[go: up one dir, main page]

DE2165249C2 - Vorrichtung zur Herstellung von Ozon - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Ozon

Info

Publication number
DE2165249C2
DE2165249C2 DE2165249A DE2165249A DE2165249C2 DE 2165249 C2 DE2165249 C2 DE 2165249C2 DE 2165249 A DE2165249 A DE 2165249A DE 2165249 A DE2165249 A DE 2165249A DE 2165249 C2 DE2165249 C2 DE 2165249C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
ozone
discharge
electrical
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2165249A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2165249B1 (de
DE2165249A1 (de
Inventor
Pavel Dr. 3213 Eldagsen Imris
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2165249A priority Critical patent/DE2165249C2/de
Priority to US00313257A priority patent/US3842286A/en
Priority to GB5885672A priority patent/GB1414150A/en
Publication of DE2165249B1 publication Critical patent/DE2165249B1/de
Publication of DE2165249A1 publication Critical patent/DE2165249A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2165249C2 publication Critical patent/DE2165249C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B13/00Oxygen; Ozone; Oxides or hydroxides in general
    • C01B13/10Preparation of ozone
    • C01B13/11Preparation of ozone by electric discharge
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B2201/00Preparation of ozone by electrical discharge
    • C01B2201/10Dischargers used for production of ozone
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/10Process efficiency
    • Y02P20/129Energy recovery, e.g. by cogeneration, H2recovery or pressure recovery turbines

