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DE216462C - - Google Patents

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Publication number
DE216462C
DE216462C DENDAT216462D DE216462DA DE216462C DE 216462 C DE216462 C DE 216462C DE NDAT216462 D DENDAT216462 D DE NDAT216462D DE 216462D A DE216462D A DE 216462DA DE 216462 C DE216462 C DE 216462C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
retort
metal
filled
retorts
refractory casing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT216462D
Other languages
English (en)
Publication of DE216462C publication Critical patent/DE216462C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B29/00Other details of coke ovens
    • C10B29/02Brickwork, e.g. casings, linings, walls

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
.e
PATENTSCHRIFT
KLASSE 26 a. GRUPPE
ALFRED HEINRICH in CHARLOTTENBURG.
Gegenstand der Erfindung ist eine Ummantelung bzw. Schutzhülle für Stahl- oder Eisenretorten sowie überhaupt für Metallischen, die durch heiße Gase beheizt werden. Ein Ausführungsbeispiel für die Anwendung dieses Schutzes ist in beiliegender Zeichnung gegeben.
Im Generator α werden die Heizgase erzeugt, umspülen die Retorte bzw. die Ummantelung auf ihrem Wege durch die Kanäle k und werden, nachdem sie den Inhalt der Retorte ins Glühen gebracht haben, in die Esse abgeleitet.
Es ist bekannt, daß Metallretorten mit einem Schütze von Schamotteplatten oder Kacheln bzw. ähnlichen feuerfesten Materialien ummantelt wurden, indem diese Platten unmittelbar an die Retorte gelegt wurden oder indem ein kleiner Spielraum für Dehnung der Retorten übrig gelassen würde. Andere Versuche wurden gemacht, Retorten mit einer Schutzmasse zu bestreichen und damit die Haltbarkeit zu erhöhen. Die Vorteile, die diesen verschiedenen Arten von Retortenschutz nachgesagt wurden, waren jedoch illusorisch, da der Dehhungskoeffizient von Metall und Ummantelung verschieden ist, aus welchem Grunde niemals eine dicht bleibende Ummantelung erzielt wurde.
Bei der vorliegenden Erfindung besteht die Ummantelung aus den feuerfesten Wänden d, die aus hohlgeformten Schamottekacheln gesetzt sein können. Zwischen Retorte und feuerfester Wand ist ein Zwischenraum gelassen von wenigen Millimetern, in welchen, nachdem die Retorte durch Beheizung ins Glühen gebracht ist, ein pulver- oder grießförmiges Material, und zwar zweckmäßig ein reduzierend wirkendes Material, z. B-. Retortengraphit, Koks usw., geschüttet wird. In den Flanschen der Retorte b sind oben und unten verschließbare Öffnungen f angebracht, die zum Einfüllen des Füllmaterials in den Zwischenraum e dienen. Wird die Schamotteummantelung an einer beliebigen Stelle undicht, so kann die mehr oder weniger oxydierend wirkende Flamme ihren schädlichen Einfluß auf die Retorte nicht ausüben, da das reduzierend wirkende Material dies verhindert. Es wird dann eine Verbrennung dieses Materials eintreten, die so lange fortdauert, bis sich der entstandene Schlitz durch die gebildete Asche usw. geschlossen hat. Damit nun ständig die ganze Retorte von der reduzierend wirkenden Schicht β umgeben ist, wird oben an der Einfüllöffnung der Retorte die Einschüttöffnung f angeordnet, die zum Nachfüllen des reduzierend wirkenden Materials dient. Soll mit dem Befeuern der Retorte aufgehört werden, so läßt man nach Außerbetriebsetzung das reduzierend wirkende Material durch die unteren Öffnungen f, die in beliebiger Weise verschließbar angeordnet sind, ab und verfährt bei der neuen Inbetriebsetzung wie vorher angegeben. Ebenso kann man während des Betriebes die reduzierend wirkende Schicht auswechseln.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Retorte aus Metall mit feuerfester Ummantelung, dadurch gekennzeichnet, daß zum Schütze der Retorte gegen die oxydierende Flammenwirkung zwischen Re-
    torte und feuerfester Ummantelung ein Zwischenraum (e) angeordnet ist, in welchen ein pulver- oder grießförmiges, zweckmäßig reduzierend wirkendes Material, z. B. Retortengraphit oder Koks, gefüllt ist.
  2. 2.- Retorte nach Anspruch i, gekennzeichnet durch an dem oberen und unteren Ende der Retorte angeordnete Öffnungen (f), durch welche das benutzte Material während des Betriebes eingefüllt, abgelassen oder auch nachgefüllt werden kann.
  3. 3. Verfahren zur Benutzung der Retorten nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einfüllen der Schutzmasse erst dann geschieht, wenn die Retorte im glühenden Zustande ist, so daß die schädlichen Folgen der verschiedenen Dehnung von Ummantelung und Metallretorte vermieden werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT216462D Active DE216462C (de)

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DE216462C true DE216462C (de)

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DENDAT216462D Active DE216462C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE216462C (de)

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