DE2166787A1 - Messerscheide mit schaerfvorrichtung - Google Patents
Messerscheide mit schaerfvorrichtungInfo
- Publication number
- DE2166787A1 DE2166787A1 DE19712166787 DE2166787A DE2166787A1 DE 2166787 A1 DE2166787 A1 DE 2166787A1 DE 19712166787 DE19712166787 DE 19712166787 DE 2166787 A DE2166787 A DE 2166787A DE 2166787 A1 DE2166787 A1 DE 2166787A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- carrier
- channel
- wall
- counter
- knife blade
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 7
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 7
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 3
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- GVOIQSXBMLNCLC-UHFFFAOYSA-N OOOS Chemical compound OOOS GVOIQSXBMLNCLC-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000003082 abrasive agent Substances 0.000 description 1
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 1
- UONOETXJSWQNOL-UHFFFAOYSA-N tungsten carbide Chemical compound [W+]#[C-] UONOETXJSWQNOL-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41B—WEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F41B13/00—Thrusting-weapons; Cutting-weapons carried as side-arms
- F41B13/02—Sabres; Cutlasses; Swords; Epees
- F41B13/04—Sheaths or scabbards therefor ; Wearing gear therefor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
- B24D15/00—Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
- B24D15/06—Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
- B24D15/08—Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
- B24D15/084—Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors the sharpening elements being fitted to knife sheaths, holders or handles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B29/00—Guards or sheaths or guides for hand cutting tools; Arrangements for guiding hand cutting tools
- B26B29/02—Guards or sheaths for knives
- B26B29/025—Knife sheaths or scabbards
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Knives (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
Messerscheide mit Schärfvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Messerscheide mit einem
hohlen Gehäuse, einem in dem Gehäuse ausgebildeten Kanal mit einer Eintrittsöffnung an einem Ende zur Aufnahme einer Messerklinge,
mit einer Schärfvorrichtung, die schwenkbar an einem vorderen Endteil eines Trägers in dem Gehäuse benachbart zur
Eintrittsöffnung befestigt ist, wobei der Träger in dem Kanal in Richtung auf dessen eine Wand und von dieser fortbewegbar
ist und gegen diese eine Wand durch Vorspanneinrichtungen vorgespannt
ist, um die Messerklinge und die Schärfvorrichtung gegeneinander zu pressen.
Bei einer Messerscheide dieser Art (deutsche Offenlegungsschrift
P 21 6Ψ 277) ergibt sich insbesondere bei sehr breiten Messerklingen
die Möglichkeit einer Verkantung oder eines Kippens der Messerklinge in dem in dem Gehäuse ausgebildeten Kanal. Wei-
5G9885/00Q5
BaD ORIGINAL
terhin kann der von den Vorspanneinrichtungen bei sehr breiten
Messerklingen ausgeübte Druck sehr hoch werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Messerscheide der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der verhindert ist,
daß die Messerklinge beim Einschieben seitlich verkippt wird und bei der der von der Schärfvorrichtung auf die Schneidkante
ausgeübte Druck im wesentlichen unabhängig von der Breite der Klinge ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß durch ein Gegendruck' gebildete Führungseinrichtungen in dem Kanal angeordnet
sind, daß das Gegendruckelement einen zwischen der einen Wand des Kanals und dem Träger angeordneten Teil aufweist,
der mit einer in den Kanal zwischen dem Träger und der einen Seitenwand eingeführten Messerklinge in Eingriff kommt und hierbei
gegen die eine Wand gedrückt wird und daß das Gegendruckteil mit dem Träger derart zusammenwirkt, daß eine der Wirkung
■der Vorspanneinrichtungen entgegenwirkende Kraft zumindest während
des anfänglichen Einschiebens der Messerklinge in den Kanal ausgeübt wird, wenn das Teil des Gegendruokelementes gegen die eine
Wand gedrückt wird.
Durch diese Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich eine kontinuierliche
Führung der Messerklinge unabhängig von der Breite der Messerklinge und weiterhin wird durch das Gegendruckelement
eine Kraft ausgeübt, die der Kraft der Vorspanneinrichtungen in Abhängigkeit von der Breite der Messerklinge entgegenwirkt, so
daß der von der Schärfvorrichtung auf die Schneidkante ausge-"
übte Druck im wesentlichen von der Breite der Messerklinge unabhängig
ist.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß das Gegendruckelement auf dem Träger um eine Achse schwenkbar befestigt ist, die hinter dem Teil des Gegendruck-
50 S 8 85/0OQ S */#
■ ■ - - 3 -
elementes angeordnet ist und daß der Teil des Gegendruckelementes zwischen dem vorderen Endteil des Trägers und der einen
Seitenwand des Kanals zumindest dann angeordnet ist, wenn sich der Träger in einer Ruhestellung befindet, die die äußerste
Stellung ist, die der Träger bei seiner Bewegung in Richtung
auf die eine Wand des Kanals einnimmt.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
ist vorgesehen, daß die Führungsflächen durch jeweils gegenüberliegende
Seitenteile des Gegendruckelementes gebildet sind, daß die Seitenteile seitlich mit Abstand voneinander angeordnet und
jeweils mit einer jeweiligen Seitenwand des Trägers verbunden sind und daß das Teil des Gegendruckelementes ein Balken ist,
der sich zwischen benachbarten Endabschnitten der Seitenteile an der von den Schwenkverbindungen abgewandten Seite erstreckt
und diese miteinander verbindet.
5098 85/OOaS-
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen noch näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt eines ersten Ausführungsbeispiels
vor dem Einschieben einer Messerklinge;
Fig. 2 einen der Fig. 1 ähnlichen Schnitt nach dem· Einschieben
einer (nicht gezeigten) Messerklinge;
Fig. 3 einen Querschnitt entlang der Linie 3-3 nach Fig. 2;
Fig. 4- eine vergrößerte Vorderansicht nach Fig. 1;
Fig. 5 einen vergrößerten Querschnitt entlang der Linie V-V
nach Fig. 3;
Fig. 6 einen vergrößerten Querschnitt entlang der Linie VI-VI
nach Fig. 3;
Fig. 7 einen vergrößerten Querschnitt entlang der Linie
VII-VII nach Fig. 3;
Fig. 8 einen Längsschnitt des Vorderteils der Messerscheide
mit gerade eingeschobener Messerklinge;
Fig. 9 einen der Fig. 2 ähnlichen Schnitt mit fast vollständig
eingeschobener Messerklinge;
Fig. 10 einen der Fig. 8 ähnlichen Schnitt mit herausgezogener Messerklinge;
BAD ORIGINAL
509885/0005
Hg. 11 einen Längsschnitt mit gelöster Vorspannfeder zur
Entfernung des Trägers vom Gehäuse;
Pig. 12 einen der Fig. 11 ähnlichen Schnitt mit teilweise vom Gehäuse entfernten Träger.
Die in den ELguren dargestellte Messerscheide weist ein
hohles Gehäuse 2 mit einem Kanal 3 zur Aufnahme einer Messerklinge 4 (Hg. 8, 9 und 10) auf, der die Schneidkante
der Klinge 4 schützen kann, während das Messer bei Nichtgebrauch in der Messerscheide angeordnet ist. Der Kanal 3 ist
an einem Ende zur Aufnahme der Messerklinge 4- offen und kann
am anderen Ende durch eine Endwand 6 des Gehäuses verschlossen sein. Es ist weiterhin vorzuziehen, daß der Kanal 3 langgestreckt
ist und eine größere Höhe als Breite aufweist.
Zur Vereinfachung der Beschreibung wird das Ende der Messerscheide,
durch das die Messerklinge 4 eingeführt wird, im folgenden als das vordere Ende der Messerscheide bezeichnet.
Somit werden die relativen Ausdrücke "vorne" und "hinten"
oder Wörter mit ähnlicher Bedeutung in dieser Beschreibung unter Bezugnahme auf die vorderen und hinteren Enden der
Messerscheide verwendet.
In gleicher Weise werden die "obere" ader "untere" oder Wörter von ähnlicher Bedeutung in dieser Beschreibung zur Bezugnahme
auf die oberen und unteren (Schneid-)kanten der
Messerklinge 4 verwendet. Im Hinblick hierauf wird die Messerscheide
im folgenden als so angeorndet beschrieben, daß sie eine Messerklinge 4 mit der Schneidkante 5 nach unten
hält. Es ist jedoch verständlich, daß die Messerscheide so befestigt werden kann, daß sie die Messerklinge 4 in irgendeiner
gewünschten Stellung, beispielsweise nach oben oder auf der Seite hält.
BAD ORIGINAL 509885/0005
Ih der in den Zeichnungen gezeigten bevorzugten Ausführunge-
form weist das Gehäuse 2 zwei Seitenwände 7» eine obere
Wand 8 und eine untere Wand 9 auf, die zusammen den Kanal 3
zur Aufnahme der Messerklinge 4 bilden. Die vorstehend
erwähnten Wände sind vorzugsweise länger als die in dem Kanal 3 aufzunehmende Messerklinge 4, so daß sich ein
vollständiger Schutz für die Schneidkante 5 ergibt und das hintere Ende des Kanals 3 ist vollständig durch die
Endwand 6 verschlossen, obwohl dies nicht unbedingt erforderlich ist.
fc Die Schärfvorrichtung 11 ist derart an oder in dem Gehäuse
befestigt, daß sie in Richtung auf die obere Wand 8 und von dieser fortbewegbar ist und die Druckvorrichtung 10 wirkt
über einen weiter unten beschriebenen Träger 12 auf die Schärfvorrichtung 11 derart, daß die Schärfvorrichtung
normalerweise in Richtung auf die obere Wand 8 gepreßt wird. Die Anordnung ist derart, daß die obere Wand 8 des Gehäuses
oder zumindest ein Teil hiervon als Gegendruckoberfläche dient, mit der die obere Kante 5a der Messerklinge 4· normalerweise
während des Einschiebens und Herausziehens in Eingriff steht. In dem in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten
Ausführungsbeispiel wirkt die Messerklinge 4 gegen den vorderen Endteil der oberen Wand 8 über ein Gegendruck-
" element 13, das, wie im folgenden beschrieben, aufgebaut
und angeordnet ist.
In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform schließt der Träger 12 einen langgestreckten Körperteil ein, der sich
in Längsrichtung des Kanals 3 erstreckt und der am hinteren Endteil gelenkig mit dem Gehäuse 2 verbunden ist und am
vorderen Endteil die Schärfvorrichtung 11 haltert. Die Schwenkverbindung kann in irgendeiner geeigneten Weise bewirkt
werden; sie sehließt jedoch zweckmäßigerweise eine
BAD ORIGINAL 509 8 88/0005
teilweise zylindrische Rippe 14- ein, die sich in Querrichtung über den Träger 12 erstreckt und nach oben herausragt,' um an ihren entgegengesetzten Endteilen mit gebogenen,
in den jeweiligen Seitenwänden 7 des Gehäuses 2 ausgebildeten Ausnehmungen 15 zusammenzuwirken. Die Ausnehmungen'15 sind
nach unten geöffnet, um die Rippe 14 aufzunehmen und ihre
jeweiligen Oberflächen sind im wesentlichen komplementär zur Rippenkrümmung gekrümmt, so daß sie als Lageroberflächen
wirken. Die Druckvorrichtung 10 wirkt vorzugsweise zwischen der unteren Wand 9 des Gehäuses 2 und dem !Träger 12, wie
es im folgenden beschrieben wird, um die Schwenkrippe 14
lösbar gegen die gekrümmten Lageroberflächen der Ausnehmungen
15 festzuhalten. Anstelle einer einzigen Rippe 14·
können zwei getrennte Rippenteile auf entgegengesetzten Seiten des Trägers 12 vorgesehen sein, die jeweils mit einer
entsprechenden gekrümmten Lageroberfläche zusammenwirken.
Der Träger 12 ist derart angeordnet, daß die Rippe 14- in
der Mhe der Endwand 6 des Gehäuses 2 angeordnet ist und ~
die Schärfvorrichtung 11 ist direkt unter oder in der Nähe des vorderen Endes der oberen Wand 8 des Gehäuses 2 angeordnet.
Die Abmessungen des Trägers 12 stehen mit denen des Kanals 3 derart in Beziehung, daß der Träger 12 frei im
Inneren des Kanals 3 verschwenkbar ist.
Der Träger 12 schließt vordere und hintere Abschnitte 16 bzw. 17 ein, die über zwei seitlich mit Abständen angeordnete
Seitenwände 18 verbunden sind. Der hintere Abschnitt 17
umfaßt oder definiert die Rippe 14- und der vordere Abschnitt 16 haltert die Schärfvorrichtung 11. Die Seitenwände 18
bilden einen Teil der im folgenden beschriebenen Führungsvorrichtungen zur iührung einer Messerklinge 4- durch den
Kanal 3 "und das Gegendruckelement 13 ist vorzugsweise schwenkbar
zwischen diesen Wänden 18 in der Nähe oder innerhalb des vorderen Abschnittes 16 befestigt.
BAD ORIGINAL
0 9 8 8 5/0005
In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform schließt
das Gegendruckelement 13 einen direkt oberhalb der Schärfvorrichtung 11 in der oberen Ruhestellung des Trägers 12
angeordneten Gegendruckbalken 19 ein (KLg. 1). Wenn sich der Träger 12 in dieser Ruhestellung befindet, ruhen die
Seitenkantenteile des Balkens 19 auf der oberen Oberfläche des Trägers 12. Der Balken 19 ist mit zwei Befestigungsflanschen 21 über zwei mit Abstand angeordnete Arme 22 verbunden
und ein Führungsschlitz 23 ist zwischen den Armen
und den Planschen 21 definiert. Der Schlitz 23 ist mit dem
Zwischenraum zwischen den Seitenwänden 18 und den zwischen den
fc Seitenwänden 18 angeordneten Flanschen 21 ausgerichtet, um
eine Schwenkbefestigung für das Gegendruckelement 13 zu
schaffen. Das heißt, daß-jeder der Plansche 21 schwenkbar
mit einer jeweiligen Seitenwand 18 des Trägers 12 um eine gemeinsame Achse beweglich befestigt ist, die sich im
wesentlichen parallel zur Achse der Rippe 14 des Trägers erstreckt. Die Anordnung ist derart, diaß der Balken 19
und der stabförmige Abschnitt 20 die einzige Verbindung, zwischen den beiden Seitenteilen des Gegendruckelementes
bilden, wobei jedes dieser Teile durch einen Plansch 21
und einen Arm 22 gebildet ist. Wie es aus den Figuren 3 und
zu erkennen ist, weist die bevorzugte Form der Schwenkbefestigung jedes Flansches 21 einen Vorsprung 24 auf, der
einstückig mit dem Flansch 21 ausgebildet und in einer Bohrung in der benachbarten Seitenwand 18 drehbar ist.
Vorzugsweise ist die Breite des Schlitzes 23 im wesentlichen gleich dem Abstand zwischen den Seitenwänden 18, wobei in
diesem Fall jeder Flansch 21 in eine geeignete Ausnehmung (Fig. 3) eingesetzt ist, die in der Innenoberfläche der
benachbarten Seitenwand 18 des Trägers 12 ausgebildet
ist. ' ·
BAD ORIGINAL
■5 0988 B/0005
Bitsprechend der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform weist der vordere Abschnitt 16 des Trägers 12 einen.
Hohlraum 26 (ilg. 3) auf, der die Schärfvorrichtung 11
enthält. Die Schärfvorrichtung 11 ist mit Hilfe von Vorsprüngen· 27 (Hg. 5) in dem Hohlraum 26 um eine Achse
schwenkbar befestigt, die im wesentlichen parallel zur
Schwenkachse des Trägers 12 verläuft. Es sind vorzugsweise Anschläge vorgesehen, um den Grad dieser Schwenkbewegung
zu begrenzen. In der dargestellten Ausführungsform sind die Anschläge durch Widerlager 28 und 29 auf den Seitenwänden
des Hohlraumes 26 gebildet. Eine dieser Seitenwände
kann entfernbar sein, um einen einfachen Austausch oder eine Reparatur der Schärfvorrichtung 11 zu ermöglichen.
Die Schärfvorrichtung 11 kann irgendeinen geeigneten Aufbau
haben und schließt in der bevorzugten in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsform zwei Schärfelemente 31 ein,
die über Ereuz angeordnet sind, um eine V-förmige Schärfausnehmung
32 zu definieren. Die Elemente 31 können aus
relativ hartem Metall, wie z.B. Wolfram-Karbid oder einem Schleifmaterial hergestellt sein, und sind vorzugsweise in
einem Halterungsblock 33 aus Plastikmaterial eingeformt. Die Vorsprünge 27 der Schärfvorrichtung 11 können außerdem
in dem Halterungsblock 35 ausgeformt oder einstückig mit
diesem ausgebildet sein.
Es i«t weiterhin vorteilhaft, wenn eine Pufferfeder 34 der
gezeigten Art vorgesehen ist, um die nach vorne oder nach hinten gerichtete Schwenkbewegung der Schärfvorrichtung
zu dämpfen. In der dargestellten Ausführungsform ist die Pufferfeder 34 eine Blattfeder, die sich von dem Halterungsblock 33 nach unten erstreckt. Die Feder 34 kann aus Metall
und in irgendeiner geeigneten Weise an dem Halterungsblock befestigt sein, oder sie kann aus Plastikmaterial und einstückig
mit diesem Block 33 ausgebildet sein. Die Pufferfeder 34 ist mit einer von zwei Reaktionsoberflächen 35 und
ΒΩ9Β35/0005 " BADORIGiNAL
des !Prägers 12 in Eingriff bringbar, und zwar abhängig davon,
ob sich dieser Träger 12 nach vorne oder nach hinten bewegt. Dieser Eingriff tritt auf, bevor die Schärfvorrichtung
11 ih-r volles Ausmaß der Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung
erreicht. Die Feder 34- ist vorzugsweise während
eines mittleren Teils der Bewegung der Schärfvorrichtung unwirksam.
Es ist vorteilhaft, wenn sich die Schärfvorrichtung 11 in ihrer vordersten Stellung um die Schwenkachse befindet,
wenn eine Messerklinge 4- zu Anfang in den Kanal 3 eingeschoben wird, unddies kann auf irgendeine einer Anzahl von
Möglichkeiten erzielt werden. Beispielsweise kann die Pufferfc feder 34- (oder irgendein anderer Teil der Schärfvorrichtung
11) mit einem (nicht gezeigten) Befestigungsteil in Ilasteingriff bringbar sein, wenn die Schärfvorrichtung 11 ihre
hinterste Stellung während des Herausziehens einer Klinge 4-aus der Scheide erreicht. Alternativ kann das von dem Halterungsblock
33 entfernte Ende der Pafferfeder 34- an dem
Träger 12 befestigt sein, um die erforderliche Vorspannung zu liefern.
Entsprechend der in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Anordnung schließt die Druckvorrichtung 10 eine langgestreckte
Blattfeder ein, die zwischen dem Träger 12 und der unteren Wand 9 des Gehäuses 2 angeordnet ist und sich
" mn Längsrichtung des Kanals 3 erstreckt. Der Ausdruck
"Blattfeder" sei so weit ausgelegt, daß er eine aus einer Platte oder einem Draht hergestellte Feder umfaßt und im
letzteren Fall kann diese Blattfeder einen einzelnen Federstab oder zwei derartige Federstäbe 37 (£ig· 5 und 6) einschließen,
die sich Seite an Seite erstrecken.und vorzugsweise an einem Ende miteinander verbunden sind. Vorzugsweise
ist die Druckvorrichtung 10 an einem Ende der unteren Wand"9 des Gehäuses 2 verankert und steht gleitend mit
der unteren. !Fläche des Trägers 12 in der Nähe seines entgegengesetzten
Endes in Eingriff, obwohl in gleicher Weise
50988B/0005 BAD OR,GINAL
befriedigende Ergebnisse erzielt werden können, wenn die
druckvorrichtung 10 an dem Träger 12 verankert ist und
mit der unteren Wand 9 des Gehäuses 2 in Gleit eingriff
steht. Weiterhin kann die Druckvorrichtung 10 so angeordnet
sein, daß sie in der erforderlichen Weise wirkt, wenn beide
Endteile in dem gleichen oder in unterschiedlichen Teilen der Anordnung verankert sind.
Die Yorrichtungen zur Verankerung der Feder der Druckvorrichtung
10 in dem zuerst beschriebenen und bevorzugten in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel schliessen
eine öffnung 38 ein, die in der unteren Wand 9 des Gehäuses
2 in der Wähe des vorderen Endes ausgebildet ist, sowie eine Yerriegelungsausnehmung 39» die in der unteren
Fläche der unteren Wand 9 vor der öffnung 38 ausgebildet
ist. Ein nach oben gebogener Endteil 41 der Feder ist in der Ausnehmung 30 angeordnet und in ihrer Betriebsstellung
erstreckt sich die Feder der Druckvorrichtung 10 durch die öffnung 38 und ist so gebogen, daß sie fest gegen die
oberen und unteren Flächen der unteren Wand 9 in. Bereichen
anliegt,.die jeweils hinter und vor der öffnung 38 liegen.
Die Anordnung ist derart, daß der nach oben gebogene Endteil 41 der Feder aus der Verriegelungsausnehmung 39 herausgezogen
werden kann, so daß die Feder der Druckvorrichtung in Längsrichtung durch die öffnung 38 in der unteren Wand
aus dem Gehäuse herausgezogen werden kann.
Die Feder der Druckvorrichtung 10 steigt vorzugsweise ausgehend von der öffnung 38 in der unteren Wand nach oben
und nach hinten an, oder ist in dieser Richtung gekrümmt, um mit der unteren Fläche des Trägers 12 in der Bähe dessen
schwenkbar gelagerten Endes in Eingriff zu kommen, worauf
die Feder anschließend wieder von diesem Eingriffsbereich
nach unten abfällt oder von diesem fort gebogen ist. Eine
sich nach unten erstreckende Befestigungsrippe 42 ist an jeder Längsseite des Trägers 12 derart ausgebildet, daß die
$09885/0005
BAD ORIGINAL
seitliche Bewegung der Feder begrenzt wird und damit ihr Eingriff mit dem Träger 12 aufrechterhalten wird. Wenn die
Feder der Druckvorrichtung 10 zwei seitlich mit Abstand angeordnete Federstäbe 37 oder Drahtlängen aufweist, wie
dies in den Zeichnungen gezeigt ist, so ist im allgemeinen eine einzige nach unten vorspringende Rippe oder eine Lasche,
die zwischen diesen .Federstäben 37 angeordnet ist, ausreichend. Eine weitere öffnung 43 ist durch die untere Wand
des Gehäuses 2 in der Nähe des hinteren Endes vorgesehen, so daß das hintere Ende 44 der Feder nach unten von dem
Träger 12 abgezogen werden kann, wie dies in Fig. 1J gezeigt
ist. Ohne die Vorspannwirkung der Feder der Druckvorrichtung
10 kann der Träger 12 in Richtung auf die |f untere Wand 9 herunterfallen, so daß die Rippe 14 von den
zugehörigen Ausnehmungen 15 freigegeben wird. Der Träger
kann dann durch das offene vordere Ende des Gehäuses 2 entfernt werden, wie dies in Fig. 12 gezeigt ist. Bei einer
alternativen, nicht gezeigten Anordnung ist die Vorderfläche 15a jeder Ausnehmung 15 derart abgeschrägt, daß der
Träger 12 aus der Ausnehmung 15 durch eine Kraft in der
Richtung des Pfeiles D (Fig. 12) herausgezogen werden kann, wodurch die Notwendigkeit des vorausgehenden, weiter oben
beschriebenen Herausziehens der Feder der Druckvorrichtung vermieden wird.
Vorzugsweise sind Führungsvorrichtungen vorgesehen, um Ae Messerklinge 4 mit der Schärfvorrichtung 11 während der
Bewegung durch den Kanal 3 in Ausrichtung zu halten. In dem
dargestellten Ausführungsbeispiel schließen diese Vorrichtungen
die hochstehenden Seitenwände 18 des Trägers ein, die sich hinter der Schärfvorrichtung 11 erstrecken.
Die Grundfläche 45 einer in dem vorderen Abschnitt 16
definierten und vor der Schärfvorrichtung 11 gelegenen Ausnehmung 46 ist in geeigneter Weise nach unten und nach
OR/G/NAL
50988S/0005
vorne von der SchärfVorrichtung 11 aus gekrümmt oder abge
schrägt, so daß die Einführung der Messerklinge 4 in die
Messerscheide in allen Schwenkstellungen des Trägers 12
erleichtert wird. Die Seitenflächen 47 der Ausnehmung 46 bilden außerdem einen Teil der !Führungsvorrichtung und
können nach oben und nach außen über zumindest einen Teil ihrer Tiefe divergieren, um das anfängliche Einschieben
einer Messerklinge 4 zu erleichtern. Vorzugsweise ist der zwischen den sich zwischen den Abschnitten 16 und 1? erstreckenden
Seitenwänden 18 definierte !Führungskanal entlang seiner Ober- und Unterseite offen. Eine Grundoder
Bodenwand kann vorgesehen werden, sie wird jedoch
vorzugsweise fortgelassen, da in diesem !Fall die Messerklinge 4 gegen eine derartige Bodenwand gedrückt werden
kann, daß der zwischen der Klinge 4 und der Schärfvorrichtung 11 wirkende Druck und damit die Schärfwirkung
verringert wird.
Wie es weiter oben erwähnt wurde, liegt der Gegendruckbalken
19 über der Schärfvorrichtung 11, wenn sich der Träger 12 in seiner oberen Ruhestellung befindet. In dieser Stellung
des Balkens 19 ist dessen Vorderkante 48 vorzugsweise nach hinten und unten abgeschrägt (!Fig. 1), um das' anfängliche
Einschieben einer Messerklinge 4 zwischen den Balken 19 und die Schärfvorrichtung 11 zu erleichtern. Der Führungsschlitz 23 des Gegendruckelements 13, die Arme 22 und,die
Plansche 21 bilden außerdem einen Teil der vorstehend erwähnten Führungsvorrichtungen.
In dem Ausführungsbeispiel ragt eine nach vorne zeigende
Oberfläche 68 von der oberen Wand 8 in der Fähe ihres hinteren Endes nach unten, so daß sich ein Anschlag für
die Messerklingen 4 ergibt, der verhindert, daß das Messer
BAD ORIGINAL 50 9 88 5/QOO5
zu tief in die Messerscheide eingeführt wird. Weiterhin wird eine nach unten gerichtete Bewegung des Trägers 12
in Bezug auf das Gehäuse 2 durch eine Vorderwand 69 des Trägers 12 verhindert, dessen Unterkante oder Oberfläche
mit der unteren Wand 9 des Gehäuses 2 in Eingriff kommen
kann.
Es ist außerdem vorteilhaft, wenn eine Kammer 71 unterhalb
der Schärfvorrichtung 11 definiert ist, um Schleifstaub
aufzufangen, der während des SchärfVorganges erzeugt wird.
Es ist erwünscht, daß der Schleifstaub frei von der Schärfvorrichtung
11 abfallen kann, um eine Verklumpung zu ver- ^ meiden. Die Kammer 71 ist zwischen der Vorderwand 69 des
Trägers 12 und einer anderen Querwand 72 definiert, die den Hohlraum der Schärfvorrichtung 11 von den Ausnehmungen
25 trennt, die die Befestigungsflansche 21 enthalten. Der
Schleifstaub sammelt sich auf der unteren Wand 9 des Gehäuses
2, von der er in einfacher Weise entfernt werden kann, wenn das Gehäuse 2 von einer Befestigungsplatte 49
getrennt wird und der Träger 12 aus dem Gehäuse 2 herausgezogen wird.
Nach der Beschreibung der wesentlichen Einzelteile eines bevorzugten praktischen Aasführungsbeispiels der Erfindung
wird nun im folgenden die Betriebsweise dieses Ausführungs-)
beispieIs beschrieben:
Wenn keine Messerklinge 4 in dem Kanal 3 angeordner ist, wird der Träger 12 durch die Druckvorrichtung 10 in seiner
obersten Stellung gehalten, wie dies in iig. 1 gezeigt ist.
Ih dieser Stellung liegt der Gegendruckbalken 10 gegen die obere Wand 8 des Gehäuses 2 an, so daß relativ wenig oder
kein Spiel zwischen den benachbarten Oberflächen der Schärfvorrichtung 11 und diesem Balken 19 gegeben ist. Somit kann
BAD
5098 85/0005
lediglich die Spitze einer Messerklinge 4 in die Schärf-
ausnehmung 32 der Schärfvorrichtung 11 eingeschoben werden,
bevor diese Vorrichtung mit dem Träger 12 gegen die Wirkung der Feder der Druckvorrichtung 10 nach unten bewegt wird.
Auf diese Weise wird zwischen der Schneidkante 5 der Messerklinge
4 und der Schärfvorrichtung 11 im wesentlichen während der gesamten Klingenbewegung in der Messerscheide
ein Druck aufrechterhalten.
Da die Tiefe oder Höhe der Klinge 4 im allgemeinen in Richtung auf den Griff 73 des Messers anwächst, wird der
Träger 12 fortschreitend nach unten bewegt, wenn die Klinge in Längsrichtung in die Messerscheide eingeführt wird.
Außerdem bewirkt der Eingriff zwischen der Vorderkante 48
des Gegendruckbalkens 19 und der Oberkante 5& der Hinge 4,
daß der Gegendruckbalken 19 in Eingriff mit der oberen" Wand 8 gehalten wird, wie dies in den Figuren 8, 9 und 10
gezeigt ist. Aufgrund der Schwenkbefestigung des Gegendruckelements 13 verschiebt sich der Bereich seines Eingriffs
mit der oberen Wand 8 fortschreitend, wenn die Tiefe der mit dem Gegendruckbalken 19 in Eingriff stehenden
Klinge 4 vergrößert oder verkleinert wird und in dLeser Hinsicht sei auf die unterschiedlichen Stellungen des Balkens
19 in den Figuren 8 und 9 hingewiesen. Das Gegendruckelement 13 stellt sicher, daß im wesentlichen die volle
Höhe der Klinge 4 zwischen den seitlichen Führungsoberflachen
angeordnet ist, die zwischen den Armen 22 und den Flanschen 21 definiert sind, und zwar zumindest über den
größeren Teil der Länge der Klinge 4, wodurch die Möglichkeit weitgehend verringert wird, daß die Klinge 4 seitlich
verdreht wird und zwischen dem Träger'12 und der oberen
Gehäusewand 9 klemmt. ·
BAD ORIGINAL
509885/OOOS
Das Gegendruckelement 13 weist den weiteren Vorteil auf,
daß die Längskraft■verringert wird, die erforderlich ist,
um ein anfängliches Eindringen der Messerklinge; 4 in den
Eanal 3 zu bewirken. Dies ergibt sich daraus, daß die
Klinge 4 zunächst gegen den Gegendruckbalken 19 in einer Stellung anliegt, die einen bestimmten Abstand von den
Vorsprängen 27 aufweist, so daß sich ein mechanischer Vorteil ergibt. Das heißt, der nach oben gerichtete Druck
des Balkens 19 gegen die Wand 8 erzeugt einen nach unten gerichteten Gegendruck, der über die Arme 22 und die
Plansche 21 an die Vorsprünge 27 übertragen wird, um auf
den Träger 12 entgegengesetzt zum Einfluß der Feder der Druckvorrichtung 10 zu wirken, und diese Gegendruckkraft
wird aufgrund des LängsabStandes zwischen dem Balken 19
und der Achse der Vorsprünge 27 vergrößert·
Wenn dies erwünscht ist, kann die Druckvorrichtung 10 derart angeordnet werden, daß die von ihrer Feder auf den QJräger
12 ausgeübte nach oben gerichtete Kraft im wesentlichen in allen SchwenkStellungen des Trägers 12 konstant bleibt.
Beispielsweise kann die Feder gleitbar mit einer Unterflache
des Trägers 12 in Eingriff stehen, /Ö.aß die Eingriff
szone mit dem Träger 12 im allgemeinen in Längsrichtung des Gehäuses 2 btei einer gleichzeitigen Schwenkbewegung
des Trägers 12 bewegt wird. Diese Wirkung könnte durch eine geeignete Formgebung der Feder und des Umrisses der Unterfläche
des Trägers 12 erreicht werden, die mit der Feder in Eingriff steht.
Wenn die Messerklinge 4 zuerst in die Schärfausnehmung 32
der Schärfvorrichtung 11 eingeschoben wird, wird die Schärfvorrichtung 11 um ihre Schwenkachse in eine nach hinten
geneigte Stellung bewegt, wie dies in den Figuren 8 und 9 gezeigt ist. Bei Beginn des Herausziehens der Klinge 4 wird
die Schärfvorrichtung 11 um ihre Schwenkachse in eine nach
vorne geneigte Stellung bewegt, wie dies in Fig. 10 gezeigt
B09885/0005 BAD OBIGINAL
ist. Wenn dies erwünscht ist, kann die Schärfvorrichtung 11
derart angeordnet sein, daß sie zwei unterschiedliche
Schneidwinkel an der Messerklinge 4 während des Einschiebens und Herausziehens erzeugt, wobei diese Anordnung
eine feine Schneidkante 5 sicherstellt.
Die Seitenwände 18 des Trägers 12 halten die Messerklinge 4·
in Ausrichtung mit der Schärfvorrichtung 11 und die flansche
21 und die Arme 22 des Gegendruckelementes 13 halten die Klinge 4 gegen eine übermäßige seitliehe Neigung in der
kritischen Zone in der Nähe der Schärfvorrichtung 11. Wenn
ein übermäßiger Druck auf das Messer allgemein in Längsrichtung ausgeübt wird, wirkt die Pufferfeder 34 als
Kompensator und verringert die Möglichkeit weitgehend, daß die Klinge 4 in der Schärfausnehmung 32 verklemmt
wird. Die Druckvorrichtung 10 dient dem gleichen Zweck für den Fall, daß eine übermäßige nach unten gerichtete
Kraft auf das Messer ausgeübt wird.
Der Träger 12 kann aus dem Gehäuse 2 dadurch herausgezogen
werden, daß die Druckvorrichtung 10 nach unten gezogen wird, wie dies durch den Pfeil G in Fig. 11 gezeigt ist,- und zwar
dadurch, daß ein Fingerdruck durch die öffnung 43 in der
unteren Wand 9 ausgeübt wird, obwohl weiter oben erwähnt wurde, daß eine derartige Handhabung der Feder der Druckvorrichtung
10 in einem etwas abgeänderten (nicht gezeigten)
Ausführungsbeispiel nicht erforderlich ist. Die Rippe 14 des Trägers 12 kann dann aus den Ausnehmungen 15 herausfallen,
so daß der Träger 12 insgesamt durch das offene Vorderende des Gehäuses 2 in der durch den Pfeil D in Fig.
angezeigten Richtung herausbewegt werden kann. Das Einsetzen
des Trägers 12 ist ein in gleicher Weise einfacher Vorgang, da es lediglich erforderlich däb, den Träger 12 in Längsrichtung
zwischen die Druckvorrichtung 10 und die obere Wand 8 des Gehäuses 2 zu schieben, bis die Rippe 14 in die
Ausnehmungen 15 einrastet.
ORIGINAL 509885/0005
Einer der Hauptsächlichen Vorteile der vorliegenden Erfindung
besteht darin, daß ein Druck kontinuierlich, zwischen der Messerklinge 4 und der Schärfvorrichtung 11 ausgeübt
wird und daß der Druck nicht ohne weiteres durch die Handhabung des Messers aufgehoben werden kann, wie dies in
dem Pail der Konstruktion nach der deutschen Offenlegungsschrift
2 022 273 der Fall ist. Außerdem ermöglicht die doppelte Schwenkbefestigung der Schärfvorrichtung 11 die
Erzeugung eines konstanten oder.eines doppelten Schneid-Winkels, wenn dies gewünscht ist. Weiterhin erleichtert
die Entfernbarkeit des Trägers 12 wesentlich die Reinigung und andere Wartung, wie z.B. einen Ersatz der Schärfvorrichtung
11.
- Patentansprüche -
BAD ORIGINAL
509885/QOOS
Claims (3)
1.) Messerscheide mit einem hohlen Gehäuse, einem in dem Gehäuse
ausgebildeten Kanal mit einer Eintrittsöffnung an einem Ende zur Aufnahme einer Messerklinge, mit einer Schärfvorrichtung,
die schwenkbar an einem vorderen Endteil eines Trägers in dem Gehäuse benachbart zur Eintrittsöffnung befestigt ist, wobei
der Träger in dem Kanal in Richtung auf dessen eine Wand und
von dieser fort bewegbar ist und gegen diese eine Wand durch Vorspanneinrichtungen vorgespannt ist, um die Messerklinge
und die Schärfvorrichtung gegeneinander zu pressen, dadurch gekennze i chne t , daß durch ein Gegendruckelement
(13) gebildete Führungseinrichtungen in dem Kanal (3) angeordnet
sind, daß das Gegendruckelement (I^ einen zwischen der
einen Wand (8) des Kanals (3) und dem Träger (12) angeordneten Teil (19) aufweist, der mit einer in den Kanal (3) zwischen
dem Träger (12) und der einen Seitenwand (8) eingeführten Messerklinge (4) in Eingriff kommt und hierbei gegen die
eine Viand (8) gedrückt wird und daß das Gegendruckteil (13)
mit dem Träger (12) derart zusammenwirkt, daß eine der Wirkung der Vorspanneinrichtungen (10) entgegenwirkende Kraft zumindest
während des anfänglichen Einschiebens der Messerklinge (4) in den Kanal (3) ausgeübt wird, wenn das Teil (19) des Gegendruckelementes
(13) gegen die eine Wand (δ) gedrückt wird.
■ S0 9885/0005
BAD ORIGINAL
2. I-iessersoheide nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gegendrücke lernen t (IJO' £Uf dem Träger (12)
um eine Achse schwenkbar befestigt ist, die hinter dem Teil (19) des Gegendruckelementes (IJ-) angeordnet ist und daß der
Teil (19) zwischen dem vorderen Endteil (l6) des Trägers (12) und der einen Seitenwand (8) des Kanals (j5) zumindest dann
angeordnet ist, wenn sich der Träger (12) in einer Ruhestellung befindet, die die äußerste Stellung ist, die der Träger (12)
bei seiner Bewegung in Richtung auf die eine Wand (8) des Kanals (j5) einnimmt.
3. Messerscheide nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich-P
net, daß die Führungsflächen durch jeweilige gegenüberliegende
Seitenteile (21) des Gegendruckelementes (lj5) gebildet
sind, daß die Seitenteile (21) seitlich mit Abstand voneinander angeordnet und jeweils mit einer jeweiligen Seitenwand
(l8) des Trägers (12) verbunden sind und daß das Teil (19) des Gegendruckelementes (lj5) ein Balken ist, der sich zwischen
benachbarten Endabschnitten (22) der Seitenteile (21) an der
von den Schwenkverbindungen (24) abgewandten Seite erstreckt
und diese miteinander verbindet.
BAD ORIGINAL
509885/000S
Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AUPA359670 | 1970-12-24 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2166787A1 true DE2166787A1 (de) | 1976-01-29 |
| DE2166787B2 DE2166787B2 (de) | 1977-09-01 |
| DE2166787C3 DE2166787C3 (de) | 1978-04-27 |
Family
ID=3764726
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2166787A Expired DE2166787C3 (de) | 1970-12-24 | 1971-12-23 | Messerscheide mit Schärfvorrichtung |
Country Status (17)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3774350A (de) |
| JP (1) | JPS521160B1 (de) |
| BE (1) | BE828903Q (de) |
| BR (1) | BR7108484D0 (de) |
| CA (1) | CA949040A (de) |
| CH (1) | CH559605A5 (de) |
| DE (1) | DE2166787C3 (de) |
| DK (1) | DK138676C (de) |
| FI (1) | FI50309C (de) |
| FR (1) | FR2119676A5 (de) |
| GB (1) | GB1332598A (de) |
| IE (1) | IE36058B1 (de) |
| IT (1) | IT943278B (de) |
| NL (1) | NL156079B (de) |
| PH (1) | PH9537A (de) |
| SE (1) | SE368163B (de) |
| ZA (1) | ZA718170B (de) |
Families Citing this family (28)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AU462886B2 (en) * | 1973-03-26 | 1975-07-10 | Wiltshire Cutlery Co. Pty. Ltd. | Sharpening device |
| FI58270C (fi) * | 1975-08-22 | 1981-01-12 | Wiltshire Cutlery Co Pty | Knivvaessningsanordning |
| NZ184477A (en) * | 1976-07-28 | 1980-11-14 | Wiltshire Cutlery Co Pty | Knife-sharpening device spaced sharpening plates |
| US4091691A (en) * | 1976-11-30 | 1978-05-30 | Wiltshire Cutlery Company Proprietary Ltd. | Knife sharpener |
| US4428515A (en) * | 1982-04-26 | 1984-01-31 | Oy Fiskars Ab | Knife scabbard with integral blade sharpener |
| NZ206318A (en) * | 1982-11-24 | 1986-11-12 | Wiltshire Consolidated | Knife scabbard with integral sharpener |
| US4502218A (en) * | 1982-12-29 | 1985-03-05 | Oy Fiskars Ab | Blade sharpener insert for knife scabbard |
| US4502254A (en) * | 1982-12-29 | 1985-03-05 | Oy Fiskars Ab | Knife sharpener and mounting bracket therefor |
| US4669337A (en) * | 1985-06-14 | 1987-06-02 | Mcpherson's Limited | Knife sharpener |
| GB8610177D0 (en) * | 1986-04-25 | 1986-05-29 | Wilkinson Sword Ltd | Knife sharpeners |
| US4869027A (en) * | 1988-01-11 | 1989-09-26 | Mcevily John B | Knife holding and sharpening cassette and knives therefor |
| US4866845A (en) * | 1988-03-22 | 1989-09-19 | Mcevily John B | Knife holding and sharpening block |
| US5245756A (en) * | 1992-09-28 | 1993-09-21 | Howell David M | Lockable knife block |
| US5494176A (en) * | 1994-06-22 | 1996-02-27 | Zallo; Silvio | Child safe cutlery set holder |
| AUPP749198A0 (en) * | 1998-12-04 | 1998-12-24 | Mcpherson's Limited | Blade sharpener |
| AU137808S (en) * | 1999-01-14 | 1999-07-20 | Mcphersons Ltd | Blade scabbard |
| US6224475B1 (en) * | 1999-02-26 | 2001-05-01 | The Pampered Chef, Ltd. | Sharpener sheath |
| USD424906S (en) * | 1999-02-26 | 2000-05-16 | The Pampered Chef, Ltd. | Sharpener sheath |
| US7175023B2 (en) * | 2000-12-04 | 2007-02-13 | Irwin Industrial Tool Company | Chisel scabbard with removable insert |
| US6626066B2 (en) * | 2002-01-02 | 2003-09-30 | Rudolf Koppe | Folding sharpener tool |
| WO2003082532A1 (fr) * | 2002-03-28 | 2003-10-09 | Waiyip Wong | Gaine de securite pour couteau |
| USD591040S1 (en) | 2008-06-04 | 2009-04-28 | Columbia Insurance Company | Knife sheath |
| FR3109110B1 (fr) * | 2020-04-14 | 2022-04-29 | Seb Sa | Fourreau aiguiseur adapte pour recevoir un couteau et combinaison d’un tel fourreau et d’un couteau |
| FR3109112B1 (fr) * | 2020-04-14 | 2022-05-06 | Seb Sa | Combinaison d’un fourreau et d’un couteau |
| FR3109111B1 (fr) * | 2020-04-14 | 2023-03-03 | Seb Sa | Fourreau aiguiseur adapte a recevoir un couteau et combinaison d’un tel fourreau et d’un couteau |
| US11376713B1 (en) | 2021-03-09 | 2022-07-05 | Sharkninja Operating Llc | Knife sharpening systems |
| USD1005818S1 (en) * | 2022-02-10 | 2023-11-28 | Sharkninja Operating Llc | Knife sharpener |
| US20240058917A1 (en) * | 2022-08-18 | 2024-02-22 | Smith's Consumer Products, Inc. | Countertop Knife Sharpener |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1890506A (en) * | 1932-05-14 | 1932-12-13 | Earl L Frank | Self-sharpening knife |
| US2767530A (en) * | 1954-09-01 | 1956-10-23 | Leo A Paldanius | Knife sheath |
| US3676961A (en) * | 1969-05-07 | 1972-07-18 | Wiltshire Cutlery Co Pty | Knife scabbard or holder |
-
1971
- 1971-12-06 ZA ZA718170A patent/ZA718170B/xx unknown
- 1971-12-10 US US00206724A patent/US3774350A/en not_active Expired - Lifetime
- 1971-12-13 GB GB5769471A patent/GB1332598A/en not_active Expired
- 1971-12-15 PH PH13106*UA patent/PH9537A/en unknown
- 1971-12-16 IE IE1590/71A patent/IE36058B1/xx unknown
- 1971-12-16 IT IT71115/71A patent/IT943278B/it active
- 1971-12-16 CA CA130,337A patent/CA949040A/en not_active Expired
- 1971-12-21 DK DK624971A patent/DK138676C/da active
- 1971-12-22 NL NL7117667.A patent/NL156079B/xx not_active IP Right Cessation
- 1971-12-22 BR BR8484/71A patent/BR7108484D0/pt unknown
- 1971-12-23 FR FR7146342A patent/FR2119676A5/fr not_active Expired
- 1971-12-23 DE DE2166787A patent/DE2166787C3/de not_active Expired
- 1971-12-23 SE SE16592/71A patent/SE368163B/xx unknown
- 1971-12-23 FI FI713676A patent/FI50309C/fi active
- 1971-12-24 CH CH1892671A patent/CH559605A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1971-12-24 JP JP46104587A patent/JPS521160B1/ja active Pending
-
1975
- 1975-05-09 BE BE156209A patent/BE828903Q/xx not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IE36058L (en) | 1972-06-24 |
| DE2164277B2 (de) | 1976-01-15 |
| NL156079B (nl) | 1978-03-15 |
| ZA718170B (en) | 1972-09-27 |
| DE2166787C3 (de) | 1978-04-27 |
| DE2164277A1 (de) | 1972-08-17 |
| FI50309B (de) | 1975-10-31 |
| DK138676C (da) | 1979-03-26 |
| PH9537A (en) | 1976-01-09 |
| NL7117667A (de) | 1972-06-27 |
| US3774350A (en) | 1973-11-27 |
| DE2166787B2 (de) | 1977-09-01 |
| IE36058B1 (en) | 1976-08-04 |
| DK138676B (da) | 1978-10-16 |
| GB1332598A (en) | 1973-10-03 |
| IT943278B (it) | 1973-04-02 |
| CA949040A (en) | 1974-06-11 |
| SE368163B (de) | 1974-06-24 |
| FR2119676A5 (de) | 1972-08-04 |
| BE828903Q (fr) | 1975-09-01 |
| CH559605A5 (de) | 1975-03-14 |
| FI50309C (fi) | 1976-02-10 |
| BR7108484D0 (pt) | 1973-05-17 |
| JPS521160B1 (de) | 1977-01-12 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2166787A1 (de) | Messerscheide mit schaerfvorrichtung | |
| DE69510744T2 (de) | Schneidvorrichtung | |
| DE69422371T2 (de) | Baggerzahn zur adapter schnittstelle | |
| DE2636505C2 (de) | Messerscheide mit Schärfvorrichtung | |
| DE69003778T2 (de) | Schneidklingen-Schärfgerät. | |
| DE102009015276B4 (de) | Haarschneidemaschine mit auswechselbarem Schneidsatz und Schnittlängen-Verstelleinrichtung | |
| DE2511782A1 (de) | Wegwerfbares chirurgisches instrument | |
| DE20205276U1 (de) | Baumschere mit einstellbarem Schnitthub | |
| DE1507260B1 (de) | Maehschneidwerk | |
| DE2402961B2 (de) | Messer | |
| EP0123820B1 (de) | Vorrichtung zur Längsverstellung von Skibindungen | |
| EP3682127B1 (de) | Anordnung mit befestigungselement zum lösbaren verbinden von zwei bauelementen | |
| DE3416485C2 (de) | Ausstelldach für ein Fahrzeug | |
| EP0008483A1 (de) | Langhaarscherteil, insbesondere für Trockenrasierapparate | |
| DE1703019A1 (de) | Verstellbarer Schneidekopf fuer eine Haarschneidemaschine | |
| DE69102036T2 (de) | Schleifgerät für Klingen. | |
| DE2653830C2 (de) | Messerscheide mit einer Schärfvorrichtung | |
| DE112014006266B4 (de) | Gartenscheren mit Schnitt-Umschaltmodus | |
| DE3725685C2 (de) | ||
| DE2603009A1 (de) | Vorderbacken fuer eine sicherheitsskibindung | |
| DE2035286A1 (de) | Schneidwerkzeug | |
| DE29500422U1 (de) | Chirurgisches Stanzwerkzeug | |
| DE19601015A1 (de) | Schneidwerkzeug | |
| DE2164277C3 (de) | Messerscheide mit Schärfvorrichtung | |
| DE19711888C1 (de) | Fräskopf für ein Rohrreinigungsgerät |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |