
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English (en)
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DE2166787C3 (de
DE2166787B2 (de
Inventor
Peter Kingsley Bayly
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wiltshire Cutlery Co Pty Ltd
Original Assignee
Wiltshire Cutlery Co Pty Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Wiltshire Cutlery Co Pty Ltd filed Critical Wiltshire Cutlery Co Pty Ltd
Publication of DE2166787A1 publication Critical patent/DE2166787A1/de
Publication of DE2166787B2 publication Critical patent/DE2166787B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2166787C3 publication Critical patent/DE2166787C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B13/00Thrusting-weapons; Cutting-weapons carried as side-arms
    • F41B13/02Sabres; Cutlasses; Swords; Epees
    • F41B13/04Sheaths or scabbards therefor ; Wearing gear therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • B24D15/06Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
    • B24D15/08Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
    • B24D15/084Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors the sharpening elements being fitted to knife sheaths, holders or handles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B29/00Guards or sheaths or guides for hand cutting tools; Arrangements for guiding hand cutting tools
    • B26B29/02Guards or sheaths for knives
    • B26B29/025Knife sheaths or scabbards

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Knives (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

Messerscheide mit Schärfvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Messerscheide mit einem hohlen Gehäuse, einem in dem Gehäuse ausgebildeten Kanal mit einer Eintrittsöffnung an einem Ende zur Aufnahme einer Messerklinge, mit einer Schärfvorrichtung, die schwenkbar an einem vorderen Endteil eines Trägers in dem Gehäuse benachbart zur Eintrittsöffnung befestigt ist, wobei der Träger in dem Kanal in Richtung auf dessen eine Wand und von dieser fortbewegbar ist und gegen diese eine Wand durch Vorspanneinrichtungen vorgespannt ist, um die Messerklinge und die Schärfvorrichtung gegeneinander zu pressen.
Bei einer Messerscheide dieser Art (deutsche Offenlegungsschrift P 21 6Ψ 277) ergibt sich insbesondere bei sehr breiten Messerklingen die Möglichkeit einer Verkantung oder eines Kippens der Messerklinge in dem in dem Gehäuse ausgebildeten Kanal. Wei-
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terhin kann der von den Vorspanneinrichtungen bei sehr breiten Messerklingen ausgeübte Druck sehr hoch werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Messerscheide der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der verhindert ist, daß die Messerklinge beim Einschieben seitlich verkippt wird und bei der der von der Schärfvorrichtung auf die Schneidkante ausgeübte Druck im wesentlichen unabhängig von der Breite der Klinge ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß durch ein Gegendruck' gebildete Führungseinrichtungen in dem Kanal angeordnet sind, daß das Gegendruckelement einen zwischen der einen Wand des Kanals und dem Träger angeordneten Teil aufweist, der mit einer in den Kanal zwischen dem Träger und der einen Seitenwand eingeführten Messerklinge in Eingriff kommt und hierbei gegen die eine Wand gedrückt wird und daß das Gegendruckteil mit dem Träger derart zusammenwirkt, daß eine der Wirkung ■der Vorspanneinrichtungen entgegenwirkende Kraft zumindest während des anfänglichen Einschiebens der Messerklinge in den Kanal ausgeübt wird, wenn das Teil des Gegendruokelementes gegen die eine Wand gedrückt wird.
Durch diese Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich eine kontinuierliche Führung der Messerklinge unabhängig von der Breite der Messerklinge und weiterhin wird durch das Gegendruckelement eine Kraft ausgeübt, die der Kraft der Vorspanneinrichtungen in Abhängigkeit von der Breite der Messerklinge entgegenwirkt, so daß der von der Schärfvorrichtung auf die Schneidkante ausge-" übte Druck im wesentlichen von der Breite der Messerklinge unabhängig ist.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Gegendruckelement auf dem Träger um eine Achse schwenkbar befestigt ist, die hinter dem Teil des Gegendruck-
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elementes angeordnet ist und daß der Teil des Gegendruckelementes zwischen dem vorderen Endteil des Trägers und der einen Seitenwand des Kanals zumindest dann angeordnet ist, wenn sich der Träger in einer Ruhestellung befindet, die die äußerste Stellung ist, die der Träger bei seiner Bewegung in Richtung auf die eine Wand des Kanals einnimmt.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Führungsflächen durch jeweils gegenüberliegende Seitenteile des Gegendruckelementes gebildet sind, daß die Seitenteile seitlich mit Abstand voneinander angeordnet und jeweils mit einer jeweiligen Seitenwand des Trägers verbunden sind und daß das Teil des Gegendruckelementes ein Balken ist, der sich zwischen benachbarten Endabschnitten der Seitenteile an der von den Schwenkverbindungen abgewandten Seite erstreckt und diese miteinander verbindet.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen noch näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt eines ersten Ausführungsbeispiels vor dem Einschieben einer Messerklinge;
Fig. 2 einen der Fig. 1 ähnlichen Schnitt nach dem· Einschieben einer (nicht gezeigten) Messerklinge;
Fig. 3 einen Querschnitt entlang der Linie 3-3 nach Fig. 2; Fig. 4- eine vergrößerte Vorderansicht nach Fig. 1;
Fig. 5 einen vergrößerten Querschnitt entlang der Linie V-V nach Fig. 3;
Fig. 6 einen vergrößerten Querschnitt entlang der Linie VI-VI nach Fig. 3;
Fig. 7 einen vergrößerten Querschnitt entlang der Linie VII-VII nach Fig. 3;
Fig. 8 einen Längsschnitt des Vorderteils der Messerscheide mit gerade eingeschobener Messerklinge;
Fig. 9 einen der Fig. 2 ähnlichen Schnitt mit fast vollständig eingeschobener Messerklinge;
Fig. 10 einen der Fig. 8 ähnlichen Schnitt mit herausgezogener Messerklinge;
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Hg. 11 einen Längsschnitt mit gelöster Vorspannfeder zur Entfernung des Trägers vom Gehäuse;
Pig. 12 einen der Fig. 11 ähnlichen Schnitt mit teilweise vom Gehäuse entfernten Träger.
Die in den ELguren dargestellte Messerscheide weist ein hohles Gehäuse 2 mit einem Kanal 3 zur Aufnahme einer Messerklinge 4 (Hg. 8, 9 und 10) auf, der die Schneidkante der Klinge 4 schützen kann, während das Messer bei Nichtgebrauch in der Messerscheide angeordnet ist. Der Kanal 3 ist an einem Ende zur Aufnahme der Messerklinge 4- offen und kann am anderen Ende durch eine Endwand 6 des Gehäuses verschlossen sein. Es ist weiterhin vorzuziehen, daß der Kanal 3 langgestreckt ist und eine größere Höhe als Breite aufweist.
Zur Vereinfachung der Beschreibung wird das Ende der Messerscheide, durch das die Messerklinge 4 eingeführt wird, im folgenden als das vordere Ende der Messerscheide bezeichnet. Somit werden die relativen Ausdrücke "vorne" und "hinten" oder Wörter mit ähnlicher Bedeutung in dieser Beschreibung unter Bezugnahme auf die vorderen und hinteren Enden der Messerscheide verwendet.
In gleicher Weise werden die "obere" ader "untere" oder Wörter von ähnlicher Bedeutung in dieser Beschreibung zur Bezugnahme auf die oberen und unteren (Schneid-)kanten der Messerklinge 4 verwendet. Im Hinblick hierauf wird die Messerscheide im folgenden als so angeorndet beschrieben, daß sie eine Messerklinge 4 mit der Schneidkante 5 nach unten hält. Es ist jedoch verständlich, daß die Messerscheide so befestigt werden kann, daß sie die Messerklinge 4 in irgendeiner gewünschten Stellung, beispielsweise nach oben oder auf der Seite hält.
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Ih der in den Zeichnungen gezeigten bevorzugten Ausführunge- form weist das Gehäuse 2 zwei Seitenwände 7» eine obere Wand 8 und eine untere Wand 9 auf, die zusammen den Kanal 3 zur Aufnahme der Messerklinge 4 bilden. Die vorstehend erwähnten Wände sind vorzugsweise länger als die in dem Kanal 3 aufzunehmende Messerklinge 4, so daß sich ein vollständiger Schutz für die Schneidkante 5 ergibt und das hintere Ende des Kanals 3 ist vollständig durch die Endwand 6 verschlossen, obwohl dies nicht unbedingt erforderlich ist.
fc Die Schärfvorrichtung 11 ist derart an oder in dem Gehäuse befestigt, daß sie in Richtung auf die obere Wand 8 und von dieser fortbewegbar ist und die Druckvorrichtung 10 wirkt über einen weiter unten beschriebenen Träger 12 auf die Schärfvorrichtung 11 derart, daß die Schärfvorrichtung normalerweise in Richtung auf die obere Wand 8 gepreßt wird. Die Anordnung ist derart, daß die obere Wand 8 des Gehäuses oder zumindest ein Teil hiervon als Gegendruckoberfläche dient, mit der die obere Kante 5a der Messerklinge 4· normalerweise während des Einschiebens und Herausziehens in Eingriff steht. In dem in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel wirkt die Messerklinge 4 gegen den vorderen Endteil der oberen Wand 8 über ein Gegendruck-
" element 13, das, wie im folgenden beschrieben, aufgebaut und angeordnet ist.
In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform schließt der Träger 12 einen langgestreckten Körperteil ein, der sich in Längsrichtung des Kanals 3 erstreckt und der am hinteren Endteil gelenkig mit dem Gehäuse 2 verbunden ist und am vorderen Endteil die Schärfvorrichtung 11 haltert. Die Schwenkverbindung kann in irgendeiner geeigneten Weise bewirkt werden; sie sehließt jedoch zweckmäßigerweise eine
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teilweise zylindrische Rippe 14- ein, die sich in Querrichtung über den Träger 12 erstreckt und nach oben herausragt,' um an ihren entgegengesetzten Endteilen mit gebogenen, in den jeweiligen Seitenwänden 7 des Gehäuses 2 ausgebildeten Ausnehmungen 15 zusammenzuwirken. Die Ausnehmungen'15 sind nach unten geöffnet, um die Rippe 14 aufzunehmen und ihre jeweiligen Oberflächen sind im wesentlichen komplementär zur Rippenkrümmung gekrümmt, so daß sie als Lageroberflächen wirken. Die Druckvorrichtung 10 wirkt vorzugsweise zwischen der unteren Wand 9 des Gehäuses 2 und dem !Träger 12, wie es im folgenden beschrieben wird, um die Schwenkrippe 14 lösbar gegen die gekrümmten Lageroberflächen der Ausnehmungen 15 festzuhalten. Anstelle einer einzigen Rippe 14· können zwei getrennte Rippenteile auf entgegengesetzten Seiten des Trägers 12 vorgesehen sein, die jeweils mit einer entsprechenden gekrümmten Lageroberfläche zusammenwirken.
Der Träger 12 ist derart angeordnet, daß die Rippe 14- in der Mhe der Endwand 6 des Gehäuses 2 angeordnet ist und ~ die Schärfvorrichtung 11 ist direkt unter oder in der Nähe des vorderen Endes der oberen Wand 8 des Gehäuses 2 angeordnet. Die Abmessungen des Trägers 12 stehen mit denen des Kanals 3 derart in Beziehung, daß der Träger 12 frei im Inneren des Kanals 3 verschwenkbar ist.
Der Träger 12 schließt vordere und hintere Abschnitte 16 bzw. 17 ein, die über zwei seitlich mit Abständen angeordnete Seitenwände 18 verbunden sind. Der hintere Abschnitt 17 umfaßt oder definiert die Rippe 14- und der vordere Abschnitt 16 haltert die Schärfvorrichtung 11. Die Seitenwände 18 bilden einen Teil der im folgenden beschriebenen Führungsvorrichtungen zur iührung einer Messerklinge 4- durch den Kanal 3 "und das Gegendruckelement 13 ist vorzugsweise schwenkbar zwischen diesen Wänden 18 in der Nähe oder innerhalb des vorderen Abschnittes 16 befestigt.
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In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform schließt das Gegendruckelement 13 einen direkt oberhalb der Schärfvorrichtung 11 in der oberen Ruhestellung des Trägers 12 angeordneten Gegendruckbalken 19 ein (KLg. 1). Wenn sich der Träger 12 in dieser Ruhestellung befindet, ruhen die Seitenkantenteile des Balkens 19 auf der oberen Oberfläche des Trägers 12. Der Balken 19 ist mit zwei Befestigungsflanschen 21 über zwei mit Abstand angeordnete Arme 22 verbunden und ein Führungsschlitz 23 ist zwischen den Armen und den Planschen 21 definiert. Der Schlitz 23 ist mit dem Zwischenraum zwischen den Seitenwänden 18 und den zwischen den
fc Seitenwänden 18 angeordneten Flanschen 21 ausgerichtet, um eine Schwenkbefestigung für das Gegendruckelement 13 zu schaffen. Das heißt, daß-jeder der Plansche 21 schwenkbar mit einer jeweiligen Seitenwand 18 des Trägers 12 um eine gemeinsame Achse beweglich befestigt ist, die sich im wesentlichen parallel zur Achse der Rippe 14 des Trägers erstreckt. Die Anordnung ist derart, diaß der Balken 19 und der stabförmige Abschnitt 20 die einzige Verbindung, zwischen den beiden Seitenteilen des Gegendruckelementes bilden, wobei jedes dieser Teile durch einen Plansch 21 und einen Arm 22 gebildet ist. Wie es aus den Figuren 3 und zu erkennen ist, weist die bevorzugte Form der Schwenkbefestigung jedes Flansches 21 einen Vorsprung 24 auf, der
einstückig mit dem Flansch 21 ausgebildet und in einer Bohrung in der benachbarten Seitenwand 18 drehbar ist. Vorzugsweise ist die Breite des Schlitzes 23 im wesentlichen gleich dem Abstand zwischen den Seitenwänden 18, wobei in diesem Fall jeder Flansch 21 in eine geeignete Ausnehmung (Fig. 3) eingesetzt ist, die in der Innenoberfläche der benachbarten Seitenwand 18 des Trägers 12 ausgebildet ist. ' ·
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Bitsprechend der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform weist der vordere Abschnitt 16 des Trägers 12 einen. Hohlraum 26 (ilg. 3) auf, der die Schärfvorrichtung 11 enthält. Die Schärfvorrichtung 11 ist mit Hilfe von Vorsprüngen· 27 (Hg. 5) in dem Hohlraum 26 um eine Achse schwenkbar befestigt, die im wesentlichen parallel zur Schwenkachse des Trägers 12 verläuft. Es sind vorzugsweise Anschläge vorgesehen, um den Grad dieser Schwenkbewegung zu begrenzen. In der dargestellten Ausführungsform sind die Anschläge durch Widerlager 28 und 29 auf den Seitenwänden des Hohlraumes 26 gebildet. Eine dieser Seitenwände kann entfernbar sein, um einen einfachen Austausch oder eine Reparatur der Schärfvorrichtung 11 zu ermöglichen.
Die Schärfvorrichtung 11 kann irgendeinen geeigneten Aufbau haben und schließt in der bevorzugten in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform zwei Schärfelemente 31 ein, die über Ereuz angeordnet sind, um eine V-förmige Schärfausnehmung 32 zu definieren. Die Elemente 31 können aus relativ hartem Metall, wie z.B. Wolfram-Karbid oder einem Schleifmaterial hergestellt sein, und sind vorzugsweise in einem Halterungsblock 33 aus Plastikmaterial eingeformt. Die Vorsprünge 27 der Schärfvorrichtung 11 können außerdem in dem Halterungsblock 35 ausgeformt oder einstückig mit diesem ausgebildet sein.
Es i«t weiterhin vorteilhaft, wenn eine Pufferfeder 34 der gezeigten Art vorgesehen ist, um die nach vorne oder nach hinten gerichtete Schwenkbewegung der Schärfvorrichtung zu dämpfen. In der dargestellten Ausführungsform ist die Pufferfeder 34 eine Blattfeder, die sich von dem Halterungsblock 33 nach unten erstreckt. Die Feder 34 kann aus Metall und in irgendeiner geeigneten Weise an dem Halterungsblock befestigt sein, oder sie kann aus Plastikmaterial und einstückig mit diesem Block 33 ausgebildet sein. Die Pufferfeder 34 ist mit einer von zwei Reaktionsoberflächen 35 und
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des !Prägers 12 in Eingriff bringbar, und zwar abhängig davon, ob sich dieser Träger 12 nach vorne oder nach hinten bewegt. Dieser Eingriff tritt auf, bevor die Schärfvorrichtung 11 ih-r volles Ausmaß der Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung erreicht. Die Feder 34- ist vorzugsweise während eines mittleren Teils der Bewegung der Schärfvorrichtung unwirksam.
Es ist vorteilhaft, wenn sich die Schärfvorrichtung 11 in ihrer vordersten Stellung um die Schwenkachse befindet, wenn eine Messerklinge 4- zu Anfang in den Kanal 3 eingeschoben wird, unddies kann auf irgendeine einer Anzahl von Möglichkeiten erzielt werden. Beispielsweise kann die Pufferfc feder 34- (oder irgendein anderer Teil der Schärfvorrichtung 11) mit einem (nicht gezeigten) Befestigungsteil in Ilasteingriff bringbar sein, wenn die Schärfvorrichtung 11 ihre hinterste Stellung während des Herausziehens einer Klinge 4-aus der Scheide erreicht. Alternativ kann das von dem Halterungsblock 33 entfernte Ende der Pafferfeder 34- an dem Träger 12 befestigt sein, um die erforderliche Vorspannung zu liefern.
Entsprechend der in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Anordnung schließt die Druckvorrichtung 10 eine langgestreckte Blattfeder ein, die zwischen dem Träger 12 und der unteren Wand 9 des Gehäuses 2 angeordnet ist und sich " mn Längsrichtung des Kanals 3 erstreckt. Der Ausdruck "Blattfeder" sei so weit ausgelegt, daß er eine aus einer Platte oder einem Draht hergestellte Feder umfaßt und im letzteren Fall kann diese Blattfeder einen einzelnen Federstab oder zwei derartige Federstäbe 37 (£ig· 5 und 6) einschließen, die sich Seite an Seite erstrecken.und vorzugsweise an einem Ende miteinander verbunden sind. Vorzugsweise ist die Druckvorrichtung 10 an einem Ende der unteren Wand"9 des Gehäuses 2 verankert und steht gleitend mit der unteren. !Fläche des Trägers 12 in der Nähe seines entgegengesetzten Endes in Eingriff, obwohl in gleicher Weise
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befriedigende Ergebnisse erzielt werden können, wenn die druckvorrichtung 10 an dem Träger 12 verankert ist und mit der unteren Wand 9 des Gehäuses 2 in Gleit eingriff steht. Weiterhin kann die Druckvorrichtung 10 so angeordnet sein, daß sie in der erforderlichen Weise wirkt, wenn beide Endteile in dem gleichen oder in unterschiedlichen Teilen der Anordnung verankert sind.
Die Yorrichtungen zur Verankerung der Feder der Druckvorrichtung 10 in dem zuerst beschriebenen und bevorzugten in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel schliessen eine öffnung 38 ein, die in der unteren Wand 9 des Gehäuses 2 in der Wähe des vorderen Endes ausgebildet ist, sowie eine Yerriegelungsausnehmung 39» die in der unteren Fläche der unteren Wand 9 vor der öffnung 38 ausgebildet ist. Ein nach oben gebogener Endteil 41 der Feder ist in der Ausnehmung 30 angeordnet und in ihrer Betriebsstellung erstreckt sich die Feder der Druckvorrichtung 10 durch die öffnung 38 und ist so gebogen, daß sie fest gegen die oberen und unteren Flächen der unteren Wand 9 in. Bereichen anliegt,.die jeweils hinter und vor der öffnung 38 liegen. Die Anordnung ist derart, daß der nach oben gebogene Endteil 41 der Feder aus der Verriegelungsausnehmung 39 herausgezogen werden kann, so daß die Feder der Druckvorrichtung in Längsrichtung durch die öffnung 38 in der unteren Wand aus dem Gehäuse herausgezogen werden kann.
Die Feder der Druckvorrichtung 10 steigt vorzugsweise ausgehend von der öffnung 38 in der unteren Wand nach oben und nach hinten an, oder ist in dieser Richtung gekrümmt, um mit der unteren Fläche des Trägers 12 in der Bähe dessen schwenkbar gelagerten Endes in Eingriff zu kommen, worauf die Feder anschließend wieder von diesem Eingriffsbereich nach unten abfällt oder von diesem fort gebogen ist. Eine sich nach unten erstreckende Befestigungsrippe 42 ist an jeder Längsseite des Trägers 12 derart ausgebildet, daß die
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seitliche Bewegung der Feder begrenzt wird und damit ihr Eingriff mit dem Träger 12 aufrechterhalten wird. Wenn die Feder der Druckvorrichtung 10 zwei seitlich mit Abstand angeordnete Federstäbe 37 oder Drahtlängen aufweist, wie dies in den Zeichnungen gezeigt ist, so ist im allgemeinen eine einzige nach unten vorspringende Rippe oder eine Lasche, die zwischen diesen .Federstäben 37 angeordnet ist, ausreichend. Eine weitere öffnung 43 ist durch die untere Wand des Gehäuses 2 in der Nähe des hinteren Endes vorgesehen, so daß das hintere Ende 44 der Feder nach unten von dem Träger 12 abgezogen werden kann, wie dies in Fig. 1J gezeigt ist. Ohne die Vorspannwirkung der Feder der Druckvorrichtung 10 kann der Träger 12 in Richtung auf die |f untere Wand 9 herunterfallen, so daß die Rippe 14 von den zugehörigen Ausnehmungen 15 freigegeben wird. Der Träger kann dann durch das offene vordere Ende des Gehäuses 2 entfernt werden, wie dies in Fig. 12 gezeigt ist. Bei einer alternativen, nicht gezeigten Anordnung ist die Vorderfläche 15a jeder Ausnehmung 15 derart abgeschrägt, daß der Träger 12 aus der Ausnehmung 15 durch eine Kraft in der Richtung des Pfeiles D (Fig. 12) herausgezogen werden kann, wodurch die Notwendigkeit des vorausgehenden, weiter oben beschriebenen Herausziehens der Feder der Druckvorrichtung vermieden wird.
Vorzugsweise sind Führungsvorrichtungen vorgesehen, um Ae Messerklinge 4 mit der Schärfvorrichtung 11 während der Bewegung durch den Kanal 3 in Ausrichtung zu halten. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel schließen diese Vorrichtungen die hochstehenden Seitenwände 18 des Trägers ein, die sich hinter der Schärfvorrichtung 11 erstrecken. Die Grundfläche 45 einer in dem vorderen Abschnitt 16 definierten und vor der Schärfvorrichtung 11 gelegenen Ausnehmung 46 ist in geeigneter Weise nach unten und nach
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vorne von der SchärfVorrichtung 11 aus gekrümmt oder abge schrägt, so daß die Einführung der Messerklinge 4 in die Messerscheide in allen Schwenkstellungen des Trägers 12 erleichtert wird. Die Seitenflächen 47 der Ausnehmung 46 bilden außerdem einen Teil der !Führungsvorrichtung und können nach oben und nach außen über zumindest einen Teil ihrer Tiefe divergieren, um das anfängliche Einschieben einer Messerklinge 4 zu erleichtern. Vorzugsweise ist der zwischen den sich zwischen den Abschnitten 16 und 1? erstreckenden Seitenwänden 18 definierte !Führungskanal entlang seiner Ober- und Unterseite offen. Eine Grundoder Bodenwand kann vorgesehen werden, sie wird jedoch vorzugsweise fortgelassen, da in diesem !Fall die Messerklinge 4 gegen eine derartige Bodenwand gedrückt werden kann, daß der zwischen der Klinge 4 und der Schärfvorrichtung 11 wirkende Druck und damit die Schärfwirkung verringert wird.
Wie es weiter oben erwähnt wurde, liegt der Gegendruckbalken 19 über der Schärfvorrichtung 11, wenn sich der Träger 12 in seiner oberen Ruhestellung befindet. In dieser Stellung des Balkens 19 ist dessen Vorderkante 48 vorzugsweise nach hinten und unten abgeschrägt (!Fig. 1), um das' anfängliche Einschieben einer Messerklinge 4 zwischen den Balken 19 und die Schärfvorrichtung 11 zu erleichtern. Der Führungsschlitz 23 des Gegendruckelements 13, die Arme 22 und,die Plansche 21 bilden außerdem einen Teil der vorstehend erwähnten Führungsvorrichtungen.
In dem Ausführungsbeispiel ragt eine nach vorne zeigende Oberfläche 68 von der oberen Wand 8 in der Fähe ihres hinteren Endes nach unten, so daß sich ein Anschlag für die Messerklingen 4 ergibt, der verhindert, daß das Messer
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zu tief in die Messerscheide eingeführt wird. Weiterhin wird eine nach unten gerichtete Bewegung des Trägers 12 in Bezug auf das Gehäuse 2 durch eine Vorderwand 69 des Trägers 12 verhindert, dessen Unterkante oder Oberfläche mit der unteren Wand 9 des Gehäuses 2 in Eingriff kommen kann.
Es ist außerdem vorteilhaft, wenn eine Kammer 71 unterhalb der Schärfvorrichtung 11 definiert ist, um Schleifstaub aufzufangen, der während des SchärfVorganges erzeugt wird. Es ist erwünscht, daß der Schleifstaub frei von der Schärfvorrichtung 11 abfallen kann, um eine Verklumpung zu ver- ^ meiden. Die Kammer 71 ist zwischen der Vorderwand 69 des Trägers 12 und einer anderen Querwand 72 definiert, die den Hohlraum der Schärfvorrichtung 11 von den Ausnehmungen 25 trennt, die die Befestigungsflansche 21 enthalten. Der Schleifstaub sammelt sich auf der unteren Wand 9 des Gehäuses 2, von der er in einfacher Weise entfernt werden kann, wenn das Gehäuse 2 von einer Befestigungsplatte 49 getrennt wird und der Träger 12 aus dem Gehäuse 2 herausgezogen wird.
Nach der Beschreibung der wesentlichen Einzelteile eines bevorzugten praktischen Aasführungsbeispiels der Erfindung wird nun im folgenden die Betriebsweise dieses Ausführungs-) beispieIs beschrieben:
Wenn keine Messerklinge 4 in dem Kanal 3 angeordner ist, wird der Träger 12 durch die Druckvorrichtung 10 in seiner obersten Stellung gehalten, wie dies in iig. 1 gezeigt ist. Ih dieser Stellung liegt der Gegendruckbalken 10 gegen die obere Wand 8 des Gehäuses 2 an, so daß relativ wenig oder kein Spiel zwischen den benachbarten Oberflächen der Schärfvorrichtung 11 und diesem Balken 19 gegeben ist. Somit kann
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lediglich die Spitze einer Messerklinge 4 in die Schärf- ausnehmung 32 der Schärfvorrichtung 11 eingeschoben werden, bevor diese Vorrichtung mit dem Träger 12 gegen die Wirkung der Feder der Druckvorrichtung 10 nach unten bewegt wird. Auf diese Weise wird zwischen der Schneidkante 5 der Messerklinge 4 und der Schärfvorrichtung 11 im wesentlichen während der gesamten Klingenbewegung in der Messerscheide ein Druck aufrechterhalten.
Da die Tiefe oder Höhe der Klinge 4 im allgemeinen in Richtung auf den Griff 73 des Messers anwächst, wird der Träger 12 fortschreitend nach unten bewegt, wenn die Klinge in Längsrichtung in die Messerscheide eingeführt wird.
Außerdem bewirkt der Eingriff zwischen der Vorderkante 48 des Gegendruckbalkens 19 und der Oberkante 5& der Hinge 4, daß der Gegendruckbalken 19 in Eingriff mit der oberen" Wand 8 gehalten wird, wie dies in den Figuren 8, 9 und 10 gezeigt ist. Aufgrund der Schwenkbefestigung des Gegendruckelements 13 verschiebt sich der Bereich seines Eingriffs mit der oberen Wand 8 fortschreitend, wenn die Tiefe der mit dem Gegendruckbalken 19 in Eingriff stehenden Klinge 4 vergrößert oder verkleinert wird und in dLeser Hinsicht sei auf die unterschiedlichen Stellungen des Balkens 19 in den Figuren 8 und 9 hingewiesen. Das Gegendruckelement 13 stellt sicher, daß im wesentlichen die volle Höhe der Klinge 4 zwischen den seitlichen Führungsoberflachen angeordnet ist, die zwischen den Armen 22 und den Flanschen 21 definiert sind, und zwar zumindest über den größeren Teil der Länge der Klinge 4, wodurch die Möglichkeit weitgehend verringert wird, daß die Klinge 4 seitlich verdreht wird und zwischen dem Träger'12 und der oberen Gehäusewand 9 klemmt. ·
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Das Gegendruckelement 13 weist den weiteren Vorteil auf, daß die Längskraft■verringert wird, die erforderlich ist, um ein anfängliches Eindringen der Messerklinge; 4 in den Eanal 3 zu bewirken. Dies ergibt sich daraus, daß die Klinge 4 zunächst gegen den Gegendruckbalken 19 in einer Stellung anliegt, die einen bestimmten Abstand von den Vorsprängen 27 aufweist, so daß sich ein mechanischer Vorteil ergibt. Das heißt, der nach oben gerichtete Druck des Balkens 19 gegen die Wand 8 erzeugt einen nach unten gerichteten Gegendruck, der über die Arme 22 und die Plansche 21 an die Vorsprünge 27 übertragen wird, um auf den Träger 12 entgegengesetzt zum Einfluß der Feder der Druckvorrichtung 10 zu wirken, und diese Gegendruckkraft wird aufgrund des LängsabStandes zwischen dem Balken 19 und der Achse der Vorsprünge 27 vergrößert·
Wenn dies erwünscht ist, kann die Druckvorrichtung 10 derart angeordnet werden, daß die von ihrer Feder auf den QJräger 12 ausgeübte nach oben gerichtete Kraft im wesentlichen in allen SchwenkStellungen des Trägers 12 konstant bleibt. Beispielsweise kann die Feder gleitbar mit einer Unterflache des Trägers 12 in Eingriff stehen, /Ö.aß die Eingriff szone mit dem Träger 12 im allgemeinen in Längsrichtung des Gehäuses 2 btei einer gleichzeitigen Schwenkbewegung des Trägers 12 bewegt wird. Diese Wirkung könnte durch eine geeignete Formgebung der Feder und des Umrisses der Unterfläche des Trägers 12 erreicht werden, die mit der Feder in Eingriff steht.
Wenn die Messerklinge 4 zuerst in die Schärfausnehmung 32 der Schärfvorrichtung 11 eingeschoben wird, wird die Schärfvorrichtung 11 um ihre Schwenkachse in eine nach hinten geneigte Stellung bewegt, wie dies in den Figuren 8 und 9 gezeigt ist. Bei Beginn des Herausziehens der Klinge 4 wird die Schärfvorrichtung 11 um ihre Schwenkachse in eine nach vorne geneigte Stellung bewegt, wie dies in Fig. 10 gezeigt
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ist. Wenn dies erwünscht ist, kann die Schärfvorrichtung 11 derart angeordnet sein, daß sie zwei unterschiedliche Schneidwinkel an der Messerklinge 4 während des Einschiebens und Herausziehens erzeugt, wobei diese Anordnung eine feine Schneidkante 5 sicherstellt.
Die Seitenwände 18 des Trägers 12 halten die Messerklinge 4· in Ausrichtung mit der Schärfvorrichtung 11 und die flansche 21 und die Arme 22 des Gegendruckelementes 13 halten die Klinge 4 gegen eine übermäßige seitliehe Neigung in der kritischen Zone in der Nähe der Schärfvorrichtung 11. Wenn ein übermäßiger Druck auf das Messer allgemein in Längsrichtung ausgeübt wird, wirkt die Pufferfeder 34 als Kompensator und verringert die Möglichkeit weitgehend, daß die Klinge 4 in der Schärfausnehmung 32 verklemmt wird. Die Druckvorrichtung 10 dient dem gleichen Zweck für den Fall, daß eine übermäßige nach unten gerichtete Kraft auf das Messer ausgeübt wird.
Der Träger 12 kann aus dem Gehäuse 2 dadurch herausgezogen werden, daß die Druckvorrichtung 10 nach unten gezogen wird, wie dies durch den Pfeil G in Fig. 11 gezeigt ist,- und zwar dadurch, daß ein Fingerdruck durch die öffnung 43 in der unteren Wand 9 ausgeübt wird, obwohl weiter oben erwähnt wurde, daß eine derartige Handhabung der Feder der Druckvorrichtung 10 in einem etwas abgeänderten (nicht gezeigten) Ausführungsbeispiel nicht erforderlich ist. Die Rippe 14 des Trägers 12 kann dann aus den Ausnehmungen 15 herausfallen, so daß der Träger 12 insgesamt durch das offene Vorderende des Gehäuses 2 in der durch den Pfeil D in Fig. angezeigten Richtung herausbewegt werden kann. Das Einsetzen des Trägers 12 ist ein in gleicher Weise einfacher Vorgang, da es lediglich erforderlich däb, den Träger 12 in Längsrichtung zwischen die Druckvorrichtung 10 und die obere Wand 8 des Gehäuses 2 zu schieben, bis die Rippe 14 in die Ausnehmungen 15 einrastet.
ORIGINAL 509885/0005
Einer der Hauptsächlichen Vorteile der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß ein Druck kontinuierlich, zwischen der Messerklinge 4 und der Schärfvorrichtung 11 ausgeübt wird und daß der Druck nicht ohne weiteres durch die Handhabung des Messers aufgehoben werden kann, wie dies in dem Pail der Konstruktion nach der deutschen Offenlegungsschrift 2 022 273 der Fall ist. Außerdem ermöglicht die doppelte Schwenkbefestigung der Schärfvorrichtung 11 die Erzeugung eines konstanten oder.eines doppelten Schneid-Winkels, wenn dies gewünscht ist. Weiterhin erleichtert die Entfernbarkeit des Trägers 12 wesentlich die Reinigung und andere Wartung, wie z.B. einen Ersatz der Schärfvorrichtung 11.
- Patentansprüche -
BAD ORIGINAL
509885/QOOS

Claims (3)

1.) Messerscheide mit einem hohlen Gehäuse, einem in dem Gehäuse ausgebildeten Kanal mit einer Eintrittsöffnung an einem Ende zur Aufnahme einer Messerklinge, mit einer Schärfvorrichtung, die schwenkbar an einem vorderen Endteil eines Trägers in dem Gehäuse benachbart zur Eintrittsöffnung befestigt ist, wobei der Träger in dem Kanal in Richtung auf dessen eine Wand und von dieser fort bewegbar ist und gegen diese eine Wand durch Vorspanneinrichtungen vorgespannt ist, um die Messerklinge und die Schärfvorrichtung gegeneinander zu pressen, dadurch gekennze i chne t , daß durch ein Gegendruckelement (13) gebildete Führungseinrichtungen in dem Kanal (3) angeordnet sind, daß das Gegendruckelement (I^ einen zwischen der einen Wand (8) des Kanals (3) und dem Träger (12) angeordneten Teil (19) aufweist, der mit einer in den Kanal (3) zwischen dem Träger (12) und der einen Seitenwand (8) eingeführten Messerklinge (4) in Eingriff kommt und hierbei gegen die eine Viand (8) gedrückt wird und daß das Gegendruckteil (13) mit dem Träger (12) derart zusammenwirkt, daß eine der Wirkung der Vorspanneinrichtungen (10) entgegenwirkende Kraft zumindest während des anfänglichen Einschiebens der Messerklinge (4) in den Kanal (3) ausgeübt wird, wenn das Teil (19) des Gegendruckelementes (13) gegen die eine Wand (δ) gedrückt wird.
■ S0 9885/0005
BAD ORIGINAL
2. I-iessersoheide nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegendrücke lernen t (IJO' £Uf dem Träger (12) um eine Achse schwenkbar befestigt ist, die hinter dem Teil (19) des Gegendruckelementes (IJ-) angeordnet ist und daß der Teil (19) zwischen dem vorderen Endteil (l6) des Trägers (12) und der einen Seitenwand (8) des Kanals (j5) zumindest dann angeordnet ist, wenn sich der Träger (12) in einer Ruhestellung befindet, die die äußerste Stellung ist, die der Träger (12) bei seiner Bewegung in Richtung auf die eine Wand (8) des Kanals (j5) einnimmt.
3. Messerscheide nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich-P net, daß die Führungsflächen durch jeweilige gegenüberliegende Seitenteile (21) des Gegendruckelementes (lj5) gebildet sind, daß die Seitenteile (21) seitlich mit Abstand voneinander angeordnet und jeweils mit einer jeweiligen Seitenwand (l8) des Trägers (12) verbunden sind und daß das Teil (19) des Gegendruckelementes (lj5) ein Balken ist, der sich zwischen benachbarten Endabschnitten (22) der Seitenteile (21) an der von den Schwenkverbindungen (24) abgewandten Seite erstreckt und diese miteinander verbindet.
BAD ORIGINAL
509885/000S
Leerseite
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