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Oxygen, Ozone, And Oxides In General (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Ozon, wobei Luft oder Sauerstoff durch zwei sich gegenüberstehende Ho;:hspannungselektroden hindurchgeleitet und durch elektrische Entladung in Ozon umgewandelt wird.
Vorrichtungen zur Erzeugung von Ozon sine! bekannt.
Die Spaltung der Sauerstoffmoleküle kann durch Zufuhr thermischer Energie erzwungen werden. Diese Methode führt aber nur zu einer geringen Ozonausbeute, da erhöhte Temperatur gleichzeitig den endothermen Zerfall des Ozons begünstigt. So befindet sich selbst bei 2000 C erst etwa 1 Volumprozent Ozon im Sauerstoffgleichgewicht, von dem beim raschen Abkühlen nur etwa 1Z1O0Zo übrig bleibt, weil mit fallender Temperatur der exotherme Gesamtzerfall des Ozons fortschreitet.
Es ist daher zweckmäßiger, die Sauerstoffatome bei niedriger Temperatur durch Zufuhr elektrischer oder optischer oder chemischer Energie nach zu erzeugen und dann weiterreagieren zu lassen, da sich bei niedrigen Temperaturen das Zerfallsgleichgewicht bei Abwesenheit von Katalysatoren nur äußerst langsam einstellt, so daß das einmal gebildete Ozon als metastabile Verbindung erhalten bleibt.
Die Zufuhr von elektrischer Energie kann beispielsweise im sogenannten »Siemensschen Ozonisator« erfolgen, der im Prinzip aus zwei ineinander gestellten Glasrohren besteht, deren Außen- b/.w. Innenwand mil Wasser gekühlt und mit den Enden eines Induktoriums leitend verbunden ist. in dem engen Ringraum zwischen den Glasrohren treten bei Anlegen der Spannung elektrische Entladungen auf, durch welche ein trockener Sauerstoff- oder Luftstrom geleitet wird. Das den Ozonisator verlassende Gasgemisch besteht dabei, wenn von reinem Sauerstoff ausgegangen wird, im besten Falle zu 15°/0 aus Ozon.
Der mögliche Verwendungsbereich vom Ozon wird bisher nicht genutzt, weil die Kosten der Erzeugung des Ozons zu groß sind. Die heutigen Methoden zur Herstellung des Ozons benötigen zu viel teure Energie, und bei den bekannten O/onatoren werden nur 5 bis !>"'„ der elektrischen Energie für die Herstellung \on Ozon ausgenutzt, wobei die restliche Energie in Wärme umgesetzt wird.
Die bekannteste Methode zur Erzeugung son .)zon ist bis heute die Methode der elektrischen Entladung in
ίο Luft oder Sauerstoff.
Diese Entladung erfolgt im Spalt zwischen zssei isolierten mit Wechselstrom beaufschlagten Elektroden. In dt- ersten Periode sammeln sich auf der Oberfläche einer Elektrode positive und auf dem gcgenüberliegenden Isolator sammeln sich negative Ionen, die sich in der zweiten Periode entladen.
Diese Gegenwärtig bekannten Ozonisaloren können nicht mit Gleichstrom betrieben werden, weil Gleichstrom nicht durch die Isolatoren durchschlagen kann.
Die Erfindung resultiert deshalb aus der Aufgabenstellung, eine Vorrichtung zur Herstellung von Ozon zu schaffen, die die genannten Nachteile beseitigt, d. h.. es soll eine Vorrichtung geschaffen werden, die mit Gleichstrom oder pulsierendem Gleichstrom betrieben werden kann und die eine wesentlich höhere Ozonausbeute in Bezug auf die Gesamtenergiebilanz garantiert, so daß auf Grund der möglichen billigeren Herstellung des O/ons die Einsatzmöglichkeit von Ozon eher vertretbar wird.
Diese Aufgabe ist mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Art gelöst, die nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, daß den Elektroden zsvei weitere, mit einem Dielektrikum bedeckte beaufschlagte Elektroden derart zugeordnet sind, daß die Elektroden einen Durchlcitungskanal für die Luft bzs\. den Sauerstoff begrenzen, wobei die Elektroden mit einer Hochspannungsquclle zur Ausbildung eines lonenstromes und die Elektroden mit einer Hochspannungsquelle zur Ausbildung einer Schicht meta-
4= stabiler Ionen auf dem Dielektrikum verbunden sind. Bei dieser erfindungsgemäßen Ausbildung der Vorrichtung erfolgt die elektrische Entladung auf der Oberfläche eines festen Dielektrikums zwischen den darauf sitzenden metastabilen Ionen, die sich durch ein elektrischcs Potential bilden.
Durch eine zweite elektrische Spannung wird eine elektrische Entladung auf der Oberfläche des Dielektrikums verursacht, und zwar mit sehr kleinen und kurzen Funken, die eine sehr große Konzentralion Ozon in Luft oder in Sauerstoff erzeugen. Die Vorrichtung benötigt dabei keine Kühlung, weil die elektrische Entladung keine große Hitze erzeugt. Für die elektrische Entladung wird die Vorrichtung mit Gleichstrom beschickt. Für die Sammlung der metastabilen lone auf der Oberfläche des Dielektrikums können Gleichstrom, pulsierender Gleichstrom oder Wechselstrom verwendet werden.
Im Grundprinzip arbeitet also die erfindungsgemäße Vorrichtung mit zwei zusätzlichen mit Dielektrika abgedeckten Elektroden zur Ausbildung bevorzugter Entladungsflächen, auf denen sich metastabile Ionen bilden, zsvischen denen dann die Entladungen in Form kurzer Funken erfolgen.
Da eine derart geführte Entladung einerseits mit wesentlich geringerer Wärmeentwicklung verbunden ist, bedarf die Vorrichtung vorteilhaft keiner besonderen Kühlung, und es wird weniger Energie in Wärme umgesetzt, was wieder rückwirkend mit dem Vorteil
verbunden ist, daß keine so starke Zersetzung ·.!·.-. gerade gebildeten Ozons eintrili. Außerdem iühr; ,lic AusbikluiiL! und W'irkungsw-eisedererlindungsgemaHen V'orri<-'liinnu da/u, daß kein exircni enger Späh zwischen den eigentlichen Entladungselektrode!! vorgesehen werden muß. d-i ja die Entladung nLhi mehr jjher einen Enlladungsspalt erlolgt. sondern qui-i ϊΊHer Enlhulnngxllachcn /wischen den sich dort ausbildenden und dort angesammelten metastabilen Ionen. Infolue-,J0SsOiI ist aber infolge der dadurch möglichen größeren l_ufi- "der Sauerstoffzufuhr die Ausbilduni: meiastabilei Ionen, /wischen denen die Entladung -λλ'λ-finde!. wesentlich \eigrößeri. s ..laß sieh eine inseesaiv.: wesentlich günstigere < '/onaiisheuie erzielen läßt.
Die erlindungsgemäße Votrichtung wird luici:- f öl sie nd an Hand der zeichnerischen Darstellung von Aiisfühiungsbeispielen näher erläutert.
In dieser Darstellung zeigt schematise!!
I' ι ij. I das Grundprinzip der Vorrichtung:
E ι -j 2 in Seitenansicht eine Ausführungsform der Yon.Juung ohne Gehäuse und
I , .j. λ im Schnitt die Vorrichtung mit Gehäuse.
Ir. ι ι g- 1 sind bezeichnet mit 1 und 2 die Metallplatte;; eines elektrischen Kondensators, die mit festen Dielel.inkas 3 beschichtet sind, mit 4 der \on den Elektroden bzw. Dielektroden umschlossene Kanal für die Durehleitung von Luft oder Sauerstoff, mit 5 die Stromquelle für die Platten 1, 2, mit 6 die positi.er. metastabilen Ionen auf der Oberfläche des Dielektrikum s 3. mit 7 die negativen metastabilen Ionen auf der Oberfläche des anderen Dielektrikums 3. mit 8 die Elektrode für die elektrische Entladung, mit 9 die andere Elektrode für die elektrische Entladung und mit 1(1 k\:c andere Stromquelle für die Elektroden 8, 9.
Die elektrische Entladung für die Erzeugung von Ozon linuel zwischen den Elektroden 8 und 9 stall. Der loncnstrom dieser elektrischen Entladung Hießt auf der Oberfläche des Dielektrikums 3 zwischen den dor; sitzenden metastabilen Ionen. Die sich dabei vollziehende elektrische Entladung besteht aus sehr kurzen *r'unken, und zwischen 15n'„ und 40°'„ der Gesamten aufgewendeten elektrischen Energie weiden für den lonisierungsvorgang nutzbar gemacht, d. h., die Ionisierung von O2 zu O3 findet auf der Oberfläche des Dielektrikums 3 bei Kollision der metastabilen Ionen des Sauerstoffs und der Ionen aus dem Ionenstrom ,iatl und zwar jeweils in der betreffenden r lache.
Jede dieser Kollisionen erzeugt einen elektrostatischen unipolaren Impuls. Diese elektrosta'ischen Im pulse können beispielsweise mit einem Oszillographen sichtbar gemacht werden. Die Impulsfrequenz heut im Bereich von KH oder mehreren hundert MH. Mit anderen Worten, dieser Ozonator ist ein Generator für unipolare elektrostatische Impulse.
Die elektrische Leitfähigkeit des Gases auf der Oberfläche des Dielektrikums ist bei Vorhandensein der metastabilen lone höher als wenn diese nicht vorhanden wären. Die metastabilen Ionen 6, 7 sammeln sich auf der Oberfläche des Dielektrikums 3, wenn zwischen den Platte:; 1, 2 eine elektrische Spannung erzeugt wird. Die Stromquelle 5 kann dabei eine Gleichstrom-, pulsierende Gleichstrom- oder eine Wechselstromquelle üin. Zwischen den Platten 1, 2 darf jedoch keine Koronaentladung entstehen.
Beim Ausführungsbeispiel, das grundsätzlich nach dem Bleichen Prinzin arbeitet, ist mit 11 ein einelektrodige.·. Entladungsrohr bezeichnet. Oies kann ein Quecksilherrohr mii niedrigem Di tick sein, oder ein Xenon- oder \eonentladuiiüsrohr. oder auch ein SauerMofieniladimgMohr mii sehr niedrigem Druck. 12 ist die Elektrode im Entladungsrohr und 1 7I ist jeweils ein gleiches einelekliodiges Entladungsrohr, da-, auf der anderen Seile an der lirchspannungsquelle 15 ange.clilos<en im. Ferner sind bezeichne! mit 14 ein ! i. lehspaniuingska!■■.■!. mi' 16 ein zur Erde 17 l'tih-
:a rendes Erdung-.l-.abel. mil 18. 19 SieheleUrode für die elektrische EnM.idling (einsprechen in der Wirkungsweise den Elektroden 8. 9 gemäß I" ig. 1). mn 20 ein 1 loehspannungs-lselatiorKiransformator mit sehr niedriger induktanz, mit 21 eine isolierte Sekundärspule
'.τ .'!es Transformators 2(1 und n it 22 ein Gleichrichter /.:r Erzeugung von Gleichst! om oder pulsierenden Gleichstrom.
I ι g. 3 stellt praktisch die leiche Vorrichtung wie in I- i g. 2 dar. und zwar im Längsschnitt nut umschließendem Gehäuse 23 aus nichtrostendem Stahl. 24 sind Duichfiihrungsisolatoren und mit 25 ist der Einlaß der Luft oder des Sauerstoffes in das Gehäuse un.. mit 26 ist der Auslaß für das Ozon und der restlichen Gase aus dem Gehäuse 23 bezeichnet.
Vom Hochspannungstransformator 15 fließt über Kabel 14 zum einelektrodigen Entladungsrohr 13 Hochspannung. Diese Hochspannung liegt zwischen 20 und 40 KV. für die beste Leistung wird vorzugsweise pulsierender Gleichstrom '.erwendet. Wenn pulsierender Gleichstrom (oder Wechselstrom) verwendet wird, dann strahlen die Entladungsrohre 11. 13 Licht aus. Wenn die Entladungsrohre 11, 13 aus Quarzglas sind und mit Quecksilberdampf gefüllt sind, dann strahlen diese Entladungsrohre ultraviolettes Licht aus.
Durch den Einlaß 25 wird in das Gehäuse 23 Luft oder Sauerstoff geblasen, der durch die Elektroden 18. 19 vorbei an den Rohren 11, 13 zum Auslaß 26 !ließt Vom Transformator 20 wird den Elektroden 18. 19 eine elektrische Spannung vermittelt, und zwar so hoch, daß die elektrische Entladung beginnt. Der Strom vom Transformator 2ii kann Gleich- oder pulsierender Gleichstrom sein. Diese elektrische Entladung erzeugt zwischen den Elektroden 18, 19 einen lonenstrom. Dieser lonenstiom Hießt über die Oberflächen der Entladungsrohre 11. 13, wobei auf der Oberfläche der Rohre 11, 13 Kollisionen der metastabilen Ionen mit den Ionen des Ionenstromes auftreten, was dutch sehr kurze Funken während der elektrischen Entladung sichtbar wird. Diese Funken dauern etwa nur 10 " bis 10 ·'- Sekunden und erzeugen sehr wenig Wärme, aber eine sehr hohe G/onkonzentration. Die metastabilen Ionen sammeln sich laufend auf fler Oberfläche der Rohre 11. 13. Die Konzentration der metastabilen Ionen auf der Oberfläche 11, 13 ist von eier Größe der angelegten Hochspannung abhängig. Wenn die elektrische Spannung erhöht wird, erhöht sich also auch die Konzentration der metastabilen Ionen und umgekehrt.
Die Temperatur der elektrischen Entladung /vvisehen den Elektroden 18. 19 ist praktisch identisch mit der, der durch den Einlaß 25 in das Gehäuse 23 eingeführten Luft. Aus diesem Grund muß die ganze Vorrichtung nicht gekühlt werden. In der praktischen Ausführung einer solchen Vorrichtung können die Rohre 11, 13 Quecksilber-Entladungsrohre mit niedrigem Druck sein, oder Xenonentladungsrohrc (etwa 20 Torr Xenon), oder andere Gasentladungsrohre mit niedrigem Druck.
Die Rohre können einfache Glasrohre sein und mit einem elektrischen Leiter gefüllt, der die Innenwände der Rohre dicht berührt. Dieser elektrische Leiter kann z. B. ein Fliissigkcits-Elektrolyt. Metalldampf od. dgl. sein.
Der äußere Durchmesser der Rohre II. 13 beträgt ungefähr 20 mm. und das beste Material für diese Rohre ist Quarzglas.
Für die elektrische Entladung zwischen den Elektroden 18, 19 werden ungefähr 6 bis 12 Kilovolt Gleichstrom benötigt.
Die F.lcktroden 18, 19 können aus sehr dünnem nichtrostendem Draht als Sieb- oder lJürstcnelektrodcn ausgebildet werden.
Der Transformator 20 muß eine sehr niedrige Induktanz haben.
Der Hochspannungsgenerator 15 muß eine Hochspannung bis zu etwa 60 Kilovolt produzieren können. Die beste Hochspannung für die Rohre 11, 13 ist pulsierender Gleichstrom mit einer Frequenz von etwa 50 Hz. Die Polarität kann positiv oder negativ sein.
Die in das Gefäß 23 eingeleitete Luft bzw. der Sauerstoff muß trocken sein.
Die anliegende Tabelle umfaßt die Erzeugung von
Ozon in zwölf Tests. Die Tests 1 bis 6 zeigen dabei die Herstellung von Ozon mit dem bekannten Welsbach Ozonator. Test 7 bis 12 zeigen die Urzeugung von Ozon mit der beschriebenen Vorrichtung.
Die Resultate der Tabelle zeigen, daß die Erzeugung von Ozon mit der beschriebenen Vorrichtung bcachtlieh höher ist als mit den gegenwärtig bekannten Oz.onatoren. Wesentlich dafür ist folgendes:
1. Die kurzen Funken produzieren wesentlich mehr
Ozon als länger andauernde Funken.
j5 2. Die kurzen Funken produzieren weniger Wärme.
wodurch der Ozonzerfall reduziert wird.
3. Der elektrische Widerstand der metastabilen Ionen auf der Oberfläche des Dielektrikums ist wesentlich niedriger als der elektrische Wider-ίο stand von Luft. Daher wird in viel geringeren Umfang Joul'schc Wärme erzeugt.
Tabelle
Tcst-
nunimcr
Giiscinfüliriing Kingangs-
cncrgie
Gasfluß Absoluter
Druck
Ozon-
Volumen
Konz.
Ozon-
Gewicht
Prozent
Ozon-
Produktions
leistung
(W) 1/Std. (Atm) mg Ο,/Ι wt ·/. g O3/kW/Std.
1 Luft 25 135,8 1,46 7,1 0,60 38,4
2 Luft 25 271,7 1,45 4,3 0,37 46,4
3 Luft 105 135,8 1,48 26,2 2,20 33,8
4 O2 32 271,7 1,45 11,2 0,84 95,0
5 O2 33 135,8 1,49 21,4 1,60 87,8
6 O2 73 135,8 1,46 37,0 2,76 68,7
7 Luft 28 199,6 1,70 15,4 1,29 109,6
8 Luft 27 391,2 1,80 9,2 0,77 132,9
9 Luft 45 203,7 1,70 28,8 2,42 130,3
ΊΟ O2 33 202,5 1,75 39,7 3,03 243,3
11 O2 35 379,4 1,88 21,4 1,63 231,7
12 O2 45 218,3 1,77 56,8 4,33 275,3
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

!'aU'niansprüclie:
1. Vorrichtung zur Herstellung von Ozon, wobei Luft oder Sauerstoff durch zwei sich gegenüberstehende Hochspannungselekiroden hindurchgeleiiet und durch elektrische Umladung in O.'on umgewandelt vsird. dadurch g e k e η η /. e i c hnet. daß den Elektroden (8.9) zwei weitere, mit einem Dielektrikum (3) bedeckte, beaufschlagte Elektroden (I. 2) derart zugeordnet sind, daß die Elektroden (I, 2. 8. 9) einen Durchleitungskanal (4) für die Luft bzw. den Sauerstoff begrenzen, wobei die Elektroden (S. 9) mit einer Hochspannungsquelle (10) und die Elektroden (1, 2) mit einer Hoehspanmingsquelle (5) \erbunden sind.
2. Vorrichtung nach Ansptuchl. dadurch gekennzeichnet, dafj die Elektroden (8. 9) als Siebelektroden (18, 19) und die Elektroden (1, 2) als Entladungsrohre (11. 13) ausgebildet sind und innerhalb eines mit Ein- (25) und Auslaß (26) versehenen (iehäuses (23) derart angeordnet sind, daß sich die Entladungsrohre (11. 13) zwischen den Siehelektroden (18, 19) befinden.
DE2165249A 1971-12-29 1971-12-29 Vorrichtung zur Herstellung von Ozon Expired DE2165249C2 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2165249A DE2165249C2 (de) 1971-12-29 1971-12-29 Vorrichtung zur Herstellung von Ozon
US00313257A US3842286A (en) 1971-12-29 1972-12-08 Apparatus for producing ozone
GB5885672A GB1414150A (en) 1971-12-29 1972-12-20 Production of ozone

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2165249A DE2165249C2 (de) 1971-12-29 1971-12-29 Vorrichtung zur Herstellung von Ozon

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2165249B1 DE2165249B1 (de) 1973-02-15
DE2165249A1 DE2165249A1 (de) 1973-02-15
DE2165249C2 true DE2165249C2 (de) 1973-10-04

Family

ID=5829551

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2165249A Expired DE2165249C2 (de) 1971-12-29 1971-12-29 Vorrichtung zur Herstellung von Ozon

Country Status (3)

Country Link
US (1) US3842286A (de)
DE (1) DE2165249C2 (de)
GB (1) GB1414150A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3221084A1 (de) * 1982-06-04 1984-01-05 Pavel Dr. 3257 Springe Imris Verfahren und vorrichtung zur erzeugung von elektrischen entladungen, insbesondere fuer elektrische entladungslampen

Families Citing this family (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7807214U1 (de) * 1978-02-14 1979-12-20 Bbc Ag Brown, Boveri & Cie, Baden, Aargau (Schweiz) Einrichtung zur ozonerzeugung
US4863701A (en) * 1985-12-05 1989-09-05 Mcmurray Larry D Apparatus for generating ozone
EP0393079B1 (de) * 1987-09-28 1994-04-13 University Of Alaska Elektrische anordnung zur umwandlung molekularer gewichte
US5019355A (en) * 1987-09-28 1991-05-28 University Of Alaska Electrical device for conversion of molecular weights
JPH01297126A (ja) * 1988-05-26 1989-11-30 Mitsui Toatsu Chem Inc 排ガス処理装置
US4859429A (en) * 1988-06-30 1989-08-22 Technological Resources Corp. Ozone generating device
US5300266A (en) * 1992-05-27 1994-04-05 Scientific Products Corporation Electrical apparatus and method for generating antibiotic
US5508008A (en) * 1994-10-27 1996-04-16 Wasser; Robert E. Apparatus for producing ozone with local and remote application
RU2128143C1 (ru) * 1996-05-06 1999-03-27 Кубанский государственный аграрный университет Озонатор
RU2181103C2 (ru) * 1999-10-19 2002-04-10 Кубанский государственный аграрный университет Термоадаптивный блок озонатора
US20060002051A1 (en) * 2004-07-01 2006-01-05 Goudy Paul R Jr Electric discharge apparatus and method for ionizing fluid and method of deodorizing and eliminating mold

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2334377A (en) * 1940-01-27 1943-11-16 Games Slayter Electric discharge system
US2615841A (en) * 1948-07-08 1952-10-28 Air Reduction Ozone generation
US3342721A (en) * 1964-11-16 1967-09-19 Gen Electric Apparatus for treating liquids in an electrical discharge including means for directing the liquid in a continuous curtain

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3221084A1 (de) * 1982-06-04 1984-01-05 Pavel Dr. 3257 Springe Imris Verfahren und vorrichtung zur erzeugung von elektrischen entladungen, insbesondere fuer elektrische entladungslampen

Also Published As

Publication number Publication date
GB1414150A (en) 1975-11-19
DE2165249B1 (de) 1973-02-15
US3842286A (en) 1974-10-15
DE2165249A1 (de) 1973-02-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2165249C2 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Ozon
DE2314681C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung eines Strahlenbündels energiereicher, geladener Teilchen
EP0509110A1 (de) Bestrahlungseinrichtung
DE2644978C3 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Ozon
EP0386471A1 (de) Vorrichtung zur Erzeugung von Ozon
DE3043176A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur erzeugung von ozon
DE2240986A1 (de) Koronaerzeuger
DE2314398B2 (de) Einrichtung zur Erzeugung von Ozon
DE2620540A1 (de) Elektrisch betriebener hochspannungsozonisator
DE2816875A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur erzeugung von ozon
DE2539715B2 (de) Vorrichtung zur herstellung von ozon
DE2610809B2 (de) Verfahren zur Durchführung von Koronaentladungsreaktionen
DE69604400T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von ozon
EP0482230A1 (de) Hochleistungsstrahler
DE2827298A1 (de) Gasisolierte hochspannungseinrichtung
DE2111121A1 (de) Schaltvorrichtung
DE2704434A1 (de) Elektronenstrahlgesteuerte entladungsschaltvorrichtung niedriger impedanz
DE2151220C3 (de) Vorrichtung zur elektrostatischen Aufladung und Abscheidung von Masseteilchen
DE69316568T2 (de) Vorrichtung zur gleichzeitigen Entfernung von SO2 und NOx aus Verbrennungsabgasen mittels Hochfrequenzentladung
DE69012657T2 (de) Verfahren zum Entfernen von NOx aus Abgas mit elektrischer Entladung.
DE255353C (de)
CH380201A (de) Elektrisches Gerät mit gasförmigem Isoliermittel
DE19931662B4 (de) Vorrichtung zur Erzeugung ionisierter Gase mittels Korona-Entladungen
DE2617104A1 (de) Verfahren zur durchfuehrung von koronaentladungsreaktionen
DE391316C (de) Einrichtung zur unipolaren Hochfrequenzbehandlung

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee