DE2165522A1 - Zerlegbarer mast, insbesondere signalmast - Google Patents
Zerlegbarer mast, insbesondere signalmastInfo
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Description
ν., Ί Ύ π τ Saarbrücken, den 29.12.1971
Patentanwälte
6600 Saarbrücken 2165522
Nassauerstr. 5 - Tel. (0681) 34433 >**-«.
DSD Dillinger Stahlbau GmbH, 6638 Dillingen/Saar
"Zerlegbarer Mast, insbesondere Signalmast"
Die Erfindung bezieht sich auf einen aus einzelnen Schüssen zusammengesetzten, durch Abspannseile gehaltenen, zerlegbaren
Mast, insbesondere einen Signalmast für Vermessungszwecke.
Die bekannten, als Steckmaste bezeichneten Maste dieser Art
werden auf dem Boden liegend zusammengesetzt und dann als Ganzes mit Hilfe von Seilen aufgestellt. Diese Technik begrenzt
das Gewicht und damit die Stabilität und die Höhe der Masten; etwa 17m Höhe wurden bisher erreicht. Sie verlangt eine verhältnismässig
grosse Zahl von Bedienungsleuten. Darüberhinaus dauert die Montage mehrere Stunden.
Die ferner bekannten Teleskopmaste lassen sich zwar schneller und mit weniger Bedienungspersonal aufstellen. Auch sie können
aber nur in zienlich beschränkter Höhe ausgeführt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Mast zu schaffen, der mit wenigen Leuten, schnell und bis zu einer grossen Höhe
errichtet werden kann.
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Erfindungsgemäss ist zu diesem Zweck ein Mast der eingangs
genannten Art mit einem als Hebegerüst ausgebildeten Mastfuss vorgesehen, der ein um mehr als die Höhe eines Schusses senkrecht
auf- und abbewegbares Hebeelement mit einer Einrichtung zum lösbaren Befestigen jeweils eines Schusses nahe dessen
unteren Ende und oben eine Führung aufweist, die der Schuss in angehobener Stellung durchsetzt.
Bei dieser Konstruktion wird zunächst nur der Mastfuss aufgestellt.
Die Schüsse werden gleich in senkrechter Stellung aneinandergesetzt; der Mast wächst jeweils mit dem Anheben des zuletzt
angesetzten Schusses stufenweise in die Höhe. Er kann so ™ beispielsweise innerhalb ca. 1 Stunde bis zu 35 m Höhe aufgebaut
werden* und ist, bei entsprechend umgekehrter Verfahrensweise, binnen ca. 3/4 Stunden wieder abgebaut. Seine Konstruktion ist
geeignet, etwa auf Zwei Dritteln seiner Höhe auch noch einen Mastkorb anzubringen, zu dem eine Leiter führt. Zur Bedienung
sind maximal fünf Leute nötig. Die Teile des Mastes lassen sich auf einem Lastwagen transportieren.
Vorzugsweise wird der Mast in Aluminium ausgeführt.
Vorzugsweise wird der Mast in Aluminium ausgeführt.
Das Hebegerüst (der Mastfuss) weist vorzugsweise auf einer über dem mittigen Auflager des Mastes angeordneten, mit einem
Zentrierstück für die Schüsse versehenen Grundplatte symmetrisch
Wk zu dem Auflager drei Stützen auf, die entweder direkt als Führungsschienen für das Hebeelement dienen, wofür sie vorzugsweise
rechteckigen Querschnitt haben, oder mit Schienen für das Hebeelement versehen sind, das in seiner Mitte über dem genannten
Auflager einen Durchbruch aufweist, mit dem es auf den genannten SChuss aufgeschoben werden kann. Beispielsweise besteht das Hebeelement
im wesentlichen aus einer Hülse und an dieser angebrachten Rollen, die, je zwei, auf den genannten Schienen laufen. Um den
Schuss in der Hülse lösbar zu befestigen, kann in einfacher Weise ein Bolzen in entsprechende im Schuss und in der Hülse fluchtend
angeordnete Bohrungen eingeschoben werden.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weisen die Schüsse mit Ausnahme des obersten ein verjüngtes oberes Ende auf,
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- 3 mit dem sie in den jeweils nächsthöheren Schuss einsteckbar sind;
ferner sind sie an ihrem oberen Ende mit einem Haken derart versehen, dass dieser beim Einstecken des Schusses in den von dem
Hebeelement hochgezogenen nächsthöheren Schuss in den genannten Bolzen einschnappt; schliesslich sind in diesem Fall zum Befestigen
der Schüsse beim Herablassen weitere miteinander fluchtende Bohrungen in der Hülse und im Schuss ausserhalb des Griffbereichs
des Hakens, vorzugsweise oberhalb der erstgenannten Bohrungen, vorgesehen. Durch diese Massnahmen ist es möglich, den nächsten
Schuss immer zuerst in den bereits hochgezogenen vorangehenden
Schuss einzustecken und darin einzuhaken und dann durch ein kurzes Abwärtsbewegen des Hebeelements auf das Zentrierstück aufzusetzen,
worauf nach Lösen der Befestigung, vorzugsweise eines Bolzens der genannten Art, das Hebeelement weiter herabgelassen und (
schliesslich unten am neuen Schuss befestigt wird; das Einstecken und Einhaken und anschliessende Absenken des Schusses auf das
Zentrierstück ist wesentlich einfacher zu bewerkstelligen als der
umgekehrte Vorgang, den Schuss erst auf das Zentrierstück zu setzen und dann so zu halten, dass bei Herabsenken des Hebeelements
mit dem von ihm getragenen Schuss dieser sich auf den darunter befindlichen Schuss aufsteckt.
Zum Auf- und Abbewegen des Hebeelements dient im Falle der genannten
Schienenführung vorzugsweise ein Seilzug mit einem mit seinen beiden Enden beiderseits des Hebeelements befestigten
Seil, das über eine beweglich angeordnete, lose Rolle führt, an der ein Zugseil angreift. Hierdurch wird ein einseitiger Kraft- ™
angriff an dem Ilebeelement, der zu unerwünschten Verkantungen
führen könnte, ausgeschlossen. Es ist praktisch, die beiden Stränge des erstgenannten Seils dann durch zwei oben an dem Hebegerüst
ortsfest angeordnete lose Rollen nach unten umzulenken und das an der losen Rolle angreifende Seil am unteren Ende des Mastfusses
dann wieder nach oben zu einer Winde umzulenken, da bei dieser Anordnung die bewegliche lose Rolle zwischen den Umlenkrollen
genau den Spielraum hat, den sie benötigt. An die Stelle der Seile könnten auch Ketten treten.
Wm zu vermeiden, dass sich bei nicht ganz senkrechtem Halten
des bereits eriiiliteten Maststückes durch die dafür verwendeten
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ORlGiNAt
Abspannseile der die erwähnte Führung am oberen Ende des Hebegerüsts
durchsetzende Schuss in dieser verklemmt, sollte sich der freie Querschnitt der Führung nach ihren beiden Enden zu
leicht erweitern.
leicht erweitern.
Die Zeichnungen geben ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
wieder.
wieder.
Es zeigen
Fig. 1 einen fertig aufgestellten Mast nach der Erfindung,
Fig. 2 den Fuss des Mastes in grösserer Darstellung,
Fig. 3 das Auflager des Mastes in Seitenansicht,
Fig. 4 das Auflager des Mastes in Draufsicht auf die in Fig. 3 ™ gezeigten Teile,
Fig. 2 den Fuss des Mastes in grösserer Darstellung,
Fig. 3 das Auflager des Mastes in Seitenansicht,
Fig. 4 das Auflager des Mastes in Draufsicht auf die in Fig. 3 ™ gezeigten Teile,
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Mastfuss,
Fig. 6 einen Querschnitt durch den Mastfuss mit Draufsicht auf das Hebeelement,
Fig. 7 eine Schelle zum Befestigen von Abspannseilen in Draufsicht,
Fig. 8 die Schelle nach Fig. 7 in Seitenansicht,
Fig. 9 eine an der Schelle gemäss Fig. 7 und 8 befestigte Lasche, Fig. 10 das obere Ende eines Mastschusses im Längsschnitt.
Fig. 9 eine an der Schelle gemäss Fig. 7 und 8 befestigte Lasche, Fig. 10 das obere Ende eines Mastschusses im Längsschnitt.
Ein Signalmast ist aus einer Vielzahl von Schüssen 1 zusammengesetzt,
deren unterste in einem mit einem punktförmigen Auflager auf einer Bodenplatte 3 sitzenden Mastfuss 4 stecken. Der Mast
wird von drei mal drei Abspannseilen 5 gehalten; jeweils drei Seile sind in verschiedenen Höhen über eine gemeinsame Rohrschelle
6 am Mast befestigt, und jeweils drei an verschiedenen Rohrschellen befestigte Seile gehen von einem gemeinsamen, im Boden
verankerten Windenbock 7 aus. Drei weitere Abspannseile 8 greifen am Mastfuss 4 an und sind mit Erdnägeln 9 am Boden befestigt. Eine
Leiter 10 führt zu einem in ungefähr 2/3 Masthöhe angeordneten Mastkorb 11.
Die Bodenplatte 3 ist mittels Erdnägeln 12 CFig· 3) verankert.
Sie weist zur Sicherung des Auflagers 2 des Mastes einen Sitz für einen balligen Fuss 14 auf, der unter einer durch radial
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von ihm ausgehende Rippen 15 verstärkten Grundplatte 16 für den oben erwähnten Mastfuss 4 angeordnet ist. Zwei mit geringem
Spiel durch die Grundplatte 16 tretende, spitze Handschrauben verhindern durch Eingriff in entsprechende Ausnehmungen 18 der
Bodenplatte 3 ein Verdrehen des Mastfusses 4 um das Auflager 2. Auf der Grundpbtte 16 sind über dem Auflager 2 ein Zentrierstück
19 und um dieses herum in symmetrischer Anordnung drei Stützen 20 aus Kreis- oder Vierkantrohren angebracht, an denen
radial nach innen gerichtete, leistenförmige Schienen 21 angeschweisst sind. Die Rohrstützen 20 sind an ihrem oberen Ende durch
zwei mit geringem Abstand übereinander angeordnete Deckplatten verbunden; im übrigen sind über ihre Länge mehrere Querstreben
verteilt, die, wie Fig. 6 erkennen lässt, jedoch nur an zwei Seiten des durch die Rohrstützen 20 gebildeten Mastfusses 4
angeordnet sind, während auf der dritten Seite ein freier Zugang in den Mastfuss verbleibt.
Auf den Schienen 21 ist ein Hubwagen 24 angeordnet. Er besteht aus einer dickwandigen Hülse 25 mit sternförmig angesetzten
Lagerteilen 26 für Rollen 27, von denen je zwei auf einer Schiene 21 sitzen und diese seitlich etwas übergreifen. An zwei gegenüberliegenden
Punkten der Hülse 25 sind in Laschen 28 die beiden Enden eines Drahtseils 29 befestigt, das von dort aus in zwei
senkrechten Strängen nach oben führt, durch zwei zwischen den Deckplatten 22 ortsfest angeordnete lose Rollen 30 nach unten λ
umgelenkt und dann um eine bewegliche lose Rolle 31 gelegt ist, an der unten ein Zugseil 32 angreift, das durch eine unten am
Mastfuss 4 angeordnete lose Rolle 33 zu einer in Handhöhe am Mastfuss 4 angebrachten Seilwinde 34 umgelenkt ist. Die Seilwinde
34 weist eine Kurbel 35 für Handbetätigung auf, kann aber auch motorgetrieben sein.
Fig. 6 lässt einen mit einem Handgriff versehenen Bolzen 36 erkennen,
der durch miteinander fluchtende Bohrungen in der Hülse und einem in dieser angeordneten Mastschuss 1 hindurchgesteckt
ist. Zur Arretierung des Bolzens 36 sind an der Hülse 25 rechts und links der Bohrung zwei hakenförmige Bleche 37 und am Bolzen
ein Querstift 38 angebracht, der durch entsprechende Drehung des Bolzens 36 mittels dessen Handgriff hinter die hakenförmigen
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Bleche 37 fasst. Oberhalb der Bohrungen, in denen der Bolzen 36 steckt, sind winkelversetzt dazu in der Hülse 25 und im Mastschuss
1 weitere miteinander fluchtende Bohrungen 39 für den Bolzen 36 vorgesehen. Im Mastschuss 1 befinden sich die erwähnten
Bohrungen am unteren Ende.
Am oberen Ende der rohrförmigen Mastschüsse 1 ist ein gleichfalls rohrförmiges Verbindungsstück 40 in diese eingefügt,
dessen Aussendurchmesser gleich dem Innendurchmesser des Mastschusses
ist. Wie die grössere Darstellung des Verbindungsstücks 40 in Fig. 10 genauer erkennen lässt, sind an der Stirnseite
des Verbindungsstücks 40 zwei gegenüberliegende Ausnehmungen 41 eingeschnitten. Diese Ausnehmungen befinden sich
in der gleichen Höhe Über der Oberkante 42 des übrigen Mastschusses 1 wie die Bohrungen, in denen nach der Darstellung
in Fig. 6 der Bolzen 36 sitzt, über dem untern Ende des Mastschusses. Ferner ist in dem Verbindungsstück 40 auf einem Achsbolzen
43 schwenkbar ein Haken 44 angebracht. Auf einer Seite des Achsbolzens 43 ist er mit einem Gewicht 45, an dessen Stelle auch
eine Feder treten kann, versehen und auf der anderen Seite mit einem Anschlag, der den Schwenkwinkel des Hakens erkennbar nach
einer Richtung begrenzt. Schliesslich weist der Haken 44 oben eine schräge Fläche 47 derart auf, dass er sich bei Einschieben des
Verbindungsstücks 40 in das untere Ende eines gemäss Fig. 6 im Hubwagen 24 gehaltenen anderen Mastschusses 1 erst von dem Bolzen
36 wegdrückt und diesen dann einhakt.
Der oberste Mastschuss ist statt eines Verbindungsstücks 40 mit einer Mastspitze 48 versehen, die ein Signalkreuz 49 oder
anderes Gerät trägt. Er befindet sich in der Darstellung gemäss Fig. 2 in einer zwischen den beiden Deckplatten 22 angeordneten
Führung 50, deren freier Querschnitt sich von der Mitte aus nach oben und unten erweitert.
Fig. 7-9 geben schliesslich eine Rohrschelle 6 mit drei Laschen zum Befestigen der Abspannseile 8 wieder. Die Rohrschelle 6 feesteht
aus zwei mittels eines Scharniers 53 verbundenen Teilen und
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ist durch eine Mutterschraube 54 verschliessbar, wobei zwei Nocken 55 in entsprechende Ausnehmungen der Mastschüsse 1
eingreifen.
Zum Aufbauen des Mastes wird zunächst der Mastfuss 4 aufgestellt. Dann wird der zweite Mastschuss durch die offene Seite
in den Mastfuss 4 gebracht und der oberste, mit der Mastspitze 48 versehene Schuss von oben her in die Führung 50 eingeschoben
und mittels des Verbindungsteils 40 mit dem zveLten Mastschuss
zusammengesteckt. Alles dies lässt sich leicht bewerkstelligen, da die Teile kein grosses Gewicht haben; ein Schuss wiegt beispielsweise
20 kg. Zum Einsetzen des obersten, noch leichteren Schusses von oben her ist am Mastfuss 4 eine Leiter angebracht. (
Der zweite Mastschuss 1 wird in den bisher in seiner untersten Stellung befindlichen Hubwagen 24 eingesetzt und durch Einschieben
des Bolzens 36 darin befestigt. Anschliessend werden die beiden Mastschüsse mit Hilfe des durch die Seilwinde 34
bewegbaren Hubwagens 24 ein Stück hochgezogen und nach Anlegen einer Rohrschelle 6 die drei obersten Abspannseile 5 befestigt.
Hierauf wird der Hubwagen 24 ganz nach oben gefahren, wobei an den Seilen 5 entsprechend nachgelassen wird. Jetzt lässt sich
der nächste Mastschuss 1 in der bereits angedeuteten Weise von unten her in den hochgezogenen zweiten Mastschuss einsetzen
und dabei am Bolzen 36 festhaken. Der so aufgehängte Schuss kann nun durch ein leichtes Absenken des Hubwagens 24 und entsprechen- ™
dem Anziehen der Abspannseile 5 mit seinem unteren Ende auf das Zentrierstück 19 aufgesetzt werden. Die Mastschüsse stehen nun
fest. Der Bolzen 36 wird aus seinen Bohrungen gezogen, der Wagen heruntergefahren, der dritte Mastschuss mittels des Bolzens 36
im Wagen 24 befestigt und so fort. Der unterste Mastschuss bleibt dann auf dem Zentrierstück 19 stehen. Zuletzt wird der Mast mit
Hilfe der Abspannseile 5 genau ausgerichtet.
Zum Abschlagen des Mastes wird der Bolzen 36 in die über demHaken
44 des untersten Mastschusses befindlichen Bohrungen 39 einge-
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schoben, so dass durch ein kurzes Hochziehen des Hubwagens 24
der unterste Schuss freikommt und weggetragen werden kann. Der Wagen 24 wird dann wieder herabgelassen, bis der nächste Schuss
auf dem Zentrierstück 19 aufsitzt. Der Bolzen 36 wird gelöst, der Wagen wieder hochgefahren und so fort. Auch beim Abbau wird
den Bewegungen des Mastes mit den Zugseilen gefolgt.
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Claims (12)
1. Aus einzelnen Schüssen (1) zusammengesetzter, durch Abspannseile
(5) gehaltener, zerlegbarer Mast, insbesondere Signalmast für Vermessungszwecke, gekennzeichnet durch
einen als Hebegerüst ausgebildeten Mastfuss (4), der ein um mehr als die Höhe des Schusses (1) senkrecht
auf- und abbewegbares Hebeelement (24) mit einer Einrichtung (36) zum lösbaren Befestigen jeweils eines
Schusses (1) nahe dessen unterem Ende und oben eine Führung (50) aufweist, die der Schuss (1) in angehobener
Stellung durchsetzt. |
2. Mast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebegerüst (4) auf einer über dem mittigen Auflager (2)
des Mastes angeordneten, mit einem Zentrierstück (19) für die Schüsse (1) versehenen Grundplatte (16) symmetrisch
zu dem Auflager (2) eine Mehrzahl von, vorzugsweise drei, Stützen (20) aufweist, die mit Schienen (21) für das Hebeelement
(24) versehen oder selbst Schienen für das Hebeelement (24) sind, das in seiner Mitte über dem genannten
Auflager (2) einen Durchbruch (25) für die Aufnahme des genannten Schusses (1) aufweist.
3. Mast nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das
Hebeelement (24) im wesentlichen aus einer Hülse (25) und an dieser angebrachten Rollen (2 7) besteht, die,
je zwei, auf den genannten Schienen (21) sitzen.
4. Mast nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebeelement (24) mittels eines Ketten- oder Seilzuges
(29-34) auf- und abbewegbar ist.
5. Mast nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ketten- oder Seilzug (29-34) ein mit seinen beiden Enden
beiderseits der Hülse (25) befestigtes Seil (29) aufweist, das über eine beweglich angeordnete, lose Rolle (31) führt,
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an der ein Zugseil (32) angreift.
6. Mast nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stränge des erstgenannten Seils (29) durch zwei
oben an dem Hebegerüst (4) ortsfest angeordnete lose Rollen (30) nach unten umgelenkt sind und das an der beweglichen
losen Rolle (31) angreifende Zugseil (32) nach unten führt und durch eine urien am Hebegerüst (4) ortsfest angeordnete
lose Rolle (33) nach oben zu einer Winde (34) umgelenkt ist.
7. Mast nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass zum lösbaren Befestigen des Schusses (1) in der Hülse
W (25) im Schuss (1) und in der Hülse (2) miteinander fluchtende
Bohrungen angeordnet sind und ein Bolzen (36) zum Einschieben in die Bohrungen vorgesehen ist.
8. Mast nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schüsse (1) mit Ausnahme des obersten ein verjüngtes
oberes Ende (4) aufweisen, mit dem sie in den jeweils nächsthöheren Schuss (1) einsteckbar sind, dass sie ferner
an ihrem oberen Ende einen Haken (44) derart aufweisen, dass dieser beim Einstecken des Schusses (1) in den von
dem Hebeelement (24) hochgezogenen nächsthöheren Schuss (1) in den genannten Bolzen (36) einschnappt und dass schliess-
Wk lieh zum Befestigen der Schüsse (1) beim Herablassen weitere
miteinander fluchtende Bohrungen (39) in der Hülse (25) und im Schuss (1) ausserhalb des Griffbereichs des Hakens
(44), vorzugsweise oberhalb der erstgenannten Bohrungen und dazu winkelversEtzt, vorgesehen sind.
9. Mast nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet» dass die genannte, oben am Hebegerüst (4) angeordnete
Führung (50) für den Schuss (1) ein sich nach oben und unten erweiternder Durchlass ist.
10. Mast nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet,,
dass die genannte Führung im wesentlichen aus sternförmig angeordneten Rollen besteht.
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11. Mast nach einem der Ansprüche 2-10, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Grundplatte (16) zur Sicherung gegen
Drehen um das Auflager (2) von mindestens einer Schraube (17) mit geringem Spiel durchsetzt ist, die in eine Ausnehmung
(18) einer mit Erdnägeln (12) auf dem Boden verankerten
Bodenplatte (3), die vorzugsweise auch den unteren Teil des Auflagers (2) des Mastes bildet, eingreift.
12. Mast nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet,
dass er aus Aluminium besteht.
309828/01 05
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| OHJ | Non-payment of the annual fee |